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6. Dezember

Hanauer Anzeifler

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Generaladjutanten; er trug Admiralsuniform. Geh. Nach Wien, 5. Dezbr. C 7 . __r______ Riedler begrüßte den Kaiser im Vestibül und geleitete ihn zur ihrer heutigen Sitzung ebenfalls den Fuchs'scken Vermittelungs­Mitte des Lichthofes, wo die beiden anderen Rektoren standen. Vorschlag ab. Das Exekutiv-Komilee der Rechten beschloß in Hier sprach er im Namen der drei Hochschulen Sr. Majestät ^seiner heutigen Sitzung nunmehr einen vom Abg. Bielinski den Dank aus für den Huldbeweis der Verleihung des Titels ausgearbeiteten Vermittelungsvorschlag zur Diskussion zu Doktor-Ingenieur. stellen.

Der Kaiser erwiderte mit einer längeren Ansprache an

stellen.

die Antwort des Ministerpräsidenten Szell auf die Jnter-

Die deutsche Volkspartei lehnte in 1 wachsende Innigkeit in der direkten Verbindung sei gekenn­zeichnet durch die im April gewährte Erlaubniß zur Legung eines Kabels von Borkum und Cmden und durch den im September erfolgten Abschluß des Uebereinkommens betr. den Postpacketverkehr. In allen diesen Bürgschaften engerer Be­ziehungen des Verkehrs und Handels und der besseren Ver­ständigung zweier Rassen, die viele gemeinsame Züge haben, kann Deutschland der herzlichsten Mitwirkung dieser Regierung und dieses Volkes sicher sein. Wir mögen Nebenbuhler in vielen wesentlichen Punkten sein, aber die innere Nebenbuhlerschaft sollte stets edelmüthig offen sein und der Erreichung größerer Ziele zum gemeinsamen Besten zustreben.

Wien, 5. Dezbr. Der parlamentarische Ausschuß zur die Rektoren, indem er einzelne Sätze mit ausdrucksvollen Abänderung des § 14 der Verfassung nahm mit 20 gegen Gesten begleitete; er hob hervor, daß es jetzt gelte, dem 12 Stimmen den Antrag des Abg. Kaiser auf Streichung des neuen Titel, der eine Erhöhung des Jngcnieurstandes bedeute,! § 14 an.

reichen Inhalt zu geben und ihm Achtung und Respekt im |' Budapest, 5. Dezbr. Das Abgeordnetenhaus nahm In- und Auslande zu verleihen. Nach einzelnen Bemerkungen ----------- mn' 'rr

der Rektoren reichte der Kaiser ihnen die Hand, begrüßte die anderen drei Professoren und schritt alsdann, von Geh. Rath

pellation wegen des Antwortens der Reservisten in un­garischer Sprache mit 180 gegen 53 Stimmen zur Kennt­niß. Die äußerste Linke inszenirte einen großen Lärm, weil einem ihrer Abgeordneten ein Ordnungsruf ertheilt worden war.

Budapest, 5. Dezbr. Der Abg. Franz Hereczeg ist aus der lieberalen Partei ausgetreten, weil er für eine Er­höhung der Quote nicht stimmen will.

Belgrad, 5. Dezbr. Die Begnadigung der verurtheilten Führer der serbischen Radikalen wird spätestens am 6. März

Riedler geführt, die Treppe hinauf zur Aula. Als der Kaiser den Lichthof betrat, ertönte ein dreimaliges donnerndes Hoch der Studentenschaft.

Nach Schluß des Vortrages applaudirte der Kaiser in der lebhaftesten Weise dem Vortragenden, dankte ihm durch mehr­fachen Händcdruck und verließ gegen 0>2 Uhr unter den brausenden Hochrufen der Studentenschaft die Hochschule.

Politische und unpolitische Nachrichten.

(De v esch ein'« BureauHer vld ).

