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Amtliches Argan für Slaök- unö LanSkrers Hanau

Erfcheish täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.

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Nr. 165.

Dienstag den 18. Juli

Einrückn«gs» gebühr

für Stadt- und Laxd» lreis Hanau 10 ^ Mt 4gespaltene Garmond- zeile oder deren Raum, für Auswärts 15 ^.

Im Reklamentheil die Zeile 20 ^, st, Auswärts 30 ^.

1899

«mtNches.

St^HM^sier ^amu.

Dem am 6. August 1872 zu Hanau geborenen Heinrich Friedrich Kraus, genannt Stock, außerehelichen Sohn der Wittwe des Johannes Stock, Katharina, geborene Kraus, ist auf sein Ansuchen von dem Herrn Regierungs- Präsidenten zu Cassel gestattet worden, fortan den Familien­namen Stock zu führen.

Hanau am 12. Juli 1899.

Am Mittwoch den 19. Juli 1899, nachmittags von 5 Uhr ab, findet im unteren Sitzungssaale des Neustädter Rathhauses, Zimmer Nr. 1, öffentliche Sitzung des Gewerbegerichts statt, in welcher Parteien etwaige Strei­tigkeiten, Klagen rc. zur Schlichtung anbringen können.

Hanau bin 17. Juli 1899.

Der Vorsitzende des Gewerbegerichts.

Dr. Gebeschus.

11074

P. 6148

Königliche Polizeidirektion, v. Schenck.

^anö&rei# ^anau.

Bekanntmachungen des Königlichen Landrathsamtes.

In Bingenheim, Kreis Büdingen, ist die Schweineroth laufseuchr festgestellt worden.

Hanau am 15. Juli 1899.

Der Königliche Landrath.

Bekanntmachung.

Der Bau eines Spüleinlaffes am Salisbach in der Frankfnrterlandstraße rebst Zuleitung in den Spülichacht und das Einbauen von ca. 50 Stück Straßen sintkästen einschließlich aller zugehörigen Sonberar bitten und etwaigen Nebenarbeiten soll aus b^m Wege des öffentlichen Ausschreibens vergeben werden.

Tie Plane und Bedirgurgen liegen auf dem unter-

üben. Bis zu dieser Zeit also würde die Alleinherrschaft des Lurenelements und die politische Rechtlosigkeit der Busländer fort sauern. Man muß aber, wenn man gerecht sein will, zuzrben, daß eine solche Frist für die Burenregierung viel­leicht nothwendig ist, um inzwischen gegen die Möglichkeit, späterhin von den fremden Elementen polirisch über den Hausen gerannt zu werde«, Dämme aufbauen zu können. Diese Frist hat in zeitlicher Hinsicht dieselbe Bedeutung, wie in räumlicher idie Errichtung einerneutralen Zone": es soll durch den ^Zwischenrourn verhindert werden, daß die einander feindlichen Elemente unvermittelt kufewanderplatzen. Vi lleicht wird eS ferneren Einwirkungen arf die Burenregierung noch möglich sein, den zeitlichen Zwischenraum noch mehr einzuschränken; felbst wenn sich dies aber nicht ermöglichen sollte, so wäre es eine Frivolität sondergleichen, wenn man darum, weil Chamberlains Forderungen sich einige Jahre später erfüllen ! sollen, ganz Südafrika in einen Krieg zwischen den beiden

V. 7316

v. Schenck.

Fräulein Emilie Rauch von Grosauheim, welche sich daselbst als freipraktizirende Hebamme niederlassen will, ist hier vereidigt worden.

Hanau am 8. Juli 1899.

V. 6649

Der Königliche Landrath, v. Schenck.

zeichmtm Amt- - Stosse 41 -in ten Staaten ±^,^ MänW«en md

zur Einsicht offrn, woselbst auch die zugehörigen Anerbietungs- j Vnl 1.. r / ~ .<-._, . = <rr.f..j. o.» I"m"^v-S^ ' m -°t O-°?ft-z--i^ I°nd-,5auch die e°wnd-r des K-Mnd-S

sr-Ert nnd mit d r Mt^; :&£^^^ '" ^ W^ E--'°?d th-iln.hmm, ist durch bk

für*?«« «inBlnX^fear*^ So -E«^^^^.k "«rdl». Die i-id-n h-rr-rr-gendslen StaaiSminuer h-llän- bischer Abstammung im Kaplande haben aus den Präsidenten sinlkasten spätestens bis Samstag den 22. ^ulr 1899, Ax^er eingewirkt, um ihn zu weiteren Konzessionen zu be- voru r.tags 11 Uhr, dem unterzc-ichneten Amte abzulie^ern. ? megen ^^ ihre Brmühungen sinr von Erfolg begleitet ge- Die Angegangenen Angebote werden in Gegenwart ber^. Gerade darum aber'fühleu sie sich Demjenigen geg-n- etwa er^lsierenen Anbuter gUffnet. f f' über, den sie zur Nrchgiebigk it veranlaßt haben, verpflihttt,

! Ereignisse der letzten Zeit ganz besonders wahrscheinlich ge-

wcrdcn. Die beiden hervorragendsten Staatsmänner hollän-

^ta^t&rew ^anau.

