17« Nedemar
m» -— ■■—■—■■■ ■■ ' ....... »— denklichkeit der mit der Abgrenzung Albaniens verknüpften Frugen scheint in einem Teil der europäischen Presse über« schätzt zu werden. Gewiß ist über manche Punkte die er» forderliche Einigung Europas noch nicht herbeigeführt ivoiben, es wird aber, n cht sbne Aussicht auf das Selmaen, an einem Ausgleich der Interessen gearbeitet. Wir geden'en in diesem Zusammenhang der Entsendung des Priurcn Hohenlohe nach Peiersburg. Der geflissentlich verbreiteten Ansicht, daß diese Entsendung ihren Zweck verfehlt habe, können wir nicht zustimmen. Wir glauben vielmehr, daß die politische Fühlungnahme zwischen dem Kaiser Franz Josef und dem Zaren auf die Lösung der Einzelheiten der Balkanfragen erleichternd nachwirken wird.
Sofia, 16. Febr. Wie von zuständiger Seite verlautet, hat Dr. Danew dem rumänischen Delegierten Ghika den bulgarischen Gegenvorschlag überreicht, welcher zwar den rumänischen Forderungen nicht vollständig entspricht, aber doch einigermaßen entgegenkommt und überdies den Wunsch enthält, die Verhandlungen zu beschleunigen, die somit fortgesetzt werden könnten. Die Gegenäußerung Rumäniens wird jetzt erwartet. Sollte diese wieder Erwarlen Bulgariens ungünstig lauten, so gedenkt die bulgarische Regierung die Vermittlung der Großmächte zur gütlichen Beilegung der Streitfrage auzurufen.
Bukarest, 16. Febr. Die „Agence Roumaine" dementiert forme! die Nachricht eines Berliner Blattes von einem Ultimatum Rumäniens.
Zerstörung eines türkischen Panzerkreuzers.
Sofia, 16. Febr. Die „Agence Bulgare" meldet: Der türkische Panzerkreuzer „Assar-i-Tewfik", unter dessen Schutz der Versuch einer Landung türkischer Trupen bei Podima an der Küste des Schwarzen Meeres gemacht wurde, stieß vorgestern auf eine von den Bulgaren gelegte Mine, erlitt ernsthafte Havarien und scheiterte. Die Minenlegerabteilung und die Küstenbatterie zerstörten das Kriegsschiff vollständig und brachten es zum Sinken. Ein türkisches Transportschiff, das sich an der Landung bei Scharköi beteiligt hatte, ist samt der Bemannung von der bulgarischen Artillerie, zwei Kilometer südlich dieser Ortschaft in Grund gebohrt worden.
Die Fremden in Adrianopel.
Sofia. 16. Febr. Hinsichtlich der Fremden in Adrianopel (ft beschlossen worden, daß den Koumln und Ausländern, welche die Stadt verlassen wollen, die Möglichkeit geboten wird, sobald die Liste mit den Namen derjetiigetl Personen überreicht wird, die das Recht dazu haben sollen, als Ausländer die Stadt zu verlassen.
Konstantinopel, 16. Febr. Zu den bulgarischen Vorschlägen, den Fremden in Adriaiiopel den Abzug nach Karagatsch, innerhalb der bulgarischen Linien, zu gestatten, wird in hiesigen unterrichteten Kreisen erklärt, daß die Pforte aus militärischen Gründen sich nicht damit einverstanden erklären könne, daß die Fremden zu den Bulgaren gebracht würden; sie würde eS lieber sehen, wenn sich die Fremden nach Konstantinopel begeben. Auf jeden Fall sollten sie auf türkischem Gebiet bleiben. In diplomatischen Kreisen anerkenne man die Billigkeit des türkischen Standpunktes.
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Kunst und Leden.
15. Wissenschaftliche Sitzung der Senckenbergischen Natur- forschenden Gesellschaft.
Frankfurt a. M.» 15. Februar.
