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AWilichts Organ für Stadt- und Landkreis Kasan.

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Verantwortlicher Redakteur: Gustav Schrecker, fürAnzeigen ».Reklamen: AugustBrodt, beide in Hamm.

Ur. 27

Fernfprechantchi nfr

Redaktion 641 Erpedi ton 23t

Die Sozialisierung des Bodens.

Die langerwartete Verordnung zur Einleitung einer groß­zügigen Siedelungspolitik ist nun im Reichsgesetzblatt erschienen. Sie greift so tief in das Gefüge des heutigen ländlichen Besitzes ein, daß ihre Durchführung seine vollkommene Umschichtung be­deuten muß. Es ist tatsächlich die Sozialisierung des Bodens, die Sleuverteilung des Ackers von dem einzigen Prinzip des Allge­meinwohls aus, wie hier beabsichtigt ist. Der 29. Januar 1919, der Tag, dessen Datum die Verordnung trägt, wird für immer in bet deutschen Geschichte, ja in der Geschichte der Menschheit denkwürdig sein. Denn diese Verordnung, deren Bestätigung durch die Nationalversammlung nicht zu bezweifeln ist, muß den Ausgangspunkt bilden für die Reorganisierung des ganzen Be­sitzes von Nährland in der Welt. Praktisch kommt die Verord­nung der Beschlagnahme des Großgrundbesitzes gleich. Ihr Grundgedanke ist, daß nur der Land besitzen darf, der es auch einen ganzen Ertrag nach auzuwerten vermag, daß das Recht am Boden und seinen Ertrag ein Recht der Vielheit und niemals das eines Einzelnen sein darf. Man betrachte die einzelnen Be­stimmungen der Verordnung. Die Träger der ganzen Umgestal­tungen werden Siedelungsunternehmungen sein, zu deren Be­gründung die Bundesstaaten verpflichtet sind. Diese Sisdelungs- unternehmung-en sind mit außerordentlichen Vollmachten und Rechten ausgestattet. Ihnen sind nicht nur die Staatsdomänen, sowie alles Moor- und Oedland zum Kaufe anzubieten: sie haben außerdem noch ein sehr weitreichendes Vorkaufsrecht hinsichtlich aller landwirtschaftlichen Grundstücke, die eins bestimmte, ziem­lich niedrig gegriffene Größe überschreiten. Ein Großgrundbesitz wird nicht mehr existieren, denn von den großen Gütern mutz bis zu einem Drittel der landwlrt'chaftlichen Nutzfläche den Si«- Mwißf«nJm^Fin^ Unge­heuer wichtig ist vor allem in Anbetracht der sich rapid steigern­den Arbeitslosigkeit, daß den städtischen Arbeitern die gleiche Lebenshaltung, wie er sie in der Stadt gewohnt ist. auch auf dem Lande garantiert wird. Eine gleichfalls erlaßene Land­arbeitsordnung setzt die Arbeitszeiten sowie die Verpflichtung zur Bezahlung von Ueberstunden usw. fest, bestimmt, daß der bisherige Zwang zu sofortiger Räumung der vom Arbeitgeber überlaßenen Mahnung bei Kündigung fortan nicht me^r gefor- bert werden darf und daß die Wohnungen einen gewißen, genau fcstgelegten Komfort haben müßen. Der landwirtschaftliche Ar­beiter muß für den Bedarf seines Haushaltes Pachtland zur Verfügung erhalten. Cs ist nur gerecht und billig, daß die­jenigen Güter, die den vollen Ertrag des Bodens schon heute Herauewirt'chaften, nicht angetastet werden sollen. Dagegen soll jeder spekulative Grundbesitz, zum Beispiel von Kriegsgewinn­lern oder Gutsbesitzern, die sich während des größten Teiles des Jahres auf dem Lande nicht aufhalten und nur von von ihrer Erundrente leben, beseitigt werden. Auch die Fideikomiße, Lehen usw. sollen verschwinden. Die gewaltigen Vorteile dieser großen Sozialisierung des Landes liegen, ganz abgesehen von der durch sie bewirkten Ueberwindung der Arbeitsloseakrise, auf der Hand Im Laufe der Jahre werden so Millionen von Heimstätten für Deutsche geschaffen werden, die uns sonst viel­leicht mit Kriogsschluß durch die Auswanderung unwiderruflich verloren gegangen wären. Die Umstellung des Reiches von einem überwiegenden Industrieland in wesentlich agrarisches Eebiet wird erfolgreich in die Wege geleitet. Sie muß kommen, früher oder später, da mit dem Zusammenbruch der alten Politik und auf Grund des mutmaßlichen Friedensvertrages uns die alte imperialistische Export- und Industrie-Politik nicht mehr möglich sein wird auch wenn wir sie weiter führen wollten. Der der Unsicherheit des Bezuges der Rohprodukte aus dem Aus­land müßen wir um jeden Preis dazu gelangen, aus unserem eigenen Boden den größten Ertrag Herauszuwirtschaften, den H zu geben vermag. Das alles wird nur in langer und harter Arbeit möglich sein. Aber die Verordnung vom 29. Januar ebnet dazu in geradezu beispiellos großzügiger Art und Weise den Weg.

