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15, Bei der ad 12 gedachten Anmeldung hat der Freiwillige gleichzeitig anzugeben, ob derselbe in Potsdam oder in Jülich eingestellt zu werden wünscht, welcher Wunsch bei der Vertheilung an die beiden Unteroffizierschulen möglichst berücksichtigt werden wird.

Die aus Westphalen und oer Rhein Provinz angemeldeten, resp. gebürtigen Freiwilligen gelangen im Allgemeinen zur Einstellung in die Unterofsizierschule in Jülich.

Berlin den 17. April 1866.

Kriegs- M t n i st eriu iil

v. Noon.

Vorstehende Festsetzungen finden nunmehr auch auf die Bezirke des 9., 10. und 11. Armeekorps Anwendung und zwar ausnahmsweise mit der Maßnahme, daß bis zum nächsten allgemeinen EiustellungS- termine, im Oktober 1867, die Einstellung von Individuen aus den bezeichneten Korpsbezirken in die UnterosfizierSschulen zu Potsdam und Jülich, soweit die Räumlichkeiten dieser Anstalten eS gestatten, jeder Zeit Statt finden darf.

Berlin den 5. November 1866.

Kriegs- M i nifteriu hl

In Vertretung:

v. PoLbielski.

Allgemeine Verfügungen der Oberbehörden

1. Bewerber um die erledigte Physikatsassisten- tenstelle zu Oedelsheim werden hierdurch aufge­fordert, ihre deshalbigen Gesuche binnen 3 Wochen anher einzureichen.

Cassel am 7. Dezember 1866.

Königliche Regierung hierselbst.

Rieß.

vt. Matthei.

2. Von der Königlichen Administration in Kur- Hessen, Abtheilung des Innern, wird die Bestellung von Aerzten, welche zur Versetzung eines Physi- kats qualiftzirt sind, in den anher abgetreten wer­denden Orten Gersfeld und Hilders beab­sichtigt, indem die bisherigen dasigen Bezirksärzte ihre Stellen verlassen und im Bayrischen ver­bleiben werden, sobald die Definitive Ueberweisung des Bezirks Gersfeld an das Königreich Preußen etwa zn Anfang f. M. geschehen sein wird. Geeignete Bewerber um diese ärztlichen Vakan­zen haben ihre Bewerbungsgesuche binnen 8 Tagen anher einzureichen.

Cassel am 19. Dezember 1866.

Königliches Obermedizinalkollegium.

Cra m e r.

vt, Schwarzenberg

3. Geeignete Bewerber um die erledigte PhysikatS- unb Amtswundarztstelle zu Volkmarsen werden hierdurch aufgefordert, ihre deshalbigen Gesuche bin­nen drei Wochen anher einzureichen.

Cassel am 24. Dezember 1866.

Königliche Regierung.

Rieß.

vt. Matthei.

4. Ernennung Königlicher Regierung zu Hanau.

Der Lehrer Wilhelm Karl Knöll zu Kilian­städten ist zum ersten Lehrer an der Schule zu Ginnheim ernannt worden.

Besondere Bekanntmachungen bet Verwaltungs- und Finauzbehordeu.

1 Der

Amtliche Kalender für

das Fnrstenthum Hanau,

welcher viele belehreudeund unterhaltende Aussätze, AnDoteu. die Gm-alogie des Königlichen Hauses ein Namensverzeichniß der Bürgermeister im Für­stenthum Hanau, eine Jntercssenrechnung nach dem 52| fl. - und nach dem 30 Thlr - Münzfuß, eine Münzvergleichungstabelle, eine Vergleichung der Kurhessischen Maaße rc. mit dem Französischen, ein Verzeichniß der vornehmsten Messen und Jahr­märkte, sowie sonst noch manches Nützliche enthält; sodann der

KsmtoLrkalesèder^

beide auf das Jahr 1867,

sind in der Waisenhaus-Buchhandlung zu Hanau erschienen und

ersterer roh das Exemplar zu 12 fr.,

geheftet zu 14 k r. und mit Papier durchschossen zu 16 fr.;

letzterer roh das Exemplar zu 10 kr. und aufgezogen zu 13 zu haben.

Zugleich dient zur Nachricht, daß der Verkauf dieser Kalender