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PolitiTebe RimdTcbao.
Die Sozialpolitik im neuen Reichstage. In der Thronrede, mit der der Kaiser den neuen Reichstag eröffnet hat, heißt es ja recht verheißungsvoll, daß der soziale Geist auch fernerhin walten und die Entwicklung nicht still stehen soll. Unter anderm ist auch bereits ein Gesetzentwurf, der die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe erweitern soll, angekündigt. Namentlich die Handlungsgehilfen erwarten vom neuen Reichstag eine kräftige Förderung ihrer sozialpolitischen Wünsche. Am Tage der Eröffnung des Reichstages hat der Deutschnationale Handlungsgehilfen-Verband den Reichstagsabgeordneten eine umfangreiche Denkschrift überreicht, in der er seine Forderungen zusammenfaßt, die die Mehrheit des Reichstages bereits wiederholt als berechtigte Wünsche anerkannt hat. Diese Beschränkung auf sicher Erreichbares wird hoffentlich bald gute Früchte tragen. Die Parteien werden in diesem Reichstage darauf drängen muffen, daß die vielen gutgemeinten Initiativanträge zugunsten der Handlungsgehilfen auch wirklich zur Verhandlung kommen. Mit dem Stellen von Anträgen allein wird die Sozialpolitik keinen Schritt vorwärts gebracht.
Die Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime hat in ihrer letzten Plenarsitzung die Errichtung von zwei weiteren Heimen beschlossen, davon eins an der Ostsee und eins im Taunus. Auch gehen ihr fortgesetzt umfangreiche Stiftungen und Mitgliederbeiträge zu. Stiftungen sind u. a. in der letzten Zeit erfolgt von Akkumulatorenfabrik Aktien-Gesellschaft, Berlin, 5000 Mark; Theodor Hildebrandt u. Sohn, Berlin, 5000 Mark; G. Zuban, K. B. Hof-Cigarettenfabrik, K.-G., München, 10 000 Mark; Allgemeine Deutsche Kredit-Anstalt, Leipzig, 10 000 Mark; Moritz Smü Esche, Chemnitz, 5000 Mark; Kommerzienrat Friedemann, Dresden, i. Fa. Conradi u. Friedemann, Trikotagenfabrik, 5000 Mark.
Generalversammlung des Vereins der Spiritiisfnbrikanten.
& & H. Berlin, 23. Febr. Der Verein der Spiritus- fabrikanten in Deutschland hielt heute im Künstlerhause seine 60. ordentliche Generalversammlung ab. Frhr. von Oppenfeld, Mitglied des Herrenhauses, eröffnete bie sehr zahlreich besuchte Versammlung mit einem Hoch auf den Kaiser. Vertreten waren u. a. das Landwirtschaftsministerium, das Finanzministerium, das Ministerium des Innern, das Reichspatentamt und die Biologische Landesanstalt. Aus dem Jahresbericht ist zu entnehmen, daß der Verein sich im abgelaufenen Geschäftsjahre auch mit der Frage des Methylalkohols beschäftigt hat. Während der Aethylalkohol nahezu vollständig im tierischen Organismus verarbeitet wird, und ungefähr innerhalb 24 Stunden in den Geweben oxydiert wird, vermag der Organismus, wie Versuche durch Professor Dr. Dietrich bewiesen haben, den Methylalkohol nur in weit geringerem Umfange zu oxydieren. In de« Kadavern, der nach zweitägigen Versuchen getöteten Tiere wurden noch rund 37 Prozent Methylalkohol gefunden, 3 Prozent waren durch den Harn ausgeschieden, sodaß nur rund 38 Prozent oxidiert waren. Der tierische Organismus vermag von dem Methylalkohol nur etwa ein Zehntel derjenigen Quantität zu oxydieren, welche er vom Aethyl- alkohol verbrennen kann. Es muß daher auch schon nach einer Zufuhr von etwa 1 bis 2 Kubikzentimeter Methylalkohol pro Körperkilo und Tag zu einer Ansammlung des Giftes im Körper und zum Tode führen, wenn die kleine Quantität regelmäßig während einer Anzahl Tage verabreicht wird. — Geheimer Regierungsrat Professor Dr. Delbrück (Berlin) erstattete den Bericht über die Arbeiten des vergangenen Jahres. — Regierungsrat a. D. Kreth (Berlin) referierte über die wirtschaftliche Lage des Gewerbes. Er legte der Versammlung folgenden Beschluß vor: ,^Der Ausschuß des Vereins erklärt, daß eine Aenderung des Gesetzes vom 15. Juli 1909 nach so kurzer Zeit seines Bestehens und ohne daß bisher ausreichende Erfahrungen gemacht find, aus prinzipiellen Gründen abgelehnt werden muß. Wenn auch zugegeben ist, daß die östlich gelegenen größeren Kartoffelbrennereien auf die Erhaltung des Kontingents einen erheblichen Wert nicht legen können, vielmehr zahlreiche Stimmen für dessen Beseitigung sich aussprechen, so steht und fällt die Existensfähigkeit aller kleinen Brennereien doch mit der Erhaltung des Kontingents." Das Syndikat habe im nächsten Jahre zu einem Preisaufschlag schreiten müssen, sonst hätte man ihm mit Recht vorgeworfen: „Zum Teufel ist der Spiritus, das Phlegma ist geblieben." Die Resolution wurde einstimmig angenommen.
