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stückes die Aufmerksamkeit der zu Beraubeuden abzulenken, mit Erfolg an. Während die Kaufmannsgattin nach dem gefallenen Gelde sah, nahm eine Zigeunerin ein auf dem Tische liegendes Stück Kleiderzeug und ließ dieses in geschickter Weise unter dem bauschigen Rocke verschwinden. Trotzdem der Diebstahl alsbald entdeckt wurde, konnte die sofort über die Ortsgrenze gegangene Thäterin nur schwer überführt werden.
V Seligenstadt, 7. Novbr. Der in Haustein gearbeitete und mit Säulen besetzte Portalbau mit dem Wappen des Abts Franz II., die überwölbte Thorhalle zum ehemaligen Abteigebäude, wurde neuerdings mit einem schmiedeeisernen Gitterthore versehen. Dasselbe wurde in baubehördlichem Auftrage in vornehmem Style von dem hiesigen Schlosser L ö hr ohne maschinelle Betriebe angefertigt und präsentirt sich als ein Meisterwerk der Schmiedekunst, das auch auf der Groß-Umstädter Jubiläum- - Gewerbeausstellung einen Preis errang.
Vermischte Nachrichten.
Kleine Chronik. R h e d e (bei Bocholt). Ein hiesiger Händler war damit beschäftigt, weißen Sand zu graben- Er muß sich bei dieser Arbeit wohl zu weit in die Höhlung gewagt haben, denn er wurde von den Erbmassen verschüttet und als Leiche wurde er wieder aus Tageslicht gebracht. — Oberhausen. Ein kleiner „Klub der Harmlosen" ist auch hier aufgedeckt worden. In einer Wirthschaft wurde von den Söhnen wohlhabender Restaurateure, Druckereibesitzer usw. hoch gespielt. Ein junger Mann gibt an, an einem Abend dort 1800 Mk. verloren zu haben. — E m -. Der Preis von 1000 Mk. für das beste Lahnlied ist dem Liede „Dort wo in Deutschlands schönsten Gauen" zugefallen. Wieder, wie schon beim Mosellied-Preisbewerb, sind die 1000 Flaschen nach Sachsen gekommen. Der Dichter ist der Bürgerschul- lehrer Steckel, der Komponist der Dirigent des Leipziger Männer-Gesang-Vereins G. Wohlgemuth. — Hagen. Ein schrecklicher Tod ereilte den Bremser Butzbach von Altenhagen. B. kam im Bahnhof Kückelhausen so unglücklich unter die Räder eines Eisenbahnwagens, daß er am Kopse überfahren wurde und sofort starb. — Trier. In der Gerberei von A. Pies brach Feuer aus, durch welches ein großer Theil des bedeutenden Werkes zerstört wurde. Der entstandene Schaden wird auf 40 000 Mk. geschätzt. — Eller. Dieser Tage wäre hier beinahe ein Ehepaar das Opfer einer Vergiftung durch Kohlengas geworden. Die Frau erwachte plötzlich in der Nacht und fühlte sich sehr unwohl. Sie ruft ihrem Mann, der aber kein Lebenszeichen mehr gibt. Dieselbe hatte noch so viel Kraft und Geistesgegenwart, die Nachbarn zu rufen und mit deren und des rasch' herbeigerufenen Arztes Hülfe gelang es, den Mann ins Leben zurückzurufen. Die Ursache des Ausströmens von Gas in das Schlafzimmer josi' im Kamin zu suchen sein; die Ofenklappe war nicht geschloffen. —
