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Mittwoch

8. Oktober

beiseite zu schaffen gedachte. Von der Wiesbadener Strafkammer wurde er zu 8 Monaten Gefängnis ver­urteilt.

Von einer Ratte angegriffen. Welch gefährliche Tiere die Ratten sind, beweist ein Vorfall, der sich in dem sächsischen Orte Johanngeorgenstadt zugetragen hat. Beim Ausräumen eines alten Schweinestalles stieß der Landwirt August Stolle auf mehrere Rattennester. Er zerstörte die junge Brut, als ihm plötzlich eine wütende große Ratte ins Gesicht sprang und ihn zu zerfleischen begann. Stolle schrie laut auf und stürzte zu Boden. Endlich kam Hilfe herbei, so daß die Ratte entfloh. Stolle hat sehr schwere Verletzungen erlitten; sein Gesicht ist völlig zerfleischt, ein Auge ist ihm heraus- geriffen und seine Nase bis zur Unkenntlichkeit entstellt.

Temperamentvolle Wähler. Der Wahlkampf im Süden Italiens hat leidenschaftliche Formen angenommen. Die Wahlversammlungen, die am Sonntag in Neapel, Caso- cia, Portici, Castellamare, Salerno und Reggio stattfanden, sind sämtlich in Schlägereien ausgeartet. In Portici wurde der Wahlkandidat Costu von Widersachern windelweich ge­prügelt und sogar mit einem Messerstich bedacht. Die Schuldi­gen wurden verhaftet. Aus Udine wird gemeldet, daß der radikale Kandidat Poggui sich aus Schmerz über den Be­schluß seiner Partei, daß er einem Mitbewerber das Feld zu räumen habe, die Kehle durchschnitten hat. Er war in we­nigen Augenblicken tot.

Kampf gegen die Straußenfedern! Die sofortige Anwendung der Bestimmungen des dieser Tage verabschiedeten neuen amerikanischen Zolltarifs hat den Anlaß zu unlieb­samen Szenen gegeben, die sich bei der Ankunft des Dampfers Lorraine" im Hafen von Newyork abspielten. Nach den Bestimmungen des Tarifes dürfen Vogelfedern nach Amerika nicht mehr importiert werden. Die Zollbeamten gingen rücksichtslos vor und entfernten ohne weiteres die zum Teil sehr kostbaren Straußen- und Reiherledern von den Hüten der Damen, die an Land gehen wollten, ohne auf die ent­rüsteten Proteste der Betroffenen zu achten. Aehnliche Vor­gänge spielten sich bei der Landung des DampfersCam­pania" ab. Die Kapitäne der transatlantrschen Dampfer haben von ihren Reedereien die Anweisung erhalten, die weiblichen Passagiere auf das neue Einfuhrverbot aufmerk­sam zu machen, um ähnliche Szenen in Zukunft zu ver­meiden. Die erregten Frauen bezeichnen diese Maßnahmen als eine behördliche Schikane, und der Vater dieser Be­stimmung, der Direktor des Zoologischen Gartens in Newyork, Hornady, ist augenblicklich wohl der von den Frauen der Ver­einigten Staaten bestgehaßte Mann.

©roßet Juwelen-Drebstahl. Breslau, 7. Oktbr. Heute nacht drangen Diebe, die vermutlich internationale Einbrecher waren, in das Iuwelengeschäft von Karl Schubert in der Klosterstraße ein, erbrachen zwei Panzerschränke und raubten Geld und Juwelen im Gesamtwerte von 700O0M. Die Einbrecher hatten sich Zugang zum Laden verschafft, indem sie vom Keller aus ein Loch durch den Fußboden schlugen.

Aus Nah und Fern.

