18. September _____
bei Ulmbach große Jnfanierie-Aruppenmaffen zeigte. Der linke rote Flügel wurde gegen 12 Uhr mittags ge= Torfen. „Das Ganze Halt" brach das bei andauernd niedergehendem Regen ausgeführte Gefecht ab. Das Manöver 1913 hatte sein Ende erreicht. General-Oberst v. Eichhorn hielt hierauf die Kritik ab.
Nach dem Schluß des Gefechts marschierte die 50. Infanterie-Brigade nach dem Bahnhof Schlüchtern, die 49. und das Fußartillerie-Regiment Nr. 3 nach dem von Steinau und Soden-Salmünster, die 41. und 42. ebenfalls an letzteren, wo die Truppen aus der Kriegskoch-Küche Mittagskost erhielten und von 4 Uhr ab per Bahn zunächst das Infanterie- Regiment 118 in ihre Garnisonen befördert wurden. Die Kavallerie, Artillerie und Maschinengewehre bezogen in Ulm- bach und den umliegenden Orten Quartier. Sie kehren im Fußmarsch in die Garnisonen zurück, wo sie am 21. September eintreffen.
Am Ende der diesjährigen Manöver mögen zum Schluffe noch einige kritische Bemerkungen folgen.
Die Marschleistungen der Infanterie waren ganz hervorragende. Die Infanterie-Regimenter Nr. 118 und 168 hatten gewaltige Märsche zu bewältigen, die sie glänzend ausführten, ohne Marode und Fußkranke. Auch die 3. und 4. Kompagnie Pioniere 25 zeichneten sich in dieser Beziehung besonders aus. Legten diele beiden Kompagnien doch am Tage des Gefechts bei Ulmbach am 10. September rund 52 Kilometer zurück.
Die feldgraue Uniform, die von den Truppen mit Aus- aahme der Artillerie während des Manövers getragen wurde, bewährte sich an Stelle der vielfarbigen früheren Uniformierung evident. Ihre Farbe schmiegte sich dem Gelände an und hob sich von Wiese, Feld und Wald und sonstigem Anbau nicht ab. Auch ihr Schnitt ist praktisch, der Umlegekragen an Stelle deS ehemaligen Hohen steifen am Halse anliegenden Kragens bringt der Truppe namhafte Erleichterung. Auf der anderen Seite hat der Gebrauch der feldgrauen Uniform im Manöver gezeigt, daß sie nicht so dauerhaft ist als der blaue Waffenrock und die schwarze Tuchhose, leichter steckt und Regen durchläßt, aber schneller trocknet als der blaue Uniformrock.
Die Luftaufklärung war während der Uebungen eine präzise und die Erkundungscrgebnisse für die Truppenführer wertvolle. Im Vergleiche zu den Leistungen der Flieger während des Korpsmanövers des 18. Armeekorps bei Panrod und Dauborn im (September 1911 muß festgestellt werden, daß unser Flugwesen seitdem bedeutende Fortschritte gemacht hat. Die Aufträge waren auch so gestellt, daß daß die Fliegeroffiziere ihre Erkundungsergcbnisse für die fechtenden Truppen tatsächlich nutzbar machen konnten. Sie richteten sich auf bestimmte Dinge z. B. Aufsuchen der Aufstellung der feindlichen Artillerie oder Fest stellen, wo die Reserven sich befinden usw. die Truppen waren ihrerseits auch den Fliegern gegenüber geübt und nahmen schon beim Hörbarwerden eines Fliegers Deckung und vermieden, wenn es nicht durchaus erforderlich, gegen die Flugzeuge zu feuern, denn Infanterie ist manchmal nur dadurch von oben erkennbar, wenn sie sich zum Feuern zusamme, (rottet oder tatsächlich feuert.
Die Manöverproviantämter, die vom 9.—16. September in Schlüchtern und in Birstein instratiert waren, funktionierten einwandsfrei. Das von ihnen an die Truppen, verausgabte . geschlachtete rohe Fleisch wurde jedoch von den Mannschaften nicht so gerne akzeptiert, wie die früher ausgegebenen Fleisch- 'konserven.
