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Politische Rundschau.
„Wetterl6"-Skandale. In der gleichen Zeit, in der der Reichstagsabgeordnete Wetterl6 seine bekannten Reden in Rouen und Le Havre hielt, sprach in Toulouse der lothringische Abgeordnete Dr. Hackspill. Rach der „Frankf. Ztg* wird versichert, daß die Regierung sich mit der Angelegenheit des Dr. Hackspill eingehend beschäftige, da dessen Reden diejenigen des Herrn Wetterlö noch in den Schatten stellen sollen.
M. p. Das Unteroffizierdorado. Das neue Gesetz über den „Stand der Unteroffiziere", das am 1. Januar d. I. in Italien in Kraft getreten ist, rechnet mit 12 400 Berufsunteroffizieren des Heeres, wozu aber noch diejenigen kommen, die in freien Stellen und mit den Gebührnisfen der fehlenden Unterleutnants besoldet werden können. Vom Korporal, Oberkorporal, Sergeant, Feldwebel und Marschall 3., 2., 1. Klaffe aufsteigend, kann in Italien der Berufsunteroffizier bei Eignung schon nach 15 Monaten Dienstzeit Sergeant oder Feldwebel werden, wenn er sich auf drei Jahre zum Weiterdienen verpflichtet. Diese Kapitulation bringt ihm 1000 Lire Dienstprämie. Nach zwölf Dienstjahren tritt Anspruch auf Zivilversorgung ein. Bei einer Dienstzeit bis zu zwanzig Jahren steht dem Unteroffizier die Hälfte, von zwanzig bis dreißig Jahren sieben Zehntel des aktiven Gehalts ihm als Pension zu. Nach dreißig Jahren bezieht er das volle aktive Gehalt weiter. Die Bezüge steigen von 2 Lire täglich bis auf 7 Lire, so daß der Höchstbetrag jährlich 2555 Lire erreicht, die dann nach dreißig Jahren als Pension gegeben werden.
Parlamentarisches.
mb. Die Reichstagskommission für die Jugendgerichte verhandelte gestern über das Legalitärsprinrip. Es handelt sich um d^e Frage, wer den Antrag auf Eröffnung des Hauptverfahrens zu stellen, wer über ihn zu entscheiden hat und eine Reihe anderer Formalitätsfragen, die im Verfahren gegen Jugendliche von entscheidender Bedeutung sein können. Die Juristen kamen in der Kommission hierüber in der heutigen Sitzung noch nicht zu einer Verständigung; die Abstimmung soll erst in der nächsten Sitzung erfolgen.
Englisches Unterhaus.
W. London, 14. Febr. Das Unterhaus hat sich bis zum 6. März vertagt. Es tritt dann nochmals zusammen, um über die Abänderungsanträge zu verhandeln, welche das Oberhaus einigen kleineren Bills angefügt hat. Am 7. März wird das Unterhaus definitiv vertagt. Die Pause in den Verhandlungen ist notwendig, um die Homerule-Bill und die Dill betreffend Trennung von Kirche und Staat in Wales unter die Bestimmungen der Parlamcn'sakle zu bringen, wonach eine Bill einen Monat vor Ende der Session zum Oberhaus gesandt werden muß. Die Bill betreffend Trennung von Kirche und Staat in Wales gelangte erst am 6. Februar zum Oberhaus.
