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âin der in affen Betrieben die Darreichung von M«ndtücher« vnd Bedecken der Tasche mit Tischtüchern verboten ist. Tiefe« Tisch. D,iid Mundtücher Verbot bleibt bestehen. Wer es Übertritt, Echt sich brachur und setzt sich gleichzeitig der Gesabr ciuS, daß >ie ^icksbcklcidnngSÜeke ihm die Bestäube an Tischwäsche enteignet. Das- M6f gilt auch für Leihwäschereien, die Tischwäsche zur Vermietung -^Mften ober verleihen, auch dar bleibt verboten. Bei dem voraus- sichtlich für längere Zeit noch bestehenden Mangel an Wäsche muß (in verschleimn der Wäsche durch jede nicht unbedingt nötige Bc» üiihung verhindert werden. Das Bedecken der Tische mit Tischtüchern je Hsiclr und Gastwirtschaften usw. und das Darrercken von Mund- tiVnn an Leiste erscheint aber unter den drüsigen Verhältnissen über- «âssiz, während diese Wäschestücke von Gastwirten anderweit im ti-eaeit Betriebe sehr notwendig gebraucht werden, z. B. als Hand- f^er, Wischtücher und vor allem als Bettwäsche.

Marienkirche. Heute abend 8 Uhr SriegSdeiftunde, Herr Pfarrer Wohlfarth.

t, * Pfrrdedefitzerk Die Kälte birgt für Eure Tiere eine große 'gtfabr in sich. Kalte Gebisse kleben sofort an Zunge, Lippen und Neimen fest. Die Zunge kann nicht juv ckgezogen werden, ohne daß igtstefe der Zungen haut abreißm. Die entsetzlichsten Qualen sind die Folgen. Beim Fressen bringen zudem Kanten und Spitzen bei Fnt- jtki in die Wunden. Das Tier frißt mit Widerstrebe«: Kräfteveriall IHib verminderte Leistungsfähigkeit stellen sich ein. Schützt daher gute Pferde und sonstigen Zugtiere Var diesem entsetzlichen Marty, pum und Euch selbst vor Schade«. Gebt ihnen kein Gebiß in» Mul, da? nicht die Nacht über im warmen Stall gehangen oder Ivorher in warmes Wasser getaucht wurde.

* Weisik-hlsawertrakit. Gemäß den wiederholten öffentlichen Morberitnfien haben zahlreiche Kommunalverwaltungen uns Ver- traucher be- *tt reichen Ernte erhebliche Mengen von Weißkohl selbst ogeiezt. bdem im laufenden Wirtschaftsjahre bereits zwei Msieimäh.^e Verteilungen von Weißkohlsauerkraut vorzenommen worden sind, hat el sich daher als entbehrlich erwiesen, die drhörd- liâe VerbrauchSregelung für dieser Nahrungsmittel noch weiterhin «ifrecht zu erhalten. Die ReichSstelle für Gemüse und Obst hat dmgemâß durch eine im ReichSanzeiger veröffentlichte Bekanntmachung ial Weißkohlsauerkraut unter Aufrechterhaltung der bisherigen Höchst- Iptift zum Absatz (ausgenommen au militärische Stellen) ireige- fiben.

* Allgemeine Lesegesellschaft. (Bericht über das Rechnungs­jahr 1917/18.) Tie Deputation, der Vorstand der All§em«inen i Lrfeoesellschaft, bestand im verflossenen Rechnungsjahr ftatuten» Miriätz aus zwei Vertretern des Magistrats, den Herren Ober­bürgermeister HW und etabtrat Dr. Dennsmann. aus zwei von - der Lejegejel!schäft gewählten Mitgliedern, den Herren Fabrikant Morin und Zahnarzt Nußbaum, und aus einem Vertreter des

