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Levantwortlich für Politik u. Lokale«: »«st«» éoMwm Br den gesamten übrigen Teil: ®. Schrecker m Hanan.

Nr. 19 Redl^tion 640 Expedlfton 239 Donnerstaci den 23. Januar Redaktion Ktv Erredikion 238 1919

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91n die Jugend.

,D!e junge Garde* Berlin, dar Organ der revo» lutionSren Jugend, bringt folgenden Aufruf:

Revolutionstage liegen hinter uns! Ma» unsere Besten, unsere kühnsten Nufer schon in jenen tollen Nuousttagen 1914 voraussagten, es hat sich furchtbar erfüllt: Der Krieg hat uns nur maßloses Elend ge­bracht, Millionen Menschen gemordet, andere Millionen verstümmelt und zermürbt. Unsere Jugend wurde dahingemäht. Frauen und Kinder im Lande mutzten an Rot und Elend zugrunde gehen. Und während das Volk Blutsteuern im furchtbarsten Sinne des Wortes zahlte, her-'icherte sich frech und gemein eine kleine Gruppe von Kapitalisten, von Kriegslieferanten und Wucherern, von Generälen, an der Not der Armen.

Der deutsche Proletarie-, der vier Jahre hindurch soviel Elend und Grauen trug, dem wurde besonders durch die militärischen Niederlagen im Westen mit eiserner Notwendigkeit die Erkenntnis eingebläut: Wir kommen so nicht zum Frieden ! Wir werden alle sterben, lautlos hinsterben, wenn wir nicht endlich die Waffen umkehren und gegen unsere Peiniger richten, die uns in den Tod hetzten. Nicht im Meld unserer Klaffengenossen jenseit» der Grenzen, sondern in der internationalen Solidarität, in der Verbrüderung aller Arbeiter zum Klaffsnkampf gegen unsere Unterdrücker liegt die Lösung dieses furcht, barsten Weltkrieges begründet.

Arbei er stürmten die Kasernen. Arbeiter im feld« grauen Rock weigerten sich, auf ihre Klassengenoffen zu schießen. Und das geschah so einhellig, so spontan, an allen Orten, ju gleicher Zeit, daß die bluttriefende^ Mäbdliche, völkermordende Maschinerie des deutschen Militarismus ins Stocken geriet, daß sie in sich zu- fammenftürzts.

Damit wurden zugleich die Fesseln des Belsgerungs. zustande» und der Presseknebelung gesprengt. Die Gefängnisse wurden geöffnet. Unsere Freunde, Opfer der elendesten Schackdwirtschaft, wurden uns zurückgegeben

Was ist geschehen? Sind wir hindurch? Haben sich unsers Hoffnungen erfüllt? Unsere Jugend, die schon bisher an den revolutionären Kämpfen des Prole. tariats tätigsten Anteil nahm, wird und mutz erkennen, daß wir erst am Anfang sind! Wohl gingen Fürsten "nd Könige aus dem Lande, aber die Herren vom Geld, sack, die Kapitalisten, oder wie sie sich selbst gern nannten: die Brotherren", die find geblieben. Die Ausbeutung der Arbeiter, die Lohnarbeit, soll weiter bestehen bleiben. Dem Volke, das während der langen Blutjahre alles hergeben mußte, will man weitere Hundert-Mil- liarden-Laften aufbürden. Der Arbeiter mag zu Grunde gehen, er mag kraftlos, ausgemergelt zusammen, brechen, was kümmert? die Reichen! Wenn sie nur immer ihre Kriegsanieihezinsen pünktlich auf den Tisch gezählt be­kommen. Die Sozialverräter, die Rezierungsiozialisien, sind dabei, einen Pakt mit dem Kapital zu schließen. Ber- ßänbigung und Versöhnung mit den GeldsackSmenschen ist ihre Absicht. Teilung der Macht mit unserem Todfeind Ka­pital bedeutet aber nichts anderes, als Befestigung der kapi­talistischen Ausbeutung,, der politischen Kapiia Herrschaft, auch für die Zukunft. Dieser Zustand bedeutet weitere Ausplün­derung der arbeitenden Velksklassen.

