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Nr. 46

Dinnnstag den 23. Februar

1899

Amtliches.

St«H1Krsts ^anatt.

Ausschreiben.

In der Nacht vom 16. zvm 17. d. Mis. wurde aus einer hiesigen Wirthschaft mittelst EinsteigevS ein Herren- Ueberzieher mit Sammetkragen und ein Sackrock, beide von dunkelblauem Stoffe, im Gesammtmerthe von 55 Mark, ge­stohlen.

Dringend verdächtig, den Diebstahl eukgesührt zu laben, erscheint ein Unbekannter, der wie folgt beschrielen wird:

Mann bedeuten. Der Antrag Gröber fei unannehmbar.

vorschlug.

Obwohl ier Landwirthschaflsminister Freiierr v.

Referent Wassermann (nl.) beantragt, die Durchschnitts- Hämmerst ein von vsrnherei« die ErNäru^p abgab, die stärke der Infanterie-Bataillone auf 590 Mann ohne Unten

taatSregierunz würde eisern dementsprecher-den Beschlusse hie

Offiziere festzustellen. Bei der Abstimmung wird zunächst Zustimmung versagen, wurde in der gestrigen Verhandlung die Regierungsvorlage gegen die Stimmen ter Konleivativen

abgklehnt. Sodann wird der Antrag Bossermann (590 Mann Durchschnittsstärke für das Infanterie-Bataillon) ebenfalls gegen die Stimmen der Konservativen und Nstional- liberalen cbZelehnt. rauf wird der Antrag Lieber (584 Mann Durchschnittsstärke) mit 18 gegen 7 Stimmen angenommen. Schließlich wird die Resolution Gröber, betr.

jder KommissionSvorschlaz *it großer Mehrheit festgehalten. Der Minister hat angedentet, daß ein Kompromiß aus der Grundlage einer Drittelunr der Kosten unter Mitbctheiligung d>r Provinz Aussicht aus Annahme haben würde, und der Prostssor Jntze- Aachen brächte einen dahingehenden Ab- ä«der«ngssutr2g ein, eoch es erhob sich dagegen eine scharfe Opposition unter Führung des Freiherr« v. M a n t e u s f e l, des Herrn v. Levetzow und des Oberbürgermeisters Bender. Der Sogenannte regte die Bildung von Ja- terkssruverbändkn als Träger der Lasten an, doch gab er z», daß es große Schwierigkeiten bieten würde, für diese Ver­bände überall zutreffende grundlegende Gesichtspunkte aufzu- stellen. Ein Dlfferenzpnnkt von sekundärer Bedeutung war ein den Namen des Freiherr«v. Tschammer tragender Vor­schlag, »ovach der Erasisregierung bezw. dem LandwirrhschattS- minister die Besuxniß beigelegt werden sollte, über einer HöhcngreLze von 700 Meter liegende unbewaldete Kultur-

Einschränkung der Abkommandirungen, ebenfalls mit großer ca. 2224 Jahre alt, etwa 1,621,64 m groß, von Mehrheit angenommen. Die Konservativen beantragen nun kräftiger Statur, hat blonden Echr.urrbmt, fleckiges Gesicht, eine Resolution: «Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, trägt dWklen Anzug, lange, grüne Halsbinde, grauen Filz-Derselbe walle in den Etat Minel einftcHen, um wichen Jn- hut, sprach bayerischen Dialekt und legte ein freches und aus- fonierümannfchaften, die freiwillig das dritte Jahr oder die dringliches Wesen an den Tag. sHälfte desselben im aktiven Dienst verbleiben, eine Prämie,

Um Nachforschung nach den Kleidungrstücken und dem beziehungsweite höhere Löhnung gewähren zu können/ Die Thäter, Festnahme des Letzteren im Belretungsfalle und Nach- Bcschlvßfüssung über die Resolution wird bis zur zweiten richt hierher wird ergebenft ersucht. sLesung nettegt. Der Kriegsminister von Goßler weist

Hanau am 19.^Februar 1899. s darauf bin, daß der ablehnende Beschluß über die Kavallerie-