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Kiesigen Geschicktcverrins, Herrn Stadtrat Alberti. Die Leitung -der Tesch äste führte Herr Stadtrat Dr. Derensinann, die Kaff« Peru öltet« Herr Morin und die Bibliothek der Gesellschaft die Mbliothelarin Raobe. Die Deputation hielt im vergangenen Mchnungsjüchre drei Sitzungen ab, in denen aus den von den Wesiren Lull hundlungM zur Ansichi gesandten Büchern die für sie Lelege'ellsch-aft goeioneten auegewähtt wurden. Außerdem anb eine Generalversammlung statt. Die Zahl der Mitglieder ier Gesellschaft, welche am Ende des vorigen Jahres 286 be» tagen Hütte, stieg im letzten Rechnungsjahre auf 317, die höchste Kitglieterzahl seit Gründung der Gesellschaft. Am 30. Juni be- tug die Zahl 278, da infolge des Krieges ein Mitglied oft nach nerven Docken oder Monaten wieder austritt. Der Bücher- »miausch fand wie seither all« 14 Tage statt und zwar Dienstag komÄtags von 912 und nachmittags von 36 Uhr. Den Mit- Mdem standen nach Ausweis des jedem von ihnen zugeftellten WWrvcrzeichnisses 585 Werke jur Auswahl für ihre Lâur« zur Ketfiigvng und zwar in: Geschichte 69, Literatur und Kunst 23, Philosophie 10, Naturkunde 28, Länder- und Völkerkunde 27, nWmtng 428. »n geschafft wurden im Berichtsjahre Blücher ab Zeftschgiften einschließlich der Einbände für 1627.50 Mork nb zwar n. a. in: Geschickte: Hammann, Der neue Kurs, Hov­en, Hier Zensur wer dort?, Kemmerich. Kulturkuriosa, «hnt, Gustav Freytag als Patriot und Politiker, Schrechenbach, loriin Luther, ein Bild seines Lebens, Suchier, ÄZalter, ientsck-ksidwest im Weltkrieg, Treitschke, Bilder aus der deut­en (Tests id-te. Literatur und Kunst: Allesck, Illustrierte Ee- sichle der Renaissance, Biese, Theodor Storms Leben und j^rke, zur Einführung in Welt und Herz des Dichters, Bode, oethes Sohn. Huch. R., Die Romantik, Bd. 1 Blütezeit der omvntik, Ab 2 Ausbreitung nnd Verfall der Romantik, Lien- Inger'' re Röldeke, Wilhelm Busch, Saitschick, Fran- Äus von AsW, Worringer, Formprobleme der Gotik. Philo- fhie: Bartsck, E., Ein Buch der Andacht, Eucken, Mensch und W, Am Lekensquell, Gin Hausbuch zur geschlechtlichen Er- ^hnp, Herausg. vom Turerbund, Mulsord, Der Unfug des ierleor. Unterhaltung: Adlersfeld-Bollestrem,Ave", Dar­isse, Das Feuer, Bierlaum, Das schöne Mädchen von Pao. Boy- Trscklcssene Pforten dieselbe, Die Stimme der Heimat, lNitfendey, Geschichten aus den vier Minden, Engel. Kathrin, lcx, Mallensteins Dntlit?, Francois. Stufenjahre eines Glück- f ^ Frenssen, Die Brüder, Friedrich, Vierzig Jahre aus dem wn eines Toten, Gjellerup, Reif für das Leben, derselbe. Die m.erfreundin, Hauptmann, Der Keßer von Soana, Hermann, wen Sommer lang, Herzog, Jungbrunnen, Hoffluslbal, Maria "nneliahrt, Heckst edler. Sehnsucht, Schönheit, Dämmerung, M, Der siebte Sohn. Ellernbrook, Kretzer, Die Verkommenen, °ns. Das zweite Gesicht, Möller, Die Eartenfonate, Ranson, Ie J^eirane des Herzens, Niese, Tante Ida und die anderen, ontoppidan, Das gelobte Land, Rolland, Johann Ehristof, Kin- s,Ä Iligsndjuhre, Johann Christof in Paris, Johann Mstof am Ziel, Scheffel, Ekkehard, Seidel, Heinrich Wolfgang, " Wl Taliban, Seidel, Willy. Der Sang der SafiK Sick, glitte in der Nackt. Skowronnek, Die Liebschaften der Speckmann, Der Anerbe, Stegemann, Heimkehr, M^ Altaick, Tomins, Klassi'che Kavaliere, Voß, Die Èt. "ü> Mohlbrück, Der große Racken, Sonnenbrut, Zahn, V/Evhälb, Das zweite Leben. Die von Herrn Morin aufgr- l*6 Unb von Herrn Stadtrat Alberti geprüfte und richtig ve- Iahre-rechnung betrug in Einnahme: 1. Kassenbe'stand / 7. 17 Mk 619,12, 2. Mitgliederbeiträge Mk. 1588.50, 3. der Stadtkasse 1917/18 M. 300., 4 Zinsen der Spar- 1^0l7 Mk. 22, zusammen Mk. 2529.62. Ausgaben: 1. Für ^t Mk. 1537.35 2. Buchbinderarbeiten Mk. 90.15, 3. Der- tuns,stoffen Mk. 491.95, 4. Beitrag ^um Gefchicktsv-reiu Mk. zusammen Mk. 2124.45. Kassenbestand am 1. 7 18 Mk. 405.17. hiesiger Stadt und deren nächster Umgebung Tder Lestxrsklstckaft als Mitolied beitreten umd bat auch das ^u.^ ä"r STnfd'flfhing vorzufchlagen. Ammeldunoen zum in die Lesegefevsckaft werden von jedem Mitglieds der ^ sowie in der Siadtbikliotbek während der Biblio- «d/n jederzeit angerrmmen. Der Jahresbeitrag ist für das ^esckaftsjahr van 6 Mk. auf 8 Mk. erhöht morden. Hanau, '^^T 1919. Die Deputation her Allgemeinen Le^egefell- ^h'erhi'rgermeister Hild, 1. Vorsitender, Stadt rat Dr. 7 Barsi linder und Schriftführer. 6 tobt rar M. » ^wttcnt H. Marin, Kassenwart, Zahnarzt R. Nuß. °"w.I.A. Meline Raabe.

