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* Kaisers Geburtstag der Garnison Hana«. Zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät de- Kaisers und Königs lautet der Garnisonbefehl, daß am 26. d. MtS., von 7 bis 8 Uhr abends, Serenade der Musikkapelle des Ulanen- Regts. Nr. 6 auf dem Marktplatz stattfindet. DasU.-R. stellt auch die erforderlichen Mannschaften zum Tragen derFackeln. Am 27. Januar findet statt: Wecken, ausgeführt von der Musikkapelle des Eisenbahn-Regiment- Nr. 3 und den Spielleuten des 2. Bat. 88. Abmarsch 7 Uhr vormittags von der Kaserne des 2. Bat. 88. Einzuschlagender Weg: Roien- straße, Nürnbergerstraße, Auheimer Weg, Friedrichstraße, Grimmstraße, Schnurstraße, Nürnbergerstraße, Marktplatz, Römerstraße, Herrnstraße, Sternstraße, Paradeplatz, Kaserne deS 2. Bat. 88, wo die Mannschaften zu entlasten sind. Um 9.30 Uhr vormittags Festgottesdienst in der Marienkirche und in der katholischen Kirche. Die Musik des Ulanen-Regiments Nr. 6 spielt in der ev. Kirche, die des Eisenbahn-Regiment Nr. 3 in der kath. Kirche. Mittags 12 Uhr Parade zu Fuß auf dem Paradeplatz. Die Parade kommandiert der Kommandeur des Ulanen-Regiments Nr. 6. Die Truppen nehmen in der Reihenfolge 2. Bat. 88, 2. Bat. Eisenbahn-Rgt. 3, Ulanen-Rgt. 6 auf der Nordseite des Paradeplatzes, Front nach Süden, Aufstellung, die Spielleute des 2. Dat. 88 und die Musik des Eisenb.-Rgt. 3 auf dem rechten Flügel; das Militärunterpersonal der Pulverfabrik (ohne Gewehr auf dem linken Flügel. DieRegimenterund Bataillonestehen nebeneinander, die Kompanien bezw. Eskadrons in Linie mit Eliederabstand hintereinander. Im rechten Winkel zur Aufstellung der Truppen nehmen auf dem rechten Flügel die nicht in der Front befindlichen Offiziere und Beamten, die Offiziere und Oberbeamten der Pulverfabrik und das Offizierkorps des Landwehrbezirks Hanau, auf dem linken Flügel der Krieger-, Veteranen- und Gardeverein Aufstellung.
* Das Mainhafenprojekt ist jetzt in allen Instanzen genehmigt. Demnächst wird mit der Enteignung der Grund-' stücke begonnen.
* Kurhaus Wilhelmsbad. Morgen nachmittag gibt die italienische Kapelle unter Leitung des Kapellmeisters L o s a c o wiederum ein Konzert, da sie bisher ständig aus- verkaufte Häuser erzielte. Die Kapelle erscheint in Uniform.
* Stadttheater. Die heutige Aufführung von „Rosenmontag" beginnt um 8 Uhr und ist bei kleinen Preisen. Morgen Sonntag nachmittag geht bei ermäßigten Preisen die wundervolle Operette „D er l ieb e A u g u st i n" in Szene und abends kommt neu einstudiert zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers das vaterländische Schauspiel „DieQuitzows" von Ernst von Wildenbruch unter der Regie des Herrn Holtz zur Aufführung. Die Fest- Vorstellung wird mit einem von Herrn Direktor Steffter gesprochenen Prolog eingeleitet Am Montag ist bei. gewöhnlichen Schauspielpreisen der einmalige „Kammerkunstabend" Marc Henry und Marya Oelvard." Das Künstlerpaar bietet deutsche Volkslieder zur Guitarre, bretonische Lieder zur Laute in echten Kostümen, Duette, Lieder von Wolf rc. Nachstehend geben wir einige Pretz- urteile, verweisen besonders auf die Kritik der „Frankfurter Zeitung": . . . Vor allem, Marya Delvard, die zuerst mit M. Henry in bretonischer Bauerntracht entzückende französische Duette mit weicher, schöner Stimme zur Laute sang, und