Im Verlauf der allgemeinen Debatte, die der Verlagung vorausging, erwiderte Parlamentsuntersekretär Acland au verschiedene Fragen über
Die Lage in Persien, indem er den schwedischen Gendarmerieoffizieren in Persien warme Anerkennung zollte, u. a. folgendes: Wir haben die Ueberzeugung gewonnen, daß unter dieser Gendarmerie Ordnung wieder hergestellt werde, sobald die Offiziere Zeit gehabt haben, der Gendarmerie die nötige Ausbildung und Einheit zu geben und das Vertrauen der Leute zu gewinnen. Ein anderes hoffnungsvolles Zeichen ist, daß ein neues Kabinett gebildet wurde, das weit fähiger und meljr von öffentlichem Geist beseelt ist als irgend ein anderes in Persien seit geraumer Zeit. Die britische Regierung beschloß deshalb int Verein mit der indischen, Persien einen Vorschuß zu gewähren, der besonders für die Verwaltung der Provinz Schiras dienen soll. Ferner beschloß die britische Regierung mit der russischen, auch einen Vorschuß für die allgemeinen Bedürfnisse der persischen Regierung zu gewähren. Acland führte weiter aus, es sei nicht zu befürchten, daß die prädominierenden britischen Interessen im Persischen Golf hintangesetzt würden, oder daß man sie in die Hände anderer füllen lassen würde. Die Lage Persiens unter dem neuen Kabinett erscheine in jeder Beziehung für die Zukunft gesicherter und hoffnungsvoller, als sie unter dem Generalschatzmeister Schuster gewesen sei. Was aber die Einberufung des Medschlis anbetreffe, so könne man nicht sagen, daß die Einberufung, solange das Land geschwächt sei, die Bildung einer festen Regierung wahrscheinlicher machen würde. Tas Medschlis würde nur Schaden tun, da es dem unruhigen Teil der Bevölkerung Gelegenheit geben würde, Kabinett und Medschlis gegeneinander anszuspieleit. Solange keine feste Regierung vorhanden sei, eröffne sich auch keine günstige Aussicht, das Medschlis einzuberufen. Sobald jedoch eine feste Regierung gebildet sei, hoffe die englische Regierung, daß die Einberufung des Medschlis nicht verzögert werde und Persien sich unter seiner Verfassung als ein konstitutionelles Land entwickele. Am Schluß beschäftigte sich Acland mit der Frage der Zurückziehung der ru'sischen Truppen und sagte, die russische Regierung sei beriethen Meinung wie die englische darüber, daß das jetzige Kabinett eine größere Gewähr für eine energische und konsequente Verwaltung biete, als es zuvor in Persien der Fall war. Trotzdem sei die russische Regierung noch nicht gewillt, ihre Truppen zurückzuziehen. „Wir hoffen natürlich", fuhr der Redner fort, „daß, sobald die neue persische Regierung zeigen wird, daß ihre Hoffnungen zu vermutlichen sind, die russische Regierung geneigt sein wirb, allmählich ihre Truppen zurückzuziehen. Die russische Regierung teilt uns nichts mit, was uns zu einem anderen Schluffe führen könnte. Wir glauben, daß sie in Wahrheit nur auf den Augenblick wartet, ihre Truppen in Persien zu verringern, sobald die Zustände in diel em Lande eè erlauben
Man muß der russischen Regierung ein wenig Zeit lassen, bis sie beurteilen kann, ob die neue Regierung gefestigt und fähig ist, die Ordnung zu wahren, bevor eine Verringerung der russischen Truppen eintritt."
; Die Valkankrisis.
Die Landung bei Tscharlöi.
Sofia, 14. Febr. Ueber die Landung der Türken bei Tscharköi werden folgende Einzelheiten gemeldet: Während die Schlacht bei Bulair im Gange war, unternahmen die Türken zwei Kilometer von Tscharköi eine Landung. Am 8. Februar brachten vierzig Transportschiffe und zahlreiche Segelschiffe ein Landungskorps unter dem Schutze von 7 oder 8 Panzerschiffen dorthin. Die Transportschiffe legten sich in drei Kolonnen hinter die Kriegsschiffe, welche aus Brückenböcken und Pontons Landungsstege herstellten. Sodann begann die Ausschiffung der türkischen Truppen. Die Vulgaren, welche Tscharköi besetzt hielten, eröffneten auf die Türken das Feuer. Die türkischen Kriegsschiffe feuerten unausgesetzt auf die Bulgaren, jedoch ohne Erfolg. Die Ausschiffung wurde am 9. Februar fortgesetzt. Es wurden 8 Bataillone gelandet; 15 000 bis 20 000 Mann blieben auf den Transportschiffen. Die Türken nahmen eine Stellung nordwestlich von Tscharköi bis Eeibanberen ein. Am Nachmittag schlossen die bulgarischen Truppen in drei Kolonnen die Flanken des Feindes ein und zwangen ihn durch einen Bajonettangriff, zum Meer zurückzugehen. Während der Schlacht versuchten die türkischen Transportschiffe zweimal sich der Küste zu nähern, doch wurden sie von der bulgarischen Artillerie gezwungen, wieder zurückzugehen. Die Verluste der Türken sind beträchtlich. Auf dem Schlachtfeld wurden 1000 Tote aufgefunden. Die Türken ließen eine 20 Meter lange Schiffstreppe und 9 Aluminiumpontons im Stich. Türkische Gefangene vom 96. Infanterieregiment erklären, das Landungskorps fei in Konstantinopel bei der Selimieh-Kaserne an Bord gegangen und habe Jsmid und Panderma passiert. Viele Soldaten seien vor der Einschiffung desertiert.
