Erstes Blatt.
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Mch 9 .*, >rl 4 .X 5$ ^ Mchährlich
Gbr mwisärtigq •tementeR mit tat letieffeRk« Voftausichla^
Sinrückuago. gebühr
für Stadt- und Landkreis Hanau 10 ^ die 4gefpaltene Garmondzeile oder deren Raum, für Auswärts 15 ^.
Im Reklamentheil die Zeile 20 ^, für
Auswärts 30 ^.
Amtliches Grgan für Htaöt-- unö Lanökreis Hanau.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.
Samstag den 23. September
1899
Amtliches.
Ste-MA^sis ^banaru BeksuntAachungeu des Oberbürgermeisteramtes.
Bekanntmachung.
Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß nach § 3
mich, der 52. Hauptversammlung der Evangelischen Gvstav- Adolft-Stiftung den wärmsten f ant für den f eunklichen Gruß und Segenswunsch auSzufprechen. Seine Majestät der Kaiser freut sich über die wachsenden Erfolge der ein- müthigen Hingabe der gesammten evangelischen Christenheit
Schritte ergreifen, aber im Hinblick aus die zweifelhafte Haltung bei Oranff-Freistaates beschließen, weitere Truppen nach Süd-Afrika zu entsendru. C-amherlai« werde voraussichtlich beauftragt werden, eine neue Note an die Buren-
der
Marktordnung für Abhaltung der Wochenmärkte in der Stadt Hanau vom 11. September 1895 in der Zeit vom 1. Oktober bis 15. Dezember d. Js. das Aufstellen von Wagen auf dem hiesigen Marktplatze an den Markttagen unter
sagt ist.
Hanau den 21. Scptembe- 1899.
Städtische Polizeiverwaltung.
Der Oberbürgermeister.
J. V.: Bode.
14832
Dicvstnachrichteu aus dem Kreise.
Gefunden: Ein Regenschirm. Ein Taschenmeffer mit Perlmutter schalen und den Buchstaben H. H.
Hanau am 23. September 1899.
Der Kaiser und die Hochwafser-Kaiaftrophe
Regierung zu senden, welche lediglich erklärt, daß ihre jüngste an die Gustav Adoks-Sache. Er wün cht der treuen Liebes- - Antwort als unbefriedigt erachtet werde und daß die britische arbeit des Vereins Gottes reichsten Segen. Gez. v. LecanuS." । Regierung fernerhin ihre Fordernng formuliren «erde. Diese — Die 52. Hauptversammlung des Grstsv Acolss Vereins Forderungen würde« möglicherweise erst dann gestellt wer- wählle zum Orte der nächstjährigen Versammlung Königs-, den, wenn mehr britische Truppen zur Keltevdmachuug der berg i. Pr. -»-»-^ -r:».;.-..,^«-» ;- ^,'.r.»k.r»» »:«;. t-:- —'"-i—
Untersuchung wegen Komplotts gegen den Staat:
Aus Parts, 21. Sep br., wird gemeldet: ist °o« Münster nach Beendffu^ Abschiedsfeierlichkeiten - - - - nach Berlrn wieder zuruckgekehrt und hat der gestrigen Sitzung
-neuen Fsrderunzen in Südafrika nöthig sein würden.
Berlin, 22. Septbr. Der Kulturminister Dr. Stadt
Der Herzog von Orkans läßt endlich von sich Höccu. Er hat sich in Woodnorton zu einem Rundschreiben an seine verhafteten Anhänger aufgerafft, welches lautet:
Mein lieber (So und So) Sie werden ungerechterweise wegen eines Vervrechms, das Sie nicht begangen haben, von dem StaatsgcrHtshofe verfolgt. Sie habe« F ank eich
treu gedient, in seinem Raunn danke ich J-mn. Die Herzogin von O.leans schließt sich mir an, um Ihnen ihre volle Sympathie auszudrücken.
Ihr wohlgeneigter Philipp.
des Staatsministeriums beigewohnt.