Vorsitzender: Dr. A. v. Weinberg.
Sanitätsrat Dr. G. B ö t t ch e r, Wiesbaden, spricht über:
„Lionardo da Vinci als Naturforscher."
Noch vor wenigen Jahrzehnten kannte man Lionardo b a V i n c i fast nur als den bedutendsten Maler des Quattrocento, den Schöpfer des Abendmahls und der Mona Lisa. Man wußte allenfalls noch, daß er sich viel mit Mathematik und Physik beschäftigt hat und während seines Lebens einen großen Ruf als Ingenieur genoß. Der Inhalt seines literarischen Nachlasses, der aus überaus zahlreichen, aber ungeordneten und in schwer leserlicher Spiegelschrift geschriebenen Blättern besteht, ist erst in unseren Tagen in weiteren Kreisen bekannt geworden. Das Studium desselben, das noch keineswegs abgeschlossen ist, hat die überraschende Tatsache ergeben, daß L i o n a r d o ein hervorragender Naturforscher gewesen ist, der als solcher nicht nur das gesamte Wiffen seiner Zeit beherrschte, sondern auch eine ganze Reihe neuer Wissenszweige selbständig begründete, während er die älteren vielfach auf eine weit sichere Grundlage stellte und dem Umfang nach wesentlich förderte. Der Reformator der Malerei schien berufen, auch auf dem Gebiet der Naturwissenschaften einen fundamentalen Umschwung herbeizuführen. Doch die gewaltigen Materialien, die er zusammengetargen hatte zu seinem geplanten Werk „Ueber die Dinge der Natur" blieben Fragmente. Veröffentlicht wurde nichts. Alle seine Beobachtungen und Entdeckungen mußten — oft nach vielen Generationen — neu gemacht werden. Ihr Ruhm knüpft sich an die verschiedensten Namen.
Von der Kunst zur Naturwiffenschaft gelangte L i o n a r- ö c aus folgendem Wege: Nach ihm war es die Aufgabe der Malerei, die gesamte Natur in allen ihren Erscheinungsformen widerzuspiegeln. Um dies zu können, sollte der Maler sich eine gründliche Kenntnis von den Dingen der Natur zu eigen machen, und zwar unter stetem Zurückgehen auf die Urquelle aller Wissenschaft, die direkte Beobachtung. Die in der Natur herrschenden Gesetze müßte man durch Experimente zu ergründen suchen. In seinen zahlreichen Auslassungen über die Methodik der Forschung tritt uns Lionardo als der erste Vorkämpfer für die indirekte Methode entgegen.
In allen Einzelfächern nun, an deren Studium Lis - N a r d o sich heranmacht, findet er klaffende Lücken im Wiffen seiner Zeit und falsche Ansichten in Menge. Er unternimmt es, diese Mängel durch eigene Arbeit zu beseitigen. Inzwischen ist ihm der Gegenstand, der ihm urfprünalich nur ein
Mo«»««
*•**■■■*■*■*■■■■■*■■*._____________ ■iMi>rfiT i fcim —————— Mittel zur Vervollkommnung seiner Kunst sein sollte, längst Selbstzweck geworden. Je älter Lionardo wird, um so leidenschaftlicher vertieft er sich in seine naturwissenschaftlichen Forschungen, so daß er schließlich in dem Augenblick, wo sein Ruhm als Maler den Gipfelpunkt erreicht hat, im Grund seines Herzens kaum noch Maler ist.
