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4 Februar.

Hanauer Anzeiger

Seite 3

GesellschaftHermania", Pulverfabrik: Maskenball im Mainz, 2. Febr. Fortuna war diesmal vier hiessen Weismautelstcheu Saale. Christl. Arbeiterverein: Abends, Arbeitern hold. Dieselben gewannen die'ft; deS Haupt- 8*/s Uhr; Vortrag und MouatSversammlung im Vereinslokale treffers im B» trage von 20 000 Mk. in der zweiten Klaffe

81/» Uhr; Vertrag und MouatSversammlung im Vereinslokale zum Elephanten". Abends 9 Uhr: VereinEinig­keit" : Vereinsabendzur großen Krone"; KasinoEin­tracht" (VereinslokalGoldene Gerste"): Vereinsabend. AthletenklubGermania"; Abends von 9-10 Uhr: VereinS- abend (Restauration Wagenbach, Pa^adeplatz'i. Fußballklub

Viktoria": Ebenfalls abends von 910 Uhr: Vereinsabend imDeutschen Haus".

Für morgen. I. Hanauer Fußballklub 1893: Nach­mittags 3 Uhr: Uebuvgsspiel.

Versteigerungs- & Verpachtung» re. Kalender

für Montag den 6 Februar

Nachmittags von 2 Uhr ab Versteigerung von Saal-, WirthschaftS- und Wohnungsinventar aus der großen Wirth­schaft zu WilhelmSbad durch den beeid. Taxator und Auktiona­tor Herrn Fr. Kämpfer. Im Wege des schriftlichen An pebots werden seitens der Gemeinde Laugenselbold 150 Stück

gestern Mittag die drei Mädch n daS @ffm genommen hatten, Pappeln vor der Fällung verkauft; Gebote sind bis abends '

7 Uhr beim Bürgermeister Bielefeld eivzureichev.

Die städtische Bibliothek

Bavgertstraße 2, erster Stock, ist Sonntags, Mittwochs und Samstags von 11 bis 1 Uhr zur kostenfreien Benutzung für das Publikum geöffnet.

Gesammtkataloge sind zu 1.20 Mk., die neuesten Nachträge Nr. 15 und 16 zu je 20 Pfg. in der Bibliothek zn haben.

Marktbericht.

* Harrn«, 4. Februar. (Lebensmittelpreise.) Hülsenfrüchte: Bohnen 3036 Pfg., Erbsen 30-38 Pfg., Linsen 4048 Pfg. daS Doppelliter; Geflügel: Tauben, das Pärchen 11,20 Mk.; ein alter Hahn 1,40 bis 1,60 Mk.; ein junger Hahn 1,201,80 Mk.; ein Huhn 1,101,50 Mk.; eine Gaus 3,50-4,50 Mk.; eine Gans, gerupft, das Vs kg 6570 Pfg.; Fische: gewöhnliche Sorte 2530 Pfg., bessere Sorte 3540 Pfg., Aal 11,10 Mk^, Hecht 1,101,20 Mk., Bresem 6070 Pfg., Barben 60-70 Pfg., Barsch 50-70 Pfg. = Va kg; Gemüse: Merrettig, die Stange 10-20 Pfg.; Blumen kohl das Stück 3050 Pfg.; Kopfsalat, das Stück 15 Pfg.; Endivien, das Stück 1020 Pfg.; Ober-Kohlrabi das Stück 5-8 Pfg.; Unter - Kohlrabi, das Stück 810 Pfg.; Wirsing daS Stück 1020 Pfg.; Weißkraut das Stück 1020 Pfg.; Rothkraut, das Stück 15-25 Pfg.; Sellerie, das Stück 1020 Pfg.; gelbe Rüben das Bund 810 Pfg.; Braunkohl, die Portion 2030 Pfg.; Rosen­kohl, die Portion 3050 Pfg.; Schwarzwurzeln, die Portion 3050 Pfg.; Spinat, die Portion 30-45 Pfg.; Schmalz­kraut, die Portion 1020 Pfg.; Kartoffel, 1215 Pfg. das Doppelliter; Obst: Trauben 1 Mk. das V» kg; Aepsel, das Pfund 1225 Pfg.; Rüste, das Hundert 30 bis 40 Pfg.; Zitronen, das Stück 810 Pfg.; Apfelsinen, das Stück 510 Pfg.; Paradiesäpfel, das Stück 1520 Pfg.; Verschiedenes: Butter das Pfund 11,10 Mk.; Käse, das Stück 45 Pfg.; Eier, das Stück 89 Pfg.; Gänseeier, das Stück 1518 Pfg.; Zwiebel, das Doppelliter 2224 Pfg.; Welschkorn, das Doppelliter 24 bis 26 Pfg.; Radieschen, das Bündel 5 Pfg.; Kastanien, das Vs kg 1820 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 22 Pfg., 2. Sorte 20 Pfg., 3. Sorte 18 Pfg., 4. Sorte 16 Pfg. Vs kg.; Stroh 2-2,50 Mk. und Heu 3,10-3,70 Mk. = 50 kg.; Buchenholz, der Meter 10,50 Mk. Tannenholz, der Meter 8 50 Mark.