Entscheidung über Aufrechterhaltung einer wichtigen Schutzmarke. Der gute Ruf, den das unter dem Namen „Mondamin" bekannte Mais-Produkt gewonnen hat, hat natürlich die Konkurrenz nicht ruhen lassen. Versuche anderer Fabrikanten, ihre eigenen Produkte unter diesem so rühmlich bekannt gewordenen und zu Brown u. Polson's Gunsten geschützten Namen an den Markt zu bringen, konnten jedoch bisher noch im Keime erstickt werden. Die Konkurrenz hat nun in jüngster Zeit einen weiteren Schlag gegen genannte Firma versucht durch Einleitung von gesetzlichen Schritten zur Herbeiführung der Löschung des Schutzes auf den Namen „Mondamin", um dadurch die Freiheit zu gewinnen, ihren Produkten den gleichen Namen beizulegen. Die von der zuständigen Behörde getroffene rechtskräftige Entscheidung ist so interessant, daß wir gern Gelegenheit nehmen, die wichtigsten Stellen daraus im Auszuge unseren geschätzten Lesern zur Kenntniß zu geben. Es war vorgegeben worden, daß das Wort „Mondamin" Freizeichen- Eigenschaft erlangt habe, auf diesen Einwand erwidert nun die Entscheidung: „Die Behauptung, daß zwei andere Firmen das Wort „Mondamin" neben Brown u. Polson benutzt haben, würde, wenn sie richtig wäre, zur Annahme eines allgemeinen Gebrauches nicht ausreichen. Hiervon aber abgesehen, ist durch die stattgehabten Ermittelungen unzweifelhaft dargethan, daß die Mitbenutzung des Wortes seitens des Löschungsanregers keine loyale gewesen ist, die zur Freizeichenbildung führen könnte. Der von ihm selbst eingereichte Brief läßt die Absicht, von dem guten Ruf des Brown u. Polson'schen Fabrikats Nutzen zu ziehen, klar erkennen. Denn, wie die Handelskammer in M . . . hervorgehoben hat, galt das Wort „Mondamin" wenigstens schon seit dem Jahre 1863 dem deutschen Publikum als der bestimmteste Hinweis auf die Waare der schottischen Firma. In gleichem Sinne wie die genannte Handelskammer haben sich mit seltener Einmüthigkeit die anderen Handelskammern ausgesprochen. Die K . . Handelskammer ist der Ansicht, daß e5 dem Ansehen des deutschen Handels schaden würde, wenn das Zeichen gegenüber den wohlbegründeten Ansprüchen der Firma Brown u. Polson zum Freizeichen erklärt würde. Die Handelskammer B . . theilt mit, daß in Interessentenkreisen lebhaftes Erstaunen darüber herrsche, wie man das Wort „Mondamin", das als geistiges Eigenthum der genannten Firma allgemein bekannt sei, habe als Freizeichen angeben können. Von einer Entwickelung des Wortes zum Freizeichen kann in keinem Falle die Rede sein." Mit Recht warnen daher Brown u. Polson vor Nachahmungen ihrer Schutzmarke „Mondamin".
, Tod im Piftolenduell. Zwischen zwei Einjährigen des 160. Infanterie-Regiments fand in Bonn Sonntag ein Postolenduell statt, wobei einer derart verwundet wurde, daß er
mittags verstarb. Der Andere wurde verhaftet. Die Ursache wär ein geringfügiger Wortwechsel.
Zusammenstoß zweier Züge. In der Nacht von Sonntag auf Montag stießen in Grünhainichen zwei Eisen- bahnzüge zusammen. Ein Bremser wurde getödtet und ein Reisender leicht verletzt.
Einbruch in ein Pfarrhaus. Aus dein Pastor- Hause zu Koppen wurden 30 000 Mk. Kirchen- und Schulgelder, bestehend aus Werthpapiercir und Sparkassenbüchern, gestohlen.