Junge Arbeiter! Ihr seid die Kommenden! Auf Eure Schultern will man diese unmöglichen Lasten wälzen. Ihr sollt fernerhin das elende, erbärmliche Joch der Arbeiterfton tragen, unter dem Eure Ellern früh zusammenbracheii.

Darum heraus aus Eurem Nichtstun! Hinein in die Vereinigungen junger sozialistischer Ribcitcr. Ihr dürft Euch nicht abseits stellen. Es ist gegenwärtig nicht die Zeit, luchter Unterhaltung und Oberflächlichkeit nachzusagen. Merkt auf; Wehrt Euch! Denkt nicht, Jbr seid zn j"ng, um bei politischen Dingen mitznreden. Man hat Euch ja systematisch belogen. Man hat Euch rechtlos ge­wacht. In Schulen, im Lehr-, im ArbeilsverhältniS, immer wurdet Ihr im patrsotisch-christlicheu Sinne zur Geduld und Demut, zur Uzttertänigkeit erzogen. Aber Geduld und Demut sind feige ^unbeiueenbrn. Der junge Arbeiter soll nicht bitten, wenn er das Recht zum Fordern hat! Ju lau- Len Kiiegsjahren trugt Ihr auf Euren Schultern das deut­sche Wirtschaftsleben. ' Mit kaum 18 Jahren wU'dct Ihr in btn Krieg geschickt. Ihr wäret also reif und stark genug, ^iiHeldentod" zu fieren. Also muß Euch auch das Recht -"stehen, den Ursachen nachzufvischeu, und das heißt eben: sich politisch bilden.

Unsere Jugend, als Teil der revolutionäesten Kräfte deS Proletariats, erkennt, daß die Klasfenkämple um die Macht "och nicht ihren Abschluß gebmben haben.

Darum sammelt alle jungen Proletarier! Erfaßt jtbcn. Jugendliche Sprecher müssen auf ije Tribünen! *~ Saat dort Euren jüngeren Aibensgeossseu, wie Ihr itiden mMet. Wie man Euch rechtlos hirtt. Wie Ihr

anSgebeutet wurd-t, maßlos! Wie Eure jungen Glieder zerfetzt, zusammengeschoffen wurden.

Sagt jedem Einzelnen, daß dieser Zustand endgültig, restlos beseitigt werden muß. Sagt, daß mit kleinen Re­formen, mit Schönheitspflästerchen da nicht geholfen ist. Sagt, daß nur in einer Umkehrung der gesellschaftlichen Zu- stände, in einer Ablösung der Kapitaisherrschaft, in einer restlosen Austilgung des alten Systems Euch Erlösung ist.

Noch nie war die Jugend so politisch bewegt, wie heute. Nützt diese hellige Begeisterung! Vertieft Eure so- zialistischkn Erkenntnisse. Macht Front gegen jede Halb­heit, Nicht paktieren sondern weiterkâmpfen 1 Junge Sozialisten! Junge Kämpfer, schließt die Reihen!

Der Reichs-Arbeitsausschuß für die sozialistische Jugend Deutschlands.

Rosa Luxemburgs persönliche Bedeutung.

