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DienSta«
Wt für WilestWe in Bethel bei Bielefeld.
Wiederum klopfen in diesen Wochen durch unsere Sammler die Kranken von Bethel an den Türen unserer Freunde in Hanau an und bitten herzlich um eine Gabe der Liebe.
Die Zahl unserer Kranken ist auch im vergangenen Jahr wiederum erheblich gewachsen. Sie beträgt im ganzen 2177 gegen 2061 im vorigen Jahre. Das bedeutet eine Zunahme von 116 Pfleglingen, denen wir Herberge, Kleidung und Unterhalt zu gewähren hatten. Die Aufnahme einer so viel größeren Zahl' von Kranken ist nur dadurch möglich geworden, daß wir unsere Häuser fast immer bis auf den letzten Platz besetzt hatten und jeden nur irgendwie verfügbaren Raum in Anspruch nahmen.
Jetzt ist aber die Not so groß geworden, daß wir unmöglich mehr mit den vorhandenen Häusern auskommen können und schweren Herzens uns haben entschließen müßen, möglichst bald einen Neubau vorzunehmen. Vor allem ist es notwendig, denjenigen weiblichen Kranken eine Heimat zu schaffen, die wegen zunehmender körperlicher und geistiger Schwäche besonders pflegebedürftig sind. Sie können nichts mehr arbeiten, darum auch zu ihrem Unterhalt gar nichts beitragen und sind ganz auf barmherzige Liebe angewiesen. Das neue Haus wird etwa 60 Plätze umfaßen und hoffentlich schon im Sommer die sehnlichst erwünschte Hilfe bringen; dann brauchen wir nicht mehr so viele Kranke wegen Platzmangels zurückzuweisen, wie es in der letzten Zeit zu unserem großen Schmerz nötig war.
Daß unsere Arbeit nicht vergeblich ist, geht schon daraus hervor, daß im vergangenen Jahre wieder 29 Kranke als geheilt und 62 als gebessert entlaßen werden konnten. Wenn man bedenkt, daß sehr viele unserer Pfleglinge erst zu uns kommen, wenn ihr Leiden schon große Fortschritte gemacht hat, ist das ein sehr erfreuliches Ergebnis. Doch haben wir nicht nur im Blick auf diese äußerlich sichtbaren Heilerfolge Grund zur Dankbarkeit. Fast noch wichtiger ist, daß wir immer wieder beobachten dürfen, wie unsere Kranken sich in Bethel wohl fühlen, weil sie eine neue Heimat gefunden haben, wo sie ihre Kräfte in nützlicher und fröhlicher Arbeit verwenden können. Das ist um so wichtiger, weil bei vielen auf eine leibliche Heilung nicht mehr gerechnet werden kann und sie deswegen dauernd in unserer Pflege bleiben. Je mehr die Krankheit zunimmt und die Kraft schwindet, um so größere Anforderungen stellt natürlich auch die Pflege und um so mehr wachsen die Kosten.
106 Kranke sind im vergangenen Jahr in unserer Mitte von ihrem Leiden erlöst worden, darunter sind nicht wenige, die trotz aller auf ihnen lastenden Dunkelheit doch fröhliche und glückliche Menschen geworden sind, weil sie auch ihr Leiden aus Gottes Hand hinnehmen und ihm schließlich dafür danken lernten.
Die Verteilung der epileptischen Kranken auf die verschiedenen Provinzen ist aus der nachfolgenden Uebersicht
zu ersehen. Es stammten aus:
Westfalen , . , « s * $ t . . 647 Rheinland ...»«.-.. 553 Hannover...........271 Hessen-Nassau . , . * . * * 257 Schleswig-Holstein........201 Anderen deutschen Landesteilen . . . 214
Fremden Staaten...... • 34
Sa. 2177
Dazu kommen noch etwa 300 Gemütskranke und eine nicht geringe Zahl von Heimatlosen oder Schiffbrüchigen der verschiedensten Art, welche bei uns eine Zufluchtsstätte suchen und neben unsern Kranken in den mannigfachen Handwerkstätten oder Betrieben der Anstalt beschäftigt werden.
