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Aptatisrâuck und Verlag der Buchdrucker« der verein, ev. Waisenhauses in Hanau.

General-Anzeiger

Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Hanau

Erscheint täglich mit Ausnahmeder Sonn- und Feiertage, mit Unterhaltungsbeilage, für Anzeigenu. Reklamen: AugustBrodt, beide in Hanan

DezitsSprelSr

Vierteljährlich 3.15 Mk., monatlich 1.05 MH, für J* bezug vierteljährlich 2.70 Mk monatlich 90 M^

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Verantwortlicher Redakteur: Gustav Schreck«»?

St. 48

Fernsprechanschluh

Redaktion 640 Expedition 880

Amtliches

Bekanntmachung.

[ Ker Polizeidirektion gehen in großer Anzahl anonyme lnztigen zu. in welchen diesige Einwohner der Teilnahme m den Schießereien «nd LeSensmittslylündsrnngen meist I# Unrecht bezichtigt werden. So notwendig die Unters ßStzung der Polizei in ihren Bemühungen um Feststsl- fcng der Schuldigen durch die gesamte Bevölkerung auch ist, mit einem anonymen Denunziantentum kann und will bie Behörde sich unter keinen Umständen einsamen. Ich habe deswegen angeordnet, daß anonyme Anzeigen grund- Mich nicht zu beachten sind. Wer der Polizeidirektion vesrntliches für die Untersuchung mitzuteilen hat, muß Lies entweder mündlich oder in einem von ihm zu unter- ipichnenden Schreiben tun. Ich sichere ausdrücklich zu, daß K Wunsch von einer schriftlichen Festlegung der Be­dungen und von der Aufbewahrung Ler Schriftstücke Ibstand genommen, auch über die Person, von der die Mitteilungen ausgehen, Stillschweigen beobachtet werden W.

I Hanau, den 26 Februar 1919.

Polizeidirektion. Schmid.

Die Wirtschaftslage.

WB. Berlin, 25. Febr. Das Kabinett hat in seiner Rilligen Sitzung, an der auch der Minister für Demobil­machung, Köth, teilgenommen hat, in dreistündiger Be- miung sich mit der gesamten Wirtschaftslage befaßt. Es herrschte Uebereinstimmung darüber, daß alle Mittel aufge- Mm werden müssen, um die Unruhe, durch die sowohl kßitens der Arbeitnehmer wie Arbeitgeber die gesunde Ab- Wickelung des Wirtschaftslebens der letzten Zeit empfindlich gestört worden ist, abzustellen und daß andererseits alle Kräfte darangeletzt werden müssen, das deutsche Wirtschafts- ,leben wieder möglichst reibungslos in Eang zu bringen. Im besonderen wurde beschlossen, für die Neubelebung des Trans­portwesens und Wiederinstandsetzung der Transportmittel Sorge zu tragen. Einstimmig war auch das Kabinett der Ansicht, daß der Sozialisierungsparagraph des Akiions- mogramms nicht Papier bleiben dürfe, daß vielmehr alle zu- ständigen Stellen mit voller Entschiedenheit und unverzüglich damit, beginnen müssen, die Sozialisierungsabstchten der Reichs- ttgierung zu verwirklichen.

Ausruf der bayerischen Abgeordneten in Weimar.

