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26 April.

Hsnauer Anzeiger

Seite 3

Herren Orschler und Knöll, seitens der Arbeitnehmer die barn. Als dritter Angellagter erscheint in der heutigen Ver- Postdirektor Schlüter den Geschäftsbericht. Danach zöhlee der Herren Fritz Ullrich und Hugo Weiß neugewählt. Zu Handlung wieder her Krämer Möller von Wallroth, dessenjVerband im abgelaufenen Geschäftkjohr 11 Ehrenmitglieder, PunktVerschiedenes" der Tagesordnung brächte der Vor­sitzende, Herr Müller, die angeregte Anstellung eines weiblichen Kontrolleurs gur Sprache und führte daran ar knüpfend aus, daß der Vorstand dem Gedanken sympathisch gegenüberstehe, für jetzt «jedoch bitte, hiervon aus verschiedenen Gründen Abstand zu nehmen, umsomrhr, als der jetzige Kontrolleur sich allseitigen Wer trauen- erfreue. Auch von weiblicher Seite murde auS der Mitte der Versammlung der Wunsch geäußert, für jetzt von der Anstellung eines weib­lichen Kontrolleur s abzmsehen. Sodann berührte der Vorsitzende noch die Lokalfrage w d führte daran anknüpfend a«s, der «orge- schlogene Erwerb eines eigevenHauseS sei schon wegen bei großen KostenpurkteS nicht zu empfehlm. Herr Erster Beigroidneter B o d e gab aus Wunsch des Msrsttzenden Auskunft über die Aussicht, welche der Aufbau der Pumpstation am Kanalthor besitzt und bemerkte hierzu, falls diese AuSsicht sich verwirk-

lichen sollte, so wären die dadurch gewonnenen Räume im Stande, dlm dringend gewordenen Betürfniß einer neuen er­weiterten Lokals abzuhelfen, jedoch sei dies alles noch Zukunfts­musik, da man noch nicht wfffe, wie die städtischen Körper­schaften sich hierzu stellen würden, er werde dafür sorgen, daß

die Angele-genhcit in allernächster Zeit im Magistrat sowie bei den Stadtverordneten zur Sprache gebracht werde. Jeden­falls empfehle er dem Vorstand, für die Ausarbeitung eines Planes zum Ninbcu eines Hauses an Stelle des fttzt be­wohnten in der ParadiesZcsse eine Kleinigkeit aufzuwenden. Herr W o r a st-äußerte, er sei dafür, daß der Vorstand euer-; gische Schritte bei der Stadtverwaltung thun, damit im Stadt- schlcß die geeigneten Räume der Ortsklankenkasse zur Der-

matisch-litterarischer VereinMelpomsne" (im Gasthauszur Sonne"): Geselliger Abend; Erster Honauer SchWimmklub Neptun": Vereinsabend imSchützenhos"; Zttherverei« Hanau: Probe in der Restauration ^Allemania"; Ber­einigte Gesangvereine: Hauptprobei (Eh M und Orchester) im Stadttheoter. AthletenklubGermania": AbenW von 9 bis 10 Uhr: Rikgevstemmen; von 1011 Uhr: Muster- riegevarbeitev Restauration Wagenbach, Paradeplatz).

VerstrigerAngs- & Derpachtttngfs- rr. Äs ender für Mittwoch den 24. April.

Don nachmittags 2 Utr ab offentlüher Verkauf der der bissigen Leihbank am 1. April d. J. otitfaSenen Gold- und Silber-Pfänder.

8. GrsUailheiM/ 25. April. Der Verein .^Alpen- klvb" hatte am Sonntag den 23. eA:prrl im Saale des Herrn Gastwirths Wieger eine Bbendunter! sattuvg veranstaltet/ die sich eint8 außerordentlich zahlreichen Zuspruches zu er­freuen hatte. Ein auS 16 Nummern sir inreich zusammenge- sielltls Programm tot so reichliche Abwechslung, daß Lange­weile nicht aufkommen körnte. Die hi nlänglich bekannten tüchtigen und allseitig beliebten Gelegercheit sksmiker Herren L. Grün und S. Funk sorgten für den nöthigen Humor und fanden ihre originellen Darbietungen in a llen Nummern den verdienten Beifall. DaS Auftreten der beiden Dame», Frl. Hamenn und Frl. Muhme war natürlich und geschickt und wurde durch allgemeine Anerkennung gelohirt. Mit lautloser Stille wurden die Zithervorträge des Hern i Malme angehört und hatten wir Gelegenheit, nicht nur bessern fertiges Spiel, sondern auch eine äußerst feine Vortragsweise zu bewundern. Herr Palme dankte für den Applaus durch ewige nette Zu­gaben. Die hiesige Feuerwehr kapelle füllte die Zwischenpausen Oeffentlichkeit wird gegen den Taglöhner Heinrich Becker von i angenehm aus urb war wiederum zu erkennen, daß sie unter Großauheim wegen Mcjestätsbcleidigung und ruhestörendem ^ l^A" nmjii^ttgen Artung fei §errn Herold auffällige

