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Freitag den 21. Februar
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191?
I Im RuhrqebisL.
I ya ob das deutsche Bok nicht schon ein Uebermaß von L und Elend infolge des unglücklichen Krieges durch die ßkgkwaltiqung von seinen Feinden zu ertragen hätte, soll es bi noch den bitteren Kelch bis zur Neige leeren, der ihm von â<nen Leuten dargereicht wird. Die optimistische Auffassung, noch h't Regierung über die Lage im Rubrrevier hatte, I durch die neuesten Nachrichten lnder nicht bestätigt war« ^, Wie kein ariderer Streik, hat der durch den Terror tzit Waffengewalt eizwunaeNe unfreiwillige Streik der Arbiter im Kohlenrevier die schlimmsten Folgen nach zwei Mutigen. Fehlt das Brot der Industrie, die Kohle, dann Mtn alle Räder unseres Wir'schaftsbetriebes still, und das einer Zeit, wo Arbeit allein die Rettung des deutschen DM aus seinen Nöten bedeutet. Zum andern wird unl Me Erfüllung der Wäffeustillstandsbedinaungen unmöglich ge- iMit. Die Entente hat Anspruch auf die Belieferung der setzten linksrheinischen Industriegebiete mit Kable« und 'o^f für den Fall, daß diese Bedingung nicht erfüllt wird, k Kündigung des Waffenstillstands mit der uns abgepreßten eitäg'gen Frist und die Besetzung unseres Kohlengedietes tn- Aber neun Zehntel des Ruhrreviers befinden sich in kn Händen von Leuten, die jeden Kohlentransport mit ©f» »alt verhindern, die die Gruben überhaupt zum Erliegen rinnen wollen.
Es darf erwartet werden, daß nichts unversucht bleibt, m die Ordnung schleunigst wiederherzustellen. Darauf lassen i(6 die Zusicherungen schließen, die der Reichswehnminister o?fe der Deputation der Eisenbahner aus den betroffenen ebiet in Weimar gemacht hat. Danach soll der Sickerheils- ech auf den aleichfMs ^ stândsg hedrohtrn Bahvböfen von n Eisenbahnern selbst ausgeübt und im Bereich d's 7. imeckorp« der von den Arbeiter- und Soldatenräten einge- tzte Wachtdienst aufgelöst werden.
Die Vorgänge im Reiche.
DDP. Weimar, 20. Febr. Rack Mitteilungen in den raftienen werden die gegen das Rubrrevier vorrückenden kMungstruvpen auf insgesamt 35 000 Mann gebracht, «s militärische Gesamtauigebot wird entgegen anders lauten- « Meldungen der letzten Tage erst Mitte nächster Woche endet sein.' An ein Nachsehen der Regierung gegenüber en Forderungen der Spartakisten im Ruhrrevier ist nach m bestimmten Verstchernnaen der Regierung nicht zu denken.
DDP. Braunschweig, 20. Febr. Der Rat der Arbeit«, losen fordert von dem Kommandant der Roten Garde die Bewaffnung der Arbeitslosen in Braunschweig, um die Er- rungenschafien der Revolution zu sichern. (F. N.)
DDP. Braunschweig, 20. Febr. Die Rote Garde in Nrauuschweia hat beschlossen, der Bildung einer neuen braun- schweigischkn Regierung nur zuzustimmen, wenn die bisherigen Bezüge der Roten Garde zugestanden werden. Einer etwaigen ^uffösung der Roten Garde durch eine neue Regierung werde iw sich mit Gewalt widersetzen. (F. N.)
DDP. Berlin, 20. Febr. Die Spartakusunruhen in der Zeiten Januarwoche in Berlin haben nach den nunmehr »vorliegenden Schadeneriatzanmeldungen an die Sladtgemrinde Berlin 9 M'lliomn Mark Schaden verursacht. In einer Tpartalusversammlung am letzten Sonntag wurde die Zahl Spartaki,Sovfer bei den Ianuarunruhen auf 437 Tote nnb mehr als 300 Verletzte angegeben.
BLrgerstrekk in Gotha.
