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3. Juli

Hanauer Anzeiger

Seite 3

a«z. In Lüttich wird im Laufe deS heutigen Tages eine große Kundgebung seranstaltet.

Patt-, 2. Juli. Das Nationalfest am 14. dS. wird wie alljährlich gefeiert. Der Truppenschau wird der Präsident Loubet beiwohnen.

R<««e-, 2. Juli. Der Okerst Jonanst, Vorsitzer der deS Kriegsgerichtes, hotte eine U«terr«duug mit den Mit­glieder« disselbe« und theil!e ihnen mit, daß das Datum des Beginnes deS DreyfuS- Prozesses auf den 31. Juli festgesetzt sei.

Pari-, 2. Juli. Frau DreyfuS erhielt die Erlaubniß, ihren Gatten täglich zu besuchen, sowie dessen Speisen selbst zuzubereiten und ihm zu bringe«.

Madrid, 2. Juli. Ju Badalona stürmte eine er­regte Volksmenge daS R a t h h a u s, in daS eine mißliebige neue Stadtverwaltung ringezogen war. Einzelne Kundgeber schössen auf die Garde, die mit einer Salve antwortete. Auf beiden Seiten gab eS viele Todte und Verwundete. Der offizielle Bericht verzeichnet vier Todte unb sieben Schwerver­letzte. Truppen-Abtheilunge« trieben die Menge auseinander.

ANs GtadL- und Landkreis H««a«» Nachdruck unserer Lokalartikel nur mit Quellenangabe »Hau. Auz.' gestattet«

Postalisch-S. I« Mittelbuchen (LandkreisHa- vau) ist am 1. Juli gleichzeitig mit einer Posthilfsstelle eine Telegraphenaustalt mit Fernsprechbetrieb und öffentlicher Feru- sprechstell« in Wi ksamkeit getreten.

* Kreis,Ktteger-Verband Hana« a. M. Das für den gestrigen Tag in Marköbel an^esetzte 3. Verbandsfest des Kreis Krieger-VerbandeS Hans», verbunden mit der Fah­nenweihe des Krieger- und Militärvereins Marköbel, wurde «och in der letzten Stunde deS Vormittags infolge des un» günstigen Wetters abbestellt und auf Sonntag den 9. d. M. verlegt. Der Vorsitzende deS Verbandes, Herr Landtags- abgeordneter Juvghenn war aus Anlaß des Festes von Berlin hier eingetroffen, auch hatte» sich, trotz deS schlechten Wetters, 78 Vereine abgelegener Orte wir Berzen, Hoch­stadt rc., welche die Abbestellung nicht mehr erreichen konnte, dort eivgesunde«. Die anwesenden Kameraden, sowie die ge« sammtru Mitglieder deS Vereins Markößel hatten sich in einem Saale zusammengefunden und herrschte daselbst eise recht fröhliche und kameradschaftliche Stimmung. Der Vor­sitzende deS Verbandes hieß die Kameraden hr-z'ich willkommen unb gab bekannt, daß das Fest auf nächsten Sonntag ver­schoben sei, mit dem Wunsche, daß das Wetter sich bis dahin günstiger gestalten und die Vereine sich recht zaUreich be- thetligen mögen. Der vom Verband zu der neurn Fahue ge­stiftete Fahnennagel wurde dem Vorsitzenden des VereinS Marköbel übergeben mit dem Aufträge, denselben bri der dem «Schstigen Einweihuug zu befestigen. Die vom Vorsitzenden in recht kameradschaftliches warmen Wort«» gehaltene An­sprache endigte mit einem von den Anwesenden kräftig auf- genommenen Hmrah auf Se. Majestät den Kaiser. Marköbel prangte im herrlichsten Festg-wand, sämmtliche Häuser waren geschmückt mit Kränze« unb Guirlanden und von fast allen Gebäuden wehten Flagge», um die zu erwarte»- den Gäste von «ah und fern herzlich zu begrüße« und die allgemeine Theilnahme an dem zu feiernden Feste zu bekun­de«. Hoffen wir, daß nun nässten Sonntag entsprechendes Festwetter für die gestrige Witterurgsunbill entschädigt!