*..... - 8 ' - iForychrrtte gemacht hat. Alle Theilnehmer waren über den

Verlauf des AbendS befriedigt. Ein flotteS Täusch es hielt .die Jugend noch längere Zeit zusammen.

fügung gestillt würden. Bedenken wegen der etwas abge­legenen Lage trage erricht. Hiermit schloß die Versammlung.

* GarwotiArnerftrmde In der Turnhalle des Turr vereins-Offenbach wurde gestern Nachmittag von 3 bis 5 Uhr die Gauvorturnersunde des Gaues Offenbach-Hanau unt-r der Leitung des Gauturnwarts Gerhardi-Hanau abge- balten. Vertreten waren 15 Vereine mit 22 Turnwarten. Es wurden Ordnnngsüd-Mgen, Stabübuugen, sowie Ueb- uvgen am Barren und an Pferd und Ringen vorgenommen. Nach beendigtem Turnen fand eine längere Besprechung der vorgefübiten Uebunaen statt.

* Rudolph Falb erwartet für die nächste Zeit unter dem Enflvsse des kritischen Termins vom 25. (2. Ordnung) vom 21. ausge breitete und ergiebige, von Gewittern begleitete Regen bei verhältnißmäßig hoher Temperatur. Vom 28 ab ist Abnahme der Regen wahrscheinlich. Die ersten Maitage dürften ziemlich trocken verlaufen. Vom 7. ab erwartet Falb ausgebreiteie Gewitter mit unbedeutenden Riederschlägen. Der 9. ist ein kritischer Termin 2. Ordnung.

, * DiehmaE. Morgen findet dahier Zucht- und Fktt- vieh-Markt statt.

* 3«m Krsnrf«rter Br<mnftreie. Die gestern in Frankfurt a. M. abgehaltenen Volksversammlungem be- schlcsseu die Ausdehnung des Bierbrykotts auf sämmtliche Frankfurter Ringbranereien. Hierdurch greift der Bierkrieg auch auf andere Städte über und die Lage wird verschärft. Die Honauer Brauereilesitzer haben em Freitag voriger Woche ihren Arbeitern eine vom nächsten Freitag ab in Kraft tretende Lohnerhöhung von 2 Mk. pro Woche zugesagt.

Strafkammer I. (Sitzung vom 24. Apri l). MajestätS-Beleidigung. Unter Ausschluß der.

