/voll Siegesmeldungen, die indes sämtlich erlogen sind. Eine interessante Tatsache ist aber, daß der arnautisch-türkische Bandenführer Issa Boljetinac von Serbien für 5 Mill. Francs Bestechungsgeld gewonnen worden ist und nunmehr mit 10 000 Arnauten im serbischen Heere gegen die Türken kämpfen wird. Die serbische Regierung hält zwei Söhne des Issa Boltjetinac in Risch gefangen. Diese bleiben auch weiter dort als Unterpfand dafür, daß Boljetinac seinen neuesten Kontrakt mit Serbien nicht breche.
Die ersten serbischen Verwundeten in Belgrad.
Aus Belgrad wird vom Dienstag gemeldet:
Heute vormittag sind 295 meist Leichtverwundete hier eingetroffen. Sie wurden von Abgeordneten und einem zahlreichen Publikum stürmisch begrüßt. Die erste serbische Armee drang gestern bis vor Kumanowo vor. Die Höhe von Rujan wurde nach heftigem Artilleriekampf durch einen Bajonettangriff erstürmt. Der König besichtigte die Truppen bei Gilan und wurde begeistert begrüßt. Di« dritte Armee rückte gleichfalls erfolgreich vor. Die Vortruppen erreichten die Ebene von Malokosovo. Die Kolonne vom Zbar wurde bisher durch den starken Nebel am schnellen Vormarsch behindert. Die serbischen Vorposten find bis vor Sjenitza vorgeschoben. Die serbischen Verluste in den letzten Kämpfen sind beträchtlich, die türkischen Verluste außerordentlich groß.
Also auch hier werden alle positiven Angaben über die Kämpfe geflissentlich unterdrückt, selbstverständlich, um den Ort und den Verlauf des Kampfes zu verschleiern, was ja schließlich der serbischen Regierung nicht zu verdenken ist.
Ein montenegrinisches Dementi.
Aus Tetinje wird amtlich gemeldet:
Die Nachrichten über einen Sieg der türkischen Truppen bei Podgoritza find unbegründet. Die montenegrinische Armee hatte bis jetzt nur Erfolge zu verzeichnen. Der Sieg der Montenegriner ist selbstverständlich mit bedeutenden Verlusten verbunden, deren Zahl der Oeffent- lichkeit mitgeteilt wurde. Die Verlustziffern sind erklärlich durch di« Zahl der türkischen Truppen, von denen über 6000 in Montenegro kriegsgefangen sind.
Ueber die Folgen der Kämpfe an der montenegrinischen Grenze wird aus Wien noch berichtet:
Am Montag trafen in Sarajewo ein türkischer Offizier und 34 türkische Soldaten ein, die nach den Kämpfen mit den Montenegrinern im Sandschak über die öster- reichisch-ungarische Grenze geflüchtet waren, wo fie sich den Behörden stellten. Sie lieferten ihre Waffen ab. Die Türken werden bis auf weiteres in Sarajewo von den Militärbehörden untergebracht.
Aus dem montenegrinischen Hauptquartier, wo man seit einigen Tagen auch ziemlich schweigsam geworden ist, wirb jetzt aus Podgoritza vom Dienstag gemeldet:
Prinz Peter, dem der König gestern das Kommando über die neuformierte Brigade Vjelopolje übergeben hat, begab sich heute in früher Morgenstunde nach Koplik, feinen Dienst anzutreten. Eine Abteilung österreichischen Roten Kreuzes ist hier eingetroffen, eine wird in Cetinje verbleiben. Die Operationen am Tarabosch beginnen heute. Der König ist nach Rjika abgereist, um die Verwundeten zu besuchen.
Das Bombardement von Warna.
Konstantinopel, 22. Oktbr. Das noch fortdauernde Bombardement der bulgarischen Küstenstadt Warna im Schwarzen Meere wurde dadurch eingeleitet, daß die Bulgaren eine die Parlamentärflagge zeigende türkische Barkasie Se- schosien. Bei dem Bombardement wurden die öffentlichen Gebäude Warnas zerstört.