Berlin, 22. Septbr. Dir Organisation der Bixnen- schifffahriSbetriebe hat heute in einer Versammlung eine» be- frierigende» Abschuß gefunren. Der Verein deutscher Biunenschifffahrts B, triebe hat sich heute konstituirt.
Berlia, 22. Septbr. Dir „Nordd. Allg. Ztg." schreibt zu der Meldung der „Rheinisch-Westfälischen Ztg.", wonach seitens der Reichs Po "»verwaltung die Einsühruug einer ermäßigten Portolaxe für sog. Geschä'ts-Papiere d. h. Prozeßakten, Rechnungen, Quittungen, Manuskripte für den Druck,
Nur seinen Sekretär und Kabiuetskarier de Monicourt n t ,, , t l - . _ , ■ ,,
schrieb der „König" besorders. In dem Briefe an diesen Lakescheme und dergleichen im Julandverkehr gep ant fein
in Bayern. ! Getreuen wuxdert sich der Herzog von Orleans darüber, ■®^™, Notiz ^ genannte» glattes rst nur inivser»
Se. MojesSt der Kaiser hat sich über die Hcchwaffer- daß de Monicourt verdächtigt werden konnte, da seine Be- "W ^ SäS
katastrophe in Bau-rn nach Noraege« Bericht erstatten und scdäitigrng ihn doch von dieser Art von „Sport" fernhielt. ?nb^ SÄ1% SU X £32? o^eta» Mek Er k. Hob. dem Prinz-Reak«te« und der bayerischen Re-s^as Kowplottiren, des der Prätendent bei dru Büffet, den l°n^nkehr zuzutcss.« fern würden. Weches Ergebniß b je gierung seine AniMuahme^us'precke« lasten. ^ Der Kaiser Satzrav-Povtevös urb anderen als eine patrioti che That Ölungen haben werden, lagt sich zur Zeit noch nicht bot ferner sofort die Initiative ergriffen, daß im übrig« I!°b», wirb nun Plötzl ch.r« ein m „Spo't". Wenn Die „Tre«°»ia" bringt die
gierung seine Aniheiluahme ansiprechen lassen.
Hat seiner sofort die Initiative ergriffen, daß im Ulriken '°bt, wue «um p^. uj zu «»« „öpvr. «seun er
D-uifchland eine Hiljsatuon eingeleitet werde. Zu biefem damit das ganze kindische Gebühren der rcyalistuchen Juaevd^ ... .- ^nu ,< Sifflt1n
Zwecke Het I. M. die Kaiseriu aus Wunsch ihres Gemahls 4 ralterisiren wollte, io hat er allerdings das R chti^e ^ ' " " <S imSL «Lä Äte M K sich an de Spitze dieses humanitäre» Untervehm vs a füllt 8<trcffen. Im Kreise der Senatoren ist bereits die Frage e™0 tm .^^ ]^90 ^."^"^ ^ °rdes bezichtigte. <^s han r. und das Zennalkomitee vom Rothen Kreuz durch eine Ordre aufg.worfen worden, ob n cht auch der H rzog von Orleans ^,^n^a,7bm^r d ^ m^v^ü-n"da»a!s Agiler beauftragt, Sawm ungen zum Besten der durch das Hoch->Is Mittelpunkt der Verschwörung in bie Seifolgung ete ^£={{ ^.rn^
waff'r Geschädigten herbeizuführen und den Ertrag nach begriff n werdcn muffe. Beim Wt-derbeginn der öffentlichen » ?>f Grund
München zu leiten. DaS Handschreiben der Kaiseri« an las Verhandlungen des Senats scll der Antrag gestellt »erben, i
Cevtralkomitee d-r betten Vereine hat solg-nden Wortlaut: diejenigen Seraioren vom Urteil auszuschließen, die einer ^ ^^ ?p?ü?i r ^
„Die Hochuasterkctastroptze, die über d-s schöne bay, unpa.ttzaften Versammlung bei dem früheren Wmitiifter Sn^^tcht besing «ndd-^
