Einzelbild herunterladen
 

Ar 6Ulö$ttiji M*ente* W *« idreffentai

Wtatff^lee,

Mr enydtMi flügges Q^l

.** II !! IHIHI

St. 171

Hierzu

Amtliche Beilage" Nr. 50.

Wint r und Frühjahr derart verstä'kt wurde, daß eine Der- in demselben B zirke entdeckt worden. Die j prnischen kürzang der Zeit zu hohen Wasserstandes um mehr als diei Eisenbahnen haben bereits besondere Wagen für die Be- Hälite eingetreten ist. ES ist nicht einzusehen, warum der sörderunz von Petroleum in grofea Behältern eingesührt, Miltnlavd-Karal nicht einen Ähnlichen Einfluß auf die an-i auch g oße Lazerhäaser für Erdöl sind an verschiedenen b = beut nben Handelsplätzen erricht t word n. Trotzdem be-

harptet das englische Fachblatt, daß die bisher bestehende , ., , _ ... , , P troleumeinfuhr nach Japan, für die b sonders das hollän-

BdmtiNiwn des Wmglichm L-nd-.ths°m.°S. W^D, LßL L l" S

Bei zwei dem Ackermann Philipp Schott VIII. in von Handeln vertragen" nachstehende genauere Mittheilungen, wnd. Eine B.-gründunr dieser Anuahme wi-d j-doch nicht

Niederdorfelden gefallenen Schweinen ist die Rothlaufseuche i Die in Ri ßland konsi mirten Silberwaaren zerfallen in jwei g-geben. Der Weltmarkt wird daher gut daran t^un den

festgestellt und infolgedessen die GehöftSsperre angeordnet Gruppen. Die schwer silbernen L-xusgeiäthe umfassen neben Aufschnung der japani'chen Petroleum aewinnuna "im Auge

worden. i kostbarem Tafelservice hauptsächlich Dtvotionalien aller Art,'bebalt.n

Amtliches

^anöäre 10 s^anau

Hanau am 25. Juli 1899.

Der Königliche Landrath, v. Schenck.

Tagesschau

Landwirlhschaft und Kanäle.

_ , t , , , , , wie Knöpfe, Ketten, billige Geräthe und Schrruckiachen, kann Provinz Hanuover liegen Meldungen über großen Schaden

Von den Landwrrthen wird öfters behaupte, der Mittel- dagegen das Ausland und speziell Deutschland dank vor, welchen gestern niedergegangcne Gewitter in Verbindung

land-Kanal werde die anliegenden landwirthschaftlichen Be- waschiueller Teünik und Massenproduktion so billig herstellen, mit Sturm und Hagel angerichtet haben.

triebe empfindlich lchaugen. An dem Dortmnnd-Ems-^^ ^ ^ erhöhtem Zoll gar keine russische Konkurrenz-Berlin, 24 Jali. Die ^Kreuzzeitung^ meldet aus Kanal hat man Erfahrungen duser Art nicht gesamm-lt, ber inbußric entstehen kann. Es srll deshalb auch der Zoll auf

Kanal bat lm Gegentheil zu manchen B erbes f er u nge n der Zisberwaaren eigentlich nicht erhöht werden, sondern nur der

Landereien ll^uhrt. DieWeser-Ztg. bringt dafür einige > neueingeführte Zoll auf Rohsilber in Höhe von 8 Rubel

_ . . . _ _ _ _ ....... k ..... UkltUH serbischen Jufauterie 90,000 Repetirgewehre und 50

Beispiele: Zur Bewässerung der loch gelegenen und darum ^ daS Mund als Zuschlag anfue chlaaen werden: das Millionen scharfe Patronen, sowie Säbel für die Kavallerie nff itt im sfntn 9 nnh ptpIph imHifpn her Ornrä nr.b .fSartefe«; I Mr.nmt-.i. o-a<r ^_____a. _____c > bestellt.

oft zu trocknen Ländereie» zwischen der Ems und Hrnekeu-' H^jche ist für Blattsilber der Fall. Dagegen werden Silber- fahre bis Meppen und dem höher gelegenen Haneken-Kanal fa(^ roie Chlorsilber, Höllenstein u. s. w., fortan nach stehen zehn Kubikmeter^ Wasser des> Dortmund-Ems-Kanals ^^^ ganz and-ren Modus verzollt werden, welcher nach

schaffte Stau niedrig gelegene Flächen bedeckn könnte, haben ^ weniger als ^o Reinsilber uno;rändert.

