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Hanauer Anzeiger
22 Juli.
Verwaltung, welche sich bereits seit längerer Zeit das Fahrrad dienstbar gemacht hat, will nun auch die Akkumulatoren- wrgen in seinem Dienst verwenden. Der erste dieser Wagen, welcher mit elektrischer Kraft getrieben wird, soll am Dienstag eingestellt werden. Die Wagen sollen der Güterbeförderung dienen. Der neue Postwagen kann eine Geschwindigkeit bis zu 40 Kilometer in der Stunde und bei einmaliger Füllung der Akkumulatoren eine Fahrtdauer bis zu 16 Stunden entwickeln. Für die Probefahrten wird der erste Wagen von einem gewöhnlichen Postpacketmagen begleitet sein.
Eine Ansichtspostkarten' AnssteAttng findet zur Zeit in den oberen Räumen des Bavariohauses, Friedrichstraße in Berlin statt. Es haben sich auf derselben die bedeutendsten Verleger und Fabrikanten vereinigt, um aus dem großen Gebiete der Postkartenindustrie das Beste und Neueste dem Publikum zugänglich zu machen. Es sind 50,000 Postkarten zur Schau gebracht.
Der Ohrring vor dem Formn der Gesundheit. Ohrringe bilden unter Umständen einen wesentlichen Schmuck deS weiblichen Antlitzes. Die romanischen Völker- raffen, welLe ja ungleich mehr Werth als wir Kinder einer nordischen Heimath auf Äußerlichkeiten legen, zeigen eine besondere Vorliebe für Ohrringe in allen Formen und Größen, und selbst die „Herren der Schöpfung" schmück n sich bei ihnen nicht selt'N damit. Für unseren Geschmack wäre eine solche Sitte einfach undenkbar, und wenn auch manch jugendlicher Elegant sein Handgelenk mit einem Kettenarmband umspannt, Ohrringe würden ihm den Fluch der Lächerlichkeit anhängen. Bei dem weiblichen Geschlecht dagegen ist der Ohrring noch immer ein beliebter Schmuckgegenstand, una die Vorliebe für ihn ist so groß, daß es der Mutter erste Sorge zu s in pfleg', ihrem kleinen Baby Ohrlöcher stechen zu lassen, nachdem es eben erst das Licht der Welt erblickt. Es mag «»erörtert bleiben, ob eine solche Ecke ge rechtfertig ist. Mit allw Entschiedenheit aber sollte die junge Mutter, die so frühzeitig daraus bedacht ist, ihr Kleines ge schmückt zu sehen, auch darauf achten, daß bei der Procedur des Ohrlöcheistechens mit der peinlichsten Sauberkeit, im Sinke der modernen Hygiene, verfahren wird. Denn die Fälle sind durchaus n'cht selten, wo sich an die kleine, an sich herzlich unbedeutende Operation langwierige Entzündungs- prozeffe anschließeu, t«durch, daß Staub oder Schmutz in die Wunde eindringt. Das Ohrläppchen muß peinlich gereinigt, die Instrumente desinfizirt oder gekocht werden, ehe sie zur Benutzung kommen — nach denselben Grundsätzen, die heutzutage für den Arzt bei jeder Operation maßgebend sind. Auch der kleine Ohrring muß sauber sein. Merkwürdiger Weise herrschen gerade in Bezug auf die Verwendung der
Schmuckgegenstand lassen wir uns den Ohrring gern gefallen der Schwager des Gemordeten die Vorschrift des Quacksalbers — als Heilmittel ist er ein Unding! j derart übertrieben habe, um im Besitz deS Vermögens zu ge-
Für die Zustände in Brastlien ch rrakteristisch ist langen, das dem Bruder seiner Frau gehörte.
