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verein, ev. Waifeuhause» i« Hauau. * für den gesamt« übrig« Teil: «. Schreck« m Hem«.

^^* n Redaktion »4» ErvedDienstag den 14. Jeniiar Redaktion 646 Erveditton 286 1919

DeKannLmachrmqeK des Arbeiter- und SoldatLArats.

Alke militFrische« Dienststellen, Behörden und Private

|«ten sofort Kraftfahrzeuge, einschl. Motorräder und Auiehörteile, Vererfungen und Betriebsstoffe, die sie in ihrem Besitze haben, beim Soldatenrat, Sandeldamm 7 unter Vorzeigung einer Herkunftsbescheinigung oder Kaufquittung pp. zu melden. Alle nach dem 15. Januar nicht gemeldeten Kraftfahrzeuge usG. verfallen Ler Be­schlagnahme und die Besitzer setzen sich gerichtlicher Ver­folgung aus.

Arbeiter» und Ssldatenrat.

Wo stehen w'r?

Die Lage in Deutschland hat eine Klärung erfahren. (Wie Verworrenheit der Verhältnisse, die in den ersten Wochen nach der Revolution eingetreten ist, ist heute nicht mehr. Die Explo­sionen in Berlin mögen zwar wohl für das Bürgertum eine neue Verwirrung der Lage bedeuten, für uns jedoch ist sie vollständig geklärt. Wir stehen vor einer ganz klaren und eindeutigen Si­tuation: Die Gegenrevolution, als deren Haupt sich die Re­gierung Ebert-Scheidemann immer klarer abzeichnet, hat durch ihren Verrat an der Revolution die klassenbewußten Elemente der Arbeiterschaft auf das bitterste gereizt, so daß die endgültige Nuseinandersetzung zwischen ihr und den wahrhaft revolutionären Elementen unvermeidlich geworden ist. Ob die Vorgänge in Berlin diese Auseinandersetzung zu Ende bringen werden, läßt sich zur Stunde noch nicht abseben. Aber wer wollte verkennen, ratz ne »er richtige Ansang der eudgülttgen grollt Auseinander­setzung find.

Die Schuld der Regierung Ebert-Scheidemann gegenüber der Revolution zeichnet sich heute schon nach wenigen Wochen der Revolution mit derselben Schärfe ab, wie sich die Schuld der Regierungssozialisten während des Krieges erst nach langen Mo­naten Krieg abgezeichnet hat.

Dir Regierung Ebert-Scheidemann ist die Ursache dazu, daß heute immer noch Vertreter des alten Systems in den wichtigsten Reichsämtern fitzen und dort eine Politik betreiben, die zwar wohl den Absichten der bürgerlichen Parteien entspricht, niemals aber von der revolutionären Arbeiterschaft gebilligt werden kann. Das auswärtige Amt, dessen Leiter bis vor kurzem jener Dr. Solf gewesen ist, der den Krieg verlängern wollte zur Er- kämpfung eines großen deutschen Kolonialreiches in Mittel­afrika, und der jetzt von einem gleichgesinnten Politiker, dem früheren Gesandten von Brockdorff-Rantzau, abgelöst worden ist, bemüht sich, die Beziehungen zwischM Deutschland und der sozia­listischen Republik Rußland immer mehr zuzufpitzen. Im Reichs­finanzami arbeitet Herr Dr. Schiffer, der ehemals national­liberale Politiker, um das ungerechte Steuersystems des alten Regimes, die Kohlensteuer und die Umsatzsteuer aufrecht zu er­halten. Ins Kriegsministerium ist abermals ein Offizier, ein württembergischer Oberst gefetzt worden. Als ob es ohne Offr- fiere nicht ginge.