BelsuuiWachuugeu des Oberbürgermeisteramtes.

Satzungen, betrifftnd die Fürsorge für die Hinterbliebencn der Firekioren, der wissenschaftlichen und d.r! technischen Lehrer an den städtischen Schnlen zn Hanau.

Gemöß § 13 der Stäbteortnung sür die Provinz Hessin- Nassau vom 4. August 189 7 werden auf Grund der Beschlüsse des Magistrats vcm 7. Februar 1899 und der Stadtver- ordnetinveisomwlurg vom 1. Juni 1899 folgende Satzungen! erlassen:

§ 1.

Die Wittwe und die Hinterbliebenen ehelichen oder drrch nachfolgende Ehe anerkannten Kinder eines z. Zt. seines Todes an den städtischen Schulen zu Hanau endgültig ange-

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cv hott htskt« ahmo nur Saä tiTonrtnfifl »Ttt< * " - . O ^ _ .. ^ _'' . 1 9- . -

unter den Anbietern ohne Rücksicht aus das niedrigste An

gebot vor.

Hancu den 14. Juli 1899.

Stöbt. Sielbauamt. Th aran n.

10886

Stadtverordneteuversammlung.

Am Mittwoch den 19. d. Mts, nachmittags 5 Uhr, im oberen Saale des Rathhauses Plenarsitzung.

Um 43/i Uhr Sitzung des Wahlvorschlagsansfchnsses.

worden sind. Anderenfalls muß auch ihr persönliches Ansehen sowohl gegenüber den Buren wie gegenüber den Engländer« eine starke Herabminderung erfahren, und sie «ab das hinter ihnen stehende hclländische Element würden aufs höchste gegen England erbittert sein, wenn englische Hartnäckigkeit ihnen die Schlappe des Mißerfolges ihrer Vermittelungsversuche bereitete.

Man weiß auf englischer Seite gar wohl Bescheid über die Stimmung des holländischen Elements im Kaplaude; das hat sich bei der Eröffnung des Kapparlsments gezeigt. Man hatte von englischer Seite die Mittheilung in die Presse larcirt, daß der Gouverneur des Koplandes die Parlaments er öffnunz zu einer energischen britischen Kundgebung beuutz-n würde, ja, man hatte sogar von einer Art von Staatsstreich ge-

stellten bezw. nach voran?gegangener endgültiger Anstellung in den Ruhestand getretenen Direktors, oder wiffenschasilichen ~. .- oder technischen Lehrers erhalten aus der Stadtkesse Wittwen- ^ ^s und Waisengkld nach Maßgabe der die Fürsorge für die Wittwen und Waisen der urmittelbaren Staatsbeamten jeweils

Eine Sitzung des Finanz» And Banattsschnfles munkelt. ES hieß nämlich, die Regierung würde kurzerhand findet am Mittwoch nicht statt. 11036 ^gz eu§ Ascikandern bestehende Kapmiwsterium entlassen.

I Nichts von alledem ist geschehen. Im Gegentheil, der Gouver­neur enthielt sich in der Eröffnungsrede j der Anspielung auf

Dilustnachiichtcu aus dem Kreise.

die gespannte Situation in Südafrika. Daraus kann man entnehmen, daß dir englische Regierung denn doch davor zurück-

Gesunden: Eine silberne Shlipsnadel mit weißem

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regelnden gesetzlichen Vorschriften.

§ 2.

welches am 12. d. Mts. mit dem 101. Gewinn gezogen ist; Empsargnahme bei Jakob Zeh, Vorstadt Nr. 6. Ein weißes

Die vorstehenden Satzungen treten mit dem Tage ihrer Veröffentlichung im Hanauer Anzeiger in Kraft. Mit dem­selben Tage tritt das Ortsstatut, betreffend die Fürsorge für die Hinterbliebenen der Direktoren und der wissenschaftlichen Lehrer an den städtischen Schulen in Hanau, vom

Taschentuch ohre Zeichen.

Zugelaufen: Ein tinjähriger Hammel m't durchlochten Ohren; Empfangnahme bei Pförtner Herold zu Pulverfabrik.

