Einzelbild herunterladen
 

3 * 25 ^. Q

6 A

Mr auSwättizo WUmeuteu mit ka betreffenden stMaufschta«.

Die einzelne liwmn« kostet 10

EinrLik««g». gebühr

für Sradt- und Land­kreis Hanau 10 ^ die 4gespaltene Garmond- zeile oder deren Raum, für Auswärts 15 ^

Im Reklamentheil die Zeile 20 ^, für

Auswärts 30 ^.

Amtliches Organ für Staöt- und Lanökrers Hansu.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.

Rr 216

Freitag den 15. September

1899

T

Amtliches.

SteLdtK^ers ^anaxt

Uhr fi l Möglingen; ^4. S'unde später unternahmen die Ich will Ihnen die Kspie eiueS diplomatische« Telegrammes A«greifer nach vo auSgegangenem, hartnäckigem Feuergefecht von April 1897 senden, auS der deutlich herEgtht, daß Groß- einrn siegreichen St«rmavgriff auf das Platean. Langsam, britanxiew kein Recht mehr auf die Suzeränrät hat. Die Befamtmachungeu des Oberbürgermeisteramtes. . aber stetig gingen die Rothen in südöstlicher Richtung über südafrikanische Republik wünscht ein Schiedsgericht für alle : daSLange Feld", zurück, dicht gefolgt von den unauter-z Fragen, die nicht in freundschaftlicher Weise ge äst werden

s Krochen nachbrängenden Blauen, dessen Batterien auch bereits, ko««te« oder gelöst werden können; für die AuSlezung von

Für die Nacht vom 16. zum 17. d. Mts. Hat avs dem Riid-Plateau aufgefehr-n waren. Diesen Memert Handelsverträgen, Korvenlionen und jedes schriftlichen Ueber-

-te Stovt für 600 Reservisten Quartier sicher nutzte Kaiser^ Wilhelm zu einem MaffewKavcllerie-Ävgriff einkommens zwischen der südaflikanischen Republik undGroß-

gegen tte zuruckgeher den Rorlen, Jusanterre und Artillerre, L...*.....v... ^^|.r>« w^h.. p^ u cg.cic ^nnnc um, uyuc

Mit dem Kovelleri loips war er oberhalb von Kern- «nzugeben, welche Paukte das sind. Das kann Alles zunichte

einlommens zwischen der südafrikanischen Republik und Groß­britannien. England behält sich mehrere Punkte vor, ohne

zu stellen.

Diejenigen, welche gewillt sind, Mannschaften eus.

gegen eine Vergütung V-« 0,50 Mt, wofür westheim auf dasLange Feld" ei^geschnenkl. Jetzt warf Nachtlogis sowie Morgenkost - Koffee «nd Brod sich Kaiser Wilhelm, vor der Front feiner Könizs-Ulamn, die zn stellen ist, auszunehmen, werden anfge- als vorderstes Regiment attecknten, und beten Uniferm er _ ,

fordert, sich ttNverzüglich auf Zimmer Nr 18 heute trug, mit voller Wucht auf den (rcthku) Feind. Wohli wer soll das fünfte Mitglied fein? Wir wünschten einen

~ ° - ------ j betam die anreilenbe Kavallerie starkes Feuer, doch im Frieden. unparteiischen Fremden. Wir mürben es gerne sehen, daß

l lassen sich betreffs des Gelingens solcher Sitte den ja über-zier Präsident der Vereinigten Staaten oder der Schweiz das l Haupt nur Vermuthungen auSipreien; jedenfalls wurde diese fünfte Mitglied des Schiedsgerichies;lt, für den Fall, daß Atwcke brillant geritten und bildete somit einen glänzenden es bei den vier Mitgliedern in Bezug auf die Wahl des l Abschluß des dierjährizen Kaisei war över s. Unmittelbar fünften zu keiner Einizung kommt. Sie köauen es sich nun daraus wurdeDaS aanze Halt" geblasen, und die Offiziere i erk ären, warum England sich bisher gegen ein Schiedsgericht wurden zur Kritik befohlen, während sofort die gessmmtenigesträubt hst. Der Sekretär für den Piäsiseuten." Truppen in ihre Kartonnements, resp, zu den verschiedenenj Kapstadt, 13. Septbr. In Kreisen der Afrikauder Bahn Verladestationen abiückten. Es werden rämlich heute verlautet, daß die Regierung son Transvaal die io der letzten ! nicht weniger als 15,000 Mann Infanterie und 1600 Pferdei Depesche der englischen Regierung aufgestellte» Bedingungen verladen und per Bahn in ihre Garrisoren befördert! -ine anuehme, die Svzerävitötsfrace aber auf der Grundlage der Ein rother Dachshund m. Geschl.; am 15. d. Mts. ein wahrlich großartige Leistung der Bahn, zumal diese Militär- Londoner Konrentio« von 1884 weiter unberührt lasse.