Zuletzt noch ein Wort über die Verpflegung der Truppen in den Quartieren. Sie war, wie es bei einer so „mililär- frommen" Bevölkerung in Oberheffen und in den Kreisen Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern nicht anders zu er- warten stand, durchaus gut, auch in dem Kreise Büdingen. Alles was darüber gegenteiliges in den Tagesblättern gestanden, hat sich ein Berichterstatter (der das Manöverfeld licht gesehen. D. Red.) glatt aus den Fingern gesogen.
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Ein beachtenswertes Urteil. Das Reichsgericht hat kürzlich eine Entscheiduna gefällt, die von großer prinzipieller Tragweite ist und überall dort, wo man noch Sinn für die Freiheit der Arbeit und geordnete Rechlszustände hat, mit großer Freude ausgenommen werden dürfte. Der Tatbestand, der diesem Urteil zugrunde liegt, ist folgender: In Sangerhausen wurde im Oktober 1912 bei dem Bau einer Malzfabrik von dem Maurerpolier F. ein Maurer K. eingestellt, der keinem Maurerverbande angehörte. Als K. auf der Arbeitsstelle zur Arbeit erschien, verlangte der Angeklagte N., daß er sein Verbandsbuch mitbringen solle. K. sagte darauf, er habe kein Verbandsbuch und brauche auch keines. Am andern Morgen blieben sämtliche Maurer, außer K., in der Baubude; keiner, außer K., wollte arbeiten. Der Angeklagte N. erklärte dem Polier F., dieses Verhalten der Maurer sei zurückzuführen auf die Weigerung des Kollegen K., sich dem Verbände anzuschließen. Darauf redete der Polier dem K. zu, er solle doch, um die Schwierigkeiten aus der Welt zu schaffen, dem Verbände beitreten. K. erklärte sich darauf ouch zum Beitritte bereit, und die Maurer nahmen die Ar- beit auf. Als aber K. die schriftliche Anmeldung zum Verbände trotz fortgesetzten Drängens durch den Angeklagten N. verzögerte und bei der „Revision" der Verbandsbücher durch den Angeklagten N. immer noch kein solches Verbandsbuch hatte, wurde ihm von N. erklärt, daß ^ie Arbeit eingestellt werde, wenn sich K. kein Verbandsbuch Trsorge. Und der Niitangeklagte V. erklärte dem K., er sei ein Lump, weil er nicht wieder beitreten und nicht wieder zahlen wolle. Tatsächlich verweigerten denn auch die sämtlichen Maurer der Arbeitsstelle außer K. aufs neue die Aufnahme der Arbeit. Der Polier F. forderte den K. noch eigens auf, sich mit bem Angeklagten N. zu einigen und die 11M.10Pfg. zu bezahlen. K. weigerte sich, dies zu tun, und wurde darauf vom Polier entlassen; er war einige Tage arbeitslos. Die StLÄfLuumer Nordhausen hat auf Grund dieses Sachverhalts
die beiden Angeklagten N. und V. wegen teils vollendeter, teils versuchter fortgesetzter Erpressung zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt, und das Reichsgericht hat durch Urteil vom 12. Juli d. J. dieses Urteil bestätigt und die Revisionen der beiden Angeklagten verworfen. Die Drohung der Angeklagten, besagt das Urteil, bestand darin, daß sie dem K. zu Gemüt führen wollten, daß die Bauleitung lieber einen einzelnen Maurer entlasse als alle Maurer die Arbeit einstellen lasse. Mit dieser Drohung sch nicht nur der Beitritt des K. zum Verbände, sondern auch die Bezahlung eiires gewissen Betrags bezweckt gewesen, auf welchen der Kaffe kein Rechtsanspruch zugestanden habe.
Kunst und Leben.
