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Oesterreich hat Lebensinteressen und hohe Lebensaufgaben im Dölkergewirr des Ballans. Die Monarchie mutz nicht die Entwickelung auf dem Balkan hemmen, sondern klug und energisch für ihre Lebensangelegenheiten sorgend diejenigen unterstützen, welche sich als kräftige Träger der Ankunft erweisen.
Wie man in Oesterreich die Balkanfrage beurteilt.
Der Wiener Mitarbeiter der „Leipz. N. N." schreibt:
Der militärische Zusammenbruch der Türkei hat hier ebenso überraschend gewirkt wie anderswo, und manche Theorie der zünftigen Diplomatie über den Haufen gewor- sen. Das gilt in erster Linie von dem famosen Dogma des „Statusquo" ans Lem Balkan. Schon ist llesküb in den Händen der Serben, und es erscheint nur als eine Frage der Zeit, wann auch Adrianopel in den Händen der Bulgaren. Salonik im Besitze der Griechen und Skutari in der Gewalt der Montenegriner sein werden. Inzwischen ist auch bereits nahezu der ganze Sandschak Novibasar von Serben und Montenegrinern okkupiert worden. Oesterreich- Nngarn steht „Gew^r bei Fuß" diesen gewaltigen Umwälzungen auf dem Ballan zu. Man hatte in Oesterreich, allerdings nur von nichtamtlicher Seite, so oft den Satz aussprechen hören, daß Oesterreich eine Besetzung des Sandschaks Novibasar ebensowenig ruhig hinnehmen könne wie eine Eroberung Skutaris oder eine Okkupation Salonikis, daß man auf feiten der Dalkanstaaten über die Untätigkeit Oesterreichs sichtlich überrascht ist und darin einen Rückzug der Habsburgischen Monarchie erblickt. Allerdings sieht man in Wien die Besetzung des Sandschaks Novibasar und die Eroberung Allserbiens, sowie die rapide fortschreitende militärische Okkupation der übrigen Gebiete der europäischen Türkei nur ' als ein „Provisorium" an, und man rechnet noch immer darauf, daß bei der endgültigen Bilanz nicht die Ballanstaten, sorwern die Großmächte, Rußland einge- schlossen, sich in der Poinoareschen Formel auf die Ausrecht- erhallung des Statusguo geeinigt haben, wie immer auch der Krieg ausfallen möge.
Aber die Poincaresche Formel ist doch nur ein sehr gebrechlicher Tragbalken des europäischen Konzerts und sie berichte auf einer Voraussetzung, die durch die Kriegser- eigniffe längst umgestoßen ist, auf der Voraussetzung nämlich, daß die Türkei Lurch chren Widerstand genügende Beweise von Lebenskraft geben, um auch dem Ballanbunde eine schließliche Intervention der Großmächte erwünscht erscheinen zu lassen. Das ist nicht geschehen, vielmehr ist der völlige militärische und politische Zusammenbruch der Türkei in greifbare Nähe gerückt, und wenn nicht in letzter Stunde noch ein völliger Umschwung auf dem Kriegstheater eintritt, so schwindet die Hoffnung, daß es möglich sein wird, den Statusquo auf Lem Balkan auftecht zu erhalten. Nur durch eine bewaffnete Intervention der Großmächte wäre es denkbar, den siegreichen Balkanstaaten ihren Siegespreis wieder zu entreißen, und einem solchen Versuch würde Rußland nicht nur nicht zustimmen, sondern sich selbst auf die Gefahr eines europäischen Krieges widersetzen. Darüber ist man auch hier nicht im Zweifel.