Hus aller Hielt.
Perdurstet. — Ein Drama aus Südwest. Zu Beginn des Jahres 1905 unternahm der in Südwestafrika stationierte preußische Stabsveterinär Johannes Rogge einen Dienstritt von Lüderitzbucht nach Bethanien und zurück. Auf dem Rückwege ritt er mit dem Reiter Feibicke am 10. Januar von Kubub weg und beabsichtigte, seinen Weg über die Wasserstelle Ukama zu nehmen. Die Wasserstelle hatte er nicht erricht, und trotz eifriger Nachforschungen war weder von ihm noch von dem Reiter Feibicke irgend eine Spur zu finden, so daß angenommen werden mußte, daß beide, in der Wüste verirrt, verdurstet seien. Etwa vor einem Jahre wurden die Koppel und das Seitengewehr des Reiters aufgefunden und daraufhin die Nachforschungen um so eifriger wieder ausgenommen. Sie blieben ergebnislos, bis am 12. Januar eine von Leutnant Tschoerner von der 5. Kompanie, Chamis, ausgesandte Patrouille unter Führung des Polizeisergeanten Peters aus Kolmanskuppe nicht sehr weit von dieser Eisenbahnstation die Leiche des Stabsveterinärs fand. Die Leiche lag auf der halben Höhe einer Wanderdüne und konnte sehr leicht ideutißLiert werden, da sie, wahrscheinlich
bi* ganzen sieben Jahre unter dem trockenen Sande liegend, ganz mumifiziert und gut erhalten war. Bei der Leiche wurde außer -igcnhändigen Aufzeichnungen des Versio, benen ein Paket Feldpostbriefe, zum Teil von seither im Aufstande gefallenen Offizieren und Angehörigen der Schntztrnppe herrührend, in gutem Zustande aufgefunden, ebenso eine größere Geldsumme. Aus den Auszeichnungen des Verstorbenen, Postkarten an seine Mutter, Geschwister und andere Familienangehörige geht hervor, daß er am 10. Januar Letterkopf passiert, die Wasserstelle Ukama aber verfehlt hat, und daß er seinen Tod durch Verdursten vor Augen sah. Um den schrecklichen Qualen zu entgegen, hat er sich schließlich durch einen Revolverschuß durch die Schläfen den Tod gegeben. Es ist eine eigentümliche Schickung, daß er genau sieben Jahre nach seinem Todestage, dem 12. Januar 1905, am 12. Januar 1912 aufgefunden wurde. Den Angehörigen muß es ein Trost sein, daß der Verstorbene noch Geisteskraft und Mut genug besaß, seinen Qualen ein Ende zu machen, .ehe der Durstwahn völlig Herr über ihn wurde. Merkwürdigerweise sagen die hinterlassenen Schriftstücke Rogges garnichts über den Verbleib des Reiters Feibicke, dessen Leiche noch nicht gefunden worden ist Es ist auzu« nehmen, daß sich die beiden bei dem krampfhaften Suchen nach Wasser aus den Augen verloren haben. Die Leiche wird auf Wunsch der Familie des Verstorbenen nach Deutschland gebracht werden.
