«inrüSttngsgrdührt
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Rotationsdruck und Verlag der Buchdmckerei de» verein, ev. Waisenhauses in Hanau.
General-Anzeiger
Amlliihks Grgsn fit Stadt- und Landkreis Kim«.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit Unterhaltungsbeilage.
Bez«gSpre1-r
Vierteljährllch 3.15 Mk., monatlich 1.06 MH, für Po> bezug vierteljährlich 2.70 Mk^ monatlich 90 Ptzz. '
Die einzelne Rümmer lostet 10 Pf^,
Verantwortlicher Redakteur: Gustav Schreiter, für Anzeigen u. Reklame«: August Brodt, beide in Hanan.
Sr. 46 ^Jh» J^Ä' Ü i» Montag den 24. Februar ( i » Redaktion 649 — Exp^ition 238 1919
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Beksrnntmachrmg.
1. Jede der politischen Parteien Hanaus erhält hiermit He Erlaubnis, für die bevorstehende Stadtverordnetem»^! im Laufe dieser Woche zwei Wahlversammlungen abzuhalten. Dit in Aussicht genommenen Termine und Lokale für diese Wahlversammlungen sind auf meinem Geschäftszimmer an- jvzeSen.
S. Ich weise hiermit darauf hin, daß nur Angehörige her Regierungstruppen in Begleitung von Polizeimannschaften «der Gendarmen die Berechtigung zu Hanssuchnngen nach ÜLeffen und Heeresgut haben.
Hanau den 23. Februar 1919.
grz. Ru , sch 5 tte!, Generalmajor.
W zm EmttdM emrZSkgkMhr.
Alt die Hanatter Bürgerschaft!
In einer gemeinschaftlichen Sitzung, an der Vertreter des Irbeiterrates, des Bürgerausschuffes und ein Vertreter des Diagistrats teilgenommen haben, ist gestern einstimmig be» chlossen worden, zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ord- tung und Sicherheit und zur Bekämpfung weiterer Plünderungen und Räubereien in Hanau eine
i Bürgerwehr
zu bilden, die sich aus alle» Kreisen der Bevölkerung zu-
1. eine ständige Bürgerwehr und
2. eine Reservewehr haffen werden.
Wir bitten die gesamte Bürgerschaft in ihrem eigensten stresse um lebhafteste Unterstützung.
Die Bildung der Bürgerwehr soll in den Hauptpunkten Muf der Grundlage der Verordnung des States der Volksbe- ufiragten vom 12. Dezember 1918 (Deutscher Reichsanzeiger 918 Nr. 296 Seite 1) erfolgen.
[ In die Bürgerwehr werden nur Freiwillige ausgenommen, ie Mitglieder treten in städtischen Dienst.
Für die Aufnahme der Freiwilligen ist Vorbedingung:
a) in der Regel Zinücklegung des 24. Lebeujahres;
b) körperliche Rüstigkeit;
c) längere m litäri'cbe Ausbildung;
â) einwandfreie Führ mq.
Die Freiwilligen Haven zunächst eine Probezeit von 14 tarn zu leisten. Danach kann das D enstverhâltnis m l Otâgiger gegenseitiger Kündigung gelöst werden.
Für die M tglieder der ständigen Wehr wird ein tag er Dienst von 8 Stunden und eine hohe tägliche Ver- ng, deren Betrag noch heute durch Körp.rsckaftsdeschiüffc immt werden soll, festgesetzt werden. Die Verstcherungs- ^eitrâge zahlt die Stadt.
Zur Unterstützung dieser ständigen Wehr in Notfällen soll e Reservewehr dienen, die nur bei besonderer Gefahr jh romm gerufen wäd. Die Angehörigen dieser Reservewehr den in ihrem Berufe.
