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25. J^ernter
in acht Sätzen ab nach der Zahl der Anschlüsse im Netz von 80 bis 180 Mark jährlich. Die Grundgebühr stuft sich in vier Sätzen von 60 bis 100 Mark ab. Die dieser Grundgebühr hinzutretende Gesprächsgebühr beträgt 5 Pfennig für jede Verbindung; die Gebühr muß aber für wenigstens 400 Gespräche jährlich entrichtet werden. Darnach hat man zu zahlen beispielsweise bei Netzen von 500 bis 1000 Theil- nehmern 150 Mark Pauschalgebühr oder 60 Mark Grundgebühr und mindestens 20 Mark Gesprächsgebühr, bei Netzen von 1000 bis 5000 Anschlüssen 160 Mark Pauschalgebühr oder 75 Mark Grundgebühr nebst mindestens 20 Mark Gesprächsgebühr, bei Netzen von 5000 bis 20,000 Theil- nehmern 170 Mark Pauschalgebühr oder 90 Mark Grundgebühr und mindestens 20 Mark Gesprächsgebühr, bei Netzen über 20,000 Theilnehmern 180 Mark Pauschalgebühr oder 100 Mark Grundgebühr und mindestens 20 Mark Gesprächsgebühr.
* Preußische Klassenlotterie. Am Montag den 27. November, abends 6 Uhr, läuft die Erneuerungsfrist für die Loose der ersten Klasse 202. Lotterie ab.
* M ill- und Kehrichtabstthr. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, hat die Stadtbehörde die Uebernahme der Müll- und K e h r i ch t a b f u h r event, schon für nächstes Jahr in Aussicht genommen. Da diese Uebernahme seitens der Stadt die bestehenden Vorschriften betr. Herstellung von Müllbehältern wesentlich abändern wird, so werden solche Hausbesitzer, welche neue gemauerte Behälter eventl. auszuführen gedenken, gut thun, diese Ausführung zunächst zu unterlassen und nur tragbare eiserne Behälter auizustellen.
* Kunstverein. Aus dem Bureau des Kunstvereins erfahren wir, daß die letzte Ausstellung in diesem Jahre morgen in der Aula der kgl. Zeichenakademie eröffnet wird. Diese Ausstellung verspricht interessant zu werden, da sie hauptsächlich Werke Hanauer Künstler enthält. Ferner gelangen zwei Kolossalgemälde: „Volksopfer 1813" und „Heimkehr" zur Ausstellung. Da die Dauer der Ausstellung dieses Mal nur eine kurze ist, empfiehlt sich ein baldiger Besuch.
* Der Vorstand des Vereins „Kinderhort" beabsichtigt auch in diesem Jahre seinen Zöglingen eine Weihnachtsfreude zu bereiten und läßt zu diesem Zwecke von nächstem Montage ab durch eine Büchse Sammlungen in hiesiger Stadt veranstalten. Wir empfehlen dieselbe dem bekannten Wohlthätigkeitssinn unserer besser gestellten Mitbürger und dürfen wohl um so zuversichtlicher auf eine Gabe hoffen, als die Zöglinge nur Kinder unbemittelter Einwohner sind.
* Stadttheater. In der für morgen Nachmittag 3 Uhr angesehenVolksvorstellung von „Kabale und Liebe" sind sämmtliche Rollen in den Händen der ersten Kräfte unseres Personals. Bei den ungewöhnlich niedrigen Eintrittspreisen wird der Andrang ein sehr lebhafter werden. — Die Abend- Vorstellung des amüsanten Schwankes „Zwei g l ü ck l i ch e Tage" dürfte auch ganz besonderem Jnreresfe begegnen. Die dankbare Dialektrolle des jungen Pepi Freifinger spielt Herr Schwarz, die sympathische Figur des alten Lüttchen Herr.' Gehrmann. Außerdem sind noch die Damen Rieger,, Hanrke, Muck, Steinbrück, sowie die Herren Zeitz, Metz, Ambrogio und Krön beschäftigt. Seine überaus wirksame Situationskomik, sowie der scherzhafte Dialog im Verein mit der prächtigen Zeichnung der behaglich-humoristischen Charaktere machen das Stück zu einem stets gern gesehenen. Die Vorstellung beginnt um 7^4 Uhr.