Von einem Hirsch zerfleischt. Der Häusler Kruhl aus Ullersdorf bei Jänkendorf in der Oberlausitz begab sich dieser Tage nach dem dortigen Hirschpark, um die Hirsche zu füttern. Als er sich wieder entfernen wollte, wurde er von einem ausnehmend starken Hirsche verfolgt und schließlich an- gefallen, wobei dem Aermsten nicht nur das Gesicht vollständig zerfleischt, sondern ihm auch die ganze rechte Seite des Körpers in schrecklicher Weise verwundet wurde. Dem schon bejahrten Manne, welchem die Kleider in Fetzen vom Leibe hingen, gelang es unter den größten Anstrengungen, zum Theil auf Händen und Füßen kriechend, sich aus dem Bereiche des wüthenden Thieres nach einem nahe gelegenen Fußsteig zu schleppen, wo ihn nach Verlauf von etwa drei Stunden eine Frau in bewußtlosem Zustande auffand. Der Schwerverletzte wurde mittels Fuhrwerks nach seiner Wohnung geschafft, doch konnte ihm ein sofort herbeigerufener Arzt keine Hilfe mehr bringen; schon am anderen Morgen gab er unter den fürchterlichsten Qualen seinen Geist auf.
. . . dann lieber das Gefängniß. Folgende charakteristische Geschichte wird aus Koblenz berichtet: Aus dem Gerichtsgefängniß zu Koblenz waren dieser Tage zwei schwere Verbrecher entwichen, indem sie die hohe Umfassungsmauer überstiegen und so das Freie erreichten. Die sofort durch die Polizei angestellten Recherchen nach dem Verbleib der Flüchtigen hatten keinen Erfolg. Kürzlich nun begehrte einer der Ausreißer an der Gefängnißpforte wieder freiwillig Aufnahme. Nach seiner Angabe war er zwar glücklich zu Hause angelangt, doch hatte ihm dort seine Ehefrau einen derart „stürmischen" Empfang bereitet, daß er schleunigst Kehrt machte und die schützenden Gefängnißmauern wieder aufsuchte. Der Glückliche hatte somit von zwei Uebeln das „kleinere" gewählt!
Der Aufschwung von Ostsibirien. Der „Ostasiatische Lloyd" berichtet: Das ganze Leben in Sibirien hat durch deck Bau der Sibirischen Eisenbahn bereits einen mächtigen^ Aufschwung erfahren. Sie hat der Bevölkerung bereits viele neue Erwerbsquellen eröffnet, Handel und Industrie belebt und neue Industriezweige geschaffen. Das Fuhrwesen Sibiriens, das noch vor wenigen Jahren ein im einträgliches Geschäft war, hat durch den Bau der Eisenbahn eine so große Entwicklung erfahren, daß gegenwärtig ein sibirischer Fuhrmann hundert bis hundertfünfzig Rubel monatlich verdient. In den an den im Bau begriffenen Linien der Eisenbahn liegenden Städten ist ein großer Andrang von Unternehmern und Geschäftsleuten zu verzeichnen, der die Nachfrage nach Waaren und Materialien verzehnfacht, was den Fuhrleuten reichlichen Verdienst abwirft. Die Nachfrage nach Getreide und die Preise dafür haben sich bedeutend erhöh, was zur Folge hatte, daß die Landwirthe Sibiriens ihre Saatflächen bedeutend erweitern und bisher noch im Urzustände gelegene Lündereien der Kultur erschließen. Viele Millionen von Deßjatinen Landes wurden auf diese Weise in kurzer Zeit urbar gemacht. Schon die Thatsache, daß aus Sibirien allein im abgelaufenen Jahre 30 Millionen Pud Weizen exportirt wurden, spricht deutlich für den Aufschwung, welchen der Ackerbau Sibiriens seit dem Bau der Eisenbahn genommen hat. In gleicher Weise wie der Ackerbau hat auch die Viehzucht einen mächtigen Aufschwung erfahren. Produkte der Viehzucht und Milchwirthschaft werden in Millionen Pud aus Sibirien exportirt. Endlich hat der Bau der Eisenbahn das Kulturleben Sibiriens aus seiner bisherigen Lethargie gerissen. Die Dörfer, wo bisher patriarchalische und wilde Sitten herrschten, knüpfen jetzt mit Städten Beziehungen an, durch welche ihnen neue sittliche und wirthschaftliche Ideen zukommen.