Vor allem aber befindet sich die oberste Heeresleitung immer noch im Amt, und an ihrer Spitze jener Hindenburg, den die deutsche Arbeiterschaft als den Mastenschlächter des deutschen Proletariats betrachtet, und jener General Gröner, der deutsche streikende Arbeiter als Hundsfötter bezeichnet. Diese oberste Heeresleitung ist die Seele der Gegenrevolution. Sie erblickt ihre Aufgabe nicht in der Durchführung der Demobilmachung, sondern vielmehr in der gegenrevolutionären Propaganda unter den Soldaten und in der Aufftellung neuer gegenrevolutionärer Formationen. Sie hat Befehl dazu gegeben, daß hinter der neu­tralen Zone im Westen ein Heer zum Grenzschutz aufgestellt wurde, besten wahre Aufgabe aus dem Befehl der Führer dieser Reuformation hervorging, unverzüglich die Arbeiteräte im Ge­biete dieser Formation aufzulösen. Die oberste Heeresleitung hat die Veranlassung gegeben, zu der Aufstellung der Truppen im Osten, die dazu bestimmt waren, einen gegenrevolutionären Krieg gegen die sozialistische Bevölkerung der besetzten Gebiete Les Ostens zu führen. Die oberste Heeresleitung ist der Sitz der Obstruktion gegen die Beschlüste des Rötekongrcstes über die militärischen Angelegenheiten. Ihr Haupt, Hindenburg, hat in einem Schreiben an die Armeeoberkommandos das Offizierkorps ganz offen zum Widerstand gegen die Beschlüsse des Rätckon- grestes aufgefordert.

Diefe gegenrevolutionäre Körperschaft ist noch immer im Amt. Ihr Ziel ist es. soviel als möglich von dem deutschen Militarismus zu erhalten, oder einen neuen Militarismus in Deutschland aufzurickten. Die Ebert-Scheidemann aber arbeiten Hand in Hand mit der obersten Heeresleitung und mit dem gepenrevolutionären Offizierkorps. Sie unternehmen es. mit Hilfe des militärischen Kadavergehorsams mit Unterstützung der Offiziere die Soldaten feist zwar nicht mehr den Zwecken einer großen wahnsinnigen Dynastie wohl aber dem Zwecke der Bour­geoisie dienstbar zu macken. Sie wollen, daß die Machtmittel, da* bisher die llltimaratio der Dynastie Hohenzollern gewesen

ist, zur Ultimaratio des deutschen Bürgertums und jener Re­gierung werde, die sich zwar noch sozialistisch zu nennen wagt, in Wahrheit aber die Interessen des Bürgertums vertritt.

Die Ebert-Scheidemann haben dies Machtmittel den revolu­tionären Elementen in Deutschland, der klassenbewußten Ar­beiterschaft gegenüber bereits in Anwendung gebracht. Auf dem Haupte dar Ebert-Scheidemann und Landsberg und ihrer Ge­nossen lastet die Blutschuld.

Sie tragen die moralische Schuld an dem Gemetzel vom 6. Dezember, die Opfer, die damals in der Ehausteeftraße in Berlin gefallen sind, kommen auf ihr ^ aupt.

Sie sind direkt schuld an dem Straßenkampf vom 23. und 24. Dezember in Berlin. Sie haben einen Staatsstreich gegen di« Beschlüsse des RLtelcngrestes gewagt, sie haben die Forderung der revolutionären Soldaten, die zmu Beschluß des Rätekon­gresses erhoben worden sind, noch nicht durchgeführt. Sie haben das feierlich der Volksmarizredivifion gegeben« Versprechen ge­brochen, und sie haben, als die Matrosen in Berlin in Er- füllultg dieses Versprechens gefordert haben, 10 000 Mann gegen 128 Matrosen mobilisiert unter dem Befehl eines reaktionären Generals, der Blutschuld schon gegenüber der sozialen Revo­lution in Finnland auf sich geladen hat. Ihre Truppen sind ge- jchlagcn worden, aber die Schuld an dem Tode derer, die bei den Kämpfen vom 24. Dezember ihr Leben lasten mußten, lastet auf ihnen.

