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feintl'ckem Einfall zu b-wnkrrn. Wenn ich heute nach bem Osten zurückkehre, nm dort im Auftrage der ^mgierung das Kommando nt tühr-n, so erfüllt mich schwere nm hie Zukunft nnsere» Vaterlandes, nicht weil W r. von der «nackt Unserer Feinde und bet HungerbEckade erdrückt, nm bitten mieten, sondern weil ich unser Volk in sich zerrüttet ^/erschlafft im Wollen ich«. Viele sieden adieitS und haben mit ^"dde am Vaterland auch allen Opsersinn verloren. Wohin K' „j dieser Zustand führen ? Mir müssen binburm vnb ent- arbeiten zum Besten des Vaterlandes; Daz» gehört in erster K tch wir ein» sind in der Liebe zur Heimat und den alten Litton Soden schirmen vor dem neuen Feinde, dem Bolschewismus, Kulturwelt bedroht.
r qhr freiwilligen und jungen Kameraden. bi« Ihr rum Schutz« L Antars Euer Leben «i« zu setzen entichl offen seid, denkt an die L^,„tN vom Jahre 1914, und Ihr, meine alten Kameraden und arWWftr von Tannenberg und den Masurischen Seen, eilt her» A mir zu helfen! Der Ruf an Deutschlands Sökme darf ungestört verhaLen. Welchen Stammes Ihr seid, ob Bayern, raffen, Schwaben oder Preußen , welcher Partei Ihr auch ange« wir sind alle Deutsche! Vergeßt, was »ns trennen konnte, ^findet Euch wieder zusammen in der Liebe zur Heimat, in M-ucht. DiLjipls« und Vertrauen zu Euren Führern.
v. Hinde «b nrg.^
Amerika als Helfer Deutschlands?
M Die Meldungen der letzten Tage, daß Präsident Willon, der sich ^l jur Rückreise nach Amerika nach Brest begeben hat, mit der L Obersten Kriearrat der Alliierten beabsichtigten weiteren 53er« HJrfimg der Waffenstillstandsbedingungen nicht einberftonbeu ist, Beinen heute eine Bestätigung in folgender Meldung zu finden.
x Amsterdam, 13. Febr. Aus Paris wird gemeldet: Während : Üe meisten Regierungsblätter ihrer Verstimmung über die 53er* sjgentng der Festsetzung der neuen Waffenstillstandsbedingungen torth neue amerikanische Vorschläge aurdrücken, läßt der „TempS" in einem Leitartikel durchblicken, Amerika habe Deutschland einen Zondervorieblag gemacht, gegen Verpfändung der beschlagnahmten ätschen Vermögens in Amerika Milliardenkredite zur Beschaffung Mit Lebensmitteln und Rohstoffen in Anspruch zu nehmen. Hierin erblickt der „TempS" eine empfindliche Schädigung der französischen Interessen und eine Gefährdung der Früchte der Sieger der Entente. ' Wenn dir Meldung zutrifft, dann muß sie als Beweis dafür be- rü&t werden, daß Wilson an feinem Programm der Versöhnung der älter unentwegt festhält, ein Programm, das den herrschenden Geilten und der gesamten chauvinistischen Presse in Frankreich zwar uchaur zuwider ist; bei dessen Durchsetzung der Präsident aber der tife aller Rationen vertrauen darf, denen ein dauernder Völlersriede sllich am Herzen liegt.
; Gerüchte über Rumänien. F
WB. Paris 14. Febr. Verschiedenen dänischen und schwefze, Ischen Blättern znfolKe soll in Bukarest eine Revolution ausge» ««hin sein. Die königliche Familie soll versucht haben, sich nach Zossy zu flüchten, sei aber geswungen worden, nach Bukarest vMzulrhren. Der König sei im Lamfe einer Beschießung des Klosses vermnndet worden. In diplomatischen Kreil«« m Saris und in der rumänischen Gesandtschaft wird erklärt, daß nan von diesen Vorfällen nichts wisse. Der „Matin" versichert, ik rumänische Gesandtschaft habe dirâe Telogramme erhakten, n tonest LieseGpefoniffe in keiner Weise erwähnt seien.
Kleine Nachrichten.