WB. Weimar, 26. Febr. Limtliche in Weimar an- Msende bayerische Mitglieder dK Deutschen Nationalver­sammlung erlassen folgenden Aufruf: Der bayerische Land­tag ist zur Zeit mundtot. Deshalb nehmen wir Erwählte der bayerischen Volkes zur Deutschen Nationalversammlung das Wort, sicher, zugleich im Namen unserer sämtlichen Parteifreunde zu sprechen. Wir sind einig mit dem ganzen Palke in der rückhaltlosen Verurteilung der ruchlosen poli­tischen Mordtaten, die in München geschehen sind und be­klagen deren Opfer, ohne Unterschied der Partei oder Per- son. Wir fordern volle Aufklärung über die Personen der Täter und deren Beweggründe sowie rücksichtslose Straf­verfolgung aller, die für die Verbrechen verantwortlich sind. Die uneingeschränkte Preßfreiheit mutz sofort wieder her­gestellt werden. Deren Unterdrückung verhindert die Auf- uärung, gibt den wilden Gerüchten Raum und erweckt den Perdacht, daß die derzeitigen Machthaber die Wahrheit vergewaltigen wollen. Wir verwerfen jede Art der Dikta- tat. Wir fordern die Wiederkehr gesetzlicher Zustande für München und für das ganze Land. Die einzige legitime Gewalt liegt heute beim Landtag, der erst vor wenigen Machen vom ganzen Volk auf Grund des freiesten Wahl­rechts gewählt worden ist. Aus ihm muß die künftige Re­gierung hervorgehen. Er mutz schleunigst seine Sitzungen wieder aufnehmen, sobald die Gewähr für den freien und ^gestörten Verlauf seiner Beratung gegeben ist. Diese Gewähr zu schaffen ist die Aufgabe der Stunde. Wir for­dern alle Volksgenossen, Bürger, Bauern, Arbeiter und Soldaten, insbesondere aber die Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte auf, sich einmütig auf den Boden der Gesetz- "chkeit zu stellen und den Landtag bei seinem Werk zu unterstützen. Die Errungenschaften der Revolution selbst Werden gefährdet, wenn die Schreckensherrschaft, die sich m der Landeshauptstadt durchzusetzen sucht, nicht energisch vnd endgültig gebrochen wird, oder wenn sie gar das Land "greift. Aus den Räten sollen gesetzliche Einrichtungen in

Form von Berufsorganisationen zu dauerndem Besitz nes Volkes werden, aber der verfassunggebende Landtag M Lu bestimmen, was nach dem Willen des Volkes in die

Mittwoch den 26. Februar

Verfassung aufzunehmen ist. Was jetzt die Kommunisten und Spartakisten in München treiben, ist die Vergewal­tigung eines ganzen großen Volkes durch eine verschwin­dend kleine Minderheit. Deshalb Litten wir in der Stunde äußerster Gefahr Euch alle, insbesondere Euch Soldaten, die ihr Waffen führt, widersteht der Verführung solcher, die sich jetzt an Euch heranmachen und mit gewissenloser Aus­beutung der durch die Mordtaten ausgelösten Stimmung, vielfach Fälschung der Tatsachen, die Leidenschaften aufzu- peitschen suchen. Ueberlegt nur eins: Kann das, wofür man Euch gewinnen will, Bestand Laben? Es muß ja in kurzer Zeit zusammenbrechen und würde unter seinen Trümmern das Lebensglück vieler Tausender, vielleicht die Zukunft eines braven und tüchtigen Volkes begraben. Das kann nicht Euer Wille sein! Deshalb noch einmal: Schließt Euch zusammen auf dem Boden der Gesetzlichkeit zum Schutze der Volksvertretung und zur Sicherung der bayerischen Re­publik! Die zur Zeit in Weimar anwesenden Mitglieder der verfassunggebenden Nationalversammlung Bayerns: Dachmeir, Dr. Beyerle, Ad. Braun-Franken, Dier, Eisen­berger, Gerstenberger, Hebel, Dr. Heim, Hierl, Irl, Kersch­baum, Ritter v. Langheinrich, Leicht, Dr Mayer-Schwaben, Dr. Quidde, Schefbeck, Schirmer, Schneider-Franken, Schwarzer, Simon-Schwaben, Taucher, Tremmel, Vogel, Weiß, Frau Zettler.

Die Pläne gegen die Parlamentszüge.