Der menschlichen Größe unserer gefallenen Ge­nossin 'ollen diese Worte gewidmet sein. Das politische Tun Rosa Luxemburgs stand vor aller Augen, aber welch mensch­liche Qualitäten dieser kle nen, hart verfolgten Frau iune- wohnten, ist leider nur weni-i bekannt. Meist weiß man nicht meßt, als was die öden Witzblastverferrungen brachten. Aber wenn man in engerem Kreise eine Zeitspanne h ndurch täglich mit ihr zu tun hatte,' so überkam dem Empfänglichen eine kiele Ehrfurcht vor den überragenden Geisteskräften und dem unerschütter ich-n ge naltigen Meuscbh itsglanben, der diesem schwachen K8 per innewohnie. Seit frühester Kind­heit durch Kreuzschwäche verkrüppelt und kränklich, gelang es Rosa Luxemburg doch, sich mit Zäh gkeit in glänze idem Auf- s^wunge zu einer wahren Titamn des Griftes zu entwickeln. So IBM sic, èoume fhiâ zuâ^'Nck ..Unzen . Gehalt der Th-orieu unseres Kuil Marx onsschurfen und vor den Hörern selbstb lsend neugestalten. Und nicht um­sonst war Genossin Luxemburg jahrelang die berufene Vor­tragende über Nationalökonomie an unserer Pärtrischule. Schon damals war sie allen den rrchisschwenkenden Bonzen verhabt, aber die ganz überragende Theerie'enntnis und ihre vorzügliche pädagogische Begabung konnte ihr kein Haß und Neid der Kleingeisterführer abstrciten. Diese Jahre der wissenschaftlichen aufbauenden Säeuianusarbeit waren unserer Rosa sicherlich die innerlich befriedigendste Zeit ihres sturm- durchtobten Lebens. Wer sie nur aus den üblichen Ver- sammlungsschilderun gen kannte, staunte in ihren Vortrags­stunden über die ruhigen, abgeklärten Züge, der so energi­schen Kämpferin.

Denn daß neben der Wissenschaft der Kampf ihr Lebe>rs- element war, braucht nicht erst gesagt zn werden. Hunderte von stürmischen Versammlungen hat die kleine Frau mühe­los beherrscht, Dutzende hochgeheuder Kongreßdebatten hat sie überlegen gemeistert. Mancher überhebliche Flachkopf hat in diesen Debatten gegenüber dieser geistigen Größe nur noch mit Grobheit und Flegelei seine Beschränktheit zu verdecken gewußt. Dabei mußte Rosa Luxemburg oft schwere Unbill ertragen. Aber weit ärger als das alles war der glühende, fanati che Haß, mit dem die bisher herrschenden Gewalten unsere Führerin verfolgten. Jahrelange Ke.kerst-.afen hat sie in dem Kampfe für uns, ohne zu murren, auf sich ge­nommen. Erhobenen Hauptes kehrte sie stets in die vorder­sten Kampfreihen zurück. Wie man sie noch während des Krieges jahrelang schnöde hinter Gefângnisu-auern grundlos fefthwlt, ist bekannt. Die Machthaber wußten eben Rosa Luxemburg alle Zeitbesser" zu schätzen, als ein großer Teil Prolet«! ier es leider taten.

Doch dem Bilde der Kämpferin und Denkerin muß noch eines hinzugerügt werden ihr Kunstsinn. Jawohl, Nola Luxemburg war eine Künstlerin. Nicht nur, daß sie als Schriftstellerin einen meisterhaft klaren pack! nden Stil be­herrschte, und d'e Kunst der Rede so blendend und zündend meisterte, wie selten ein anderer: sie hatte daneben auch künstlerische Taleute in der Malerei, d'e sie in ftuhigen Stunden mit Liebe pflegte. So ist ihr neben anderen Ge­mälden ein großes Porträt der Frau unseres Genossen Kautsky vorzüglich gelungen. Und der musikalische Sinn dieser angeblich tauben Revolutionärin war ganz dem zarten Mozart ergeben, besten Don Inan ihr einer der erlesensten Kunstgenüsse war. Und so grotesk es klingen mag für den der uneingeweiht ist, es ist doch war, daß Rosa Luxem- bnrg so. weichen, mirübleuben Her.ens war, daß sie buch­stäblich einer Fl eae das Leben reitete, wenn sie Gefahr sah, denn die denkunsähigen Tiere bedürften der Hilfe einer mit­leidigen Hand.