Im Blick auf diese große und immer noch wachsende Zahl von Gästen, welche täglich an unseren Tischen sitzen und im Blick auf die immer mehr zunehmende Teuerung aller Lebensmittel will uns wohl manchmal die Sorge kommen: Woher nehmen wir Brot, daß diese eßen? Um so herzlicher dürfen wir unsere Freunde bitten, in ihrer uns so oft erzeigten Liebe nicht müde zu werden, sondern auch in diesem Jahre uns Herzen und Hände aufzutun, damit wir den großen und wichtigen Dienst an den ärmsten Kindern unseres Volkes weiter treiben können zur Ehre dessen, der auch einen Becher kalten Waßers, einem seiner geringsten Brüder dargereicht, nicht unbelohnt laßen wird.
Bethel bei Bielefeld, im April 1913.
F. v. Vovelschwingh, Pastor.
Aus Hanau Stadt und Land.
Hanan, 14. April.
* Postgiroverkehr mit Belgien. Zu den Ländern, die den Postscheckverkehr eingeführt haben, ist setzt auch Belgien getreten. Aus diesem Anlaß ist zwischen den drei Deutschen Postverwaltungen und der Königlich Belgischen Postverivaltung ein Übereinkommen, betr. den Postgirover- kehr, geschlossen worden, wonach der Postgiroverkebr mit Belgien vom 16. April ab nicht mehr durch die Belgqche Nationalbank, sondern dnrch das P. Sch. A. in Bru y el vermittelt wird. Der Verl ehr wird sich in derselben Form abwickeln wie bisher. Die Gebühren (5 Pf. für je
Mark oder einen Teil davon, mindestens jedoch 4U Ps.) bleiben unverändert. Das Verzeichnis der Postscheck, outcnn- Haber n Belgien wird voraussichtlich im Mai „erscheinen und kann alsdann durch die deutschen Postscheckämter bezogen werden. ,
* Junge Raubtiere im Zoologischen Gar.su zu Frankfurt a. M. Im Innern des Raubtielhauses bietet sich den Besuchern ein reizvolles Bild; das altbewährte Puma-Weibchen Lotte widmet sich wieder einmal der Jungenaufzucht. Diesmal sind es drei m u n t e r e S v r ö ß-
l i n g e, die um die Gunst der Mutter werben, die ein jedes mit gleicher Fürsorge bedeckt. Die gleiche Anzahl Junge hat k > ältere B r a n n b ä r i n Kathi im Jamia? zur Welt gebracht. Diese haben sich nach Bärenart sehr langsam entwickelt, sind aber jetzt so weit gediehen, daß sie mit mehr oder minder Erfolg ihre ersten Gehversuche machen und bei schönem Wetter den Außenkäfig auf der Rückseite des Bärenzwingers zeitweise aufsuchen. Die topischen, wolligen Babys der Familie Petz, die so melancholisch ans den Augen schauen und noch so unsicher auf den plumpen Pratzen stehen, amüste- ren das Publikum in hohem Maße.
* Hundertjahrfeier des Husaren-Regiments Nr. IS. Das Regiment würde sich ganz besonders freuen, wenn sich an den am 15., 16. und 17. August ds. Is. in Diedenhoien stallfindenden Festlichkeiten auch die Angehörigen der ehemaligen Kurhessischen Garde du Corps und des Kurhessischen
1. Leib-Husaren-Regiments, der Stammtruppendes heutigen
13. Husaren-Regiments in recht großer Zahl beteiligen würden. Anmeldungen der oben erwähnten Kurhessischen Kameraden zur Teilnahme am Fest weiden vom Regiments- Dienstzimmer des Husaren-Regiments 13 bis 1. Mai d. Js. gerne entgegen genommen. Dabei ist anzugeben: Vor- und Zuname, Geburtsort und Tag, Dienstzeit von — bis —, > Regiment, Eskadron, letzte Charge, ob Freiquartier gewünscht wird, und ob an dem Besuch der Schlachtfelder teilgenommen wird.