Die Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime hatte in letzter Zeit wieder einen ansehnlichen Mitgliederzuwachs. Es traten u. a. mit einem Mitgliedsbei- trag von 1000 Mark bei: Wm. Volkens, Hamburg; Herm. Dauelsberg, Bremen; F. C. Schütte Wwe., Bremen; Kahn u. Co., Stuttgart; Hüttenbesitzer I. Frank, Adolfshütte, Dillenburg; Geh. Kom.-Nat Dr. v. Mauser, Oberndorf; Geh. Kom.-Rat Wenzel, Leipzig, überwies der Gesellschaft eine Stiftung von 10 000 Mark; Geh. Kom.-Nat Dr. W. Kalle, Biebrich, erhöhte seine Stiftung auf 15 000 Mark.
ngc. Von der Mode. — Der Hut dieses Winters. Wenn man von dem Hute dieses Winters spricht, kann man mit gutem Gewissen eigentlich nur von dem kleinen Samthute reden, der auf der ganzen Linie vorherrscht. So winzig er ist, erlaubt er der Phantasie, in gewissen Grenzen, den weitesten Spielraum: wie, wo und wie hoch der Rand auf- geschlagen ist und welche Federn von hier aus gen Himmel streben, daß bleibt dem Geschmack vorbehalten. Je höher, je kühner, je steiler, um so besser! Trotz aller Angriffe, denen er ausgesetzt war, wird der Reiher auch in diese!» Winter in mannigfacher Art auf dem Kopfe der eleganten und schicken Frau thronen. Aus sehr einleuchtenden Gründen wird er hier und da von Phautasiegestecken abgelöst. Auch auf diesem Gebiete gibt es interessante Neuheiten, die besonders für den Trotteurhut zu empfehlen sind. Eine kleidsame und jugendliche Form des Trotteurhuics ist der flache Samtrand, auf dem als einziger Schmuck ein stäche Sciden- schleife angebracht ist. Hochstehende Seidensckleifen haben sich nach der Begeisterung des Sommers überlebt. Die Grundbedingung aller Garnituren ist fürs Erste immer noch die Steilheit, während im Hintergrund der Mode wieder der kleine, krausgelegte Straußfederkopf seinen angestammten Platz zu erobern sucht. Diese Straußfederköpfe liegen dicht nebeneinander über dem Rand und sind in ihrer Miniaturausgabe das gerade Gegenteil der letzten Slraußfederperiode, der so sehr gefeierten und dann brutal gestürzten Plenreuse. Sehr beliebt sind kleine weiße oder goldfarbene Samttoques, die in ihrer Form ein wenig an den Durban erinnern. Sie müssen aber so graziös und lose geschlungen sein, daß man nicht den Eindruck empfängt, . als seien sie mit Nadel und Faden befestigt, sondern sie die Illusion hervorrufen, lose um den Kovf geschlungen zu sein. Eine an sich' recht anspruchslose Richtung, die jedoch nicht weniger fesch ist, vertritt die hochstehende Samtschleife, die auf dem äußersten Rande der Krempe thront. Die Pompons finden auf den Boleroformen Verwendung. Diele Spielereien tauchen immer wieder auf und behalten ihre Anhängerinnen, die ihre Kleidsamkeit erkannt haben. Der Pompon liegt jedoch nicht direkt auf dem Rande, sondern ist an einem Stiel befestigt, der einer Schmuckagraffe, meist in metallischem Glanze, entspringt. Der Tüllinode gehört der Abend, und die duftigen, kleinen Tüllphanlasien werden zu Beginn des Winters hauptsächlich die Ergänzung des Gesellschaftskleides bilden ....
ngc. Macht Tango-Tanzen häßlich? „Ja!" — so erklärt, kurz und bündig, eine der führenden Damen der Londoner Gesellschaft, die Prinzessin Ludwig Löwenstein, geborene Lady Anne Saville, deren Gatte im Vurenkrieg fiel. Die Prinzessin, die einen sicheren Geschmack besitzt und keines- wegs zu den altmodischen Janien gehört, hat sich jetzt in Amerika aufgehalten und, wie die „N. G. C." berichtet, vor ihrer Rückreise nach Europa öffentlich ihrer Ueberzeugung Ausdruck gegeben, daß die modernen Tänze, namentlich der Tango, der jenseits des Ozeans womöglich noch beliebter ist als bei uns, die anmutige Gestalt der Amerikanerin ins Häßliche zu verwandeln droben. Das amerikanische junge Mädchen wird, wenn der Tango seine Herrschaft behauptet, nach der Meinung der Prinzessin bald wie ein „altes, hageres Weib" aussehen. Es wird seine Frische und seinen sicheren, selbstbewußten Ausdruck in Gesicht und Haltung verlieren, wenn es diese „bacchauallschcn Tänze" auch weiterhin Tag für Tag tanzt, wie das jetzt geschieht. Und die Prinzessin Löwenstein weiß kein anderes Mittel dagegen, als ein Einschreiten der Obrigkeit. Sie verlangt, daß ein „Tanz-Zensor" ernannt werden soll, der auch in Privalhäusern seines Amtes waltet und den bösen Tango daraus verbannt. — Der Schutzmann im Ballsaal, das wäre allerdings eine stolze Ernmgenscbaft unserer Kultur.