Weiter wird aus Konstantinopel gemeldet: Eine vom Kommandanten der Flotte im Schwarzen Meere einge- gegangene Depesche meldet, daß während des Bombardements Warnas drei bulgarische Torpedoboote auslaufen wollten, jedoch unter dem kombinierten Feuer der türkischen Flotte beschädigt in den Hafen zurückkehren mußten.
Ein bulgarischer Bericht.
Ueber die Beschießung Warnas meldet die Agence Bulgare folgende Einzelheiten:
Das Bombardement begann am Montag um 7 Uhr früh und dauerte 3 Stunden. Der Landungsversuch der Türken wurde durch das Gewehrfeuer der kleinen Garnison, die kaum aus 11 Mann bestand, vereitelt. Um ^11 Uhr dampften die beiden Kreuzer wieder ab. Einer davon, der sich mit dem übrigen Geschwader vereinigte, erschien mit diesem gegen 11 Uhr vor Warna und feuerte sofort. Nachzutragen ist noch, daß eine Kinderheilanstalt, über der die Flagge des Roten Kreuzes wehte, von den Türken beschoßen wurde. Das Bombardement dauerte mit einigen Unterbrechungen bis 4 Uhr nachmittags und richtete in Warna keinen Schaden an.
Hiernach wäre das Bombardement Warnas eine ziemlich harmlose Schießübung gewesen. Viele wichtige Gebäude gibt es in Warna nicht, und anscheinend überhaupt keine Befestigungen.
Die griechische Flotte vor Lemnos.
Die griechische Flotte hat außer Tenedos noch die Insel Lemnos besetzt. Es wird darüber berichtet:
Das von Sem Admiral Coundourio befehligte griechische Geschwader im Aegäischen Meere kam vor Pastro, der Hauptstadt von Lemnos, an und forderte die Behörden auf, sich zu ergeben. Das Geschwader warf in dem Hafen von Mudros Anker und setzte dort Truppen ans Land, die zur Besetzung der Stadt vorrückten. Der Kommandant der Flotte verkündigte die effektive Blockade über die Häfen der Insel und forderte die neutralen Schiffe auf, binnen 24 Stunden die Häfen von Lemnos verlaßen.
Mittwoch
Es zeugt von wenig Initiative auf feiten der Türken, daß man diese Expedition der griechischen Flotte ruhia mit ansieht.
Die neuen griechischen Torpedoboote .
Dem Pariser „Matin" wird aus Amsterdam gemeldet, daß die beiden griechischen Torpedobootszerstörer „Nea- genea" und „Kerachos" von Vlissingen, wo sie Kohlen und Proviant eingenommen hätten, abgedampft seien.
Rumäniens Haltung.
Paris, 22. Oktbr. Poincar6 hatte gestern eine längere Unterredung mit den Botschaftern Schoen, Bertie und Iswolski über den Balkankrieg, wobei, wie glaubwürdig versichert wird, die eventuelle Haltung Rumäniens im Falle eines bulgarischen Sieges erörtert wurde. Wie man hier annimmt, werde Rumänien trotz seiner Neutralitätserklärung einschreiten, falls die Lage in der Türkei allzu kritisch würde und Bulgarien sich der dann erfolgenden freundschaftlichen Intervention der Mächte nicht fügen sollte. Man erwartet mehr oder minder einen entscheidenden Schlag in diesen Tagen zwischen Adrianopel und Konstan- tinopel.
Eine Expedition des deutschen Roten Kreuzes.
Das Zentralkomitee der deutschen Vereine des Roten Kreuzes entsendet je eine Expedition nach der Türkei, Griechenland und Bulgarien. Außerdem wird der Deutsche Wohlfahrtsverein (Deutsches Krankenhaus) in Konstantinopel, soweit seine Einrichtungen und die vom Kaiser zur Verfügung gestellten Räume der Deutschen Botschaft ausreichen, den Verwundeten und Kranken Aufnahme, Pflege und ärztliche Behandlung gewähren. Die für die Durchführung einer Hilfsaktion erforderlichen erheblichen Mittel erscheinen durch ansehnliche Zuwendungen gesichert; eine öffentliche Sammlung wird nicht beabsichtigt.
