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gär auswärtig« Pimenten mit bis» betreff «theil

Dsstaufschlaz.

Einrückuug»- gebühr

für Stadt- und Land« kreis Hanau 10 ^ Me 4gespaltme Garmond» zeile oder deren Raum, für Auswärts 15 ^.

Im Reklamentheil die Zeile 20 ^, f§g Auswärts 30 ^.

Nie einzeln«

Womlnet kostet 10 & aWMM»M»^

Amtliches Organ für Staöi- unS Lanökreis Hanau.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.

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Rl 153

Dienstag äsn 4. Juli

1899

Amtliches

Bekanntmachung

kuudung freiwilliger und öffentlicher Veisteigerungen besondere Beamte und beeidigte Aukeionatsren angestellt werden, bean­tragen die Aögg. Hahn, M ey rr-Di-phslz und Meyer-

In dem Orte Mittelbuchen wird am 1. Juli gleich Rümsloh du Aurdehnnng der Bestimmungen auf weitere I Hanroversche Landestheile. Der Minist« r bittet, An-

zeitig mit einer Posihülfst-lle eine Tilegrephenanstalt mit Fernsprechbetrieb und öffentlicher Fernsprlchsülle in Wülsam- keit treten.

Cossü, 30. Juni 1899.

Kaiserliche Oberpostdireklion.

J. D.: Schreiner.

c^lanöftrew ^anatt Bekanntmachungen des Königlichen Landrathsamtes.

W^e abzulehnen. Der Artikel wird mit der Hmzunahmc des Regierung?bezüls Osnolrück angerommkn. Der R st wird LNgenommen, ebenso die Resdlution, wodurch die Regierung zur VoAcg- eines GJ tz ntwurfs «wigefordert wird, durch den die ellgemeine Gerichtsordnung, Theil drei, einer speziellen Revision ihres Fortbestandes urterzogen wird. Es solgtzn P tbioreu. Bei der Berathung der Petition um Schutz für den kleinen rud mittleren Hanrels- und Gewerbe-

stand gegen großkopitalistiiGe DetaitbrUirbe, Beamten- oder

Nachdem in Wachenbuchen die Maul- und Klauenseuche KousumverkiM und Einlührusg einer Umsatzsteuer fordrit erloschen ist, wird die über das Gehöfts des SiegmundiWg. Hahn fda feie Maßnahmen gegen die kapitalistische« großen Waütlnhäuftr, desgieich'N W erne r. Di- Regierung

Strauß daselbst bestehende Sperre aufgehoben.

Hanau am 3. Juli 1899

V. 6811

Dsr Königliche Landrath. v. Schenck.

Dicllstnschrichtcn aus dem Kreise.

Gefunden: Eine Peische.

Entlaufen: Ein schwarzer Zwergspitz w. Geschl. Hanau am 4. Juli 1899.

dürfe nicht zu lauge mit Maßregeln regln die Maar nhäuser zöz-rp. Hahn bcanlragf die Pttilion der Regierung zur Betnästcht'eung zu übelweisen. Die Kommission beantragt die Ueberwtistnz als Material. Abg. Dasbsch führt aus, die Gewerbetreibenden müßten mit einem Geittzesvorschlag an die Rgürung hercn!r>ten. Abg. Krüger erklärt, mit der Besteuerung ! öihige man die Maarenhäuser zu noch schärferer Konkurrenz. Abg. Br ockhausen führt aus,

Preutzischer Sandtag, AhgsordnctenhKtrs. (Sitzung vom 3. JtM.)

säaig-n Alter an'erthalb Jahre einen großen Unter schied aus- machen. Angesichts der Thatsache, daß der junge P.in; so­fort mit st n r Mutter, die selbst eine Deutsche ist, nach Deutschland über siedeln und dort später eine deutsche Hoch­schule besuchen m b dann später in die Armee eintret-n wird, sollte seine gründliche Grrmanisirung keine so schwierige Auf­gabe sein. Es wäre j derfalls etwas wie ein Armuths- zeugniß für die deutsche Ku tur, wenn man das nicht fertig brächte: die Ergländer haben deutsche Prinzen unter viel schwierigeren Umständen in kurzer Zeit völlig augiisirt! Es ist j tzi völlig klar, daß der Herzog von Connaught nie daran gedacht hat, die Thronfolge k Codmg selbst anzn- tr«ten; sein Plan gmg nur dahin, die ganze Frage offen zu lassen, bis sein Sohn volljährig geworden und selbst zu einer Entscheidung kommen konnte. Diesen Plan vereitelt zu haben, ist das Verdi ust der Agitation in Deutschland. Da­durch, daß sie darauf bestens doß der Thronfolger sofort in Deutschland eine deutsche Erziehung erhalten müsse, erzwäng sie eine sofortige Entscheidung.

