. 200 —
böessnden Geistlichen und zahlreiche Gäste, an threr I Zeitfolge durch den Tod dieser vier vorbildlichen M3n- Epißs Herrn Landrat Delius von Gelnhausen, mit dem ner der Zentrumspartei zugefügt sei. Der eindrucks- Hochw. Herrn Bischof. Herr Pfarrer Haseneier-Obern- volle Prolog .Auf Halbmast" von Ludwig Nü dlina
darf dankte dem Hochw. Herrn und ollen, die zum Zu- standeskommen des Kirchbaues beigetragen hoben; der Hochw. Herr Bischof feierte dis opferwillige Gemeinde und wünschte ihr, daß die neue Kirchs stets eine Stätte des Segens für sie sein möge. Nach einer feierlichen Herz Jesu-Andacht in der neuen Kirche, die der Hoch- würdigste Herr Bischof selbst abhielt, erfolgte um 3 Uhr die Abfahrt nach Fulda. In Pfaffenhausen wird der schöne, festliche Tag unvergeßlich bleiben.
Fritzlar. Der lang gehegte Wunsch weitester Kreise unserer Stadt und unseres Kreises nach Bereinigung der städtischen Lateinschule und der evangelischen Privatschule ist nun endlich in Erfüllung gegangen. Ein denkwürdiger Tag in der Schulgeschicht- unserer Stadt war angebrochen, als die Pforten der Lateinschule und der ehemaligen Präparandenanstalt, die als Untcrrichts^e- bäuds zur Verfügung stehen, nach Schluß der Herbst- ferien zum ersten Male die Schüler der nunmehr vereinigten beiden Anstalten in sich aufnahmen. Zu einer
, X ’^* y X 7F- . ‘ „unkluge jeu auc r etnoruae= volle Prolog „Auf Halbmast- von Ludwig Nü dling verstärkte noch die Gesinnung trauervoller Dankbarkeir gegen die Heimgegangenen Führer. Darauf zeichuete oerr Parteisekretär Dr. Neu b a u er-Ful da in großen Zügen die Lebensarbeit der verstorbenen vier Partei- und Volksführer: selbstloses Schaffen und Kämpfen für Wahrheit, Freiheit und Recht. Redner gab dann in formvollendetem nnb material- renhem Vortrag einen Ileberblick über unsere politische Entwlckung seit 1917 und die gegenwärtige Lage. Seine Rede bedeutete wohl für alle Teilnehmer eine erfrischende Stärkung des Zentrumsgedankens, der Ueber« ^r1}^' de* Zentrumspartei auf dem richtigen politischen Wege zu marschieren. Die gewählten vaterländischen Männerchöre des Gesangvereins „Lieder- tafel" trugen wesentlich dazu bei, den Abend weit uoer eine trockene Parteiversammlung zu einer schönen großen Familienfeier zu erheben. — Die hiesige Zen- ^""'^^"ppe zählt gegenwärtig 830 eingeschriebene Mitglieder
durch den Kardinal Staatssekretär Gaspari telegraphie.
-^us dem glücklichen Anlaß Ihrer Einkleidung in dem Kloster der Karmeliterinnen in Echt sendet Shnen '"^väterlichen Wünschen der Hl. Vater von Herzen den apostol'schen Segen als Unterpfand der überfließenden göttlichen Gnade. Er segnet auch Ihre teure und sehr verehrte Mutter Paula (Erzberger) und die ganze Klo- sterfamllle. Allen Anwesenden wird die Feier in blei- benber Erinn-rung haften. Da die Karmeliterinnen strengste Klausur haben, sind die Zeremonien um so ett greifender. Die Kandidatin welche im Brautgewand weißseidenem Gewand mit' langer Schleppe Braut-' schleier und Brautkranz im Angesicht ihrer Ängehöri-f gen Abschied von der Welt nahm legte alsbald das be- scheidene Bußgewand der Karmeliterin einen braunen Habit mit weißem Tuchmantel an, um fortan in aller Zurückgezogenheit nunmehr Gott zu dienen! Ein glücklicher Beruf.