* Blumenkopso. Die gestrige Witternngsur.bill, die wohl zahlreiche Ftstveranstaltnugen unmöglich machte, wurde auch dem vom hiesigen Hanauer Radfahrer-VereinVor­wärts 1888" so großartig vorbereiteten PreiS-Blumen-Korso verhängnißvoll. Es waren auS nah und fern zähl, eiche An­meldungen eingelaufen, die jeioch infolge des unaufhörlich niedergehenden Regens zum größten Theile noch in letzter Stunde auf drahtlichem Wege zurückgezogen wurden. Welch Interesse dem zu erwartenden sportlichen Bilde entgegen1 gebracht wurde, zeigte sich am besten dadurch, daß trotz Wind und Wctt-r die Straßen von einer erwartungsvolle« Menschen­menge g« füllt waren. Kurz nach 6 Uhr ab nds klärte sich endlich der Himmel etwas aus und alsbald schickten sich auch die Vereine an, daS sportliche Blld, wenn auch nur theil- weise, zur Ausführung zu bringen. Voran ritten 4 Fan­fare« bläser, dann kam nach einer Radfahrerabtheilung die Ulanet kapelle, hoch zu Roß, der dann die übrigen Vereine folgten. Es war immerhin noch ein überaus anziehendes unb das Auge aufs Angenehmste berührendes Bild, das sich da bot. Die Theilnehmerinne« und Theilnehmer an dem Korso hatten ihre Räder aufS Schönste mit den liebliche« Kindern Floras zu schmücken verstanden. Alles, was die jetzige Jahreszeit an Blumen hervorbringt, war hierbei an den Radfelgen, Lenkstangen rc. zu einem «irkunaSvollen Ganzes vereinigt. Auch künstliche Blumen hatten Verwe«- dung gefunden, in ihrer täuschenden Nachahmusg kaum den Geda«ken aufkommen lassend, daß es nicht lebende seien. Auf einigen Rädern waren Lauben und Baldachine aufgebaut, die in ihrer geschmacksollen Ausführung einen reizenden Anblick boten. Der Korso bewegte sich ni.ch dem Kaiserhof, woselbst unter Einschränkurg des vorgesehenen Programms ein Garten­fest abgehalten wurde, daS heute Abend Fortsetzung finden soll. Auf die Rad-Dekoration deS gestrigen Blumenkorsos entfielen 6 Preise auf die FirmaJ. L. Jäger Söhne, näm- lrch für Einzelfahren: 1. Preis, 2. Preis, 3. Preis, 4. PreiS; Radfahrer-Verein 1885 Hanau 1. Preis, gestiftet »om @eu9 des Deutschen Radfahrer-Bundes; R.V.Adler- Kessklstadt 2. Preis.

* Ausgestellt. Wir werden gebeten, bekannt zu geben, daß der beim gestrigen Blumenkorso vom Bicycle-Klub Hanau mit der höchsten Punktzahl (15,7) errungene wunderschöne Pokal in der Hofbuchhandlung des Herrn A l t m a v n S p e r ge r für kurze Zeit ausgestellt ist.

* A«ch ein Eifenbahnirnfall. Der am Mitt«och Kircheugesitz", Referent Pfarrer Fritsch;Ueker innere Mist Nachmittag um 5 Uhr 52 von Ascheffevburg nach Darmstadt " "'

abgthende Pcrsorrrzvg hielt in der Nähe der Station Stock­stadt plötzlich ßiD. Veianleffung hierzu gab ein Schwein, das in selbstmörderischer Absicht auf den Schienen herumlief. Der Lokomotivführer konnte trotz starke» Bremsen- dar Thier nicht retten, es ßerieth unter die Räder der Lokomotive und fand ein tragisches Ende.