Kei« Präsident d«u Republik Sachsen. Die sächsische krfaffung wird seinen Landespräsidcuten vorschen. Der Gedanke ine« politischen Kabinetts neben den eigentliche« Fachministern, der
Wsch vor einigen Tagen erwog«« wurde und der bereits dem früheres Urbinett Heinze zugrunde lag, ist »allen gelassen worden.
I DaS Gube M bslschetvistischeu YuspagsubachrfS. Der Weiter bet Autzenpropaganda der Gowjetreaierunz Karl R«dek, der M ‘eit dem Fehlschlage des SpartskuSvutiches im Januar d. J. in Berlin verborgen gehalten bat, ist Mittwoch «achmittsg in seinem Mrrsteck, einer Hinterhauswohnnng in Charlottenburg, von der Verli- Wer Kriminalpolizei verhaftet und dem llutersuchuugszcfSngnis in Worbit eingeliefert worden. Mit ihm ist auch seine Sekrekärin Frl. Wir« Becker und seine Stenotypistin festgenommen worden. In btt Wohnung Radeks, die das Zentralbüro der bolschewistische« Propa- iMa in Berlin gewesen ist, wurden außer einem-bedeutenden Geld» petrage auch zahlreiche Papiere und Brieischasten beschlagnahmt.
I Die Mufw«ndun4«u der Vetvstzuer sder besetzten Ge- Piete. Eine von dem Abgeordneten Gebhart her Rstionalversamm- Mn« rugcganaent Anfrage besagte Ist die Reichsre^ierung bereit, Wwoünern, Gemeinden und Distrikten die für die Alliierten gemach- MN Aufwendungen alrbald zurückruerllatten?
Der Anwa«. Der uuglückliche Ausgang der Krieges und die Fittre Umwälzung haben Deutschlands Politik und Volkswirtschaft in M Trümmerfeld verwandelt. Eiserne Notwendigkeit und sittliche ^sticht gebieten, nicht zu verzweifeln, sondern auf allen tflebiete» Wverzüglich aufs neue die Arbeit z« beginnen. Klare Einsicht in da» poften der zu bewältigenden Ausgaben und energischer Wille, ihnen Mecht zu werden — das sind heute die Forderungen des Tage». Wnen will die Sammlung von Flugschriften dienen, die, unter dem Wsamttitel „Der Aufbau", Herausgezeben von einem unserer ange* Ebensten Politiker, Conrad Haußmann, soeben bei der Deuttchen Ä^^'Ansralt in Stuttgart zu erscheinen beginnt (Preis jedes festes L .^^' ®*e dringlichsten und bedeutsamsten Fragen unseres wirt- Mstlichen, sozialen und kulturellen Lebens solle« hier von berufenen w anerkannten Fachmännern in knapper, allgemein verständlich«r norm erörtert werden. Es liegen bisher 2 Hefte des „Ausbaus" vor: lütt ebnet) Bayer, Deutsch-Oesterreich und wir, und Otto Blum, D»r Wiederaufbau unseres Verkehrswesen». In warmherziger Wei''e °egrüßt Payer, der aus großdeutschen Ueberlieferungen »erwachse Politiker, den Wiedereintritt der Deutsch- Doterreitbet in den Verband des Deutschen Reiche»; er legt die ! Schmierigkeiten dar, die dabei zu überwinden ft üb, aber er zeigt, wie hier das Wort gilt, daß Schwierigkeite» dazu da sind, um über« «unben zu werden! Wie hier eine Frage der Weltpolitik von einem Makrentn und echt vaterläiidi'cy empfindenden Man« klug und er» Wigenb bebande't w^rd, so schildert in der zweiten der genannten Suiten eine unserer ersten Autoritäten auf dem Gebiet des NeriehrS» Visen? die hier, zu leistende Arbeit der Nenaukbons, ihre Grundlazeir W Ziele. Großzügiz ebne alle Pdautsbik. zuversichtlich bei voller ^ktonrmg des furchtbaren Ernstes unserer Situation, wirken diese auf W sachlicher Gnin»laze sich erhebenden Darlegungen ermutigend, 18 iortreißend; denn sie gehm aus von einem »»zerstörbaren und un- Mreißbarcn Besitz Deutschland«: feiner glänzsuden »erfehrSgeegra. WratH Lage. Binnenwasserstraßen, Eisenbahnwesen, Sier ehr und Adlung, Verkehr und Lan^rverteidizung, ein -l-ichsverkehrSamt, das nnd die Hauptpunkte, die Professor Blum in gedrängter, gehaltvollster Erstellung erörtert, überall wertvolle Anregungen und Asrblickc lebenb.