In Berlin hat sich ein Komitee zur Unterstüung der Verwundeten und Kranken im Orientkriege gebildet, dem eine Reihe hervorragender Persönlichkeiten beigetreten ist. Das Komitee wird in den nächsten Tagen sich mit einem besonderen Aufruf an die Bevölkerung wenden.
Vom Clementinen-Hause in Hannover, dessen Oberin bis Ende vorigen Jahres die Schwester der Königin von Bulgarien, Prinzessin Elisabeth Reuß j, L. war. gehen am Mittwoch vier besonders chirurgisch ausgebildete Schwestern auf den Kriegsschauplatz Mr Hilfeleistung bei der bulgarischen Armee ab.
Weiter wird berichtet: Dem Privatdozenten Dr. M. Kischner, erstem Assistenzarzt von Geheimrat Professor Friedrich an der chirurgischen Universitätsklinik Königsberg. ist die Leitung einer Hilfskolonne des deutschen Roten Kreuzes für den Kriegsschauplatz auf dem Balkan übertragen worden. Schon im Laufe dieser Woche verläßt die Kolonne Deutschland.
Oefterreichische Truppenvorschiebungen an die Grenze.
Wien, 22. Oktbr. Morgen und übermorgen sollen nach einer Meldung der „Neuen Freien Preße" auf dem Wiener Staatsbahnhof Einwaggonierungsübungen von einigen militärischen Abteilungen mit erhöhtem Friedensbestand stattfinden. Das Blatt erklärt, daß solche Uebungen bekanntlich alljährlich vorgennommen werden, man glaubt jedoch, daß es sich um eine Truppenvorschiebung an die Grenze handelt.
Beschießung von Novibazar durch die Serben.
Semlin, 22. Oktbr. Vom Kriegsschauplätze wurde nachmittags von offizieller serbischer Seite gemeldet, daß die Serben den Ort Kumanovo in Altserbien nach hartem Kampfe eingenommen haben. Die zweite serbische Armee unter General Ziskovitsch beschießt gegenwärtig Novibazar, dessen Uebergabe seitens der Türken jeden Augenblick erwartet wird. Diese Nachrichten sind mit großem Vorbehalte aufzunehmen. Morgen werden in Belgrad die ersten fünfzehn Waggons mit Verwundeten vom Kriegsschauplätze erwartet.
Die Hoffnung auf Lokalisierung des Krieges.
Wien, 22. Oktbr. Heute wurde das österreichische Abgeordnetenhaus zur Herbstsession wieder eröffnet. In der Rede, mit welcher der Finanzminister das Budget begleitete, gab er auch eine Erklärung ab, in der der Hoffnung auf Lokalisierung des Balkankrieges Ausdruck gegeben wurde. Der Finanzminister erklärte: „Wir alle hoffen zuversichtlich, und ich sage dies mit allem Nachdruck und auf Grund ganz begründeter Wahrnehmungen, daß es gelingen wird, die Ereigniße auf dem Balkan auf ihren gegenwärtigen Schauplatz zu beschränken.
Der serbische Vorstoß.
Belgrad, 22. Oktbr. Der offizielle Bericht meldet: Unsere dritte Armee und die Ibar-Armee hat auf dem Terrain von Veljiglava bis Raska und in der Umgebung von Novibazar gegen die Türken und Albanesen erbitterte Kämpfe zu, bestehen. Die Stärke des Feindes wird auf 40 000 Albanesen und 10 Nizam-Abteilungen mit 4 Batterien geschätzt. Gestern früh begann die dritte Armee eine energische Offensive, warf den Gegner zurück und erreichte Malokossowo. Der Feind zieht sich eilig zurück. Bezüglich der Ibar-Armee, deren Vorposten sich vor Sjenica befinden, sind vom Javor- Gebirge günstige Meldungen eingetroffen. Der Geist der Truppen ist vortrefflich. Das Armee-Hauptquartier befindet sich in Branja, wohin sich auch der König begeben hat.
