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Neertaq
20. Dezember
habe. — Stadtv. Schwabe wünscht, in eine Beratung über die grundlegenden Prinzipien der Vorlage ein tu treten und über die Zahlen in einer späteren Sitzung zu debattieren. — Nach weiteren Bemerkungen der Stadtv. Philips und Koburger, richtete Stadtv. Hoch an den Vorsitzenden dar Ersuchen, für die Folge darauf hinzuwirken, daß zu allen wichtigen Angelegenheiten eine ausführliche schriftliche oder mündliche Begründung gegeben würde, denn eS habe sich heute wie schon öfters gezeigt, daß ohne eine solche eine Orientierung unmöglich sei. — Der Antrag Müller, die Sache von der Tagesordnung abzusetzen, wurde nach Er- schöpfung der Rednerliste mit großer Majorität angenommen. — Ob das Schmerzenskind, wenn es sich in neuem Gewände hi einer der nächsten Sitzungen präsentiert, zu einem sowohl für die Stadtverwaltung wie die Bürgerschaft befriedigenden Ab» ichluß geführt werden wird?
Kleinere Vorlagen.
Der Nachtrag zum Ortsstatut, betreffend die Ruhegehalte der Gemeindebeamten usw., wird in der vorgelcgten Fassung genehmigt, desgleichen die abgeänderte Fassung des Vertrags wege« Vermietung von Räumen im Hause Bangert 2/4 (des alten Landgerichtsgebäudes) an das Königliche Gymnasium. — Als Armenpfleger für den verstorbenen Herrn Peter Körner wurde Herr Kaufmann Philipp Seitz gewählt. — Nach Genehmigung einer den neuen Schulhausneubau betreffenden Fluchtlinienplanändernng wurde die Sitzung geschlossen.
* Die Derkaufsläden find in dieser Woche bis 10 Uhr abends geöffnet.
* Das Ergebnis der National-Flugspende beträgt 7 234 506.29 Mk. Die Provinz Hessen-Nassau ist beteiligt mit 260 262.05 Mk.
* Die Typhuserkraukungen in der Kaserne des üisenbahuregiments, durch die ein großer Teil der hiesigen Einwohnerschaft erregt und beunruhigt ist, gaben dem Stadtv. Dr. Wagner in der gestrigen Stadtverordnetensitzung Veranlassung, an den Oberbürgermeister die Anfrage zu richten, was ihm über die Erkrankungen und deren Ursachen bekannt sei und ob für die Einwohnerschaft wegen der städtischen Wafferleitung Grund zur Beunruhigung vorliege. Oberbürgermeister Dr. G e b e s ch u s erwiderte, daß er, als er von den Erkrankungen gehört, sich mit der Polizeibehörde in Verbindung gesetzt und von dieser die Mitteilung erhalten habe, daß bei ihr kein Typhusfall gemeldet sei. Er habe dann den Kreisarzt Dr. Sauberzweig telephonisch angerufen, der ihm ebenfalls gemeldet habe, daß die Stadt vollständig typhusfrei sei. Bei der Ansteckung in der Kaserne des Ei senbahnregiments könne es sich nur um Nahrungsmittel handeln, was unter anderem daraus hervorgehe, daß sämtliche Einjährige und Unteroffiziere von der Krankheit verschont geblieben und diese auch nur im 1. Bataillon vorgekommen seien. Eine offizielle Erklärung sei ihm aber bis dahin noch nicht zugegangen gewesen. Erst gestern sei ihm von dem Oberstabsarzt die Mitteilung geworden, daß beim 1. Bataillon 174 Soldaten an Typhus und 30 unter typhusveidâchtigm Erscheinungen erkrankt seien. Die Kaserne sei abgesperrt worden. Man habe sich ihm gegenüber geäußert, daß die Erkrankungen vermutlich ans Ansteckung durch Milch zurückzuführen seien, welche im 1. Bataillon in ungekochtem Zustande dem Kaffee zuzugeben würde. Diese Annahme gewinne noch sn Wahrscheinlichkeit durch die Tatsache, daß der PUlchlieferant außer dem 1. Bataillon hier keine Abnehmer habe. Das Wasser der städtischen Wasserleitung könne er als einwandsfrei bezeichnen. Vorsteher Justizrat Uth fragte an, ob bei Typhus keine Anzeigepflicht bestehe, die Frage wurde vom Stadtv. Dr. Wagner dahingehend beantwortet, daß eine Anzeigepflicht nur bei Typhus v e r d a ch t vorgeschrieben sei. Nach den Ausfüh» rungen des Oberbürgermeisters, so führte der Redner weiter aus, sei noch nicht sicher feflgestellt, daß nicht auch die Zivil» und übrige Militärbevölkerung gefährdet fei. Wenn er auch nicht glaube, daß die Erkrankungen dem Genuß von Wasser