" " Beiörderung eigantiich erst auf den 14. rorbereitet war, der« Pretoria, 13. Septbr. Hier ist eine weitere Mit-

bakanntlich aber als Maröoeriog ausfiel, und durch die theilung der britisches Regierung eivgegauzev, die besagt, Militärzüge hin einziger der sonstigen Züge beeinträchtigt obwohl die Regierung beratf bedacht sei, eine prompte Art- werdan darf. Wie wir nachträglich hören, sprach sich der wort von der Regierung von Transvaal zu bekommen, wünsche

machen. Das Schiedsgericht sollte aus fünf Leuten bestehen. Je zwei Mitglieder sollen von tun beiden in Betracht kommen­den Regierungen ernannt werden. Die Schwierigkeit ist nur;

-es Rathhauses zu meiven.

Hanau den 15. September 1899. Der Magistrat.

Bode.

14283

Dieustliiiihnlhtcll uns dem Kreise.

Verloren: Vom ev. Vereinshaus bis zur Grimmstraße eine Brille mit der Hälfte Futteral. Eine tleine schwarze

Schürze.

Vom Wasenm eister emlL.d.Mts. eingefangen

rother Ratten p ntcher m. Geschl.

Hanau am 15. September 1899

T a g e s f ch au

Schluß der Kaisermanöver.

Der Kaiser ist, wie wir bereits im gestrigen Blatte mel.

Kciscr bei der Kritik ur g'weiu lobend über das von Oifi- sie doch mit Rücklicht auf den Ernst der Lage nicht, TranS-

zieren wie Truppen beim Manöver Geleistete aus und vcrab- vaal zu einer Antwort binnen 48 Stunden zu nöthigen.

schielete sich auch noch bei seinem Ulanen-Regiment in grä-! Bloemfontein, 14. Septbr^ Die Mitglieder deS ««», «um «»..«ui»« ... v.» U»«.»UB, -"--»-- »° - digsier Weise. Recht interesiente Resultate ergab,« die Ver- RaadS des Oranje-FreistaateS wurde« b.nachrichtigt, sich für gereist, hat^ sich aber direkt nach Potsdam zurückbegebeu.! suche mit den während des Manövers dem Generalstobe von eine schleunige En berufung deS Rsads zu einer auti<rorbent= Ueber den Schluß der großen Manöver, der besonderes Ju- verschiedenen Erbauern zur Disposition gestellten Automobilen. lichen Sitzung bereit zu halten. 0 m ' teresse erregte, weil der Kaiser persönlich die Führung beä .

Kavalleriekorps der ersten (blauen) Armee-Abtheilung über-

deten, vom Manöver selbe in der Richtung auf Stuttgart ab

Eine Versammlung der

nommen hatte, liegt folgender Bericht vor:

Karlsruhe, 18. Septbr. Seit einigen Tagen warS bereits ein offenes Geheimn ß, daß der Kaiser heute das KavallerieksrvS der ersten (blau-u) Armee-Abtheilung, der

Für rückwärtige, schnelle Beibivdrngcn dürften sie jete»follL im BurgherS des Orauje-FreistaateS besch im Falle deS AuS- Kriegsfall fernerhin eine große Rolle spielen. Unter anderem brnchS von Feindseligkeiten mit Transvaal Lchulter an Schulter

legte ein mit Pocketen beladenes Automobil hier eirmal zur zu stehen.

Ncchtzeit spielend 85 Kilometer zurück.

Kapstadt, 14. Septbr.