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Aus der neuen Nationalversammlung. Wie wir der von Dr. ^‘^fkin un^ Hermann ginger Herauoge;zebenen Fortsetzung P ^ Kürsckners Reiüstag. dem Handbuch für die Deutsche Na- ^folrerstinulurg (Hermann Hillger Verlag, Berlin W. 9, 2.50 $ L), das demnächst erscheint, entnehmen, ist^ der fast vollständig verschwunden bis auf die Grafen Pofa- "owsky und Dohna, Freiherr von Richthofen und etwa ein halbes Miend vor nicht langer Zeit geadelter ursprünglich bürgerlicher ^"üllLn. Lernte atbt es nur» soweit sich bis lebt überiebsu lant
,, WarwesN# ’
einen in der Rctivnackrersammlung, Ri-chter 10, Arbeiter und Äugestellte annähernd 20 ferner einen Soldaten. Arbeiter- und Äervierkschustsrekretöre Hebören der RcttionÄlverfammlumg mehr als 30 an, davon etwa 47 in der soztaldemvH'atfstben Fraktion, 20 im ZeNitrrm. 6 bei den Demokraten, 5 den D-Nitscknationalen, 4 der Bayerischen Doltspartei, 1 bei den Unabhängigen. •• ...
«« aller Adelt.
Wir verbAneniSbsffee Woblekt. Nmtsrerichtsrat Dr. Steinberg in Wrietzen, der bei einer Wahlverfamml'ing am 13. Januar feinen Meblgegner, den praktischen Arzt Dr. Franz J«hn, durch R«- volversck'üffe getötet hatte, wurde vom Schwurgericht Prer^lan wege« vorsätzlicher Körperverletzusg mit tödlichem Ausgange zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt.
Z«Ktk»«n^sie für 125 OOO Mark. Die diesjährige Oldenburger Seneftförung, die in der borigen Woche abgebalten wurde, dürfte wobl die höchsten Prette für Hengste gebracht haben, die je auf deutschen Märten für Zuchttiere gezahlt woiben find. Bon den bet* sanften jüngeren Vatertieren erzielten der Hengst „Gellert" der Besitzer Gäting und Tautz«« in Eienrbamm 195 000 Mk, der „Sekretär" de» Züchter» Dencker in Moorsee 110 000 Mk., der Hengst „Gerhard" desselben Besitzers lOOOitO Mk. Zwei weitere Hengste erzielten 75 000 und 60Ö00 Mk, einer wurde mit 35 000 Mk. verkauft, zwei weitere gingen für MOEV.Mk. in andere Händ« über und ein Tier wurde mit 25 000 Mk. abgesetzt. Auch auf der ostsriesischen Hengst- könma wurde ein Hengst dss füttert Soeben in Neermoor an eine Genossenschaft für 32 500 Mk. bertanft, ein Preis, wie er noch nie auf den ostfrirsischtn Körung«« gezablt worden ist. Sowohl bei der oüfriefiföben wie auch bei der oldenbnrgisch«, Körung wurden viele gute Zuchthengste nach Holland verkauft Die Zeitverbältniffe haben auch auf dem Gebiete der Pferdezucht so ungewöhnliche Preise geschaffen, daß ein. solches Tier ein siebtes Vermögen Erstellt.
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= Nie-srnbge-, 14. Febr. Eine Mordtat, die sich hier zutrug, erregt großes Aufsehen. Die i« den 40er Jahren siebende WasierermeisterSehefra« Popp, gebürtig au» Miltenberg, wurde im Keller ihres Hanse« als Leiche gefunden. Wie bis jetzt fefifteht, wurde die Frau vo« einem noch unbekannten Täter erdrosselt, die Leiche ix einen Sack gesteckt und in den Keller geschleppt. Der Mann war früh mit seinen vier Söhnen nach Aschaffenburg gefahren, die beiden anderen Kinder gingen zur Schule. Die Ermordete war allein zu
Hause.