DDP. Weimar, 25. Febr. Nach Mitteilungen, die bei der Negierung eingegangen sind, dauert der Generalstreik in und um Halle fort. Die Lage hat sich verschlimmert, da auch die Eisenbahner in einen Sympathiestreik fiy die Bergarbeiter eingetreten sind. Das Ziel der Streikenden ist nach wie vor der Sturz der Regierung und die Besei­tigung der Nationalversammlüffg. Die Regierung ist'fest entschlosien, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln den Streik zu unterdrücken. Es befinden sich bereits Truppen im Anmarsch auf Halle. Der Parlamentszug, der heute abend 6 Uhr Weimar verlassen hat, konnte, da die Schienen in der Umgebung von Halle aufgerissen sind, seinen Weg nicht über Halle nehmen. Er mutzte vielemhr über Eorbetha- Leipzig umgeleitet werden. Schon heute vormittag mutzte der aus Berlin kommende Parlamentszug in voller Fahrt den Hauptbahnhof in Halle passieren, da ein Angriff auf den Zug geplant war. Ob die Parlamentszüge morgen überhaupt noch verkehren können, mutz zum mindesten als fraglich bezeichnet werden. Die Bürgerschaft in Halle hat, wie schon berichtet, beschlossen, morgen gleichfaM in einen Proteststreik etn$utreten, um dadurch die Spartakisten zu zwingen, von der Terrorisierung der Mafien Abstand zu nehmen. Sicher ist, daß ein Teil der Arbeiterschaft gegen ihren Willen durch die Spartakisten zum Streik gezwungen worden ist. Die Meldung, daß der Generalstreik auch in Erfurt erklärt worden sei, bestätigt sich nicht. Dagegen be­steht die größte Gefahr, daß die Streikbewegung von Halle nach Leipzig übergreift. Es sollen sich bereits Spartakisten- vertrâer von Halle nach Leipzig begeben haben, um für den Generalstreik zu agitieren.

Zum Generalstreik in ^allc.

DDP. Berlin, 25. Febr. In Bitterkeld wird auf dem Bahnhof und in den Werkstätten gestreikt. Die Züge von Berlin nach Halle verkehren nur bis Hohenturm. Der Generalstreik in Pirna ist nach eintägiger Dauer beigelegt. Am Mittwoch beabsichtigt das Bürgertum einen Gegenstreik in Szene su setzen. Zunächst wollen die Aerzte streiken. Irgendwelche Ruhestörungen sind bisher nicht vorgekommen. Eine Bewaffnung der Arbeiter kommt nicht in Frage. Der Soldaten­rat erklärte, er würde jeder Ausschreitung entgegentreten.

Berlin, 25. Febr. DenPolit. Parlament. Nachr." wird um 6.45 Uhr abends aus Halle gedrahtet:Der Arbeiterrat hat be­schlossen, daß sämtliche Zeitungen morgen das letzte Mal erscheinen dürfen. Alsdann wird ein Mitteilungsblatt beransgegeben werden, das die Interessen der Streikenden vertritt und sehr wahrscheinlich von den Unabhängigen redigiert werden wird. Die Streikenden er­klären ihre Sympathie mit den streikenden Bergarbeitern im Ruhr­gebiet. Da die Sitzung unter völligem Ausschluß der Pressevertreter stattfand, ist bis zur Stunde über die weiteren Beschlüsse des Arbeiter- rats nichts bekannt."

In Düsseldorf.

WB. Düsseldorf, 25. Febr. In Düsseldorf vollzog sich in der vergangenen Nacht eine große Umwälzung. Der aus Unabhängigen und Spartakisten bestehende Arbesierrat beschloß gestern mit überwältigender Mehrheit, die Wiederaufnahme des Generalstreiks abzulehnen. Daraufhin ist dieser Arbeiter- rat von den radikalen Elementen, den ©priafiften und Ar­beitslosen, gestürzt worden. Die Unabhängigen, welche Mit­glieder des bisherigen Bollzugsrates waren, sind in soge­nannte SicherheUvhasl genommen worden. Der neue Voll- zngsrat soll den Generalstreik mit aller Stärke durchführen. Die Empörung der Arbeiterschaft, welche weiter zu unfrei* j willigen Feiern gezwungen werden soll, ist ungeheuer. *

Fernsprechanschluß Redaktion 640 Expedition 280

1919

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Die Lage im Kohlenrevier.