Berlin, 5. Dezbr. Der Geheime Ober-Regierungsrath und vortragende Rath im Ministerium des Innern v. Holleuffer ist zum Präsidenten der Regierung zu Düsseldorf, der Geheime Ober-Regierungsrath und Vortragende Rath im Ministerium für Landwirthschaft, Domänen und

Einige Regierungen im Deutschen Reiche scheinen abge­neigt, die ausgezeichnete natürliche Beschaffenheit unserer zur menschlichen Nahrung dienenden Erzeugnisse und den von uns beständig gelieferten Beweis der Fürsorge anzuerkennen, mit welcher deren Reinheit durch die Schärfe der Aufsicht von der Farm durch die Schlacht und Packhäuser bis zum Verschiffungshafen überwacht wird. Es darf mit der Zeit gehofft werden, daß die beiden Regierungen gemein­schaftlich zur Verwirklichung des gemeinsamen Zieles thätig erfolgen. Mehrere der in Oesterreich weilenden Radikalen,! sein werden, die öffentliche Gesundheit zu schützen und die wie der General Gruic, Dr. Tuic und Dr. Wlilouovic Reinheit und Zuträgl chkeit aller von beiden Staaten einge-

werden demnächst vom König Alexander in Meran in Audienz empfangen werden.

Reinheit und Zuträgl chkeit aller von beiden Staaten einge­führten Lebensmittel und Erzeugnisse sicher zu stellen. Der Präsident schlägt sodann vor, der Kongreß möge die Er-

Die Botschaft Mc Kinleys.

Washington, 5. Dezbr. Dtm K ongreß ging

heute die Botschaft Mac Kinlep's zu. Sie beginnt

Forsten C 0 n r a d zum Präsidenten der Regierung zu Brom- mit der Feststellung, daß das Land sich eines außergcwöhn- berg ernannt worden. glichen Gedeihens erfreue. Der auswärtige Handel zeigt eine

Berlin, 5. Dezbr. DerLokal-Anzeiger" berichtet, daß' große Zunahme. Der Werth der Ein- und Ausfuhr zu- das Staatsministerium gestern auf Grund des Jmmediat-Vor-, sammen ist in biefem Rechnungsjahre größer als ihn die Ge-

träges des Fürsten Hohenlohe beim Kaiser beschlossen hat, schichte des Landes je aufzuweisen Halle. Die Einfuhr auf dem Anträge des Reichskanzlers auf Aufhebung des Ber-; den Kopf der Bevölkerung ist um 20 pCt. geringer als 1870, bindungsverbotes, welcher dem Bundesrath noch vorliegt, zu- die Ausfuhr um 58 pCt. größer. Die einzigen Jahre, worin

mächtigung ertheilen, Deutschland im Zusammenhänge mit den schwebenden Reziprozitäts-Verhandlungen zur Ernennung einer gemeinsamen Kommission von Fachmännern einzuladen, die eine eingehende Untersuchung über die Er­gänzung der Ausfuhr von Lebensmitteln in beiden Ländern anstellcn solle. Danach drückt der Präsident seine Befriedigung über die Erledigung der Frage des Geschäfts­betriebes der amerikanischen Lebensversicherung s- Gesellschaften in Preußen und die Wiederzulassi ng der deutschen Versicherungs -Gesellschaften im Staate New-Aork aus und erwähnt auch die von Deutschland gemachten Zu- sicherungen über die Wahrung der Rechte der amerikanischen

man,

rathung den Beschluß des Bundcsralhs mitcheilen wird.

zustimmen. Voraussichtlich werde sich der Bundesrath noch die im Auslande verkauften Erzeugnisse der amerikanischen _ _ . ..

heute in diesem Sinne schlüssig machen, sodaß die für morgen 1 Industrien die im Auslande getauften überftieger, sind die Missionare und Handeltreibenden^ auf den Karolinen, im Reichstag angesetzte erneute Berathung dieses Antrages! Jahre 1898 99 gewesen. Die gesummten Staatseinnahmen c ' ' " (

gegenstandslos wird. In parlamentarischen Kreisen erwartet des im Juni zu Ende gegangenen Rechnungsjahres hatten G n g l a n d und betont, daß abgesehen von der Alaska- daß der Reichskanzler vor Beginn der morgigen Be- einschließlich der Schuld der Eemral-Pacisic-Bahn 610 982 004 Grenzfrage die Erörterung zahlreicher Angelegenheilen, die ; - ; - ' 7 ' h . Dollars, die Ausgaben 700(93 5 64 Dollars betragen. Die! M als die Folge des bedeutenden Verkelrs zwischen England