L ^f^obten. Bei her Politeiverwaltnng in Lagen fefteenom» r» * Ll« wurden folgende Sa^en gefunden, deren Eigentümer A Mio °^M"i *ft- Der Dieb giSt an, die Sachen vor Weivnack- I t-t von einem unbekannten Sold«ten in Münster i. W. aekanit lr «^B Es sind: 6 Rakete Seidenst«ff« verschiedene Muster ^ « L Leider und Mäntel. 20 Dtzd. weiße und farbige Damen« âk^.^^'^v^chcniickrr, Frisierkämme aus Horn. Taschenmesser, kleine iaenm E^tren, Näbgar», Schreibpapier und Herrenstärkewäsche. 8 » ^ wollen sich bei der Polizeiverwalt-ng in Hagen melden. Ä inbiläitm. Morgen am 13. Tvebritar fe ert der Werk- ?»^ Gadhof bei der Firma Karl Winkler feix Löjâhrige« "NMvuanm.

* ArdeitsrratSwgyl. Wir rufen hiermit die gesamte Arbeiter­schaft, di« for'ofbeinofratifAm Parteien und bie Berufruerbände der Arbeiter und Angestellten zur Wabl eines Arbeir-erateS nur Der­selbe hat bie Aufgabe die vol tischen und mirtschalklichen Rechte und Inte-essen der Arbeiterschaft zu vertreten. Der Ardeiterrat bildet die Konttsssittstanz gegenüber den Behörden um die Errungenschaften der Revolutjen zu sickern und anSzubanen: Dazu gehören! die Er- uShrungsfrage, die Wolmungsirnge, sowie die Frag: der ArbritSbe- schaffimg und Regulierung »er Lohn- und Arbeitsbedingungen im Verein mit den in Betracht kommenden Beru^verbänden. Ausgehend von dem Grunosstze deS d^m»kratz scheu Prinzips müff-n in dem Ar­beiterrar alle Berusogrnpptn und Parteien der Arbeiterschaft bersteten sein. Es werden sich demnach bie Mandate verteilen: *) Parteien: Sszialdernokranscke Gartei 10 Vertreter, Unabhängige Sozialdemo­kratische Partei 10 Ver kreier; b) Perbände: Metallar beiter-Berband 5 Vertreter. Hslzarbeiter^Derbnud 2, Buchdiucker 1, Brauer, Bäcker, Metzger, Küstr zusammen 1, Buchbinder und Etm Arbeiter zuigmmru 1, Transportarbeiter 1, Bauarbeiter, Maurer, Maler, Weißbinder, Zim- nierlente 1, Litographen und Strindrucker 1, Fabrikarbeiter 1, Be- FeibnnglArbeiter, Schuhmacher, Schneider 1, Tabaiarbener 1, städtische Arbeiter l, kanfmännnchr Augestellten-Verbändc 2, -Hausangestellte 2, Wäscherimien, Büglerinnen 1, Dabnbeamte 1, Bshnarbeiter 1, Post­beamten 1, städtische Beamten 1, Zeatra'-Verband der Handlungsge- bilfenj; e) Betriebe: HeraeuS 1, Qiuuzlampen 1, Bracker 1, Wilhelma 1, Reüssier 1, Zimmerman« 1, Amend 1, Deines 1. Traxel 1, Zahn 1, Drünmg 1, Wilbelm 1, Pcp ersabrik FneS 1, Körner 1, Éioth 1, Bekleidungs-Amt 1, Promant-Amt 1, Frldqcrât-Ersatz-Park 1, Eisen- babn-Ncben-E'satz-Park 2, sämtliche Betriebe der Gold-, Silber- und Diamaxt-Jnrusirie 5. ferner KriesSbesckadigi- n-Okaanjsarion. 