Die Ebert-Schewsntann und Landsberg haben es gewagt, sich mit dem Rücken geen das Zeckenkapital, mit der Front gegen die streikende Arbeiterschaft zu stellen. Sie haben zur Vertei­digung des heiligen Eigentums der Grubenbesitzer reaktionäres Militär in die Bergwerksbezftke gezogen und Maschinengewehre gegen die Streikenden aufpflanzen lasten. Sie tragen die Schuld, daß im Rheinland und in Oberschlesien die Maschinengewehre gegen streikende Arbeiter gesprochen haben. Sie tragen die Schuld, daß in Königshütte zweiundzwanzig Arbeiter als Opfer auf dem Platze geblieben sind.

Diefe Regierung, deren Mitglieder Ebert-Scheidemann und Landsberg sich zu weiteren Verbrechen gegen die Revolution und das deutsche klassenbewußte Proletariat schuldig gemacht haben, ist die Ursache zu den neuesten Kämpfen in Berlin. Sie trägt durch ihre Existenz die Schuld an dem, was sich am 3. und 6. Januar in Berlin ereignet hat und in Zukunft noch ereignen wird.

Die Stellung der klassenbewußten Arbeiterschaft dieser Re­gierung gegenüber ist klar: Diese Regierung muß fort. Niemals können klassenbewußte Arbeiter, Männer, die zu Mördern an ihren Brüdern geworden sind, anerkennen. Niemals kann es ein Verhandeln mit ihnen geben.

Zwischen dieser Regierung und dem klastenbewußten Prole­tariat gibt es nichts Gemeinsames. Hier gilt nur ein Hüben und ein Drüben. Entweder mit der Regierung Ebert-Scheide­mann oder in bitterster Feindschaft gegen sie. Di« klastenbewußt« Arbeiterschaft muß sich klar darüber sein, wo wir stehen: In der Stunde, wo die Entscheidung fallen muß, darüber, ob Deutsch­land in Zukunft eine bürgerlick^kapitalistische oder eine sozia­listische Republik sein wird.

Die Friedenskonferenz. -

Technische Einzelheiten.

Ba?el, 13. Jan. Havas meldet amtlich aus Parks unterm 13. Januar: Gestern nachmittag, nach dem Zusammentritt des obersten Kriegsrates für die Erneuerung des Waffen­stillstandes traten die Ministerpräsidenten und die Minister des Aeußern der großen alliierten astoziierten Mächte in die Prü­fung der Methoden für die Beratung der Frie­dens-Präliminarien ein. Diese Prüfung wird heute, Montag, fortgesetzt werden. Heute Montag werden die Prä- liminar-VerHandlungen der -Friedenskonferenz be­ginnen. Die erste Vollsitzung wird später stattfinden, vielleicht am 20. Jan., Clemenceau wird die Eröffnungsrede halten.

Nachdem die Delegierten das Prinzip des Völkerbundes an- ; genommen haben, werden sie die Lösung der Probleme, die mit ! diesem Hauptproblem Zusammenhängen, einer Prüfung durch die i interalliierte Kommission überweisen. Alle Forderungen der vertretenen Nationen müssen schriftlich eingereicht werben. Wenn ; die Vorschläge von der französischen oder amerikanischen Dele- ; gation cusgehsn, werden sie der Prüfung der französischen natio­nalen Kommission überwiesen. Die Berichts der nationalen Kom- mi'sion werden nachher von einer Kommission geprüft, an der die verschiedenen Nationen vertreten sind Erst nach Berichter­stattung dieser interalliierten Kommission werden sich die Dele­gierten der Konferenz äußern. Man hofft, daß diese Arbeits­methode eine schnelle und rasche Prüfung der zahlreichen zu be- ; ratenden Probleme ermöglichen werde.