Von der Friedenskonferenz.

Sie Verhandlungen in Spaa.

, WB. Derl n, 30. Jon. Sitzungsbericht der Waffenstillföands- buMission in Spaa vom 29.'Januar. Die deutsche Waffsnstill- ! andskommission sah sich in der letzten Sitzung wieder einmal veranlaßt, gegen mehrere Verletzungen des Völkerrechts und ver WaffenstillstanLsbed;nauno«n durch die Entente energischen vr o t e ft einzulegen. So soll die belgische Regierung be- schloßen haben, alle noch in Belgien wohnhaften Deutschen Zwischen 16 und 60 Iobren unverzüglich auszuweifen. Diejenigen unter ihnen, welche in den Heeren der Mittelmächte dienten voer den deutschen Be'atzungsbehörden Dienste leisteten, sollen GZar seßgenommen und interniert werden. Gegen die Bestim­mungen des Waffenstillstandes verstößt die von Schweizer Blättern veröffentlichte Anordnung der französischen Regierung, welche aus den Warenverkehr zwischen Elsatz-Loth- "gen und der Schweiz se'i Mitte Dezember den fron» Eschen Zolltarif und das sranzossch schweizeri^che Handelsab­kommen anwendet Gleichfalls im Widerspruch zum WaffcWist- stand-llbkommen steht die französische Maßnahme, durch : Icke

Verwaltung der Saargruben gezwungen wird, an Die MuttzLen Behörden keine Kablenlleuer mehr abzuführen.

SmSing den 1. FcLrnar

Die deutsche Kommission erhob ferner Einspruch gegen die Anmaßungen des Chefs der französischen Militärverwaltung für den Unterlahnkreis, der auf dem Gebiet des zivilen Rechts und der Verwaltung absolute Bssehlsgewalt beansprucht, obwohl ihm nach dem Maffenstillstandsvsrtrag nur das Recht der Kontrolle zusteht. Entgegen den Amnestieerlaßen der deutschen Volk-beauftragten vom 3. 12 und 7. 12. verbot er auch die im Zentralgefängnis von Freiendiez befindlichen, von den Amnestis- verordnungen betroffenen Strafgefangenen freizulaßen.

Um die Absicht der deutschen Regierung durchführen zu können und den Gemeindeverwaltungen im besetzten Gebiet den Teil der vom Reiche zu zahlenden Familienvater st ützungen zu überweisen, hat die deutsche Kommission im Laufe der Verhand­lungen die Alliierten um Mitteilung gebeten, ob alle in die be­setzten Gebiete fließenden amtlichen deutschen Gelder ungekürzt ihrem Zwecke,zugesi'brt werden. Es wurde allgemein eine Er­klärung darüber erbeten, daß die alliierten Militär- und Zivil- bebörden sich jedes Eingriffes i,n die dortigen öffentlichen Kasten enthalten. -

Deutscherseits wurden ein?«lnen alliierten Kommissionen so* dann zwei Artike,, der ..Frankfurter Zeitung" überreicht, die auf Grund fachwissenschaftlicher Quellen die schrecklichen Folgen einer Aushungerung Deutschlands darlegen.

