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Hanauer Anzeiger
10 Jnni.
reiche Betheiligung zu unterstützen. Die heutige Annonce des festgebenden Vereins empfehlen wir besonderer Beachtung.
* Pre s reiten und Preisfahren im Frank furter Hippodrom. Die gestrige Veranstaltung war nicht so glänzend, wie das Reiteifest, bot jedoch immerhin des Interessanten genug. Das Resu'tat der einzelnen Konkurrenzen ist Folgendes: 1. Fahrkonkmrenz für Pferde im Privatbesttz, einspännig, von Herren zn fahren. H. Passa- vant-Frankfurt 1., Carl Grunelius-Frankfurt 2., Ernst von Marx-Homburg 3. — II. Fahrtenkonkurrenz für Pferde im Privatb sitz, zweispännig, von Kutschern zu fahren. Mox Goldschmidt-Frankfurt L, E. B it Frankfurt 2., Julius Wert- Heimber-Frankfurt 3. — III. Fahrkonkurrenz für Pferde im Privatbesitz, vier- und mehrspännig, von Herren zu fahren. Rittmeister Kraemer-Darmstadt erscheint allein mit seinem Vierspänner auf der Bahn; er erhalt den ersten Preis. — IV. Fahrkonkurrenz (zweispänniz) sür Pferde im Besitz von Pfertegeschäften und Pferdehändlern. Gebr. Heß Söhne- Bockenheim L, Jac. Strauß-Offenbach 2., S. Schott-Frankfurt 3. — V. Reitkonkarreuz für Pferde im Besitz von Pferdegeschästen und Pferdehändlern. Gebr. Heß Söhne- Bockenheim 1. und 2, Jac. Strauß-Offenbach 3. — VI. Reitkonkurrenz für Pferde im Privatbesitz. Von Herren zu reiten. Ehrenpreise den Besitzern der drei prämiirten Pferde, Erinnerungszeichen dem vierten und fünften. W. Freyeisen-Frankfurt L, G. Landauer-Frarkfurt 2., Wilh. ManSkopf-Niederrad 3., Adolf Müller-Frankfurt 4., Hrrm. Passavant-Franksurt 5. — VII. Sprinzkonkurrenz für Pferde im Privatbesitz. Von Herren zu reiten. Drei Ehrenpreise den Besitzern der drei am besten springenden Pferde, Ec- inuerungSzezchen dem vierten und fünften. E. von Marx- Homburg 1., W. Freyeisen Frankfurt 2., A. Düsing-Frank- furt 3., G. Landauer-Frankfurt 4., C. Küchler-Frankfurt 5. VIII Reitlonkurreuz für aktive Offiziere der deutschen Armee, auf Chargen- oder Offiziers-Dienstpferden. Leutnant Gerhardt (^äger zu Pferd) 1., Leutnant von Becker (Orag.- Regt. 23) 2., Oberleutnant P.inz Albert von Schleswig- Holstein (Draz.-Regt. 23) 3., Leutnant v. Papen (Ulanen- Regt. 6) 4., Leutnant Simon (lll.-Regt. 6) 5. — IX Reit- konkurrenz für aktive und zur Zeit zur Dienstleistung einge- zogene Reserveoffiziere der deutschen Armee auf eigenen Pferden. Major v. Esebeck (Drag.-Regt. 24) 1., Rittmeister v. Leipziger (Drag.-Regt. 23) 2., Rittmeister v. Hofmann (Drap.-Regt. 14) 3., Rittmeister Selz am (Drag.-Regt. 23) 4., Rittmeister v. Leipziger 5. — X. Springkonkurrerz für aktive und zur Z it zur Dienstleistung eingeborene Reserveoffiziere der deutschen Armee auf eigenen und Offizier-Dirnst- pferden. Rittmeister Selzam 1., Leutnant v. Radowitz (Draz. Regt. 20) 2., Major v. Esebeck 3, Leutnant von Günther (Ül.-Regt. 6) 4., Rittmeister Schörke (Orag.-Rrgt. 23) 5.