rische Alpenvorland hereingebrochen ist, erfüllt Mich mit Mrlliard beigewohut bätten. Der Akademiker Jnles £tnnIre “^ ^ ^ §" tÜÜ BÄ S« n tnl«>nXm * - ■ - ' - ' - - ■ stimmt im „Echo de Paris" des Lob des Dikhrers DtzrEe r. den Mord nrcht bkga»gtn, uud dieselben D rsich^
an, der in Frankreich die Rolle eins Arndt oder eines Beichtvater gegebe», der ihn abw.virt habe. Da selbe
schmerzlicher Theilnahme. Der angerichtete Schaden, nech nicht zu ermessen, fordert schleunige Hilfeleistung. That-
kräfkg sind damit in Bayern das Königs;auS, die Regierung und der Magistrat der hart be.roffenen Hauptstadt vorar gegangen. Aber Ich bi» überzeugt, daß im ganzen übrigen d utsche« Vaterlands das Verlangen, helfe« zu rönnen, ein allgemeines ist, und daß mit Mir Tausende der Tage dankbar gedeuken, die sie in dem gejegueten Hochlande verleben dursten, dessen Bewohner nun, vo« schwerem
Bletc theilt mit, daß dir Staatsanwaltschaft bereits in eine
Kölner aepielt hat, und verherrlicht den lcyalen Patrioten, „ „. . _ , . , ,
der von der Umgestaltuvg der Republik träumt. Ob diese,. P^turg der Sache einxetreten sei.
ihm gelingen wird, vermag Lemaitre, der augenblickliche ^T^/ ^T .^lbr. Aus ®tgter wird gemeldet, daß - - - - - - - ' Max Reg s, der frühere Maue van Algier, ans sewer nugs
von Militär umstellte« Bills entkommen ist.
Paris, 22. Septbr. In einem offenen Büste an Frau
daheim in der Touraine seines Amtes als Maire des Dorfes Tarers waltet, nicht zu sagen. Er gl-ubt, ein steggrkrövter General hätte mehr Aurstcht; aber wer weiß,
ob die Unb B, die jetzt an ihm verübt wird, aus dem heute
Drey us führt Zola auS, die Driyius-Eache sei eine Sache
lande verleben dursten, dessen Bewohuer nur, von schwerem ™ ™ «»«/ «>« F^ an >5® veruor wiro, au» oem tcnie - / ; - ■ ■. @ ,. J
Schi-j°li,ch,-g° hatt 8-l>»ff«, W ”** -^-° »»not
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Rothen Kreuz, durch eiven Ausruf in möglichst weitem Um- fange eine Sammlung von Geldiper den zu v ranlaffen, deren Ergebniß dem Cevtral-HilsLkomftee in Müuchrn zu
Alles bezeichnet ihn mehr und mehr für ein groß s Werk^^ und hohe Geschicke, und der in Verfall le^riffene Parlamen--
über weisen ist.
Neues Palais den 21. Septbr. 1899.
Auguste Vikorta I. R.”
Tagesschau.
Spende des Kaiserpaare- für die Ueber- schwemmten in Bayern.
Der Kaiser und die Kaiserin haben zu der Sammlung des Rothen Kreuz-Komitees für die durch das Hochwasser in Bayern Geschädigten einen Beitrag von 30 000 Mark gezeichnet.
KW MM Dementi.
X"«3n einer Lehrerzeitung wird als Ursache des Rücktritts des Kultusministers Dr. Boste das Scheitern bei Lehrer- relikkngefetzks angegeben. Diese Behauptung entbehrt der thatsächlich-n Begründung, weil eine Entschließung des StaatsministeriumS darüber, ob den Beschlüsten beider Häuser des Landtages zugestimmt werden kann oder nicht, noch nicht «folgt ist.
Gustav Adolfs Berei«.
taeismuS müht Dö ou öde selbst durch seine Feigheit zum Tribunen deS französischen Volkes."
Bolkswirihschaftlich-s.