Aus der Provinz und den Nachbargebieten.

Hüttfeld, 2. Febr. Der Sohn des Cchorndtiuseger- mristerS Ulmer von Burzhaun war heute vormiilÄg gegen 10 Uhr bei dem Schmied Heinrich HobbauS in Oberstoppel e-Ü dem Fegen des Schornsteins beschäftigt unb hatte sich hierbei im oberen Stockwerk des Schornsteins derartig festgeurbeint, daß er weder auf- noch arteigen konnte. Dem thrtkräftiZen schnellen Eingreifen mehrerer Einwohner deS Ortes gelang es, durch Abreißen des Schornsteines den Genannten aus seiner gefährlichen Lage zu befreien und somit vor dem siche­ren Erstickungsloire zu retten.

Niederrad, 3. Febr. Nach der Mittheilung eines Berichterstatters finden in der Gemeindevertretung Niederrads soeben Verhandlungen über den EingemeindungSvertrag statt. Die Ausdehnung der Stadt soll die Eingemeindung deS Dorfes bedingen, das durch Eisenbahnen, Anlage des Handels­hafens 2c. in eine gegen früher ganz veränderte Lage gerathen ist. Das Feld ist zu Baugelände geworden und zum großen Theil für industrielle Zwecke bebaut. Neue Etablissements sind im Entstehen begriffen. Frankfurt bedarf für seine Zwecke des unumschrärkten BesitzeS der Mainufer. Der Wunsch, an Frankfurt angegliedert zu werden, ist in Niederrad immer leb­hafter geworden, zumal der Kommunalsteuerzulchlag 180 Proz. beträgt. Nach dem vorläufig festgesetzten Vertrag soll die Eingemeindung am 1. Januar 1900 erfolgen. Die Stadt übernimmt die Bewässerung, Kanalisation, Beleuchtung des Dorfes, die Lehrer werben mit den städtischen gleichgestellt. DaS Schulwesen wird nach dem Vorbild des städtischen re- formirt; die katholische Parochialschule mit ihren 300 Kindern geht in städtischen Besitz über und wird Simultanschule, in welcher die Kinder ihren speziellen Religionsunterricht ertheilt bekommen. Der Gemeinderath hat die Berathung der ein»

zelnen Paragraphen des Vertrags begonnen und mit An­fang der nächsten Woche wird derselbe genehmigt sein, so ....., ^^ 7

daß sich dann die städtischen Behörden Frankfurts damit der Strafkammer in Konstanz der 68 Jahre alte Fridolin beschäftigen können." Weber von Uttenhofen zu verantworten. Mitangeklagt war

der Braunschweiger Lotterie.

Schotten, 2. Febr. Nicht sonderlich eilig mit dem Ein- Heimsen seiner Feldfrüchte scheint eS ein Landwirth in einem Dorfe unseres Kreises zi haben. Er brächte Ende voriger Woche seine letzt<n, ziemlich dicken und fttsch aussehenden Kartoffeln vom Felre nach Hause. Heu und Grummet hat er ebenfalls noch draußen liegen; das Einfahren gedenkt er gegen Anfang deS Frühjahrs zu b sorgen.