DDP. Gotha,«21. Febr. Als Protest gegen den Gene- ralstreikt wurde heute b'e Einstellung deS gesamten Geschäf's- vt'kehrs einschließlich der Lebensmittelgeschäfte, der Banken, ^Een, Aerzte und Apotbeken beschlossen. Die Maßnahme M erst aufgehoben werden, wenn der Generalstreik ein- OM wird.
Verschleppung von Waltroper Bürgern.
DDP. Essen, 21. Febr. Wie aus Battrop gemeldet wird, haoen die Spartakisten die ganze Stadt, die von jedem 93 er» kehr abgeschnitten ist, besetzt. Die gestrigen Kämpfe haben bi« jetzt fkstgksiellt worden ist, 15 Tote gekostet. Die ^hrzal'l der Toten und Verletzten befindet sich auf Seiten Verteidiger Battrop«, der Bürgerwehr und der Polizei« Hmten. Von den Bürgern wurden etwa 300, die sich zur setzten, von den Spartakisten nach Sterkrade geführt. Reise des Reichspräsidenten nach Berlin.
DDP. Weimar, 21. Febr. Der Reichspräsident Ebert ^gibt sich morgen für einige Tage nach Berlin, um dort ein« Reihe von Angelegenheiten zu erledigen. In Ve- üleitung der Reichspräsidenten befindet sich sein Kabinett-
.Unterstaatssekretär Baske.
Schöpflin Gouverneur von Berlin.
-J^DP. Berlin, 21. Febr. Um die in Berlin vorhandene Unarmacht einbctliä ziisanimen zu fassen und zugleich das Miß- h ?Ucn> da« in Arbeiterkreinn teilweise gegen die Frciwilligen-Korps ^de», ^ überwinden, wird der Reickkwehrministcr in den nächsten ^®9eu den sozialdemokratischen Abgeordneten Schöpfliu zum Gou- , riieur von Berlin ernennen. Schöpfst» ist 49 Zähre alt und
MimArUffshent »r MW.
Privattelegramm des „Hanauer Anzeigers".
WB. München, 21. Febr. Heute vormittag wurde der Ministerpräsident Kurt Eisner auf dem Wege vom Ministerium des Stewart igem nach dem Landtagsgebäude von einem Leutmant Arco Dalley durch zwei Kopfschüsse verwundet und getötet. Der Täter wurde durch einen Posten fdSwer verletzt. Der Landtag, der heute zu seiner ersten Sitzung zusammentrat, setzte die Beratungen unter dem Eindruck dieser Nachricht aus.
Die Bedingungen des Präliminarfriedens.
WB. Bern, 20. Febr. Ds« Luzerner „Vaterland* will von gut unterrichteter amerikanischer Seite erfahren haben, daß ein unter dem Vorsitz Fock« arbeitender Komitee die militärischen Bedingungen für den Abschluß eines PräliminarftiedenS festlege. Diese Bedingungen würden noch in diesem Monat dem Obersten KriegSrat vorgelegt und dann der deutschen Regierung zur Annccbme unterbreitet werden. Würde Deutschland die Annahme der Bedingungen verweigern, so soll die Kündigung des Waffcrisiillstandes eintreten, die Annahme wurde jedoch die Aufhebung der Blockade bedeute», ferner würde Deutschland Lebenimittel und Rshstoffe ix einem vom interalliierten Wirt- schaftkrat bestimmten Umfange einführen können. Der Abschluß des Präliminarftiedeus würde dann innerhalb 14 Tage« erfolgen.
IeVieer über die deutsche Flotte.
DDP. LoNdov, 21 Febr. Admiral Jellices hat ein Buch „Die große Flotte 1914/16“ hier erscheinen lassen. Jellices kritisiert dabei die Mängel der englischen Flotte. Die Defensive der deutschen Hochseeflotte begründete er insbesondere mit der deutschen Besorgnis vor einer San» dun» Triften 'N der Ostsee. Infolge der deutschen abwartenden Haltung sei die Moral der deutschen Flotte gesunken, es sei höchst wahrscheinlich, daß dieser Verlust der Moral am Ende verantwortlich war für die Reihe von Meutereien, die auf der Hochseeflotte 1917 und 1918 ausbrachen und schließlich ihren Gipfelpunkt in der Endkatastrophe im November 18 fanden. Seiner Ansicht nach wurde die passive Rolle ein wenig zu weit geführt.