Zum Schluß der Sitzung machte der Vorsitzende der fran­zösischen Kommission darauf aufmerksam, daß die deutsche Lebensmittelversorgung des linksrheinischen Gebiets seit einiger. Zeit stocke. Er bat. ihm umgebend die deutschen Maßnahmen mitzuteilen, welche die Lebensmittelver­sorgung dieses Gebiets sichern sollen. Der Vertreter der deutschen Regierung in Spaa setzte Aufklärung zu. betonte aber. daß der Leberswittelmarael in dem besetzten linksrheinischen Gebiet wahrscheinlich auf die Verkehrssperre und die Lebensbeitrei- bungen durch dis alliierten Heere zurückzuführen sei.

Um die Kolonien.

Nach Pariser Telegrammen der italienischen Preße hat in der Kolonialfrage Wilson mit seinem Grundsätze, daß die deutschen Kolonien und die türkischen Ve- !Lt> £»«01 -i y< '.V t^lsch-S.! -i ^"'" .Mch.p otannen) dem ganzen Völkerbund anheimfallen imd von diesem an einzelne Mächte zu vergeben wären, welche sie als Mandatare des Völkerbundes zu verwalten hatten, wenn auch mit einigen Kautelen, den Sieg davon getragen. Widerstand hatte haupt­sächlich Clemenceau geleistet, indem er ausführte, derartige Systeme internationaler Gemeinschaft hätten noch immer zu Reibungen und Konflikten geführt, und indem er das absolute Besitzrecht der Mächte forderte. Auch die Vertreter der englischen Dominions hatten sich Clemenceau ange'chloßen, bis Lloyd Georgs als Vermittler eingriff und endlich der australische Ver­treter Hughes als letzter nachgab. Auf dieser Wiksonschen Grund­lage verlangt nun Frankreich Togo und Kamerun als Nachbargebiet seiner alten Kolonien, England Deutsch- Ostafrika und die südafrikanische Re publik, end­lich Deutsch-Südwestafrika. Italien fürchtet nach den Pariser Meldungen bei dieser Verteilung zu kurz zu kommen und verlangt durch seine Preße Rohstoffgebiete und S i e- delungskolonien mit der Begründung,, es habe zwar während des Krieges keine Kolonien erobern können, aber den anderen Kolonialmächten den Rücken gedeckt. Nunmehr müße eine Reihe von Kolonialverträgen .welche die Verbündeten unter sich während des Krieges abgeschloßen haben, revidiert werden, nämlich der englisch-japanische Vertrag von 1916 über die Ka­rolinen- und MavschallinselN, der Vertrag zwischen England und dem König von HedschaH, wonach Damaskus an Hedschas fällt, der englisch-französische Togorertrag vom 15. Februar 1915 und endlich der englisch-französische Kamerunvertrag vom 4. März 1916.

Henderson fordert die Abschaffung der Zollschranken.

Henderson erklärte dem Mitarbeiter derNeuen Zürcher Ztg?', der Völkerbund könne nur auf dem Grundsatz der Ab­schaffung der bestehenden Zollschranken und anderen Hemmungen des Weltverkehrs aufgebaut werden. Eine freie Handelspolitik müße gleichzeitig den berechtigten Interessen der Unternehmer wie der Arbeiter Rechnung tragen. Auf dem Gebiete der Kolo­nien müße allgemein die Politik der offenen Tür zur Geltung kommen. Jede Zurücksetzung einer Großmacht, jedr Mißachtung einer kleinen Ration würde gegen di- Erundsäte von Demo­kratie und Freiheit verstoßen und statt zur Bildung eines Völkerbundes zlyeiner Koalition der Mächte führen, die mit der Zeit die gleichen Konflikte erzeugen würde, die es für immer unmöglich zu machen gilt.