Die Eeüietsfragen.

i Paris, 12. Jan. Havas. DerMatin" zählt die hauptsäch- ; lichen Gebietsfragen auf, die der Konferenz unterbreitet ' werden sollen. Territoriale Veränderungen werden auf Grund I des Raticmalitäten-Prinzips oder der nationalen Sicherheit oder : der im Laud: der während des Krieges geführten Verhandlungen ' gemachten Versprechen geführt werden. Diese Verbrechen werden einer Revision durch die Vereinigten Staaten unter» ; liegen, da diese sie nickt mitunterzeichnet haben. Das Argument i der Nationalitäten wird entweder anfechtbar oder entscheidend I sein, je nach dem, ob es den Schutz gegen einen befreundeten oder einen, feinblidien Staat bezweckt.

Belgien verlangt Limburg, freie Durchfahrt auf der Schelde und stellt Ansprüche hinsichtlich Luxemburgs. (? Ver« stümmelt.)

Frankreich verlangt Elsatz-Lothringen als Eigen, tum. Es ist wahrscheinlich, daß es auch Bürgschaften gegen einen neuen Angriff verlangen wird und es wird seine Interest«« und traditionellen Rechts in Syrien verteidigen.

Großbritannien wünscht, abgesehen von seinen kolo» nialen Ansprüchen, die Kolonien in Afrika mit Hilf« eines Protektorates über dazu bereite Araber-Staate« mit Indien in Verbindung zu setzen.

Italien fordert außer dem Trentino und Istrien gemäß dem ihm gegebenen Versprechen einen langen Streifen Landes an der O st k ü st e der Adria, wo es mit den jugo. slawisck'en Ansprüchen in Widerspruch gerät. Italien führt den Mangel an Häfen an seiner eigenen adriatischen Küste an und macht den Gesichtspunkt seiner Sicherheit geltend und ebenso das Nationalitätsprinzip für die Mehrzahl der Städte an der Ost« küste, in denen eine beträchtliche Zahl von Italienern wohn«. Die Iugilawen behaupten, daß diese Gegenden hauptsäch­lich slawische seien. Dieser Konflitt stellt eines der ernstesten Probleme dar: die Diplomatie wird ihn durch ein KomproMß auszugleichen suchen. , . ,

Serbien wird Kroatien und Slawonien erhalten. Nur die Frage der Ausgänge nach der Adria bleibt ein Hinder­nis für seine Traum«.

Rumänien wird gemäß dem Nationalitatenvrrnzip Bessarabien, Transsylvanien und die Buko­wina erhalten. Es wird nur bei der Teilung des Banates auf Widerstand stoßen, da die Serben einen Teil gegenüber von Belgrad in seiner Gesamtheit verlangen. Die Donau wird wahr­scheinlich als die natürliche Grenze angesehen werben.

' Griechenland wünVt Nordepirus, einen Teil von Thrazien, einen Teil des Wilajets Konstantinopel, das Wilajet Smyrna und verschiedene türkische Gebiete in Asien und auf den Griecheninseln in der Aegaeis. Konstantinopel soll internationalisiert werden. Die Grundgesetze für die unter türkischer Herrschaft gewesenen hellenischen Gebiete sind noch nickt ansgearbeitet. "

Bei der GeLietsverteilung an P o l s n^bie T fchech o -^; waken und Armenien wird die Konferenz sich von dem Grundsatz der Rationalitäten leiten lasten.

Die schleswig-holsteinisch« Frage wird nach dem Wunsch der Einwohner dieser Provinz geregelt werden.

Maa wird an den Geist der Selbstverleugnung und der all­gemeinen Dersöbnlickkeit der Bereinigten Staaten appellieren, die keine persönlichen Ansprüche stellen und daher in vielen Fällen Schiedsrichter sein können.

Kopenhaoen, 12. Jan. ..Nationaltidende" meldet: Es ver­lautet. daß "der Däne Magister Clausen, der besonders die Verhältnisse in Rordichleswig kennt, in einigen Tagen im Auf­trage der dänischen Regierung nach Paris fahren wird, um bei den Friedensverhandlungen mit Aufklärungen über die «prdschleswige Frage zur Verfügung zu stehen.

England und Italien!

Lloyd Eesrge bangt nm dieFrsichte des Sieges".