Johann Jakob Soehnlein, der Grünler und frühere Chef der bekannten Schaumweinkellerei in Schierstein, ist vorgestern morgen, wie auS Wiesbaden gemeldet wird, 85 Jahre alt, gestorben.
Schweres Unglück beim Bahnhofsnmba« in Weißenfels.
Weißenfels, 24. Febr. Heute morgen ereignete sich mn Bahnhofsumbau abermals ein schwerer Unfall. Infolge Nachgeben des Erdreiches stürzte eine Kipplori eine sechs Meter hohe Buchung hinab und riß die beiden Arbeiter Schmidt und ^eir mit sich, beide unter sich begrabend. Schmidt wurde der Brustkorb eingedrückt, während Peix eine schwere Verletzung des Unterleibs davontrug. Beide wurden in hoffnungslosem Zustande nach dem Krankenhause gebracht. Die Arbeiter am Bahnbau find über die wiederholten schweren Unfälle aufgeregt, und machten heute morgen Miene, gegen den Betriebssichrer, dem sie die Schuld an den Unfällen zuschieben, gewalttätig vorzugehen. Die Teilstrecke des Bahnbaues, auf der das Unglück geschah, wurde polizeilich gesperrt.
GericbtsTaaL
Die Berufung im Beckerprozeß verworfen. Nach 21/sftünbiger Beratung verkündete vorgestern nachmittag Senatspräsident v. PelarguS, daß das Reichsgericht auf Verwerfung der vom Angeklagten gegen das Urteil deS Landgerichts Stettin eingelegten Revision erkannt hat. Di« von der Verteidigung in formaler Hinstcht vorgebrachten Rügen der Beschränkung der Verteidigrmg durch d« Ablehnung von Zeugenvernehmungen, der Herbeischaffung von Akten und der Stellung zweier Fragen an den Zeugen Rittergutsksitzer Dr. Wendorff hat der Strafsenat als unbegründet erachtet. Der Angeklagte konnte sich in dieser Hinsicht nicht beschwert flhlen. In sachlicher Beziehung hat der Senat in allen drei Fällen, die zur Verurteilung des Angeklagten geführt haben, keinen Rechtsirrtum des Erstrichlers für erwiesen hatten können.
EiterariTcbes.
„Scherls Sprachenpflege" betitelt sich ein neues und, wie es scheint, recht erfolgreiches System für das fremdsprachige Studium, das in der Bibliothek Scherl (Berlin) erscheint. Es bringt in regelmäßiger Folge in Bändchen von ungefähr 100 Seiten Umfang Romane und Erzählungen guter französischer und englischer Schriftsteller. Jeder Band bietet auf den rechten Seiten eine möglichst wortgetreue, aber doch ungezwungene deutsche Uebersetzung in solcher Anordnung, daß für jedes fremdsprachige Wort (auf den linken Seiten) das entsprechende deutsche gesunden wird. Die Scherlssche Sprachenpflege verlangt kein mühsames Einprägen von Vokabeln und grammatischen Regeln; der Lernende soll vielmehr in genußreicher Lektüre den Gang der Handlung verfolgen und ohne die zeitraubende, störende Hilfe des Wörterbuches den fremdsprachigen Text verstehen lernen. So zeigt sich die neue Methode für alle diejenigen, die ihre fremden Sprachschätze im Laufe der Zeit vernachlässigten, oder denen trockenes Schul- oder Selbststudium die Lust am Weiterlernen verdorben hat, als ein neues brauchbares Mittel, auf stets fesselnde Weise und auf dem natürlichen Wege der Lektüre ihre Sprachkenntnisse zu erhalten und zu erweitern. Welchen Vorteil die vollkommene Beherrschung fremder Sprachen in beruflicher oder gesellschaftlicher Hinsicht bedeutet, hat wohl jeder, der über nur mangelhafte Kenntnisse verfügt, oft schon selbst empfunden. Erwähnt seien nur noch drei äußerliche, aber wichtige Tatsachen: Die Bändchen sind sehr sauber ausgestattet, gut gedruckt, in praktischem Taschenformat und in biegsamen Leinenband hergestellt; sie sind zu dem einheitlichen Preise von je 50 Pfennig durch alle Buchhandlungen zu beziehen. Das alles erleichtert den dauernden Bezug von „Scherls Sprachen- pflege".
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Hus Hanau Stadt und Cand.
Hanau, 26. Februar.