Wir richten an diejenigen Einwohner Hanaus, ie zum Schutze der Stadt Hanau bereit sind, die drin nde Bitte, sich zahlreich zur ständigen Bürgerwehr ode M NefervebLegerwehr zu melden. Anmeldungen werbet tgegengenammen für die ständige Wehr auf Zimmc' L 39 ces Rathauses, täglich von 8 — 121»» und von kM — 5 Uhr, für die Reservewehr auf Zimmer Nr. 41 Rathauses zur selben Zeit.
Die Militäruapiere sind initzubrinnen. Arbeiter! Bürger! Helft uns bei unserem Unter- rn, das dem Eesamlwohle der Stadt Hanau und gesamten Einwohnerschaft gelten soll.
Hanau, 24. Februar 1919.
* Magistrat. Der Arbeiterrat. Der Bürgerausschutz
Der Münchener Putsch.
In München hat die Ermordung Eisners ein Durch- mander der Volksleidenschaften hervorgerufen, das fast nem Kampf aller gegen alle gleichkommt. Ünverant- worttrche Elemente sind am Werk, die berechtigte Lffent- W Empörung über die abscheuliche Tat für ihre Zwecke -zuschlachten. Der eben zusammengetretene Landtag ist Schüssen empfangen worden. Das Londta sgebäude fnh°|On ^en ^ ' »nd S.-Räten besetzt, die einen SBo^f« an ^;^^^"^ von el, Männern gebildet und alle Macht die Ty ^^^^v haben. Das Proletariat wird bewaffnet, ^ ,, Statur der Arbeiterklaffe an allen Straßenecken i.^.^vet. Die Münchener Unruhestifter mögen sich ge- ntihi • Ia^en» ba6 dafür gesorgt ist, daß die Bäume ^ lu den Himmel wachsen. Zm Siegesrausch über
schätzen sie zunächst ihre eigene Macht. Bisher ist kein Anzeichen dafür vorhanden, daß in den übrigen bayerischen Städten, etwa noch Augsburg ausgenommen, der radikale Putsch irgendwelche Gefolgschaft, irgendeinen Zustrom erhalten hat. Sie mögen sich aber auch darüber hinaus klar sein, daß das deutsche Volk als Ganzes nie für ihre Abenteuer zu haben sein wird. Es hat seinen Willen klar und deutlich durch die Wahl zur Nationalversammlung kundgegeben.es hat durch seine Vertreter in Weimar sich nachmals gegen alle Klaffendiktatur dadurch ausgesprochen, daß es der vorläufigen Verfassung die Bestimmung hat einstigen lassen, wonach nur Vertreter demokratischer Regierungen im Staatenausschutz einen Platz einnehmen dürfen. Damit ist von vornherein die Stellung von Regierung und Konstituante gegenüber dem Münchener Räteputsch festgelegt. Nirgends in Deutschland kann und wird eine Räteregierung anerkannt werden. Was für Braunschweig und Gotha Geltung hat, mutz es auch für München und nötigenfalls auch für ganz Bayern haben. In ganz Bayern ist die Landesnationalversammlung ordnungsmäßig gewählt worden. Nur sie gilt nach der Auffassung von Regierung und Gesamtvolk als der Ausdruck des bayerischen Volkswillens. Erst wenn sie wieder in ihre vollen Rechte eingesèht und der diktatorische A.- und S.-Rat verschwunden sein wird, ist an eine rechtmäßige Zusammenarbeit Bayerns mit den übrigen Bundesstaaten zu denken. Das bayerische Volk ist sich sicherlich schon heute über diese Tatsache klar, an der nicht zu rütteln ist, Wir alle wollen keine Widerkehr des Terrors, keine neue Herrschaft der Straße, kein neues Spiel mit dem Volkswohl durch die Hand einiger Phantasten und verbreche- r Ucker Demagogen. Wfr . können nicht glauben, daß die Teilnahme der Münchener Mehrheitssozialisten an dem dort gebildeten sozialistischen Block etwas anderes, ist als ein taktisches Manöver zur Verhinderung des vollkommenen Chaos. Für den Massenkampf gegen die Bourgscisie.ist in Deutschland kein ernst zu nehmender Mensch mehr zu haben.