2, Er­werbslosen (männliche) 2, (weibliche) 1. Wir ersuchen bie Wahlen unverzüglich vorzunebmen und 6:5 spätestens Mittwoch den 19. Fe­bruar 1919 die Adressen der Gewählten an Herrn August Schmidt, SHer, DemobilmachnngS-AnSschuß, Französische Allee 19, einzusenden. Ueber Einsetzung einer Exekutive und über weitere Zulassu-g von Benlsssiänden und Verbänden entscheidet bet gewählte Arbeiterrat. Arbeiter, Arbeiterinnen! Nur im Zusammenschluß aller werktätigen Kräfte zur einigen Arbeit liegt die Sickerung und der Ausbau der RevolutionS-Errnngtnlchasten. Hier l aben die Arbeiter und Ange­stellten ein nützliche» Arbeitsfeld vor sich. Deshalb Arbeiter und Ar­beiterinnen nsitzr die Zeit, damit durch Ordnung, Selbstzucht und Arbeit für das allgemeine Wohl aUeS getan werden kann, was mög­lich ist, um zu g-orduetc« Zuständen zu kommen. Der proviiorische Arbeiter rät: J. A.: August Schmidt. M. Scknabrich. Jean Hofmann.

* Hci-erkttrfuS. Im Laufe d. I. sindet voraussichtlich ein 14tügioer staatlicher Heizerkursus in Frankfurt a. M. statt. Be­werbungen zur Teilnahme sind zu richten an: Dampftessel-Ueber- wacklmss-Drrein in ^rank'ürt a. M.. Beethsvenstra^e 4 p.

* Ter deutsche Werkmeister-Verband, Sitz Düsseldorf, 70 000 Mitgltzedvr zählend, hat auf feinem letzten Del«gr«rteutag Be­schlüsse gefaßt, die nicht nur von grober Bedeutung für den wei­teren Ausbau des Verbandes sind, sondern auch sie Grundlage bilden sollen für die Hebung des Werkm-eist-erstandes in wirt- schaftlicker, sozialer und gssellfchoftlichsr Beziehung. Aus dem Tätigkeitsbericht ist zu ersehen, daß der Werkmeisterverband seit seinem 35jährigen Bestehen außerordentlich gemeinnützig gewirkt hat. Auch in den Kriegsjahren war und ist er eine tatkräftige Stütze seiner bekürstigen Mitglieder bezw. ihren Angehörigen gewesen. Den Kriegsrfrauen, Gefangenen, Flücktzlingen usw. wurden von August 1914 bis Ende 1917 rund 1K Millionen Mk. cm Unterstützungen gezahlt. An Sterbegeld wurde in demselben Zeitraum 4^ M Manen Mark, an Invaliden, Witwen und Wai­sen faßt 2% Millionen Mark gezahlt. Außerdem zeichnete den Verband an acht Kriegsanleihen 10 Millionen Mank, an der 9. Kriegsanleihe 8 Millionen Mcrrk, das find Zahlen, die für sich sprechen. Aber mit der Unterstützung der Bedürftigen war es nicht allein getan. Es sind Maßnahmen ergriffen worden, um