Lärm verhandelt. Derselbe erhält 3 Monate Gefängniß und 1 Woche Haft. Eün Witzbold absonderlicher Art ist der Taglöhner Schmidt, hier. In der späten Nacht des 12. Februar kam er mit einer Gesellschaft in angeheiterter Stim­mung von der Nürnbergerstraße nach der Rosenstraße. An per Ecke der Rosenstraße begegneten ihnen mehrere andere hiesige Leute und zu einem von ihnen, dem Bürstenbinder S. aus Oberbayern meinte er bei der Begegnung,Dn hast einen Vogel!" Der solchermaßen Angesprochene wußte sich diese ominöse Redensart nicht zu deuten, denn er war nüch­tern und auf das Bestimmteste überzeugt, nicht im Besitz eines derartigen gefiederten Mitgliedes aus dem Reich der Zoologie zu sein und über die andere Bedeutung der Redensart, daß es in seinem Kopf nicht so ganz seine Richtigkeit habe, wußte sich der mit derartigen Ausdrücken wenig bekannte Sohn des bayerischen Hochlandes augenblicklich nicht klar zu werden. Er bestritt also ebenso energisch als wie der andere dies be­hauptete, daß er einen Vogel habe, und alS er hiervon gar nicht zu überzeugen war, versuchte Schmidt, ihm dieS vermittelst eines gleich darauf folgenden Faustschlages klar zu machen. Noch ehe dieser aber zu einer Abwehr oder Vergeltung dieser absonderlichen Lehrmittel seines AngreiferS schreiten konnte, hatte er auch schon von dem Begleiter des S., dem Schlosser Hilpert, Stockschläge über den Schädel erhalten, daß er tau­melnd auf die Ausführung dieses Unternehmens verzichtete und das herunterlaufende Blut zu stillen suchte. Sein Ka­merad, ebenfalls ein aus Bayern gebürtiger, hier beschäftigter Arbeiter, erhielt von S., gleichfalls ohne viel Federlesens, einen Faustschlag ins Gesicht und als er daraufhin eine verdächtige Bewegung machte, einen Messerstich, der ihm die Nase quer durchbohrte, glücklicherweise, ohne daß schlimme Folgen bei ihm zurückblieben. Der Staatsanwalt beantragt, weil sie wegen Gewaltthätigkeit noch nicht bestraft find, gegen S. 4 Monaie und 2 Wochen, gegen H. 2 Monate Gefängniß; der Ge­richtshof hält es indessen mit Rücksicht daraus, daß Beide in frivoler Weise und ohne jeden Anlaß friedliche Leute über­fallen uud mißhandelt hatten, für angebracht, über diesen An­trag hinauSzugehen vnd verurtheilt S. zu 6 Monaten, H. zu 2 Monaten 2 Wochen Gefängniß. Zur Sicherung des Straf- «ollzugs wird S. sofort verhaftet. Feindliche Rach-

feindseligrm Verhältniß zu seinem ehemaligen Freunde und Nachbar«, Landwirth Andreas Leipold daselbst, wieder eine

Anzeige entsprungen ist. Gegen den M. schwebte ein Straf­verfahren wegen Sachbeschädigung und Beleidigung des Amts­gerichts in Schlächtern uud im Okt. v. I. stand mehrere Male Verhandlungstermin gegen ihn an. Dabei soll er noch eirer Anzeige des L. versucht haben, den Landwirth S. zu einer günstigen Aussage für ihn zu verleiten, indem er zu demselben sagte, er (S.) müsse sagen, daß er total betrunken gewesen sei, da sei der Menschphantafirensch", das helfe ihm. M., der anscheinend zu jednn Gerichtsgang über den Durst zu trinken pflegt, war nun bei der fraglichen Gelegenheit, bei welcher er die Beleidigung begangen haben sollte, wenn auch nicht total betrunken, doch angetrunken, ebenso wie er auch, als er den besagten Zeugen um Erweisung dieses Liebes­dienstes anging, nämlich vor dem Verhandlungstcwmiv hier-

selbst, total betrunken war. In Hinsicht auf beide Umstände wird der Angeklagte freigesprochen. Eine Strafsache gegen

den Knhschweizer O. vom Bruderdiebochrrhos wegen Körper­verletzung wird vertagt.

FÄr ihsrite. Kunstverein: In der Aula der Königl. Zeichlvakademte! Gemüldeoussteiünng; geöffnet von 10S Uhr. Oratorienverein: Abends 7 Uhr: 3. AbcnvetvostSkovznt im Deutschen HauS". Evang. Männer- und Jünzlingsverein! Abends 8 Uhr: Unterhaltung oder Vertrag; Näh- und Flick- abend für Jungfrauen (Evang. Veretnshaus). Turn- «. Fechtklub: Abends von 810 Uhr: Fechten. Im Stadt- Vortrag.) Abends 9 Uhr: Kwth. KasinoEintracht" (Vereinslokal:Goldne Gerste"): Dereinsabend; Dra-

BÄrometerstand

mittags 12 Uhr am 24./4.

25./4.

Sehr trocken

Beständig

Schön veränderlich

Regen<Wind)

760.

750,

740

Sturm

730.

710.

780

.720

.710

A«s der Provinz und den Nachbargedieten.