Vereins- und Vergnügungsnachrichten für Moiaag ben 26. Februar.
Kircheuchor der Iohanneskirche: Abends 8 Uhr: Probe im Uebungssälchen der Kirche.
^nrn- u. Fechtklub: 6—7*/s: Frauen-, 8’/9—1b: Jugendabteilung. Turnverein Kesselstadt,- Abends 9—16 Uhr: Turnen der Dameuabteilung. ®Mng. Männer- und Jünglingsverein: Gesang (Ev. VereinshausO Brieftaubea-Klub, VeriammUma M der Brauerei DridHet,
Gesellschaft „Hellerer Bund": Vereinsabend im „Gr. Kurfürsten".
Verein „Hessischer Bund": Versammlung im „Hessischen Hn '.
Familien-Marken-Konsumverein „Einigkeit" : Abends 8—10 Uhr: Mark«- anflaqe und Annahme Neuer Mitglieder (VereinshauS „Concordia"), Radfahrer-Klub „Adler"-Kesselstadt: Bereinsabend im „Hopfengarten". Zimmerstutzen - Klub „zum Kaiser Friedrich": Abends von 9—11 llhrr Schießen.
Freiwillige Feuerwehr, 4. Komp., Zusammenkunft im „Schützenhof". „Bereinigung ehem. Beamtenschuler zu Geyer, Bezirk Hanau": Abends 9 Uhr: Vereinsabend im Restaurant Krieg, Sandeldamm 12.
Freiwillige SauilätSkolonnr vom Roten Kreuz: Abends 9 Uhr in der Brauerei Kaiser.
Verein „Armer uns": Zusammenkunft „zu ben vier Jahreszeiten".
Erste Hanauer Karnevalgcsellschaft: Bereinsabend im „Deutschen HauS" Stenographen - Gesellschaft „GabelSberger" (Vereinslokal: „Restaurant Sandeldamm") Abends von 9—10 Uhr: Zimmer Nr. 1 üebuugS- stunde für die Praktiker-Abteilung, 200 Silben und mehr.
Stenographen-Berein Stoltze-Schrey (Restauration „Brauerei Orschler^r Abends von. 8—9 Uhr: Uebungsabend, von 9—10 Uhr: Aa» fängerkursui»
Gesellschaft „Lustige SBrübet": Klubabend bei Heinrich Vowiuket.
Marktbericht.
Hanau, 24. Februar. (Lebensmittelpreif«-) Geflügel: Tauben, das Pärchen 0.80 bis 1.00 Mark, ein alter Hahn 1.60 bis 2.00 M.; ein junger Hahn LOO bis 1.20 Mark ein Huhn 1.30—1.80 Mark; eine Ente 2.50—3.00 Mark; eine Gans, junge, 0.00—0.00 Mark; Gans, gerupft, 00—00 Pfg., % Kilogramm. Fische: gewöhnl. Sorte 35—40 Pfg., bessere Sorte 40—60 Pfg., Aal 0.00-0.00 Mk., Hecht 1.20—0.00 Mk., Bresem 00—70 Pfg., Barben 70-00 Pfg., Barsch 70—00 Pfennig Karpfen 00—000 Pfennig., Kabeljau im Ausschnitt % Kilogramm, $0 Pfa., Gemüse : Meerrettich die Stange 20—40 Pf^ Ä yosgel, Pfd. 0.00—0.00 Mk., Blumenkohl b.St. 0.15—0^0 K , Kopfsalat b.St. 15-18 Pf^ Endivien, St. 15—30 Pfg.; Rettich, das St. 0—00 Pfg.; Ober- Kohlrabi, St. 00—00 Pfg.; Unter-Kohlrabi, St 10—20 Pfg^ Wirsing, das Stück 30—70 Pfg; Weißkraut, das Stück 50—70 Pfg., Rotkraut, das Stück 60—70 Pfg., Sellerie iuck Stück 20—30 Pfg.; Gurken b. St. 00-00 Pfg^ Gurk« zum Einmachen das Hundert 0—0 Mk.; gelbe Rüben das Pfurrd 00—20 Pf.; neue Erbsen, Pfd. 00—00 Pfennig, neue Bohnen, Pfd. 00—00 Pfg.; Braunkohl Pt. 00 - 