Linrückung». gebühr
für Stadt- und Land» ^reis Hanau 10 ^ I* 4gespaltme Garmondzeile oder deren -Raunt, für Auswärts 15 ^.
Im Reklamentheil die Zeile 20 ^, ffa Auswärts 30 ^.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.
Kr. 164.
Montag den 17- Juli
1899
MS'«
Amttiches.
KI^HM^srs ^anaw
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20.
auf E.-O. II, 2 Mk. 24,86, auf E.-O. II, 6d Mk. 7,55, III, 1 Mk. 3,—. bei der Schlachthoskaffe mit zus. Mk. 325,32.
bei der Begräbnißküsse mit zus. Mk. 107,25.
Die für die Hanauer Kleinbahnen innerhalb des Stadt- 21. bezirks Hanau am 8. Juni 1897 erlassene Polizeiverordnung, 22. betreffend Meldung und Untersuchung der Unfälle und! Störungen im Betriebe der qu. Kleinbahnen, wird hierdurch 23. bei der Kleinkinderschule mit zus. Mk. 121,25.
Einen berechtigten Grund zu russischen Besorgnissen können wir daher in Erscheinungen wie der Bergener Begrüßung um so wen'ger erblicken, als es sich wahrscheinlich für lange Zeit noch immer nur darum handeln kann, den Grad der
bei der gewerblichen Fortbildungsschule mit zusammen verborgenen Spannung zwischen den beiden Nachbarländern
Mk. 3502 89 gegen Mk. 1500,— GehaMersparniß.
mit Zustimmung des Magistrats ausgehoben.
Hanau am 12. Juli 1899.
Königliche Polizeidirektion.
V. 6864 v. Schenck.
^anMrew ^anau.
Bekanntmachungen des Königlichen Landrathsamtes.
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in den Titiln I, II, U. V. und VIII pro 1898/99
mit zus. Mk. 8536,—
von Mk. 13876,47 auf Tit. XI, 1 b Branntwein- vergütung gegen Mk. 13385,01 Mehreinnahme.
von Mk. 445,18 aus Tit. VIII, 2 Spec -Zt. B. (Höhere
Mäkch-nschule bezw. Stadtschulinspektion).
von Mk. 358,13 beim Gaswerk.
Frankreich und Deutschland zu vermindern. Daß keine feste Freundschaft entsteht, dafür sorgt allein schon genug das französische Naturell und die Unsicherheit der Zustände in der französischen Republik.
Die sür die Hanauer Kleinbahnen innerhalb des Land-^ ' ,/0" ' a ,
kreiscs Hanau am 8. Juni 1897 erlassene Polizeiverordnung, > -.e^ ^ahtv^rschlag^au,schaff 3, da-
betreffend Meldung und Untersuchung der Unfälle und ^ ^tärnna-n im Ri-trikbe der au. Kleinbahnen. wird bierdurcki Hanau »en . .
Störungen im Betriebe der qu. Kleinbahnen, wird hierdurch
mit Zustimmung des Kreisausschusses ausgehoben. Hanau am 12. Juli 1899.
Der Königliche Landrath.
Der Stadtverordneten-Vorsteher.
C a n t h a l.
11016
V. 6864
v. Schenck.
St^HM^ers ^banait.
Beksuntmachungen des Oberbürgermeisteramtes.
Der am 28. April 1857 zu Cassel geborene, in Greiz
wohnhafte Fürstl. Reust. Kammerjunker und Oberförster
Dienstnachrichten aus dem Kreise,
Gesunden: Ein schwarzes Portemonnaie mit 1 Pfg. und einer Konsummm ke. Ein schwarzer Filzhut. Eine schwarze Mütze, bei F. Dilcher liegen geblieben. Eine Peitsche.