-s Erste Hanauer Zithsrschule. Anfangs nächsten Mouats beginnt in der ersten Hanauer Zither schule ein neuer Kursus für Zith-.runterricht. Junge Leute auch Kinder, die ras elfte Jahr erreicht Habm und das Zitherspiel gründlich riS zum perfekten Spiel erlernen wollen, können sich bei dem Dirigenten Herrn Heinrich Lanzer, Altgasse 17, von jetzt ab melden. Diejenigen, wclche noch kein Instrument besitz:«, hatten darüber bei genanntem Herrn daS Nähere erfahren. Auf Wunsch werden auch Ei--z:lstunden ertheilt.
* Beträchtlicher Verlust. Ein hiesiger Fabrikant schickte kürzlich per Privatboien ein durch Plomben verschlossenes Packet an die Gold- und Silberscheideanstalt Frankfurt, daS neben Goldblanchets auch 10 Hundertmarkscheine enthielt. Bei der O-ffuung des Packeis waren die blauen Scheine nicht darin enthalte«. Der Fall ist noch nicht gcklä.t, der Privatbote wurde in UntersuchangShaft genommen.
* Sehenswürdigkeiten. „Museum der Wetteraui- schen Gesellschaft" (Altstädter Schloß, eine Stiege hoch): Geöffnet morgen Sonntag vormittags von 11 bis Val Uhr. Kindern ohne Begleitung Erwachsener ist der Eintritt nicht gestattet. — Diese Woche ausgestellt: Die einheimischen S.ng Vögel.
* Das Hahnenkammhaus ist täglich geöffnet.
Für heute. Turngemeinve: Abenos von 7*/»— 9 Uhr; Kürturnen und Vorturnerftunde. — Evang. Männer- uad Jünglingsverein: Abends 8 Uhr; Unterhaltung uns Sparkasse (Ev. Vereinshaus). — Saalbau „zum deutschen HauS"; Ebenfalls abcndS 8 Mr: Aufführung deS Fmer- und FlammentanseS, dazu: Großes Zig-uuerkoazert. — Hanauer Rudergesellschrft 1879; Abents 81 /» Uhr; Kommers am BootShause. — Christlicher Arbeiterverein; Ebenfalls abendS 8V1 Uhr: VereinSabend und Mitgliederaufnahme im Vereinslokale „zum Elephanten". — Abends 9 Uhr: Verein „Einigkeit": Vereinsabend „zur großen Krone"; — Kasino „Eintracht" (Vereinslokal „Goldme Gerste"); Vereinsabend; — Athletenklub „Germania": Abends von 9—10 Uhr: VereinSabend (Restauration Wagenbach, Paradeplatz). — Fußballklub „Viktoria": Ebenfalls abendS von 9-10 Uhr: VereinSabend im „Schwarzen Bären".
Für morgen. Hanauer Schützenverein: Nachmittags von 2 Uhr; Schießen auf den neuen Scheibruständen. — I. Hanauer Fußballklub 1893; Nachmittags 3 Uhr: UebungS- spiel.
geklagte vom Geruht freigesprochen wurde. — Vertreter der Staatsanwaltschaft war Herr Staatsanwalt v. Jbell, Vertheidiger Herr Rechtsanwalt Dr. Malkmus.
* Schwurgericht. Zu den bereits veröffentlichten, in der diesmaligen Periode zur Verhandlung kommenden Schwur- gerichtSfälleu sind als letzte hivzugekommen für Mittwoch den 14. Juni die Strafsachen gegen den Taglöhner Häuser von Orb wegen Urkundenfälschung und gegen Schuhmacher Giesel von Gelnhausen wegen Verbrechen gegen § 173 des R.--Str.-G.-B.
• Wanderversammlung. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß morgen eine Wan Versammlung des KckiS-Klirgerverbandes in Bischofsheim stattfiade^.
* Ausstellung. Freunde unserer Singvözel seien darauf aufmerksam gemacht, daß der Vorstand der WettLrauischeu Gesellschaft eine Ausstellung einheimischer Singvögel im Hörsaale der Gesellschaft eröffnet hat. Finken, Ammern, Lerchen, Pikp-r, Laubvögel, Sänger, Grasmücken, Rötlinge, Schwätzer und Schwalbe« sind in der diesmaligen AuSsteSungSgruppe vereinigt und können in unmittelbarer Nähe betrachtet werden. Ein Gang tu daS Museum ist daher sehr zu empfehlen.