Die Vorgänge vor der Sprengung der bayerischen National- versammlung.
Don einem Augenzeugen wird dem „Fränk. Kur." über die Vorgänge im Landtagsgebäude folgende Darstellung gegeben: Jin der" Nacht vor dem ' Zufammentroten des Landtags fand eine Ministerrotssitzung statt, in der Eisner die Erklärung ab- gvb und auch unterschrieb, daß er mit dem Eesamtministerium zurLch»tveten beabsichtige und die Regierung in die Hände des Landtags zurücklegen wolle. Am andern Morgen hat sich dann bet Landtag versammelt. Als der Alterspräsident der Kammer sprach Mbg?Dr. Jäger einige Worte der Begrüßung. Inzwischen kam die Nackricht, daß Eisner erschossen worden sei, die zuerst nicht geglaubt worden rar. Als die Nachricht drirch einen weiteren Noten bestätigt wurde, beantragte Dr. Süßheim sofort, die Vertagung des Hauses auf eine halbe Stunde. Dieser Antrag wurde von allen Seiten angenommen. Die Fraktionen banden sich daraufhin in ihre Zimmer zurückgezogen, und von der ozialdem. Fraktion wurde eine Trauerkundgebung zu Papier gebracht, die Auer im Landtag vollsten sollte. Auer hat dann tatsächlich im Landtag nach dessen Wiedereröffnung zur Vorlesung schreiten wollen. Während er sprach, drängte sich plötzlich ein Mann, der durch besondere Nervosität vuffiel, in den Saal, ging vor den Ministertisch und war nur wenige Schritte von Tuet entfernt Er rief Auer einige beleidigende Worte wie Lump" oder „Schuft" zu und federte auf ihn. Auer griff in die Herzgegend und fanck langsam von seinem Stuhl. Dr. Süßheim /prang'Auer zu Hilfe und in dem Augenblick, wie er sich des Eetrosfenen annahm, machte er eine Bewegung, als ob auch er zufammenbrecke. In diesem Angeriblick knallte ein zweiter Schutz. Dieser traf aber nicht Süftbeim, der sich in demselben Augenblick gebückt hatte, sondern Ofel, der sofort zu Boden kürzte und tot war. Nun begann das Feuern von den Tribünen. Es war ein allgemeines Hin- und Herschreßen. Die Abgeordneten stoben nach allen Richtnngen auseinander. Einige brachen dann dem scknerr erbebten Auer die erste Hille. Der Landtag nmde militärisch besetzt, und alle Leute, die sich in ihm hefan-
auch die aus den Tribünen Befindlichen, wurden sofort nach Zoffen durcklUcht. Es ist asffnnenb, daß unmittelbar nach der "'erletzung Auers auf den Tribünen eine große Anzahl von "andgronaten geft rben Murde. Auf Grund bietet Tatsache tu et feite und auf Grund der Tatsache andererseits, daß die '’nuHoystr ede sich auf die Seite der Vmstürrler oefteTTt hatte, »-Utz mân bei objektiver Beurteilung zu der Annahme kommen. ' aß Eisner von der Aktion, die auf den Lnndtaa heabü-bt/rt -’ne, sicher keine Kenntnis hatte, daß aber das Attentat aW die Minister schon von ^nnwr Hand eber/e wie die Sprengung des Landtags genau vorbereitet worden ist.
Minister Auer W.
— München, 24. Febr. Nach einer neueren Meldung befindet sich Auer noch am Leben.
Beginnende Klürnn«.