Magistrat und Kuratoriumsmitalieder erschienen H°rr Rektor Schrimpf, der Leiter der Anstalt, gab seiner Freude Ausdruck, daß nach wechselvollen Schicksalen die Verhandlungen zwischen Stadt und evangelischer Ge- ^ÄÄ^^^^ allgemein befriedigenden und erfreulichen Abschluß gefunden haben. Jndein er Kuratorium und Magistrat herzlich willkommen hieß, empfahl er die neue Sanftait, deren Ausbau zu einem Realprogymnasium die Nächste Zukunft erhoffen lasse, der besonderen Fürsorge der Stadtverwaltung. Die gegenwärtige Not unseres Vaterlandes erheische gebieterisch die Pflege unseres geistigen Besitzes, damit das Heranwachsende Geschlecht den schweren Aufgaben der Mannesjahre vollauf gewachsen sei einerlei ob in gelehrten Berufen ober im praktischen Weben. Mit der beherzigenswerten Mahnung an die Lugend, sich bei Bewahrung allen Frohsinns mit sitt- lichem Ernst auf ihre Lebensaufgabe vorzubereiten, schloß der Redner. Nach ihm ergriff Herr Pfarrer Gru- Sex im Namen der evangelischen Gemeinde das Wort. Ln markigen Worten führte er aus, daß die Bedräna- inis unseres Volkes durch äußere Feinde den Zusammenschluß —- ---- — - - - - -
lange. 3i
er Anstalt, gab seiner
Sur Einheitsfront zur Volksgemeinschaft ver. ..., >n gleichem Sinne erinnerte Herr Prälat Je. ^äüt als Vertreter der katholischen Gemeinde daran, daß die alte, obgleich irrige Deutung des Namens Fritzlar als »Statte des Friedens" eine gute Vorbedeutung den konfessionellen Frieden in sich schließe, den die Anstalt zu fordern in erster Linie berufen sei ©eil Wigbert der Schüler des hl. Bonifatius, sei Fritzlar stets eine Pllegcstadt der Geistesbildung gewesen Zum Schluß ergriff im Auftrag des Magistrats Herr Karl Dietrich das Wort. Er wünschte der neuen Schule ein kräftiges Gedeihen und erinnerte die Schüler auf den alten römischen Spruch, daß nur in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohne, daß sie also neben der geistigen Ausbildung die körper, lichr nicht vergessen sollten. Wenn die lernende Ju»
SHmalkaiden. Die hiesige „katholische Vereinigung" hielt am Sonntag, den 30. Oktober, eine Dante- 5 ei er ab. Die so zeitgemäße Veranstaltung erfolgte auf Anregung und unter Förderung unseres Herrn jarrers Goldbach, welcher sich die Sache sehr angelegen fein ließ Die gut besuchte Feier, der auch eine größere Anzahl andersgläubiger Mitbürger beiwohnte, konnte dank der freudigen Mitarbeit der Ge. memdemckglieder, vor allem der Jugend unter Leitung unserer neuen Lehrerin, Frl. Otto, als durchaus gehm. gen bezeichnet werden. Ein besonderes Verdienst erwarb sich unser Gemeindsmitglied, Herr Studienassessor Wil- helm Podlech, der, obgleich er z. Zt. in Fulda in der Redaktion der „Fuld. Ztg. tätig ist, es unternahm, die Ferer durch einen fast einstündigen Dortrag, in dem er in wohldurchdachten Worten den großen Florentiner würdigte, zu verschönern. Danach wurde an Hand von Lichtbildern und ausgewählten Stellen, die gut zum Vortrag gebracht wurden, ein Ueberblick über das gewaltige und einzigarttge Werk de« Dichterfürsten, „Die göllliche Komödie", gegeben und zum Schluß von Herrn Podlech noch die Ugolinszene im Ganzen vorgetragen. — Die Feier wurde noch durch Musik- und Gesangsvorträge des kleinen Kirchenchors fttmmungsvoll belebt, i zluf alle Anwesende dürste die Veranstaltung einen tie- : fen und nachhaltigen Eindruck gemacht haben. Allen denen, die sich um die Feier ein Verdienst erworben, sei ( auch an dieser Stelle herzlichst gedankt.