Die Kraftküche. Bon Johanna von Sydow und Frau Dr. Engelken. Preis 40 Psg. Verlag von Ad. Bodenburg, Berlin W. 9. (Zu beziehen durch alle Buchhandlungen.) Die vorliegende kleine Kraftküche will kein Kochbuch ersetzen. Sie will nur eine Ergänzung bilden der bisherigen Kochbücher; sie will sozusagen der Punkt auf ihrem i sein; ihre Rezepte sollen den Weg angeben, nach dem unsere tägliche Kost auf einfachstem und gleichzeitig auf billigstem Wege zur Kraftkost werden kann. Nachdem die Wissenschaft begonnen, auch in die Küche ihren Einzug zu halten, wissen wir heute, daß „ernähren" etwas anderes und weit mehr ist, als satt machen und nachdem festgestellt worden ist, daß die alleinige Quelle aller Muskelkraft, also jeder Arbeitsleistung, jedes Herzschlages, jedes Athemzuges in dem Eiweiß zu finden ist, mußte die eiweißreichste Kost, in erster Linie also Fleisch und Eier, immer mehr in den Vordergrund treten für eine rationelle Ernährung. Wie groß aber sind die Schwierigkeiten, wie lang der Weg von der Erkenntniß der Richtigkeit dieser Theorie bis zu ihrer Uebersetzung in die Praxis. Zunächst ist Fleisch und sind Eier theuer und am Herde der kleinen Leute werden sie nur ausnahmsweise in Portionen genossen, die über den Begriff der Zukost hinausgehen. Dann aber hat ein andauernder Fleischgenuß nur allzuleicht schwere Verdauungsstörungen im Gefolge, von den Fällen gar nicht zu reden, in denen Fleisch für den geschwächten Magen überhaupt nicht mehr verdaulich ist. Unter diesen Gesichtspunkten hat man in den letzten Jahren die angestrengtesten Versuche gemacht, neue Eiweißquellen zu erschließen und hat auf diese Weise eine Anzahl Eiweißpräparate geschaffen, die dem Körper zu seiner in den meisten
Fällen nicht ausreichenden Ernährung das Plus schaffen sollen, ohne welches er sich auf die Dauer im Vollbesitz seiner Kräfte nicht erhalten kann. Der Zweck unseres kleinen Schlüssels ist nun die praktische Küche für das Tropon, daß vornehmste dieser Präparate, zu erschließen. Tropon ist ganz reines, in Pulverform gebrachtes Eiweiß ohne jeden Eigengeschmack, die denkbar ergibigste Nahrung in konzcntrirtestcr Form, dabei um die Hälfte billiger als Fleisch, und daher geeignet, durch geeignete Zumischung zu jeder Speise dieser einen eminenten Nährwerth und eine ungeahnte kraftschenkende Wirkung zu verleihen. Die Verfasserinnen, zwei bekannte Autoritäten auf dem Gebiete der Kochkunst, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Anwendung dieses neuen Nahrungsmittels möglichst einfach und Allen zugänglich zu gestalten und es läßt sich von unserer Kraftküche mit Bestimmtheit sagen, daß sie allen Denen eine willkommene Gabe sein wird, die sich von den glänzeu- den Eigenschaften des Tropon schon selbst überzeugt haben und die nun auf diesem Wege neue Anwendungsarten dieser vielseitigen Kraftnahrung sich zu eigen machen können.
Berlsosunge«.
Belgische Communal-Credit 100 Fres.-Loose vom Jahre 1868. Ziehung am 31. Oktober 1899. Hauptpreise: Nr. 62975 L 15 000 Frcs. Nr. 2598 L 1500 Frcs. Nr. 57819 92868 je 500 Frcs. Nr. 2980 26918 29436 95095 111225 135954 je 225 Frcs. — Alle übrigen gezogenen Nummern je 100 Fr. (Ohne Gew.)
Gebrauchs-Muster.
Nr. 122 029. Stiefeleisen mit mehreren daran befindlichen Befestigungsstiften und Halteband. Ahlenfabrik Concordia in Schmalkalden, vom 26. Juli 1899 ab. — A. 3545. Kl. 71.