— München, 24. Tcbr. Die neue Imammenfetzimg der Re- gieruna, die zwar noch nickt als «nbediNat endgültig gelten kann, zeigt, daß die Entwicklung in ruhigere Bahnen änjnlenfen besinnt. Daz KrüftcveiWltmS der Parteien im Mmifwrmt wird baSvIhe bleiben wie zuletzt, sogar noch eine Note noch reckts sich umchieben. Ikdenfallr ist von einer R3tereg>erung, wr üe b;e Kommunisten unter Tübrnna des in Mos'ea geborenen Bolsckewiüen Dr. Levien er« strebten, nickt mehr die Red', unb e» ist auch nicht anntnehmen, daß her auf nässten Dienstag ein berufene LandeSrätekongreß eine solche Sbrderuna kick iu eiten macken wird.
Blutige Kampf« in Augsburg.
Augsburg, 22. Febr. Aus Anlaß der Ermordung Eisner» kam es gestern abend in Augsburg zu großen Demonstrationen und Ausschreitungen, die sich bis in die späten Nachtstunden dineinzogen. Eine große Menge hauptsächick junger Menschen z»g mit Eiudrvch der Dunkelheit zu den bürgerlichen Zeimngrn, wo sie alle? kurz und klein schlugen, die Ksntormöbel und sonstiges Inventar, sowie tüt» auffindbare Papier und Bücher herausschleppten und auf der Straße verbrannten. Die Menge z»g später nach dem Rathaus und dem Kaufhaus Landauer, welches geplündert wurde. Auch im Zentrn« der Stadt ereilte einer Reihe anderer Geschäfte da» gleiche Schicksal. Au» dem StrafvollstreckungSgefängnis wurden dir Gefangenen befreit und bie dortigen Akten vernichtet. Die Menge zog auch nach der KreiSregienmg, dort schoß eine Volizeiabteilmig auf die Menge. Chevaulegers und Matrosen säuberten wiederholt ' die Straßen und gaben Salven auf die Menge ab. Die Zahl der Toten und Verwundeten steht noch wicht fest. Ueber Augsburg wurde der Belagerungszustand verhängt.
AttgSdurg, 22. Febr. Hier haben die Unruhen einen ernsthafteren Charakter angenommen. Das Untersnchmrgsgefängnis wurde von der Menge gestürmt und die Gefangenen befrei:. Ebenso wurde der Justizpatast erstürmt und die Vorgefundenen Akten verbranut. Dasselbe Schicksal erlitt daS bischöfliche PalaiS. Auch die größeren Hstrl» wurden box der Menge gestürmt und geplündert; desgleichen größere Geschäftshäuser. Hier wurden die Auslagen zertrümmert und die Waren fortgeschleppt.
Die Vorgänge in Baden.
DDF. Karlsruhe, 23. Febr. Zum Schlüße der Regierung trafen heute vormittag in Karlsruhe mit Erlaubnis des französischen Abschnittskcmmandanten das Bruchsaler Bataillon des neuen Dolkesheeres ein. Ein Erlaß der baditchen Dalksregie- rung ermahnt zur Ruhe und Besonnenheit und betont die gewaltsame Unterdrückung jeglichen Putsches. Ein gleichzeitiger Erlaß der badischen Arbeitet- und Soldatenräbe erklärt sich hiermit svlidarisch. Die Regierung trat nachmittags in Verhandlungen mit den Unabhängigen ein und verfügte die Freilassung der Verhafteten. Die Ausrufung der Mannheimer Räte- pepublii wurde von dem Münchener Kommunisten Mühsam getestet. Heute Nacht wurden in Karlsruhe sechs Führer der Unabhängigen verhaftet. Es war die Herbei fü hrnag bes, Siegte» rnngssiurzes geplant. Das Karlsruher Schloß, das Ministsrtum, die öfftnitlilhen MebLtide sind durch Truppen der Volks- und Bürgerwehr mit Mafchinengewehren und Geschützen bewacht. Am Vormihtag kam es am Schloßplatz zu belanglosen Demonstrationen.
Aufheluntg bet> VvlaMeungsKu^andes und der Eifenbahnfperr« in Baden. .