So schreibt die „Reichspost", das Organ des Thronfolgers: „Der Statusquo auf dem Balkan ist tot und keine Diplomatenkunst wirL ihn wieder zum Leben erwecken". Damil ist nun jener andere Fall in den Sorbet grunb getreten, den Graf Berchtold von den Delegationen mit den Worten gekennzeichnet hat, daß die habsburgische Monarchie auf dem Balkan wichtige Lebensinteresten habe, welche sie „unter allen Umständen" wahren werde. Die „Reichspost" charakterisiert diese Lage mit den Worten: „Es finL Schicksalsfragen an uns, so groß, wie sie nach der Niederlegung der deutschen Kaiserwürde durch die Habsburger nur einmal an die Monarchie herantraten, Mr Zeit der Ausscheidung aus dem deutschen Bunde". Was wird Oesterreich tun? Wird es auf dem künftigen europäischen Kongreß, der zweifellos berufen sein wird, den kordischen Knoten der Balkan
keine anderen dulden. Unter der einsichtsvollen Pflege der Landesherren gedieh das preußische Postwesen zu einem hohen Grade der Ausbildung. Die Erkenntnis der Notwendigkeit, die internationale Wirksamkeit des Postwesens bindj billige Tarife und andere Verkehrserleichterungen M fördern, führte zunächst am 6. April 1850 Mr Errichtung des DeutsH-Oefterreichischen Postvereins, der wenigstens für Deutschland und Oesterreich einen einheitlichen Portosatz herstellte, und am 1. Januar 1868 erfolgte die Begründung der Norddeutschen Bundespost, die auch Hessen südlich vom Main umfaßte. Die Bundespost war die erste Etappe Mr Verwirklichung der deutschen Einheitspost, und nach Wiederauftichtung des neuen Deutschen Reiches im Jahre 1871 erstand auch die Deutsche Reichspost wieder, aber nicht als Fortsetzung der alten feudalen Thurn- und Taxisschen Reichspost, sondern als eine der Wohlfahrt des deutschen Volkes gewidmete Reichsverkehrsanstatt mit einheitlicher Leitung und einheitlichem Vettieb. Der verdienstvolle Begründer und Generalposidirektor Ler Norddeutschen Bundespost, Heinrich von Stephan, wurde 1876 der erste General- postmeister des Deutschen Reiches. Seine von großem Organisationstalent getragene Wirksamkeit hat bas deutsche Postwesen auf eine Höhe gebracht, die es den ersten Rang unter den Postverwaltungen der Erde einnehmen läßt. Aber sein weitausschauender Blick begnügte pch damit nicht, er ging weiter und das Wichtigste, was Heinrich von Stephan für die Kultur Ler Völker geleistet hat, sind seine Maßnahmen Mr Regelung der internationalen Postbeziehungen durch die Gründung des Weltpostvereins.
Allerdings wurde der erste Versuch, gemein,ame Post- einrichtungen für mehrere Weltteile anzubahnen, aus der von den Vereinigten Staaten von Nordamerika angeregten Postkonferenz im Jahre 1863 in Paris gemacht, der jedoch ohne praktisches Ergebnis blieb. Erst Heinrich von Stephan blieb es vorbehalten, das große Werk glücklich durchzuführen. Ja ein« 1868 oertaßteu Denkschrift leitete er die Schritte
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probleme zu lösen, imstande sein, seine Existenzinteressen auf dem Balkan zu retten, oder wird es an das Schwert appellieren müssen? Schon jetzt verlautet, daß der Valkanbund nicht ohne vorübergehende Erscheinung sein wird, sondern auch nach Beendigung des Balkankrieges und ' nach eventueller Aufteilung der Türkei fortbestehen soll, und daß sein Zusammenschluß zu einer Zollunion und zu einer Militärkonvention eine beschlossene Sache ist. Eine solche Zollunion würde schon an sich die schwerste Vedrohnung der Handelsinteressen Oesterreich-Ungarns auf dem Balkan bedeuten und die Gefahr in sich bergen, Oesterreich ökonomisch auf dem Balkan zu expropriieren. In militärischer Beziehung aber würde der Valkanbund, der selbstverständlich ganz unter russischem Einfluß stände für Oesterreich-Ungarn die Gefahr der Einkreisung bedenklich näherrücken.