Der Umfang von Lionardos Betätigung als Naturforscher ist geradezu erstaunlich. Am nächsten liegt ihm als Maler naturgemäß die Optik, als Ingenieur die Mechanik. Er beherrscht hier den bereits nicht unbedeutenden Wissensschatz seiner Zeit vollkommen, fügt auch eine Reihe neuer Beobachtungen hinzu. Diel bewundert wird seine Behandlung der Lehre vom Stoß und vom Fall, von den Gesetzen des schiefen Hebels, seine Hydraulik. Von der Physik gelangt er zur Meteorologie, Geographie und Astronomie. Beobachtungen über die Schichtung der Erdrinde und über Versteinerungen führen ihn im Gegensatz zu den Anschauungen seiner Zeit zu geradezu modernen geologischen und paläontologischen Vorstellungen. Als Maler und Bildhauer sieht er die Notwendigkeit, eine wirklich richtige Anatomie des Menschen zu schaffen, da er sehr bald erkennt, daß die vorhandenen Werke von Irrtümern wimmeln. Naturgetreue Illustrationen fehlen ganz. Er seziert Dutzende von Leichen und fertigt Hunderte von Zeichnungen nach höchst instruktiv ange- ordneten und kunstvoll ausgeführten Präparaten. Bilder wie Tert zeigen uns Lionardo als einen Anatomen und Physiologen von hohem Rang. Ein geradezu monumentales Werk war im Werden, das die später durch V e s a l bewirkte Reform hätte vorwegnehmen müffen. Lionardo steckte wie gewöhnlich seine Ziele zu weit. Er will auch eine Entwicklungsgeschichte bringen, skizziert den Plan einer vergleichenden Anatomie, erörtert vielfach pathologische Befunde und gibt die Disposition für eine kleine Zoologie, die zunächst nur die Säugetiere als nächste Verwandte des Menschen umfass"': sollte. Wir sehen aus alledem, daß er auch hier wieder über seinen Forscherdraug den Anfangszweck längst vergessen hat. Genau so geht es ihm mit seinen botanischen Studien. Er will den Kunstschülern sagen, was sie von Pflanzen und Bäumen wissen müssen, ertappt sich aber immer wieder auf viel zu weitgehenden Erörterungen, so daß er abbricht und auf ein gesondertes Werk über diese Dinge verweist. Was ihm hier vorschwebte, war wiederum nichts anderes als ein rein wissenschaftliches Traktat über die Morphologie und Physiologie der Pflanzen.
Die Betrachtung der ganzen Persönlichkeit des großen Florentiners läßt ihn uns zum Manne der Wiffenschaft geradezu prädestiniert erscheinen. Die Gabe scharfer Beobachtung findet sich vereint mit unersättlichem Wissensdrang und mit unbestechlicher Wahrheitsliebe. Die Beschäftigung mit diesem Universalgenie, das zugleich ein so vornehmer Charakter war, hat einen hohen erzieherischen Wert und ist zumal jedem Jünger der Naturwissenschaft dringend zu empfehlen.
Ein Fortschritt der Krebsforschung. In bet letzten Nummer der Berliner klinischen Wochenschrift berichtet Prof. Dr. Jobannes Fibiger, Direktor des Paihologischen Instituts in Kopenhagen, über hochbedeutsame Tierversuche, die die moderne Krebsforschung ganz zweifellos um neue wichtige Tatsachen bereichern. Bereits von anderen Forschern ist die Vermutung ausgesprochen worden, daß die Entstehung bösartiger Geschwülste bei gewissen Tieren (Ratten und Mänken) auf das Vorhandensein von W ü r m e r n zurückzuführeu sei. Prof. Fibiger ist dieser Nachweis wirklich gelungen. Er fand — es bedurfte dazu mühseligster Nachforschungen und Experimente — bei Natten eine geschwulstförmige Erkrankung im Vormagen und in der Speiseröhre, die durch bestimmte Rundwürmer (Spiropieren) hervorgerufen wird. Als Zwischenwirt für diese Schmarotzer kommt die Küchenschabe in Betracht: sie frißt die Wurmeier, die sich in ihrem Körper zu Larven entwickeln. Werden dann die Schaben von den Ratten gefressen, so werden die Larven aus ihren Kapseln befreit und wachsen zu Rundwürmern aus. Fibiger fütterte nun gesunde Schaben mit den Eiern und darauf geiunde Ratten mit den infizierten Schaben und erzielte dadurch wirklich Geschwulstbildungen von der Art beS Krebses. Es ist dem dänischen Forscher somit zum ersten Male gelungen, auf experimentellem Wege echten Krebs zu erzeugen. Ebenso bemerkenswert ist die durch Fibigers Untersuchungen einwandfrei bewiesene Tatsache, daß Würmer eine Entwicklung von Krebsgeschwulst — wenigstens bei Mäusen und Ratten — Hervorrufen können.