Belgrad, 22. Oktbr. Gemäß der nachmittags eingetroffenen Berichte drang die dritte Armee bis vor Prifch- tina vor, eine Kolonne der zweiten Armee nahm Kratowo ein, eine andere Kolonne Katschana. Die erste Armee befindet sich noch in Kumanowo. Die vormittags in Belgrad verbreiteten Gerüchte über die Einnahme von Kumanowo sind demnach unbegründet.
_________ Oktober
ßine Erklärung des bulgarischen Finanzministers.
Sofia, 22. Okt. Finanzminister Theodorow erklärte, er mässe die Meldung, daß von der Russischen Staatsbank der Bulgarischen Nationalbank ein Kredit von 25 Millionen Francs eröffnet worden sei, aufs entsch ebenste bestreiten, und ersucht die „Frankfurter Zeitung", dieser Erklärung Raum zu geben. Der Bankgouverneur Tschakalow behauptet ebenso entschieden, daß die Meldung unrichtig war.
Aus Hanau Stadt und Land.
Hanau, 28. Oktober.
Militär - Personalien. Rehfeld, Major beim Stabe des 5. Großherzoglich - Hessischen Infanterie, Regiment Nr. 168, früher Adjutant der 83. Infanterie. Brigade in Hanau, als Bataillons-Kommandeur in das 9. Badische Infanterie-Regiment Nr. 170 (Offenburg) versetzt.
Zum Ableben der Gräfin-Mutter Agnes zu Psen- burg und Büdingen in Meerholz. Die am 17. Oktober b. Js. infolge einer Lungenentzündung verstorbene durchlauchtige Gräfin-Mutter Agnes zu Psenburg und Büdingen in Meerholz, Prinzessin zu Psenburg und Büdingen war am 20. März 1843 im Schloß zu Büdingen als Tochter des Fürsten Ernst Casimir II. zu Psenburg und Büdingen in Büdingen und dessen Gemahlin Thekla Gräfin zu Erbach-Fürstenau geboren und stand somit im 70. Lebensjahr. Seit dem 21. November 1865 war die hohe Verstorbene mit dem verwitweten erlauchten Grafen und Herrn Karl zu Psenburg und Büdingen in Meerholz vermählt, der am 30. März 1900 verschieden ist. Aus ihrer Ehe sind außer drei früh verstorbenen Kindern entsproßen: Ihre Durchlaucht die Fürstin-Mutter Irm. gard zu Stolberg-Stolberg, Ihre Durchlaucht die Prin. zesfin Gisela zur Lippe und Ihre Hoheit die Prinzessin Ortrud zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Elücksburg. Die dahingeschiedene Gräfin-Mutter hat sich nicht nur durch einen hellen, durchdringenden Verstand und einen scharf ausgeprägten Charakter, sondern auch durch ein Herz voller Güte sowie einen überaus mildtätigen Sinn und durch eine tiefinnerliche Religiosität auszeichnet. Den Kranken, Schwachen und Armen materiell zu helfen und sie zu trösten, war ihr unablässiges Bestreben und das von ihr unterhaltene Hospital in Meerholz, dem sie ihr ganzes Interesse zuwandte, war, neben dem von ihr ins Leben gerufenen Frauenverein, der sich mit der Linderung von Notleidenden beschäftigt, ihre liebste Wirkungsstätte. Wieviel Segen ist von ihr ausgegangen! Dafür zeugt auch die Liebe, Verehrung und die treue Anhänglichkeit, die die hohe Verblichene, insbesondere bei der Einwohnerschaft von Meerholz und Hailer, genoß. Sie hatte die meisten von ihnen heranwachsen sehen, und da war auch nicht einer, den fie nicht kannte und für den sie nicht ein freundliches Interesse gehabt hätte. Dor allem aber hsst fie dies, wie