zuzu- schreiben seien, so mache ihn doch besorgt, daß auch die vor einiger Zeit hier aufgetretene kleine Typhus-Epidemie in ihrer Ursache mit Sicherheit nicht feftgestellt worden ist. Auf jeden Fall solle man bei der Untersuchung des hiesigen Wassers keine Vorsicht außer Acht lassen. — Stadtv. Baurat Wohlfarth hält es für ausgeschlossen, daß der Krankheitskeim von unserem Wasser herührte, wenn derselbe aber auf die Milch zurückzuführen sei, dann bedeute dies eine sehr gefährliche Sache für die Stadt, weil nicht ausgeschlossen wäre daß der Milchlieferant auch an Leute in der Stadt verkaufe. Deshalb müsse versucht werden, in Erfahrung zu bringen, woher die Milch bezogen wird, um erforderlichenfalls die Einwohner warnen zu können. — Auf eine Anregung des Stadtv. Spatz hin wurde die schon seit längerer Zeit vorgesehene Verstärkung der städtischen Gesundheitskommission durch die Wahl der Herren Chemiker Dr. Braunmüller und Gewerberat Dr. Schröder am gestrigen Abend vorgenommen. Gemeinsam mit dieser soll der Magistrat über den Herd der Krankheit Erhebungen anstellen, wie auch in kurzen Zwischenräumen das hiesige Wasser untersucht werden soll.
* Stillstand in den Erkrankungen beim Eisenbahnregiment. Nach heute morgen eingezogenen Erkundigungen nehmen die Erkrankungen beim 1. Bataillon Eisenbahn-Regiments Nr. 3 einen günstigen Verlauf, auch scheint ein Stillstand eingetreten zu fein, denn neue Fälle sind nicht vorgekommen. Die bakteriologische Untersuchung von gestern hat noch nicht die Ursache der Krankheit feststellen können, die Nachforschungen werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
* Gesangverein „Germania". Eintrittskarten zu der am 1. Januar stattfindenden Abendunterhaltung mit Ball sind durch den Dereinsdiener Wilhelm Simon, Kanalplatz 2 und bei sämtlichen Mitgliedern zu haben.
* Schulfest des Königl. Gymnasiums. Eine ebenso eigenartig schöne als charakteristische Veranstaltung vereinigt alljährlich Lehrer, Eltern und Schüler des Gymnasiums zu einigen ausgesucht unterhaltenden Stunden. Ton- und Wortkunst kommen hierbei neben der edlen Turnkunst ausgiebig zur Geltung und es war wirklich gutes, was die Schüler auch gestern wieder boten. In den Musikvorträgen und Thören hörten wir schöne Sachen, die exakt wiedergegeben wurden, ebenso in der Kunst der Deklamation. Hierbei trafen die jugendlichen Deklamatoren nicht nur meisterlich den Sinn und den Tharakter ihrer Dortrage, sondern auch das von dem Autor bei der Abfassung Empfundene fand angemessenen Ausdruck. Prächtige Bilder von jugendlicher Kraft und Gewandtheit zeigten uns die turnerischen Uebungen. Die einzelnen Leistungen boten einen herzerfrischenden Anblick, sie bewiesen aber auch, was wir besonders freudig empfanden, in welch hohem Maße der Turnsport gerade am Gymnasium gepflegt wird. Alle Vorführungen fanden den lebhaftesten Beifall der Festbesucher. Zum Schluffe fand für die Schüler der oberen Klaffen ein Tanzvergnügen statt. Dem Feste lag folgende Vortragsordnung zu Grunde: 1. Andante con moto tranquillo, erstes Klaviertrio, zweiter Satz, von Mendelssohn; 2. Chöre: a) „Es ist ein Ros' entsprungen", b) „Christnacht" von Franck; 3. Deklamationen: a) „Elegie (VIII)“ von Emanuel Geibel, b) „Der törichte Jäger" von Gustav Falke, c) „Nis Randers" von Otto Ernst; 4. Musikvorträge für Violine und Klavier: a) „Lied ohne Worte" von Mendelssohn, b) „Reverie“ von Vieuxtemps, c) „Berceuse de Jocelin“ von Godard; 5, Reckübungen (1 und TF); 6. Deklamationen: a) „So einer war auch er" von Arno Holz, b) „Meinhard von Dürrenstein" von Lev. Ludwig Schücking, c) „Barbara Allen" von Theodor Fontane; 7. Chöre: a) „Frühlingsgruß" von Billeter, b) „Kuckuck, wie alt?" von Schröder; 8. Mufikvortrage für Cello und Klavier: a) „Romance sâns pâroles" von D. van Eeens, b) „Melodie" von A. Rubinstein; 9. Turnen (IF und HP) a) Keulenschwingen, b) Pferdspringen; 10. Chöre: a) „Morgen- gebet" von Lorenz, b) „Lied fahrender Schüler" von Lachner.