Aus KiatttfLsu.

Ueber die bereits gemeldete Rückkehr des deutschen Detache- ments aus Jichao nach Tsintau liegen jetzt in den Nachrichten aus Kicutschoa ausführliche Mitthellrngen vor. Bekanntlich hat der Führer des Detachements Hauptmann von galten» Hcyn auf Anordnung des Gouverneurs einige angesehene Literaten als Geiseln mitgenoa urm. Die Festrahme deser Geiseln wird folgend-rmaßtu geschildert: Zur Abholung des Detachements ging am 24. Rai nachmittrgs S. N. S.Iltis"

i elle Partcim seien darin einig, bey etwas geschehen müsse, i aber über daswie* fei man sich wenig einig. Gegen eine Umsatzsteuer habe er große B-denün. Hierauf wird die E:- öUe-ung eefSleffm und der Avtraa Hahn angenommen. , ,

Sie u.tUion bet SanieMmree in Oin°drS<I um D-.ch- ^. ^ ISltt m eee §a=ptatann »-N F-»mh-,a >m am

Tag« s-Ordnung : Kleinere Vorlagen. Petitionen.

führung zweier holländischer Schnellzüge zwischen Osnabrück-

25. stütz um 4 Uhr nach Shithsu so herunter, um mit L. M. S.

Iltis" in Verbindung zu treten. Es herrschte in-essen so

TagiS-Oldnung: Kikmere Vortagen. M««!onen.^ Loehm wird entgegen dem Artlag der Kommission aus Ueber- f ,,.-

Das Haus naem bebaiteioS in zwetür Lefvvg «te randesgr- Mx Tsoesmdvvna auf den Antrag Satller d-r Re-^'U1 ''^''^^ 4'9 8 nanu e «chift mchc u r tu^t z >

t.!.s:x a ö f = etfinrfe sth°tt war, sondern auch dir Vignette des Schiffes uu^örbar

r. r1ntr£.Men von! waren, obgleich, es sich ganz nahe vom Lande d-fa d. Erst

sttzl'chen Vorschnfikn vier j>re GivühktN der Nechtsanwal^ g^rnrg zur Erwägung üb-rwiestv. D-.»

und Gerichtsvollzieher an. Es folgt d« -ritte Derat;««g de«: |ercet ^e Petition des Vnburd.s der T-rtilmdvstriellm von , ...

@efe^e3 user die frerw.llrge ^errchtsbarkit. Artikel 78 §|fm$;.'^ E ter Bergisch-n Hordelekemmer in 8ernep um.E^» 10 Uyr hellte «rcy daUWetter auf, Mau das Läuft bessg', in der Regrl fetten nur Rechts «miite |ite t^m,G utlb VerMiqrrs d.r FrachtverLindung zwischen ^k»n und Hauptmaun von Fattenraya d» Verbindung mit ernannt werden. Der Artikel wird aus Antrag Scymitz Miüeld«mMknd und EnMud für erledipt. !demselben aufuehmm konnte. Da das Schiff so nüge an

unter Zustimmung des Justizministers gestrichen. Artikel 83 . " _

besagt, deß tin Notar zrr Uebernahme «ims uubeso'.detm PE^^ Schluß Ökw *7.5

Amtes in der Gemeindevirwaltur.g und Gemeindecertretung 1 "

nicht der Genlhmigung der Aussichtsbetzöide bedarf. Ab­geordneter Kolisch beantragt, hinzuzufügcn: Das gilt vonf der Uebernahme der Mitgliedschaft im Vorstand oder Auf-, _ - - - - ..... -----7 -

stchtsraih einer Versichnnngsgesellschast auf Gegenseitigkeit oder äußern sich die englischen Blötur, die die Frage übrigens aus der Sta>t nach der Eiasch ffavgLstelle herunter schaffen,

eingetragene» Gerossenschast "oder 'im Aufsichtsräth mit b - nie sthr inteteffirt hat, .sehr befriedigt. Die ^Morning Post", I um bei dem bevorstehendm Abmarsch nicht aufgehalten zu