r. Marburg, 7. Oktbr. Unsere an historischen Er- knnerungen so reiche Stadt soll nun auch ein neues Gedenken an die heilige Elisabeth und an die Kämpfe des siebenjährigen Krieges erhalten. Auf Anregung des Verschönerungs-Vereins gaben die Stadtverordneten dazu ihre Zustimmung, den am Eingänge zum Wehrdaerweg befindlichen Elisabeth-Brunnen mit einem Schutzhäuschen zu versehen. Im Brunnengebäude soll die InschriftSt. Elisabeth-Brunnen" angebracht werden, außerdem soll die dem Eintretenden zugewandte Rückseite des Brunnens direkt über dem Brunnenbecken eine Marmortafel mit dem landgräflich-thüringischen Wappen und der Inschrift erhalten:Aus diesem ältesten Brunnen der Stadt schöpfte einst Erquickung, die edelste Frau Marburgs, die Wohltäterin ihrer Mitmenschen, die Ahnfrau des Hessischen Fürstenhauses immer, wie die häufigen Berichte über Pilzvergiftungen be­weisen, die genaue Kenntnis der eßbaren und giftigen Arten sowohl bei Händlern wie bei Liebhabern zu wünschen übrig. Die zur Erkennung der schädlichen Pilze zuweilen empfohlenen Merkmale, wie Verfärben der Bruchfläche des Pilzes, Anlaufen einer mitgekochten Zwiebel oder eines eingetauchten silbernen Löffels sind nicht zuverlässig; sichere Unterscheidungsmerkmale gibt nur die genaue Kenntnis der einzelnen Pilzarten, die am klarsten und übersichtlichsten in dem vom Kaiserlichen Gesundheitsamt herausgegebenen Pilzmerkblatt abgebildet und beschrieben sind. Dies Pilz- merkvlatt ist wie die andern vom Kaiserl. Gesundheitsamt in gemeinnützigem Interesse herausgegebenen billigen Merkblätter (über die hauptsächlichsten epidemischen Krank­heiten usw.) dem praktischen Bedürfnis weiterer Kreise an­gepaßt. Die günstige Aufnahme, die dieses Pilzmerkblatt allgemein gefunden hat, hat nunmehr eine Neuauflage des Merkblattes erforderlich gemacht. Das neue Pilzmerkblatt enthält wie das vorige außer 8 Textseiten mit Beschreibung der häufiger vorkommenden eßbaren und schädlichen Pilz­arten eine hervorragend ausgeführte Tafel in Farbendruck, auf der die wichtigsten nahrhaften Arten mit den ihnen ähn­lichen Giftpilzen zum Vergleich zusammengestellt sind. Diese Pilztafel ist durch eine Reihe von weiteren Abbildungen be­kannter Pilze für diese Neuauflage des Merkblattes in vor­züglicher Weise ergänzt und auch im Texte sind durch die präzisen Angaben der Hauptmerkmale der Pilze wertvolle Verbesserungen vorgenommen worden. Dem -exte angesugt ist noch ein Abschnitt über den Nährwert der Pilze sowie über Pilzvergiftungen und ihre Behandlung. o ie An­schaffung des Merkblattes (Preis nur 15 Pfennig) emschl. Porto 20 Pfg., bei größerem Bedarf Stückpreis 11^ ^M-, zu beziehen durch die Verlagsbuchhandlung vor Iulius Springer, Berlin W. 9) ist daher allen Pilnreunden, Ferienwanderern sowie Vereinen, die jetzt zur Puzzeit Waldausilüge unternehmen, zu empfehlen

Elisabeth, Landgräfin von Thüringen in den Jahren 12291231*. An der der Stadtseite gegenüberliegenden inneren Seitenwand soll eine kleinere Marmortafel mit dem von Breitenbach'schen Familienwappen und der folgenden Inschrift angebracht werden:Im Kampfe um unser Mar­burg, das in der Franzosen Hand war, starb am 14. Februar 1761 an der Spitze der hessischen Regimenter, bei diesem Brunnen den Heldentod, der Generalleutnant der alliierten Armee, Ludwig Johann Karl Reichsfreiherr von Breitenbach zu Breitenstein. Ehre seinem Andenken 1" Die Mittel, zirka 3000 Mk., werden durch den Verschönerungsverein und durch die Stadt, sowie durch Beihilfe des Landgrafen von Hessen zu Philippstal und des Freiherrn v. ^reitenbach zu Breitenstein (Kreis Biedenkopf) aufgebracht.

r. Marburg, 7. Oktbr. In der Zeit vom 11. bis 13. Oktober wird in der städtischen Festhalle hier die 5. hessische Junggeflügelschau abgehalten.

Entdeckung einer Falschmünzerban-e.