folgende merkwürdige Szene, die sich am Nachmittag des? Unabsehbares Unglück drohte dem 9 Uhr 48. Min 17. Juni in der Rua O lvidor zu Rio de Janeiro ereig-? abends von Hechingen abfahrenden letzten Zug am Donnerstag
nete. Man sah den B zeprästventen der R publik, Rosa e. zwischen Bodelshausen und Welsen. Am Freitag Früh fand
Silva, bleich und beschleunigten Schrittes auf das Hut- nämlich der die Strecke begehende Bahnwärter, daß das
geschäft der Firma Watson zustürmen, verfolgt von dem? Gleise eine größere Strecke weit stark beschädigt war. Die Abgeordneten Delmiro Gouveia, der die denkbar gröbsten Schienen waren wie Schlangenlinien gebogen und die
Beleidigungen hinter ihm her rief. An der Thüe des ge-1 Schwellen nach beiden Seiten hin verschoben, so daß es als nannten Geschäfts befanden sich verschiedene Personen, diesem großes Wunder bezeichnet werden muß, daß der Zug sofort den Vizepräsidenten in ihre Mitte nahmen und so: nicht entgleiste. Anfangs vermuthete man, der Blitz habe verhinderten, daß derselbe von seinem Verfolger körperlich am Donnerstag Abmd in das Gleise geschlagen. Nach der
angegriffen wurde. Delmira Gouyeia, einer der hervor- stattgehabten Untersuchung soll festgestellt worden sein, daß
ragendsten Kongreßvertreter des Staates Pernambuco, die Zerstörung des Gleises durch zu schnelles Fahren ent-
beruhigte sich dann bald soweit, um den Umstehenden erklären standen sei. Näheres über den Fall bleibt abzuwarten.
zu können, doß Rosa e Silva Auftrag gegeben habe, ihn zu
ermorden, und es daher seine Absicht gewesen sei, sich zu rächen. Er habe den Viz präsidenten nur aus dem Grunde noch l icht gktödtet, weil er diesen noch gebrauche. „Sie müssen wissen, ich brauche Sie noch lebendig," rief er Herrn
Rosa e Silva zu. Dieser antwortete einsilbig und mit, stockender Stimme. Ein Herr Jose Maranheo führte!
Patent-Ertheilungen.
Nr. 105 606. Stoßbohrkrone. — JoH. Urbanek u. Co. in Frankfurt a. M., Bergerstraße 253, vom 9. Dezember 1898 ab. Kl. 5.
,_________ __________ ____ _________Nr. 105 630. Verfahren zur Erzeugung von Indigo
Delmiro fort und kurz darauf entfernte sich auch Rosa e auf Seide. — Kalke u. Co. in Biebrich a. RH., vom 24.
Silva unter Bedeckung mehrerer Freunde. Zwischen Herrn Februar 1898 ab. Kl. 8.
Delmiro Gouveia einerseits und dem Herrn Rosa e Silva . Nr. 105 666. Verfahren zur Darstellung von Dichinin- sowie dem Präsiden von Rccise, Esmeraldino Bandeira kohlensäurerster; 2. Zui. z. Pat. 90 848. Vereinigte
andererseits besteht wegen einer Markthallen-Konzffsion ein Chininfabriken Zimmer u. Co. G. m. b. H. in
alter Konflikt. Die beiden letzteren Herren sollen nun nach Frankfurt a. M., vom 22. Juli 1898 ab. Kl. 12.
Delmiros Angabe einen Capango, Joao Sabetndo, von Recife nach R-o beordnet haben, um diesen umzubringen.
Joao sei bei Herrn Gouveia gewesen, doch vm diesem mit« dem Revolver in der Faust empfangen worden. Aufsehen - erregtHes, daß der Straßenszene ein Polizeikommissar bei-«
Schiffsb-richt.
Hamburg, 20. Juli. Der Dampfer „Constantia" von der Hamburg -Amerika- Linie ist gestern in New-OrleanS und der Dampfer „Hungaria" vorgestern in St. Thomas eing> troffsn.
wohnte, der sich nicht zum Einschreiten veranlaßt sah.