Aber der denkende Mensch solle sich selber bel-en lernen. Das war das Ziel Rola Lux mbnrgs. Ihre letzten Er- klärnngen, die sie uns persönlich bei einem Vorsielligwerden wegen ih er be anbei eu Tnknk nab, waren die Warte:

W r wollen den Massen vollste Klarheit geben, ihnen rücksichtslos d e ganze Wahrbe t sagen und !hnen den mög­lichen Wer zur Vejreiuug durch sich, selbst j'igen. Wenn die Massen daun nlchr rechst aus sich heraus di« Kraft

zum Aufstieg finden, dann sind sie eben noch immer «ichi reif dazu, und wir müssen die rücksichtslose Aufklärung^« arbeit noch forttetzen".

So war es all ihr Lebenlang ihr Ziel und Streben, Mt arbeitende Masse aufzurütteln und wach zu machen, damit sie mit selbstgewâhlteu eigenen Mitteln sich selbsttätig bei Weg bahne zur Freiheit, zum Licht, zum Sozialismus, bet Erlösung der Menschheit.

Jetzt hat sie ihr Herzhlut für diesen größten Befreiungs­kampf hergeben müssen. Und wir stehen erschüttert an der Bahre einer in ergreifender Tragik uns entrissenen Mär­tyrerin, die uns im Geiste noch die Heinischen Worte zuruft:

Wir haben aber weder Zeit zur Freude noch zur Trauer. Aufs neue erklingen die Drommeten, es gilt neue« Kampf!

Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme*.

Proletarische Jugendbewegung.

Die Geschichte der sozialdemokratischen Partei zeigt, wie eine revolutionäre Verlegung erstarren kann. In Bureaukratie und Schematismus ist sie erstarrt. Nevolutionär war sie, so lange sie jung war. Diese beiden Vegriffe, jung und revolutionär, ge­hören so eng zusammen, daß fast ein Zweifel aufsteigt, ob über­haupt revolmiouär sein kann, was nicht mehr jung ist. Was ist denn revolutionär? Das ist die Empörung gegen das Be­stehende. Empörung gegen Tyrannei, Hatz gegen Schulsklaven­tum, gegen Frondienst für anderer Säckel und erbitterter Kampf gegen die staatlichen Mordlehranstakten (Kasernen genannt), gegen aufgezwungene Lebensavschauungen usw. Jung ist unge­stümer Drang über alle Fesseln hinaus, ist der unbewußte In­stinkt desHimmelstürniens", ist die Sehnsucht nach Licht, nach Schönheit, die Erfüllung heischende Lebenslust. Jung und revo­lutionär gehören zusammen.

Die proletarische Irgendbeuegung besteht noch nicht lange. Der Staat, bei aujmerfjamc Wächter der Klassenprivilegien, Ä. Mi ^LâlzG« zu hindern Last der MletaAHen Ju- . gend das Bewußtsein ihrer Lage bekannt würde. Nun, es ge­schah trotzdem. Immer machtvoller wuchs vor dem Kriege di« Organisation der Arbeiterjugend; daß es nur eine Vereinigung Jugendlicher war, ohne wirklich iung, zu sein, sozusagen eine Unteroffizerssstule für Eelverkschaftsfekretäre oder künftige Parteibonzen, das hat uns diegroße" Zeit gelehrt, die hinter uns liegt. Wohl har man anercennenswerte Bildungs arbeit geleistet, wohl hat man das Klassenbewußtsein des jungen Pro­letariers gestärkt, man hat gerudert und Fußball gespielt. Aber man pflanzte in die offenen Seelen nicht den Keim der Em­pörung, den wir als Eigentüinlichleit der jungen Generation fo'rdern. Erst in bitteren Jahren hat sich die Jugend, die Er­fahrung erwerben müssen, daß sie verführt war. Verführt zum Nationalismus, verführt zur Bureaukratie, entfremdet allem Spontanen, Aktiven, gewöhnt an das Kompromiß. Aber die Schranken fielen, das Kartenhaus der kapitalistischen Gesell­schaft brach zusammen und die Fahr e der proletarischen Jugend weht. Besonders in Stuttgart und in Berlin regt nch der junge Geist. (In der Hand jedes Ingendgenossen muß die in Stutt­gart er scheinendeJuaeudinternarionale" oderDie junge Garde", in Berlin gedruckt, sein.) Er fordert viel und wird seine Forderungen, hoffen wir, bald vertreten auf einem inter­nationalen Jugendkongreß, bèi Beispiel gebend sein möge für eine neue Internationale