Hat doch erst eben das Reutersche Bureau folgendes aus der Schule geplaudert: „Die Balkanentente ist stärker als man glaubt, und nicht bloß ein temporäres Auskunftsmittel. Das kommt auch der Tripelentente zu statten, denn die Valkanentente mit ihren 600 000 Soldaten würde immer ein Hindernis für die germanische Expansion sein." Diese Voraussetzung, daß die Valkanentente gewissermaßen den Vorspann der Tripelentente bilden werde, wird bei der Lösung des gesamten Balkanproblems zweifellos eine wichtige Rolle spielen. Es fönte sehr leicht der Fall eintreten, daß Oesterreich-Ungarn und Deutschland auf der künftigen Balkankonferenz, auf der auch die Balkanstaaten vertreten sein werden, wie in Algeciras ganz isoliert dastehen werden. Denn ttotz aller offiziösen Fanfaren über die Begegnung von San Rofsore ist sehr mit der Möglichkeit zu rechnen, daß unser Dreibundsgenosse Italien in allen wesentlichen Fragen auf der Seite der Gegenpartei stehen wird. Denn mit England und Frankreich hat es das Mittelmeerabkom- men, mit Rußland die Entente von Racconigi und mit Montenegro ist es durch verwandtschaftliche Bande verknüpft. Wenn aber die Neugestaltung der Dinge auf dem Balkan sich über den Kopf Oesterreich-Ungarns hinweg vollziehen sollte, ryenn sich an seiner Südgrenze ein großser- bisches Reich von der Donau bis zur Adria bilden sollte, so wären auch schwere Rückwirkungen auf die innerpolitische Lage des Habsburgischen Reiches unvermeidlich.
Die südslawische Frage würde sich dann als drohendes Gespenst erheben und sowohl an die Tore Oesterreichs wie Ungarns klopfen. Belgrad würde dann das Gravitations- ■ zentrum aller Südslawen Oesterreichs und Ungarns sein, und die Doppelmonarchie hätte außer mit einer italienischen auch mit einer südslawischen Jrredenta zu kämpfen, die weit gefährlicher wäre, wie die erstere, weil in Oesterreich und Ungarn einschließlich Bosniens und der Herzegowina, über acht Millionen Südslawen leben. Daß Oesterreich-Ungarn sich jetzt in dieser schwierigen Lage befindet, ist die Schuld der schweren Fehler der Politik Aehrenthals, dessen Ruf als großer Staatsmann vor der künftigen Geschichtsschreibung nicht standhalten dürfte. Die berühmte Sandschankbahn Aehrenthals, um derentwillen er die Mürzsteger Entente mit Rußland preisgegeben hat, ist schon heute eine zerplatzte schillernde Seifenblase und wird niemals gebaut werden. Die Räumung des Sandschaks aber war ein Fehler, den Oesterreich heute nur auf Kosten eines europäischen Krieges reparieren könnte. Die würdelose Jmstichlassung Deutschlands endlich in der Marokkokrise des vorigen Jahres war nicht nur ein schlechter Dank für die Nibelungentreue, die Aehrenthal zu seinem einzigen Erfolge in der Annexionskrise verholfen, sondern auch eine Schwächung der po- litischen Machtstellung der beiden Kaiserreiche, die nicht zum wenigsten die Hintermänner des Valkanbundkrieges zu ' ihrem kühnen Attentat auf das Gleichgewicht im Orient und vielleicht auch in Europa ermutigt hat.
Der Dreibund einig.