Bei lebendigem Leibe geröstet. Ein entsetzliches^ ~ - , . _
Vorkommniß wird aus Konstantinopel berichtet. In dem , Bremen, 17. Ju.i. Der Dampfer des Norddeutschen
Städtchen Ghemlek in der Nä;e von Brussa lebt eine bul-; $E' H^M^ ^getroffen.
garische Familie, die aus einem jungen Ehepaar, ber f dksmen, 16^ Juli. ^sr Dampfer ves Nmddeutschen Schwiegermutter und dem 16jährigen Schwager des Mannes „Wut-.nberg ß^ra m H^kotzg eingetroßen.
besteht. Dieser junge Mensch war seit längerer Zeit theil ? - Sxmfcon# 17. Juli. ^:r Union - Dampscr ^Gatka weise gelähmt. Alle Mittel, die man bisher angewendet hatte, ^ Ausr-cks? gestern in Kapst^t erngetrosten.
waren ohne Erfolg geblieben. Vor Kurzem konsultirte die ^ ’^^A .?^,5^^ ^^“b^
Mutter einen Kurpfuscher, der einige Einreibungen verschrieb ^n ^r Nrederländ',ch - .lmerrkamscheu DampsschrnfahrtS- /nd dringend empfahl, den Kranken großer Hitze auszusetzen/^^afl K gestern
«Dieser Rath wurde nur allzu gewissenhaft befolgt. Man M^u^ana ^^ ^^ ^^. Juli wohlbe-
? plackte den Knaben in die unmittelbare Nähe eines Feuers, «Hütten in New Dark angersmmen.
' bei dem ein Ochse hätte gebraten werden können. Es dauerte bwmwmwmh—■—w——i—ww^———i^
Vorkommniß wird aus Konstantinopel berichtet. In dem
Ohrringe noch in we'ien Kreisen der Bevölkerung seltsame auch gar nicht lange, da finaen die Kleider des Patienten Anschauungen. Es ist e'n ungemein lehrreiches Kapitel/ an zu schw len. Vergebens flehte der Aermste, daß man f
* Wende Speise» im heißen Sommer
welches wir da anschneiden. Es herrscht nämlich die naive vom Kamin forttragen möge. Weder die Mutter noch »W ^>RHi <*>1« Willis
Ansicht, daß t er Ohrring, welchen Jev and trägt, gleichsam Schwester und Schwager, die Zeugen der Qualen des hilf- der Familie zu bieten, ist jetzt der Hausfrau größte Sorge, ablei'ead aus krankhafte Prozesse des Ohres wird. Leidet losen Gelähmten waren, ließen sich durch das Jammern und zumal die lieben Kleinen diese verdoppeln. Für den augen- ein Kind an Ohrerfluß, so hat die ebenso fürsorgliche wie ? Schreien bewegen, den Krankenstuhl mit seinem röstenden blicklichen Ueberflaß frischer Früchte läßt sich ein vorzüg- kluge Mutter nichts Eiligeres zu thun, als, anstatt zum Jusaffen vom Feuer zu entfernen. Sie redeten dem Ge- "" ~ ' ' .....