Frankfurter Theater.
Opernhaus. Montag, 17. Febr., halb 8 Uhr. „Cavalleria rusticana." Hierauf: „Der Bajazzo." Außer Abonn. Kleine Pr. — Dienstag, 18. Febr,, 7 Uhr. „Der ferne Klang." Im Abonn. Große Pr. — Mittwoch, 19. Febr., halb 8 Uhr. „Der liebe Augustin." Außer Abonn. Kleine Preise. — Donnerstag, 20. Febr., 7 Uhr. „Der Kuhreigen." Im Abonn. Er. Preise. — Freitag, 21. Febr., 6 Uhr. „Siegfried." Außer Abon. Er. Pr. — Samstag, 22. Febr., 7 Uhr „Der Barbier von Sevilla." Im Ab. Gew. Pr. — Sonntag, 23. Febr., halb 4 Uhr. „Ein Walzertraum." Außer Abonn. Erm. Pr. 7 Uhr. „Aida." Im Abonn. Er. Preise.
Schauspielhaus. Montag, 17. Febr., 7 Uhr. „Püppchen." Im Abonn. Eew. Pr. — Dienstag, 18. Febr., 7 Uhr. „Eraf Pepi." Vorher: „Wann wir altern." Am Abonn. Eew. Preise. — Mittwoch, 19. Febr., halb 3 Uhr. Vierte Volksschülervorstellung. „Wilhelm Tell." Außer Abonn. Kl. Preise. 7 Uhr. „Die Zarin." Im Abonn. Eew. Pr. — Donnerstag, 20. Febr., halb 8 Uhr. „Püppchen." Autz. Abonn. Cew. Pr. — Freitag, 21. Febr., halb 8 Uhr. „Maria Stuart." Außer Abonn. Erm. Pr. — Samstag, 22. Febr., 7 Uhr. Zum 1. Male. „Der gute Ruf." Im Abonn. Eew. Dr. — Sonntag. 23. Febr.. halb 4 Ubr.
______________________________et»« __ „Die Zarin." Außer Abonn. Erm. Pr. 7 Uhr. „Der gute Ruf." Im Abonn. Gew. Preise.
Neues Theater. Montag, 17. Febr., 8 Uhr. „Parkettsitz Nr. 10." Auß. Abonn. Erm. Pr. — Dienstag, 18. Febr., 8 Uhr. „Die Generalsecke." Abonn. B. Eew. Pr. — Mittwoch, 19. Febr., 8 Uhr. „777:10.“ Abonn. V. Gew. Pr. — Donnerstag. 20. Febr., 8 Uhr. „Ein Waffengang." Abonn. B. Eew. Pr. — Freitag, 21. Febr., 8 Uhr. Zum 70. Male. „Die 5 Frankfurter". Außer Ab. Erm. Pr. — Samstag, 22. Febr., 8 Uhr. „777:10." Abonn. B. Eew. Pr. — Sonntag, 23. Febr., halb 4 Uhr. „Hinter Mauern." Eew. Pr. 8 Uhr. „Hinter Mauern." Außer Abonn. Eew. Preise.
Handel, Gewerbe und Verkehr. Marktbericht.
