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Gencrai-Anzeiger
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Der Pariser Kolonialrauh.
Der schwere Kampf um die Neugestaltung der Welt geht in Pan« weiter, ohne daß bisher eine auch nur prinzipielle Einigung unter untern Gegnern erzielt worden wäre. Immer rottber werden die aufrichtigen Absichten Wiltons von den Vertretern des französischen und englischen Imperialismus durchkreuzt. So auch neuerdings in der Frage der Gestaltung des Kolonialbesitzes der Kulturgemeinschaft der weihen Raffe. Während Wilson die deutschen Kolonien- in die Ob- Hut der Völkergemeinschaft genommen haben will, wünschen seine europäischen Alliierten in gierigem Heißhunger ihien schon so großen Kolonialbesitz auf Kosten des deutschen Gegners noch weiter zu vergrößern. Pressemeldungen woll-n ivissen, daß Wilson in der Frage insofern nachgeg?ben hat, lls zwar nominell der künftige Völkerbund der Inhaber des deutschen Kolonialbesitzes, seine Verwalter aber die ein» feinen Kolonialmächte sein sollen, Deutschland natürlich ausgeschlosien. Dieser Tage hat sich der deut che Staatssekretär für Aeukeres Graf Wockdorff - Rantzau sehr deutlich über diese Bestrebungen ausgesprochen. Gr geißelt die Abfickten unserer Femde als das, was sie find, nämlich den Bruch internationaler Verträge, die Preisgabe wesentlicher Interessen der weißen Rasse. Deutschland kann nicht zuqestkhen, fährt er fort, daß über sein Eigentum ohne, seine Zustimmung verfügt wird. Es muß zum min- besten seine angemessene territoriale Beteiligung an der Verwaltung drS gesamten tropischen Kolonialbesitzes verlangen, falls dieser unter intet nationale Kontrolle gestellt werden sollte. Es geht nicht an, daß England bei jedem europäischen Krieg, an dem es teilmmmi, eine reiche Einte an Kaloyialbesitz einsamst,, e^ IkgL Mst ^â Völkergemeinschaft, daß Frankreich seinen Kolonialbesitz, dem es schon jetzt wutschafflich und bevölkerunDpolitisch nicht ge- wach'en ist, immer weiter ausdehnt. Soweit Graf Brockdorff-Rantzau. Auch wir können seine Feststellungen und Folderungen nur unterschreiben. Frankreich mit seinem immensen Besitz an afrikanischen Rohstoffgebieten hat diesen von jeher vor dem freien Wettbewerb aller Kultmnationen üiigstlich abgesperrt, weil seine Handels- und Jndustrieorgaui- faoontn zu bequem und nicht imstande sind, diesem Wettbewerb slandzuhalten. Wir möchten aber noch eine weitere Frane ausrollen: Wenn schon die Idee der Internationalisierung der Rohprodukte der Erde zu denken begonnen worden ist, so muß sie folgerichtig auch ganz zu Ende gedacht werden. Dann aber geht cs nicht an, daß eine Reibe von europäischen Kleinstaaten im Besitze eines ganz unverhältnismäßigen großen Kolonialgebietes bleibt, zu dessen Erschließung sie, zum Wohle der ganzen meinen Kultur, nicht im= Haube sind. Wir denken hier nickt an Holland, das in skinen Kolonien zum Teil Vorbild rches geleistet hat, sondern ror allen an Be giert und an Portugal. Als Grundgedanke jeder Gemeinsamkeitsverwaltung müßte f-stzelegt werden, daß stde Nation zum Eigenbesitz von Kolonien nur insoweit berechtigt ist, als der ®efamhtmfang im logischen Verhältnis jur Bevölkerung und zur Wirtschaft des Mutterlandes ist. DllS wäre die einzige Lötung, mit der sich Deutschland einverstanden erklären konnte, denn sie brachte auch dem deutschen Volk an Ueberseelusitz genau des, was es nötig hat. Ein Siebzigmillionenvolk, das für immer vom Eigenbesitz über See ausgeschaltet bleiben soll, sann sich nicht bescheiden, mml es sich nicht für immer der Willkür der andern auözu- liesern vermag.