00 Pfg., Rosenkohl, Pfd. 00-00 Pf^ Schwarzwurzeln, 1 Pfund 00—40 Pf., Spinat 1 Pfund 35 - 00 Pf.; Lattig, Pfd. 00 —00 Pf.; Schmalzkraut, die Port. 20—30 Pfg.; Kartoffeln, das kg 10 bis 12 Pfg. — Obst: Kirschen, das Pfund 00 bis 00 Pfg., Stachelbeeren das Pfund 00 bis 00 Pfg^ Johannistrauben, d. Pfd. 00 bis 00 Pfg., Trauben, b. Pfd. 00—00 Pf., Erdbeeren, das Pfd. —0.00 Mk., Himbeeren, bat Pfund 00 —00 Pfennig, Heidelbeeren, das Liter 00 bi8 00 Pfennig, Aepfel, das Pfund 0.30—0,80 Mk^ Birnen, d. Pfd. 00—00 Pfg., Pflaume«, d. Pfd. 00 bis 00 Pfg.; Zwetschen, ba3 Pfund 00—00 Pfennig; Nüsse das Pfund 00—50 Pfg., Pfirsiche, das Kg. 00—00 Pf., Citronen, das Stück 5 0 Pfennig, Apfelsinen das Stück 5—10 Pfennig; Paradiesäpfel, das Pfund 00—50 Pfg. Bohnen d. Pfd. 00 Pf., Linsen b. Pfd. 00 W. Versch.: Butter, das Pfd. 1,40 bis 1,70 Mk.; Käse, 1 Stück 4-5 Pfg.; Eier, das Stück 8—12 Pfg.; Gänseeier, St.00 -00Pfg., Zwiebeln, 1 Pfd. 00-15 Pf.; Welfchkorn, 1 Pfd. 00—00 Pfg., Radieschen, Bündel 20 Pst; Kastanien Pfd. 00—00 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 00 Pfg., 2. Sorte 00 Pfg., 3. Sorte 00 Pfennig; Spansau, Pfd- 0.00—0.00 MkI
Handel, Gewerbe und Verhebt.
Berlin, 24. Februar. We izen Mai 214.75, Juli 215.25, Sept. 203 50. Roggen Mai 194.50, Juli 193.25, Sept. 177.73. Hafer Mai 194.75, Juli 193.50. Mais Juli 156.- R ü b ö I Juli 59.80. Okt. 59.50. Weizenmehl 24.75, bis 29.—. Roggenmehl 22.40 bis 42.50.
Hamburg, 24. Febr. Kaffee Santos März 65% Mai 66% Sept. 66% Dezember 66V« Pf. Rohzu cf® r, Febr. 15.90-, März 16.00-, Mai 16.15-, August 16.25-, Oktbr.-Dezbr. 16.35—, Januar 11.72% Ameri konisch« Baumwolle Febr. 53V», März 53% Mai 53V' Br. Weizen Mecklenbg. Febr.-März211.—. Gerste Südruss. Febr. 154% Mais ruh. Amerik. mix. Febr.-März 134—, La Plata April-Mai 122% Rüböl ruh. Loco verzollt 66—, Petroleum lustl. Amerik. —.— Salpeter stet. ° Loco 10.32-, Febr.-März 10.07, Mai 9.97—, Schmalz fest. Amerik. steam 44V», Chamberlain 45 V-, Cacao: Guayanil. 52—, Trinidad 55—.
Paris, 24. Febr. Roggen Febr. 22.35, März 22.—, März-Juni 22.—, Mai-Aug. 21.50. Weizen Febr. 26.80, März 27.15, März-Juni 27.30, Mai-Aug. 26.80. Mehl Febr. 33.65, März 33.85, Marz-Juni 34.15, Mai-August 34.45. Rübvl Febr. 71-, März 70'/», März-Juni 69—, Mai-Aug. 67% Spiritus Febr. WV', März 62% Mai- August 62% Sept.-Dez. 62—. Zucker Rohzucker loko 45% Zucker Febr. 50% März 50»/», Mai-Aug. 51V». Ottman. 36 V«. Sei nöl Febr. 8?% März 80'/,, März- Juni 78—, Mai-Aug. 76—.
Bnbapest, 24. Febr. Weizen April 11.77, Mai —.—, Okt. 10.98. Roggen April 10.66. Hafer April 10.25., Mais Mai 8.87, Juli 8.76.
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