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Hanauer Anzeiger
25 Oktober
Stadttheil. Kassel bewahrt diesem Manne, obwohl er nur 61/» Jahre hier in Thätigkeit sein konnte, ein dankbares Andenken, das noch von seinen Schöpfungen überlebt werden wird. Der Caffelcr Bürgerverein darf es sich zum Ruhm anrechnen, daß er es war, der seinerzeit die Wahl Westerburg's durchgesetzt hat.
^ck Wächtersbach, 23. Oktbr. Heute Vormittag 11C, Uhr erschien eine Abordnung der Kolonie Waldens- b e r g , bestehend aus den Herren Pfarrer Z i e g l e r , Bürgermeister L o o s , Kirchbaumeister S ch m i d t und Ge- meindeverordneten T a l m o n, um Sr. Durchlaucht dem Fürsten von Isenburg-Büdingen zn Wächtersbach den Dank der Gemeinde für das derselben des öfteren und besonders letzthin bewiesene Wohlwollen auszusprechen und die Festmünze von der 200-Jahrfeier der Kolonie, in Silber ausgeführt, zu überreichen. Diese von F. W i e d - wann in Frankfurt nach dem Entwürfe des Herrn Pfr. Z i e g l e r angefertigt, trägt auf der Vorderseite das Wal- denserzeichen (ein brennender Leuchter, umgeben von sieben Sternen, mit der Umschrift lux lucet in tenebris fdas Licht leuchtet in der Finsterniß) und umrahmt von Palmzweigen) und die Randschrift: Dien nous a secourus j’usqu’ a ce lieu-ci (bis hierher hat der Herr geholfen) 1699 -si 1899. Die Rückseite zeigt das fürstlich-ysenburgische Wappen (zwei schwarze Querbalken in weißem Felde, von zwei Löwen gehalten, von Fürstenkrone und Fürstenmantel umrahmt sammt der Unterschrist: Recht muß doch Recht bleiben) sowie die Randschriften: Dien s’il est pour nous, qui sera contre nous (ist Gott für uns, wer mag wider uns sein) und: En Souvenir du deuxiäme centenaire de la fondation de la colonie vaudoise de Waldensberg (zur Erinnerung an die 200-Jahrfeier der Gründung der Waldenserkolonie Waldensberg). Sr. Durchlaucht empfingen die Abgeordneten sehr gnädig und entließen, nachdem in fast einhalbstündiger Audienz die Verhältnisse der Gemeinde einer eingehenden Besprechung unterzogen worden waren, dieselben mit dem Ausdrucke gnädigsten Wohlwollens.
Fulda, 24. Oktbr. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde Kenntniß gegeben von dem Erfolge der nach Berlin entsandten Deputation, die über den Vertragsabschluß mit dem Militärfiskus verhandeln sollte. Die Stadtverwaltung wünschte eine 51» prozentige Verzinsung des Baukapitals der Artilleriekaserne auf 15 statt auf 10 Jahre. Die Deputation erhielt aber in Berlin eine abschlägige Antwort. Das Kapital wird demnach die ersten 10 Jahre mit 51/* und die folgenden 5 Jahre mit 5 pCt. verzinst.
Frankfurt a. M., 25. Oktbr. In unmittelbarer Nähe des Bethmanns-Weihers wurde gestern Morgen gegen 3 Uhr ein 17 Jahre altes Mädchen mit einer blutenden Kopfwunde von einem Schutzmann angetroffen und erklärte demselben auf dessen Frage, wie es zu der Wunde komme und warum es sich zu so ungewöhnlicher Stunde in der Promenade aufhalte, daß es sich ertränken wollte. Die Unglückliche wurde zunächst auf das Polizei-Revier in der Hammelsgaffe gebracht, um mit einem Verband versehen zu werden. Sie gab an, sie und ihr 18 Jahre alter Bräutigam, der Friseur sei, hätten beschlossen, gemeinsam aus dem Leben zu scheiden, da ihnen dasselbe seitens der beiderseitigen Eltern verleidet und verbittert werde. In dem inneren Gange der Eschenheimer Anlage, zwischen der Petersstraße und dem Scheffelgarten, sollte der gefaßte Plan zur Ausführung gelangen. Sie wollte zuerst erschossen sein, dann sollte sich ihr Bräutigam an demselben Platze entleiben. Sie erhielt angeblich den Schuß gegen die linke Schläfe kurz nach Mitternacht, sei seit der Zeit besinnungslos gewesen und als sie aufwachte und ihren Bräutigam entseelt daliegen sah, sei sie nach dem Weiher geeilt, um in diesem den Tod zu suchen. Das Mädchen wurde nun nach dem Bürgerspital geführt, wo es vorläufig verbleibt. Dort wurde jedoch festgestellt, daß die Kugel nur einen starken Streifschuß verursachte und nicht eindrang. Inzwischen kam die von der Polizei telephonisch angerufene Sanitätswache der Samariter an die bezeichnete Stelle in der Eschenheimer Anlage, wo der Bräutigam mit einer Schußwunde an der rechten Schläfe in den letzten Zügen liegend vorgefunden wurde. Nach Anlegung eines Nothverbandes wurde er ebenfalls nach dem Bürgerspital transportirt, wo er jedoch bald verstarb.