Höher-

. . sich das Gerücht, daß die chinesische Regierung alle italienischen

in der Sekunde zur Verfügung. Es sind damit 300 Hektar ^ Prozentgehalt von Reinsilber sich abstust, derart, daß Vorschläge, betreffend die SanmunBai, schroff abgelehnt Wiesen berieselt, und ebensoviel O-dland wird in Fisch- Salze nicht mehr als 75 °/o Silkergehalt bis zu 100 Rub-l habe. Der italienische Gesandte in Pecking soll deshalb be- teiche umgewandelt. Der Grundwasserstarch der oberhab ^ ^ P^ zählen, eine Zollerjöhung, welche den deutschen Ordert worden sen, die sofortige militante Besetzung der der fünf WihrstufiN gelegenen Gelände im Emslsude ist in Cxport von salpetersaurem Silber sehr schwer treffen dürfte: Sanmun-Bui anzudrohcn. Das italienische Eskadre soll höchst vortheilhafter Weise gehoben worden. Soweit der ge- desgleichen bleibt der Zoll auf Silber-Erze nur für solche verstärkt werden.

schaffene Stau niedrig gelegene Flächen bedkck-n-nte, haben mit weniger als Vs °/o Reinsilber unv-ränkert. Höher- Paris, 24. Juli. Piäsident Lo ub et tritt am 28. deren Besitzer sie auf Kosten der Regierung entsprechend er- ^aKtae zaUen für je 1 °/o Mehrgeholt für daS Pud 1 Rubel Juli einen mehrwöchentlichen Sommer-Aufenthalt in Rem- höht. Kurz unter falb Meppm haben zwei Gemeinden zur 80 ^optjen Zuschlag. Für silberne Taschenuhren bleibt in bouillet an. Marchand verläßt nächste Woche Paris. Bewässerung von 350 Hektar eine Genossenschaft ge- an5etra^t des relativ geringen Silbergehalts der alte Holl Die Blättermeldung, Dörouläoe halte in Rennes während bildet; die Bewässrruvgs-Schleuse liefert aus dem Kanal ^n^gy/ ' des Dreyfus-Prozesses Vorträge, ist unbegründet.

5 qbm Wasser pro Sekunde ab. Bei Lathen ist ein Auslaß ' Reimes, 24. Juli. Madame Dnyfus und der Au-

hergestellt worden, der für 7 qkm Ried eruu g bis z-- ztttirhmer>de PeliolettMicichihAM in ^OpOH ma[t ^j^ besuchten gestern Dvy'rs. Daselbst traf auch 80 qbm Winterrvosser cn Stelle der siüher xorhandennr verdient ellseitige Aufmerk'amk-it. Die Gewirnung von ein-^der Advokat Labo Y mit seiner Familie ein. Die Zahl der wilden Ueberfhömung in der Sekunde ableiten kann. Heimischem Erdöl in dem Bezirk von Echigo ist in einem von dem Staatsanwalt vorgelaseren Z-uzen zum Prozeß Mit der Arlage lcßt sich das Gelände in besonders trockner ständigen Aufschwünge brgr ffen, und die Einführung von beträgt 70, darunter 20 ehemalige Minister.

Zeit- auch bewüsstrn. Wie aus Oftfrüsland berichtet wird, ist durch das letzte Srück des Kenals, den SritiN-Kaual Oldersum-Emden, dem Juteceffe der angrenzenden Land-virth-

schuft in hervorragender Weise gedient worden, indem durch den Seitenkanal der Entwästerungs-Strom im verflossenen

FsmMetsn.

Neue Renaiffance.

Ctreifblicke auf Vergangenes und Erstandenes

Von Victor Hertel, PhilippSruhe-Kesselstadt.

II.