* Liehmarkt und Berlons««-. Nachdem sich der Stand der Vietzsrrchrncugelegeuhett gedeffert hat, steht mit Sicherheit die Aufhebung des Biehmarlt Verbotes zu krmarte«, sodaß aller Borauk ficht nach der für den 12. Juli ««gesetzte Viehmarkt zur Abhaltung kommt. Mit diesem Markte ist sodann die schon länger vom Viehmarktkomitee projektirte Prämiirung und Berloosung verbunden.

* Heffenland. Inhalt der Nummer 13 deSHessm- landeS": Hornsick, Fr.I« Walde Brautschmuck". (Gedichte). Henkel, Dr. Wilhelm.Das Tagebuch deS weiland kurhrssisch - westfälische« Offiziers Wilhelm Loreuz, späteren KlosterrentmeisterS in Schlächtern." Schneider, Dr. IustuS.Geschichte deS vormals Fuldaischeu Klosters und Schlosses Johannisberg am Rhein. Vertrag (Schluß). GieS, Louise.Das Manuskript". Novelle (Schluß). AuS Heimath und Fremde. Personalien. Brief­kasten.

Für heute. Evaug. Männer- und JünglingSverein: Abends 8 Uhr: Gesang (Evang. Bereinshaus); Turn «. Fechtklub: Abends von 810 Uhr: Turnen der Herren­

abtheilung.

Verein der Briefmarkensammler: Abend-

8*/s Uhr: Zusammenkunft im VereinSlokaleRestaurant Mohr". Abends 9 Uhr: KlubAmicitia"; Vereins

abend imDeutschen Haus";

Sterographeu- Verein

Stolze Schrey: Vereivsabrnd in derSonne"; Frei willige Feuerwehr, 4. Kemp.: Zusammenkunft in der ^golde­nen Gerste"; 5. Komp.: Zusammenkunft in der Restauratton Allemania"; Brandwache und RettungskorpS in der

Brauerei Kaiser.

Erste Hanauer Karnevalgefellschaft:

Abends 91/« Uhr: Monatsversammlung imDeutschen Haus". VereinHessischer Bund": Abends von 910 Uhr: Versammlung im Vereinslokal zumHessische« Hof".

Berßttgexuugs, & Verpachtung- rc.

sür Dienstag den 4 Juli.

Nachmittags 2 Uhr versteigert der st. beeid. Taxator und Auktionator Herr Fr. P. Meerkott Kanalplatz Nr. 7, I., ein feines Büffet, 1 Grräthschrank, Porzellan, Teppiche, HauS- haltungsgegesstände k. a. m.

):( LangcndiebaÄ, 3. Juli. Heute fand die Ein­weihung deS neuen Schult auseS statt. Herrn Hauptlehrer Herchenröder dahier wurde aus diesem Anlässe der Adler der Inhaber des Kgl. Hausordens von Hohenzollern verliehen und heute Vormittag vom Kgl. Landrath v. ScheuckHanau überreicht.

© Windecken, 1. Juli. Nach Beschluß einer der letzten Stadtrathssitzunzen werde» die bei der Verdoppelung unmittelbar hinter die Schulgebäude gelegten Gartenstücke der hiesiges Lehrer für Rechrung der Stadtkeffe eingefriedigt und zwar unter der Bedingung, daß die gegenwärtigen Stelleu- ishaber soweit dieselben leise Dienstweh^ung iunehabrn für V» der etwa auftretenden Unterhalturgtzkosten auf- ksmmeu. Die zuerst gestellte B.dingung, nach der die in Be tracht kommenden Lehrer dir Uebernahme der angedeuteten Unterhaltungskssterr auch für die Lieustnachfolzer onerkenne» sollten, ist von der Königlichen Regierung in der angegebenen Weise abge'n':ert wsröw.

K OstheiM, 1. Juli. Ja den Abendstunden deS gestrige» Tages ging ein heftiger Gewitterregen über uusere Gemarkung, der die üppigen Halmfrüchte zu Boden streckte. Im fiebrigen haben die letzten Regentage viel Segen für Feld und Wiese gebracht. Dir fast vollständig abge- ernteten gr. Nidderwiesen, die in diesem Jahre einen äußerst guten Ertrag lieferten, erscheinen schon wieder in schönem Grün und werden nach dem Regen zweifelsohne einen noch­maligen guten Schnitt liefern. Das gut eingehrimste Heu ist im Preise etwas gestiegen.