Mannheim, 2. Febr. Gestern Mittag erkrankten hier die drer Töchter des Fabrikarbeiters Heinrich Haas von Lud- wigShafen an VergistungSerscheinungen. Die drei im Alter von 14, 15 und 18 Jahren stehenden Mädchen sind in der Mannheimer Nudelfabrik beschäftigt. Sie nahmen ihr Mittag­essen morgenS in Blechkännchen von zu Hause mit in die Fabrik, wo sie es mittags am Ofen wärmten. AlS nun

pellten sich bald Bergiftuvgssyvptome ein, die sich hauptsäch­lich durch Erbrechen äußerte». Die drei Mädchen wurden

mit Wagen in daS Krankend aus gebracht. Ueber die Ur­sachen der Vergiftung ist noch uichts bekannt. Die Eltern der Mädchen hatten von dem Essen «b-nfallS zu sich genom­men, ohne jedoch irgend eine Beschwerde zu verspüren.

Zentralstelle der preußischen Land­wirthschaftskammer«.

3 Februar 1899. a) Für inländisches Getreide ist in Mark per Tonne gezahlt worden:

Weizen

Roggen

Gerste

Hafer

Uckermark

160165 |

140

151/«

132

Mittelmark, Prignitz

160162

144147

142-152

141-146

Neumark

160163

142-144

150157

130132

Lausitz

168

141144

148-154

140-144

Magdeburp

153168

145-157

160-178

146-153

Altmark

155-168

142-148

145-162

140-147

Merseburg, östlich

155165

145157

140160

133155

, westlich d.M.

156-174

144-154

158175

140148

Erfurt

155-162

150162

160-180

134140

Stettin (Bez.)

159161

138-144

135145

122134

Stolp (Platz)

168

141

126

Anklam (do.)

156

141

139

130

Greisswald (d» )

156

141

127

Danzig

152-166

136142

125-140

125129

Thorn

158160

135144

126-131

Königsberg i. Pr.

153-163 Vi

130-136

136

Allenstein

151-156

132-141V«

115

120130

Breslau

149166

135-145

136156

123-130

Liegnitz

158168

136146

145156

117128

Schweidnitz

156-166

138-146

134140

122130

Glogau

160164

141142

148

130131

Hirschberg

167172

138150

141160

128132

Posen

153163

> 134138

130144

125130

Bromberg

160

134

128130

Lissa

154161

133137

134-140

125128

Bomst

150170

130-140

129140

120130

Neutowischel

145

140

125

Kiel

157V.-162

137148

137 V.-145

130135

Narne

158160

142144

126128

138-140

Oldenburg

157

140

140

130

Hadersleben

150-160

137142

120135

127132

Weizen

Roggen

Gerste

Hafer

755g. p.l.

712 g. p. L

573 g. p.l.

450 g. p. 1.

Berlin Stadt

165

148

145

Stettin

159

144

145

134

Königsberg i. Pr.

152V4

138'/,

125

126

Breslau

166

145

156

130

Posen

163

138

144

130

Reuß

169

144

140

Mannheim

180

165

155

Hamburg

16 t

146

144

Raps: Breslau Mk b) Weltmarkt auf Grund Depeschen vom Freitag, in Mark per Tonne, einschl. Fracht, Zoll und Spesen, aber ausschl. der Qualitäts­Unterschiede.

Von New-Dork

nach Berlin (Weizen)

82V, Ct«.

am 3, 2.

am 2. 2.

181,75

»Nr

182,00

Von Chicago

nach Berlin

73/ CtS.

175,60

M

176,75

Von Liverpool nach Berlin ,

5 sh 9/« d.

176,45

.M

177,25

Von Odessa nach Berlin ,

89 Kop.

170,50

172,25

«N

Von Riga nach Berlin ,

104 ,

185,00

^

185,00

Ji

In Paris

21,75 Fr.

176,50

V*

175,50

v*

Von Amsterdam nach Köln

182 hl. fl.

169,15

168,50

Ji

Von Ncw-Iork

nach Berlin (Roggen)

668/« CtS.