Hanau, 15. Februar. (8 e b e n s m i t t el p r e i s e.) Geflügel: Tauben, das Pärchen 1.20 bis 1.40 Mark, ein alter Hahn 2.00 bis 2.80 M.; ein junger Hahn 1.80 bis 2 00 Mark, ein Huhn 2.00 —2 00 Mark; eint Ente 2.80—3.50 Mark; eine GanS, junge, 0.00—0.00 Mack; Gans, gerupft, 00—00 Pfg., */, Kilogramm. Fische: geivöbnl. Sorte 00—40 Pfg., bessere Sorte 00—50 Pfg., Aal 0 00—0.00 Mk., Hecht 0.00—0.00 Mk., Bresem 00—00 P'g, Barben 80—00 Pfg., Barsch 00—00 Pfennig, Karpfen 0.00—00 Pfennig., Kabeljau im Ausschnitt ^» Kilogramm, 00 Pfg., Gemüse: Meerrettich die Stange 10-30 Pfg., Spargel, Pfd. 0.00—0.00 Mk., Blumenkohl d.St. 0.20—0.60 M., Kopfsalat d.St. 15-00 Pf., Endivien, Pfund 40-00 Pfg.; Rettich, das St. 00 Pfg.; Ober- Kohlrabi, St. 0—00 Pfg.; Unter-Kohlrabi, St. 10—15 Pfg., Wirsing, das Stück 15—25 Pfg; Weißkraut, das Stück 15—30 Pfg., Rotkraut, d. St. 0.40—0.60 Pfg., Seltene das Stück 10—25 Pfg.; Gurken b. St. 00-00 Pfg., Gurken zum Einmachen das Hund. 0.00—0.00 Mk.; gelbe Rüben das Pfund 8—10 Pf.; neue Erbsen, Pfd. 00—0 Pfennig, neue Bohnen, Pfd. 00—00 Pfg.; Braunkohl Portion 20-30 Pfg., Rosenkohl, 1 Pfund 25-30 Pf., Schwarzwurzeln, 1 Pfund 20—25 Pf., Spinat 1 Pfund 25—00 Pf.; Lattig, Port. 00—00 Pf.; Schmalzkraut, die Port. 10—20 Pfg.; Kartoffeln, das kg alte 00- 00, neue 6—8 Pfg. — Obst: Kirschen, das Pfund 00 bis 00 Pfg., Stachelbeeren das Pfund 00 bis 00 Pfg., Johannistrauben, d. Pfd. 00 bis 00 Pfg., Trauben, d. Pfd. 0 00—0.00 Pf., Erdbeeren, das Pfd. 0.00 Mk., Himbeeren, d. Pfund 00 — 00 Pfennig, Heidelbeeren, das Pfd. 00 bis 00 Pfennig, Aepfel, das Pfund 0.10—0.35 Mk., Birnen, d. Pfd. 0-00 Pfg., Pflaumen, b. Pfd. 00 bis 00 Pfg.; Zwetschen, das Pfd. 00—00 Pfennig; Nüsse das Pfund 0.50-0 Mk., Pfirsiche, das ^* Kg. 0.00—00 Pf., Citronen, das Stück 5—7 Pfennig, Apfel« sinen b. Stück 4—10 Pfennig; Paradiesäpfel, das Pfund 70-00 Pfg. Bohnen b. Pfd. 00 Pf., Linsen b. Pfd. 00 Pf. Verseh.: Butter, das Pfd. 1,20 bis 1,55 Mk.; Käse, 1 Stück 4-7 Pfg.; Eier, d. St. 7—11 Pfg.; Gänseeier, St.17-19 Pfg., Zwiebeln, 1 Pfd. 6-8 Pf.; Welschkorn, 1 Pfd. 9—00 Pfg., Radieschen, Bündel 10 Pf.; Kastanien Pfd. 25-00 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 00 Pfg., 2. Sorte 00 Pfg., 3. Sorte 00 Pfennig: Spansau, St. 0.00-0.00 Mk.