Frankfurt a. M., 25. Oktbr. (Symphonie- Konzerte im Zoologischen Garten.) Der Cyklus dieser Konzerte beginnt am Freitag dieser Woche. In diesem ersten Konzert kommen zum Vortrag: Die Ouvertüre zu „Jphigenie in Aulis" von Gluck, die siebente Symphonie von B e e t h o v en, die Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer" von Richard Wagner, Meditation aus der- Oper „Thäus" von I. M a s f o n e t und die symphonische Dichtung „Les Preludes“ von Liszt. — Die, Hauptprobe zu diesem Konzert findet am Nachmittag von 3 Uhr an statt und tritt, wie dies schon in den vergangenen Jahren der Fall war, an die Stelle des üblichen Nachmittags-Konzerts.
Rumpenheim, 25. Oktbr. Der Kaiser von Rußland traf gestern von Wiesbaden kommend um 12 Uhr mittags in Sachsenhausen ein und fuhr direkt nach Mühlheim a. M., von da aus nach Rumpenheim. Der Kaiser kehrte nachmittags von Mühlheim wieder zurück, passirte um V»! Uhr die Station Sachsenhausen und fuhr nach erfolgtem Ma- schinenwechsel nach Darmstadt, bezw. Wolfsgarten. Die Strecken und Bahnhöfe waren polizeilich bewacht.
*** Geligenstftdt, 24. Oktbr. Se. Exzellenz Finanzminister Küchler aus Darmstadt beehrte heute Nachmittag, von Groß-Steinheim kommend, in Begleitung von 5 Ministerial- beamten unsere Stadt mit seinem Besuche. Nach dem in der Hofrestauration „Zum Frankfurter Hof" eingenommenen Mittagsmahle besichtigten die Herren die hervorragendsten Baudenkmale der Vorzeit. Bei der Besichtigung der Einhart-Ba- filika übernahm Herr Stadtpfarrer und Dekan Dr. Weckerle die Führung. Die Abreise erfolgte am Abend per Bahn.
%* Mai »still gen bei Seligenstadt, 24. Oktbr. In unserer Gemarkung machte man Heuer den Versuch mit dem Anbau von Zuckerrüben und erzielte damit befriedigende Resultate. Die Rüben wurden von der Zuckerfabrik Groß- Umstadt für 90 Pf. per Zentner unter Vorbehalt der Rückgabe von 40 Prozent der Schnitzel aufgekauft. Da sich der Boden in einem großen Theile unserer Gemarkung vorzüglich für Zuckerrübenbau eignet, so dürfte dieser LandwirthschaftS- zweig immer mehr an Ausdehnung gewinnen.
Zentralstelle der preußischen Landwirthschaftskammern.
24. Oktbr. 1899.
a) Für inländisches Getreide ist in Mark ver Tonne aezohlr worden:
Weizen
Roggen
Gerste
Hafer
llckermark
146-150
148—150
146-152
125-142
Nitletmark, Prignitz
153
144-145
135—150
125—146
Jleumart
147-158
140-152
128—158
120-140
Lausitz
155—165
150—160
145-150
140-145
Magdeburg
142—155
145—160
152-174
125—144
Altmark
142 -148
1+4—150
160
128 -144
Nerseburg, östlich
145—147
145-162
143-157
126—140
westlich d.M.
140-158
147-163
150—172
125—140
Erfurt
145-150
144—165
160-181
120-135
Stettin (BeO
150
144—145
140-150
130
Stolp (Platz)
156
141
136
120
Anklam do.