164,85

165,25

«N

Von Odessa

nach Berlin

79 Kop.

157,00

157,50

Von Riga

nach Berlin

86 ,

161,00

161,00

Von Amsterdam nach Köln

146 ÖL R.

158,50

*

157,75

Vermischte Nachrichten.

Tragisch D ü s s e l d o r f, 2. Febr. Der Gefangen, n- aufseher K. in Derendorf hatte Wache an einem Thore des Zellengesängnisses zu stehen. Er war gewohnt, daß seine Frau ihm stets den Kaffee brächte. Als die übliche Zeit längst verstrichen war, ließ er sich vertreten, um zu Hause nachzusehen, warum sein Vrsperbrod ausgeblieben. Hier fand er seine Frau an einer Thür erhängt. Von dem schrecklichen Anblick wurde der Mann so ergriffen, daß er in Krämpfe verfiel und alsbald starb. Die Frau, die früher schon in

einer Irrenanstalt »ntergebracht war, soll aus Schwermuth in den Tod gegangen sein.

Wegen ei*es doppelten Mordes hatte sich vor

die 94jährige Geliebte des Mörders, die ledige Auguste Meier von Uttenhofen, wegen eines gemeinsam mit Weber verübten Doppeltodtschlages. Weber ermordete am 10. No­vember v. Js. gemeinsam mit der Meier das uneheliche, 5 Wochen alte Kind der jüngeren Schwester der Angeklagten Meier und einige Wochen darauf, am 10. Dezember, daS zehn Tage alte Kind der Meier selbst, dessen Vater Weber war. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der O ffent- lichkeit statt. Beide Angeklagte legten ein umfassendes Ge- stäudniß ab. Ein Räthsel bildet das Verhältniß der Meier, die, vor sie mit Weber bekannt wurde, ein ordentliches, braves, fleißiger Mädchen war, dem von ihrem früheren Dienstherrn das denkbar beste Zeugniß ausgestellt wurde. Erst der Verkehr mit dem Weber, einem Maun, dem die ganze Bevölkerung weit und breit seit Jahren nichts Gutes zutraate, brächte das Mädchen aus die abschüssige Bahn eines lüderlichen Lebenswandels, der sie dann in den Abgrund des Verbrechens stürzte. Der Vertreter her Staatsanwaltschaft bezeichnete den Weber als den langjährigen sittlichen Ver­derbe! der ganzen Gegend. Das Schwurgericht verurtheilte den Weber zum Tode, die Mitangeklagte Meier dagegen zu acht Jahren Gefängniß.

Tragödie. Aus Stettin wird berichtet: Die zwanzig Jahre alte Anna Theel aus Stargard, die zum Besuch ihres Bräutigams, des Schneiders Johannes Talaska, hierherge­kommen war, hat diesen und sich selbst in besten Wohnung erschösse--. Was sich zuletzt zwischen Beiden, die sich allein im Zimmer befanden, abgespielt hat, ist nicht bekannt. Plötz­lich hörte man hinter einander mehrere Schüsse fallen. Als man sich gewaltsamen Eintritt in das Zimmer verschafft hatte, fand man Talaska mit einer Schußwunde in der Brust be­reits todt vor, während die Anua Theel in der Mitte des Zimmers bewußtlos auf dem Fußboden lag; sie hatte, wie eine Besichtigung ergab, nicht weniger als fünf Schüste auf sich abgegeben, von denen zwei fehlgegangen, während drei Kugeln in den Körper eingedrungen waren, und zwar eine in die Halsseite, die zweite in die Lunge und die dritte mitten ius Herz. Da der neben dem Mädchen liegende Re­volver noch drei Schüsse enthielt, so steht fest, daß es den­selben trotz der schweren Verwundung zum zweiten Male ge­laden hatte, auch fand man im Korsett verborgen noch weitere 17 Patronen vor. Die Schwerverwundete gab zwar noch schwache Lebenszeichen von sich, doch starb sie schon auf dem Transporte nach dem Krankenhause. Talaska soll einen ausschweifende» Lebenswandel geführt haben, wodurch sein Ge­schäft immer mehr zurückging; er wußte daher vor Kurzem seine Braut zu bestimmen, ihm ihr gesummtes mütterliches Erbtheil im Betrage von etwa 15 000 Mark zu übergeben. Den größten Theil dieser Summe verjubelte T. Als Fräu­lein Theel davon Kenntniß erhielt, drang sie auf Ehe­schließung. Der Bräutigam aber weigerte sich, sein Ehever­sprechen einzulösen. Diese ablehnende Antwort ließ nun bei der jungen Dame den Eutschluß reifen, den ungetreuen Ge­liebten und sich selbst zu erichießen.