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Patent-Erteilungen.»
Nr. 808 105. YremsErdnung für Zn-magnet«. Boigt L Haeffner Akt.-Ges. in Frankfurt a. M., vom 26. Oktober 1917 ab. — V. 13 979. Kl. 21g.
Nr. 307 966. Regelung von Elektromstoren mitteli Belsstu-Ntz durch einen" Veniikstor. Frankfurter M a- s ch i n e n b a « - A k t. - K e s. rorm. PokornyLWitte- finb in Frankfurt « M^ vom 13. Mai 1916 ab. — F. 40 861. Ki. 21b. - "^ -m
Nr. 307 364. Negistriervorrichtung an Metzapparaten für strömende Gase; Zus. ;. Pot. 304 890. Chemische Fabrik GrieSheim-Elektron in Frankfurt a. M., vom -SS. Mit 1917 ab..- C. ^
Nr. 677 773. KonIaMefeMung für elektrische Lampen Fa. P. Schlesinger in Offenbach a. M», vom 4 Februar 1918 ab. — Gch. 59 537. Kl. 21c.
Nr. 670 750. Sohle fSrâchuhwerk. Josef Maintz in Marburg, vom 19. September 1916 ab. — M. 75 630. Kl. 71a.
Nr. 695 756. Vorderachsfedernnz für Kraftfahrzenge, insbesondere für Moiorpflüge und Zugmaschinen. Adlerwerke vorim Heinrich Kley er Akt.-Ges. in Frankfurt a. M., vom 27. DeKeMber 1918 ab. — A. 29 027. K!. 45a.
Nr. 695 520. FaTobstauffang * Vorrichtung. Ludwig Braun in Offenbach a. M., Beurardstraße 40, vom 12. Dezember 1918 ab. — D. 81 002 Kl. 45f. * ---- - ^EM
GedraachS-Muster.
Nr. 695 754. Wafferzapfventil aus Etangenmaterial. Hinkel öd Sohn in Frankfurt a. M., vom 24. Dezember 1918 ah. — H. 77 397. Kl. 47g.
Nr. 683 193. Schuhschützer. Carl Kropp in Frankfurt a. M., Rothschild-Allee 16, vom 1. Juni 1918 ab. — K. 72 368. Kl. 716.
Nr. 684 050. Befestigung für Târdrücker und Fenster- griffe. Car! Froh in Schmalkalden, vom 16. Zum 1918 ab.— F. 36 436. Kl. 66a.
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Hauarr, 15. Februars
♦ K-Hanne»k':kche. Der NachinittaqSastteSdienst 2 Nhr findet im geheizten Sälchen der Johc-e.iieSkirche statt. Eingasg an der Fachbildung» schule. n
* Grweitevung de? PskschntterdlensteS. Die Postschasirr beim hiesigen Postamt und m Keffelstadt sind von Montag den IZr* d. Mts. ab von 1—5 K 6 r nachmittag» geöffnet
• Wrteihtng deS ReifezeuanisieS an »ri<e#teH*e»tlWX«i Krieqkt«il«ehmern, die 1914 bis Offern 1917 regelrecht »ach HI berietst wurden ober nach längerem als einjährigem Besuch der O H da» Zeu?ni» der Primareiie erhielten u«d von der Schule in« Hier ein* «treten fi«d, wird das Reifezeugnis oh«e Prâf««g zurrkamtt, toexx sie bis »um Schluffe des Krieges im Heer warm eher kriraSbw schädigt sind.
* S««e» die Sommerzeit bat sich Ke bayerisch« Staatt- rrgienrng auf eine Rnndfrage der Reichkregieru«t ««raesprochen.
* Schüler, Elter« und Lehrer find an den Frage« unseres öffentlichen Erziehung, unsere» Schulwesen» gleicherweise beteiligt»! Ihr Verhältnis zu einander ist für bex Erfolg der Erzieh«, entscheidend. Kein Wunder, wenn ein Versuch, dies« Beziehung«: zu regeln, wie er vom Schulerlaß des preußische« Dtiniterixxt« kürzlich augging, überall lebhaft erörtert tourte. So wird a»ch frier tat Bortrag bei Kunstindustrie-BrreinS iPcof. Klumker, »Die umtre ’ Umgestaltung unsere» höhere« Schulwesen«") am nächste» Montag in der Zeichenakademie untern Hanaxern Gelegenheit biete», sich über; diese» Problem zu uxterrichten und auszsspreche». Da vüüritt P für Jedermann frei.