W. Lamboywslvttches. Daß eS beim Heurigen Lamboy'este im Walde an Karouffcls und SehenSwürdig teilen mannigfachster Art nicht fehlen und in dieser Beziehung daS Fest früheren nicht nachstehen wird, dafür liefer» die verschiedenen Wagenburgen, wie im Hofe der früheren Sandel- möhle, vor dem „Katserhof", längs der Lambeystraße rc. rc. den sichersten Bew.iS und eine ^anz ansehnliche Bewohner- zahl dies r Wagen erhofft für ihre Darbietungen bei dem Feste klingenden Lohn, der auch nicht ausbleiben wird, denn leben und leben lassen ist im Lamboywalde, ganz insbesondere aber, wenn die Witterung dem Feste Hold ist, Grundsatz. — Mit der Witterung ist es diesmal eine eigene Sache: Falb und andere Wetterpropheten (?) haben kein sehr e freultcheS Prognostikon gestellt. Optimisten lachen zwar über solche prophetische Aussprüchr, aber der Pessimist ist darob voller Sorge, st ht sehr oft nach dem Wetterglas- und nach der Wetterfahne, spürt in Eckcn und Winkeln nach den Spinnen- geweben und schaut, ob die Spinne bei der Arbeit ist oder still im Neste fitzt rc. Unsere Meinung ist die: „Unnölhize Sorgen machen ist nicht", die Wetterp ophetea haben sich bereits in vielen Fällen ganz gründlich blamirt, sie scheinen in ihrer Weisheit nicht daran zu denken, daß unser lieber Herrgott daS Wettermachen bis jetzt immer noch selbst besorgte und es auch für alle Zeiten selbst besorgen wird. — Wen« wir nun allen Festöesuchern recht viel Vergnügen wünschen, ertheilen wir schließlich noch den wohlgemeinten Rath, außer dem mit Prosiaut und der halben Kücheneinrichtung belasteten Schließkorb das möglichst gespickte Portemonnaie nicht zu vrr- geffen, auch die Regenschirme, Regenmäntel, Ueberzicher rc. nicht zu Hause zu lassen, um für alle Fälle gerüstet zu sein, denn aus Erfahrung weiß mau, daß eS manchmal nicht gut ist, wenn man solche Vorkehr ungsmaßregeln un erläßt.
(?) Kurort Wilhelwsbad. Wer in diesem Frühjahr einmal unserem Wilhelmibar einen Besuch abgestattet hat, wird gewiß den Heimweg mit voller Befriedigung angr- treten haben. Nicht allein, daß die zu diesem, in der That „schönen" Kurorte fü-reudrn, schattigen Straßen vollfiäa- dig wieder herzestrllt wurden, maa hat eS auch nicht unterlassen, den Gebäuden desselben ein neues Gewand anzu- legen, daS so reizend und einladend durch das sattgrüne Laub- dach der Bäume dem Besucher entgegenzrüßt. Ferner wurde auch der Anlagen des Parkes in ausgiebigster Weise gedacht. Mit großw Sorgfalt hat man sie erneuert, überall angenehme Ruheplätze geschaffn, diese mit geschmackvollem Garten- möbel ausgestattet, die gleichsam j dermann zur Rast aus- forderu. Anderer Verbesserungen nicht zu gedenken. Diesen äußeren Erscheinungen deS Kurortes steht aber auch sein innerer Betrieb gleichwerthig zur Seite, und kanu sich damit derselbe mit den besten seiner Art messen. Speisen wie Getränke sind tadellos und werde» bei normalem Besuch in mustergiltiger Weise zur Servirung gebracht. ES wird daher nicht auSbleiben, daß unser Wlhelmsba, wieder der beliebteste Erholungsort für Hanau und seine Umgebung werden wird, was eS ja um so mehr verdient, alS eS höchst leicht zu erreichen, einen, sozusagen, ungM-ss nen Raum darbietet, allen Anforderungen der Neuzeit in jeder Weise gerecht wird und, last not least, auch ein historisches Fleckchen deutscher Erde ist, eine Zugabe, der man in der Gegenwart so gerne Rechnung trägt. Dieses Letztere hat der j'tzige Pächter, Herr Joh. Diedr- Meyer, auch in sinniger Weise zum Ausdruck gebracht, indem er einen „Führer durch daS Wilhelmsbad" in die Erscheinung treten ließ, durch den sich jedermann leicht über die einzelnen Sehenswärsigkeiten deS Kur- ortcs informiren kau» und wohl mancher erstaunen wird, wenn er auf so engem Raume so Vieles, ja sogar Hoch- interlssantrs auS dem vorigen Jahrhundert vor findet.