Adrianopel.
Konstantinopel, 14. Febr. Dem „Sabah" zufolge haben die Assumtionisten in Adrianopel an die hiesigen Assum- tionisten telegraphiert, die Stadt besitze noch Lebensmittel für acht Monate. Der Schulunterricht werde fortgesetzt, und der Gesundheitszustand der Stadt sei ausgezeichnet. Es mangele bloß an Zucker, Petroleum und Salz. Die Telegraphendirektion nehme außer der offiziellen Korrespondenz auch private Funkentelegramme bis zu 80 Worten an. Ein türkischer Offizier, meldet die „Sabah" weiter, habe seiner Familie funkentelegraphisch mitgeteilt, es seien Lebensmittel und Munition in Ueberfluß vorhanden.
Paris, 14. Febr. Bezüglich des Planes der bulgarischen Regierung, den in Adrianopel eingeschlossenen Ausländern die Vorstadt Karagatsch als neutrale Zone anzuweisen, wird hier darauf hingewiesen, daß Karagatsch in dem gegenwärtig von den Bulgaren besetzten Bereich liege, daß es sich also um einen Auszug aus Adrianopel handle, unter dem Vorbehalt allerdings, daß die Ausländer innerhalb der bulgarischen Linien bleiben.
Sofia, 14. Febr. Die Beschießung Adrianopels dauert fort; in einigen Stadtteilen sind Feuersbrünste ausgebrochen. Ein türkisches Detachement ist mit den Waffen ins bulgarische Lager desertiert. Auf den anderen Kriegsschauplätzen ist der gestrige Tag ruhig verlaufen.
Oesterreich und Rußland.
Wien, 14. Fßbr. Wie das „Neue Wiener Abendblatt" mitteilt, nahm man an zuständiger Stelle mit größter Befriedigung von den heutigen Ausführungen der „Rossija" Kenntnis. Darin wird der Grundgedanke, der die österreichisch-ungarische Balkaupolitik von jeher durchzieht, nämlich die Forderung einer selbständigen Entwickelung der Balkanstaaten, auch als der Standpunkt Rußlands bezeichnet. Man ist hier überzeugt, daß diese Auffassung der russischen Politik in der Frage, die jetzt der Lösung harrt, zum Ausdruck kommen wird, und ist daher geneigt, die Kundgebung der „Rossija" als eine gute Vorbedeutung für die Entwicklung der Beziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn "und Rußland anzusehen.
DT Paris, 14. Febr. Nach dem „Temps" ist die Stimmung in russischen Kreisen immer noch pessimistisch. Ein russischer Staatsmann äußerte sich: So lange Oesterreich-Ungarn seine Mobilisation glaubt aufrecht erhalten zu müssen, so lange werden wir eine kluge Zurückhaltung bewahren.
Rußland und Armenien.