* Sen den Apothe?«« ist morgen Sointtag diefSugÄ-Npothek» geöffnet Dieselbe verficht auch von heute abe»t»Zs.ühe «I den Nachtdienst bis zum Samstag abend 7 Uhr.
• «tadttheaier. Sonntag abend 6ft, Uhr letzte» ®aftfr».d Catharina Reichert „Des Meere« und der Liebe Welles". MU 19J Borstelluig im Dienstag - Abonnement wird Dienstag kommcuda Woche das Lustspiel „Die selige Exzrll«»,". von Srelber »xd 6täx2 unter der SpieSeitu«, bei Herrn Sturm neueinfhtbcert aufgeführtt Die Hauptrolle« werden von den Damm Steinegg, Gersdorff, Ersetz und Schwarz und den Herr« Ban ®ili, Sturm, Badewitz, PaSyual«, Burck, du MeSxil, Dreczkowski, Schuchardt, Schwarz, Bionbmo usw. bärgest eilt. Die nächste Aufführung der intereffanteu Komödie .Mbatu.' Eva und die Schlang:", die auch hier bei ben Freunde» moderne« BShnenüteratur berechtigtm Beifall fand, findet Mittwoch ben 19.8<brJ im Abonnement statt
* Aufruf zur Bildung der Freiwilligen-Eskaüran Symker. Im Richman der durch die Eutlassungen geschwächten 5/6sf tabr o n Thür. U lan en-Regiment s 6 wird eine Frei- willigen-Esladron ausgestellt. Verwendung bis auf weiteres als Eicherheitstruppe in der neutralen Zone südlich Darmstadts späterhin zum Sicherungsdienst im Korpsbezirk des 18. A.-K. fomie zur Sicherung nnd Erhaltung der Heeresgutes. Eingestellt werden in erster Linie gediente Kavalleristen — vor allem alte 6. Ulanen — weiterhin Artilleristen (Fahrer), Iusarr- terifien und At.-E.-Mennschaften. An alle Männer von ein« wandsfreier Führung, die von ganzem Herzen bereit [mb, an bei Erhaltung der Ordnung, am Aufbau des Reiches und an bei Aicderhe^teLuug des alten lieben Regiments mitzuarbeiien, ergeht der flau.meude Ruf, unverzüglich ihre Kräfte in bei» Dienst des Vaterlandes zu stellen. Bedingungen: a) Vier Wochen Probezeit. Bei endgültiger Annahme Verpflichtung auf 3 Monate, die ebensolange weiterläuft, wenn nicht 14 Tage vorher Kündigung (bei gerichtlicher Bestrvfnrtg sofortige Kücid^ Jung auläfitg) b) Unterordnung unter die eingesetzten Vorgesetzten, denen Dertrauensräte zur Seite stehen; Anerkennung bei bisher gültigen Kriöosgesetze. c) Anerkennung der Eebuhrnisss und zwar: Cruudlöhnumg SO Mark ohne Rücksicht auf den Dienstgrad unb 4 Mark tägliche Zulage — auch an Sonntagen unM bei Urlaub bis zu 14 TaE. — Fahrscheine nach Hanau a. Ak. find beim zuständigen Bezirtskonnnando an*uforbern. Meldung- — persönlich oder schriftlich — unter Beifügung der Militär- papiere beim Werbebureau der Eskadron Lyncker, Ulanenkaserne, Hanau a. M.
* Pfsebtderkxrt». DienStaa ben 18. b. Mts, lst Nhr vormittags, findet in der Ulaneulaierne ber Verkauf einer größeren Anzahl militöruntauchlicber Pftrde statt
* N«reiteltes Borbaben. In *ber i>t«tt von Dounerstxg, z«m Freitag gegen 11^/, Uhr versuchten pvei Perso :en in der Dunlov- fabrik in e«m Ra> v«. in dem Waren des Bekleidunzsamte» lager n, einznbrechen. Sie hatte« bereits die Fenster berauSgc'chnittex, als ihr Vorhaben vereitelt wurde. Einem Wächter (Nr. 119) ler Frankfurter Wach- und Schließqesellschaft gelang es, einen der Täter, der aus' Fraskfurk stammt, fostzuuebmen >md der Polizei ^mufübrex.