Ententeforderrmgen in Spaa abgelehnt.
Eine energische Protestnote TenLschlands.
In den Verhandlungen der Finaazkom Mission in *paa haben sich gewisse Schwierigkeiten ergeben. Daraufhin hat die deutsche Regierung den Vertretern der En- ^ute in Spaa eine Note überreichen lassen, die eine Ablehnung der von der Entente gestellten Forderung bedeutet, alles im Deutschland sequestrierte feindliche Eigentum sofort ohne ^egen'citigkeit herauszugeben. Die^Note erklärt:
Die deutsche Regierung muß aus dem bisherigen Verlaufe ^r Verhandlungen der Finanzkommifsion in Spaa immer mehr den Eindruck gewinnen, daß die alliierten Mächte darauf ausgehen, Deutschland bei dieser Gelegenheit zur Arneahme von Forderungen zu zwingen. die nicht nur mit Wortlaut und Geist der Bestimmungen des WaffenstiWoudsoertrages unvereinbar sind, sondern mit dem Zwecke des Waffenstillstandes überhaupt in keinerlei Zusammenhang mehr stehen und somit nur von dem Bestreben diktiert sein können, in wichtigen Punkten einer gerechten Regelung im Friedens- Vertrag durch ungerechte Wasfenftillstands- Bedingungen vorzugreissn. Wenn sich Deutschland bei jeder Verlängerung des Waffenstillstandes zur An- uahme immer schärserer Bedingungen hat verstehen üssen. so lann es doch nicht zulassen, daß ihm bei der Verhaut ng über die Ausführung dieser Bedingungen Leistungen zugemutet werden, die über d^e tatsächlich von ihm gemachten Zugoständ- uiffe noch weit hinausgehen."
^ In der Note der deutschen Regieruna wirb sodann ausge- führt, daß in den Waffenstillstaudsverhandlungen vom 13. De- âanber nrw hor l^nt-n-t« anaereat wurde. über die
Rückgabe des beschlagnahmten Privateigentums
von Entente-Staatsangehörigen in Besprechungen «inzutreden. Inzwischen hat aber die französische Regierung in Elsaß und die belgische Regierung neuerdings Privateigentum deutscher Staatsangehöriger wieder sequestriert. Das mußte umsomehr befremden, als die Sequestrierung frentben Eigentums in Deutschland während des Krieges erst erfolgt ist, als die Ententemächte damit vorangegangen waren. Die neue Sequestrierung im Elsaß und in Belgien nach Abschluß des Waffenstillstandes bedeutet aber nichts anderes als die Wiedereröffnung der Feindseligkeiten auf wirtschaftlichem Gebiet. Um nun aber die Durchführung des Trierer Abkommens nicht zu verhindern, war die deutsche Regierung trotzdem bereit, die Verhandlungen über die Rückgabe fremden Privateigentums zu beginnen und erbat nur von Marschall Foch eine Kommission, um über die Behandlung des deutschen Privateigentums in den besetzten Gebieten zu sprechen. Dieses Entgegenkommen wurde aber nunmehr von den Entente- vertretern mit der Forderung beantwortet, Deutschland solle in kürzester Frist alle sequestrierten feindlichen Vermögenswerte ,herausgeben und zwar ohne jede ErLrte- rung der Gegenseitigkeit. Diese Forderung geht aber weit über alle Gegenstände des Waffenstillstandsvertrages hinaus. Der Waffenstillslandsvertrag sah für die Verhandlungen der Finanzkommission nur die Erörterung der Rückgabe jener feindlichen Vermögenswerte vor, die aus dem seinerzeit besetzten Ententegebiet fortgeführt worden sind. Das in Deutschland sequestrierte feindliche Privateigentum ist im Waffenstillstandsvertrag überhaupt nicht berührt worden. Die deutsche Note schließt dann: Tatsächlich ist die Behandlung des Privateigentums der beidsr- feitigen Staatsangehörigen während des Krieges eine Frage, die ihrer ganzen Natur nach