Verloren: Ein Postschein m:t der Adresse Wilhelmine
u)vyuyu|it yui|tu nnun. wumunnmn.».». m»v X^V^IV.,^0 Müller, postlagernd Hauptpostamt Frankfurt a/M. Nr. 43. Gustav Freiherr D_on Cornberg hat um Entlassung aus Ein Heines gelbe8 Körbchen mit Inhalt. Ein Schirmzeichen
dem Preußischen Staatsverbande nachgesucht.
Hanau den 15. Juli 1899.
Der Magistrat. Bode.
10983
Sitzung des Finanz- und Bauausschusses
der
i.
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Stadtverordketen-Versammlung am Mittwoch den 19. Jnli 1899, nachmittags 5 Uhr, im oberen Saale des Rathhauses.
Tagesordnung:
Nachkcw'lligung von Mk. 54,— aus Tit. I, 2 sür 1899. — Serviszuschuß sür den Büchsenmacher des I. Ba l. Jns.-Rat. 166.
Uebernahme der Heilung? kosten von 24,— Mk. für einen beim Turnen beschädigten Schüler aus XI, 3 für 1899. Jahresbericht der Gas-, Wassir- und Elektrizitätswerke, sowie der Badeanstalt pro 1898/99.
Bericht über Beschäftigurg von Nothstandsarbeitern. Nachbewilligung von Mk. 2753,60 auf Titel I, 2 für 1899 (aus Vorjahren). — Verlegung der Feuer-Alarm-
Nr. 118 von Heinzinger. Eine silberne, vergoldete Brache mit zwei Engelsköpfchen. Eine goldene Nadel, ein Schmetterling darstellend.
Entlaufen: Ein schwarzer Schäferhund mit Halsband, m. Geschl.
Zugelaufen: Ein junger getigerter Hund m. Geschl.; Empsangnahme bei Johs. Jüngling II. zu Eichen.
Zugeflogen: Eine blangraue Brieftaube mit schwarz« gestreiften Flügeln, trägt am rechten Fuß einen Ring mit Nr. 0367 K 309; Empsangnahme bei Werkmeister Wilhelm Bischofs zu Großauheim.
Hanau am 17. Juli 1899.
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Rrrssische Schwankungen.
Die „Nowoje Wremja", eines der größten russischen Blätter, halte vor ein paar Wochen in einem Pariser Briefe geschildert, wie sich die Russen-Begeisteiung in Frankreich seit der Fascho^mAngelegenheit merklich abgekühlt habe und wie sich eine Arnäherung an Deutschland vorzubereiten scheine, die man in Rußland aufmerksam beobachten möge. Das Blatt war bald daraus diesen Besorgnissen mit dem Gedanken entgegengetreten, daß Rußland als Friedensmacht doch kein Interesse an einer dauernden Verfeindung zwischen Deutsch land und Frankreich habe. Inzwischen hat sich der Austausch von Freundlichkeiten zwischen dem deutschen Kaiser und Vertretern der französischen Republik vor Bergen zugetragen und der russischen Presse Stoff zu neuen, sich unter einander widersprechenden Betrachtungen gegeben.
Während die Auslassungen, die man auf russische Rc- gierungekreise zurückführen darf, Beifall zu der Bergener
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anlage.
Verkauf von Vorgärten am Sandeldamm an die Anlieger Frank und Muttersbach für Mk. 5,50 pro qm — Die Kosten trägt die Stadt.
Bewilligung weiterer Mk. 100 000,— zur Deckung der noch zu leifieubtn Zahlungen für das Elekirizitä swerk. Nachbewilligung von Mk. 930,— aus XI, 3 für 1899 — Ausstattung der drei oberen Säle des Altstädter Rathhauses mit Schulinventar. _
Nachbewilligung von Mk. 47,20 auf VII Gk Tit. I, 4 Begegnung bekunden, find Blätter wie die „Nowoje Wiemja" für 1899. — Entschädigung für Unterhaltung der in noch schwankend, ob sie ein lachendes oder ein besorgtes Geber Knaben Mittelschule für die Zwecke der Handelsschule, sicht zeigen sollen. Bald heißt es, die russische Diplomatie
Handwerk und Fabrik.