WB. Essen, 25. Febr. In der heutigen MorgensKicht ist bk Zahl der Au-ständigen gegen gestern auf über die Hälfte zmä« gegangen. Es freisten noch 15 000 gegen 35 000 am gestrigen Tag« Jni Bochumer Rewer und im AltendorfWerdenHattinger Revier war alles ungefähren. In: Gelsenkirchener Bezirk wurde allster auf der fiskalischen ZecheBergmannSaluck" überall gearbeitet. Im Reck­linghausener Bezirk sind noch 3000 gegen 6000 von gestern auV ständig, im Essener Bezirk 4900 gegen 11 NM von gestern, im Wittener Bezirk noch eine Zech- und im Dortmunder Bezirk di« ZechenViktor",Fckern".Radbod" und .Kafferstnhl". Im Ober­hausener Revier vereinigten üch die Belegsckâm der ZecheDeutscher Kaiser",Westende",Neumühl",Mein 8",Sterkrade" undHugo", um sich gegen die aurückenden Reaiernngstruvven -ur W-br zu setzen.

WB. Essen, 25. Febr. Der durch den An«stand der Bergarbeiter ungerichtete Schaben ist vorläufig gar nicht abruieben. Ungezählte Millionen ginnen den Arbeiterm durch den LobnauSmll und den Zechen durch di" sinnlosen Zerstörunaen an Werkantauen und dir Stillegung der Betrieb? verloren. Schwerwiegende - Folgen bat der Streik insbesondere auch für die Gemeinden, die in ihrer GaS- und Elektrizitätsversorgung von den Zecken abhângiug find. Am letzten Sonntag ist aut den ZechenMatbias Stinnes" 1 und 2 und 3 und 4 in Karuuv und auf der ZechePer. Welheim" in Bottrav von Teilen der Belegschaft über Taue der genannte GaSbetrieb ftiK» gelegt worden. Damit ist die Stromliewrung an die Rheinisch-West­fälischen Elektrizitätswerke imd die Leuchtgasversorgung brr Gemeinden Gladbeck, Ho»* und Dorst«:, sowie von etwa 25 Städten und Ge­meinden des *u gischen Landes schon für die allernächste Zeit ernstlich bedroht. Während stellenweise schon GaSnot herrscht, waren die ge­nannten Zechen aitf den Kokereien gezwungen, über 200 000 Kubik- Meter Gas in die Luft entweichen zu laffen, weil die Betriebsmaschinen ftiffftanben. In einigen Tagen werden die Koksöfen vollständig er­kaltet fein. Die Wiederaufnahme des Betriebe? bet Kokereien wird dann vor Ablauf von sechs Wochen kaum erfolgen können, da die Oe^en nach der wahrscheinlich erforderlich werdenden Revaratur erst wieder angebeizt werden müssen. Das das für di? Gasversorgung des ganzen Industriegebiets bedeutet, braucht nicht näher dargelegt zu werden. Eine große Anzahl Arbeitswilliger ist wegen Bedrohung durch bie Spartakisten nicht in der Lage, die unbedingt erforderlicken Notstandsurbeiten auszuinbren. Wie gemeldet wird, sind bic bisher ruhigen Arbeiter von den radikul gesonnenen Steigern zu ihrem hiu verantwortlich?» Vorgehen _cmfaevetzt^worden. Der Betrieb auf den Zechen lieat auch heute noch vollkommen snll.

WB Essen, 25. Tebr. Die Verbandlungen mit dem General, kommando über die Zurückziehung der ReaierunuStruvven bi? nördlick der Livve, die urförüngfich am 25. Februar statt fingen bitter, sind bis auf den 27. Februar verschoben worden, weil die Entwuffnuua aus technischen Gründen bisher nickt genügend durchgetuhrt werden konnte. Der eingeladene Regierungsvertreter konnte noch nicht ein« treffen. Am der Konferenz soll eine einheitliche Bildung der Sicher- beitswebren des ganzen Industriegebiete? erfolgen. Geplant ist^der Anschluß der Sickierbeitswebren an amtliche Polizeibehörden, darüber hinaus die Schaffung einer BolkSwebr für da? Indust-iegebiet ?u den Besprechungen sind außer den drei sozialistischen Partei."! auch die A.- und S -Räte sowie die G-werkschusten und Studwerwaltnugeu der großen Judustriestädte durch das Generalkommando eingeladen.