Auch in England erhebt die proletarische Revolution drokend ihr Haupt. Schon neben die Soldaten in Massen vor die Regierung nnb »erlangen ihre sofortige Entlastung. Und Lloyd George, den die englische Bourgeoisie als den Organisator des Sieges feiert, bei durch eine eiserne Diktatur den wahren Volkswlllm bisher zu unter, »rücken verstanden bat, Lloyd George wagt es nicht, Gewalt gegen die revoltierenden Arbeiter anzuwenden. Der Prâmierministcr mußte ihnen Konzessionen macken imb dabei entschlüpfte ihm das Ginge. ständniS, eS bestände die Gefahr,daß die Früchte des Sieges wieder verloren gingen". In der Tat, diese Gefabr besteht, wenn das inter­nationale Proletariat aufsteht und die Imperialisten aller Länder daran hindert, au? dem Blutmeer der WcllkricgeS ein kapitalistische» ^r°f^.e^ -n ^^^ .^ ba5 gxht auch daran» hervor, daß Lloyd George seine Abreise zu den Beratungen der Alliierten über die Friedensbedingniigen verschoben hat. Angeblich wegen der noch nicht beendeten Neubildung des Kabinetts: wahrscheinlicher ist aber, daß ihn die beginnende Revolution an England fesselt.

Auch in Italien sieht es für das Ententekapital trübe aus. Nach den Meldungen einiger bürgerlicher Blätter, deren Richtigkeit man allerdings nicht kontrollieren kann, schreitet dort die Umsturz» bewegung fort. Uebcrall entständen Soldatenräte. Die revo- lntionärè Stimmung wachse. Die italienische Treffe wende sich ent. schieden gegen die iranwüsche Eroberungspolitik. Der Carriere della Tera erklärte, Italien werde sich gegen Clemencau» Pläne wende« und selbst einen neuen Krieg nicht scheuen. Dringe Wilson nicht durch, so habe die Stunde Lenin? geschlagen. WaS zu deutsch heißt, daß die italienische Presse die Hoffnung bat, das Ueberareifen der so- statistischen Revolution auf Italien werde noch verhind-rt werd« können, wenn Frankreich feine Annexionsabsichten fallen laste, wobei im stiften angenommen wird, Italien werde die feinten verwirklichen können. Stack der wirtschaftlichen Lage Italiens ist zu erwarten, daß die sozialistische Revolution »or den Toren Italiens nicht ball macheii wird; ein neuer Kriea der italienischen Bourgeoisie wäre daS beste Mittel um dm Ausbruch der Revolution zu beschleunigen.

Ueber die Lorgänge in E n g l a n d liegen folgende Einzelmel. düngen vor:

Eine Soldatendem-nstrati-n nor Lloyd Thorge.

Amsterdam, 8. Jan, Wie dasAlgemeen Ha»'"lsblad" auS London meldet, zogen etwa 4000 Mann vor das Sllmy Service-Korp» nach der Wohnnng des Premierministers und legtfn ihm ihre Klage« (die Deuiobilmachung betreffend) vor. Dieser schickte sie zu General Fielding, der ihre Stagen an hörte. Ebenso wurde eine Abord« iiung zum Oberbefehlsdaber Robertson gesandt, der versprach, alles ins Reine zu brinae« und einen großen Teil der Mannichafte« zu entlassen. Keiner, der Ueberfeebienft getan habe ober älter all 41 Jahre sei, solle wieder ins Ausland geschickt werden. Nach dieser Er­klärung kehrten die Mannschaften wieder in ihre Quartiere zurück. In einer amtlichen Kundgebung wird mitgeteilt, daß bei Premierminister der schnellen Demobilmachnng seine volle Aufmerk« samkeit widme, daß aber am Rhein, in Frankreichs und England selbst die nötigen Truppen unter den Waffen bleiben müßt«, um z» der», bindern, daß die Früchte bei Sieae» wieder verlor« ««g«. Dies