)!( Vafsel, 23. April. Heute fand hier im Saale des Palais-Restaurant die 42. Abgeordneten-Versammlung des KriegerverbandeS für Hessen und Waldeck statt. Dieselbe wurde durch den Ehren-Vorsitzenden Gene­ralmajor z. D. H a r n i ck e l l mit einer Bkgrüßu»gs-An- sprache eröffnet, in welcher er besonders die Vorstände der neu gebildeten Kreis-Kriegerverbände willkommen hieß. Nach­dem er der Bestrebungen deS KriegerrereinSwesenS eingehender gedacht, rndete Redner mit einem begeistert aufgenommenen dreifachen Hoch auf S. M. den Kaiser und den Protektor deS Verbandes, den Fürsten von Waldeck. An Letzteren wurde hierauf ein Begrüßunss-Telegramm gesendet. Die Avwefevdenliste ergab, deß 246 Vereine durch 85 Abgeord­nete vertreten waren. Nach Eintritt in die Tagesordnung erstattete der Vorsitzende des Verbandes Hauptmann d. L.

45 Einzel-Mitglieder und 317 Vereine mit 168 Ehrenmit­

gliedern nvd 16 436 beitragzahlenden Mitglieder gegen 12 Ehrenmitglieder, 55 Einzel-Mitglieder und 466 Vereine mit

15 848 beitragzahlenden Mitglieder« im Vorjahre. An Unter­stützungen wurden gezahlt an 79 Kameraden 1251 Mk. der Verbandskasse und an 168 Kameraden 2892 Mk.

der Bundeskasse, an 87 Kameraden 875 Mk. von Kaiser Wilhelm Dtenst-Jubiläumsstiftung und aus der

auS auS der gol- DaS

denen Hcchzeitistiftunz 571 Mk., zusammen 5589 Mk.

Andenken bei vor einiger Zeit gestorbenen Ehrenmitgliedes des Verbandes Regierungipräsidevten Grafen Clairon d'

Heussonville ehrt die Versammlung durch Erheben von den Sitzen. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder werden so­dann durch Zuruf wiedergewählt. Die zunehmende Arbeit hat eine Vermehrung der Mitglieder des Vorstandes noth- werdig gemacht. Es waren daher drei weitere Beisitzer zu nählen. Die Wahl fiel auf die Kameraden Blecker, Dörner und Spongerberg dahier. In weiterer Erledigung der Tagesordnung wurde ein Antrag des Kreisverbandes Cofsel- Stadt angenommen, dahingehend, daß alljährlich die von jetzt ab von den Erträgnissen derParole" dem Verbände zugute kommenden Antheile den Kreis-Kriegerverbänden nach Maß­gabe der in den Vereinen derselben gehaltenen Exemplare der Parole" überwiesen werden. Ein weiterer Beschluß lautet dahin, daß den Uvtcrverbändm zwei Drittel des dem deutschen Krieger-Bunde zvgesührten Reinertrages aus derFeldpost" in gleicher Weise überwiesen werden solle. Als Ort für die nächste Abgeordneteu-Versaumlung wurde Zi ege n h ain gewählt. Laut Kassenbericht schließen die Rechnungen deS verlaufenen Gesckäftsjahres mit einem Bestand von 24049,77 Mark. Zum Schluß gedachte der Herr Ehrev-Dorsitzende der den Angehörigen des Verbandes kurheffischer Regimerter zu Theil gewordenen Ehrung durch Wiederar flebung der Tradition derselben in Ueberführung auf die jetzigen Regimenter. Nach einer Empfehlung zum Beitritt in den deutschen Flotten- Verein und einem Hoch aus den Verband wurden die Ver­handlungen geschlossen.

Klei«-Steinh<im, 22. April. Wegen fahrlässiger Brandstiftung hatte sich heute der 1833 in Steinbach ge­borene unbestrafte Dienstknecht Valentin Haag von Klein- Steinheim vor der zweiten Strafkammer in Darmstadt zu verantworten. Haag, der bei dem Landwirth Valentin Käm­merer in Klein-Steinheim bedienstet war, betrat im Dezember v. I. mit einer Laterne die Scheuer, um Stroh zu holen. Die Laterne stellte er auf einen Backen neben sich hin und warf sie um, als er im Begriffe war, das Stroh Herauszu- ziehen. Die Laterne zerbrach und setzte sofort das umliegende Stroh in Brand. DaS Feuer breitete sich blitzschnell aus, so daß der ebenfalls von den Flammen ergriffene Haag sich nur mit Mühe retten konnte und noch eine zweite anstoßende gefüllte Scheuer, sowie eine Halle vernichtet wurde. Haag half noch mit brennenden Kleidern bei der Bergung des Viehs, bis er bewußtlos zusammenbrach. Die erhaltenen schweren Verletzungen warfen ihn über 13 Wochen auf das Krankenlager und der ganze Dorfall ist auch nicht ohne Nach­theil für seinen geistigen Zustand geblieben. Der Brand­schaden belief sich auf 9500 Mk., wovon 8000 Mk. durch die Versicherung gedeckt wurden. DaS Urtheil lautete wegen fahrlässiger Brandstiftung (Vergehen gegen § 309 St.-G.» B.) auf eine Geldstrafe von 25 Mark, eventuell 5 Tage Gefängniß.