148
142
150
127
Greifswald (Platz)
148
—
—
128
Tanzig
149—150
141
130-145
112-123
Tborn
145-156
188-143
132-138
122—126
Königsberg
141—150
135-137 V,
123-134V,
112—116
Allenstein
150
137-140
120-123
120-124
Breslau
141-158
144—150
130-150
121-127
Strehlen
143-156
140-150
135-150
117,5-122
Oppeln
150—152
146—148
130—135
120—122
Glogau
140-154
146—148
145—152
128
Freiburg
1146-1:9
136—150
138—150
111-125
Posen
144—156
138-143
130-142
131—135
Lromberg
147-151
1 138—140
128
120—128
Juowrozlaw
144-150
134—140
130-140
130—135
«offen
145—148
142
134
125-130
Liffa
153
144
139
124V,
Kiel
148-150
145—150
148-152
130-136
Norderdithm.
146-148
145
145-150
130-132
Frankfurt a. M
1fl1*/»-lß2‘/»
155-157,5
170-182
1 0—145
Casiel
155
154
140
Weizen
Roggen
Gerste
Hafer
755g. p.L
712 g. p. 1.
573 g. p.l.
450 g. p.).
Berlin Stadt
153
152
—
140
Stettin
150
145
150
130
Königsberg i. Pr.
146-/4
—
136
128
BreSlau
159
150
150
127
Posen
156
141
142
136
Neuß
164
156
—
140
Mannheim
172'/-
160
—
144
Hamburg
153'/.
152
—
140
b) Weltmarkt
Mark per Tonne,
auf Grund Depeschen vom Dienstag, in
Vermischte Nachrichten.
Kleine Nachrichten. Brüssel. Infolge Nebels erfolgte zwischen dein Nordbahnhof und dem Bahnhof des Quartier Leopold ein Z u s a m m e n st o ß eines Schnellzuges und eines Güterzuges. Sechs Personen wurden verwundet, davon gehören fünf dem Zugpersonal an. Der Materialschaden ist bedeutend. — Hamburg. Der von Hamburg abgegangene Dampfer der Levante-Linie „SamoS" stieß bei Neumühlen im Nebel mit dem einkommenden Bremer Hansadampfer „Stahleck", von Oporto kommend, zusammen. „Stahleck" wurde an der Backbordseite unter der Wasserlinie getroffen und ausgeschnitten. Es gelang ihm, sich aus dem Fahrwasser zu entfernen und südlich von Tonnenstück an Grund zu setzen. „Samos" ist mit einer Beschädigung der Platten nach Hamburg zurückgekehrt. W e i d a . Auf dem Bahnhof schoß ein Streckenarbeiter ein Terzerol gegen eine Mauer ab, wobei die zurückprallende Kugel dem bedauernswerthen Schützen die Schädeldecke einschlug, sodaß er in der Jenaer Klinik, wohin er gebracht worden war, verstarb. — Köln. Im Vororte Lindenthal wurde das Fabrikgebäude der Firma Uhren, Kotthaus & Cie., welche die Anfertigung von Fahrradbestandtheilen betreibt, durch eine Feuersbrunst fast gänzlich zerstört. — München. Der durch die Ueberschwemmung verursachte und angemeldeteGesammtschadenimRegierungsbezirke Oberbayern beträgt 9,429,286 Mk. 48 Pfg. (in München I und II 125,349 Mark). An Hilfsgeldern wurden von der k. Regierung ins gesammt gewährt 151,500 Mk. Für sanitätspolizeiliche Maßnahmen wurden zugewiesen ins- gesammt 34,990 Mk. — W e i ß e n f e l s. Der Schulknabe August Thieme, welcher im Holzhacken beschäftigt war, hackte dem dabei stehenden Schulknaben Robert Vondra 4 Finger von der linken Hand ab. — Einden. Ein seltenes, schönes F e st feierte die 86jährige Dienstmagd Antje von Dettum. Seit 70 Jahren dient dieselbe in einer Familie. — Frankfurt a. M. Kürzlich kam es im Gerichtssaal zu einim heiteren Auftritt. Der Gerichtsvorsitzeude erhob plötzlich seine Stimme und rief: „Aber das muß ich mir ausbitten, hier im Gerichtssaal hat Jedermann seinen Hut abzuthun und sich nicht auf die Bänke zu pflanzen. Thun Sie Ihren Hut ab!" „Bitte um Entschuldigung," scholl es aus dem Zuhörerraum zurück, „ich bin eine Dame!"