* Marktpreise. Im Monat März 1913 betrug in Hanau der Durchschnittspreis für Hülsenfrüchte im Großhandel für 100 kg Erbsen (gelbe) zum soeben Mk. 26.—, Speisebobnen (weiße) Mk. 34.—, Linien Mk. 38.—; im Kleinhandel für je 1 kg Erbsen (gelbe) zum Kochen 40 Psg., Speisebobnen (weiße) 44 Pfg., Linien 50 Pfg.; Eßkartoffeln im Großhandel für je 100 kg alte Mk. 5.—, neue Mk. —.—, im Kleinhandel für je 1 kg alte 07 Pfg., tvue — Pfg.: Heu (alvs) für je 100 kg Mk. 6.50, neues Mk. —.—, Richtßroh Mk. 4.80, Krumm- und Preßstroh Mk. 3.60, Eßbutter Mk. 3.— das Kilog'amm, Vollmilch ein Liter 24 Pfg., Eier das Stück 8 Psg.,
* Ladenpreise. Im Monat März 1913 betrug in Hanau der Durchschnittspreis für 100 kg - Mehl zur Sveisebereitunq im Großhandel Weizenmehl Mk. 33.—, Roaoenmehl Mk. 26.—, im Kleinhandel Weizenmehl Mk. —.40, Rogaenmehl Mk. — 32, Weißbrot 64 Pfg., Roggen- Graubrot mit Zusatz von Weizenmehl 32 Pfg., Fadennudeln 64 Psg., Weizen-Grieß 44 Pfg., Buchweizen-Gries — Pfg., Gersten - Graupen 48 Pf., Hirse 32 Pf., Reis 48 Pfg., Buchweizengrütze — Pf., Hafergrütze 48 Ps., Gerstenarütze 40 Pf., Backobst (gemischi) 1,— Mk., Kaffee, (gebrannt) 3 Mk. 20 Psg., Zucker, harter 52 Pf., Speisesalz 20 Pf.
* Fleischpreise. In der zw e i t e n Hälfte des Monats März betrug in Hanau der Durchschnittspreis für 1 Kilogramm Rindfle-sch Mk. 1.84, Kalbfleisch Mk. 1.90, I Hammelfleisch Mk. 1.90, Schweinefleisch Mk. 1.99, Roß- fleisch Mk. 1.10, für inländischen geräucherten Schinken im ganzen Mk. 2.80, im Ausschnitt Mk. 4.20, geräucherten Speck Mk. 2.60, Schweineschmalz, inländisches Mk. 2.—, ausländisches Mk. 1.40. — Aus der Summe der Dnrchschnitlseinbeits- preise der acht Normalmarktorte des Regierungsbezirks Cassel (Cassel, Fritzlar, Fulda, Hanau, Hersfeld, Hofgeismar, Marburg und Rotenburg) ergibt sich ein Durchschnitt von Mk. 1.80 für Rindfleisch, Kalbfleisch Mk. 1.88, Hammelfleisch Mk. 1.86, Schweinefleisch Mk. 1.87, Roßfleisch 86 Pfg., inländischen geräucherten Schinken im ganzen Mk. 2.59, im Ausschnitt Mk. 3.49, geräucherten Speck Mk. 2.24, Schweineschmalz, inländisches Mk. 2.05, ausländsches Mk. 1.58.
* Durchschnittspreise. Der Durchschnitt der höchsten Tagespreise für Fourage beträgt mit einem Aufschläge von 5 vom Hundert für den Monat März 1913 in dem Stadt- und Landkreise Hanau für Hafer 11 Mk. 47 Pfg., für Heu 3 Mk. 68 Pfg., für Stroh, 2 Mk. 63 Pfg., pro Zentner.
Vereins- und Veranügunas-Nachrichten. für Dienstag dm 15. April.
Turngemeinde: Abends von 8'/,—10’/z Uhr: Turnen der Jugendabt.
Turn- u. Fechtklub: Von 6—7 Uhr, Turnen der Knabenabteilung, von halb 9 bis 10 Uhr, Turnen der Jugendabteilung.
Turnverein Hanau: Turnstunde.
Turnverein Kesselstadt: Abends von 9—10 Uhr, Turnen der Jugendabteilung.