Wien, 29. Oktbr. Ein hoher Berliner Diplomat erklärte einem Vertteter der „Reichspost": „Es wird sich ja wohl in
zur Bildung eines alle zivilisierten Nationen umfassenden Postvereins ein, auf Grund deren am 15. September 1874 der Postkongreß in Bern zusammentrat, welcher den Abschluß des „Allgemeinen Postvereinsvertrags" zur Folge hatte, und damit war die Grundlage für gemeinsame Regelung des Weltpoftverkehrs geschaffen. An dem neuen epochemachenden Vertrage beteiligten sich zunächst 22 Staaten mit einem Flächenraum von 37 Millionen Quadratkilometern und etwa 350 Millionen Einwohnern. Dazu gehörten sämtliche Staaten Europas, die Vereinigten Staaten von Ame- rika, Aegypten, weite Länderstrecken Asiens und ein Teil Les 'nördlichen Afrikas. Der oberste Grundsatz des neuen Vertrages lautete, daß die vertragschließenden Länder ein einziges Postgebiet bilden und das Hauptelement des Welt- postverkehrs, die Briefpoftgegenstände, die bleibende Grundlage der Einigung bleiben sollte. Die Bestimmungen des Vertrags erstreckten sich auf Briefe, Postkarten, Bücher, Drucksachen, Zeitungen, Warenproben und Geschäftspapiere. Das Vereinsporto wurde festgesetzt auf 20 Pfennige für frankierte Briefe das doppelte für unfrankierte Briefe für je 15 Gramm Gewicht, 10 Pfennige für eine Postkarte, 5 Pfennige für je 50 Gramm bei Drucksachen, Warenproben und Geschäftspapieren. Jede Vereinsverwaltung bezieht ungeteilt das gesamte, von ihren Postanstatten eingezogene Porto nebst den Einschreib- und Rückscheingebühren. Dieser Vertrag trat am 1. Juli 1875 ts Kraft, Frankreich ist ihm am 1 Januar 1876 beigetreten. Gleichzeitig wurde das Internationale Bureau des Weltpostvereins" zu Dern eingerichtet, dessen Organ die in deutscher, französischer und englischer Sprache erscheinende Zeitschrift „L’Union postale" ist Das in Bern begonnene Werk wurde auf dem zweiten Postkongreß 1878 in Paris erweitert, namentlich durch die Uebereinkunft hinsichtlich der Versendung von Wertbriefen und Postanweisungen, auch wurde der internationale Austausch von Postpaketen vorbereitet, der auf einer besonderen Konferenz in Paris 1880 seinen Abschluß
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einigen Wochen über etwaige Ansprüche der Valkanstaaten und der Großmächte reden lassen, aber wir können eines ruhig aussprechen: Die Versicherungen, die wir aus Wien erhalten werden, machen es möglich, schon jetzt zu sagen, Oesterreich wird uns — und ich denke auch Italien — an seiner Seite finden. Wir bezwecken in allererster Linie, die in manchen Punkten auseinandergehenden Anschauungen Rußlands und Oesterreichs auf einem festen Punkt zu vereinigen. Das ist die Hauptaufgabe, und wir haben die besten Hoffnungen, sie zu erfüllen, umsomehr, da Herr Poincare ein und dieselbe Politik wie wir treibt.
Der Wechsel bei der Wiener türkischen Botschaft.
Wien, 29. Oktbr. Die Abberufung des hiesigen türkischen Botschafters Mavoryeni Bey und seine Ersetzung durch Hilmi Pascha hat hier umsomehr überrascht, als sich erst kürzlich Graf Berchthold sehr warm für das Verbleiben Mavo- ryenis auf dem Wiener Posten eingesetzt hatte.
Kein Getreideausfuhrverbbt für Rumänien.
Bukarest, 29. Oktbr. Die „Agence Rumaie" dementiert die Meldung von dem Erlasse eines Getreideausfuhrverbotes. Der Getreidehandel habe im Gegenteil bei den leisten Ereignissen infolge des Mangels an Ausfuhrmitteln zur See gelitten. Die Ernte sei gut mittel gewesen und auf dem Markt seien bedeutende Getreidevorräte vorhanden.
Eine Erklärung des neuen rumänischen Kabinetts.