Alkwiensr Marienlcgenden. Herausgegeben von Sepp Prandauer. Deutsche Eemütstiefe spricht aus dem soeben erschienenen Werke „Mt-WIener Marienlegenden" zu uns und schlichte Frömmigkeit. Ein Wiener spricht zu seinen deutschen Brüdern und erzählt ihnen wundersame Legenden aus längst verschollenen Zeilen. Und was vom Herzen kommt, das findet ja auch leicht den Weg zum Herzen. Das Buch ist im Verlag Karl Konegen, Wien, Opernring 3, erschienen.
Nsispfer für den BsnifaLLus-Vereirr.
Liste 3^.
Uebertrag: 40191,70 Mk. N. N. 11 Mark, Frl. I. u. F. 16, 's. in H. 2, aus München 7, I. Hohmann. Hilders 5, Pf. Neuter-Vaurendo' f 10, R. tn G. 26, Frau M. L -Geisa 13, aus Mackenzell 202, A. 5, Studienrat Sch. 48, durch das Bisch.-Gen.-Vik. 100 Mk. Zusammen: 40 430,70 Mk.
Schulsammtungen.
Uebertrag: 11331,88 Mk. Bon den Schulkin. bf in in Salzschlirf (bet Besuch des Herrn Bischofs) 100 Mark. Zusammen: 11431,88 Mk.
AM weitere Gaben wird dringend gebeten.
'^-^- DerWischles. A^â'
sr. Zos«Dhs-Vse«mg.
Del der Fuidacr Aktien»
gend der Schule Ehre mache, dann werde sich die Stadtbehörde auch bereit finden, den Weiterausbau der Schule zu fördern. In das kommende Winterhalbjahr tritt die Schule mit 6 Lehrern und 96 Schülern.
Kutzlar. Am Sonntag tagte hier in stark betuchter Versammlung die Ortsgruppe der Zentrums, sxirtel. ES galt zunächst die toten Zentrumsführer Hitze, Trimborn, Burlage und Erzberger zu ehren. Der Vorsitzende, Herr Pfeifer, wieS auf Den äußerst schmerzlichen Verlust hin, der in so kurzer
Einkleidung der Tochter Erzbergers. Am Tage der hl. Theresia fand im Kloster Echt (Holland) der Karme- literinnen die feierstche Gnkleidung der Kandidatin Maria Erzberger der löjöhrigen Tochter des gestorbenen Reichsfinanzministers a. D. Erzberger statt. Frau Minister Erzberger im Witwenschleier und ihr 7jähriges Töchterlein Gabriele nahmen an der erhebenden Feier teil. Der Vater, der nachdem er im Krieg seinen einzigen Sohn verloren hatte seinerzeit großmütig zu dem Entschluß seiner Tochter das Jawort gegeben und der selbst sein Kind im April dem Kloster übergeben hatte, fehlte leider bei der Feier, welche aber gerade im Hin. blick auf die bitteren Ereignisse einen umso ergreifenderen Eindruck machte. Fräulein Maria Erzberger erhielt den Namen Maria Gertrudis. Der Hl. Vater ließ
druckerei gingen ein
Bovpsnhauten. N. d M-
Eisenach
WaiNred. *
Hattenhof. .
Divers
60.
10.- 59. 1».
10.
50.-
30.-
5.-
Ungenannt.
Fuida. 8. T. d. a. S.
Ungenannt. N. b. M.
Großen über, 3- E. b. bl-J 8
Grotzenlüder. „ 2.
Harmerr. N. d. M. 10.
Bab Orb. D. b. 3 b. g.
100.
2.
6-
u. w. w. Lö'ckenrod. N d.M. Mlgerzell. 8 E.d.b. J. So 05. N d M. Ladrback. N- d. M. P r- Doiatchenbach. , Echrnarrbach N. d. M. Marbach. Bom Lands . W'LerS. a e.Ä Marborn-
9 —
50.-
205-
20.-
9.—
20.- 1-—
5-
«»aaa^MMa^AMK^aasxT^sCT^^
Darlehn gegen Hypothek
Darlehn gegen Bürgschaft
Kreissparkasse Fulda
Fritzlar. N. b. M- 50
UttrichSbau en. - 5.