* Adreßbuch. Das neue Adreßbuch von Hanau mit 1 neu revidirtem Stadtplan (Verlag von: Fr. König's Buchhandlung) ist soeben erschienen. Der Subskriptionspreis von 3 Mk. wird bis zum 1. Dezember aufrecht erhalten, nach diesem Termin erhöht sich derselbe auf 4 Mk.
Langendiebach, 25. Novbr. Herr Hauptlehrer Herchenröder hat krankheitshalber einen vierteljährigen: Urlaub erhalten. Herr Lehrergehülfe Kirch er aus Bruchköbel ist der hiesigen Schule zur Aushülfe überwiesen worden.
DereinsnachrichLe»
für Samstag den k5. November.
Christlicher Abe t-raerem: V rein?abend und M tfliederaufnahmL im VeremslokUe zum ,El Pbanlen"
Turngem-mde: Kürturnen und Lo turncräunde.
Hosng Männer- und Jüngtingsvercin: Unterhaltung und Sparkaff« ((fro -ng. Lercintzdaus)
Verein »Einigkeit": Ve einSabend in der „gr^ttt Krone". Kasino „(St t acht" (Vereinst >kal Golsne G rste ): Vn inSabend. 8tL)Utenti.ub .Germania : V reiuSube d (Restauration Wtgenbach» Piratnplse)
Fußballklub .Likioria": Lercinsabend in der Brauerei W irmantet " für Sonntag den 26 Novemver.
Erster Hanauer Fußballklub 1893: Nachwitt i s 3 Um: Uebun^s- fpieL — F inballktub „V tro ia : Ebenfalls nachmiltagL 3 Uhr: U buuzssprer auf den Exerzr rulay
Kirchenchor der Johunmrknche: Aaen^S 6 Um: Generalprobe in der Kirche.
Die städtische Bibliothek
Bangertstraße 2, erster Stock, ist Sonntags, Mittwochs und Samstags von 11 bis 1 Uhr zur kostenfreien Benutzung für das Publikum geöffnet.
Gesammtkataloge sind zu 1.20 Mk., die neuesten Nachträge Nr. 15 und 16 zu je 20 Pfg. in der Bibliothek zu haben.
Politische und unpolitische Nachrichten.
(Depeschen-Bureau.Herold").
R Berlin, 24. Novbr. Nach einem Londoner Telegramm! der „Vossischen Zeitung" wurden gestern auf Schloß Wind- sor wichtige diplomatische Besprechungen gepflogen. Der noch sehr unpäßliche deutsche Botschafter Graf Hatzfeld hatte gestern Morgen kurz nach seiner Ankunft eine lange Unterredung mit. dem Grafen Bülow. Nachmittags 084 Uhr traf Chamberlain im Schlosse ein und berieth zunächst mit dem Botschafter Hatzfeld und später mit Bülow und wurde alsdann vom Kaiser nach dessen Rückkehr von der Jagd, wie bereits gemeldet, in Audienz empfangen. Vorher hatte der Kaiser mit Bülow und Hatzfeld eine Berathung. Chamberlain war drei Stunden im Schloß und Lord Balfur, der während der Abwesenheit Salisburys die Geschäfte des Auswärtigen AmteS leitet, wurde gestern auf Schloß Windsor vom Kaiser empfangen. Nach einem Telegramm des „Lokal-Anzeiger" sehen die englischen Zeitungen angeblich in der gestrigen Konferenz in Schloß Windsor einen Beweis wichtiger politischer Ab-: machungen zwischen Deutschland und England. Sie nehmen ferner an, daß dem Kaiser die Pläne der englischen Re-; gixrung über die Zukunft Transvaals und des Freistaates; vorgelegt wurden und ein Arrangement über die deutsch-englischen Beziehungen in Südafrika stattgefunden habe.