* Blltmenkorfo Er wird uns mitgetheilt, daß sich der festgebende Verein (Hanauer Radfahrer-Verein Vorwärts 1888) auf verschiedene Anfragen hin entschlossen hat, dem PreiSblumenkorso am 2. Juli l. J. insofern eine Vergrößerung angedeihen zu lassen, alS er auch denjenigen Radlerinnen und Radlern unserer Stadt, die keiner Vereinigung angehören, Gelegenheit gibt, sich alS Einzelfahrer, die unter sich kon- karriren, in einer besonderen Gruppe zu betheiligen. Dieser Entschluß des Vereins ist mit Freude zu begrüßen, indem dies dem zwar so wie so abwechselungsreichen Bild eines BlumenkorsoS noch einen ganz besonderen Reiz gibt. Wie auS diesem Allen ersichtlich, gibt sich der Radfahrer-Verein „Vorwärts" redliche Mühe, seinem Versprechen — etwas ganz Appartes zu bieten — nachzukommen und richten auch wir deshalb au unsere radfahrenden Mitbürgerinnen und -bürger dieBitte, daSStreben des allzeit rührigen Vereins durch recht zahl-
Die städtische Bibliothek
Bangertstraße 2, erster Stock, ist Sonntags, Mittwochs und Samstags von 11 bis 1 Uhr zur kostenfreien Benutzung für
Barometerstand
Mittags 12 Uhr am 9 /6.
Kehr trocken Beständig 770
Schön 760
Veränderlich
Regen (Mnd)
Viel Regen
Sturm
10., 6
-SS—.770
760
730
720
720
710
710
W-ttervericht.
Voraussichtliche Wstterung: Heiter und warm, jedoch fortdauernd Neigung zu Gewittern.
Mairrwafferwärme gestern Abend 17 Grad.
Marktbericht.
* Hansa, 19. Juni. (Lebensmittelpreise.) Hülsenfrüchte: Bohnen 30—35 Pfg., Erbsen 30—36 Pfg., Linsen 40—48 Pfg. daS Doppelliter; Geflügel; Tauben daS Pärchen 60—90 Pfg.; ein alter Hahn 1,50 bis 1,80 Mk.; ein junger Hahn 80 Pfg. bis 1 Mk.; ein Huhn 130-1,50 Mk.; eine Gaus 2,80-3,50 Mk.; Fische; gewöhnliche Sorte 25—30 Pfg., bessere Sorte 35 bis 40 Pfg., Aal 1—1,10 Mk., Hecht 1,10-1,20 Mk., Bresem 60—70 Pfg., Barben 60—70 Pfg., Barsch 50—70 Pfg. — Va kg; Gemüse: Merrettig, die Stange 10—15 Pfg.; Spargel, 100 Stück 1,80—2 Mk.; Blumenkohl das Stück 35-50 Pfg.; Kopfsalat, das Stück 4-8 Pfg.; Rettig, daS Stück 6—8 Pfg.; Ober-Kohlrabi das Stück 8—10 Pfg.; Wirsing daS Stück 25—30 Pfg.; Weißkraut daS Stück 25—30 Pfg.; Sellerie, daS Stück 10—15 Pfg.; Gurken, das Stück 20—25 Pfg.; gelbe Rüben das Bund 12—15 Pfg.; neue Erbsen, die Portion 35 —40 Pfg.; n ue Bohneu, die Portion 40—50 Pfg.; Schuittkohl, die Portion 18—20 Pfg.; Spinat, die Portion 18 -20 Pfg.; Kartoffel, 12—14 Pfg. das Doppelliter; Obst: Krsch-u, das r/s kg 50—60 Pfg.; Erdbeeren, das Pfuw 2—3 Mk.; Aepfel, daS Pfund 25—35 Pfg.; Zitronen, daS Stück 8—10 Pfg.; Apfelsinen, daS Stück 12—15 Pfg.; Paradiesäpfel , daS Stück 8 —10 Pfg.; Verschiedenes: Butter daS Pfund 90 Pfg. bis 1 Mk.; Käse, das Stück 4—5 Pfg.; Eier, daS Stück 6—7 Pfg.; Zwiebel, das Doppelliter 22 bis 24 Pfg.; Welschkorn, das Doppelliter 24—26 Pfg.; Radieschen, daS Bündel 3—5 Pfg.; Kastanien, daS Va kg 18—20 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 20 Pfg., 2. Sorte 18 Pfg., 3. Sorte 16 Pfg., 4. Sorte 14 Pfg. = l/a kg; Stroh 1,80-2,10 Mk. und Heu 2,90-3,10 Mk. — 50 kg; Buchenholz, der Meter 11 Mk. Tannenholz, der Meter 8,75 Mark.