® Feche«heiM, 30. Juni. Mit Ablauf dieses Monats blickt der hiesige evangelische Männerverein zurück aus ein Jahr seines Bestehens und seiner Thätigkeit. Um diese Zeit etwa im verfiosseueu Jahre vereinigten sich auf Anregung des Herrn Pfarrers Fritsch dahier wohl 30 Glieder unserer evangelischen Gemeinde, um über Gründung eines solchen Vereins zu berathen und zu beschließen. Der evangelische Mänuerverei» sollte den Zusammenschluß evangelischer Männer am hiesige« Orte bezwecken, die sich die Pflege des rvange- lischen Bewußtseins zur Aufgabe machen, welches Ziel durch geeignete Vorträge mit anschließender freier Aussprache, ferner durch Beschaffung einer geeigneten Bibliothek und endlich durch Abhaltung von Familienabenden zu erreichen sei. Schon bald nach Äonftituirung deS Vereins fanden zahlreiche Bei- triitSettlärungen statt, die seitdem immer mehr zunabmen, so daß der Verein nech einjährigem Bestände 120 Mitglieder zählt. Der Vorstand besteht aus sieben Herren und zwar war im verflossenen Vereinsjahre Vorsitzender Pfarrer Fritsch, stellvertretender Vorsitzender Lehrer Manz, Kassirer Kaufmann ! Schenk, Schriftführer Kaufmann Krause, Bibliothekar Lehrer und Schriftsteller Z'egler und Beisitzer Chemiker Garbe und Berlepp. In den regelmäßigen monatlichen Versammlungen des Verein- wurden folgende Vorträge gehalten:Unsere

evangelische Kirche ist die Fortsetzung der alten, von den Apostel« gegründeten christliche« Kirche", Referent Pfarrer Fritsch;Die Freiheit eines Christenmenschtn", Referent Pfarrer Kranepuhl;DaS Wesen der Bildung", Referent Lehrer und Schriftsteller Ziegler;Die Aussöhnung zwischen Industrie und Landwirthjchaft", Referent Pfarrer Stopp«l-

Oberzell;

n «uuvwinwwun / ««I« ..... rr- Juweliere. Der erste der beiden Sätze (gefaßte"

Die Presbyter ial- und Synodalordnung und Riuge) ist richtig. KosteuloS.

sion", Referent Pfarrer Fritsch-Berli«;Se-leuglanbe und Gespenster furcht", Referer t Lehrer und Schriftsteller Ziegler; Die Leicheuverbreurung vom Standpunkte ihrer Freunde und Gegner", Referent Lehrer Römheld;Die sozialpolitische Gesetzgebung", Referent Kaufmann Haustein; endlichSchule und Haus in ihrem Verhältniß zu einander", Referent Rektor Schilling. Die Versammlungen waren gut besucht, auch wurden die Vorträge mit großem Interesse entgegengenommm, so daß die sich stets anschließende Besprechung derselbe« mit­unter eine recht lebhafte und anregende war. Wir wünsche» dem Verein« auch an dieser Stell« feruereS Gedeihen und Blühen zum Segen der ganzen Gemeinde.

Marktbericht.

