Wochenblatt für den RrgiernngsbezirkHanau.
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HMau. Donnerstag den 30. Mai 1867.
Ernennungen und Beförderungen.
Der Hülfslehrer an dem Gymnasium zu Fulda, 6r. Joseph Körber, ist zum ordentlichen Lehrer - an demselben und
der Gymnasialpraktikant Karl Heldmann zum . Hülfslehrer an dem Gymnasium zu Cassel, dieser provisorisch, ernannt worden.
Der neubestellte Großherzoglich Hessische Konsul Kgrl.L au t er en in Frankfurt a/M. ist in dieser Eigenschaft anerkannt worden.
Allgemeine Verfügungen der Oberbehorden.
1 . Da durch Verfügung der Königlichen Administration in Kurhessen, Abtheilung des Innern, die Zurücknahme der ertheilten Erlaubniß zur Anlage einer Filialapotheke zu Nentershausen nach Ablauf eines Jahres erfolgen und das persönliche Privilegium zur Anlegung einer selbstständigen Apotheke daselbst ertheilt werden wird, so werden geeignete Bewerber um dasselbe aufgefordert, ihre deshalbi^en Gesuche binnen drei Monaten anher vorzulegen.
Cassel am 4. Mai 1867.
Königliche Regierung.
Rieß.
vt. Matthei.
2 Mitteldeutscher Eisenbahnverband.
Bekanntmachung
Zwischen den Stationen des Mitteldeutschen
Eisenbahnverbandes Stettin, Berlin, Oschersleben, Wolfenbüttel, Braunschweig, Dresden, Riesa, Leipzig, Halle, Weißenfels, Zeitz, Ger«, Naumburg, Apolda, Weimar, Erfurt, Dietendorf, Gotha, Eisenach, Coburg, Wernshausen, Gerstungen, Guntershausen, Cassel, Warburg, Carlshafen, Marburg und Gießen einerseits, und den Stationen Hersfeld und Fulda der Bebra-Hanauer Eisenbahn andererseits, tritt vom 15. Mai c. ab ein direkter Güterverkehr ins Leben. Exemplare des Tarifes sind auf den genannten Stationen zu haben.
Der Mitteldeutsche Eisenb ahnverbanh.
Für denselben:
Erfurt am 8. Mai 1867.
Die Direktion
der Thüringischen Eisenbahngesellschaft.
3. Bewerber um die erledigte Stelle eines Phtzsi- kus und Amtswundarztes für den Bezirk des Ju- stizamtes Friedewald haben ihre Meldungsgesuche mit den nöthigen Nachweisen binnen 4 Wochen anher einzureichen.
Fulda am 14. Mar 1867.
Königliche Regierung. Specht.
vt. Beckmann.
4. Das landwirthschaftliche Publikum ist in den jüngsten Tagen t .r^ wiederholt auftauchende Gerüchte von Ausbrüchen der Rinderpest in den Krei- sen Witzenhauseu, Fritzlar, Eschwege beunruhigt worden. Diese Gerüchte sind durchaus unbegründete. Bis jetzt ist innerhalb der Grenzen des vorhinnigen Kurfürstenthums Hessen — mit ein-
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