Von wirtschaftlicken Forderungen stellt die Iugendinter- nationale folgendes auf:

Sofort zu verwirklichende wirtschaftliche Mrnimalrorderungen:

1. Verbot jeglicher Erwerbsarbeit für Jugendliche unter 16 Jahren mit gleichzeitiger Ausdehnung der -ckulpflicht bis tu diesem Alter t

2. Sechsstündiger Arbeitstag für alle Arbeiter und Arbeite­rinnen unter 18 Jahren.

3. Verbot der Nachtarbeit für alle Jugendlichen unter 18 Jahren.

4. Verbot der Akkordarbeit.

5. Gesetzliche Einführung von bezahlten Ferien für alle Lehr­linge unb jugendlichen Arbeiter. Diese sollen ununterbrochen mindestens drei Wochen im Jahre betragen.

6. Rasche Reform des Lehrlingswesens. Verminderung der Lehrzeit auf das notwendigste Maß, Verbot der Verwendung des Lehrlings zu anderen als Berufsarbeiten. Errichtung von staatlichen Lehrwerkstätten. ,

7. Anstellung von besonderen Iugendinfpektoren zur Kon­trolle der Lehr- und Arbeitswerkstätten, die in öffentlichen Juaendversammlunyen zu wählen sind.

8. Empfindliche Strafen für diejenigen Unternehmer, die bte Bestimmungen verletzen. .

Hätten wir statt des Aushänaefchildes wirklich eine sozia­listische Republik, diese Selbstverständlichkeiten wären schon längst Gesetz. Längst träten auch die Forderungen der revolu­tionären Jugend anerkannt, die die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht und der Miliz fordert. Was kümmern uns Tradi­tionen und wären sie Jahrhunderte alt. die junge Phantasie baut sich ihre Welt. Aber die Jungen sollen nicht glauben, daß ihr Blütentraum in der Nacht vom 7. oder 9. November reiste. Einen schweren Komps wird sie zu führen haben, sckwerer wr« einzelne ihrer tapfersten Genossen sich gegen die offenen bru­talen Herren des alten Regimes schlugen, wird der Kampl gegen die BLrgeroarde im roten Pelz sein. Er muß geführt werden. Will die proletarische Jugend freie Bahn haben. Nicht nur tn wirtschaftlicher Hinsicht! Fast noch wichtiger ist bte Erfüllung der kulturellen Forderungen.

Bisher wert alles, was man von Schulreform horte bte Bil­dung von Schülerräten in den Oberklallen der höheren Schulen. Jetzt gilt es bte ungeheuren geistigen Kräfte, bk in dem arbei­tenden Volke Muinmern. zu wecken, ihnen auch in der Schule Naum zu geben Ueberall sind Einhsits'chulen einzurichton. bte sich in den höheren Klassen teilen werden in Handwerker- nnb Handelsstlulen einerseits und wisfenschaftkicke Oberklaffen an? bereiteste,- die ihrerseits sich in mathematisch-naturwissenschast« [tos und aeschichtl ich-spra chwiifenschaftl i che Grumm« M jSi«*t<