Vereinzelte Schwierig!.iten, die sich bei der Handwerksorganisation insofern gezeigt haben, als nicht überall auf den ersten Blick eine fiste Grenze zwischen handwerksmäßigen und industriellen Betrieben gezogen werden konnte, haben einzelne Handwerke kreise bewogen, die Frage zu erörtern, ob nicht die zuständigen Stell-n zu einer gesetz'ichen Unterscheidung der Begriffe „Handwerk" und „Fabrik" zu bewegen sein könnten. Es ist nicht anzunehmen, daß diese Bestrebungen Erfolg hab?» werden. Hätten de gesetzgebenden Faktoren eine dahingehende Absicht gehabt, so würde die passendste Gelegenheit sich bei der Schrffungdes Handwerksorganisations- gesetzes im Jahre 1897 geboten haben. Man nahm aber damals von einer solchen Unterscheidung Adstan), weil man die Schwierigkeiten, die sich aus der endgültigen Abgrenzung ergeben könnt n, für größer hielt, als diejenigen, welche aus teil Mangel einer solch-n Definition sich in der Praxis Herausstellen würden und herausgestellt haben. Im Uebrigcn hat das höchste Gericht bereits eine solche Grenze gezogen, indem es dabei das Kriterium der Arbeitstheilung heranzog. Im Unsallversicherungsgffitz ist bekanntlich eine Unterscheidung nach der Rrdeiterzahl und der Verwrndung von Maschinen u. s. w. getroffen. Es sind also durch Urtheil oder Gesetz fest gelegte Kriterien bereits vorhanden. Daß sich die gesetzgebend.« Faktoren aber zu einem befonberen Gesetzgebungsakte wegen dieser Spezialfrage verstehen sollten, ist umsoweniger anzunehmen, als die passendste Gelegenheit dazu bereits ung! nutzt vmübergegangeu ist.
Ueber den Tod des russischen Großfürst Thron- folgers
veröffentlicht der „Regierungsbole" folgende Einzelheiten: Am 28. Juni um 9 Uhr morgens unternahm der Thronfolger auf einem Benzin-Motor-Fahrrad eine Spazierfahrt in d'e Umgebung von A)bas-Tuwan. Nachdem der Thronfolger in sehr schneller Fahrt zwei Werst zurückgelegt hatte, kehrte er um. Eine des Weges kommende Bäuerin berre kt, wir er die Fahrt verlangsamte und Blut spucke; dann hielt er l n. Die Bäuerin bemerkte, daß er beim Heruntersteigen vom Rade wankte. Dir Bäuerin eilte hinzu, stützte den Thronfolger und fragte: „Was ist Ihnen?" Der Großfürst erwiderte „Nichts!" Als ihm b:e Bäuerin Wasser anbot, winkte er ihr zustimmrnd mit d:r Haud. Darauf ließ die Bäuerin den Thronfolger behutsam zur Erde und benetzt« die Schläfe und bin Mund mit Wasser. Friedlich und schmerzlos verschied dann der Thronfolger. Die Leiche wurde ins Palais gebracht und die Stell , wo der Tod eingetrr t-.n, umfriedet.
Polttischr und unpolitische Nachrichten»
(»Depeschen-Bureau .Herold).
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benutzten Klassenzimmer.
Abrechnung über den Ausbau der Lamboystraße.
Bedingrugen zum Verkarf der Grundstöcke onderEber- Hardstraße und dem Sandeldamm aus 376/191.
Gebührenordnung für die Benutzung der Freibank.___
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Berlin, 16. Juli. Die verstärkte Justiz-Kommission des Herrenhauses hat am Samstag Nachmittag die Be- rathuvg des Entwurfes eines preußischen Gesetzes über die gegen in Frankreich sei durchaus nicht angebracht; bald tauchen! freiwillige Gerichtsbarkeit zu Ende geführt. Die nächste wieder Beklemmungen auf, als müsse um der franko-russischen findet am nächsten Sonntag Vormittag 10 Uhr statt. Am Allianz willen der sranko-deutschen Verständigung Einhalt Mittwoch wird die Kommission schlüßen.
i Berlin, 16. Juli. Von der Nsrdlandfabrt deS
bat selbst an der Verwirklichung besserer deutsch französischer
Beziehungen milgearbeitet, und ein ernsterer Widerspruch da-
Nachbkwilligung von 61,— Mk. Umzugs kosten auf VII gethan werden.