Aus Konstantinopel wirb uns geschrieben: Hier kursieren fast an jedem Tag neue Gerüchte überein Vorgehen der Russen in Armenien. Hier und da werden diese Gerüchte auch geglaubt, denn man ist hier etwas nervös geworden. In einsichtigeren Kreisen der türkischen Hauptstadt ist man aber nicht so ängstlich, denn man weiß, daß die Zeit noch nicht gekommen ist, daß Rußland die armenische Frage ins Rollen bringen könnte. Was die türkische Negierung fürchtet, ist, daß Rußland nach Beendignng des Krieges Ansprüche, Armenien betreffend, aufstellen könnte. Die Geschichte lehrt, daß den Russen das Schicksal der Armenier von jeher sehr „am Herzen gelegen" hat. Erst kürzlich wieder hat der russische Botschafter in Konstantinopel die Pforte darauf aufmerksam gemacht, daß die Zustände im östlichen Armenien unhaltbar seien, und wenn "die türkische Regierung keine Maßregeln ergreife, müsse es die russische tun, um ihre Grenzen zu schützen. Das Märchen vm den „arnien und unglücklichen Armeniern" ist ja glücklicherweise schon einigermaßen zer- stört, und man weiß genau, daß die Russen an diesem „Unglück" mehr schuld sind, als die Türkei. Wenn die Russen es mit der Türkei ehrlich meinen, könnten sie ihr auf andere Weise helfen, als daß sie die Armenier ständig gegen ihr ' Vaterland aushetzen,
Reservisteu-Einberufungen in österreichische» Armeekorps.
DT. Wien, 14. Febr. Heute begannen wieder zahl- reiche Reservisteneinberufungen in mehreren österreichischen Armeekorps. Nach Erkundigungen des Korrespondenten des „Deutschen Telegrafen" an militarisier Stelle handelt es sich nur darum, daß auf Wunsch des Kommandanten in Bosnien die dort noch befindlichen ausländischen Regimenter gegen deutsche und ungarische Mannschaften eingetaujcht werden.
Die militärische Lage auf der Balkanhalbinsel.
Mp. Ein alter Generalstabsosfizier beurteilt die mito tärische Lage auf der Balkanhalbinsel folgendermaßen: Dop der Tschataldschalinie sind die Bulgaren im allgemeinen zurückgegangen und zwar mit intern westlichen Flügel mehr: als mit dem östlichen. Es wäre aber falsch, diesen frei« willigen Rückzug als einen großen Erfolg der Türken be* zeichnen zu wollen. Wahrscheinlich lagen dieser Bewegung folgende Absichten zu Grunde: Der Angriff gegen die Be» festigungen der Türken bei Tschataldscha ist, namentlich feto dem die Stellung während des Waffenstillstandes beträcht- lich verstärkt worden ist, sehr schwer und würde große Opfer kosten. Die Bulgaren haben ihn deshalb aufgegeben. Wenn sie eine weiter zurückgelegene Stellung einnehmen, so zwingen sie die Türken, aus der Tschataldschastellung herauszugehen und ihnen zu folgen, denn nur durch eine Offensive kann Adrianopel entsetzt und befreit werden. Während also die Türken zur Offensive genötigt sind, können die Bull, garen sich auf diesem Teil des Kriegsschauplatzes defensiv verhalten, da es für sie nur darauf ankommt, einen Ent- fatzversuch zu verhindern. Auf diese Weise haben sich die Kampfbedingungen zu Gunsten der Bulgaren verschoben. Durch die Zurücknahme des westlichen Flügels ist diese Flanke auch besser gegen alle Umgehungsversuche von der Gegend der Marmaraküste her gesichert. Man kann daher den bulgarischen Angaben vollkommen trauen, daß ihr Rück- zug auf einem wohlüberlegten Plane beruht. Die Landungsversuche der Türken scheinen im allgemeinen nicht geglückt zu sein, wenigstens was größere Truppenteile an« belangt. Sollte es kleineren Detachements gelungen fein, ans Land zu fommea, so ist dies für die große Kriegslage ohne Bedeutung. Mit dem Scheitern der Landungsoersuche ist auch der große Plan einer Offensive gegen die Flanken der bulgarischen Armeegruppen gescheitert. Vor der Gallipoli-Halbinsel sind die Bulgaren bei Bulair auf eine befestigte, zäh verteidigte Stellung gestoßen, die sie bisher nicht gewagt haben, anzugreifen. Die Türken haben beträchtliche Verstärkungen dorthin gezogen,, so daß sie numerisch sehr wohl zur Offensive befähigt finb. Ob Führung, innerer Zustand und taktische Ausbildung dazu ausreichen, muß nach den bisherigen Erfahrungen bezweifelt werden^ Jedenfalls sind auf diesem Teil des Kriegsschauplatzes für! die nächste Zeit die entscheidenden Kämpfe zu erwarten^ Schon wenn es den Bulgaren gelingt, die türkischen Shu griffe abzuschlagen, ist es im Hinblick auf die gesamte Kriegslage von Vorteil, da es für sie hauptsächlich darauf ankommt, Zeit zu gewinnen und inzwischen den Fall von Adrianopel herbeizuführen.