* Lohengrinfestspiele. Die geehrten Chormitglieder werden dringend um vollzähliges Erscheinen bei der heutigen letzten Probe vor Weihnachten gebeten.
* Weihnachtsfeier. Am 1. Feiertag hält der Gesangverein „Melomania" wie alljährlich im Saale zur „Stadt Bremen" seine Weihnachtsfeier ab, wozu Freunde und Gönner herzlichst ein geladen sind. Das Komitee ist bemüht, den Abend zu einem würdigen zu gestalten, damit jeder Besucher auf feine Rechnung kommt. Zur üblichen Verlosung sind sehr hübsche und praktische Gegenstände erworben und wird bei Gesang, Konzert und sonstigen Unterhaltungen auch zum Schluß das beliebte Tänzchen nicht fehlen. Der Eintrittspreis, 20 Pfg. pro Person, ist ein sehr geringer und somit ein Besuch sehr zu empfehlen.
* Weihnachtsfeier des Tierschutzvereins. Das nahende Weihnachtsfest wirft seine Lichtseiten voraus, in der Familie und in den Vereinen rüstet man sich, das lieblichste aller Feste würdig feiern zu können, lebendig ist es in den Herzen, von Tannendüften ist Haus und Hof durchzogen. In dieser Zeit rüstet sich auch alljährlich der Tierschutzverein, dessen Bestrebungen ja bekanntlich vor allem auf idealem Gebiete liegen, seine Prämiierungsfeier in Gestalt eines Weihnachtsabends zu begehen, eine Feier, die von jeher auf alle Teilnehmer großen Eindrck gemacht hat. So war es auch gestern abend im Saale der Concordia, woselbst die diesjährige Prämiierungsfeier abgehalten wurde, die diesmal in etwas größerem Umfange vorbereitet und gedacht war. Der für die Gestaltung der Veranstaltung gewählte Ausschuß hatte mit Umsicht und Tatkraft seines Amtes gewaltet, sodaß sich die Feier in einem Rahmen bewegen konnte, der geeignet war, alle Besucher hoch zu befriedigen. Ein unendlicher Stimmungszauber durchzog die Veranstaltung, denn es galt, Anerkennung und Dank den Männern zu zollen, die sich in der Pflege und Behandlung der ihnen anvertrauten Tiere besonders bewährt hatten, wie auch derjenigen Personen zu gedenken, die auf dem Gebiete des Vogelschutzes sich mit besonderem Eifer und liebevoller Hingebung betätigt haben. Herr Pfarrer Hufnagel, Keffelstadt, der tatkräftige Vorsitzende des Vereins, leitete die Veranstaltung ein mit einer herzerfrischenden, von starker Liebe zur Sache getragenen Ansprache, worauf der Prämiierungsakt vor sich ging. Es wurden durch Ehrendiplom unter Elas und Rahmen und eine Geldspende ausgezeichnet folgende Tierpfleger: Hugo Alt aus Wohnbach (Kr. Friedberg) ,beim Kornhaus Hanau; Philipp Bender aus Oberramstadt, bei der Firma E. F. Döring, Hanau; Franz Braun aus Eroßwelzheim, ebenfalls bei der Firma E. F. Döring, Hanau; Conr. Breiten- stein aus Allendorf (Kr. Kirchhain), bei der Maschinen-Fabrik Framag (Direktor Hermann Bruchlacher) in Großauheim; Peter Heckmann aus Unternaffau (Kreis Eberbach), bei I. L. Wörner, Hanau; Ferdinand Hermann aus Michelbach, bei dem Hofbrauhaus Hanau vorm. E. Ph. Nicolay); Johann Kochanski aus Sydnow (Kr. Bromberg), bei dem Domänenpächter Gustav Schwarz, Kinzighetmerhof; Georg Kromm aus Hüttengesäß, bei dem Gutsbesitzer Wilh. Koch, Baumwieserhof; Johann Ruth aus Hüttengesäß, bei der Kalk- werke-Aktiengesellschaft Hanau vorm. Hein & Stenger; Georg Strasser aus Seifriedsberg (Kr. Gemünden), bei der Firma Ferd. Schlingloff, Spediteur. Die Bitte des Vorsitzenden an die prämiierten Tierpfleger, im Sinne der Bestrebungen des Tierschutzoereins weiter zu wirken, fand freudige Aufnahme, indem einer der Prämiierten im Namen seiner Kameraden' ein dahingehendes Versprechen abgab. — Weiter wurden durch ^hrendiplome nachstehende Vogelichützer ausgezeichnet: Fabrikant Ferdinand Bauer in