gesagt, für die Enterbten des Lebens, für dis Mühseligen und Beladenen gehabt, von denen sie häufig nicht die „Gräfin"-Mutter, sondern kurz die „Mutter" genannt wurde, eine Anrede, die der Entschlafenen denn auch besonders lieb gewesen ist. Am Sonntag abend um 6 Uhr fand zu Meerholz die feierliche Ueberführung der Leiche vom Palais, dem Witwenfitze der hohen Entschlafenen, nach der Schloßkirche zur Aufbahrung statt. Die Lehrer und die Schuljugend von Meerholz und Hailer leiteten den Zug ein. Es folgte Herr Pfarrer Kohlenbusch und hierauf der von gräflichen Forstbeamten begleitete und von Mitgliedern des Meerholzer Gemeinderats getragene Sarg. Nach diesem schritten zunächst die hohen Leidtragenden, nämlich die oben genannten durchlauchtigen Töchter der hohen Entschlafenen sowie Se. Erlaucht der Graf und Herr sowie Ihre Durchlaucht die Gräfin zu Alenburg und Büdingen in Meerbolz, Ihre Durchlaucht die Prinzessin Heinrich zu Waldeck und Pyrmont, Seine Hoheit der Prinz Albert zu Schleswig- Holstein-Sonderburg-Glücksburg, Seine Durchlaucht der Prinz Wilhelm zur Livpe, sowie von den Enkelkindern der Entschlafenen Ihre Durchlauchten die Prinzessinnen Calixta und Barbara Eleonore zur Lippe und Prinzessin Imagina zu Stolberg-Stolberg. Es folgten die gräflichen Beamten und hierauf die Schloßdienerschaft, endlich viele Einwohner von Meerholz und Hailer. Der Trauerzug war rechts und links von Fackelträgern flankiert. In der Schloßkirche ward die Leiche aufgebahrt, woran sich eine kurze Feierlichkeit durch Schriftverlesung, Gebet und Gemeindegesang anschloßt An dem Sarge der Entschlafenen halten die Forstbeamten der Standesherrschaft die Totenwache. — Dienstag nachmittag 21/» Uhr fand die Trauerfeier in der Schloßkirche statt, wo der Sarg unter reichen Kränzen aufgebahrt war. Die hohen Leidtragenden und die Geistlichen der Grafschaft Meerholz umgaben denselben, während die ganze Kirche von Trauernden dicht gefüllt war. Nach dem Gesang der Gemeinde und des Meerholzer Kirchenchors hielt Herr Pfarrer Kohlen- busch die Trauerrede. AufGrunddes von der Frau Gräfin bestimmten Textes Col. 1. 16 und eines Briefes, den sie schon im Jahre 1805 verfaßt hatte, der nach ihrem Tode dem Geistlichen übergeben war, schilderte er den Lebensgang der Verewigten als einer Christin, die die evangelische Heilsge- wißheit im Glauben ergriffen und die ihren Glauben allezeit im Leben und im Dienst der Liebe betätigt hatte, ein leuchtendes Vorbild für die Gemeinden Meerholz und Hailer. Von der Kirche bewegte sich der stattliche Trauerzug nach dem Friedhof der Gemeinde, wo die Leiche in dem Erbbegräbnis des gräflichen Hauses unter Gebet und Gesang beigesetzt wurde. Das Gedächtnis der Entschlafenen wird allezeit im Segen bleiben nach der Verheißung: Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
* Gesellenprüfung. Demnächst wird die Gesellenprüfung für das Barbier- und Friseurhandwerk stattfinden. Diejenigen, welche sich dieser Prüfung unterziehen wollen, werden ersucht, sich bei dem Vorsitzenden Friseur K. Ganter, Nürnbergerstraße, baldigst anzumeldm.