Arzt, zum — Goldarbeiter zu laufen, um der kleinen peinigten t.östend zu und versicherten ihm, daß die Kur eine
liches Gericht aus gekochtem Obst mit Mondamin-Milchspeisen herstellen. Die Zubereitung ist leicht und schnell, wie folgt: Mondamin wird mit Milch 10 Minuten gekocht und zum Erkalten in eine Form geschüttet. Dann gestürzt und mit irgend welchen gekochten Früchten, wie Stachelbeeren, Erd-
Patientin Ohrlöcher bohren zu lassen. Lanetn Zimplieitas! ^ vorzügliche Wirkung haben würde. Das Gewimmer des
Man sollte meinen, jeder verrünstig denkende Mensch würde Knaben wurde dann immer schwächer und hörte schließlich
etwa vorhandene Ohrringe sa rasch wie mögl-ch aus dem ganz auf. Nun erst näherten sich die Angehörigen, die das
Bereich der Otzreiterung entfernen, da sich an dem Ohrläppchen eingckretene Still'chweigen für das beste Zeichen hielten, daß
in der N chbarschaft drs Ohrringes nur Bork n ansetzm, die dir „Kar" wirklich geholfen habe und der Krarke in stärken- beigegeben, ist es Jung und Alt eine erfrischende und nahr-
zur Bildung von Ausschlägen Anlaß geben.....weit den Schlummer gesunken sei. Als sie ihn aber auf sein haste Sommerspeise. Auch läßt sich durch einfaches Kochen
beeren, Himbeeren, Blaubeeren, Pflaumen, Aepfel rc. kalt
zur Bildung von Ausschlägen Anlaß geben
gefehlt! Wo keine Ohrringe sind, werden sie soxar eingezogen; sie sollen ja zur Heünz beitragen. W'e sich in diesem Falle den Heilungsvorgang vorstellt, schwerlich Jemand verstehen. Auch te- rheumatischen
noch Bett legen wollten, entdeckten sie, daß er todt war. Die man Leute erklärten zwar, daß sie in der besten Absicht gehandelt wird hätten und fest davon überzeugt gewesen wären, dem Ge- Be- lähmten wieder zum Gebrauch seiner Glieder verhelfen zu
schwerbm in dieser Gegend, bei Zahnschmerzen rc. erhofft können. Niemand will j doch an einen so hohen Grad von die Einfalt des Volkes vielfach Heilung vom Ohrringe. Ais Unwissenheit glauben, sondern man nimmt allgemein an, daß
hafte Sommerspeise. Auch läßt sich durch einfaches Kochen irgend welchen Fruchtsaftes mit Mondamin eine köstliche Speise bereiten. Für den Festtisch gebe geschlagene Sahne bei. Mondamin ist Brown & Polson's alleiniges Fabrikat. Ueberall erhältlich in Packeten ä 60, 30 und 15 Pf.
Engros: Otto Rasch, Caffel. 9703
länglicher Tortur bestraft, das ist richtig! Aber man soll eine, mit dem zarten Geschlecht so überaus koulonte Vorsehung doch auch nicht herausfordern! Ich wiederhole daher: keine erhitzende Nahrung! nehme aber aus Raummangel davon Abstand, eine hygienische Speisekarte an die Hand zu geben. — Auch energische Hautpflege müssen Sie treiben, meine Damen! Sie müssen durch Massage, Frottirungen, stärkende Bäder und abhärtende Waschungen ihrer blutarmen Haut durch Belebung des kapillaren Umlaufs jene isolirende Rubivschicht selber von innen her zu geben versuchen und dadurch die Oberhaut weniger durchlässig machen für die verheerende chemische Wirkung des Lichtes, dem Sie sich ja doch instinktiv immer wieder zuwenden werden. Hüten Sie sich, die augenblickliche P r o p h y l a k t i k des Rosa-Fettpu'oers etwa aus Bequemlichkeit oder grundloser Eitelkeit zur Gewohnheit werden zu lassen und entsagen Sir außerhalb des Ballsaals allen ähnlichen Toiletteartikeln. Alle oben angeführten Regeln gelten nickt nur für den Aufenthalt in der Stadt, sondern vorzüMch für die Sommerfrische! Hier läßt man sich naturgemäß am ehesten gehen und „Sommerfrische" und „Sommersprosse" verhalten sich oft wie Mutter und Tochter: die eine erzeugt die andere.
Damit nehme ich Abschied von den Glücklichen und wende mich zu den Unglücklichen, um Ihnen einiges Tröstliche mitzntheilen.