Erster Athleten-Verein: Uebungsstunde im Vereinslokale.
Rad-Rennklub: Zusammenkunft im Restaurant „Sandhof".
Humoristischer Musikverein „Germania": Von 9—11 Uhr, Uebungsstunde im Restaurant „Sandhof".
Dram.-Liter. Verein Hanau: Vereinsabend im „Earlsberg". Gesangverein „Melomania": Singstunde in der „Karthaune". Familien-Marken-Konsumverein „Einigkeit": Abends von 8—10 Uhr, Markenansgabe für Kontrahenten (Vereinshaus „Concordia").
Verein für Handlungs - Kommis von 1858: Vereinsabend im Hotel „zur Post".
Hanauer Stadtkapelle: Probe im Saale der „Schwedischen Krone". Stenographen - Verein Gabelsberger (Lokal: „Concordia", Eingang Parodeplatz, 1 Treppe hoch), abends von 8—9 Uhr, Anfängerkursus (Zimmer 1 und 2); von 9—10 Uhr, 1. Fortbildungskursus, 60 Silben (Zimmer 1), Rednerschristkursus, 100 Silben (Zimmer 2).
Stenographen - Gesellschaft Gabelsberger (Vereinslokal: „Hotel zum Riesen"), abends von 8—9 Uhr, Anfängerkursus (Zimmer Nr. 2 und 3); von 9—10 Uhr, Nebungsstunde für Abteilung ■ 120—140 Silben (Zimmer Nr. 1), sowie 80—100 Silben (Zimmer Nr. 3). ; Musikverein „Eintracht": Abends 7*9 Wg: Streichprobe im Gasthaus „zum Elefanten". ,
Gesangverein „Sumser": Singstunde in der „«tadt Bremen". Brodt'scher Männergesangverein: Abends 9 Uhr: Singstunde in der Brauerei Orschler.
Kathol. Kaufmännischer Verein: Zusanynenkunst im Rest. Mohr.
1. Theatralische Verbindung: Probe im „goldueu Schwan".
Verein Freundschaft: Vereinsabend im „Neubau".
Kegelgesellschaft „Alle Meun": Zur „Ma,nlust"-Kesselstadt.
Dramatischer Verein „Schiller": Leseprobe im „großen Kurfürsten". Verein der Bayern: Vereinsabend im Gasthaus „zum Braustüb'l". Gewerbe- u. Handwerker-Verein: Vereinsabend in der „Centralhalle". Verein „Canaria": V.reinsabend im „Grafen Philipp Ludwig". Naturheilverein „Baunscheidi": Versammlung im „Deutschen Haus". Verein Hanauer Aquarien- und Terrarienfreunde: Mitgliederversamm- & ariété Huber: Sieute abend lmmoruusche Vorstellung; Eintritt frei.
Zur Errichtung eines Ansstchtstnrmes aus dem Htthnerberg bei Wachenbuchen
gingen Bei der Kasse weiter ein:
Von 43 Mitgliedern aus Wachenbuchen für Beitrag 1913 . 43.— Mk
Am 9. April bei Gastwirt Müller in Wachenbuchen von einer fidelen Gesellschaft durch I. G. gesammelt . 1.15 „ Voriger Betrag 4785.44 „ Gesamtbetrag 4829.59 Mk
Die Namen obiger Mitglieder werden später benannt da sie uns von Wachenbuchen noch nicht eingesandt sind. Weitere Spenden nehmen gerne entgegen Wilh. Zahn. Frank'urterstraße 11; Heinrich Fra n'z,' Diakonißenstr. 10, Gustav Henrich, Römerstraße 1; Wilhelm Grimm, Schützenstraße.
Handel, Gewerbe und Verkehr.