Karlsruhe, 23. Febr. Da der heutige Tag in Baden mit Ausnahm von Mannheim ruhig verlaufen ist, hat sich, laut „Frft. Ztg", die Regierung entschlossen, den Velaaeruagszustand auf« Zusehen, der nur noch für Mannheim gilt. Gleichzeitig wird die nach Nord baden und Pforzheim bestehende Eisenbahnsperre am Montag früh wieder aufgehoben' werden. Die verhafteten Führer der Karlsruher unabhängigen Sozialisten wurden »nieder auf freien Frch gesetzt, nachdem sie durch Handschlag versichert hatten, daß sie nichts Gewalttätiges gegen die Regierung unternehmen würden. Die hiesigen Truppen sind durch weiteren Zu- fchyh von auswärts verstärkt worden. Durch die Besonnenheit des Bruchsaler Freiwilligen-Tabaillons ist ein Zusammenstoß mit einer großen Menschenmenge, die sich heute vor dem Ministerium des Innern angesammelt hatte, vermieden worden.
Der „Krieg" in Gotha.
PDP. Weimar, 23. Febr. Der Krieg in Gotha scheint feinem Ende entgegenzugehen. Die Regierungstruppen sorgen für Stube und Ordnung. Die Ablieferung der Waffen geht ohne -r-tornng vor sich. Dr« Reichsregierung ist von Gotha aus barum gebeten worden. Vertreter nach dort M entsenden, um den Ab-illluß bet Derhandângen zu beschleunigen.
Die Lage im Westen.
DDP. Essen, 23. Febr. Die BergarbârorMnffationen wenden sich mit großer Schärfe gegen bie spar tost stiften Strerktrer- bereien. Aus der viel genannten Neuner-Kommis,ron für die Vorbereitung b$r Sozialisierung des Ruhr-Bergbaues sind bie, Vertreter der Cramnifat ronen ausgetreten- mit der Begründung, daß sie das frivole Spiel der Spartakisten nicht mttmadjcn konnten. Die bisherige N«un«r-KomMission besteht also, rote es tn einem Ausruf der vier Bergarbeiterverbnnde hecht, nur noch aus sechs Spartakisten, drei Nichtbergleuten, ferner dem russigen Bolschewist Marschlew Karski. Der Aufruf warnt vor die. sen Elenenten, die wie Sitimbmörber in Bottrop häuften und Gefangene abschflachten, wie es noch nicht einmal von -a-enega» lesen in der Kriegsseit geschehen sei.
WE. Mülheim a. d. Ruhr, 23. Febr. Die Soldatenmehr die- sich weiterte, geoen di« Regiernngetwwpen zu kämpfen, fetzt« den bisherigen Soldatenrat ab und wählte heute morgen einen neuen Sobbatenrot. Dieser und bie Wehr haben sich entschteden- auf den Standpunkt der Reichsregierung gestellt und heute abend nach »fünfter und Weimar Abordnungen gesan«, um dort Verhandlungen zu pflegen. Sie sind entschlossen, Ruhe und Ordnung in Mülheim zu schaffen und bie Entwaffnung bet Spartakisten sowie der Matrosen durchzuführen. d-ie am Sams-, taa nach dem Zusammenbruch der SMrtakistm-Mtrcm dre Gewalt an sich zu reißen versuchten. Die Mflreferunq der Wachem hat bereits begonnen. Wie es heißt, sind ernzelsre .-strtghredsr des früheren B.- und S.-Rates yefsndiet.
WB. Mülheim a. b. Ruhr, 23. Febr Ueber den Raub von 176 OCO Mark aus der hiesigen Reicksbanfftelle tu der Nacht vom San Stva auf Sonntag wird von zuständiger Seite be« richtet' Zivilisten und Sâoten, die als Sicherhcitswehr fum merken, übern ältiaten den Direktor und drei Herren, die sich in der Bank befanden, bedrobten sie mA Erschießen und et. zwangen die ferwusoabc der Tressochchlüffel. Es ist geliunige«!, fünf der Beteiligten hinter Schloß und Riegel zu bringe«. j