Tast vertritt Wilson.

Nach einer Meldung derBibcrté" wird Expräsidsnt Taft während der Abwesenbe'it Wilsons den Vorsitz der amerikanischen Friedensdelegation führen.

England und Amerika gegen den Raub des Rheinlandes?

Hinter den Kulißen der Pariser Entente-Konferenz geht n'anck>es vor sich. So verlautet nach einer Meldung der Leipz. N. N., daß England und Amerika der Beseüunq des linken Rheinufers durch Frankreich ablehnend gegenüberstehen, soweit es sich nicht um Elsatz-Lotbringen handelt. Beide Staaten er­kennen an, daß das linke Rheinufer ganz deutsch ist. und daß es gegen dis einfachste Anwendung der Friedensprinzipien, die unter allgemeiner Zustimmung angenommen wurden, verstoßen müßte, wenn diese Gebiete einfach wie im Mittelalter durch einige Diplomaten reftfacberi würden. Auch die italienischen Ansprüche auf Dalmatien und Deutsch-Südtirol scheinen kräf- . tiaen Widerspruch bei Wilson und Enaland ausaelöst ru baben. I

Fernfprechanfchluß Redaktion 641 Ervedition 231 HSSBfffiEK'XKHBEKMWän'ZEaB^^

1919

Orlando soll von einem Gespräch mit Wilson sehr niederge­schlagen herausgelommen sein. Wilson wird schwerlich geneigt sein, durch schwächliches Nachgeben seine Stellung als ehrlicher Politiker zu gesährden.

Englische Stimme« für Ebert-Scheidemann.

Nach einer Meldung der P. P. N. fordert die Times he einem Leitartikel möglichst baldige Anerkennung der Regierung Ebert-Schsidemann durch dis Entente im Interesse der Festigung der Lage und eines dauerhaften Friedens. Auf Grund der Er- gebniße der Wahlen zur Nationalversammlung fei die Entente ohne weiteres in der Lage, diese Anerkennung bald auszu­sprechen Daily News schließt sich dringend der Forderung der Times an. Das von Ebert-Sckeidemann aufgestellt« Programm der Ersaßung der Kriegsgewinne wird von Daily News als vorbildlich gelobt: das der Er'aßung zugrunde liegende Prinzio sei nicht nur gesund, frühern überhaupt das einzig Gesunde und der Lage Entsprechende. Seine Annahme bedeute auf feiten bet neuem deutschen Regierung Ginftöt und die Fähigkeit zur Er­faßuna der Tatsachen, m«lche das Beste für die Zukunft erhoffen läßt. England müße an die Lösung wirtschaftlicher Fragen mit mit der gleichen Entschloßrnheit herantreten, welch« die Re­gierung âert-Scheidemann an den Tag gelegt habe.

Die Vorgänge im Norden des Reiches.

Wilhelmshaven.

WB. Wilhelmshaven, 31. Jan. Der Präsident des Freistaates Oldenburg Kuhnt und der Chef des Sicherheitswesens Dern sind auf vier Wochen beurlaubt. In der Bevölkerung wird angenom­men, daß dies bie Folge der letzten Unruhen ist und beide auf ihren Posten nicht wieder zurückkehren werden. Wilhelmshaven ist ruhig. Die Entwaffnung der Arbeiter ist nahezu durchgefühtt. Der verhängte Belagerungszustand ist wieder aufgehoben worden.

WB. Wilhelmshaven, 31. Jan. Bei dem Anschlag der Konr- munisten gegen die Reichsbank wurden im Ganzen 7M öiniionen Mark, bar um et 2 Mionen Mark üa Geld geraubt. Das GeÜ» ist bis auf 400 OCC Mork zurückerstattet. Bei dem Handstteich der Kommunisten waren im Ganzen 50 Personen beteiligt.