dann in dem plakatberühmten, den prärafaelischen schlanken Körper eng umschließenden dun len Kleid nn deutschen und französischen Gedichten ihre starkbeseelte Vortrags- kunst entfaltete, die bei sparsamster Verwendung äußerer Mittel die bewegendsten Wirkungen erzielt. . . . Feinste Gesangs- und Vortragskunst, die auch die duftigsten Töne, und zartesten Klänge mit schmiegsamem Verständnis nachzuschaffen weiß, erlesener Geschmack und sicherstes Stilgefühl in Bewegungen und Kostümen vereinen sich hier zu einem Gesamteindruck von bezwingendem Charme, vermitteln einen Genuß, den kein einziges Vergreisen oder Versagen trübt. — „Neue Freie Presse", Wien: Das Publikum konnte sich im Applaus nicht genug tun, als Marya Delvard ihre seltsame Liederkunst offenbarte, die lüsternsentimentalen Lieder, ihre gespensterhaften, katzenartigen Gebärden sanden stürmischen Anklang; Henrys Kunst steht hoch über allen ähnlichen Darbietungen, er läßt bald ferne, bald nahe Bilder vorüberziehen, läßt das Weh mit der Lust wechseln, wie es das Leben selber tut. — Peter Altenberg in der „Fackel", Wien: Ihre künstlerische Fähigkeit ist das, was wir fanatischen Idealisten allein fordern: das Mysterium! Ein Hauch, eine Gebärde — und es ersteht vor uns ein Menschenschicksal! Eine Bewegung, eine Pause — und es ist die Rätselbildung tiefster Seelendinge. Diese Kunst haben Sie, Marya Delvard. — „Kölnische Zeitung": Hier sprachen und sangen kluge und feine Köpfe mit literarischem Interesse. Henry entwickelte eine Kraft, eine sprühende Frische des Temperaments, die mitreißt'und erquickt; in Delvards vornehmer Sicherheit liegt ein bannender Zauber; in ihrer Art ist sie sicher etwas Großes, Nicht-Erreich- tes". — Am Dienstag wird bei volkstümlichen Preisen ein unterhaltungsreicher „Operettenabend" (Bunter Abend) gegeben.
* Der Spielplan des Stadttheaters zu Hanau a. M. lautet: Sonntag den 26. Jan., nachm. 3 Uhr: „Der liebe’ Augustin". — Abends 1/28 Uhr, Abonnem. A : „Die Quitzows". — Montag den 27., abends 8 Uhr: Außer Abonnement: Kammerkunst-Abend „Henry—Delvard". — Diensiag den 28, abends 8 Uhr: Außer Abonnement: „Operrtten-Abend". — Mittwoch den 29., abends 7 Uhr: Abonnement B: „Die Quitzows". — Donnerstag den 30., unbestimmt. — Freilag den 31., abends ^28 Uhr: Abonne- ment A: „Ein Walzertraum". — Samstag den 1. Februar, nachmittags 1/a4 Uhr: Kindervorstellung: „Tischlein, deck' dich".—Abends8Uhr: Auß.Ab. ,,Der liebe Augustin". — Sonn- tag den 2., nachmittags 3 Uhr: „Die Geisha". — Abends l/t8 Uhr: Außer Abonnement: «Em Walurtrau»".
* Stenographen-Verein Gabelsberger von 1860. Wie alljährlich veranstaltet auch in diesem Jahre unser Verein zur Feier des am 9. Februar zu 124. Male wiederkehrenden Geburtstages des genialen Erfinders und Meisters der Kurzschrift, eine Abendunterhaltung mit Ball am Sonntag den 9. Februar, abends 6 Uhr, in der „Concordia". Wie im Vorjahre ist auch diesmal ein Vereinswettschreiben damit verbunden, das bereits morgen Sonntag den 26. Jan. in den Vereinsräumen in der „Conkordia" stattfindet. Wir bringen nachstehend den Plan dazu zur Kenntnis:
Vormittags 10 Uhr:
Abt. 60 und
80 Silben:
Unlerrichtszimmer 1
ff
80 „
100
ff
parterre
ff
100 „
120 „
ff
2
ff
200 „
mehr „
ff
Bibliothek
Vormittag-
11 Uhr:
Abt.
120 und
140 Silben:
Unterrichtszimmer
1
ff
140 „
160
ff
2
ff
160, 180
u. 200 „
ff
parterre.