Königliche Polizeidirektion. s Verstärkung schlernigst nochmaliger Prüsung bedürfe. Die flächen zum Schutze tiefer gelegener Gelänre für den ^wect

P. 1772 I. A.-: Dr. Becker, Reg.-Assessor. i erste Lesung der Militärvorlage ist damit beendigt. Der I ' "

------;------I Termin für den Beginn der zweiten Lesung

^attOäteijC» ^(^ttttxte f nicht festgesetzt. Die Bestimmung wurde dem Bekanntmachuvgen des Königlichen Landrathsamtes.. i Qn',et n ^^Eoen.

wurde noch Vorsitzenden

der Anforstung zu enteignen. Diesem Gedanken trat der

Minister Freiherr eon Hammer st ein mit dem Hinweis darauf entgegen, daß feine Verwirklichung in vielen Fällen tief in die Existenzfähigkeit ganzer Gebirgsdörfer eingreifen würde. Auch würde mit der Einführung dieser Bestimmung das Zustandekommen tes Gesetzes entschieden gefährdet wer­den, da das Ab^ordnetenhau. schwerlich geneigt sein dürfte, eine so weit reichende Machtvollkommenheit in die Hände der

Unter der auf der Winterweide in Lrnzensclbrld befind- s DarlLMentarisckes

lichen Wandcrschafhcerde des Echafhändlers Hubert Nigge-j \ k

wann aus Hesborn, Kreis Brilsn, ist die Räude auäge=1 ^ Ä ^e ?t st er« bet der

- - 4 1 * rüthung des Iusttzetats der Fretherr d. etsnm ben M

isogenannten Löbtauer Fall zur Sprache, an dem diri^^ ^^ ^khrhnt stimmte mit Ablehnung Sozialdemokraten mit bemerkenLwertyer Vorsicht vordeize- Är trag^ amun-r t u r den schlag der gangen waren. Die Veröffentlichte g bei «Dresdener Jour- j A o m m i h i o Das G-w- wegen Nn'irllung und Z>er- nal§" hat augenscheinlich abkühleUd gewirkt, nnd als gestern f ^»«8 »-r K o m m u n a lb eamt eu wurde an tre Ksm- an der Hand jener Darstellung der Vorgänge den Herren dies"^^"^ Kemnrdemgelrzenheiten nverwiesm, woraus das Wirkung ihrer Agitation und der von ihrem Geiste erfüllten! H""^ ^l unse-rimmte Zert vertagte^ Arbetterorganisatiore» vorgeführt wurde, bemühten sie sich, ben i * * *

esiMkwtxi s-- a*ea«m*n*M» <r\,ft.rs..» ^»^ ""^ ^ " In seiner gestrigen Sitzung bcschäftiztr sich das A b a e-

6 U^r'ftnbtr I*?*®- * ^ f?-fS' '»».rjaSe b« «nttMeWrift-.rbnet.nMu» JunäW mit n Schtz-ntMmft, 6rtr .it

Ratbbauses Zimmer Nr 1 öffentliche Sitzuna des darsielltm. Der sachttsche Regrerungsvertreter Geheimrath Uebernahme der Bernsteingewinnusg in StaatSregre. AuS GeBerbea-rickts statt in welcher Partheien etwaia^Stt-ei- Nu ger gab zu, daß die Anklageschrift dafür benutzt warben den Erläuterungen, welche der Handels-inister dem Ent- ! l^der Wahrspruch des Schwurgericht. Nichts über die Wurfe aus den Weg gab, .«dient hervorg-h-b-n zu werde«,

brachen.

Hanau am 23. Februar 1899.

Der Königliche Landrath.

I. V.: Schneider, Kreissekretär.

weiteren Be-

^taöt&reio ^anau.

BekanntMachungen des Obeibürgermeisteramtes. ,

Am 8r.it«, dm 24. F.b.u°-> I., .^m^ * S*. ÄSÄft!

