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v. September

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gelegt, daß die Endlâufer Samstag den 18. Oktober, morgens 8 Mr, am Denkmal eintreffen. Von besonderem Interesse sür Hanau ist der 8. Hauptlauf, der hier einen von Straßburg über Aschaffenburg kommenden Nebenlauf auf* nimmt. Die durch die Eilbotenläufer überbrachte Urkunde wird um 12.14 Uhr hier eintreffen. Während eines halb­stündigen Aufenthalts wird an dem Gedenkstein der Lamboy­straße eine kurze Feier veranstaltet, zu der die Turnvereine Hanaus, Frankfurts und der umliegenden Orte mit ihren Fahnen erscheinen werden. Um 12.44 Uhr wird dann der Lauf seinen Fortgang nehmen. Weiteres über den Eilboten­lauf sowie die zu veranstaltende Feier wird in nächster Zeit bekannt gegeben werden.

Turngemeinde Hanau.

Morgen, Sonntag den 7. September, unternimmt die Turngemeinde Hanau eine Familienturnfahrt nach Windecken und findet der Abmarsch um 12*/, Uhr ab Turnhalle, Jahn- straße, statt. Einer Einladung des TurnvereinsJahn"- Windecken, folgend, werden einige Turner bei dem dortselbst stattfindenden Schauturnen mitwirken.

W

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Rückingen, 6. Septbr. (Gartenfest.) Der Rad­fahrer-VereinFalke" veranstaltet morgen Sonntag den 7. September im Garten des Gasthauseszum Löwen" ein Gartenfest, verbunden mit Preiskegeln und Preisschießen, hieran anschließend Tanz. Die Leitung des Festes liegt in bewährten Händen und soll alles aufgeboten werden, um den erschienenen Sportgenossen und Gästen einige abwechse­lungsreiche fröhliche Stunden zu bereiten. Um gute Be­ziehungen zu pflegen, wurden außer verschiedenen benach­barten Radfahrer-Vèreinen auch die hiesigen Vereine ein- geladen. Für den musikalischen Teil ist durch ein gutbesetztes Orchester Sorge getragen. Bei schlechtem Wetter findet das Fest in dem neuerbauten Saale statt.

0 Roßdorf, 5. Sevtbr. (U eb e r f a h r e n.) Gestern wurde der Landwirt Will von dem Automobil eines Ost­heimer Fabrikanten überfahren. Das Auto ging über beide Beine, jedoch sind die Verletzungen nicht ernster Natur. Den Führer trifft wohl feine Schuld.

Weitere BerichteAus Stadt und Land" im zweiten Blatt.

^utzballs-srt.

* Amicitia 1902 Frankfurt II Viktoria 94 Hanau II. Morgen, Sonntag den 7. September, nach­mittags 3 Uhr, stehen sich vorgenannte Mannschaften auf dem Viktoriasportplatz an der Freigerichtstraße im Gesell- schaftssp!el gegenüber. BeideEis" werden bestrebt sein, guten Sport zu bieten. Freunden unserer Reservemann­schaften kann ein Besuch nur empfohlen sein. Gleichzeitig sei bemerkt, daß sich die erste Mannschaft der Hanauer Viktoria nach Frankfurt begibt, um gegen die gleiche Mann­schaft der Frankfurter Amicitia 1902 ein Wettspiel auszu­tragen.

Beitrag zur tzestzitte der WMAn Neimde durch die Statt SWAm

Ende Oktober 1813.

Mitgeteilt von Kgl. Forstmeister Fenner in Wolfgang bei Hanau.

Am Donnerstag, dem 28. Oktober 1813, einem trüben, regnerischen Tage, zwischen 34 Uhr nachmittags, hielt Na­poleon, welcher am Tage vorher sein Hauptquartier in Hünfeld gehabt und zwischen 9-^10 Uhr Fulda passiert hatte, inmitten eines glänzenden in Mäntel gehüllten General- stabes, an besten Spitze der Fürst v. Wagram, Major-Ge­neral Alex. Verthier u. a. sich befanden, seinen Einzug in Schlüchtern, welches Städtchen er, der früher für unüber­windlich gehaltene und jetzt auf dem Rückzug befindliche, bei Leipzig gründlich aufs Haupt geschlagene Feldherr mehr­mals (1807, 1809 und noch im Sommer 1813) als Sieger durchzogen hatte.