Die AnschlußvrrhaMunclen.

DDP. Wien, 25. Febr. Die Blätter schreiben, anscheinend offiziös, die Reise Dr. Bauers nach Weimar bedeute den Beginn der faktischen Anschlnßverhandlnuaen Dentich-OesterreichS mit dem T nMen Reiche. Gedacht ist eine Teilung der VerbandlimgsarbeirM zwffckeu den Konnnissionen, von denen hie erste bie staatsrechtlichen Grund­lagen des Zusammenschlusses feftleaen und bie übrigen sich mit ben Wandels-, finanzpolitischen und sonstigen wirtschaftliche» Fragen be­fassen soll. Ein sehr wesentlicher Teil der Beratungen wird dcr Feu- legung von Nebergaugsbestimmungen gelten.

Die Versorgung Deutschlands.

DDP. Kaag, 25. Febr. DerNew-Aork Tribune" wird an« Baris berichte?, in der Frage der Versorgung Deutschland? mit Nahrungsmitteln und Rohstoffen sei es ben Brrten gelungen, die Franzosen zu ihrem Standpunkt zu bekebreu, indem sie auseinander» setzten, bah unmöglich die jetzige deutsche Regiening die Tönung wiederberstellen könne, solange der Nahrungsmangel nicht behoben i«, was aber nur möglich werde, wenn die Entente die nötigen Nahrrm^s- mittcl und Rohstoffe liefere. Die Wiederherstellung der Industrien sei auch notwendig, wenn Deutschland zur Zahlung von Ent­schädigungen imstande sein solle. Außerdem machten die Arbeiter- Unruhen in allen Ländern und das Drängen nach beschleunigter Demobilisierung es nötig, daß man sich mit dem Friedensschluß beeile. Ueber die Friedensbedingungen dürfte man auch so ziemlich einig fein. Es liege kein Grund vor, daß der Friede nicht bald ?n* standckomme.

Festhalümsi deutscher Schiffe.

DDP. Bremen, 25. Febr. Nach vrivateu Nachrichten^ au? Cherbourg sind die deutschen DampferSierra Ventana",Scharn­horst",Batavia",Bürgermeister" undBuenos Aires" vor einiger Zeit von d n Franzosen feftgehalten worden, nachdem ue die fran­zösischen Kriegsgefangenen von Kopenhagen^ dorthin gebracht hatten. Die deutschen Besatzungen sind von diesen Schiffen^heruntergenoinme« und unter BeN'uchung durch ein starkes militärisches Aufgebot auf einen anderen Dampfer gebracht worden. ES bandelt sich im ganze« um 500 Deutsche. Nach weiteren Nachrichten von anderer Seite tu der DampferRegale Hellas'" inzwischen von Cherbourg nach Ham- bürg i» See gegangen, um bie deutschen Seeleute dort za landen.

Kleine Nachrichten.

Die preußische Nationalversammlung. DerStaatswnzeMer" leibt jetzt mit, daß die preußische Na-tionalvevsmn'mluivg am 5. Mürz, 2 Uhr, in Berlin Zusammentritt.

Beschlagnahmte Wasienvorräte in Emden. Das Schiitzewkorps Roder fand in Emden 19 000 versteckt gehaltene Gewöhne und beschlagnahmte sie.

König Viktor Emanuel ermordet? Wie das amtliche t-schecho-- slowakische Preffebureau meldet, veröffentlicht eine in Marburg erscheinende slorvenische Zeitung die mit Vorsicht auszunehnreude Nachricht, daß König Viktor (Émanuel von Italien ernwrebet morden tat