Will man die Sammlung der Alterthümer besichtigen, so läßt sich dies nicht unmittelbar mit best Rundgang du;ch das Schloß verbinden, den diese eigentlich an andere Stelle gehörende Beschreibung hier nur zufällig unterbrochen hat. Vor dem Otlo-Heinrichsbau ist der in der Längsrichtung des Heinrichsbaues gelegene Hof bemerkenswerth, dessen Um­fassungsmauern einst im Obergeschoß den berühmten g'äserneu Saalbau umschlossen, eioen Spiegelsaal von bedeutender Größe. Der hohe Glockenthvrm von achteckiger Farm, der noch bestiegen werden kann, das Zeughaus und das vorge­schobene stark befestigte Rondel, beide im Anfangs des XVI. Jahrhunderts errichtet, schützen von der Stadtseite gen Norden hin das hier steil über dem Berghange empor steigende Schloß. Der aus dem XV. Jahrhundert stau mende gewaltige runde Thurm, mit erst im Jahre 1610 errichteten Oberg-schoß Apothekerthurm genannt, bildet den Mittelpunkt der lang gestreckten Ostseite des Gebäudekomplexes, und ragt in einer im­posanten Höhe mit seinen noch Wah'erhalteuen Mauern weithin über den tiefen Wallgraben. Man betritt nun vom Hofe her den einfachen Ludwigsbau mit großen Vorrathsräumen und Ge­wölben, der primitiven Küche, wo man ganze Ochsen am Spaße braten konnte, mit eingebautem Rauchfangschlote von immenser Höhe, und firdet sich dann plötzlich, einige Stufen nieder- und wieder empörsteigend, in Krümmungen des kurzen Weges, in dem zersprengten, fast zur Hallte in Trümmern im Schloßgraben liegenden Krautthmm. Die vandalische Zer-

Zugleich U

Amtliches Organ für $faöt- unS LanSkreis Hanau

Erscheint tätlich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.

Dienstag den 25. Juli

liegenden laudwuthschrfilichen Betriebe auSüben sollte.

Russischer Zoll auf Silberwaaren.

! kostbarem Taselservice hauptsächlich Dtvotionalien aller Art, '^ behaltcn^ I Altargeräthe, Bekleidung von Heiligenbildern, Kirchen-

schmuck u. s. w. Diese sind ziemlich ausschließlich Erzeug- ! niffe nationalrussischer fausindustrüll oder ha- »wrrkswäßig

betriebener Silber chmiedekunst, und soweit daS Ausland etwa

ko.ckurrirte, durch den bisherigen Zoll genügend geschützt.

Die leichten und billigen Silberwaaren des Mastenverbrauchs,!

Maschinen sowohl zum Aufpumten des Petroleums als zu ^ Maus, 24. Juli. Der frühere Kriegsminister Cavaignac seiner Rasfinirung haben de Industrie wesentlich vervoll- wurde gestern in der Angelegenheit Dupaiy dr Clam vom kommnet. Der jährliche Ertrag stellt sich j.tzt auf 6 bis. Untersuchungsrichter verhört.

700 000 Fässer. Außerdem sind aber, wie demEngincer^s

berichtet wird, vsr Kurzem neue *nb s hr reiche Ölquellen ---------

ftörunarwuth der Franzoren hat dieses mächtige Bauwerk zu einer Ruine gemacht, deren malerische Schönheit allein den Besucher des Schlosses von Heidelberg lange Z it an diese eine Stelle zu fisselu vermag und Niemand wird hier vorüber­gehen, ohne von dem gern eiligen Eindruck der mit in fünf Stock­werken zerrissenen Mauern trotzig emporragender. U be.reste des Thurms, von dem mit grünem Schlingwerk halb bedeckien zusammengesunkenen Trümmerhaufen im Graben, wie von der ganzen Umgebung dieses OrteS bezwungen u^d ergriffen zu werden. Niedrige Kasematten bilden eine Verbindung zwischen den beiden Thürmen der Ostseite und eine schma e, über daS sich zur Statt hinabsenkende Thal vorgebaute Bastion umgibt sie mit niedriger Mauerbrüstang über die man in das Dunkel der Waldschlucht hinabsieht. Ein liebliches Idyll neben den redenden Zeugen der rohen Gewalten eines Stückes Weltgeschichte. Wendet man sich nun nach langem Wege durch das Innere, an dem schlichten, im XVI. Jahrhundert errich­teten Olkonomiebru, an dem Soldatenbau und Wachthause vorüber, und em B-unnen an der Ecke des letzteren vorbei, den roch einige Säulen aus der Zeit Karls des Großen zieren, ss steht man wieder dem hohen Thorthurm mit nach der Hofseite gerichteten Wappen gegenüber, durchschreitet ihn und das Thor des Brückenhausts und sieht sich wieder an der äußeren Umwallung des Schlosses. Von hier auS lohnt wohl noch ein Gang in den auf dem Westwall engelegten Lustgarten bis zum vor springenden, ebenfalls im XVI. Jahrhundert erbauten Rondel und bis zu dem noch mit haldem Ricseuleibe erhaltenen dicken Thurme mit Mauern in einer Stärke von 22 Fuß: Hier droht anscheinend baldiger Absturz weiterer Mauertheile »DaS Alte stürzt" doch auchdas neue L.ben blüht aus den Ruinen!" bei n rüstig schreitet der Ausbau der zur Wiederherstellung bestimmten Schloßtheile uvter Leitung de8 hierzu berufenen Meisters vorwärts und in wruig'N