Der in seinen Eesichtszügcn keinen Kleinmut verratende Kaiser (hatte er doch in Fulda von dem dortigen Postmeister Oswald ziemlich sicher erfahren, daß der Engpaß im Kinzig­tale bei Wirtheim nicht von feindlichen Truppen besetzt sei), unter besten schlichtem, grauen, offenen Ueberwurf eine ein­fache Chasseur-Uniform mit Stern hervorleuchtete, und wel­cher einen kleinen, dreieckigen, schwarzen Hut mit her Tri­kolore als Kopfbedeckung trug, begab sich, die Obergasse her­kommend, direkt ins Kloster, wo er bei dem Rektor des Gymnasiums, Hastelmann, Wohnung nahm. Das Kloster war schon vorher als einfeuerfestes" Gebäude mit vieler Vorsicht als Nachtquartier gewählt worden.

Erst wenige Stunden vor dem Einzuge Napoleons hatten die letzten Kosaken die Stadt verlasten; auch konnte man am Morgen dieses Tages österreichische und bayerische Kavalle­rie und Infanterie über die Gebirgshöhen (Hohenzeller- derg usw.) links des Kinzigtales ziehen sehen, welche die Absicht hatten, bei Salmünster auszubrechen und die Fran­zosen abzuschneiden. Um 7 Uhr sprengten die ersten Kosaken in die Stadt, später das ganze fliegende Corps von Czer- "ichcff und Orloff-Denison, ca. 5000 Mann. Anfangs als Befreier begrüßt, merkte man bald, daß sie noch schlimmer als die Franzosen waren. Dieses undisziplinierte Streif­korps hauste, wo es hinkam, durch Plündern und Veute- machen sehr übel. In den Speisen waren die Kosaken nicht wählerisch, ihr Verlangen war vorzugsweise aufcapustri Sauerkraut" gerichtet, und die Menge des für sie be­nötigten Branntweins war kaum aufzutreiben; man suchte sich mit einer Mischung von Spiritus, Wasser und reichlich gestoßenem Pfeffer zu helfen, welche gleichwohl das Lob dowery gut erhielt. Sie ritten auf kleinen strup­pigen Pferden, mit denen einige einen eigentümlichen Han­del trieben; sie verkauften diese z. B. gegen einengroßen Thaler" (Doppelthaler oder Doppelgulden), wußten es aber

dann schlauerweise so einzurichten, daß die Pferde von ihren Kameraden den Käufern wieder weggenommen wurden. Viele gefangene Franzosen mußten in vollem Trabe neben den Pferden herlaufen, manche waren auch mit Stricken an die Steigbügel gebunden. Zurückgetriebene wurden mit den langen Lanzen aufgespießt. So saß z. B. auf dem Eck­stein an dem dem Rathause gegenüberliegenden Hause (früher Tuchladen des Kaufmann Stern) ein kranker, ganz erschöpfter Franzose, als ein die Obergasse herabspengender Kosak ihn mit seiner langen Lanze einfach durchbohrte. Gegen Mittag verließen die Kosaken Schlüchtern, nachdem sie oberhalb der Stadt auf der Leipzigerstraße einen Verhau angelegt hatten, um die nachdrängende französische Armee aufzuhalten. Diese drang indesten unaufhaltsam vor, und nach einigen Stunden schon, nach dem Abzug der Kosaken, kam, wie schon erwähnt, Napoleon an.

In der im Kloster genommenen Wohnung fühlte er sich recht behaglich, da es an nichts fehlte, an allem Ueberfluß war; dagegen litten die Soldaten an größtem Mangel und suchten sich bei den Bürgern des Städtchens das Erforder­liche an Lebensmitteln mit Gewalt zu verschaffen.