: thatsächlichen Vorgänge enthalte, doch versicherte er auf Grund; daß die Uebernahme der Berusteingewinrung von Staars- ; genauer amtlicher Kenntniß, deß die Darstellung objekiiv der wegen nur ein Notbehelf ist, weil zur Zeit sich kein Privat- 2820 Wahrheit entspreche, und forderte die Sozialdemokraten auf, Unternehmer znr Fortführung des Betnrebes gefunden hat. ____ irgend einen Punkt zu nennen, in dem bei nicht der Fall Es liegt im Plcne, di-fe nun dem Stast zu -fallene Auf­sei. Zugleich legte der Redner in fester und würdiger Weise gäbe nöthigenfalls in ter Heranziehung kaufmännischer Kräfte dagegen Verwahrung ein, daß rechtskräftige Richter- zu lösen; übn^ens dürfte, sobald sich ein geeigneter Pächter zk « spräche vom Reichstage zum G e g e n st a n d e gefunden hat, vom Rezirbetticbr wieder ab gegangen werden.

der Kritik gemacht würden; wenn dies zur Gewöhn- Die nur mehr folgende Verhandlung über den Etat des Aum^ldungM für daS neue Schuljahr werden vom 27. Heit werben sollte, käme man zur noBftünbigen Entgleisung Finar zministcnums wurde durch den Antrag der Konservativen Februar bis 4. März b. Js., vormittags von 11 bis 12 des Parlamentarismus. Man drsuche nach Beispülen nicht eingeleitet, die Llaalsregierung aufzufordern, sie möge sich Uhr, im Echulgebäude, Steinheimerstraße 37, enigegenge- zu suchen, wohin es sühre, wenn man daS Parlament gegen mit der Stadt Berlin wegen Gewährung eine Zuschusses nommen, und es sind hierbei die GeburtS- und Impfscheine! den unabhängigen Richterstand ausspiele. Die Rechte be- zu den Uutcrhalturgskestcn des Thiergartens in Verbindung vorzulegen. ! gleitete diese AussühruuLen mit lebhaftem Beifall, die Sozial- setzen. Seitens der Berliner Abgeordneten wurde der konser-

Jn die unterste Klasse IX werden düjenigen Kinder demokraten ergingen sich in lärmenden Unterbrechungen. Im aufgenommtN, uelcke 6 Z«hr alt sind. Den geltenden Be- Ucbrigen wurde die Sitzung mit langen Beschwerden sozial-;

stimmunzen gimäß finden jedrch auch die Kinder, welche dieses demokratischer Redner wegen dee Behandlung politischer Straf- Lebeurjahr bis zum 1. Oitsbrr d. JS. zurücklegen, sofern sie gefangener u. s. w. ousgefüllt. Der Staatssekretär Dr. in körperlicher «nd geistiger Beziehung zum Schulbesuche reis N ie b c r d in g wies diese Klagen zurück und legte nament- erscheine«, zu Ostern Aufnahme. !üch^ gegen die Behauptung einer Ranküne gegen politische

Hanau den 20. Februar 1899.

Der Direktor

Bungenst erb.

Hanau den 20. Februar 1899.

Der Vorsitzende des Gewerbegerichts. J. V.: Dr. Bulle.

Schnlnachricht

Seitens der Berliner Abgeordneten wurde der konser-

2812

Sträflinge Verwahrung ein. Die Berathung wird heute fortgesetzt.

Das Herrenhaus beschuh gestern über die gefräst

varire Antrag bekämpft. Der Vizepräsident des Staats­ministeriums, Finanzminister Dr. v. Miguel, erkannte an, daß von einer bezüglichen Verpflichtung Berlins .nicht die Rede sein könne, daß jedoch die bevorzugte Stellung Berlins als Haupt- und Residenzstadt eine Beitragsleistung tu den Unterhaltungskosten des Thiergartens nur billig erscheinen laffe. Allerdings könne der Stadt Berlin eire Einwirkung auf die Verwaltung des Thiergartens nicht eingeräumt werden. Btmerkenswerth erscheint, daß die Debatte über das

Die letzten Abstriche an der Heeresvorlage in der Budget Kommission.