Das Ergebnis des Weitschreibens, Verteilung der gestifteten Gabenpreise und Diplome, findet am 9. Februar bei der Feier statt. — Die Einladungskarten (grün) zur Abend- unterhyltung werden im Laufe dieser und der nächsten Woche im Vereinslokal ausgegeben oder mit der Zeitung per Januar versandt. Die Liste zur Eintragung von Gästen liegt bereits auf.
* Gesangverein „Einträchte Die Mitglieder werden nochmals an die heute abend stattfindende Hauptversammlung erinnert.
* Der Ausschuß für Zugendwanderungen der Abteilung Hanau des Vereins der Hochspessartfreunde Rothenbuch beginnt seine diesjährige Tätigkeit mit einer Belehrung an die Jugend und zwar über das Verhalten bei Jugendwanderungen und Bahnfahrten rc. Diese Belehrung findet statt am Samstag den 1. Februar, nachm. 41/* Uhr im Vereinslokal (hinteres Sälchen der Restauration „Zur • Sonne") und bitten wir die Eltern der unserer Jugend-Organisation angehörenden Schüler und Schülerinnen, diese zu veranlasien, daß sie bestimmt und pünktlich erscheinen. Die noch ausstehenden Anmeldungen zu den Jugend- wanderungen werden bei dieser Gelegenheit entgegengenommen, auch können Neuanmeldungen statlfinden. Für die nächsten 2 Monate kommen folgende Jugendwanderungen zur Ausführung:
a m 16. Februar: Waldwanderung um Hanau. Abmarsch bestimmt um 2UhrvonderKinzig- brück e. Essen, Trinkbecher und bei günstiger Witterung die Kochapparate milbringen.
‘Dienstag den 25. März (3. Osterfeiertag) 2 Abmarsch bestimmt k'/r Uhrv 0 m Steinheim er Tor (Deutsches Haus). Wanderung über Klein- Steinheim auf schönen Waldwegen vorüber am Galgen — Höllenhütte—Klein-Steinheim, Besichtigung. Einkehr findet bei beiden Wanderungen nicht statt. Die Jugendgruppe der Altersklasten von 14—18 Jahren beteiligt sich auch an diesen Wanderungen, später finden für diese die Wanderungen unabhängig von den Schülerwanderungen statt.
* Nationalliberaler Arbeitervein. Heute CamStag, abends i/»9 Uhr, zwanglose Zusammenkunft in der „Concordia" (Vereinszimmer 1. Stock). Mitgliederanmeldung und Beitragszah'ung daselbst. Von 9 — 10 Uhr Auslage zur Weihnachtskaste. DK Frauen und Kinder der Mitglieder werden besonders auf die Weihnachtskaste aufmerksam gemacht, die Einlagen können von 10 Pfg. an in beliebiger Höhe gezahlt werden. Die Herren Unterkassierer werden dringend gebeten, zwecks Kontrolle der Neueinteilung der Bezirke, zu erscheinen. Durch beständige Mitgliederzunahme machte sich eine größere Bezirkseinteilung notwendig und wollen die Mitglieder ein Versehen bei vorkommenden Fällen damit entschuldigen.
* Lichtspieltheater. Unter dem eigenartigen Titel „Die Katzenbaronin" erscheint diesmal ein tragischer Film voll spannender Momente, von dem wir nur sagen können, daß sein Inhalt jeden in seinen Bann schlägt. Ein Indianer- bild, wie es fesselnder nicht gedacht werden kann, stellt das Drama „Der Telegraphist des Forts" dar, während das Drama „In der Wildnis" ebenfalls ein Bild des Hasses zwischen den Weißen und den Rothäuten vergegenwärtigt. Eine interessante Aufnahme aus Indien läßt uns eine Tigerjagd mit all ihren aufregenden Momenten miterleben. Pathe Journal bringt u. a.: Einweihung der Gedächtniskirche für gefallene russische Krieger in Leipzig, Sturmfluq des Piloten Reichert, Ausnahmen von Eisenbahnzusammenstößen, Parade vor dem General Ferre in Orleans usw.