Ueber die voraussichtliche Gestalt««- der
Brovfruchkpreike schreibt Dr. Lotzr, der Direktor der land- w rthschafu.cheu Winte,schule in Northeim, in „Fütlings Psti- sHe ttttd AtthkSli.isHe NAHriÜfttN. Landwirtßsch. Ztg.", daß in elfter Linie die Ernte der Ver- (Dep eschen-Burea« .Herold)* i eiuijen Staaten von Nordar er ka und Rußland dabei in
Berlin/ 22. Septbr. Der Kaiser hat, wie die „Na-Beirrcht komm,«. Bezüglich der Weizenernte Nordamerikas tional-Zeitnng" erfährt, das Protektorat über bei ren zu gelangt Dr. Lotze zu dem Resultat«, daß gegen voriges Jahr gründende Bismarck-Haus in Stendal abgelehut. (ein D-fisit vr» etwa 100 Millionen BuihrlS — was dem
Berlin, 22. Septbr. Die gestrige Sitznug big preu- ganzen Weizenertrag« Deutschlands gleichkcmmt — zu bc-
ßischen StastsministeriumS dauerte bis 7’/2 Uhr. Mir ister rechnen sei. Andererseits wird auch Rußland nur eine von M quel, disten Befinden sich zwar bedeutend geb.stert richt knappe Ernte an Weizen, aber besonders auch an Roggen
hat, konnte trotzdem der gestrigen Sitzung des Staats- liefern; die Ernte Rußland- ist so knapp, daß man bereits
mivisteriumS seines leidenden Zustendes wegen nicht bei- Getreide-Ausfuhrverbote befürchtet hat. — Nicht b-sser steht
wohnen. j eS mit der Ernte ter »vtereu Douauläuder, dem sonst so
Berlin, 22. Septbr. Die „Post" hat sich, veranlaßt i fruchtbare» und ertragreichen Rumänien, Bulgarien rc. Die durch eine Meldung der „Deutschen Tages-Zrituug" auS den litzle Ernte Ostindüns war auch durchaus keine ,»te zu »enven. i Niederlanden, wonach der Kriegsdampfer Borneo von der Wenn nvv auch die Weizenernte Frankreichs und Englands -Java-Division mit Eil-Ordre »ech der Mspia-Grrppe abge» eine befriedigende, ja gute gee-amt werben kann, so feht »och dampft sei, um dem deutsche« Karonevloot Jaguar zuvorzu- daselbst die diesjährige @m'e t»ter br vorjährigen zurück, kommen, welches von Singapore über Maklassar den Weg AuS all dem Gesagte« dürfte unzweifelhaft hervergehen, daß, »ach den Karoline» genommen hat, an unterrichteter Stelle! wenn nxt erst die alten Vorräih« an ben Mann gebracht erkund izt und erfahren, daß dort von einer Differenz mit find und der erste Ansturm iw A»gebot not über ist —den« den Niederlanden wegen der Mtpia- Insel nicht- bc- viele Landwirthe muffen verkaufen, weil sie Geld nöthig konnt sei. brauchen oder die Aufbewahruvg bei mit der Dampfmafchiu«
Bei der vorgestern Nackmittag in Biaunschwiig vollzogenen Feier der Grurdsteinlexung bei Bugenhagen-Denk- malS verlas der Vorsitzende deS Gustav MolfS-Verein-, Fricke, nachfolgende Antwort bis Kaiser- auf daS HuldignrgS- telegravm der Versammlung: „Se. Majestät beauftragte
Die Henti-e Stummer umfaßt außer dem UnterhaltrsngKblatt 16 Seite«.
brauchen oder die Aufbewahruvg deS mit der Dawpfmaschiu«
Berlin, 22. Septbr. Der „Boff. Ztg." wird au6 in ziemlicher Menge «uSgedroschenk« Getreide- Schwierigkeiten London ttkgraphi t: ES Bet lautet, der Heurige Ministerrath macht, eine deutliche PreiSße gerung bestimmt für Weizen, werde wahrscheinlich keine sehr drastischen diplovati chen aber trctz drs bereit- relativ hohen PreiseS wahrscheinlich auch