schränkttr Haftung. Der Artikel wird mit dem Zusatz anW b e die nunmehrige Lösung schon vor einem Monat voraus-^ werd«n. Ju der Versammlung legte er den Literaten noch-

nomwin, nachdem der Minister die Aenderung" dem Havse! gesagt hrt, macht daraus ausmerksam, daß der jange Herzog mals b e Frage vor, mal sie zur Herbeiführung der Sühne anheim st« llte. Zu Artikel 126, welcher besagt, in Ostfries- von Allany anderthalb Jahre jünger ist, als sein Vetter zu thun gedächten, und als er hierauf die gewöhnlichm nichts-

lard und dem Harlingerlünd können zur Vornahme und Be- Prinz Arthur of Connaught, und daß in diesem eindrucks- sagen« es Ant«orten und Versprechungen erhielt, eröffnete er

Der Artikel wird auf Amrsg S ch w r tz Mitteldrutsck'kud vnd Enalard für «ledigt. Q r . ... m r,. . - t .

.....-....... mäste eitEB8 Ei« 10 Uhr. miete M»,«.:»"»« t» M6 el «et |«mu «e,«»^« tat O.t ®*6> 1 - - - ' bestrerchen konnte, wurde von m.er Aussa-iffung des Lrndungs-

' - - ~ ________: ' t feip§ Avstsnd genommen. Hauptsaun von Faikeuhsyn be-

1 ß i f ß n -gab sich nunmehr nach Jichao zurück, wo er um 11 U -r eine

B ! Versammlrmg von Literaten Lnderaumt hatte. Während er

3«t SSflilig der Cohmgex Thrsrifolgeftage :ttrt liefen unterhandelte, ließ er die Bagage d^s Dügch-ments

FsUMeLsn.

Die Schnelldampser der Zukunft.

Eine neue Dawpferkonstruktion.

Von Dr. Ferdinand Erautoff.

^Nachdruck v-rbotena

Alle N uerungen und Veröeffetungen auf dem Gebiete des Dampfschiffsbaues bezwecken

1) eke erhöhte Geschwindigkeit,

2) eine bessere Ausnutzung der Msschivenkräfte,

3) eine grüßn e Sicherheit, und

4) eine Sieigeruug der Bequemlichkeit für die Passagiere.

Hiksichilich der SchnelligkUt und der Sicherheit des Schiffes war es ein L^denteuier Fortschritt, als man vom Ein chraubensch'ff zum DoppelschrüuSendampf.r überging. Statt der einen vor dem Steuerruder liegenden Schraube baute man zu b.fpn beiden Seiten je eine ein. Infolge bissen konnte man die jetzt getrennt wirkenden Maichinrn ver­stärken und außerdem wurde dadurch die Steuersähi^keit be? Schiffes erheblich erhöht, indem man bei Wendungen und DrehMgr« die eine Schraube vor, die andere rückrom ts arbeiten lassen konnte. Schließlich wild das Zw'.ischranbenschifs bei Verlust einer Schraube oder deS Ruders niemals wie daS Einschraubenschiff zum Hülslvsm Spiilb.ll der Wellen, wie z. B. noch vor kurzem die nur eine Schraube führende ^Bul- garia" nachdem das Ruder gebrschtn tagelang steuerloS auf dem Ozern umhertrub. Eine noch größere Geschwindigkeit entwickeln die Dreischrakibenschiffe, die außer den beiden Seüen- tnx ou^ r'°$ eine Mittelschraude führ en. Auch «r möglichen sie eine sehr ökonom sche Ausnntzunz der Maschine, indem man bei langfamer Fahrt nur die:elschraube, bei mitllerer Fahrt die beke-t S.ttenschranbea und schließlich bei voller Fahrt oll: drei Schrauben arbeiten läßt. Da alle biet