Wilson über Clemeneeuu.
DDP. Genf, 21. Febr. Das Büro Europa-Presse meldet aus Paris: Der Berichterstatter der „New-Dork Times" in Paxis meldet seinem Blatte, die nächste Umgebung Wilson« lasse erkennen, daß der Präsident mißmutig über die unvernünftige Haltung einiger Männer fei, mit denen er während seine« Aufenthaltes zu tun batte. Wilssn habe Clemenceau den hartnäckigste« Menschen genannt, den er in seinem Leben getroffen habe. Auch mit dem australischen Minister HugbeS sei es mm offenen Zusammenstoß gekommen. Allein mit Lloyd George sei Wilson gut ausgekommen. Die „New-Dork Tribune" meldet weiter au« Pari«, daß die amerikanische Delegation weiter energisch gegen die Forderung der Ersätze« der Kriegskosten auftrete, denn Präsident Wilson befürchte, daß Deutschland dadurch nur noch mehr in den Bolschewismus hineingetriebcn werde.
Die tschechischen Armeen.
DDP. Breslau, 21. Febr. Meldungen von tschechischen Truppentransporten von Prag in der Richtung auf die Grafschaft Glatz und das Waldenburger Kohlenrevier haben sich bestätigt. Südlich bon Oderberg und Mäbrisch-Ostrau nnd in der Gegend von König- grätz, ferner in beiden Seiten der »eit nach Böhmen vorspringenden Grafschaft Glatz sind stärkere Dtubbenanfammlungeu festgefteKt worden. Bei HeigerSdorf an der fchltfiich-böhmischen Grenze wurde heute vormittag eine tschechische Patrouille, bestehend ans einem Fähnrich und 2 Soldaten auf deutschem Boden gefangen genommen. Am meisten b-droht ist die Grafschaft Glatz, die von den Tscheckm infolge ihrer Lage leicht abgeidmürt werden könnte, aber auch für baS oberschlesische Industrie-Revier ist die Gefahr nicht minder groß, ebenso für die industriereiche Gegend um Görlitz. Alle notwendigen und möglichen militärischen Maßnahmen sind beutfeberieiti bereits in feie Wege geleitet. Die Stärke de« gesamten Verwendungsbereiten tschechischen Heeres wird auf mindestens 150 000 Mann geschätzt. Bis zum Jahre 1R81 sind alle Jahrgänge ausgeboben. Waffen und Munition sind in ausreichendem Maße vorhanden. Die Sk«dawerke und andere MnnitionSsabriken arbeiten rege für das tschechische Heer. Außerdem erhalten die Tschechen Waffen und Munition aus Frank- reich. Mit Artillerie, FubrvarkS und Flugzeugen soll die tschechische Armee ausgerüstet sein. Alles in allem werden die Tschechen für gefährlichere Gegner gehalten als die Polen, vor allem, weil der B oschewirmuS in Bödmen noch nickt Eiche Fortschritte gemacht bat wie in Polen. Die fünfte und sechste tschechische Legion sind aus Frank- reich und Italien, wo sie gegen uns kämpften, in der Heimat einge» troffen und gelten mit Recht als Elitetruppen. Für wenig zuver- lässig gelten die tschechisch-slowakischen Truppen, die in Rußland kämpften und von dort noch nicht in Böhmen eingetroffen sind. Ihrer Ankunft soll übrigens in Prag mit gemischt«« Eefühlen entgegen» gesehen werden,' da sie als starkbolschewistisch verseucht gelten. Einige wichtige Kommandostellen im tschechischen Heer sind von Franzosen besetzt.
Kleine Nachrichten.