Hanau; Obergärtner V ö n s e l in Mainkur; Kaufmann Ferdinand Eisenach in Hanau; Fabrikant Ludwig Gereth in Hanau; Hegemeister Lange zu Neuwirtshaus; Oberzolleinnehmer Karl Schikora in Hanau; Förster Schröder in Enkheim; Graveur Wilh. Stelz in Hanau; 2:uu Dr. Johanna Diesterweg W w e., Rentnerin, in Hanau; Frl. Marie Lindenbauer, Rentnerin, in Hanau. — Um- ra^mt wurde der festliche Akt von Darbietungen mannigfacher Apt, indem sich in dankbarer Weise ausgezeichnete Kräfte in den - lenst der schönen Sache gestellt hatten. Herr Jac. G e i s s e l l, ein warmer Freund und Anhänger aller idealen Bestrebungen, bot Rezitativ und Arie aus Haydns „Schöpfung" — „Und Gott
sprach"—, Frl. Johanna Schnell aus Hanau erfreute mH einigen reizenden mohlgelungenen Licdervorträgen und lief diesen dann noch zwei ebenfalls recht beifällig ausgenommen« Deklamationen („Tempora mufantur“ und „Zum Vogelschutz") folgen. Den Text der Deklamation „Zum Vogelschutz" lassen wir hier auf allgemeinen Wunsch folgen. Er lautet:
Laßt die kleinen Sänger singen
Und sich froh zum Himmel schwingen;
Laßt sie Nester bau'n und brüten.
Doch vertreibt sie von den Hüten.
Schwer bestraft den Vogelfänger,
Der uns raubt die kleinen Sänger.
Wer mit Ruten sie und Netzen
Fängt, verfalle den Gesetzen,
Wer den Sängern schafft Bedrängnis,
Fort mit ihm in das Gefängnis!
Alles andre wird nichts nützen,
Strenger Richter, laß ihn sitzen!
Doch was soll man denen sagen,
Die auf Hüten Vögel tragen,
Die zulieb der argen Mode
Schuldig sind an ihrem Tode?
Was soll mit der Maid geschehen,
Die im Vogelhut wir sehen,
Die, um töricht sich zu schmücken.
Uns zerstört das Lenzentzücken?
Gegen die verkehrte Sitte
Hilft nicht Mahnung oder Bitte;
Alles andre wird nichts nützen:
Deutscher Jüngling, laß sie sitzen!
Die Gesangsabteilung des Kaufm. Vereins (Leitung: Herr Lehrer E. Schnell) bot einige prächtige Chöre, die stürmischen Beifall auslösten. Besonderes Interesse erregte dann der Vortrag des Herrn Rektors Schilling aus Fechenheim über die Naturdenkmalspflege mit ihren Tieren im allgemeinen und Vögeln im besonderen", der durch Lichtbilder erläutert wurde. Der Vorttragende verstand es in hohem Maße, durch seine Ausführungen zu fesseln und die Herzen der Zuhörer für die von ihm vertretene Sache zu erwärmen, umsomehr, als er „Heimatklänge" ertönen ließ, die starken Widerhall fanden. Der Vorsitzende, Herr Pfarrer Hufnagel, war in seinen Dankesworten an den Vortragenden ein trefflicher Vermittler der Gefühle der Versammlung, auch er berührte die Heimatliebe und ergänzte die Ausführungen des Vortrages noch durch entsprechende Ausführungen, die ebenfalls auf fruchtbaren Boden fielen. Die Gesangsabteilung des Kaufm. Vereins gab dieser Kundgebung zur Pflege des Heimatgedankens einen passenden Abschluß durch den Vortrag des Chores „Heimat". — Herr Lehrer' Schnell faßte in einer schwungvollen Ansprache das am Abend Gebotene zusammen. Im Zeichen der Dankbarkeit habe die Veranstaltung gestanden, dankbar habe man sich den Männern gegenüber gezeigt, die aktiv für die Sache des Tierschutzes gewirkt hätten, dankbar wolle man sich aber dem Manne gegenüber erweisen, der so lange Ä an der Spitze des Vereins stehe Wenn der Verein so vieles erreicht habe, so sei es Herrn Pfarrer Hufnagel vor allem zu danken, dem er ein kräftiges Hoch auszubringen bitte. Dieser Aufforderung wurde gern entsprochen. Noch ehe die Versammel- ten auseinander gingen, nahm der Vorsitzende noch Gelegenheit, allen Mitwirkenden an der Veranstaltung herzlich zu danken. Der Verlauf des Abends wird sicher allgemein befriedigt haben und noch lange in der Erinnerung bleiben.