LiurSSuUgr. gebühr für Stadt- und Lar^ kreis Hanau 10 ^ Mi

4gespaltene Garmond- zeile oder deren Raum, für AuSwärtS 15 4

Jm Reklamenthell die Zeile 20 ^ ffa

Auswärts 30 ^

1899

PolMsche und unpolitische Nachrichten

(«Depescheu-Bureau »Herold).

Berlin/ 24. Juli.

Aus zahlreichen Ortschaften der

Belgrad: Die serbische Regierung babe bei deutschen Waffen- und Munitions-Fabr ken zur Nmbewaffnung der

Rom 24. Juli. Trotz der offiziösen Dementis erhält

des Dreyfus Prozesses Vorträge, ist unbegründet.

Rrunes, 24. Juli^

Madame Dr-yfus und der An-

Jahren wird der großa tige Friedrichsbau verjüngt erstehen ein Werk ber neuen Renaissance, die unsere Zeit mit frischem Inhalt füllen soll aus der wieder geöffneten Q-relle g sunder und dem VolkSgeiste entsprun euer Kunst- priuzipien. Der Heidelberger Schloßbau reicht zurück in der Geschichte seiner Enistehuna bis in das XV. ^Jahr­hundert. Ein Graben, der 16 Fuß hoch mit Waffer zu füllen war, umgab die Festung schon im XVI. Jahrhundert auf der Wert- undü feite. Mächtige Kasematten mit gewaltiger Mauerstärke dienen der Vertheidigung. DaS am weiitsten nach Nrrden gegen den N ckar hin vorge­schobene Bollwerk ist die daS Friesen-Thal und die Stadt überragende Karlischanze mit ihrem Thurme, im XVII. Jahr­hundert erst errichtet. Der Eingang ins Schloß erfolgt am besten von dem von Westen kommenden Schloßwege her, oder auch auf dem Pfade östlich der Burg herauf, den man aber brffrrz um Hinsbsteigen wählt. Wie gern ent­flieht man nun, nachdem man die Schloßruinen nach allen Theilen kestchtigtigt und d«s Neuerfteh-nde aufmerksam be­trachtet, die schöne Aussicht von der Molkenkur genossen und die erfrischende Luft der Wat eshöhe geathmet, dem drängenden Straßengltriebe der ergm Start, dem Staub und der Hitze d-z zwischen die Serge hier cingezwänJen Thales, um Erfrischung in stiller Wald« kühle zu suchen. Also hinauf in daS Thal d-s Neckar an die lieblichen Flecken, die seine Ufer in reicher Zahl dem Wcnderer zur Ruhe bieten, oder hinüber über seine Geaäffer in die Thäler, die sich nach der Berzstrsße öffnen und von dorther dem Odenwald in seinen schönsten Punktcv entgegenführen. Reich ist das Land, das solchen Wechsel bietet, erquickend der Auferthalt in Wald und Flur, an Quelle und rinnendem Bach, wohin man sich wendet. Durchwandert man das romantische Birkenauer Thal und wendet sich mit der Bahn nach Mörlenbach, so ersteigt man von dort aus westwärts leicht in wenig mehr als einer Stunde