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ilmßrrorwttttichcn Ergebnissen auf mehrere Jahre be­messen. Nebm der genauen Erforschung der vorkaro- lingischen Bauwerke dürfte sich das Intereffe besonders der etwaigen Festlegung bar vorchristlichen germanischen Siedlung zuw.'nden. Vielleicht bietet hierfür das freie Stück Land zwischen Stiftsruine und Lullusturm ein

besonders ergiebiges Feld.

Soden (Kr. Schlächtern). In einer sehr gut be=

men der katholischen Jugendvereine eine vernünftige Sportpflege zu betreiben, die den Forderungen der mo- dernen Sportbewegung genügt, ohne den Sport als Hauptzweck zu betrachten. Wie in der Gründunasver. fommlung ausdrücklich betont wurde ist uns der Svort nur Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck. In der klaren Erkenntnis, daß eine gesunde Seele nur in etn^m ge­sunden Körper gedeiht, soll neben der Seelenpflege

Laden (Kr. Schli'chtern). In eurer sehr gut be- her Hauptaufgabe unserer Iugendverttne zielbewußte suchten Zentrums-Dersamml u n g sprach Körperpflege getrieben werden. Die Iua°nd soll zu kör- Eyndikus Dr. Burgbach er aus Frankfurt a Ul. perlich und geistig gesunden, leistungsfähigen Menschm über das Lhcma^ '..^.f^ gegenwärtige _po!Uifa)e_ Lage tz?rangeb ld«t werden. Nur solche Mensch'n werden

unter besonderer Berücksichtigung der durch die Ermor- Pg^ unb Vaterland aus dem tiefen Elend herauslnh- dung Erzbergers geschaffenen Verhältnisse . Herr *.r. ren und emporarebiten sonnen. Die Anfänae der Be- Burgbacher rechnete mit den Dolscheivisten von rechts wequnq reichen schon in die Vorkriegszeit zurück. Erst und links kräftig, aber sachlich ab und wies lch'agend jebf sind die Vorarbeiten zu sichtbaren Erfolgen qe«

die Vorwürfe gegen den ermordeten Erzberger zurück,

dessen Wirksamkeit und Verdienste für Volk und Vater.

diehen.

Umfaßt doch der Verband bereits mehr als

land er an

Beispielen nachwies. Eingehend kennzeich-

nete er die politische Lage und die Erfordernisse der inneren und äußeren Politik einer Regierung der M tre

die unserem Volke zur Z it allein frommen kann. Der

100 000 Mitglieder. Schwer ist die Aufaabe. die uns gestellt ist. doppelt schwer unter der Einmirk"nn der nie« len Hemmungen, die die Diaspora aller kathabsch-n Gei­stesarbeit entgegen setzt. Der Redner des Tages fierr

Stadtkaplan Böhne ans Fulda, wies auch darauf hin

7^ ^. V Z X- < X . ' ' . ,. » ^iuuitupiun «uuime ung »ymua, imtg uucn uuiuin iyn,

IBorfitfenbe, Herr Schlei n ^ n g e r, hatte zuvor des ^^ß diese Arbeit viel Idealismus erfordere: fo viB daß Unglückes von Oppau gedacht. Die Versammeltener- ^ be1 Enttäuschungen allerlei Art immer ein ^unke i i 1 f* N ÖlLlfjC^ Cltl^ neue Flamme zu entzünden. Dieser

Herr W^ trat ^arm für Derwirklichiinq der christ- @ejff soll uns bei allen zukünftigen Arbeiten begleiten, 'chen Ideale und für Versöhnung der Geis er ein und 3um Bez-rksvorsihenden wurde der Be^'rksnrgles, f>vr federte die Versammlung zu treuem Festhalten an der Pastor Thieraart Bettenhausen einstimm g gewählt, alten sturmerprobten Sentrum^aije auf Da sich n e. ^ . Maische Mitarbeit übernahmen Herr Wolf _ ein

wand zur Diskussion meldete. schloß der Vorsitzende nach ^ " ^

.;, MfnKmnH tv irnh« U^'er -A/uraropfrer unterer nuten vacpe

einem kurzen Schlußwort von frerrn Dr. Burgbacher die

und frrr

glänzend verlaufene Versammlung.