AuS der Provinz und den Nachbargebieten.
Caffel, 10. Jmi. Daß städtische Elektrizl- tätswerk, dessen Verwaltung bekanntlich dem Direktor der Wasserwerke, Herrn Merz, bis jetzt untersteht, wird nun bald einen selbständigen technischen Leiter erhalten, wie dieses bereits seit längerer Zeit vorgesehen war. Eine Kommission, welche von den städtischen Behörden damit betraut gew-sen, die eingcgrngeuen Bewerbungen zu prüfen, hatte sitz nach verschiedenen Stätten begeben, un sich möglichst genau über die Leistungen der in Frage kommenden Bewerber zu orieu- tiren. Die Wahl ist, wie man erfährt, auf den Leiter des ElektrizitätsWerkes in Gera gefallen, mit welchem nunmehr U -terhanllun ren über die Bedingungen seiner Anstellung angeknüvft sind.
Hintersteinart, 6. Juni. Gestern Mittag brach bei dem Maurer Johs. Berttzold dahier, w lcher in seinem Maurergeschäft arbeitete und nicht zu Hause war, Feuer auS. Bet der jetzigen großen Dürre und Mangels an Wasser bräunte daS Haas total darnieder. D^e hiesige Feuerwehr konnte nur mit Mühe die angrenzenden Nachbar- gebäude schützen.
Fulda, 9. Juni. Seit gestern ist mit dem Neubau der Artillerie-Kaserne an der Leipzigerstraße begonnen worden. Die Mauerarbeiten wurden den zu dem speziellen Zwecke des Kaseruenbaues vereinigten Fuldaer Bauunternehmern Karl Wegeuer, Ernst Krämer und Valentin Htllen- brand übertragen. Von auswärtigen Unternehmern waren bei der Submission noch zwei Angebote eingereicht, wovon das von einer Hanauer Firma abgegebene das billigste war. Dieses Angebot mußte abgelehnt werden, weil besondere Bedingungen gestellt waren. Gestern war Submisstons-TermiN für die Zimmerer-Arbeiten. Der Zuschlag ist jedoch noch nicht ertheilt.
Krankfttpt O. M , 9. Juni. Gelegentlich der AuS-
stelluag studet hier die 14. Wanderversammlung der Deutschen Landwirthschaftsgesellschaft statt. — Die erste Gesammtaus- schußsttzung begann gestern Nachmittag 4 Uhr im „Hotel du Nord." Den geschäftlichen Verhandlungen ist nach dem „Fr. Joarn." folgendes zu entnehmen: Die Mittheilung,
das Publikum geöffnet.
Gesammtkataloge sind zu 1.20 Mk., die neuesten . -
Nachträge Nr. 15 und 16 zu je 20 Pfg. in der Bibliothek daß Prinz Frredrich Heinrich von Preußen seine Bercitwtlltg- ;n haben. I kett zur Annahme einer Wahl zum Präsidenten der Gesell-
--------- schüft für daS nächste Jahr ausgesprochen habe, wurde mit