Nr. 122 038. Aus zwei Haken am Schlauchmundstück und zwei Flantschen mit Aussparungen und Anschlägen am Ventil bestehende Schlauchkupplung für Wasserventile. Joseph Patrick in Frankfurt a. M., Höchsterstraße 51, vom 18. August 1899 ab. — P. 4740. Kl. 85.
Nr. 122 507. Fahrradschutzhaus mit einander übergreifenden Abtheilen und herausziehbaren Führungsrinnen für die Fahrräder. Alfred Hupfeld in Cassel, Kölnische Allee 97, vom 7. März 1899 ab. — H. 11 611. Kl. 63.
Auszüge aus dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cassel.
Niederrodenbach. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuche von Niederrodenbach auf den Namen des Diamantschleifers Wilhelm Reußwig, Christians Sohn, zu Niederrodenbach eingetragenen, in der Gemarkung Niederrodenbach belegenen Grundstücke, am 17. Januar 1900, vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Amtsgericht zu Hanau, Abth. 2a, — Marktplatz 18, Zimmer Nr. 14 — versteigert werden.
Schiffsbericht.
Der Hamburger Dampfer „Patricia" ist am 3. November wohlbehalten in New-Aork eingetroffen.
Hamburg, 6. Novbr. Der Dampfer „Arcadia" von der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in Philadelphia und der Dampfer „Markomannia" vorgestern in St. Thomas eingetroffen.
Bremen, 5. Novbr. Der Dampfer des Norddeutsche« Lloyd „Mainz" ist vorgestern in Bahia eingetroffen.
New-Avrk, 6. Novbr. Der Dampfer „St. Paul" von der American-Linie in Liverpool ist gestern hier eingetroffen.
Museum für Arbeiterwohlfahrt.
Im Etar des Reichsamts des Innern für das Rechnungsjahr 1900 ist die Errichtung eines Museums für Arbeiterwohlfahrt vorgesehen, welches zunächst und hauptsächlich zur Förderung der Unfallverhütung bestimmt ist, daneben aber auch der Wohnungshygiene und der Nahrungsmittelhygiene dienen soll. Da eine allmähliche Entwickelung der Einrichtung beabsichtigt wird, so werden für das Jahr 1900 zunächst nur die Kosten für den Erwerb eines unweit der Technischen Hochschule in Charlotten- burg belegenen Grundstücks und für die Errichtung eines kleinen, einfachen Verwaltungsgebäudes beantragt. Später sollen an dieses ein Hörsaal für populäre Vorträge und Demonstrationen, sowie Räumlichkeiten für eine zur Benutzung der Interessenten bestimmte Fachbibliothek angebaut werden. Im Uebrigen sollen auf dem Grundstück nach Bedarf einfache Gebäude nach dem Pavillonsystem zur Aufnahme der Ausstellungsgegenstände errichtet werden. Die Beschaffung dieser Gegenstände wird im Allgemeinen ohne Kosten für die Verwaltung in der Weise erfolgen können, daß einzelncu Arbeitgebern, Erfindern oder Fabrikanten neuer Einrichtungen für Unfallverhütung unentgeltlich Räume zur Verfügung gestellt werden, in denen sie die von ihnen eingeführten oder hergestellten Einrichtungen dieser Art zur öffentlichen Kenntniß bringen können. Den Fabrikanten und Erfindern wird auf diese Weise eine Gelegenheit geboten, brauchbare Unfall- verhütungseinrichtungcn vor einem Publikum solcher Interessenten zur Anschauung zu bringen, die als Käufer der Ausstellungsgegenstände in Betracht kommen. In ähnlicher Weise wird auch den Berufsgenossenschaften Gelegenheit zur Ausstellung geboten werden. Diese Einrichtung bietet für die Verwaltung des Museums den großen Vortheil, daß sie nicht einen Bestand vo« Maschinen und Modellen anhäuft, die naturgemäß mit der Zeit überholt werden und veralten,