Anarchie im Meerbusen. Aus Augsburg wird berichtet: Unerhörte Auftritte haben sich im 3. Jnf.-Regiment bei der Bildung von FreiwilligeN-Kompagnien, wie sie der Ministerialerlaß vorsieht, abgespielt. Als der Kommaudeur gegen die Vergewaltigung auftrat, wurde er in gröbster Weise beleidigt, ebenso die Offiziere, und sein Rücktritt gefordert Unter diesen Umständen trat der Rcgnnents- kou'maudeur, ein sehr verdienter Oberst, der fm Felde eine Brigade geführt hat, zurück. Sein Nachfolger, ein Oberstleutnant, wurde vom Kasernenrat nicht genehmigt, so daß das Regiment zurzeit tat» fachlich ohne Führer ist.
Nationalversammlung. ,
WB. Weimar, 20. Februar.'
Am Regierungstisch: Schiffer, Graf Drockdorff-Rantzau, Noske, Landsberg, Wiffel, Erzgraber, Eiesberts, Gothe in, Reinhardt u. a.
Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 20 Min. Nach Verlest'rig der Eingön'ge, erklärte vor Eintritt iw die Tagesordnung der Dbg. Vogler sDeutsche Volkspartei): Nach den Erklärungen des Reichsministers Erzberger hat «r- am 15. Dezember vom damaligen Staatssekretär Dr. Mülle» einen Trief erhalten, in dem getagt wird, ich solle eine Berufung als Sachverständiger abgelehnt haben, falls nicht auch Herr Stinnes berufen werde. Ich erkläre, daß eine solche Anfrage seitens des Neichswirtschaftsamtes niemals an mtch er«- gangen ist und ich niemals dazu eine solche Stellung eingenommen habe.
Reichsminister Erzberger: Ich habe mich bei Meinen' Darstellungen gestützt auf ein amtliches Schreiben des Reichswirtschaftsamtes und habe keine Veranlassung von diesem, amtlichen Schreiben irgend etwas abstreiten zu lassen. Die Zuziehung der nachträglich vorgeschlagenen fünf Sachverständigen konnte nicht erfolgen, weil die Verhandlungen in Luxemburg schon am 23. Dezember begonnen und am 25. Dezember ihren Abschluß gefunden hatten. Damit ist, glaube ich, der Tatbestand richtiggestellt.
Hierauf setzt das Haus die Vesprechung der Erklärungen der ReiLsregiernng fort.
Dbg. Dr. Traub (Deutfefnat. Vollsp.): Es hat uns ye freut, daß Japan unseren Missionen ganz anders entgegenge. kommen ist. Die japanische Regierung bat auch während des Krieges neben dem emglischen und französischen Unterricht, auch den Unterricht in der deutschen Sprache in seinen Schulen ein geführt. Menn Oesterreich-Ungaru erst einmal von der Bildfläche verschwunden ist, werden sich noch vielmehr Reibungs- flächen in Mitteleuropa ergeben. Einspruch müssen wir dagegen erheben, daß die neutralen Staaten bei den gegenwärtigen Koz'.fereuzea der Alliierten so wenig beruckstchtiar werden Erne Schmach ist es, wie die Revolution unser Ansehen draußen in der Welt geschädigt hat. besonders in Brüssel und Warschau. (Sehr richtig rochts.) Glaubt man denn, daß Frankreich uns noch einmal‘bett Krieg erklären wird, wo es ganz genau weiß, daß es einer wehrlosen Bevölkerung gegenübersteht? Leider wird in der offiziösen Presse dem deutschen Volk der ganze Ernst unserer Lage noch immer nicht deutlich genug dargestellt. In der Ostmark befinben wir uns ledialich in der Abwehr gegenüber den Angriffen der Polen. Einmütig protestieri das deutsche Volk "gegen die Aufrechterhaltung der Blockade und gegen die Zurückhaltung unserer Kriegsaefanoenen. Graf Brock. dorft-Rantzau sollte sich mehr in die Nähe des Wehrministers Noske setzen, um von dessen urwüchsiger Frische und echtdeutschenr Stolz etwas zu über nehmen. (Sehr richtig! rechts.) Die letzte Absicht der Entente geht dahin, uns als ein würdeloses Volk hinzustellen, dem der Eintritt in den Völkerbund unmöglich gemacht wird. (Sehr richtig! rechts.i Wir weisen^die Pläne zur Errichtung einer rheinisch-westfälischen Republik zurück. (Rufe: Der klerikalen Republik!) Nordschleswig ist ein wirt- fchaftkich zusammenbär gendes Gebiet, das gar nicht unter die MilsEfchru Punkte fallen kvnzi. Was wir in der Ostmark^an Erniedrigung erleben, ist die Frucht der Revolution. (Beifall rechts. Widerspruch links.) Birnbaum darf den Polen nicht ausgeliefert werden. Den Anspruch auf unsere Kolonien halten wir aufrecht (Beifall.) Wir wünschen alle baldigen Frieden. Die Revolution aber bat uns nicht den Frieden gebracht, sondern uns weiter von ihm entfernt. (Lärm links.)