Frankfurter Fruchtruarkt vom 14. April. Es notieren je nach Qualität: Weizenhiesigerund Wetterauer Mk. 21.15—21.25, kurh. 21.15—.21.25, norbb. 21.15-21.25, ruff. 23.50 -25.00, Manitoba 23.00-24.-, Kansas 23.75—24.25, La Plata Mark 23.25 b. 24.25, Roggen hiesiger Mark 17.25—17.50, rum. M. 0.00—0.00 russischer Mk. 00.00.—00.00. Gerste hieß und Wetteraner Mk. 17.00 bis 18.00, Pfälzer Mk. 17.00—18.00, Ried Mk. 17.00—18.00 Hafer: hiesiger Mk. 17.50—18.50 bayrischer Mk. 17.50—18.50, russischer Mk. r.^e: bis ... ', rumänischer 00.00—00 Laplata Mk. 15.50 bis . x '• Mais mireb 15.25—15.50, ruff. 00.00—00.00, Donau 00.00 —00.00, Laplata 00.00 -00.00. Alles per 100 Kg. netto effektiv loko hier. — Mehl: stetig. Weizenmehl 0 Mk. 31.50—00.00. Basts ab hier, feinere MarkenMk. 0.50—1 höher. Roggenmehl 0 Mk. 25.00—25.25. Basis 0 ab hier. Alles ver 100 Kilo inkl. Sack loko hier. — Futtermittel: stetig. Weizenschalen Mk. 10.50—10.75, Weizenkleie Mk. 10.50 bis 10.75. Roggenkleie Mk. 10.75 bis 11.00, Futtermehl Mk. 14—16, getrockn. Biertreber Mk. 13.50—14.00. Alles per 100 Kilo netto effektiv loko hier.
Bielnnarkt in Frankfurt a. M. am 14. April. (Amtliche Notierungen). Znm Verkauf standen: 00 Rinder, 517 Ochsen, 43 Bullen, 828 Färsen und Kühe, 0 Fresser, 321 Kalber, 118 Schale und 2016 Schweine. — Bezahlt wurde für 50 Kilogramm Lebende gewicht: Ochsen a) vollfleischige, ansgemästete höchsten Schlachtwertes im Alter von 4—7 Jahren Mk. 50—54 (Schlachtgew. Mk. 90—93), b) junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mk. 46—49 (Mk. 81—89), c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mk. 41—44 (Mk. 75—81). Bullen: a) vollfleischige ausgew. höchsten Schlachtwertes Mk. 47—50 (Mk. 78—83), b) vollfleischige junge Mk. 43—46 (Mk. 74—80). c) mäßig genährte junge nnd gut genährte ältere Mk. 00-00 (Mk. 00-00). Färsen und Kühe: a) vollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwert. Mk. 48—52 (Mk. 86—93), b) vollfleischige ansgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren Mk. 45—48 (Mk. 84—86), c) 1. wenig gut entw. Färsen Mk. 39 bis 45 (Mk. 75—87). 2. ältere ansgemäst, und wenig gut entwickelte jüng. Kühe Mk. 39—44 (Mk. 72—82), 3. ältere ausgemästete Kühe und wenig gnt entwickelte jüngere Kühe Mk. —.—.— (Schlachtgewicht 00—00. Mk. 00 00., d) mäßig genährte Kühe und Färsen Mk. 32—38 (Mk. 64—76), e) gering genährte Kühe und Färsen Mk. 26—30 (Mk. 59—67). Kälber: a) mittlere Mast- und beste Saugkälber Mk. 58—62 (Mk. 98—105), b) geringere Mast- und gute Saugkälber Mk. 52—57 (Mk. 88—97). c) geringe Saugkälber Mk. 2— ;? (Schlachtgew. Mk. <— “). Schafe: Mastlämmer und Masthämmel Mk. 46—47 (Mk. 96—00), geringe Mastbämmel und Schafe Mk. 00 bis — (Mk.