Bezüglich der Ausnahme,

i welche die Depesche Chamberlains bei der Regierung von

Drr Hochverrathsprozetz in Belgrad. ! welche die Depesche Chamberlains bei der Regierung von

König von Württemberg aber lüff Armee-Abtheilung" selbstDas ^sieve Wiknn ^wm^sÄm hn^^darübn^^

kommandirm würde, welche gegen den markirten Feind, ein rorankeaanoenen Bn^ndisnra'n^ mu^te mos auf' die britische« Vorschläge wahrscheirlich angenommen wurden, vor- b-,°°d,r,S fotmirteä 20. (rothes) ,-»«k°rp,, »Ute. b«. Be- ^e". "^Z i «Ä S-M««» t« S^rteWt auf @runtla8e d-r Äanuention

fehl deS Generalai utanren von Pl-ff « zu overiren hatte. §'°d'AUvS einer weitverzweigten ^rschwoiung Legm dre Die angegebenen Ordres de bataille bestätigten diese i Dynastre Ob, enow.tsch gefaßt sem, aber das bisher als Be- Kommardo-Uebernabmen und machten dadurch allein schon den lange bekannt »der recht dufftig.

Schlußtag des Kaisermar övers zu einem besonders -interes- j D^r Haß bei Radika.en^ ßegen Milan und bei es eibt urten santtN. Auch die Witterung war ^finft g, bewölkter Himmel ^ ^ue« zuganzlichen Presse fi^o allgemein be-

mit allerdings recht scharf weheudem Winde, der dafür aber! es mußte ein Beweis dafür erbracht werden, daß,

den bisher durchnäßten' Boden stark oufzet ocknet hatte. Die s ^^ Angelll-gün chaffachlrch beal frchtigtev^ von Gehäffigkeitm Armee-Abtheilung (blau), aus dem 13., 14. und 15. Armee- §« Gewaltttzängk-n uberzugehen und daß zwischen dem Altentate korpS bestehend, nebst dem Kavalleriekorps, Harte in weitem ^^^^« der Rsdikalen ihm sachlich ein ursächlicher^

Bogen mit seinen Vorposten die Linie Leonberz Heimerdingm- fZufammeuhang bestand. .lur Hochvensche-n darf r no muß Pulverdinsen-Bissingen-Bietigheim besetzt. Sein Kavallerie- ^^ ^^ k^°cht werd n. Mit politischen Gegrern abzr- korps stand zwischen Groß-Bottwar, Murr und Pleidelsheim. s^chnm, ist der Gerichrsfacl vrc^t der richtige Ort. Es wurde Der markirte Feind (roth) hatte zRifchen LudwigSburg und 8«nz Europa einen Ent.ustuvßsschrki tzervorrufen, wenn Stuttgart Ellllang genommen und auf seinem linken Flügel * T^^ Cchultbewerse nicht wieder Mzumach-nd- seine Kavallcrie-Dioision bis an seine Vorposten vorgeschoben, Tha. acheu gkschcfseu wurden. Uuch vor .en Rückwirkungen ~ r eigenen Lande würde man in B-lgrad die Augen Ulchi

welch letztere die Lmie Ge - ' t K^s»onderten Leute verschließe« dürfen. ES ist keineswegs sicher, daß die Exc-

Markgromngen mue ^^en. P Karlsruhe in ^Eion einiger besonders hervortielender Führer den Tendenzen

ftuh 7 Uhr mi dem (ft :* radikalen Partei ein Ende machen würde. DasFremdm-!

^amm anlaugten, tonte bete i _ / auS derselben ^* erklärt, daß es schon einmal die Hoffnung austrückte,

Gewehrfeuer hnuber. Der erst Kan r* werde sich in Belgrad von den Grundsätzen der Mäßi-

R.ch ung kommend, fiel um- 7"/. UhrUa er- D rettw « ^ dir Klugheit leiten Offen. DaS Blatt will diese!

laut-en, so schnell wie möglich H ffauvg auch heute nicht anfgebltr. ' '

Möglrngen, zu gelangen, einem Hockplateau mit weiter s ~

schau, auf welchem, resp, in dessen nächster Nähe voraussicht­lich der Entscheiduvgsksmps deS TageS stattfinden mußte. Die Infanterie hatte sich hier lange Schützengräben, die Artillerie GeichützemplacementS ausgehobe«; doch nur letztere, die Artillerie, kam baldigst in Thätigkeit, als sich der Feind, von Markgröniugen und Schwieberdinssen anrückend, zeigte. Währenddem aber tobte der Kampf bei Asperg und seitwärts Ludwigsburg immer intensiver. Ein großer Kra«z von Bat­terien hatte sich dort gegen den rechten Flügel der rothen Position gewandt. Schuß auf Schuß blitzte auf, tönte her­über und mischte sich mit dem ununterbrochenen Rollen deS JnfanteriefeuerS. Dem dreifach überlegenen blauen Gegner gelarg eS denn auch, eine Position der rothen nach der an­dern zu nehmen. Sein Feuer näherte sich mehr und mehr der Nieder Höhe, die gleichzeitig auch von den über Schwieber- _.,-------- -------^-o---- - , ,------------- - - ? _ - --------