ung und das Lrenftreckt des Polsters aus, zugestatten, um das Aufammenarbeftem des Arbeitgebers mit feinem Werk­meister zu verbessern. Der Merkmeisterverband erstrebt n. a. ein einheitliHes Ängeflelltenreckt, weiteren Ausbau der Sozial­versicherung v"w. Der größte Feind des Werkmeisters ist die Stellenlosigkeit. den Jahren 1913/17 zahlte der Verband ins- gefairr 416 243 ar! Stellenlofenunterstützung. Die täMche Unterstütung wurde auf 4 Mark erhöht, außerdem werden ge­maßregelten oder wegen Eintretens für Standesinteressen stellen­los gewordenen Mitgliedern eine Unterstützung bis zu 200 Mk. monatlich gewährt. Ferner wird unbeschränkter Rechtsschutz ge­währt bei allen Klagen aus dem Dienstverträge, des weiteren kostenfreie Auskunft in allen Rechtsfragen. Alles in allem kann man feWellen, daß ter Werkmeister verband bestrebt ist, seine Mitglieder zur Pflichterfüllung anzuhalten, andererseits ihnen aber die Anerkennung zu verschaffen, die ihrem Stande ent­spricht. Dies sollten auch die Arbeitgeber anerkennen und den Bestrebumaen des Verbandes weitgehendst freiwillig entgegsn- fowmen. Möchten sich recht bald alle noch fernstehenden tech­nischen Angestellten dieser ihrer Berufsorganisation arfd-fieBen, umsomehr, da der monatliche Beitrag von 2 oder 8 Mark den gebotenen Leistungen entsprechend, ein sehr niedriger ist. Auch Vorarbeiter sind aufnahmefähig, sobald sie nicht nur vorüber­gehend mit einer Meist eit ötigkeit betraut und in der Ange- stellten-Versicherung vorsicherungspflichtig find. Der deutsche Werkmejsterrerband ist auch hierorts durch einen Bezirksverein vertreten und verweisen wir auf bie Anzeige dieses Vereins im Anzeigenteil der heutigen Ausgabe unseres Blattes.

* seinen «0. «etz»rt»t«q feiert morgen in voller Rüstigkeit Herr Viktor Kreß, Hofpitalstraße Nr. L

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----- Sattaenselbab. 18. Frbr. (® e H S g e! a n 9 ft «f !« « f.> Der Grflüvelzucktvrrein Gcrmania Langenselbold hält am Sonntag bin 23. Februar im Saale »zum Friedrickseck* eine allgemeine Ge- finoefaiighenung ab. AuSgeüesst können kerben Hübner, Tauben und Waffergeflüael. Meldesckluß ist Mittwoch den 19. Februar. Wie in früheren Jahren, so wird auch diesmal der Verein alles daran setzen, alle Aussteller sowie alle Besucher der Ausstellung zufrieden zu stellen.

----- Marköbel, 12. Febr. (Tötlich verunglückt.) Beim Holzfabren.Verunglückte der 29 Jahre alte Friedrich Stein von hier. Jickolge der Glätte rutschte er au8 und kam so ungiücklich unter die Pferde seines Wagens zu liegen, daß er an den durch diele am Kopfe erhaltene« Verletzungen verstarb. Stein, der den Weltkrieg von An­fang bis zum Ende mitwachte, wnrde allseits als nissiger, pflicht­treuer Musch geschätzt. Ein Bruder bei Verunglückten ist vermißt

Verein«, rc. Kalender

für Mittwoch den 12. Februar.