* Freie Vereinigung selbständiger Schuhmacher Hanau a. M. und Umgegend. Die Schuhmachermeister vereinigen sich. Am Mittwoch den 22. Januar fand im Restaurant „zur Karthaune" in Hanau eine öffentliche Der- sammlung der selbständigen Schuhmacher statt. Herr Schuh- machermeister K n a ck m u s aus Frankfurt a. M. hielt einen Vortrag über „die wirtschaftliche Lage der selbständigen Schuhmacher". Herr Knackmus ist kein Handwerksretter, der glaubt, dem Schuhmacher-Handwerk den sogenannten goldenen Boden zurückerobern zu können. Von den sonst gepriesenen künstlichen Mittelchen, wie Bekämpfung der Gefängnisarbeit, niedrige Gesellenlöhne, Genossenschaftswesen usw., verspricht er sich nicht viel, wichtiger ist ihm, daß der selbständige Schuhmacher für seine Arbeit anständige Preise erhält. Mit reichem, statistischem Material beweist er, daß trotz ganz bedeutender Erhöhung der Lederpreise und aller Lebensmittel, die Preise für Schuh- und Scbuhreparaturen nicht erheblich gesteigert werden konnten. In einer Zeit, wo alle anderen Berufe, wie Metzger, Bäcker, Krämer usw., eine fortwährende Steigerung ihrer Warenpreise durchführen, gehört wirklich nicht viel Courage dazu, dem Publikum begreiflich zu machen, daß auch der Schuhmacher höhere Preise haben muß. Der neugegründeten „Freien Vereinigung selbständiger Schuhmacher in Hanau und Umgebung", der W iMi die große
Mehrzahl der in Betracht kommenden Schuhmachermeistrs angehören, empfiehlt Redner in diesem Sinne zu arbeiten. Dazu gehört aber, daß sich alle noch fernstehenden Kollege» der Vereinigung anschließen und einig seien.
* Evangelisationsversammlungen werden, so Gott will von nächsten Mittwoch den 29. b. Mts. ab bis einschl. 4. Februar jeden Abend 81/» Uhr im Saale der Christlichen Gemeinde, Hospitalstraße 41 stattfinden von Herrn Evangelist F. K a i s e r aus Beuel bei Bonn, wozu jedermann herzlich eingeladen ist. (Näheres stehe Inserat.)
* Narrhassani, der Zirkus der ungezählten Tausend, kommt nach Hanau! Wohl sprach man in den letzten Tagen hier und dort davon, daß ein Gastspiel dieser bedeutendsten internationalen Zirkusgesellschaft in sicherer Aussicht stände, doch es gab viele Zweifler, die behaupteten, ein solche- Riesenunternehmen würde hier gar nicht seine Rechnung finden, sodaß ein Besuch desselben vollständig ausgeschlossen sei. Was man kaum zu hoffen wagte, geht nun in Erfüllung und da ist es vor allem die 5. Riege der Turngemeinde, der wir die in Aussicht stehenden großartige« zirzensischen Genüsse zu verdanken haben, denn allein auf ihre Veranlassung wird der berühmte Zirkusdirektor mit seiner auserlesenen Künstlerschar und seinem prächtigen exotischen Tiermaterial am 1. Februar eine einmalige Galavorstellung auf dem Turnermaskenball geben. Alles Nähere wird noch durch Plakate und Voranzeige« bekannt gemacht.
* Natioualliberaler Arbeiterverein. Die Mitglieder werden nochmals auf die am nächsten Mittwoch den 29. Jan. im großen Saale der „Concordia" statlfindende Jahresversammlung des Nationalliberalen Vereins aufmerksam gemacht. Um vollzähliges Erscheinen wird dringend gebeten. Unser Landtaqsabgeordneter Herr Baurat Wohlfarth somit Herr Generalsekretär Brehm werden Vorträge halten über die bevorstehenden „Landtagswahlen und Landtagsarbeit*, sowie „Die Politik der Nationalliberalen Partei im Reichstage". Da bei diesen so wichtigen Themas auch die Tätigkeit unserer Partei gegenüber dem Ärbeiterstand« eine Erwähnung finden wird, so liegt es im Interesse eines jeden Mitgliedes, durch den Besuch obiger Versammlung sich mit der Arbeitsleistung unserer nationalliberalen Partei vertraut zu machen.
* Hanauer Zentral - Begräbniskasse. Die Mitglieder werden hiermit nochmals an dieser Stelle aufmerksam gemacht auf die am nächsten Sonntag, vorm. 11 Uhr, im Gasthaus zum „Grasen Philipp Ludwig" stattfindend« Jahresversammlung.