Bei Ihnen, meine Damen, die an Sommersprossen leiden, lautet die Sumuia des ärzlichen Rathes: Vermeiden Sie Alles, was das Uebel verschlimmert! Die oben den „Glück ichcn" gegebenen Vorschriften wollen Sie daher auch in ihrem vollen Umfange beherzigen; dadurch werden sie dem Urberhandnehmen der Sommerflecken vor allen Dingen erfolgreich Einhalt gebieten. Dieser Einhalt wird freilich nicht heute oder morgen eintreten, o nein! aber er
wird sich in der Folgezeit doch ganz erheblich b-m-rlbar machen. Also nur Ausdauer, Konsequenz, Energie — diese drei sind die schlimmsten Gegner der Sommersprossen. Doch auch Ihnen möchte ich noch ein paar spezielle Rathschläge geben und Sie bitten, dieselben zu beherzigen:
Grämen Sie sich nicht über Ihr Uebel! Gram zehrt und verschlechtert durch Uebermaß von Galle und Lymphe die Säfte, affizirt die Leber, und Sie kämen auS dem Regen in die Traufe, Ihre Sommersproffen würden zusammen- fließkn zu — Leberfleck-n und das wäre entsetzlich! Also! frohe Stimmung, lustige Resignation.
Die Menschheit am Ende des neunzehnten Säkulums ist klüger als die am Ausgange des vorigen Jahrhunderts! Die ulfima ratio vor 100 Jahren war in Punkts Sommersprossen das Schönheitspflästerchen; wir haben heute genug andere Mittel zur Hand und wenn dieselben auch im besten Falle immer nur Palliativ wirken, das heißt den eigentlichen Sitz des Uebels nie erreichen können, so wirken sie doch recht sehr Palliativ und damit ist, wenn nicht Alles, so doch schon viel gewonnen.
Wer Ihnen verspricht, sie von Ihren Sommersprossen durch innerliche Medizin zu befreien, der nasführt Sie nicht nur, sondern er macht sie noch unglücklicher als Sie sind, meine Damen! Denn Sie verderben sich das Verdauungssystem einerseits; andererseits lassen Sie mit der Vorsicht Legen Ihr Uebel nach und verschlimmern eS! Die Sommersprossen sind von außen her ent- standen und können auch nur von außen her behandelt werden!
Nur solche Mittel haben einige Aussicht auf Erfolg, welche die Oberhaut zur Abstoßung und Abschälung bringen und die Pigmentschicht, in welcher die Sommerfl cken sitzen, selber an- 1 greifen I Unb welche Mi tel sind das ?
Erjchrkcken Sie nicht, meine Verehr testen, es gibt nur eins, aber dieses eine ist — ein Löwe! Quecksilbersublimat heißt es und ein furchtbar ätzendes Gift ist es! Seine Anwendung ist mit großer Gefahr verbunden ; selbst die 1 prozrntige Lösung, in welcher es für gewöhnlich zum Verbrauch gelangt, wirkt äußerst schmerzhaft, kann gefährliche Folgen haben und — die Sommersprosse» können doch nicht total damit ausgerottet werden, das ist das Allerschlimmste! Denn wenn man nicht die ganze Pigmentschicht (und damit den Teint selbst! mit Stumpf und Stiel ausrottet, so kehren durch Zellen- »achwuchs die Sommersprossen immer nach einiger Zeit wieder. — Aas diesem Grunde verzichte ich auch eine genaue Beschreibung der Sublimatkur zu geben. Ich mag nicht an so vielen Thränen, vielleicht auf immer verbitterten, wenn nicht vernichteten Menschenleben schuld sein! Sind es doch schließlich nicht das Gesicht oder die theilweise zu errathenden körperlichen Reize, welche die Frau begehrenswe.th machen, sondern daS Herz, der Geist, die Seele!
Humoristisches.
Immer fleißig. Kaufmann (zum neuen Lehrling): „Wenn Sie alle Flaschen gespült haben, dann können Sie die übrige Znt damit ausfüllen, daß Sie Fliegen fang.» und auf unser patentirtes Fliegenpapier setzen l Jmm:s fleißig sein, junger Mann, das ist die Hauptsache."
Eine nette Wegmarkirttng. Tourist: „Lieber Landmann, is der Weg zum Tomisten-Schutzhaus markirt?" — Bauer: „A fraili!" — Tourist: „Ich seh' aber nix e Markirung an de Bäum'." — Bauer: „An die Bam frali net, aber schauen S' nur auf d' Erd' und gengan S' denen Kaspapierln, denen Wursthäuten und Schunkenbanern nach, da sinnen S' net fehlen."