Der Fürst von Neufchatel, welcher sein Zimmer auf dem ersten Vorplatz der Klosterwohnung hatte, ging ab und zu; er und der Eroßstallmeister speisten mit dem Kaiser; für das Gefolge war ein anderes Zimmer bestimmt. Der Kaiser unterhielt sich auch eine geraume Zeit mit seinem Wirt, dem Rektor Hasselmann.Welche Stelle bekleiden Eie?" fragte er den Eintretenden;lesen Sie die Messe? Wie lange ist das Kloster schon aufgehoben? Wie viel Besoldung bekom­men Sie? und woher erhalten Sie solche?" Der Rektor antwortete, daß der Gehalt zu seinem Lebensunterhalte nicht ausreiche und er sich durch Erziehung junger Leute noch etwas zu verdienen suche. Napoleon erkundigte sich ferner nach der Zahl der Zöglinge, nach den Lehrgegen­ständen und nach der Zahl der Professoren.Ist das Volk mit dem Fürsten zufrieden?" fuhr der Kaiser fort. Antwort: das Volk wünscht allgemein den Frieden. Napoleon: Gut, aber ich frage, ob das Volk den jetzigen oder den vorigen Fürsten lieber wünscht? Rektor Hasselmann: Ich rede mit Freimütigkeit, Sire, die allgemeine Stimmung ist für den vorigen Fürsten. Napoleon mit Verwunderung zu dem Eroßstallmeister Coulaincourt sich wendend: Hat das Volk etwa mehr Abgaben? Nun erkundigte er sich noch nach der Stärke der vormittags durchpassierten Kosaken, nach dem Inhalt der neuesten Zeitüngen und besonders wollte er Kunde haben über den Marsch der Bayern; er entließ den Rektor und befahl, den Postmeister vorzubescheiden, welcher auch alsbald erschien und über die Ankunft des letzten Ku­riers und besonders über die Beschaffenheit der Straße nach Gelnhausen berichten mußte. Am Freitag den 29. Oktober, früh zwischen 77^ Uhr, verließ der Kaiser Schlüchtern; er reiste mit eigenen Pferden und wurde von zwei reitenden Postillonen begleitet. x

Während des Aufenthaltes Napoleons in Schlüchtern biwakierte der Hauptteil der französischen Armee, darunter auch die Kaiserliche Garde, ca. 5060 000 Mann, in der Stadt und ihrer nächsten Umgebung; im Klosterhof, Mauer­wiese und in sämtlichen Straßen lagerten die Truppest. Mit Gewalt wurden alle Wohnungen und Nebengebäude ein­genommen.

Unsäglich hatten die armen, geängstigten Bürger Schlüch­terns zu leiden, groß waren die Opfer an Geld, Lieferungen, Einquartierungen, Vorspann usw.

Hunderte von Wach- und Biwakfeuern loderten in allen Straßen empor; auch inmitten der Zimmer und Scheunen zündeten die Soldaten große Feuer an; an manchen Stellen brachen zwar Brände aus, doch ohne wesentlichen Schaden anzurichten, da es zum Glück oft und viel regnete.

Vier Tage im ganzen dauerte der Durchzug der fran­zösischen Armee. Betäubend war das kolossale Geräusch, wel­ches die vielen Kanonen-, Munitions- und Bagagewagen verursachten und welches vom frühen Morgen bis in die tiefe Nacht hinein währte.

Unter diesen trostlosen Umständen, da man bei den rohen Horden keinen Augenblick sicher war, auch an Lebensmitteln großer Mangel herrschte, verließen viele Einwohner, die es einigermaßen ermöglichen konnten, die Stadt und flüchteten in die Wälder und abseits gelegenen Dörfer. Auch der Urgroßvater des Verfassers, mütterlicherseits, der Apothe­kenbesitzer Zinkhan, dem es in seiner Apotheke besonders übel ergangen war, flüchtete mit Weib und Kind nach Neuengronau. Er hat darüber, wie es vor 100 Jahren bei der großen Retirade in Schlüchtern zuging, handschriftlich in einer in unserem Besitz befindlichen Familienchronik Auf­zeichnungen hinterlassen, die wir nachstehend wörtlich wie­dergeben.