Berlin, 5. Dezbr. In der Angelegenheit des Dr. Preuß Einnahmen des laufenden Jahres werden auf 640 958112 vnd Amerika ergaben, durch eine höchst freundschaftliche erfährt dieNational-Zeitung" zuverlässig, daß die juristische Doll., die Ausgaben auf 600 958112 Doll. gesck ätzt. Der Stimmung gekennzeichnet werde. Die Regierung bewahre ; ' T " 7 W 7 7 - Präsident betont sodann die Nothwendigkeit der Verb esse- Neutralität gegenüber dem unglücklichen Streit in Süd­

gehen aus eigenem Antriebe und ohne Vorkenntuiß eines von rung der B an kg esetzg e b un g, namentlich die Zulassung a^s^a und sei dem Gnmdsatze treu geblieben, sich^n.cht m dem Freiherrn von Mirbach ergangenen Schreibens beschlossen ! von Nationalbanken mit 25 000 Doll. Kapital und schlägt und auch unabhängig von irgend einer äußeren Einwirkung' vor, daß zur Stütze des bestehenden Gold-Standard und der zu Ende geführt hat. DieNat.-Ztg." bestätigt indeß, Aufrechterhaltung der Parität von Gold- und Silber und der

Codann bespricht die Botschaft die Beziehungen zu

Fakultät der Berliner Universität ihr disziplinarisches Bor-

Allianzen einzulassen, die Angelegenheiten betreffen, die nicht

daß ein Schreiben an den Rektor der Universität seitens des gleichen Zahlungskraft für jeden Dollar auf dem Markte und

Herrn von Mirbach in der fraglichen Angelegenheit in der . bei der Schuldzahlung der Schatzsekretär ermächtigt werden That ergangen ist. I solle, Vereinigte Staaten-Bonds zu verkaufen und andere zu

Berlin, 5. Dezbr. Die Einberufung des preußischen diesen Zwecken nothwendige Mittel cmzuwendcn. Die Cr- Landtages wird für die kommende Session früher erfolgen als mächtigung solle die Befugniß nicht einschließen, lang- oder im vorigen Jahre. Ein definitiver Beschluß hierüber ist zwar; kurzfristige Bonds zu einem geringeren Zinsfüße als durch noch nicht erfolgt, demLok.-Anz." zufolge ist aber hierfür das Gesetz vom 14. Januar 1875 festgesetzt ist, zu verkaufen, der 9. Januar in Aussicht genommen. ! Die gegenwärtige Zeit sei sehr geeignet, für die Sicherung

Berlin, 5. Dezbr. Die Wahlprüfungs-Kommission der Fortdauer des"Gold-Standard Fürsorge zu treffen, das des Reichstages hat die Wahl des Abgeordneten Sieg (natl.) Schatzamt sei gegenwärtig nicht genötigt, zu Anleihen zu

Schatzamt sei gegenwärtig nicht genöthigt, zu Anleihen zu greifen. Dies sei im vergangenen' Mai geschehen und werde

beanstandet.

Wie«, 5. Dezbr. In der gestern abgehaltenen Klub- sitzung der deutschen Fortschriüs-Parlei wurde der Vermittelungs­Vorschlag des Abgeordnetenhaus-Präsidenten Dr. Fuchs ein­stimmig abgelehnt und beschlossen, an dem Pfingst-Programm festzuhalten. Hierdurch haben sich die Chancen einer Ver­ständigung zwischen Deutschen und Tschechen weiter verschlechtert und es dürfte die Verständigungs-Konferenz bereits heute re- sultatlos geschlossen werden.

zukünftig zu geschehen haben. Deshalb solle Vorsorge, um dem Bedürfnisse, wenn es sich einstellt, zu begegnen, jetzt schon getroffen werden. Der Präsident schlägt deshalb vor, daß ein Theil der Goldbestände des zur Einlösung der Green- backs bienenben Fonds in Versicherung gegeben werden soll, daß aber die Greenbacks nach der Einlösung nicht wieder, ausgenommen gegen Gold, ausgegeben werden sollen.