Berlin, 24. Novbr. Im Gegensatz zu den offiziellen Meldungen wird der „Deutschen Warte" aus London tele- graphirt: General Methuens Versuch, im Morgengrauen gestern Belmont zu stürmen, wurde von den Buren glänzend abge- geschlagen. Seine Meldung, daß er einen Sieg erfochten habe, ist eine offenbare absichtliche Entstellung der Thatsachen. Die Garde ging in das Lager am Oranje-Flusse zurück. 22 Gefangene und einige 300 Todie und Verwundete blieben auf dem Kampfplätze, darunter ein Brigade-General und sechs Siabs-Offiziere. Außerdem sind 22 Garde-Offiziere todt oder schwer verwundet.
Berlin, 24. Novbr. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus London: 300 Buren griffen Umvoti an. Englische Freiwillige haben am 23. November bei Tugela-Drift einen Angriff abgeschlagen.
London, 24. Novbr. Die „Times" erfahren, daß einzelne Punkte des zu Berlin am 20. Oktober unterzeichneten Abkommens zwischen der deutschen Regierung und der britisch - südafrikanischen Gesellschaft wichtige Bestimmungen enthalte, welche die Wahrscheinlichkeit andeuten, daß der Endpunkt der neuen Eisenbahn nicht auf deutschem, sondern auf portugiesischem Gebiet,^ im Norden der deutschen Kolonie, nämlich in der großen Fisch-Bai gelegen sein wird.
Brüssel, 24. Novbr. Der Londoner Correspondent der „Jndependance belge" telegraphirt seinem Blatte Folgendes: In hiesigen politischen und diplomatischen Kreisen spricht man heute von nichts Anderem, als von der Zusammenkunft, welche in Schloß Windsor zwischen Kaiser Wilhelm und Chamberlain in Anwesenheit des Grafen Hatzfeld stattgefunden hat. In gut unterrichteten Kreisen wird bestimmt angedeutet, Kaiser Wilhelm habe in aller Form und im Namen der Großmächte die Vermittelung zur -Schlichtung des südafrikanischen Streites angeboten. Der Korrespondent fügt hinzu, Chamberlain habe im Laufe der Unterredung die Bedingungen festgestellt, unter welchen England den Frieden annehmen könnte. Chamberlain soll vom Ministerrath mit dieser Angelegenheit betraut worden sein, weiter der Haupt- betheiligte an der Transvaalfrage ist. Die Thatsache, daß Chamberlain, der vorher eine Unterredung mit Lord salisbury hatte und daß Graf Hatzfeld trotz seiner Krankheit nach Windsor gekommen ist, läßt angeblich darauf schließen, daß diese Gerüchte richtig sind und die Haltung der Presse, welche seit zwei Tagen Friedensgerüchte verbreitet hat, soll ebenfalls auf die Richtigkeit der Gerüchte schließen lassen.
Aus Stadt- und Landkreis Hanau. Nachdruck unsrer Lokalart'trl nur mit Quellruanzabe ,Han Anz “ gestattet.
* Fernsprechwesen. Die großen Vortheile des öffentlichen FernsprechWesens werden von den Landbewohnern nicht genügend beachtet. Zu den früheren Bekanntmachungen können wir unseren Interessenten noch mittheilen, daß nunmehr die Postanstalten Babenhausen, Bad-Nauheim, Bieder (Kreis Offenbach), Bischofsheim, Bruchköbel, Butterstädterhöfe, Butz- bach, Dudenhofen, Frankfurt, Fechenheim, Friedberg, Gießen, Hanau, Heusenstamm, Hochstadt, Jügesheim, Kilianstädten, Marköbel, Mitrelbuchen, Niedermöllstadt, Oberhausen, Ostheim (Kreis Hanau), Offenbach, Roßdorf, Schaafyeim, Wachen- buchen, Weiskirchen und Windecken Privatgespräche vermitteln.
dessen Begleitung Dr. Junck aus Kopenhagen (Leibarzt
des
Königs von Dänemark).
Gschwege, 23. Novbr. Der Gemeinderath von Eisenach bewilligte 50 000 Mk. zum Bau der Bahn Eisenach- Eschwege. Die Ausführung des Projekts ist gesichert.