* Bahnhofsrestauration Ostbahnhof. Im Wartesaal 1. und 2. Klaffe des Ostbahnhofs find seit gestern 7 der Neuzeit entsprechende Lampen und 4 Deckenbeleuchtungskörper angebracht, welche die von den Hanauern stets gern besuchten Räume feenhaft beleuchten.
* Centraltheater. In einem ausführlichen Artikel haben wir bereits auf dar vaterländische Schauspiel „Der Film der Königin Luise" hingewiesen, das von heute ab erscheint. Die geschichtliche Zeit der Königin Luise dient dieser kine- matographischen Großtat zum Hintergrund und wir glauben sicher, daß der Film auch in unserer Stadt großem Interesse begegnen wird. Ein militärische- Drama au- dem Krimkriege bringt der Film „Der Todesritt bei Balaklava". Er vergegenwärtigt die Szene, in der vierhundert tapfere Briten ihr junges Leben verloren. Das Drama „Nr. 482" schildert in realistischer Weise die ergreifende Lebensgeschichte zweier Menschen und eine Naturaufnahme zeigt uns ein herrliches, Bild des Rigi und der Berner Alpen. Eclair-Revue bringt Neues aus aller Welt.
* Erste Hanauer Carnevalgesellschast 1893. Wir geben hiermit noch folgende Geschäfte als Verkaufsstellen unserer Redoutkarten bekannt: die beiden Hofbuchhandlungen, Restaurant Haas, Theater-Cafè, Cafè Fallstaff, Deutsches Haus, Cigarrenhandlungen von Wiltheis, Gehrmann und Collmann; außerdem können auf Bestellung Karten bis Fastnacht-Dienstag, 6 Uhr abends, reserviert werden, jedoch nut Hirschstraße 16. Da bekanntlich an der Kasse eine Erhöhung des Preises eintritt, ist es vorteilhaft, sich die Karten vorher zu beschaffen oder reservieren zu lassen. Um jedenx^.sucher Rechnung zu tragen, wird, wie in früheren Jahren, auch diesesmal wieder eine bayerische Bierhalle und ein Wiener Cafe errichtet. Man bittet genau zu beachten: „Erste Hanauer Carnevalgeselschaft 1893!"
* Kaufmännischer Verein Frankfurt (BezirkSvcrem
Hanau). Wir verweisen auf die heutige Annonce.
* Silberne Hochzeit. Morgen Sonntag den 26. Januar feiern die Eheleute Friedrich Lehn, Vor der Kinzig- brücke 2 hier, das Fest der silbernen Hochzeit.
• Die Turngesellschaft Hanau, gegr. 1881 (D. T.), hielt am Samstag den 18. d. M. ihre Jahresversammlung ab. Aus dem Bericht des Vorstandes geht hervor, daß das abgelaufene VereinSjahr ein Jahr deS Fortschrittes, des Wiederauflebens für den Verein gewesen ist. Dank der idealen Turnverhältnisse in der Halle deS Turn- und Fecht- Clubs hat sich der Turnbetrieb in erfreulichem uRane : wickelt und der Turngesellschaft neue Mitglieder, hauptsächlich jugendliche Turner zugekührt. Der Mitgliederbestand zäh e am 31. Dezember 150 Turner sowie 12 Mitglieder di- gegenwärtig ihrer Militärpflicht genügen. Durch en 0 auSgeschieden ist Turner Adolf Paulsohn, zu dessen Ehre ^sich die Versammlung von den Plätzen erhob. Der Turnes $ war während des ganzen Jahres sehr gut. Es turnten an 99 Abenden 4384 Turner, das ergibt einen Durchschnitts besuch von 44 Turnern für den Abend. Die böchs e - suchszahl war am 12. Oktober mit 65, die niedrigste am 4 Mai mit 85 Turnern. Die Schülerrege besteht aus 20 Schülern, die die Turnstunden regelmäßig besuchten. — D« Erfolge, die im abgelauf-n-n Jahre »M wurden zeigen auch einen entsprechenden Fortschritt. An dem Gauturnfest des Gaues Offeubach-Hanau in Obertshausen beteiligten sich 14 Zöglinge, von denen 7 mit Preisen bedacht wurden. — Das 31. MiUelrbeimiche Kreiötmujest in AschaLlenbura murin