Berlin, 15. Febr. Weizen Mai 208.75, Juli 210.75, Septbe. —.—. Roggen Mai 174.50, Juli 175.—. Haler Mai 171.75, Juli 172.75. Mais Mai —.-. Nüböl Febr. 66.30, Ma: —.—, Weizenmehl 24.00—28.00. Roggenmehl 20.70—23.20.
Hamburg, 15. Febr. Kaffee Santos März 62'/», Mai 63V«, Sept. 63'/«, Dez. 62'/« Pf. Noh zucke rFebruar 9.70—, März 9.70—, April 9.75—, Mm 9.90-, Aug. 10.17'/», Okt.-Dez. 9.92'/». Amerih Baumwolle Febr. —.— März--, April ---, Mai ---> August —.—, Oktober-Dezember —.—. Weizen Mecklenburg. Feb. 199—. Gerste Slidrust. Feb. 138V«. Mais stet. Amerik. mix. Feb. 109-. La Plata Feb. 115-. RilbSl fest. Loco verzollt -67—. Salpeter fest loco 11.90, Mai 11.40, Febr.-März 1914 11.02. Schmalz stet. Amerik. steam 54'/« Chamberlain 56—, Cacao: Ouavanil. 66'/«. Trinidat 65.—
Budapest, 15. Febr. Weizen April 11.53. Roggen April 9.85, Hafer April 10.23. Mais Mai 7.71.
Baris, 15. Febr. Roggen Febr. 20.-, März 20.25 März- Juni 20.75, Mai-Ang. 20.75. Weizen Febr. 27.60, März 27.71, März-J mi 27.70, Mai-Ang. 27.30. Mehl Febr. 87.90, März 37.40. März-Juni 36.95, Mai-Aug. 36.50. Nüböl Febr. 74-, März 72'/», März-Juni 71'/«, Mai-August 69'/,. Sp iri tus Febr. 37'/-, März 38—, Mai-Aug. 39'/-, Sept.-Dez. 39'/«. Rohzucker loco 26»/». ZuckerFebr. 30$/8, März 30°/., März-Juni —.-, Mai-Aug.31'/^ Ott-Jan. 31'/8, Leinöl Febr. 64'/., März 63'/«, März-Juni 63—, Mar-Aug. 61'/«.
GebrauchS-Muster.
Nr. 534 129. Gegen das Herausspringen von Fahrrad« ketten an Fahrrädern u. dgl. dienender Satz Sicherungen. Bernhard Geibel in Hanau a. M., vom 28. November 1912 ab. — G. 31 991. Kl. 63k
Nr. 529 258. Sicherung für Talchenbügel- Verschlüsse. Fa. Fr. Wilhelm Heu ne in Offenbach a. M., vom 2. Oktober 1912 ab. — H. 57 831. Kl. 33b.
Nr. 521619. Vorrichtung zum Rissen der Sohle von Schuhwerk. Hugo Hirschfeld in Frankfurt a. M., Römerberg 36, vom 25. Januar 1912 ab. — H, 54 414. Kl. 52a. '
Nr. 529 099. Lösliches HSmorrboidalpessar mit ruugSftab, Pessarwirkung ausübender Gelatiuesch'cht und auf- saugendem Schwamm. Carl B raun in Melsungen, vom 4. Oktober 1912 ab. — B 60 342. Kl. 80b.
Nr. 534 148. Deckel - Anpreßfeder für Sterilisiergefäße. $erm. Keller in Frankfurt a. M., Kettenhofweg 62, voin 2. Dezember 1912 ab. — K. 5o 831. Kl. 33b.
Nr. 533 313. Zwangläufige Steuerung von Schallern durch Steuerscheibeu? V o i g t & Haeffner Akt. - Ges. in Frankfurt a. M., vom 19. November 1912 ab. — V. 10 719. Kl. 21c.
Nr. 533 793. Achsenkörper für Gerb- und Walksässer. Rudolf Brandau in Eichwege, vom 25. November 1912 ab. — B. 61 041. Kl. 28a.