Wiesbaden, 24. Novbr. Ein blutiges Drama hat sich heute Mittag im Hause Webergasse 46 abgespielt. Der dort wohnende verheirathetc Zuschneider August Fix hat auf ein Mädchen, das angeblich aus Frankfurt ist und bei ihm zu Besuch weilte, geschossen und es am Kopf verletzt, dann kehrte er die Waffe gegen sich und schoß sich in die rechte Schläfe. Beide sind gefährlich verletzt, sie wurden, nachdem ihnen der zufällig vorüberfahrende Herr Dr. Schellenberg Nothverbände angelegt hatte, in das städtische Krankenhaus verbracht. Fix, der Vater von 5 Kindern und Zuschneider in einem Damen- Mäntelgeschäft ist, scheint sich schon vorher mit dem Gedanken an dieses Attentat getragen zu haben, denn in dem Geschäft, in dem er angestellt ist, hat das übrige Personal gestern bemerkt, daß er einen Revolver putzte oder sich wenigstens mit demselben zu schaffen machte.
Muinz, 24. Novbr. Im St. Rochusspital ist gestern eine leichte, aber interessante Operation ausgeführt worden. Interessant insofern, als man durch die Operation: eine ca. 3 Zentimeter lange Nähnadel fand, die schon vier Jahre lang im Mittelfinger der rechten Hand eines jetzt zehnjährigen Schülers stak, und bei ihrer Auffindung völlig schwarz verrostet war. Der betreffende Junge heißt Jean Baptist Müller und ist der Sohn eines hiesigen Schlossermeisters. Die Nadel ist ihm vor vier Jahren in das Fleisch des Fingers eingedrungen, ohne bisher dem Jungen Schmerzen zu bereiten. Die Eltern des Kindes
glaubten gar nicht, daß die Nadel sich in dem Finger befände, sondern nahmen an, daß sich der Junge- überhaupt nur gestochen hätte. Bestärkt wurden sie in dieser Annahme, weil die ganz minime Wunde gleich zuheilte und der Knabe keinerlei weuere Schmerzen hatte. Vor einiger Zeit jedoch stellten sich diese ein und der Finger wurde auch zusehends dicker. Man suchte das Spital auf, und dort wurde durch mehrmaliges Durchleuchten der Hand mit Röntgenstrahlen die Nadel im Mittelfinger entdeckt. Herr Medizinalrath Dr. Reisinger entfernte sie daraufhin mit Leichtigkeit.
Offenbach, 24. Novbr. Ein sichreckliches Unglück hat sich gestern Mittag in dem Hause Austraße 4 ereignet. Im zweiten Stock des genannten Hauses wohnt der Gerber Bücking mit seiner aus Frau und drei Kindern bestehenden Familie. Als Frau Bücking, am Mittag wie gewöhnlich das Essen nach der Arbeitsstätte beä Mannes brächte, schloß sie die beiden 5 und 2 Jahre alten Kinder ein. Um 12 Uhr bemerkte das aus der Schule: heimkommende älteste Kind der Bücking'schen Eheleute, daß Rauch aus der verschlossenen Wohnung drang. Es rief Hülfe herbei, ein Nachbar brach die Thür auf und nun bot sich dem Eintreten- ben ein fürchterlicher Anblick dar. In einer Ecke des Flurs kauerte die vollständig verkohlte Leiche, be& fünfjährigen Mädchens; in den verkohlten Händchen hielt es die ausgebrannte Petroleumkanne, während die Wand,, gegen die es sich gekauert hatte, leicht ungebrannt war. DaS andere zweijährige Kind wurde unverletzt und weinend in der Stube gefunden. Wie sich herausstellte, war das verbrannte Kind auf einen Stuhl geklettert, um die auf einem: Brett ftchende Petroleum- kanne herabzuholen; es war damit zum Feuer gegangen, hatte Petroleum in dieses gegossen und damit eine Explosion verursacht, die sofort auch das ganze Kind ergriff. Brennend muß es , dann, die Petroleumkanne krampfhaft festhaltend, auf den Flur gelaufen sein, wo es, denn hülflos starb. Das Schreien des Kindes konnte nicht gehört werden, da ba& Stockwerk unter der Bücking'schen Wohnung augenblicklich leer steht. Den bedauernswerthen Eltern bringt man allseitige Theilnahme entgegen, zumal dieselben bereits 4 Kinder durch TÄ, verloren haben.