Zwickau, 6. Okt. Hier hatte sich vor kurzem eine Ge­sellschaft von Bürgern des Mittelstandes zusammengetan, um gemeinschaftlich gefälschte Hundertmarkscheine in Umlauf zu setzen. Der Fabrikant dieser Fälschungen war der Stein­druckermeister Max Freund, der in Berlin wohnte, dann auf einige Monate nach Rußland verschwand und vor kurzem nach Berlin zuriickkehrte, nachdem er mit den Zwickauer Fälschern in Verbindung getreten war. Dort wurden von der Polizei schon mehrere falsche Hundertmarkscheine entdeckt, die allerdings zunächst nur im Blaudruck hergestellt waren. Mehrere der beteiligten Personen sind bereits ermittelt und verhaftet worden. Freund wurde jetzt in seinem Berliner Schlupfwinkel ausfindig gemacht und nach dem Polizei­präsidium gebracht. Die Entdeckung der Falschmünzer erfolgte durch die Berliner Kriminalpolizei, die davon Kenntnis erhielt, daß sich der Steindruckermeister Max Freund durch verschiedene Redensarten in Berliner Kaschemmen verdächtig gemacht hatte. Die Polizei ging der Spur nach und ermittelte bald, daß Freund, der früher in Zwickau in Stellung gewesen war, seit kurzer Zeit einen regen Briefwechsel mit verschiedenen Personen in Zwickau unterhielt. Freund wurde daraufhin verhaftet, und die beiden Berliner Kriminalkommissare Raffe und von Lieber­mann reisten sofort nach Zwickau, um die weiteren Ermitte­lungen an Ort und Stelle fortzusetzen. Sie stellten sehr bald fest, daß in der Tat eine ganze Gesellschaft von Falsch­münzern in Zwickau ihr Wesen trieb, und daß sich die Werkstatt der Verbrecher in der Wohnung des Burgkeller­wirts Flechsig befand. Dieser wurde verhaftet, nachdem man eine Menge Gerätschaften zur Herstellung falscher Zwanzig- und Hundertmarkscheine und auch falschen Silber- geldes gefunden und beschlagnahmt hatte. Ferner wurden verhaftet der Reisende Martin, der Graveur Klaumüller und der Kaufmann Angermann. Sie alle haben an der Herstellung der Fälschungen mitgewirkt oder deren Ver­breitung bewerkstelligt. Auch noch eine Reihe anderer Per­sonen steht im Verdacht, an den Verbrechen beteiligt zu sein, und weitere Verhaftungen dürften bevorstehen.

Aus Hanau Stadt und Land.

Hanan, 8. Oktober.

Vereins- und Vergnügungs-Nachrichten.

für Mittwoch den 8. Oktober.

Hanauer Kriegerverein: Monatsversammlung im Vereinslokale.

Ev. Kasino: Versammlung in derConcordia".

Turngemeinde: Von halb 5 bis halb 6 Uhr: Turnen der Knaben und Mädchen, von halb 6 bis halb 7 Uhr: Turnen der größeren Mädchen, von halb 7 bis halb 8 Uhr: Turnen der Knaben, von 8 bis 9 Uhr: Turnen der Frauenabteilung, von 9 bis 11 Uhr: Singstunde der Gesangsabteilung.

Turngesellschaft: Abends von halb 810 Uhr, Turnen der Jugend- und Männer-Abteilung.

Turnverein: Abends von 810 Uhr: Turnen der Männerabteilung. Kaufmännischer Verein Hanau: Vereinsabend im Rest. Mohr.

Turnverein Kesselstadt: Abends von 910 Uhr: Turnen der Damen­abteilung.

GesangvereinGermania" : Singstunde imLöwengärtchen". Deutschnationaler Handlungsgehilfen - Verband, Ortsgruppe Hanau: Vereinsabend imHotel Riesen".

Billard-Club Hanau: Uebungsabend imKaiser-Cafè".

GesangvereinTonblüte": Singstunde in derStadt Bremen". Esperantisten-Gruppe: Versammlung und Gratcsunterricht m der Esperanto-Sprache in derCentralhalle".

Kaninchenzucht-Verein Hanau: Zusammenkunft m derKarthaune". ZimmerstutzengesellschastPatrontasche" : Schießen.

Stenographen - Verein Gabelsberger (Lokal: .Foncordia", Eingang Varadeplatz): Abends von 8-9 Uhr: Fortbildungskursus 80 Silben für Herren (Zimmer 1), desgl. für Damen (Zimmer 2); von 910 Uhr: Uebungsstunde, 100 Silben, Einführung in die Redeschrift, für Damen (Zimmer 1), desgl. 140 und 160 Silben für Damen und Herren (Zimmer 2). Rational-Stenographen-Verein Hanau: Abends 8V- Uhr: Uebungs­stunde im GasthausZum Neubau".