Masche n unabhängig von einander arbeiten, so brauchr z. G. bei langsamer Fahrt nur ein Drill der Kessel gehe'zt zu ne ben. Die e Koustruktioa hat sich bei dem e.steu Dreischraulenschiff der deutschen K iegssrarine berKaiserin Augusta^ so bewährt, daß jetzt alle neu zu bauenden Kreuzer wie Linienschiffe mit drei Schraub, n ve sehen werden. Für ein Kriegsfahrzeug, von dem nur in se'teeen Fallen die Eat- w cklung be; höchst n Fahrgeschwindigkeit ve«langt wird, ist eine Schonung des Kohienvonaths dringend geboten, um dem Sch ffe seine Bew gungssreileit zu wahr,» und es unac- hänzig zu machen von einem zu häufigen Anlaufen e'neZ Hafens zur A. ffüllung der Kohlenbunker. B:i Schnelldampfern der Handelsmarine kommt ti f r Umftanb nicht in B-tracht unb hier ist man mit der Einfährunz kes DreischranbeL- fyftemS ledi lich unter dem Gesichtspunkt vorgegangen, größere Maschinen fräste ^r Anwendung zu bringen. D e Anzahl der Pferd-k a te, mit d-r eine Maschine auf eine SLrsu'-e wirken kann, hat nach oben hin schließlich eine gewisse Grenze. Enl Büxlih, einer der bedeutendsten Fachmänner auf dem Gebüte des SEmlldsu pferbüu.s, schätzt die Grenze dieser Arbeitsleistung ungesähr auf 15000 Pferd ekräte. Die Tteilung der Masch ne bietet aber Gelegexheit, höhere Trieb­kräfte zu rntw'ckblu. Msthin ist es immer noch möglich, die Gefchwiudigkeit der Schiffe um ein geringes zn erhöhen, so lange man an den gegenwärtigen Systemen festhält. Mehr als drei Schrauben aber einzudauen, hat sich als unpraktisch erwiesen, und auch die Rrklamekahrt des in England erbauten reun Schnnden führen'ea TorpedobootsTurbinta" im Jahre 1897 hat an bi.fem Resultate nichts g«ändert.

Trotz aller Verbesserungen und Vervollkommnungen leid-t d^s gegenwärtige Schifftsyft m an rerschiedenen Mängeln. Eiumal sind bei den Zwei- und Dreischraubensch-ff-n die seitlich über den Schiffskörper Hinausrageudeu P. op ller leicht durch Eis, treibenfe i Wrackstücke oder beim Anlegen an Kaimauern Beschädigungen

ausgesetzt. Auch wirkt e3 störend, daß drei so nahe neben einander arbeitrnde Schrauben sich geger seitig hemmend beeinflussen. Da es sich heraus stellte, daß, wenn alle drei Schrauben in einer Vertikulebene liegen, die Mittelschraube ganz ohne Mfl ß ist, so hat man die Seitenschrauben etwas weiter nach vorn geruckt und, um die Beeinträchtigung der Mitcelschraube durch das ihr zufli-ßendr wirbelnde Wasser aufzuheben, dieser eine größere Druckfläche gegeben, mit anderen Worten sie drpp lt so groß hergestellt als die beiden Seitenschranbeu. Trotz em ist es nicht gelun gen, den Ueöel- stand ganz zu beseitigen. Bei Zwei- und Dreischraubenschiffen hat man, um den seitlich am Schiffskörper liegender: Schrauben den nöthigen Spielraum zu geben und ihnen das nöthige Wasser zuzuführe», hier die Schiffswan) schärftr eingezogen als beim Einschraubenschiff.

Sehr hohe Anforderungen werden bei stürmischem Wetter an die Schiffsmaschine gestellt. Beim Stampfen Auf- und Riede bewegung in der Längsrichtung des Schiffes kommt es leicht vor, daß die Schraube, wenn sie tbeilweise ode» ganz aus dem Wasser tault, durchzugehen (rascher zu kreisen) sucht. Um dies zu verhindern, waS bei voller Fahrt zu einem Zusammenbruch der Maschine führen kann, ist an dem Dawpsleitungsrohr eine Absperrvorrichtung angebracht, die bei v rmebrttm oder erschwertem Schraubenlauf ben Damp'zufluß selbstthätig absperrt. Immer aber wird durch die Stampfbewegungen die Fahrt und Steuerfähigkeit des Schiffes schwer beeinträchtigt. Um die von allen, die zur Seekrankheit neigen, so gesitteten seitlichen Schwankungen des Sch'ff-s, das Schlingern zu mildern, bringt man neuerdings an den Ozeandampfern an der Schiffswaud Längsleistev, sogenannte Schlingerktele, an. So ist erst in diesem Frühjahr der SchnelldampferFürst SiSmarct* von der Hambürg-Amerika-Linie mit solchen Schlingerkielen ver­sehen. Doch alle diese Verb fftrungen können so lange nicht