den Friedensverhandlungen vorbehalten
bleiben muß und schon im Hinblick auf ihren verwickelten Charakter nicht Gegenstand von Verhandlungen der Waffenstillstandskommission sein kann. Auch besteht kein irgendwie bemesse dar. Alliierten daran, diese Fragen schon vor den Friedsnsverhandlungen zu. regem, sofern nicht etwa cmge- nommen werden soll, daß sich die Alliierten unter dem Drucke der Waffenstillstandsverhandlungen einseitige Vorteile sichern wollen, die sie in einem,, auf dem Boden der Gerechtigkeit abgeschlossenen Friedensvertrage nicht würden erreichen können. Selbst wenn aber beim Abschluß des Trierer Finanzabkommens die Absicht bestanden hätte, die in Aussicht genommenen Verhandlungen auf alle in Deutschland unter Zwangsverwaltung stelzenden Werte.zu erstrecken, so müßte es die deutsche Regierung doch ablehnen, diese Verhandlungen auf der jetzt von den alliierten Vertretern bekannt- gegebenen Grundlage zu führen, wonach die einseitige Verpflichtung Deutschlands von vornherein feststehen und nur die Form der Durchführung dieser Verpflichtung erörtert werden soll. Bestehen die Allierteii darauf, die Frage der Behandlung des Privateigentums ihrer Angehörigen in Deutschland schon jetzt vorweg zu behandeln, so könnte sich die Deutsche Regierung damit nur unter der Bedingung einverstanden erklirren, daß zu diesem Zwecke eine von der Maffenstillstandskommisfion völlig getrennte Sonderkommission eingesetzt wird, und daß diese die Verhandlungen nach dem Grundsätze der Gegenseitigkeit führt, entsprechend den von Deutschland und seinen Gegnern vor W-chluß des Waffenstillstandes als Friedensgrundlage gleichmäßig anerkannten Grundsätzen des Präsidenten Wilson.
Patzverrvergerung.
Nach einem Bericht des „Echo de Paris" hat die internationale Kommission in Spaa beschlossen, eine Abordnung nach Deutschland zu senden, die A^aßregeln treffen soll für die Rückgabe von Gütern, die Cntentebürgern gehörten und zu Beginn des Krieges beschlagnahmt mürben. Dieses werde geschehen, weil Deutschland trotz seiner am 13. Dezember übernommenen Verpflichtungen (?) bis heute noch keine Erklärung darüber abgelegt habe, wie es diese Rückgabe zu gestalten gedenke.
Jetzt hat Graf Brockdorfff-Rantzau mitgeteilt, daß er das Visum für die Pässe der Abordnung verwei- g e r e, während die deutsche Regierung bekannt gibt, daß sie auf ihrem Standpunkt beharrt, so lange die deutschen Besitzungen in Elsaß-Lothringen noch mit Beschlag belegt sind.
Havas fügt dieser Meldung hinzu: Das lette Wort werde wobl in Spaa gesprochen werden, wo die Alliierten es gewiß verstehen dürften, den nötigen Respekt für geschloffene Verträge zu erzwingen.
Dis Friedensfrage.
Die deutsche »ere-enS-DtleLakiKn.
In Warner Delcgationskreuen tauchte das Gerücht auf, das sich später au di bestätigt haben soll, daß Graf Bemstorff als Delegierter für die Friedenskonferenz ernannt werden würde. Dieses würde in Pnffs allgemein als Konipliment für Amerika angesehen werden. Es ist aber durchaus abzuwarten, ob Amerika selbst diese Wahl als ein Kompliment mischen wird.
Sämtliche Variier Blätter veröffentll.bcn die Liste bet deutschen Delegierten zur FriedenSkonieteus und betonen besonders, daß diese drei Waggons mit Dokumenten bringen werden.
rstttcrzcichnung deS BsrfclsdenA-BeutraL.'S in sechs Wocktn.