Bremen.

WB. Sternen, 31. Jan. Bossmanns Telegraphisches Bursa» meldet aus Verden: In der letzten dkacht waren im Auftrag bet Bremer Regierung die Dolle-beauftragten Bäumer, ^Hrnke, Jannack und Drettmann aus Bremen hier, um von der Diviyoa Gerstenberg Aufklärung über bk erhaltenen Befehle und Voll, niachten zu erlangen, da in. Bremsn vollkommene Ruhe herrsche. Die Herren wurden an die Reicksreßisrung in Berlin ucrmiefen. Betont wurde von der Tivisionsleitung, daß die Division nur die gegebenen Biehle auszufShren habe, und daß es darauf ankomme, Ordnung zu schaffen und zwar, wenn irgend möglich, unter Vermeidung jeglichen Blutvergießens, wozu die Gewähr gegeben wäre in der Entwaffnung der Bremer Arbeiterschaft. Hierauf antworteten die Bremer Herren, sie hätten ihre Arbei­ter nicht so in der Hand, daß sie mit der Forderung ou, Ent­waffnung vor sie Eintreten könnten. Bäumer erklärte noch: Wür­den wir diese Forderung stellen, würden wir von der eigenen Arbeiterschaft an die Wand gestellt werden. Der Schluß der Verhandlung klang dahinaus, daß die Division sich gern bereit erklärte zu verhandeln, aber nicht über bie Frage, ob bie Jetten vor sich sehen solle oder nicht, denn das habe nur die Rsicks- r-gierung zu bestimmen, wohl aber über die Durchführung der Aktion, die natürlich außerordentlich erleichtert würde, wenn die Bremer Regierung selbst mithelfe an der Ausführung der vcm bt" Berliner Volle beauftragten gegebenen Anordnungen. ~.c vier Bremer Herren fetzten sich mit dem Vorsitzenden des Ber- Üner Zentrales Cohen-Reuß releuhonisch in Verbindung. ^e wollen über das Crzebnis ihrer Verhandlunyen mit Berlin bk Division Gerstenberg unterrichten. Die Division betonte dein, gegenüber daß die Verhandlungen wohl von Jntereße stren. bindend feien natürlich die von Berlin befohlenen Anordnungen.

Beschleunigte Demobilmachung auch in Frankreich.

Nern, 90. Januar. Die französisch: Kammer erörterte «m Dienstag die Interpellationen über schnellere DcmoâarMng. In bev Debatte wurde ernt Tagesordnung angenommen, m der btt Kammer dm Negierung au Norbert tue notwendigen hrlau. e. bie für darwirts^ und industrielle Leben nötig men,« gewähren Die Regierung möge genaue Regeln auniellm nnd sie der Militärbehörde aufzwinrmi. Sieie Tagesordnung omrde unt â gegen 55 Stimmen angenommen. Am Swlun der EoWpg bracht« Reuaude! einen Resolution Zan trag «n, m Ranket* möge der Acht, siundentaz und die englische Arbeitswoche emgefuhrt werden.

Kleine Nachrichten.

D«S xxste BertrattenSvstrrm. In der wLittnnbergischut LandeSversammlung bat sich Mittwoch em tivton^er Vorgang ab­gespielt. Der provisorischen Regierung in ein Vertrainnsvorum ev> teilt worden und damit dc. demokratstch-parlamenrarnme ^'âra-rer des Freistaates- Württemberg dokumentiert worden. Vtmerkenrwert ist auch die Medrbcitsbildung- Für dgS Verttanentvotum stunn.te« Demokraten, Zentrum nnb Sozialdenlukraten, dagegen die hier llnao», hängigen und die 20 Vertreter der Bauernbundler und Koiriewativ^ Vielleicht gibt die Stuttgarter Partcigr>rppieruug auch einen Dutwer» auf die Entwicklung in Weimar.