D. Tit. VII für 1899. I Niemand bezweifelt, daß nichts mehr Frankreich in die Kaisers wird unterm 15. aus Molde gemeldet: Nachdem
^efiftfcüna der Anschlußkosten an das Elektrizitätswerk Arme Rußlands getrieben hat, als die Hoffnung der Fran- der gestrige Tag sehr heiß war, kühlte sich nachmittags das sür die Konsumentin. ' I zosen aus einen Revanche-Krieg gegen Deutschland. Diese Wetter ab, sodaß der Kaiser Spszrergange unternehmen
Bewilliarna von Mk. 156.— auf VII B. Tit. III, 5 Hoffnung war der Kern der Russen-Begeisterung. Es fragt.konnte. An Bord ist Alles wohl.
für 1899 __ Sckulbedienuna für die Räume im sich, ob vom russischen Standpunkte aus das Schwinden jener; Kopenhagen, 16. Juli. Osftzrel. werd erklärt, doß
Hoffnung nützlich ist oder nicht. Wir glauben, daß Rußland das Skanaske Dagbladet die Sensationsnachricht von dem
Altstädter Rathüause. Hoffnung nützlich lst oder nicht. Wir glauben, daß Nutzland das Skanaste ^agoiaoei uvu unu
^nanforudmabme eines Sparkassenbuches des Credit-'von einer deutsch-srauzösischen Annäherung mehr Vortheil alsiBriefe des Königs Oscar von Schweden an Kaiser Wilhelm verein« nur Dickuna von an den Besitzer desselben gc- Nachtheil haben würde. Rußland hat bekanntlich nicht das und Loubet vollständig aus der Last gegriffen hat. An geringste eigene Interesse daran, den Franzosen wieder zum derselben ist kein wahres Wort.
tablten Armenuvterüükunaep. geringste eigene Untere e daran, den Franzo en wieder zum berseiven rein wayirv «jv«;
^7. Wahl von drei Vertravenkmännern für ien Ausschuß Besitz von Elsaß-Lothringen zu verhelfen. Diese Einsicht! Wi<n, 16 Juli- Anläßlich der von den tschechr chen
zur Wahl der Geschworenen und Schöffen. mußte allmählich auch den Franzosen ausgehtn, sie reicht aber Vereinen in Wien gestern Abend abgehaltenen großen FestUch-
srachbewiviguna von Etatsüberschrettnngen nicht hin, um Frankreich zu veranlassen, Rußland den Rücken leiten kam eS zwischen deutschnatronvlen Studenten, welche
Dtp 1898/99 zu kehren; denn der Hauptvoriheil deS Zweibundes für! gegen diese Festlichkeiten demonstrirten und den tschechischen
18 in Mbe von Mk 9393 — auf Tit. V. 15 betr. Franki eich lag darin, daß es aus seiner Jsolirung herauskam,! Festtheilnehmern zu wiederholten Zusammenstößen, sodaß die
* Latrinenaruben-Eutleeruna gegen Mk. 7578,31 Mehr- und außerdem bleiben die mancherlei glüchartigen Interessen Polizei energisch einschreiten und viele Verhaftungen vor-
nicht hin, um Frankreich zu veranlassen, Rußland den Rücken s leiten kam eS zwischen deutschnationalen Studenten, welche zu kehren; denn der Hauptvoriheil deS Zweibundes für! gegen diese Festlichkeiten demonstrirten und den tschechischen
einnahme auf Tit. V, 14 1898/99.
bestehen, die beide Länder im Gegensatze zu England haben, nehmen mutzte.