GesangvereinGermania" : N^nd» 7", Uhr: Singstunde.

Steiger-Korps: Bereinkabend in derBrauerei Orschler".

Zurngcmeinbe: Abend» 8 Uhr: Turnrn der Turnerinnen in der Obsereollckule.

Erster Hanauer Fußballklub 1893 e. D.: Abend« 8'/» Uhr: Bereinl- abend in derGroßen Krone".

Aus Noh und Fern.

= DarmNadt, H. Febv Die «8 Jahre alte Witwe Müller bat man in ihrem Zimmer in der Kraiicksteincr'raße Nr. 4 tot aur= gesunden. Di« Frau hatte abend» den Gas' ahn in der Küche nicht geichlossen und fand ,o den To» durch Vergiftung.

' - * fir- ter?, it. Febr. Ftstgenommen wurde hier der Lazarettin'pektar bes Militärlamretts in Plan'ftcrten (Oberp alzt wo die Kasse mit ca. 80 000 Mk. abhanden gekommen ist. Nach ausânz« lichem Leugnen hat er bie Unterschlagung zug standen.

----- Dock,»,,,. 10. Febr. Durch einen vnwegenen Raubanschlag ist die Gcwrrksckait Lothe ngen um 100 000 Mark geschädigt worden. Wl$ drei Lohnbeamte der Gciverksckast Owt Hauptbüro bie Löhnung in Höhe von 100 000 Mark in eruem Wagen zur Entlöhniingsstklle

bringen wollten, wurde an einer einsamen Regstelle das Fuhrwer von sechs Männern wm Halten g«;wungrn. Die Räuber, drei Soft baten mit Karabinern und drei Zivilisten mit Revolvern und Dolchen, riefen :Die Kasse wird beschlaanahmt; heute wird gestreikt!' Die Perbutitm Lohnl-eamten, die einsahen, d-h jeder SBiberftanb zwecklos war, dândigte« das Geld an« und wurden dann mit dem Da gen zum Hauvtbür» riirückge^chickt, während sich die Räuber mit ihr«. Beute aus dem Stande machten.

Aus aAer Welt.

Der RÄckgang drr Twhler Waffenind»steie. Die Waffen- Industrie von Simson u. Co. in Suhl, die während der letzten Krieg«» fahre etwa 5600 Mann beschäftigte, seit dem Waffenstillstand aber nur noch zwi'chrn 1600 und 2000 Personen in Arbeit batte, mußte »emä Mangel» an Aufträgen dem größten Teil her Arbeiter kündigen. Sie behält in ihren Suhler und Heinrichs«« Betrieben, wie bet Thür. Allg. Ztg. geschrieben wird, nur einige Hundert Mann, bie ben Wiederaufbau bei Fahrrad-, ««tomobll- und Motorenabteilungen vor« zvnebmen haben. Auf Lager zu arbeiten, ist unter den jetzigen Ver­hältnissen der Suhler Waffenindustrie nicht möglich, da die W«ren zu teuer würden. So ist denn die Zahl der Beschäftigten in den Ge« webrsabriken zurzeit sehr gering, zumal auch Bestellungen auf Jagd­gewehre das frühere Haupterzeugni» bet Suhler Fabriken nur in geringem Maße einlaufen und beten Ausführung vielfach noch ew*1 möglich ist.

Brandschatz«»« ponnaerschea Bauer« durch «rdett«» lose. Im vomiiiertcken Landstädtche« Schlawe retteten sich etwa fünfzig Arbeitslose zusammen und unternahmen einen gewalttätige» Beutezug auf» Land! Im Gutiborfe Ouatzo» drangen sie in die Stallungen eines Besitzers ein, raubten Rind und Schweine, schlach­teten bei Vieh ab und verteilten da» Fleisch. Mit beut gleiche» Er­folg bereicherte sich die Räuberbande im Dorfe Kusserow.