Ueber eiuen schrecklichen Selbstmord wird aus Neuß berichtet. In einem Hause der tartigen Büttgerlavd- straßr entstand zwischen einem Ehepaar heftiger Streit; die Frau nahm sich den Zwist so sehr zu Herzen, daß sie sich mit Petroleum begoß und tiefeS auzündete. Hilfe kam leider zu spät. Die Frau brächte man schwerverwundet in baS städtische Hospital, wo sie durch den Tod von ihren Qualen erlöst wurde.

Raubmord. Am Dienstag den 1. Februar 1899, nachmittags gegen 4 Uhr, kam in den Laden des LändlerS Ulrich Dietl in München, Thalkuchnerstraße Nr. 82, ein Unbekannter mit der Angabe, seinen Ueberziever verpfänden zu wollen. Alsbald nach seinem Eintrittc versperrte er die auf die Straße führende Ladenthüre, tödtete die allein im Laden anwesende Mutter »es U. Dietl, die 63jährige Kupfer- s^miersmntwe und Pfandvermittlerin Johan-a Dietl durch Messerstiche in den Hals, raubte die nachbeschriebenm Gegen­stände und ergriff durch die auf den Hofraum mündende Thüre und durch das auf die Straße mündende Hofttzor die Flucht. Der Thäter wird beschrieben: In den zwanziger Jahren, vielleicht auch älter, gut mi telgroß, starkes rothes Kopfhaar, dünner heller Schnurrbart, verwegener GesichtS- auSdruck; an der linken Wange riefelte ihm bei der Flucht Blut herab, vielleicht i» folge einer im Kampfe mit der Er- mordetrn ettittenen Kratzwunde; schwarzer weich r Filzhut mit vorne abwärts gebogener Krempe, abgetragener grüner Anzug, (nach Jägerart), die Joppe mit hellen Hirschhornknöpfen,, dunkler kurzer Ueberzieher. Geraubt wurden, soviel big jetzt festgestcllt: Etwa 600 Mark in Gold und Silber, 1 großer neser schwarzlederner Geldbeutel mit weißer, verschiebbarer Metülljchließe, 1 kleiner alter schwarzer Ledergeldbeutel mit Knopfverschluß, 1 flacher breiter Goldring mit einem erbsen­großen, fehlerlosen Brillantstein in alter viereckiger Fassung (aus dem Ring vorstehend) im Werthe von 200 Mk., 1 alter gegossener bre ter Goldring, ca. 9 Gramm schwer, mit einem etwa 1 cm langem, ovalem, wolkig-grünem, altem Halb- Eselstein, Werth 30 Mk., 1 ziemlich schwere, goldene Herren- Uhrkette, etwa 35 ew lang, mit theils runden, theils die liegende Zahlacht" darstellenden Gliedern, daran ein drei­gliederiges Kettchen mit einem Anhängsel in Form eines aus Perlmutter verfertigten kleiuen, in Gold gefaßten BierkrugeS, beffen Henkel von einer Hand in Gold gehalten wird, 1 gol­dener Rosette-Ring mit auSgebrochenem Stein, 1 achtkarätiger gepreßter Goldring mit rothem Stein (Almandin), 1 silberne Damen-Remontoir-Uhr mit silberner, zweitheiliger Kette, 1 sil­berne Herren-Remontoir llhr mit silberner Kette und 2 An- Häng-Münzen.

Ein neu entdeckter Fluß. Man sollte es bei unserer heutigen Kenntniß von der Erdoberfläche kaum für möglich halten, daß noch große Ströme existiren könnten,