Der Landener Korrespondent deS „Manchester Guard:«u" schreibt feinem Blatt, eS beständen Grunde zu her Annahme daß die Alliierten mit den Beratungen über einen porlänsigen Friesen mit Deutschland piel weiter gesammelt 'mb, a'S man atme. Er habe an» maßgebender OneM rrfabren. daß man hoffe, den vorläiGgeu FeiedenSvertra. i iner- Halb G Wochen nute! schrieben zu febett. In der Freu ' der Schaden- meroüfuwi an Frankreich und die Sonetten übereinge'ommeu, die an^en Frauen der Kriegskosten und be» militärischen Schaden» fallen i zu lassen und Duitschlan'S Sterantwèlchkeit auf den mntwww o • I - lotsten Sckaden zu beschränken, wozu die Bersstikuuz d.§ Sckrfft- * räumet gerechnet werben soll.
Eine sozialistische Mehrheit in der sächsischen Volkskammer.
Das olte obrigkeitsstaatliche Sachsen hatte 1903 neben einem bürgerlichen 22 sozialdemokratische Vertreter in den Reichstag entsandt und sich dadurch den Spottnamen des „roten Königreichs" zu gezogen. Auch bei den folgenden Reichstcrgswahlen 1907 und 1912 überwog bei weitem der tote Einschlag. Im Gegensatz hierzu war die Zweite Kammer des sächsischen Land, tags von Sozialdemokraten fast unberührt. Diese seltsame Tatsache verdankte sie allerdings nur seinem höchst «inseitigen Wahlrecht. Mit beffen Ersetzung durch ein Mehrsttmmenwahlrecht eroberten die Sozialdemokraten 1909 den dritten Teil der Sitze in der Zweiten Kammer. Nun ist infolge der Revolution bas Bild bei sächsischen Volksvertretung abermals einem völligen Wandel unterworfen worden. Deffen Bedeutung restlos aus» zuschöpfen, wird aber erst in Zukunft möglich sein, wenn die Leistungen bet neuen, am 2. Februar gewählten Volkskammer ein Urteil zulassen. Auf Grund des freiesten aller Wahlrechte der Welt, auf Grund bet gleichen Voraussetzungen für Männer und Frauen, ist nun auch für die Landesvertretung das Work vom „roten Sachlen" Wahrheit geworden. Einer starken Mehr», heit von 57 sozialdemokratischen Abgeordneten steht eine bürgerliche Minderheit von 39 Vertretern gegenüber.
Ein Aufruf des Zentralrats.
WB. Berlin. 4. Febr. Der Zentralrat her ductsch« sozialistischen Republik richtet an die deutsche Nationalver» s a m m l n n g in Weimar folgenden Aufruf:
1. Die politische und wittsckaftliche Entwicklung der Deutschen Reiches bat schon vor der Revolution dar gebieterische Bedürfnis erkennen lassen, das Reich zu einem Einheitsstaat umzugestalten.
2. Die Revolution der Arbeiter und Soldatm bat dieses Bedürfnis in vollem Umfange bejaht und die Beseitigung aller emzel- staatlichen Hemmungen für die politische, wirtschaftliche und soziale Innen- und Außmentwicklung der deutschen Republik als eine ihrer wichtigsten Aufgaben erklärt, nachdem die preußische Lorherrschast be» seitigt worden ist.
ganisationen (Arbeiter- und Soldatenräte) bei der endgültiges Gestaltung der Republik als einheitlich wirkende Kräfte für den gt«, samten Neuaufbau Deutschland» hat die Richtung auf den Einheit», staut ebenfalls zur unumgänglichen Voraussetzung.
4. Neuerding» erheben die früheren Bundesstaaten, die jetzige« Freistaaten, wiederum so starke Ansprüche auf c i n z e l st a a t l i ch e H o h e i t s r e ch t e in der deutschen Republik — und zwar nicht nur für die vorläufige, sondern auch für die endgültige Reichrvenafsung, — daß die Entwicklung zum Einheitsstaat ernstlich gefährdet ericheinr und eine möglichst rasche Erholung von dm Schlägen bei Weltkriege» und dem wahrscheinlichm Friedensverttag durch die einzelstaatliche Zersplittemng verhindert zu werden droht. <
5. Neben der Eingliederung der Arbeiter- und Soldatcnrâte in die künftige Reicbsverfaffung zur Verstärkung der Arbeitervcrtrctung und ihrer Produktionsinteressm sowie zur volkstümlichen Gestaltung des Wehrwesms erscheint cs deshalb zunächst als die wichtigste Aufgabe der Arbeiter- und Solvatmrärc ganz Deutschlands, eine schädliche Wiedererstattung einzelstaatlicher HoheitSrechte, die über bit Geltendmachung landsmannschaftlicher Selbstverwaltung»- nnd Sulfat« intereffen hinausgeht, aufs entschiedenste zu bekämpfen und alle Kraft dafür einzusetzcn, daß die VerfafftmgSarbeit in Weimar die geboten« Richtung auf den deutschen Einheitsstaat nimmt.