Nun zur inneren Politik. Wir würden ^s begrüßen, wenn man in der Reaiervng wieder zum alten System zurückkehren würde, keine Paiteireden, sondern staatsmännische Reden zu galten. (Lachen links.) Wir Deutsch-Nationalen sind eine ganz neue Partei. (Lachen links.) Wir leugnen gar nicht die Zusammenhänge mit den alten Parteien. So charakterlos stad wir nickt (Stürmisches Gelächter links.l Was ist eigentlich das alte System? Duck heute regiert noch der alte Bethmann- Block und nach dem Militarismus lehnt sich unser Volk jetzt erst recht zurück. (Sehr richtig reckts, Miderftr. Krts.) Wir haben den Krieg verloren, weil wir keinen großen Staatsmann hatten und weil wir den Rcchtsinstinit unseres Volkes auf die schwerste Probe gestellt haben, als wir auf der einen Seite mit den Bolick ewiki verbandelten und sie in der Ukraine als todcswürdige Verbrecher hinstellten. (Sehr gut! rechts.) Wir haben den Krieg verloren, weil in unterem Heere in unverantwortlicher Wesse gewühlt worden ist. Wer io das Werkzeug zunichte mackt mit dem ein Volk in keckster Not sich helfen kann, bars, nicht fronen, warum wir den Krieg verloren haben. tSehr mchtig! reckts.) Mir sehen in dem 9 November einen Tag der narro- nalen Cckmack. (Sebr rid tia! reckts, Lärm bei den Soz.) Dre 15 Milliarden des alten ßrebves bewilligen wir selbstverständlich. ebenso die 300 Millionen zur Förderung des Wobunngs- wesens. Das Wort von der Unternebmungsunlust der Arbeit-' geber weisen wir aanz entschieden zurück. Wir wenden uns gegen die durch die Unzobl von 9?crorbnunaen und Erlasse h«- beineführte Reckt-unstci erheit. Mir protestieren gegen die lieb er griffe der Arbeiter- und Soldatonräte, gegen die cm^ seifige* Bevorzugung der sozialdemokratischen Gewerkschaften., Vor allem müssen wir unsere künftige Ernte militärisch sichern. Tun wir das nickt, dann ist alles müßig, was wir in Wei mar zustande gebrockt haben werden. (Lebhafte Zustimmung reckts.) Das deutlcke Volk erwartet von der Nationatverfammlung Verständnis dafür, daß Haß. Neid, Begier und Sahntet nicht mehr ihre Rolle spielen dürfen wie hiebst, daß bet Geist des Mats rialismus und Mamonismus schwinden müssen. Wir wehren uns gegen den Geist einer schablonenhaften Vermal tungs ma- ickine. Der alte Geist des alten Liberalismus ist nach rechts oewandert. (Rufe: Aba! und Heiterkeit bei der Mehrheit.) Wir werden diesen alten Liberalismus beehren. Andere neu« Mage wird uns freW die Iuaend bahnen Auf sie bauen wir unsere Hoffnung^ (Lebhafter Beifall reckts, Zwischenrufe bef der Mehrheit) ,
Das Haus wendet sich zur zweiten Lesung der Kreditvorwgc,
' ^u liegen eine Reihe von Antraaem vor, bie die,HeraLieHu^D