In der Budgetkommission des Reichstages wurde Mitt­woch die Berathung der Milnärvcrloge sortgesttzt und über die Verstärkung der Jnfcn erie vihatbUt.

Abg. Gröber (Z.) befürwortet nochmals die Dienstag beantragte Resolution wegen Einschrärkurg dir Adlomman- dttuvgm. Die Etmssiörke der Bataillone in der ter-schen . Armee sei sehr verschieden. Bri einer Durchfchniltrstärke von 584 Mann würde sich ein Abstrich von etwa 6305 Mann ergeben. Er stellt daher den Antrag, den JahrcSLmchsch^t der Infanterie-Bataillone die Zahl von 584 Mann zu Grunde zu Irg«n. Minister von Goßler beton, daß durchschnitt- H$ 600 M ann bei der zweijährign Dunstzeit als klatr- mößige Data llcnsstürke nothue, big fnev. ' Lediglich aus finanziellen Gründen habe er sich brschränlt und weit soviel Ltsvrd.r'. Unter 590 Mann pro Bataillon könne er niüt hernntergesen, das würde schon eine Adsetznrg ton 2035

Minister geholt, welche bei den rm hergegangenen Etats mehrere Tage in Arspiuch nahm, sich hier auf eine einzige lokale und

liche Behandlung der im Anschluß an bad Bürgerliche Gc- sctzkuch dem Landtoge vorgelegten Gesktzenturufe, die das Ab geordnetenhauS beschäftigen. Von Seiten deS Freiherrn von s zu dem Hinweise veranlaßte, daß den Mitgliedern der Vor- Marteustel wurde bei dieser Gelegerheit über eine Zurück- einschätzungskommissionen, weil sie im Ehrenamt zu wirken setzung deS Herrenhauses geklagt, des vermöge seiner hervor- hätten, aus prinzipiellen und praktischen Gründen nur dann ragenlen juristischen Mitglieder eberso befähigt »äre, wie eine Entschädigung gewährt werden könne, wenn sie ihre das Abgeordnetenhaus, jene Vorlagen zuerst zu berathen. Funktionen außerhalb ihres Wohnorte. vornähmen. Der Justizminisier, der das Letztere vellkommen onerkannte, Hierauf wurde eine Diskussion der größere Theil des mochte gegenüber dieser Befüwerde darauf aufmerksam, taßsEtctS genehmigt. Erst bei dem DikpositirnssondS der Ober- Abänderungen von Kostentzksetznr ihrer finanziellen Natur s Präsidenten für Posen, Weflprcußen und SchleSwig-Holstein wegen dem Abgeortueienhause zuerst rorzulegen seien, eine behufS Stärkung des DevtschthumS in den Grenzmarken er- iTrennung der verichirdenen Vorlagen sich aber nicht empfohlen hob sich wieder die übliche Polevdebatte, bis schließlich der Hebe. Eine gewisse Schärfe wor euch der hierauf folgenden betr. Titel gegen die Stimmen bei Centrums, der Polen Verhandlung über das Gesetz betreffend die Schrtzmaßregeln und Dänen angenommen wurde. Die Generaldebatte über in den Ouellgebieten der schlesischen hochmassergefährlichen die Denkschrift bezüglich der Ausbesserung der Beamtenge- Flüffe, eigen, und zwar bildete den barptsüct lichen Streitprnkt kälter, die nunmehr folgt, dreht sich wesentlich darum, ob mit die Frage der Kosten vertheilung. Die Vorlage legt tie Kosten den der steigen Vor loge die im Jahre 1890 begonnene Ausbesse- Cümeinden bezw. Gutsbezirken euf, nogegen die Kcmmiffion des rut g ihren Abschluß erreicht oder nicht. Den Vizepräsident Herrenhauses mit zweiDritteln t er Kosten denCtcalheranzuzietzen des StcatsministeriuwS bemcrlte dem Abg. Möller gegen

spezülle Fiage beschränkte, welche den Finanzminister