6. Der Reichs-Nationalversammlung liegt eSob, den Neuaufbau Deutschlands in politischer und wirtschaftlicher Beziehung vorzubereiten, sowie eine territoriale Neugliederung bei ganzen Gebiets vorzunehmeii. Sie darf darin von keiner anberen Körperschaft, insbesondere nicht von den Landes-Nationalversammlungen beschränkt werden.
7. In her Erwartung, daß dir Nationalversammlung ihre volle Souveränität durchfühtt, legt der Zentralrat die ihm vom Reichskongreß der Arbeiter- und Soldatenräte übertragene Gewalt in sie Hände der deutschen Nationalversammlung und wünscht ihren Arbeitern jeglichen Erfolg zum Glück und Heil des gesamten deutschen Volkes und aller im neuen Deutschen Reich vereinigten deutschen Stämme.
8. Der Zentralrat wird die ihm übertragenen Befugnisse, insbesondere die ihm durch das neue Gesetz, betreffend die Regelulig der Kom m ando gcwalt, überwiesene Stellung als oberste B c- rufunfl» in stanz für die Soldatenräte solange aurübm, bis die Nationalversammlung diese Befugnisse einer anderen Körperschaft übertragen wird.
Die ^Regierungstruppen in Bremen.
In einer Sitzung des Rate» der Volkrbeauftragteu in Weimar ist gestern abend die Entscheidung über Bremen gefallen. Die Regierung bat die Bremer Vorschläge zur Entwaffnung durch btt Hamburger und Bremer Truppen abqclehnt und ihre vrstrünglichen Forderungen: Bildung einer Regierung nach den Ergebinsse» der Wahlen zur Nationalversammlung, Entwaffnung durch die neue Re- gterung und Abgabe der Waffen an die Division Gerstenberg, aufrecht erhalten. Die Division Gerstenberg bat den BtteR -um Einmarsch erhalten. Seil heute morgen ist der Kampf in Bremen im Gange. Wie von der Kommandantur mitgch ;: wird, sind die Truppen der Diuision Gerstenberg von allen Seiten in Anmarsch und auf allen Abschnitten der Front finden Gefechte statt. Lebbaftc» Vlaschinengewehrfeuer wird aus der Gegend von Horn gehört. In der letzten Nacht find aus Hamburg und Bremer« baden Verstärkungen für die Bremer eingetroffen, und zwar kamen in (Waagen von Bremerhaven 5000 Mann. Wie stets die Hamburger HNfStrnppen sind, ist noch nickt bekannt. In der, Nacht wurden von ber Arbeiterschaft umfangreiche LerteidignngsmaMiahmcn getroffen, So wurden auch einige G-schütze an die „Front" geschafft. Zahl’ reiche Sanitätsivagen Starben sich seit heute früh in die Kanipflinie. Wie aus Verden mitaeteilt wird, find von Berlin aus eine weiten Brigade Landcsschntzcn und starke Mincnwerferttuppcn zur Unter, stützuna ber Division Gerstenberg abgegangen.
Wh. Bremen, 4. Febr. Bereits im Laufe des gestrigen Nach- mittags und Abend- nahmen die Vorposten gefechte im Land- gebin uns am»? . »de ber Stadt an Umfang zu. Es kam zett- I r eil m tu ktbcZc Kämpfer, in denen laut Mitteilung bet ^tablfa;. iru-hauiur sieben lote auf Seiten der Bremer Lü^.