, Handel, Gewerbe und Weâetzr.
Berlin, 17. Sept. Weizen Septbr. 197.—, Okt. 197.—, Dez. 198.75. Roggen Sept. 160.75, Okt. 163.25, Dez. 165.50. Hafer- Sept. 158.25, Dez. 162,50. Mais Septbr. -.-, Dez. —.—. Rüböl Okt. 65.30, Dez. -.—. Weizenmehl 23.50-28.—. Roggen- mehl 20.00-22.10.
^timKmra, 17. Sept. Kaffee Santos Sept. 46V», Dez. 47'/i, März" 48'/., Mai 48'/- Pf. Rohzucker Septbr. 9.67'/-, Oktbr. 9.30-, Dez. 9.32'/-, Jan.-März 9.45-, Mar 9.65—, Aug. 9.87—. Wer ze» Mecklenburg. September. 198.—. Gerste Südrusi. Okt. 112'/i. Mais ruh. Ament, mix. Sept. . La Plata Sept. Okt. 113—. Rüböl ruh. Loco verzollt 67'/-. Salpeter ruh. loco 10.25—, Oktbr.-Nov. 10.27—, Febr.-Mürz 1914 10.67—. S ch m a l z. stet. Amerik. steam. 55'/«, Chamberlain 57'/-, Ca ca o: Quayauil, 60—,Trinidat 66—. ,
I Paris, 17. Sept. R oggcu Septbr. 19.25, Oktbr. 19....o, Nov-Febr. 19.50, Jan.-April 19.50. Weizen Sept. 27.85, Oktbr. 27.50, Nov.-Febr. 27.50, Jan.-April 27.75. Mehl Sept. 37.20, 1 Okt. 36.50. Nov.-Jebr. 36.25, Jan.-April 36.50. Rudolf Septbr.
75—, Oktbr. 737g. Nov.Febr, 72—, Jan.-April 72—, Sp iritnS Septbr. 423/s, Oktbr. 423/4, Jan.-April 44—, Mai-Nua. 45V4< Nohzucker loco 278/*, Zucker Sept. 305/e, Okt. 30V4, Oktober- Januar 30'/,, Jan.-April 307s. Leinöl Septbr. 6iy4, Okt. 617^ Nov.-Febr. 62*7, Jan.-April 6373.
Kurs-Bericht.
Ib.Sept,
17.SePt. 15.Sept.l17.Seph
Provinzial- und
Aktien v. Transport-
Kominnnal-Obl.
Uttteruehnmnge».
47» Nbeinprovinz
96.20
96.20
KahlgruÄ C.-B.
110.50
110,50
4°/» Hanauer
94. -
Hambura-Amerika
Stadt-Anleihe
94.-
Valet
148.80
4% Lissaboner
74.80
77.50
Norddeutsche Llohd
122*80
124.15
Lose.
S’/jO/o Köln-
Mind. Lose 47o Mein. Präm--
Oesterr. Staatsbahn
Oesterr. Südbahn
153—
152.75
185.50
135.50
(Lombards Baltimore n.Obio Sch.
27,75
27.20
96.50
Psandbriese
136.-
136, -
47o Oesterr. v. 60
480.—
180—
Aktien industriell.
2Va°/o Raab Graz. Nnaar. st. (Gnld.)
111.50
111.50
Nuteruehmttttgen.