Bukarest, 29. Oktbr. Das neue Kabinett gab folgende Erklärung ab: Die Konservativen und Freikonservativen haben sich zu gemeinsamer Arbeit vereinigt mit dem Wunsche, in den inneren Fragen ein ebenso vollständiges Einvernehmen herbeizuführen, wie es auf dem Gebiete der auswärtigen Politik bereits jetzt besteht. Diese auswärtige Politik, die seit längerer Zeit besteht und gegen innere Strömungen gesichert ist, wird von der einstimmig anerkannten Autorität des Königs Carol, die stets die wirklichen Jnteresien des Landes im Auge hat, weise geleitet. Die neue Regierung hofft um so mehr den Anforderungen der Lage entsprechen zu können, als die rumänischen Staatsfinanzen sich in außergewöhnlich blühender Verfassung befinden und ein tapferes Heer stets für alle Eventualitäten bereit ist. Alles das sind Garantien dafür, daß Rumänien, dessen Beziehungen zu allen Staaten die besten sind, in etwaigen Verwickelungen den Platz sich bewahrt habe, auf den es ein Recht durch die Stellung besitzt, die es sich in Europa durch seine anerkennenswerte kluge Haltung erworben hat.
Der neue serbische Sieg.
Belgrad, 29. Oktbr. Einer offiziellen Meldung zufolge fliehen die Türken von Veles gegen Prilep (Perlepe) und Eostivar.
Türkische Siegeszuversicht.
Konstantinopel, 30. Okt. Eine amtliche Depesche deS Kriegsministers oom 29. d. Mts. meldet: Seit heute mittag ist eine Schlacht in der Gegend von Kirk-Kilisse im Gange, bei der die Armee Widerstand und Entschlossenheit zeigt, welche Tatsachen beweisen, daß der die Türken beseelende Geist ausgezeichnet ist. — Eine zweite Depesche des Kriegsministers vom 29. besagt: Die heute nachmittag begonnene Schlacht wird mit Heftigkeit fortgesetzt. Die Schlacht entwickelt sich günstig. Der Kriegsminister spricht dieHoffnung aus, daß die Türken die Schlacht mit Gottes Hilfe gewinnen werden.
Vom Roten Kreuz.
Berlin, 30. Okt. Nach der „Vossischen Zeitung" geht nach bet Türkei, zunächst nach Konstantinopel eine Expedition des Roten Kreuzes unter Leitung von Dr. Luxemburg, dem ersten Assistenten von Professor Bardenheuer-Köln, Dr. Iurasch-Leipzig und Dr. Feist Wollheim-Berlin. Die zweite Expedition nach Belgrad steht unter Führung von Oberarzt Dr. Muchsam, Dr. Schliep-Berlin und Dr. Willem-Breslau. Die Expeditionen sollen Ende der Woche mit dem nötigen Pflegepersonal und dem Verbandsmaterial nach dem Kriegs« schauplatz abgehen.
..... ■ ....... I ' ................. 1,11 Hfl ■■ - , ,, — â.^>»« fand. Auf dem dritten Weltpostkongreß zu Lissabon im Jahre 1885 wurden namentlich wesentliche Erleichterungen für den Austausch der Briefe mit Wertangabe, für die internationale Paketpost (5-Kilogrammpakete) und für den internationalen Postauftragsdienst geschaffen. Der Wiener Weltpostkongreß vom Jahre 1891 hat auch den fünften und letzten Erdteil Australien in die große Gemeinschaft ausgenommen und nach innen neue wichtige Verkehrserleichterungen eingeführt durch die Versendung von Kästchen mit Wertangabe, durch das Nachnahmeverfahren und durch die Vermittlung der Post beim Bezug von Zeitungen.
Und immer weiter wird das große, kulturelle Werk aus- gebaut, das die fernsten Nationen einander näher gerückt hat und zugleich ein Denkmal ist für den ersten Generalpost- meister des Deutschen Reiches, dauernder als Erz.
Albumblätter.
Das ist die rechte Ehe,
Wo Zweie sind geeint, Durch alles Glück und Wehe
Zu pilgern treu vereint;
Der eine Stab des andern Und liebe Last zugleich, Gemeinsam Rast und Wandern, Und Ziel das Himmelreich. * •
In dieser Welt des UnbestandS Verschmähe den erborgten Glanz, Was du tun willst, tu’ es bald, Was du sein willst, sei es ganz.
*
Klage nicht, daß dir im Leben Ward vereitelt manches Hoffen, Hat, was du gefürchtet, eben Doch auch meist dich nicht getroffen. Rückert.