1813.Dieses Jahr war ein trauriges und schreckenvolles Jahr für unsere Stadt und umliegende Gegend gewesen, denn nach allen ausgestandenen Kriegslasten erfolgte zu­letzt der 25., 26., 27. Oktober, wo die ganze französische Arme etwa 150 000 Mann hierdurch unsere Stadt retirirte; den 28ten kamen die Kosaken und plünderten uns bis gegen Mittag, wo alsdann die Kosaken wieder abzogen, und die ganze französische Armee mit dem Kayser Napoleon hier emtrafen. Bei diesen fürchterlichen Aussichten ging ich und meine Frau, und meine 3 Söhne und Schnur Mine von hier, von hier weg und ließen Haus und Hof alles im Stich und flüchteten uns 3 Stunden von hier nach Neuengronau zu dem dazumaligen Herrn Pfarrer Buß, ein guter Freund und naher Anverwandter von uns; wir blieben in Neuen­gronau vom 28. Oktober bis den 9. November, wo in dieser Zwischenzeit die Kayserliche Preußische und Russische Armee von 300 000 Mann, denen Franzosen auf dem Fuße nach­marschierten, und das Ganze, was die Franzosen noch zurück­gelassen hatten, alles noch aufzehrten und mit Gewalt Mit­nahmen. Den 9. November gingen wir von Neuengronau wieder nach Haus, fanden aber alles in der traurigsten Lage. Mein Keller war ganz ausgeplündert an Oel, Wein

uni) Branntwein, ein Schaden von wenigstens 1000 Reichs^ gülden erlitten. In meinem Haus waren die Thüren und alle Schränke eingeschlagen, Kleider, Weißzeug, Betten und Warenartikel meistens ruinitt und das beste mit fortge­nommen. Doch hat uns der liebe Gott unser Haus und Hof für Feuer bewahret, und wir doch wieder unter unser Obdach gehen konnten, wie wohl es im Kloster die ganze Scheuer abgebrannt und auch in der Stadt fast in einem jeden Haus gebrannt hat, und doch hat der liebe Gott dem Feuer Ein­halt gethan. Nachdem wir nach Haus gekommen waren, fehlte es an den meisten Nahrungsmitteln, so daß man fast für baares Geld nichts haben konnte und dabei beständige Einquartierung, und was das traurigste noch mar, so wüthete das pestartige Faul- und Nervenfieber, woher in der Stadt und auf dem Lande viele Hunderte in kurzer Zeit starben. Doch hat uns der liebe Gott bei diesem trau­rigen Schicksal gesund erhalten und leben lasten, wie wohl meine beiden Söhne Peter und Moritz auch krank waren, doch gottlob wieder gesund geworden sind.

Nach diesem wurde alle junge wehrhafte Mannschaft zum Kriegsdienst aufgerufen, um das Vaterland zu befreien. Bei diesem Aufruf ist mein 2ter Sohn Moritz mit zu Felde gezogen als freiwilliger hessischer reitender Jäger. Ich habe meinen Sohn, um das Vaterland zu verteidigen auf meine eigene Kosten ausgerüstet, mit Pferd, Sattel und Zeug und ganze Armetur Summa alles, was ein Cavalerist zum Kriege nötig hat, so daß mich die ganze Kriegsausrüstung über 1000 fl. gekostet hat. Mein Sohn hat den ganzen Feld­zug mitgemacht, doch gottlob wieder gesund und grade wie­der in sein Vaterland zurückgekommen.

1814. Den 30. März haben die verbündeten Armeen die Stadt Paris erobert und eingenommen und nach diesem ist Friede geworden, wo wir aber nach dem Rückzüge, von der Russischen und Preußischen Armee wieder durch Ein­quartierung erstaunlich gelitten haben, so daß wir fast täg­lich hohe Offiziers und Generale mit vielen Bedienten im Quartier gehabt haben."