---). Mäßig genährte Hämmel n. Schafe Mk. — (Mk. 00). Schweine: a) vollfleischige von 80—100 Kg. Lebendgew. Mk. 58—61— (Mk. 75—77), b) vollst, unter 80 Kg. Lebendgew. M. 58.00-60.00 (M. 74—76), c) vollfleisch, von 100—120 Kg. Le- bendgewicht Mk. 58.00—61.00 (Mk. 7 —77), d) vollfleischige von 120 1 bis 150 Kg. Lebendgewicht Mk. 58.00—61.00 (Mk. 75—77). —, Am Rindermarkt in Ochsen langsamer, sonst lebhafter Handel; gute Ochsen gesucht, unbedeutender Ueberstand. In Kälbern und Schafen ruhiges, in Schweinen lebhaftes Geschäft, es wird ausverkauft. erlitt, 14. April. '29 et ^en Mai 209.—, Juli 213.25, Septbr. 202.—. Roggen Mai 168.50, Juli 172.50, Sept. 170,50. -nafer Mai 169.—, Juli 173.50. Mais Mai —.—. Rüböl Mai 66.10. Oktbr. —.—, Weizenmehl 24.00—28.00. Roggenmebl 20.30—22.70, .Oambttra, 14. April. Kaffee Santos Mai 563/<, Sept. 577*, Dez. 57—, März 5672 Pf. Robzncker April 9.70—, Mai 9.77V-, Juni 9.827,. Aug. 10.05—, Okt.-Dez. 10.05-, Jan.-März 10.20—. Baumwolle Febr. —.— März--, April--, Mai--. August—.—, Oktober-Dezember —.—. Weizen Mecklenburg, April 205—. Gerste Südruss. April 131—. Mais stet. Amerik. mix. April 111—. La Plata April 113—. Rüböl fest. Loco verzollt 67—. Salpeter fett loco 10.75—, Mai 11.02—, Febr.-Mârz 1914 10.72—. Schmalz stet. Amerik. steam. 56V,, Chamberlain 57'/,, Cacao: Ouayanil. 68—, Trimdat64—.
Paris, 14. April. Roggen April 20.25, Mai 20.25, Mai- August 20.25, Sept.-Dez. 20.25. Weizen April 28.85, Mai 28.90, Mai-Aug. 28.50, Sept.-Dez. 26.85. Mehl April 38.55, Mai 38.55, Mai-Aug. 38.25, Sept.-Dez. 35.50. Rüböl April 72V-, Mai72-, Mai-August 71'/«, Sept.-Dezbr. 707«. «Spiritus April 43V«, Mai 437t, Mai-Aug. 43'/«, Sept.-Dez. 43'/,. Rohzucker loco 277», Zucker April 315/b, Mai 31V«, Mai-Aug. 32—, Oktober-Januar 528/s. Leinöl April 61'/,, Mai 61'/,, Mai-Aug. 61'/-, September- Dezember 6172.
Schiffsnachrichten.
(Mitgeteilt vom Vertreter des Norddeutschen Lloyd tn Bremen, M Schuster, Fahrstraße Nr. i.)
Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Prinzeß Irene* ist am 10. April wohlbehalten in New-Aork angefommen
Hamburg, io. April. Der Dampfer „Prinz Oskar" von der Hamburg - Amerika - Linie ist gestern in Philadelphia und der Dampfer „Savoia" vorgestern in St. Thomas eingetroffen.
Für Erhohngsbedurfti^e’und leichtere
ENWflM Kranke. w®n^besucht.3
N ! A 8 3 Kuranstalt Hofhelm I. T.S •
R W M A */* Stunde v Frankfurt a. M. Prospekte
M U twää durch Dr Schulze Kahlevee Nervenarzt
Schwere Zeiten sind es, in denen wir leben, besonders schwer für die Hausfrau, die bei den enorm hohen Preisen für fast alle Nahrungsmittel immer noch mit demselben Wirtschaftsgeld auskommen soll; manchmal sogar mit einem geringeren. Aeußerste Sparsamkeit wird da zu einer zwingenden Notwendigkeit, auch in Familien, die es früher nicht nötig hatten. Aus diesem Grund findet jetzt ein Produkt, das geeiguet ist, bie teuere Butter voll und ganz zu ersetzen: Palmona (Pflanzen-Butter-Margarine) heute in den feinsten Haushaltungen immer mehr Eingang. Mit Palmona können wirklich große Ersparmssc geniacht werden, ohne daß die Hausfrau befürchten muß, ihre Familie auch nur im geringsten zu benachteiligen „Niemand hat's —aemorken!"