Aus Hanau Stadt und Land.
Hanau, 15. Februar.
* Der Kultusminister hatte sich früher damit einverstanden erklärt, daß Schülern der Unterprima auch nach eineinhalbjährigem Besuche dieser Klaffe das Zeugnis der Reife für die Oberprima zuerkannt werden darf, sofern sie des Nachweises der Reife für diese Klaffe zum Ein, tritt in einen Beruf bedürfen. Die im letzten Satze bezeichn nete Bedingung hat zu Schwierigkeiten Anlaß gegeben. Die Angabe der Eltern, daß der Sohn des bezeichneten Nachweises zum Eintritt in einen bestimmten Beruf bedürfe, läßt sich vielfach auf ihre Richtigkeit nicht nachprüfen. Auch sind die Fälle nicht selten, daß der Besitz des Oberprimaner« Zeugnisses zwar zum Eintritt in den gewählten Beruf nicht erforderlich, für das weitere Fortkommen des jungen: Mannes aber von Bedeutung ist. Daher hat der Kultus« minister neuerdings bestimmt, daß künftig Unterprimanern, welche beabsichtigen, die von ihnen bisher besuchte Anstalt zu verlassen, nach anderthalbjährigem Besuche der Klaff« die Reife für die Oberprima zugesprochen werden kann, ohne daß es eines Nachweises über die beabsichtigte Verwendung des Zeugnisses bedarf. Die Reife darf jedoch nur zuerkannt werden, wenn die Unterlagen für die Versetzung in die Oberprima gegeben sind, ohne irgendwelche Rücksicht auf den späteren Beruf des Schülers. In gleicher Weise ist zu verfahren bei Zuerkennung der Reife für die Unterprima noch anderthalbjährigem Besuche der Obersekunda.
* Sonderzug nach Leipzig. Zur Erleichterung des Besuche« der Leipziger Ostervormesse ist die Einlegung eines c-onder- zuges 2.-3. Klaffe mit Fahrpreisermäßigung von Frankfurt (Main) nach Leipzig für Sonntag den 2. März d. J. in Aussicht genommen, zu dem die Fahrkartenausgaben rn Frankfurt (Main) Hbf., Frankfurt (Main) Süd, Osten? bach-Hbf., Hanau-Ost Fahrkarten verabfolgen werden. Auch können bei allen übrigen Fahrkartenausgaben Bestellungen auf Sonderzugkarten ab Frankfurt, Offenbach und Hanan gemacht werden. Der Sonderzug wird nur abgefertigt werden, wenn genügende Beteiligung vorhanden isi, mehr als 500 Fahrkarten sollen indessen nicht verausgabt werden. Der am Samstag den 22. Februar beginnende Verkauf wird des- halb geschloffen werden, sobald diese Zahl erreicht ist, spätestens jedoch am Freitag den 28. Februar, abends 7 Uhr. Danach wird auf den Stationen besannt gemacht werden, ob der Sonderzug gefahren wird oder nicht. Fällt der Son- derzug aus, so wird gegen Rückgabe der Fahrkarte der Fahrpreis'zurückgegeben. Die ermäßigten Fahrpreise für die einfache Fahrt nach Leipzig betragen: ab Frankfurt (Main Hbf. ^ Hütz 2. Kl. 1040 M., 3. Kl, 7 Mk.. ab OsjeubaH HL^