dingen anrückenden Divisionen bedrängt wurde. Gegen 10 Krüger hat folgende Depesche abgeschickt: Pretoria, 11. Seplbr. pleußische Gebiet zu verlassen. Es ist ihm jedoch eine Frist bis

Indessen herrscht darüber Uebereinstimmung, daß die

britische» Borschläge wahrscheinlich angenommen wurden, vor-

Man würde dort für

Rathschläge zugänglich sein, die ebenso uneigennützig als von aufrichtige« Wohlwollen eingegeben sind. Das Schwert der Gerechtigkeit darf nicht zum Werkzeug der Verfolgung politischer

PolMschs und ««politische Nachricht-«.

(Depescheu-Bureau »Herold)"

Berlin, 14. Septbr. DerReichs-Anzeiger" veröffent­licht eine g^oße Anzahl Auszeichnungen aus Anlaß der diesjährigen großen HerbstübunZen. Es erhielten «. A. der wüntcmberaische Kriegsmirister Freiherr Schott zu Schotten- stein das Großkreuz des Rothen Adlerordeus, der komman- dirende General des 13. Armeekorps Generalleutnant Frei- berr v. Falkenhaus, n den Rothen Adlerordeu 1. Klaffe mit Eichenlaub, der kommandirende Grneral des 14. Armeekorps General b. Bülow den Schwarze« Adlerorden, der komman- dirende General des 15. Armeekorps Gererallentnant Frei­herr v. Meerscheidt-Hüllesem den Rothen Adlerordeu 1. Klaffe mit Eichenlaub, der Ehef deS Ingenieur- und Pionierkorps, Generalleutnant Freiherr ». d. Goltz den Rothen Adler-Orden 1. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern a» Ringe, der Flügel-Adjutant des Kaisers Mcjor Morgm die königliche Krone zum Rothen Adlerordeu 4. Klaffe mit Schwertern, der Flügel-Aljutant des Kaisers Oberst v. Mackensen den Kronenorden 2. Klasse.

Berlin, 14. E eptbr. Nach den neuesten Bestimmungen

trifft daS Barespaar von Kopenhazen kommend am

H m ,7 . . Samstag den 16. d. M. zum Besuch der Prinzessin Heinrich

s-z°-r w-rd-n B!MIj- R,MM,,N wu-dm ®.rb«n tau« ^ Ä| l(_ e (,;,,,t,IMIIj^ di- Seite,

zum Helle gereichen. Der glückliche Aulauf SerbienS zu H nfiA §>armst-dt

i seiner politischen u«d wirthschaftlichen Konsolidirurg solle durch ^-rN«, 14. Septbr. Eine Extraausgabe desMilitär- d;n n prozeffual- Formen geweideten Vernichtungrkrreg gegen ^ch-ndlatted" veröffeutlicht die Stellenbes.tzung anläßlich der die Umtriebe einer einzelnen Partei nicht i» Frage gestellt. *, Choia « c eintnlenben H e e r e s o e r st ä r k u n a.

werden.

England und Transvaal.

London, 13. Septbr. AuS New Dork wird Dienstag telegraphirt:Präsident Krüger hat derWorld" eine dritte Mittheilung gesandt, um dem Verlangen der Zeitung nach

am 1. Oktober a. c. eintr'tenten Heeresverstärkung, zunächst bei der Feldar<tillerie. Mit der Wahr- n-hmuug der Geschäfte der Inspektion wird beauftragt General-

major Schmidt.

Pose«, 14. Septbr. Der Chefredakteur der polnischen Wochenschrift Prsca in Posen, Dr. Casimir RakowSki ist bellte aus dem Königreich Preußen auSgewiesen worden. Die

einem weiteren U theil über die Krisis im Transvaal und ____________

besonders über die Frage des Schiedsgerichts nachzukommen. Ordre lautete zuerst, er habe binnen 24 Stnude« das