Vom montenegrinischen Hofe plaudert ein Mitarbeiter des „Berl. Börsenkurier" : In Cettinje oben, in der Residenz des Fürsten der schwarzen Berge, wird wieder Verlobung gefeiert. Der Sohn eines Balkanfürsten wird mit großem Gefolge hinaufziehen in das Nest des großen Falken und wird um die Hand der Xenia, der liebreizenden Tochter des Fürsten Nikolaus von Montenegro, anhalten. Prinz Nikolaus von Griechenland ist es, - der, wenn der nächste Frühling ins Land geht, die schönste Blume am Hofe von Cettinje heimführen wird. Schön waren sie alle, die Töchter des Fürsten Nikita. Und er hatte deren Viele. Viel zu viele Anfangs. Erst eine, dann noch eine und dann noch eine. Und als auch das vierte Kind eine Tochter wurde, da sagte er : „Staua, es ist genug," und um zu zeigen, daß es wirklich genug sei, nannte er sie auch so. Das nächste Kind war denn auch ein Knabe, der Erbprinz Danilo. Dann kam wieder eine Tochter, dann war es wieder ein Sohn, und dann kam Xenia, sie, die zum Kobold des Hauses wurde, der blonde Sonnenstrahl, der überallhin helles Glück zu verbreiten schien. Zweimal schon waren die Zeitungen voll von dem Gerücht und beide Male war nichts daran, nichts, als daß der König von Serbien thatsächlich zweimal
um ihre Hand gebeten.
Das erste Mal aus politischen
einschl. Fracht, Zoll und Spesen, aber ausschl. der QualitätsUnterschiede.
Fremdenlifte
Harau den 24 Oktober 1899.
Cbristens ns, Kaufmann Major SB inner,
Von New-Aork
nach Berlin (Weizen)
Von Chicago
nach Berlin „
Von Liverpool
nach Berlin ,
Von Odessa
nach Berlin ,
Von Riga
nach Berlin „
In Paris „
Von Amuerdam
nach Köln „
Von New-Uork
naq Berlin (Roggen)
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nach Berlin ,
Von Riga
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Von Amsterdam
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65 Cts.
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am 24 10. 173,90 M 173,65 <96 178,50 <96 174,55 M 170,75 «96 149,35
164,50 * 153,30 ** 149,45 „ 159,80 „ 10+.15 96
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Gründen, das zweite Mal, weil die kleine Hexe es ihm wirklich angethan hatte. Und beide Male holte er sich einen Korb. ... Ich sehe sie noch vor mir, die „kleine Prinzeß" mit ihren Grethchenzöpfen von dunkelblondem Haar, mit ihrem wunderbaren edelgeschnittenen Prosil, ihren tiefen seelenvollen blauen Augen, in denen nicht selten der lose Schalk ausblitzte. Ich sehe sie noch vor mir, die runde schwarze Mütze der Mädchen auf dem Haupte und den Faltenwurf der Nationaltracht über dem modernen französischen Kleide. Die Prinzessin ist eine glänzende Lawn Tennis- Spielerin, ein vorzügliche Reiterin und weiß mit dem Stutzen umzugehen. Und daS Köpfchen hat sie immer voll Schnurren.
Drahtnachrichten des Hanauer Anzeiger.
Berlin, 25. Oktbr. Die Beisetzung der Gräfin Marie von Münster fand gestern Nachmittag um 3 Uhr im Schloßpark zu Derneburg unter großer Betheiligung statt. Die Leichenfeier wurde im Rittersaale des Schlosses abgehalten. Das Kaiserpaar war durch den Grafen Eulen- burg vertreten, die Kaiserin Friedrich durch deu Kammerherrn von Wedel. Von der deutschen Botschaft in Paris waren drei Vertreter anwesend.
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Auf der Haide, Kaufmann Dr. Laudren Endecs, Kaufmann Siegele, „
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Oppenheime', Kaufmann Tenniers, „
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Heymann, ,
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Berlin.
Stuttgart. Straßburg. Stuttgart. Hamburg.
Rheydt. Stuttgart. Erfurt. Köln. Wien. Frankfurt. Chaux de fond. Köln.
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Becker, Chemiker Klein, Kaufmann Heine, „ Andereya, van Bömmel, Kaufmann Böhmke, Rentier Gerlach, Kaufmann Helbig, ,
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Naumann, „ Erboch, Gutsbes.
Pfaff, Kaufmann ältmann, Schäfer, Kaufmann Gumberg, Fabrikt.
Ems. Bühl. Mainz Rheydt. Holland. Hamburg. Altona Dortmund. Berlin.
St. Johann. Eberbach.
Berlin. Wiesbaden. Hamburg.
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Gasthaus zur Post
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Dresden.
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Gotha.
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fertigt rasch und elegant an
Waisenhaus-Bnchdruckerei