Zimmerstutzengesellschastzur Schönen Aussicht"-Keßclstadt. Schießen. Verein der HochspessartfreundeRothenbuch", Abt. Hanau: Vcieino- abend in derSonne". , , .. ... Kaufmännischer Verein Frankfurt: Vereinsabend u d. Brau«ei Orschler. Freiwillige Feuerwehr, 1. Komp., imgoldnen Herz , Steiger P^ in derBrauerei Beck". t r Erster Hanauer Fußballklub 1893: Klubabend im Hotel »Zur + ost Hanauer Schützenverein: Vereinsabend im Restaurant Atohr. GesellschaftTreu beim Alten": Vereinsabend (Brauerei Orschler). KegelklubEr wackelt": Kegelabend in der Turnhalle. KegelklubZappe": Klubabend imAnker"-Kesselstadt.

Handel, Gewerbe und Beruetzr.

Saatenstand im Reiche.

Berlin, 7. Oktbr. Nach der Zusammenstellnng beS Kaiserlichen Statistischen AmtS beträgt im Deutschen Reich zu Anfang Oktober 1913, wenn zwei gut unb drei mittel bedeutet: der Stand der Kartoffeln 2,4 gegen 2,6 im Sep­tember 1913, Klee 2 4 gegen 2,4, Luzerne 2,5 gegen 2,4, Bewässerungswiesen 2,1 gegen 2,1, andere Wiesen 2,4 gegen 2,5. Die Kartoffelernte war Anfang Oktober in iwUem Gange und ist teilweise schon beendet. Der Erirag ist all­gemein nach der Menge und Güle recht âe'nebtgenb, auf ei schien, schweren Böden läßt er allerdings, besonders bei , ! sicheren Sorten, manches zu wünschen ubr g.^ Hier kommen i häufig kranke Knollen vor. Die WaJn'idjten über Klee und t ihnen c geben ziemlich weit ansmn 'nder. In beii von langer

Trockenheit betroffenen Gebieten war der letzte Schnitt wenig befriedigend oder auch ganz ausgeblieben. Ebenso haben sich dort die diesjährigen Pflanzen wenig entwickelt, andererseits sind aber die Ernteergebuisse in vielen Gegenden auch recht zufriedenstellend. Der junge Klee zeigt hier kräftiges Wachs­tum, so daß stellenweise noch geschnitten werden kann. Die Angaben über den Ertrag und den Stand der Wiesen lauten, soweit nicht andauernde Trockenheit auf das Wachstum des Wiesengrases ungünstig einwirkte, allgemein günstig. Süd­deutsche Berichte heben besonders hervor, daß es vielfach noch einen dritten Schnitt, überall ober eine schöne Herbstwiese gäbe.

Berlin, 7. Oktbr. Weizen Okt. 191., Dez. 198.25, Mar 200.50. Roggen Okt. 159.75, Dez. 164.75, Mai 167.75. Hafer Dez. 160.75. Mai 165.25, Mais Dez. -.-. Mai.-, Rüböl Okt. 65.10, Dez... Weizenmehl 23.2527.50. Roggen­mehl 19.70-21.80.

Hamburg, 7. Oktbr. Kaffee Santos Okt. 57*/2, Dez. 58V-, März 58'/«, Mai 59V« Pf. Rohzucker Oktbr. 9.45, Novbr, 9.45-, Dez. 9.50, Jan.-März 9.62V-, Mai 9.85, Aug. 10.05.

Paris, 7. Oktbr. Roggen Okt. 19.25, Nov. 19.25, Nov.-F-Sr. 19.25, Jan.-pril 19.25, Weizen Oktbr. 26.55, Novbr. 26.65, Nov.-Febr. 26.95. Jan.-April 27..25. Mehl Oktbr. 35.75, Nov. 35.65, Nov.-Febr. 35.60, Jan.-April 35.80. Rüböl Okt. 76'/«, Novbr. 76V-, Jan.-April 74V-, März-Junr 73'/«. Spiritus Oktbr. 44'/«, Novbr. 43'/«, Jan.-April 45'/«, Mai-Aug. 46'/«. Rohzucker loco 27'/«, Zucker Okt. 31'/», Nov. 31'/«, Jan.-April 32'/«,"März-Juni 32'/«, Leinöl Oktbr. 60'/«, Nov. 61V«, Jan.. April 63V«, März-Juni 633/V

Verlosungen. (Ohne Gew.)