Entflogen: Ein Kanarienvogel.

Hanau am 18. Juli 1899.

12. D-z-mb-r ISSL

25. April 1893

Hanau den 7. Juni 1899.

Der Magistrat.

Bode.

Ler Konflikt zwischen England nnd der südafrikanischen Republik.

den Kopf zu stoßen.

Diese Thatsache zeigt zugleich den Weg, wie der Friede in Südafrika erhalten werden kann. Die Holländer in der Kapkolonie müßten aus ihrer Passivität heraustreten, und sei es im Parlament, sei es in großen Volksversammlungen er­klären, daß nach ihrer Auffassung die sitzt von dem Plüstdent-n Krüger gemachte« Konzessionen allen billigen Ansprüchen ge­nügten, und daß England sich vollständig ins Unrecht setzen würde, wenn es auf einem unversöhnlichen Standpunkte ver-

Es wird hierdurch bescheinigt, daß der Entwurf vorstehender Satzungen vor dem endgültigen Beschlusse zur öffentlichen Kenrtuiß in der Stadtgemeinde gebracht, und daß keine Ein- Wendungen innerhalb der nächsten 2 Wochen, vom Tage nach der Veröffentlichung an gerechnet, bei dem Magistrat erhoben worden sind.

Hanau den 7. Juni 1899.

Der Magistrat.

Bode.

Nachdem infolge deS Drängens der kapländischen Politiker holländischer Abstammung und der Regierung des Orauge- Freistasts der Präsitent Krüger, in der Frage in der Ge­währung des Wahlrechts und deS Bürgerrechts den englischen Forderungen erheblich entgegengekommen war, und nachdem auch die beiden Kammern der südafrikanischen Republik den ^von ihrem Staatsoberhaupte zugestaudenen Konzessionen ihre Zustimmung gegeben hatten, tmfün Optimisten erwarten, daß

harrte.

Eine entschlossene Haltung der Holländer im Kap müßte die englische Regierung friedlich stimmen, denn mau kann keinen auswärtigen Krieg führen, wenn man besorgen muß, im eigenen Lande einen gefährlichen Feind zu haben. Mit den Bur.n Transvaals und des Oranje-Freistaats allein kann England vielleicht hoffen, mit einer Armee von 50-60 000 Mann fertig zu werden. Mit einer aufständischen Bevölke­rung im Koplande, die den Nachschub von Truppen, Munition und Lebeusmitteln abschneidet, und die Rückzugslinie gefähr­den kaun, im Rücken müßte England außer seiner Feldarmee noch über 2030 000 Mann verfügen können, die im Kap-

Vorstehende Satzungen werden hierdurch auf Grund des § 13 der Städteordnung für die Provinz Hessen-Nassau vom

4. August 1897 bestätigt.

Cassil den 26. Juni 1899.

(L. S.)

Namens des Bezirksausschusses.

Der Vorsitzende.

B. A. 2491.

11035

nun die englische Regierung ihrerseits in die dargebotene

Hand einschlaHen würde. Wer diese optimistische Hoffnung'..--, -- ---- , _

hegte, kannte aber nicht den Minister Chamberlain, der, wieflande zurückileibrn und daS hoLanbesche Element im Zaume einst die Kaiserin Ergenie von Frankreich, durchaussrr galten sonnten. Eine solche Armee von 80 000 ^ann auf- petite guerre" haben möchte. Auf die Anfrage, ob die zubringen aber dürfte England sehr fchwer fallen. Deshalb ------ - «^>*->«- «'-"- ^^ "-^'würben die Buren im Kaplande nicht nur ihren Stammes- genoffen in Transvaal, sondern der Sache deS Friedens einen Dier st leisten, wem sie gegenüber der englischen Starrköpfig- keit eine entflossene Haltung einuähmen.

Mittheilung eines südafrikanischen BlatteS, daß England ten

Vorschlägen der Transvaal-Regierung zustimme, aus Wahrheit beruhe, erwiderte Chamberlain gelassen, daß daran kein wahres Wort sei. Auch nehmen die Sendungen ron Trrppm und Munition «ach Südafrika ohne Rücksicht aus alle Einigungs­versuche ihren Fortgang.

ES ist wahr, daß die Zugeständnisse KrügerS bin Mangel haben, daß sie noch nicht sofort wirksam werden, denn eS sollen danach die Ausländer erst nach durchschnittlich etwa fünf Jahren beginnen können, die vollen Bürgerrechte auszu-

Politisch« und unpolitisch« Nachricht««.

(.Depeschen-Bureau .Herold).

Berlin, 17. Juli. Bei dem gestern über Berlin nieder­gegangenen schweren Gewitter wurden fünf Personen, vom