Wenn ein Mann, ein auf Gott vertrauender Patriot wie Apotheker Zinkhan in Schlüchtern, nach so großen durch den Krieg erlittenen Verlusten noch so große Vaterlands­liebe besaß, daß er mit bedeutenden Geldopfern (1000 Gul­den würde nach dem jetzigen Geldwert etwa 34000 Mark entsprechen) einen Sohn ausrüstete und zur Verteidigung seines Vaterlandes freiwillig hingab, so ersehen wir, daß es vor 100 Jahren auch in unserem Hestenlande an Opfer­mut, Hingabe von Gut und Blut für die Befreiung des Va­terlandes von schmachvoller Fremdherrschaft nicht gefehlt hat und dem würdig zur Seite steht, was auch in Preußen zu jener Zeit dargebracht wurde. Das dankerfüllte Herz des Urenkels treibt ihn dazu, auch der einzelnen Personen zu gedenken, die sich damals durch Opfermut besonders aus­zeichneten, wozu er mit berechtigtem Stolz auch seinen Urgroßvater zählen kann.

Wir schließen mit den Worten unseres Kaisers und Königs, die er bei seiner jüngsten Anwesenheit in Bremen an den dortigen Oberbürgermeister richtete:Wie damals ist heute unserem Volke d'.e Aufgabe gestellt, seine Wehrhaf­tigkeit zu stärken, seine Wehrkraft auszubauen und es den Vorfahren vor 100 Jahren gleichzutun an patriotischer .Opferfreudigkeit und Opferwilligkeit."

Bemerkung: Moritz Zinkhan war damals stud. mcd. in Würzburg: er war geboren 26./5. 1793 und starb am 13. April 1851 als Kreisphysikus und sehr gesuchter und beliebter Arzt im sog. Schlößchen in Schlüchtern.

Aus aller Welt.

Ein Zeulenrodaer Bankdirektor als Fremdenlegio­när? Die Affäre des ehemaligen Usedomer Bürgermeisters Trömel, der, nachdem er zweimal aus seinem Wirkungskreis verschwunden war, schließlich als Fremdenlegionär in Algier auftauchte, hat eine Wiederholung erfahren. Denn, wie jetzt bekannt wird, soll auch der seit langem verschwundene Direktor des Zeulenrodaer Bankvereins, Stock, sich bei der Fremdenlegion befinden. Auch er soll jedoch, wie Trömel, der deshalb auch aus der Fremdenlegion wieder befreit wird, in geistiger Umnachtung gehandelt haben. Bankdirektor Stock hatte sich bei dem Zeulenrodaer Bankverein verschiedene Verfehlungen zuschulden kommen lasten. Er war Direktor des Bankvereins seit etwa zwei Jahren, und hat sich im Ver­lauf dieser Zeit durch eine Kreditgewährung, die über seine statutenmäßigen Rechte hinausging, in Widerspruch mit den gesetzlichen Bestimmungen gesetzt. In der Hauptsache bestehen die Verfehlungen Stocks darin, daß er hohen Kredit nach Jena gab man spricht von etwa 180000 Mark' An­dererseits glaubt man übrigens, daß der oben erwähnte Brief Stocks fingiert sei, um die Spur von ihm abzulenken. Auf­fällig ist ja allerdings, daß Stock, gleichwie Trömel, in gei­stiger Verwirrung gehandelt haben will.

Schiffsnachrichten.

(Mitgekeilt vom Vertreter des Norddeutschen Lloyd in Bremen

M. Schuster, Fahrstraße Nr. 1.)

Der DampferKronprinzessin Cecilie" des Norddeutschen Lloyd ist am 2. Septeniber wohlbehalten in New-Dork ein- getroffen.

Bremen, 3. Septbr. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd.Helgoland" ist gestern wohlbehalten in Havana ein- getroffen. f «

Hamburg, 2. Sept. Der DampferGraf Waldersee von der Hamburg - Amerika - Linie ist gestern m Ph> a« delphia und der DampferSalamanca vorgestern in Baiti­more eingetroffen.