* Eardeverein Hanau. Das Wintervergnügen des Unteroffiziervereins des 2. Batailloys Jnf.-Regts. Nr. 88, welches infolge Ablebens Sr. Kgl. Hoheit des Prinzregenten Luitpold von Bayern verlegt werden mußte, findet nunmehr morgen Samstag den 21. d. Mts., abends 8% Uhr, im Saale „Zur Centralhalle" statt und bitten wir unsere Mitglieder und deren Angehörige, der hierzu an uns ergangenen freundlichen Einladung rege Folge leisten zu wollen. Vereinsabzeichen anlegen.
* Eeflügelausstellung in Hanau-Kcffelstadl. Die ^rberei- tungen für die 1. allgemeine Eeflügelausstellung des Geflügelzuchtvereins Keffelstadt sind nahezu beendet. Die Programme sind den bekannten Züchtern übersandt worden und laufen auch die Anmeldungen sehr zahlreich, besonders aus dem Landkreise Hanau, Starkenburg, Oberheffen, Rheinhessen und Bayern, ein. Es wird sich deshalb für die Züchter, welche noch nicht gemeldet hoben, empfehlen, ihre Meldung baldigst abzugebeu, da voraussichtlich die zuletzt eintreffenden Meldungen wegen Platzmangel zurückgewiesen werden müssen.
* Freundschaftsbund junger Mädchen. (Abteilung Mariengemeinde.) Am 3. Feiertag (27. Dezembers nachmittags 5 Uhr, gedenken wir unsere Weihnachtsfeier im Vereinshaus, Nußallee 22, abzubalten. Die Eltern und Angehörigen unserer jungen Mädchen, sowie alle Freunde unserer Sache sind herzlich dazu einoeladen. — Für das gemeinsame Kaffeetrinken sind uns Kaffee und Zucker schon durch gütige Hand gespendet, doch sind wir dankbar, wenn uns gute Freunde noch einige Kuchen dazu stiften wollien. f Gaben we den am 3. Feiertag, vormittags von 9 Uhr ab, in Nußallee 22 dankbarst in Empfang genommen. Karten rum Eintritt ä 20 Pfg, sind zu haben bei: Frau Superintendent Fritsch, Diakonissenstraße 6, Frau Pfarrer Göbels, Nückertstraße 9 und Frau Pfarrer Wohlfahrt, Ebelhordstraße 8.
* Stenographen-Verein Gavelsbergrr von H$(iO» Wir machen unsere Mitglieder an dieser Stelle daraus aufmerksam, daß wir am Samstag den 28. b. Mts. in der Concordia eine Weihnachtsfeier (Familienabend mit Unterhaltung und Tanz) veranstalten. Der Vergnügnugsausschuß ist bestens bemüht unseren Mitgliedern und Freunden einige frohe Stunden zu bereiten. Die Einladungskarten sind der Dezember-Nummer der „Stenographischen Nachrichten" bei* gegeben, die bis heute abend im Vereinslokal zur Ausgabe gelangt, die nicht abgeholten Zeitungen werden dann nebst Karte int Laufe der nächsten Woche durch den Vereinsdiener zugestellt. Adressen einzustihrender Gäste können nur noch bis heute abend in die aufliegenbe Liste eingetragen werden. — Wir weisen gleichzeitig darauf hin, daß in der Weihnachtswoche der gesamte Unterricht aussällt und bi« Unterrichtsstunden am Dienstag den 31. d. Mts. Wiederbeginnen.