Anleihe der Stadt Schaerbeek vom Jahre 1897. Ziehung vom 5. (September 1913. Gezogene Serien: 496 1379 2547 2681 2712 3081 3223 3515 3900 4245 4247 4372 5143 5183 597.7 6153 6172 6695 7084 7487 7649 8266 8472 8490. Hanptpreife: Serie 8266 Nr. 9 zu 5000 Fres. Serie 2712 Nr. 2*4, Serie 7487 Nr. 14 je

500 Frcs. Serie 2681 Nr. 1, Serie 3223 Nr. 5, Serie 3515 Nr. 16, Serie 3909 Nr. 17, Serie 5977 Nr. 18 je 200 Francs. Alle übrigen in obigen Serien noch enthalte­nen Nummern sind mit je 100 Frcs. gezogen. Auszahlung ab 1. Oktober 1913.

Anleihe der Stadt Paris vom Jahre 1898« Ziehung vom 5. September 1913. Hauptpreise: Nr. 404115 zu 100 000 Frcs. Nr. 543885 zu 50 000 Fr. Nr. 113 14055 308543 479230 je 10 000 Fr. Nr. 3405 454524 467570 538788 je 5000 FrcS. Nr. 42817 52354 61358 68401 75347 92654 104906 108685 117872 118927 156913 176885 187577 203193 210960 247956 252505

254828 261774 269476 271317 421204 436126 442424

457494 463005 471922 473594 475766 495305 509724

515827 533045 537208 553392 601494 608807 618701

654886 680921 je 1000 Fr. Auszahlung ab 25. Septem» ber 1913.

Serbische Rote Kreuz - Lose vom Jahre 1907. Ziehung vom 2./15. September 1913. Gewinnziehung: Serie 5287 Nr. 14 zu 30 000 Frcs. Serie 7398 Nr. 26 zu 1000 Fr. Serie 4707 Nr. 65, Serie 6058 Nr. 71 je 500 Fres. Serie 1366 Nr. 42, Serie 1428 Nr, 3, Serie 5162 Nr. 11, Serie 5368 Nr. 37, Serie 7952 Nr. 52 je 200 Francs. Serie 272 Nr. 31, Serie 864 Nr. 3, Serie 1570 Nr. 91, Serie 2502 Nr. 43, Serie 3266 Nr. 57, Serie 4421 Nr. 22, Serie 4869 Nr. 43, Serie 5389 Nr. 78, Serie 5597 Nr. 98, Serie 5813 Nr. 46, Serie 5913 Nr. 62, Serie 5949 Nr. 34, Serie 6409 Nr. 29, Serie 6511 Nr. 69, Serie 7189 Nr. 8, Serie 7597 Nr. 98, Serie 7801 Nr. 40, Serie 7807 Nr. 60, Serie 8922 Nr. 86, Serie 9907 Nr. 74 je 50 Francs. Tilgnngsziehung. Gezogene Serien: 890 2329 2832 3095 3125 3462 4436 4903 5498 6201 6271 8444. Alle in obigen Serien ent­haltenen Nummern von 1 bis 100 sind mit 22 Fr. zahlbar. Auszahlung ab 2./15. November 1913.

Die einzigartige Wirkung deS OVols beruht aller Wahrscheinlich­keit nach darauf, daß sich daS Odol beim Mundspülen förmlich in die Zähne und die Mund- schleimhaut einfaugt und diese gewissermaßen imprägniert. Man begreife das ungemein Bedeutsame dieser ganz einzig­artigen Wirkungsweise des Odols. Während andere Mund- und Zahnpflegemittel lediglich während der wenigen Sekun­den der Mnndreinigung ihre Wirkung ausüben, wirkt das Odol noch stundenlang, nachdem man sich die Zähne geputzt

hat, nach. Ueber diese Dauerwirkung des Odols sind sehr interessante wissenschaftliche Untersuchnngen angestellt, wor­den, die übereinstimmend erwiesen haben, daß diess( unver­gleichliche Eigenschaft des Odols bei keinem der für die täg­liche Mund- und Zahnpflege überhaupt in Betracht kommen­den Präparate sich findet.

Wer Odol konsequent täglich anwendet, übt demnach die beste Zahn- und Mundpflege aus.

Preis: V- Flasche (Monate ausreichend) M. 1.50, V- Flasche M. -.85 2380b