* Eoschwi»d«lt. Sim 3. b. M. har sich in der Ulaneâ;er«e hier ein Unbekannter ein Pferd mit Sattelzeug niduDtuhcIt E» bandelt sich mn einen Wallach <SoMfuâ8), hinten link» weiß- Reffet Größe 1,75 m. Alter 9 Jahre. Der Täter trug neue feldgraue Uniform ein«» Pesdw-bel« mit Schulterklappen ohne Nummern. Such- dienliche Mttcilxngex an die Kriminalpolizei, Zimmer 7, erbeten.
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'' = Kochstadt lKr. Hanan), 12. Febr. In einer »in ftflnmigfkr Zurückgabe unserer Krieasgefanzenen im Ratbmiie einberufepen 'l-er- iammlua« von Männern und Frauen sprach Lebrer G f b über oie schmachvolle, allem Völkerrecht Hohn sprechende Zurückbaltuna der deutsch-« KriesSgefanzeneu und der bevorstehenden verschärften Waffen ftillstandsiedingunaen, die geeign't seien, ben VSlkcifrieden zumÄte «i machen rm» Haß zu men: schärèber Protest sei hiergegen anju- legen. Die Veriaiumluxg wurde aufgeferbert, dem Reicks bunde zum Schutz der deutschen ^eqsgefsngenen 'scizxttcten. Es sollen zu diesem Zweck Beiträge gesammelt »erben. Oberbahnassistent Voßbage« unterstrick die Ausfühnm§ea des Vorredner» und machte auf das gehässige Gebabren eine? 'Balfour. Clemescsau n»d Fock in den SiVungen des Kn'eqsrates aufmerksam, die nur darauf hinausgingen. Deutschland vollständig macht- und wehrlsS zu machen. Ein Protest folgenden Wortlaut? fand einstimmige Annahme:
„Zahlreiche im RatbonS zu Hschstadt versamnielte Bür,er xnb Särgerinnen prolc ieren yegen bie, allen völkerrechtliche« Gebräuchen Hob» spreckeirde Zurückbalnmg ber deutsche« Kriegsgefangenem Der Krieg ist beendigt und Deutfând denkt nicht daran, weiteren Widerstand zu leisten. Es handelt sich füe intiert Feinde nur darum, Deuttckland noch nefer zu demütigen und in den staub zu treten. Wie Deurscklaiw beniübt war, die Kriegsgefangenen ihrer Heimat schleunigst zurâekzugeben, so wird daS Gleiche auch von unseren Feind«« erwartet. Heftiarr Protest wird auch gegen bie.; nach allen schon uerliegenben Nachrichten erneuten verschärfte« Waffenstill^andsbcdirrgungen eingelegt, die geeignet sind, ben Haß. weiter zu schären und den Völker frieden, nach dem sich alles sehnt, zxnichte zu machen. Von der neuen Regierung wird erwartet, daß sie gegen weitere unerhörte Vergewaltigungen nnd Demârigunqe« bei deutschen Volkes schärfste Verwahrung einlegt. „Lieber Entbehrung als Entehrung!" Dieser Ausspruch des Präsidenten derp deutschen Volksrepublik möge ihr hierbei zur Richtschnur dienen."
X K«ch-Nh,im, 18. Febr. (Gemeindevertretung). Gestern fand nach langer Pause bie erste öffentliche Semetnbe» vertretersitzuug statt, die besonders von Frauen unb Mädchen stark betucht war. Vor Eintritt in die Tagesordnung teilte Herr Jean Puth mit, daß der 1. Schöffe L. Diefenbach aus Gesundheitsrücksichten sein Anst niederlegen wolle, was nach einer kurze»
Vir städtische Bibliothek
Oârtnerfiraß« 67 (alte Zeichenakademie) ist an jede« Mont«» und Mittwoch im 11—1 Uhr, io mit Samütagi so« $-r* Uhr geöffnet ; außerdem an jedem 1. und 3. Houurag eixi jeden Monat« von 11—1 Uhr. * - "