Geforderte AmtSentsetzu«« eine# Direktor». Der Direktor Möller bet HeMcken Eifexbahn»?!ttiengefeD'tfiaft in Darm­stadt batte sich durch rücksicktrlose Behandlung feinet Untergebenen unbeliebt gemacht. Die Arbeiter und Angestellten bet Gesellschaft drohen, in den Streik zu treten, lall» der Direktor nicht feines Amte» entsetzt wird. Der Oberbürgermeister in Darmstadt erklärte, daß die Stadt eine Pension an Möller vnd eine Abfindungssumme vo» 120000 Mark vertraglich zu zahle« verpflichtet sei, falls er entlasse» würde. Er steht abzuwarte», ob die Stadt die Ansprüche bei Direktor« gerichtlich regeln zu lassen «denkt ober anstandslo« be­friedigt. Eine Ansteflung Möller« in einem andere» Betriebe wird von den Arbeitern ebenfalls abgelehnt

Fälle von Flecksseber (KsecktypftuS), zumeist mit «bttdlem AuSgano, sind in den letztes Wochen in Köln vorgekomiucn. In alle» Fällen handelte es sich um ehemalige Heerrsangehörig«, bie im Oste» (Ukraine) gedient haben.

Gebrauch»«M«star.

Nr. 695 756. DorberachSfederunA für Kraftfahrzmz«, insbesondere für Moto,pflüge und Zugmaschinen. Adler« werke vorm. Heinrich Kleyer Akt.»Ges. in Frankfurt a. M.» vom 27. Dezember 1918 ab. A. 29 0Ss. Kl. 45a.

Nr. 695 520. Fallobftauffang Vorrichtung. Ludwitz Braun in Offenbach a. M., Lernardstraße 40, vom 12. Dezember 1918 ab. B. 81002 Kl. 45f.

Nr. 695 754. Dafferrapfventil au» Etangenmaterial.

Hinkel L Cohn in Frankfurt e. M., vom 24. D» rember 1918 ab. H. 77 39L Kl. 47g. _ i.

Nr. 683 193. Schtthschützer. Tarf Kr o vv in Fran?' furt a. M., Rothschild-Allee 16, vom 1. Sunt 1918 ab. K. 72 368. Kl. 71b.

Nr. 684 050. Befestigung für TÜrdrücker und Fenster­griffe. Carl Froh in Schmalkalden, vom 16. Juni 1918 ab. F. 86 436. Jtl. 68*.

Nr. 677 773. Ksntaktbefestigtmg für elektrische Lampen Fa. P. Schlesinger in Offenbach a. M., vom 4 Februar 1918 ab. Sch. 59 537. HL 21c.

- I I -........ >--, 's, rxr.^i

Patent-Erteilungen.

Nr. 308 105. Bremsanordnung fürZnqmagnete. D oigv ^ Haeffner Akt.»Grs. in Frankfurt a. M., vom 26. Oktober 1917 ab. B. 13 979. HL 21g.

Nr. 307 966. Regelung von Elektromotoren mittest Belastung durch einen Ventilator. Frankfurter M a» s ch i n e n b a u - A k t. - G e s. norm. PokornyLWitte- kindin Frankfurt e. M., vom 13. Mai 1916 ab. F. 40 861. KI. 21b.

Nr. 307 364. Registriervorrichtung an Meßapparaten für flröende Gase; Zus. z. Put. 304 890. Cbemisch » Fabrik G r i e« h e i m»E l e k t r o n in Frankfurt a M* vom 25. Mai 1917 ab. «. 28 740. RL 42e.

Dir städtische vibliothek

Wkrtnerpraße 67 (alte Zeickenakademie) ist *n sede« Montas und Mittwoch von 111 Uhr, sowie SamStag» von 24 Uhr geèffnet ; außerdem an jedem 1. und 2. Sonntag ein» jeden Monat» von 111 Uhr.

Frledrioh Stein

Die Beerdigung findet Dmmersmg mittag 1 Uhr vom Trauerbaufe, Kirchplatz 1, ans statt.

hu Alter von 29 Jahre« infolge eines UnglücflfaHeB gestern vormittag plötzlich und unerwartet verschiede» ist

Marköbel b:n 12 Februar 1919.

Todesanzeige.

Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzlich« Mitteilung, daß unser lieber, guter, hoffnungsvoller Sohn