114. -
114.50
100 Lose
385.—
885.-
Tvkf. Henninger Br.
Deutsche Staatspapiere.
Hanau Nicolav-Br.
68-
68—
Badische Anilin- n. Sodafabrik
542.90
541.50
47» D. Reichsanl.
97.70
97.60
Deutsche Gold- und
604.75
SW
84.60
84,80
Silber-Scbeideanst.
604—
30/0
75.60
76—
Höchster Farbwerke
620.-
618.50
4% Prenß. Rouf.
97.60
97 75
ANgenc. Elektr.-Aktien
245.-
245.60
4% , St.,A.
88.40
88.80
Labmeper
—.—
3'77» „ „
84.90
84.80
Schuckert-Aktien
152,20
153.60
3°7 „ „
75.60
76.20
Siemens n. Halske.
216.50
218.75
3'77» Bahern
83.—
83.50
Niederrh. Leder, Spier
183.30
183.80
4% 1899er Hessen
96.25
96.40
Adlcrwerke Kleper
410—
410—
4o/o 1906er „
96.30
96.70
Westd. Jntespinnerei
120.-
120. .
47» 1909er „
96.60
96,70
3'77» 3%
82.70
72.70
73*50
Bergwerks-Aktie»
Bochumer
Ausländische
Buderus Eisenwerk
108 40
107*80
Staatspapierc.
Harpener
—.—
190.60
4%£)efterr.®o(br.
89.80
89.80
Vr. König. Laura
—.-
5°7 1903er Rum.
47o Rum. amort.
98,50
89.-
99.80
91.40
81.-
85.—
89— 99.80 91.60
85*20
PrioritätS-Obligat.
convert. 4*77o Russen 4°/o 1902er Russen 4°7 Serben 47oltngarn(@olb)
57» Oesterreich. Süd- bahn (Lomb.)
4°7 Oester. Südb.
47» Oesterr. Staatsb.
von 1883
96,7b
87.90
97. -
88—
47o „ Kronen
57» Chinesen
81.20
98—
81.10
98.-
47» Russ. Südost.
47. Rybinsk E.-B.
86.10
88.-
86^50
Bank-Aktlen.
5% I. Anatolier
—.—-
92.--
Berliner Handels- ges.-Aktien
162.60
37» Salonigne Monastir-Attl.
63—
63.90
Darmstädter Bank
Pfandbriefe.
Disk.-Koinin. A.
186.—
186*-
Dresdner Bank-
47» Franks. Hypoth.»
Aktien
150.10
150.75
Bank, Ser. 20
95,50
95.50
Mitteldeutsche
114—
47» Frankf.Hypothek.-
Kreditbank
114.50
Kredit-Ver., Ser. 48
94^0
94.50
Oesterreichische
47o Meininger Hypo
Kredit-Anstalt
200.—
thekenbank, Ser. 13
93.80
93.80
Schiffsnachrichten.
Hamburg, 16. Sept. Der Dampfer „Prinz Adalbert von der Hamburg - Amerika - Linie ist gestern in Philadelphia und der Dampfer „Virginia" vorgestern in St. Thomas eingetroffen.
QUALITATS
mit Cxo] oLmvmolsi. mit Hohlmxmd-si .flach
JOE LOE
Welch gewaltige Fortschritte Vie Kultur im letzten Jahrhundert gemacht hat, zeigt am deutlichsten die Entwickelung deS häuslichen BadewesenS. Wahrend bet pteL» weise im ganzen Schlosse zu Versailles zur Zert de^Mada Pompadour nur eine einzige Badewanne stand, die g später noch entfernt und als Gartenbassin benutze wurde, und während beispielsweise noch Goethe sich als,T^nd des Baden« bekannte, haben wir heute schon m I^er modernen ;s»
die ein Wannenbad mit Gebrauch her be« r^11 >^c<'ckm'ivferd-SLife von Bergmann & Co., Radebeul, Ä wÄO« wirb sich in unserem Matt« ÄS vreism und gestehen, daß es zur Erzelungemer frischen, zarten, weißen Haut keine bessere LllremmlchM gibt, als die Marke Steckenpferd.