B^tersbera. H J-b.i.ck.A. 10.
Grahenbaâ N d M. 20.-
Grotzenlüder. D b I b. g.
U 1D. tu. h Lanaenbieber. N. d. M. Sickels. 8. E. b. b. W Roidemann. 8- E- v b. I. Fulda 8- Dttg Malges. N. d- M. Gläierrell. 8 E. b. b. W.
RnlSa. S. 3. ^ Lahrbach. N d. M.
Reulbach. S 3- b. L e. SL „ 8 T. b. a. S.
Rothemann D- b. J. b. g-
u w w H. ReuibaÄ 8. E. d. b. J. Slotltentatiii.
Eichenzell. 8-E d. b. W Ungenannt N, d M. Lütier Bronnzell.
Saint =’U.
Beleihung von Wertpapieren Postscheckkonto 80180 Frankf.a-M, Reichsbankgirokonto
Fernsprecher 177
Buttermarkt 2
Annahme von Spareinlagen in jeder Hohe bei täglicher Verzinsung ProvisioBsfreier Scheck-. Depositen- und Kontokorrentverkehr bei einer Verzinsung von 3% im Kredit und 5*/2% im Debet.
Fesser unJ einbrischsichere ^taliBbas^mef«
S8MWSLW!
HsBiichneBÄ^
160.-, 17ü.- u. höher. Gitarren M. 95.—, 110.—. 125.—, 150 —, 185 —, Leo —, 250 —, Lauten 175.-, 190-, 200.-, 225.-, 260.-. erlernschuie za allen Instrumenten umsonst. Porto und Verpackung zum Selbstkostenpreise. Preisliste gratis.
Musikinstrumente fahrik Husberg & Comp., Heuenrade, Wests, Mr. 172
WslW
*t)35 Stück zu Mk. 1.— kaust jeden Posten
WLântzsWl.WU^F^tzg Lindenstr. 4, Fernspr. 93.
SssäMäsasEsassg
KWes MM oder einfache Stütze für Küche und Laus se^en Monatsgehalt von 200.— geiucht Gute Sais» niste erforderlich. Offerien an 650 Fra« Verentz, Bad WUdnngen.
Z8WÄM NS MM
W M 298
K. Sippel, Pfanddausstr. 11.
Zm Elhlüchirril empfehle 659 alle Sorten gefa!zenr und iroSene Därme, sowie Blasen,
Häute-,Iell-u.Darmhaadlg. S. Klebe, Mulda, Rhönstr. 19, Telephon 598, in der Nähe d.Güterbabnhoss.
30.- 80.-
5.- 5- 3.- 2-— 2.-
6.- 2.-
20.— 8.- 2 —
10.
10.
2.- 20.
10.-
5.- L 50-
An- und Verkauf von Wertpapieren und sonstigen Geldsorten
Vs^miet^n^ van Schrankfächern
Wer liefert einige neue Hohem W
Ferner kaufen wir auch MoMeiiÄZWMe Werkzeug u. Werkstutt- miWmWMkKrt. Esßtwste & Ls.» Maschinen und Werkzeuge, Bahnhofstr. 3, Feruspr. 132.
Ich |ud)e zum 1 Januar oder früher ein kräftiges, nicht zu junges
Mädchen.
Aeau L. Comilti, Hünfekd, Apotheke.
Witwer, falb-, mir Land- wiuichap u Geschäft sucht ein Mädchen oder Witwe ohne Kinder, welche den Haushait versteht, als
SlMshiMeä.
Offerten unter Nr. 644 an i die Gesch. dies. Ztg., erbeten.
3SS5SS
Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren
Erledigung aller bankmässigen Geschäfte
SilSSiilSt MM können ohne gegenseitige Ver- gülung ausgebildet werden im Kochen und allen Zweigen des Haushaltes bet den Augustinerinnen- Schwestern im 650
Antoniusheim Bahnholz bei Wiesbaden.
AertMS.8kik0.MZA«. das selbständig mit Beihilfe ftiuaa Oekonomie versehen kann, auf Dauerstellung in ein sarrhaus loiort gesucht Schristiche Angebote unter Nr. 645 an die Gesch. d. Z.