; das Land selbst direkt angehen. Amerika zeigte beiden Par­teien gegenüber die größte Unparteilichkeit. Die Botschaft er­wähnt sodann das befriedigende Abkommen betreffend Samoa und theilt mit, daß dem Senate am Samstag der unter­zeichnete Vertrag zugehen werde, der Amerika die gleichen Privilegien und Bedingungen betr. den Handel auf den Inseln und die Handelsschiffe gewährleiste wie Deutschland. Ueber die Ansprüche der weißen Einwohner für die während der Unruhen dort erlittenen Schäden werde ein neutraler Schiedsrichter entscheiden. M i>

Hinsichtlich Cub as wird in der Botschaft erklärt, Amerika werde die Regierung und Beherrschung der Insel dem Volke Cubas überlassen, wenn die Wiederherstellung der Ruhe vollendet sei. Dieses Versprechen werde heiligst inne- gehalten. Nach Ansicht des Präsidenten ist ein wesentlicher Fortschritt in dieser Richtung gemacht worden. Es werde keine Mühe gespart, um die günstige Haltung Spaniens zu erwidern und in allen praktischen Beziehungen die Intimität

wesen als einen Faktor der nationalen Vertheidigung zu ent­wickeln trachtet.

Des Weiteren lenkt der Präsident die Aufmerksamkeit des Kongresfes auf die Handelsringe (Trust), die demWett-

bewerbe entstiegen und die Preise der von der Bevölkerung verbrauchten Güter festsetzten. Die Botschaft kündigt sodann , an, daß dem Senate die mit einem Amendement versehene Generalakte der Brüsseler Konferenz zur Unterdrückung des Sklavenhandels zugehen werde, und verweist auf das Verhalten der Regierung Nicaraguas gegenüber dem

Der Präsident lenkt in der Botschaft sodann die Aufmerk­samkeit des Kongresses auf die Bedeutung der amerikani- den Sieg vor den anderen Fa^ons davonzutragen, obschon schen Handelsmarine und sagt, es werde dem Lande feine plumpe, die Linien verbergende Form mit den Anforde- nicht möglich sein, alle Chancen auszunützen, wenn es selbst- rungen der Koketterie nicht im Einklang steht. Er wird auch zufrieden nur die Angelegenheiten in ber Heimath betrachte nur eine Saisonmode bleiben, die nächstes Jahr vom Schau- und die Augen gegen die Nothwendigkeit verschließe, sich platze verschwindet. Aus Pelzwerk gemacht, entspricht der seinen Antheil an dem werthvollen Rhederei-Geschäft in der Sackpaletot schon eher den Ansprüchen an Vornehmheit, man! Welt zu sichern. Der Präsident verweist auf die Abhängig­sieht ihn bei vornehmen Damen aus Caracal, Seal unb {feit Amerikas von der Schifffahrt des Auslandes, wie sie Persianer, meistens mit Skunks oder braunem Bärenfell aus-; während der Heeres- und Flotten-Operationen im Osten und geschlagen. Sehr modern ist das weiße Bärenfell, es wird i Westindien zu Tage getreten sei. Es empfiehlt sich, daß der viel zu den immer modernen englischen Jacken getragen, nebst' Kongreß nach dem Beispiele anderer Nationen das Schiffs- dem dazu gehörigen Muff, der ziemlich groß und flach sein muß. Aeltere Damen tragen^mit Vorliebe das lange En- cas aus schwarzem Tuch mit Serpentinevolant angesetzt, und Peluchefutter, sowie Sackpaletots aus breitgeripptem Seiden­stoff, mit Pelz gefüttert und mit Skunks ausgeschlagen. Diese Jacken zeigen im Rücken- und Vordertheil reiche Seiden­stickerei, die in den Stoff eingearbeitet wird. Für ältere Damen wird auch der ©tuartfragen beibehalten, während jüngere Damen die englischen Revers, mit Pelz ausgeschlagen, vorziehen. Auch in Hüten gibt es so unendlich viel Varia­tionen, daß es schwer fällt/ das richtige Herauszugreifen. Sehr kleidsam ist die Makartform aus schwarzem Seidenfilz mit schwarzem Sammt eingefüttert und mit langen Strauß­federn und großen schwarzen Atlastuffs geputzt. Links inner­halb der Krempe, wo sie sich in die Höhe hebt, sind zwei Tuffs aus farbigem Sammt angebracht, hellgrün, hochroth oder hellblau. Sehr elegant sind runde Hüte mit wenig ge­bogener Krempe, die ganz aus schmalem, hochrothem Taffet- biais angefertigt sind. Eine Riesen-Kokarde aus schwarzem Atlas, in die sich ein schwarzer Vogel mit glänzendem Ge­fieder schmiegt, bilden den Aufputz des Hutes, der voran an­gebracht ist.1 Wunderhübsch sind kleine, faltige Sammttoques, die als Aufputz eine blauschimmernde Möve schmückt.