Wschaffenburg, 24- April. Am Samstag Abend sollte der Fahrradrrisevde Etzel, wegen Diebstahls verhaftet werden. Er entlief der Polizei, sprang die hohe Terrasse am Schloß­berg gegen den Main zu hinab uud stürzte sich in den Winterhafen. Er versuchte diesen zu durchschwimmen, kehrte aber, Hilfe rufend, wieder um und wurde am User von der Polizei in Empfang genommen.

Marktberichte.

Frankfurt a. M., 24. April. Amtliche Notirung der Bteh. markt-Prerse. Zum Verkauf standen: 473 Ochsen, 27 Bullen, 687 Kühe und Färsen, (Stiere und Rinder), 261 Kälber, 348 Schafe und Hammel und 1485 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfd. Schlacht- gewlcht:, Ochsen: ». vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlacht. Werths bis zu 6 Jahren Mk. 65-66, d junge fleischige, nicht auS- gemästete und ältere ausgemästete Mk. 60-62, c. mäßig genährte unge, gut genährte ältere Mk. 5357, d. gering genährte jede«

Alk. 0000. Bullen: a. vollfleischige höchsten Schlachtwerthe» Mk. 5355, b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Rk. 48r^'gering genährte Mk... Kühe und Färsen: (Stiere «nd Rinder): a. vollfleischige, ausgemästete Färsen (Stiere und Rin­der) höchsten Schlachtwerthes Mk. 6163, b. vollfleischige, aus ge­mästete Kühe höchsten Schlachtwerthes bis zu 7 Jahren Mk. 55 bis 57, c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) Mk. 4547, d. mäßig ge­nährte Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) Mk. 3537, e. gering genährte Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) Mk. 3135. Be­zahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber: ». feinste Mast- (Vollm. Mast) und beste Saugkälber 7680 Pf., b. mittlere Mast­rind gute Saugkälber 7275 Pf., c. geringe ISaugkälber 60 bis 62 Pf., d. ältere gering genährte Kälber (Fresser). Pf. Schafe: a. Mastlämmer und jüngere Masthämmel 6062 Pf., b. ältere Masthämmel 5356 Pf., c. mäßig genährte Hämmel und Schaf« (Merzschafe) 0000 Pf. Schweine: a. vollfleischige der feinere« Rassen und deren Kreuzungen im Mter bis zu IV* Jahren 54 Pf., b. fleischige 5253 Pf., c. gering entwickelte, sowie Saue« urb Eber 0000 Pf., d. ausländische Schweine (unter Angabe der Herkunft). Pf. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht: Kälber a. 46-48 Pfg., b. 43-45 $fg Schweine a. 41-42 Pfg. AuS Oesterreich standen 111 Ochsen, 2 Bullen und 2 Kühe zum Verkauf. Gtschäft gedrückt, Ueberstand unbedeutend.

8ra»kfurt a. M., 24. April. Es notiren je nach Qualstätr Weizen, hiefiger und Wetterauer Mk. 16.5070, kurheffischer Rk. 16.65-16.75, La Plata Mk. 16.5017, russischer Mk. 17 bis 18-, Redwinter Mk. 17.75-18, Kansas Mk. 16.80-17.20, Roggen, hiesiger. Mk. 15.2516, Pfälzer Mk.., russischer Mk. 15.25-16.-. Gerste ohne Geschäft. Hafer, hiesiger Mk. 15.20 bis 15.75, bayerischer Mk. 15.2016, russischer Mk. 1515.75, Mais mixet, Mk. 102510.40, Donaumais Mk.., Laplata Mk. 10.50