X Babenhausen, 24. Novbr. Der hiesigen Gendarmerie fiel gestern ein feurgekleideter Herr in, die Hände, der sich durch verschiedene Manipulationen in hohem Grade verdächtig gemacht hatte.. Gefesselt der Amtsgerichtsbehörde zu Seligenstadt vorgeführt, machte er über Namen, Herkunft und Stand die widersprechendsten Angaben. Es wurden gefälschte Militärpapiere bei ihm vorgefunden. Jedenfalls hat er gegründete Ursache, unter falscher Flagge zu segeln. Man nimmt einstweilen an, einen guten Fang gemacht zu haben. Der Häftling ist mosaischer Abstammung, ist etwa 50 Jahre alt, nennt sich Jsaak Fuld und scheint es vorzugsweise auf seine Glaubensgenossen abgesehen zu habe».
x Seligenstadt, 24. Novbr. Vor einigen Tagen wurde gegen Abend in einer hiesigen Straße ein älteres Fräulein von einem fremben Radfahrer uingerannt und über- sahren. Der tapfere Stahlroßritter nahm schleunigst Reißaus und ließ die Niedergerannte in hilflosem Zustande zurück. Das Fräulein aber ist seitdem aus Krankenlager gefesselt und befindet sich in ärztlicher Behandlung. Die Folgen des Sturzes sind bislang nicht zu überfeinen.
Aus der Provinz und NachbargebLeten.
Cassel, 25. Novbr. Gelegentlich des auch in diesem Jahre wieder stattsindenden Lehrkursus für Rechner und Vorsteher der hessischen Raiffeisenvereine sollen wieder Vorträge über das ländliche Genossenschaftswesen gehalten werden, wozu der Verbandsdirektor Rexerodt einladet. Die Eröffnung findet am 27. d. M. vormittags 10 Uhr in dem kleinen Saale des Vereinshauses Cölnische Straße hier statt. Außerdem werden im Laufe der Woche folgende Vorträge gehalten werden. 1. Montag, den 27. Novbr., abends 8 Uhr: Aufgaben und Organisation der ländlichen Genossenschaften. 2. Dienstag, den 28. Novbr., vormittags 11—12 Uhr: Der Geldverkehr in den Vereinen. 3. Mittwoch, den 29. Novbr., vormittags 11—12 Uhr: Der gemeinsame Einkauf. 4. Donnerstag, den 30. Novbr., vormittags 11—12 Uhr: Der gemeinsame Verkauf. 5. Freitag, den 1. Dezbr., vormittags 11 -12 Uhr: Der Verkehr der Vereine mit der Verbandsleitung.
Fuldn, 24. Novbr. Zu den landgräfliichen Hochwildjagden im Nonnenroder Forst bei Fulda, welche gestern begonnen haben, heute fortgesetzt und morgen beendet werden, sind folgende Herren hier eingetroffen und im Gasthof „zum Kurfürsten" abgestiegen: Se. Excellenz General von Roon, General von Liebermann, Oberst sieg, Graf Monts, Frhr. von Riedesel zu Eisenbach, Polizeipräsident von Müffling, Kammerherr von Bothmec, Hofmarschall von Strahl und in
Marktbericht.
Hanau, 25. November. (Lebensmittelpreise.) Hülsenfrüchte: Bohnen, 30 Pfg., Erbsen 28 Pfg., Linsen 40 Pfg. das Doppelliter; Geflügel: Tauben, das Pärchen 60-70 Pfg.; ein alter Hahn 1,10-1,20 Mk.; ein junger Hahn 60 Pfg. bis 1 Mk.; ein Huhn 80 Pfg. bis 1 Mk.; eine Ente 1,50 Mk.; eine Gans 3—4 Mk.; Gans, gerupft, 0« kg 60 Pfg.; Fische: gewöhnliche Sorte 30—35 Pfg., bessere Sorte 40—60 Pfg., Hecht 1—1,10 Mk. = s kg; Gemüse: Merrettig die Stange 10-20 Pfg., Blumenkohl das Stück 20-30 Pfg., Kopfsalat das Stück 5—10 Pfg., Endivien das Stück 5—10 Pfg., Rettig das Stück 5 Pfg., Ober-Kohlrabi das Stück