zwischen den beiden Rationen zu pflegen, die in der früheren Geschichte so oft und auf vielen Wegen durch aufrichtige Freundschaft und Gemeinsamkeit der Interessen gekennzeichnet gewesen sei. Was die künftige Regierung der Philippinen angehe, so bleibe diese dem Kongresse überlassen. Die Inseln könnten nicht aufgegeben werden. Auch der Vorschlag, den Inseln die Unabhängigkeit zu geben und dabei ein ameri­kanisches Protektorat aufrecht zu erhalten, verdiene keine ernste Erwägung. Der Präsident tritt dafür ein, daß Municipal- Regierungen, sodann Provinz-Regierungen und schließlich eine Central-Regierung errichtet werde. Der beste Dienst, der den Aufständischen geschehen könnte, würde die rasche und wirksame Niederwerfung Aguinaldos sein. (Frkf. Z.)

Aus Stadt- und Landkreis Hanau.

Nachdruck unterer Lokalort'kel nur mit Quelltnan gäbe .Hau Anz.' gestatten

* Des Jahres schönste Zeit, die fröhlich und selig machende, gnadenbringende Weihnachtszeit, ist nicht mehr fern und sie gibt diesen letzten Wochen vor dem Feste einen Reiz, wie ihn keine andere Zeit des Jahres aufzuweisen hat. Wie im Schooße der Familie, so macht sich auch auf der Straße, in den Schaufenstern die Nähe des herzbewegen­den Festes bemerkbar. Die Läden haben jene wunderbare Vielseitigkeit, jene geschmackvolle Anordnung angenommen, wie sie mit dem Nahen des Weihnachtsfestes unzertrennlich sind; sie erstrahlen im hellsten Lichte und lassen die ausgestellten Waaren im verführerischen Glänze leuchten. Ein Gang durch die Straßen ist gerade in dieser Zeit in hohem Grade loh­nend. Bei so reicher und gediegener Auswahl fällt sied er Cinwand, die Weihnachtseinkäufe in den großen Städten zu machen, fort und wir legen auch hier den Mahnruf dringend nahe:Kaufet am Platze!" Man bekommt die Waaren hier ebenso billig wie in den benachbarten größeren Städten, und schon die Rücksicht auf die hiesigen Geschäftsleute sollte es gebieten, die Weihnachtseinkäufe nur hier in unserer Stadt 31t machen. Und an noch Eins sei erinnert: Jetzt um diese Zeit, wo Alles fröhlich ist und sich der kommenden fchö-

Vertrage mit der Maritime-Canal Company und auf den Protest der Gesellschaft, in dem diese ihre Rechte geltend ge­macht hat, die der Erwägung werth erscheinen. Die Re­gierung erwarte, daß Nicaragua den streitenden Parteien volles und williges Gehör gewähre. Der Präsident betont auch diesmal die Nothwendigkeit eines Kanals, der den Altlanti scheu mit dem Stillen Ocean ver­binde. Die Botschaft befürwortet ferner die Bewilligung eines Betrages zur Einsetzung einer Kommission zum Studium des Handels und der Industrie - Ver­hältnisse in China im Hinblick auf die Erweiterung der chinesischen Märkte für die amerikanischen Rohprodukte und Fabrikate. Die Beziehungen Amerikas zu dem Deutschen Reich seien andauernd die herzlichsten. Die