* gtntn, 1. Juli. (LebenSmittelpreise.) Hülsenfrüchte: Sohne« 3036 Pfg., Erbse« 3038 Pfg., Linsen 4048 Pfg. daS Doppelliter; Geflügel: Taube« daS Pärchen 7090 Pfg.; ein alter Hahn 1,30 bis 1,60 Mk.; ein junger Hahn 70 Pfg. bis 1 Mk.; ein Huhn 1,401,70 Mk.; eine GanS 2,80-3,50 Mk.; Fische: gewöhnliche Sorte 2530 Pfg., bessere Sorte 40-45 Pfg., Aal 11,10 Mk., Hecht 1,10-1,20 Mk., Bresem 6070 Pfg., Barben 6070 Pfg., Barsch 50 bis 70 Pfg. = Vs kg; Gemüse: Merrettig, die Stange 15-30 Pfg.; Spargel, 100 Stück 3-2,50 Mk.; Blumen­kohl das Stück 30-50 Pfg.; Kopfsalat, das Stück 3-5 Pfg-; Endivien, das Stück 15-20 Pfg.; Rettig, das Stück 58 Pfg.; Ober-Kohlrabi daS Stück 68 Pfg.; Wirsing daS Stück 1520 Pfg.; Weißkraut daS Stück 2025 Pfg-; Gurken, das Stück 10-30 Pfg.; Gurken, zum Einmachen das Hundert 10 Mk.; gelbe Rübm das Busd 710 Pfg.; «eue Erbsen, die Portion 1416 Pfg.; neue Bohnen, die Portion 3040 Pfa.; Spinat, die Porti-» 3530 Pfg.; Kartoffel, 1215 Pfg. das Doppelliter; Obst: Kirsche«, 3040 Pfg., JohssuiStraubev, 3035 Pfg. das/i kg; Erdbeeren, 3040 Pfg., Heidelbeere« 2024 Pfg, das Vt Liter; Zwischen, daS Pfund 50 Pfg.; Pfifirche, das Stück 1830 Pfg.; Zitronen, das Stück 810 Pfg.; Apfelsinen, das Stück 1015 Pfg.; Para­diesäpfel, das Stück 5-6 Pfg.; Verschiedmes: Butter daS Pfund 11,10 Mk.; Käse, das Stück 45 Pfg.; Eier, daS Stück 78 Pfg.; Zwiebel, daS Doppelliter 2224 Pfg.; Welschkorn, das Doppelliter 2426 Pfg.; Radies­chen, das Bündel 3-5 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 20 Pfg., 2. Sorte 18 Psg., 3. Sorte 16 Pfg., 4. Sorte 14 Pfg. = V» kg; Stroh 1,802,10 M. und Heu 2,50-3,20 Mk. = 50 kg; Buchenholz, der Meter 11,35 Mk. Tav- nenhölz, der Meter 8,75 Mark.

Barometerstand

mittags 12 Uhr am 1./7.

Sehr trocken ^

Beständig 770W

Schön 760 W

Veränderlich

750 ^ Kegen(Mnd)g

Viel Regen 740 M

Sturm^

3., 7.

770

.750

740

720

710.

71C

Wetterbericht

Voraussichtliche Witterung: Wolkiges bis trübes Wetter mit zeitweise» N ^erschlägen, einzelne Gewitter nicht anS- geschloffen.

Msinwafserwärme gestern Abend 15 Grad.

Sprechsaal.

Für die unter dieser Rubrik eingesandten Notizen übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Bersutwort»«,.

Der vordere Theil deS FaseneriewegeS btfindct sich z. Zt. in einer Verfassung wie fie kaum zu beschreiben ist. Die Anwohner desselben wußten in des letzten Tagen, zumal am vergangenen Samstag und Sonnte g, nicht allein durch den dicksten Schlamm, soudern auch noch durch förmlich gebildete Teiche ron Wasser bade». Abhülfe thut hier sehr nöthig. WaS nützt den hinten in den neuen Häuser wohnenden Leuten, daß vor ihren Häusern die Straße in Ordnung gemacht ist, wenn sie von vorne herein gar nicht in der Lage sind, dort­hin gelangen zu können. ES wäre doch an der Zeit, daß der vordere Theil genannten Weges gerade so angelegt werde wie dieS hinten gischehm ist, man möge sich nur mit den Anwohnern in Verbindung setzen, oder man möge wenigstens für einen ordentlichen Fußweg sorgen.

Die städtische Bibliothek

Saugertstraße 2, erster Stock, ist Sonntags, Mittwochs und SamstagS von 11 bis 1 Uhr zur kostenfreien Benutzung für das Publikum geöffnet.

Briefkasten der Redaktion.