Bad Orb. Um die beiden am 1. Oktober frehoerbarben wissonschasti chen Lehrer st eilen an der hiesigen städtischen Lateinschule hatten sich annähernd 50 K-onü-idaken mit philologischem Staatsexamen beworben. Aus dieser großen Zahl wählte der Magistrat die Herren Studienassessoren Ernst Traud aus Fulda und Dr. Joseph Zahn ans Soden.

Hanau. Am 25. September fand hier im St. E^a- bethenhaus der erste Taubst ummen-Gottesbi anst statt. Herr Dechant Braun hielt ein feierliches Hochamt. Er be­grüßte die Taubstummen mit den Worten der hl. Schritt: Ihr seid keine Fremdling: auch ihr sollt zu Jesus kom- men." Ein hehrer Tag war das für unsere Gchörlolcn. Aus allen Augen strahlte heilige Freude und starke ©lau« bensbezeugung. Nachmittags fand eine Segers mdacht statt, woran sich pime religiöse Unterweisung über die Pflichten der katholischen Taubstummen anschloß. Die Barmlferzigen Schwestern fanden ein neues Feld der Be­tätigung ihrer christlichen Nächstenliebe. Sie nahmen die Enterbten der Natur freMgen Herzens aus und machten ihnen die Stätte lieb und traut. Herzlichen Dank für alles Gute entstamm elfe es darum beim Abschiâ von den Lippen aller ©ottesbienftteitnetmTer.

Lehrer Franz Keller aus Naumbma. Der D°z'rk um« faßt in der Hauptsache die beiden Dekanate Kassel und Fritz'ar. Sobald die Grundideen, die zur Gründung des Verbandes geführt haben, überall Wurzel fassen, dürfen wir auf reichen Erfolg hoffen. DrumMutig Doren."

Offichm EcclesiasNcum. Kleines Meß- imb Desperbuch. Belehrungen über die ßiturgk und kirchlichen Zeiten. Don Pater Ludwig Beengen S. J. Zweite, ver­mehrte Auflage. Koveioer 1921, Butzon u. Bercker, G. m. b. H Gebimdem in Ganzleinen Rotschnitt 18 bessere Einbände 24, 48 Ji.

Man gewahrt gegenwärtig in allen Kreisen ein wach­sendes Interesse am liturgischen Gottesdienst der katho­lischen Kirche. Dieser Tatsache entspringt auch das Ver­langen nach einem Buche, das wenigstens die Mrßfgrmu- laee für die Sonn- und Feiertone aufweist. E'n lolchrs ist jetzt in zweiter Auflage bei Butzon u. Bercker erfchk« neu. Officium Ecclesiofticum ist sein Trcl Es ist eine

unsere Ideale vergossen hat, eine schlichte Sühne- ko pelle zu e> bauen und bet der Tanne, unter deren Aeften er sein Leben ausbaucht-', ein Marterl zu e' richten. Alljährlich am 26 August o!l ein Sühne- Opfer dort gefeiert werden. Das Gra denkmal in ^iberod^ 'o!l unsere Stiftung fein. Wir bitten unsere Fieunde undVFreundinneu, einen Baustein ;u stiftest Die Geldspenden sind an Direktor Won» Hanoi e Vogt in Biberach Postscheckamt Stuttgart 3741 einjuzahlen.

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in^ Lehrstunde

Seh stand vor den Kleinen und mußte erklären Warum mir in Demut die Gottheit verehren Und weil man vom Leichten zum Schweren schreitet Und alles, was falsch ist, beim Lehren vermeidet, Und weil man die Arbeitsschule errichtet Zwecks praktischer Arbeit nicht faklt und dichtet Sa sprach ich im Pathos zu meiner Schar: Sir wollen seht sehen, obs wirklich wahr. A"ß über den Mengen der größte Geist wohnet Als Weiser der Weisesten über uns thronet Ihr rannt sitzt hinaus in die töricht? Welt Und was eurh als Wisienlckiaft eben gefällt Das bringt ihr herbei Wir staveln es auf. Wi? groß mag er werden her rkfiie Haul? Bun mobil Ihr schwitzet allein schon vom Tragen. Hier lieut alles W^sen Jetzt miß ich euch frage«: Kennt ihr ek^n Menschen her alles besitz, Als ekenes Wissen und bat nichts verschwitzt? O web! Du a^mer Gerechte der Erde Daß all" die Wisi^nschal* Wahrheit werde, Dann käm- d"r größte Irrtum heraus Und eure Schule di? wär? dann aus Drum wollen mir demütig forschend erkennen: Nur cinpr. den©ö^ricfp Wabrheit" wir nennen, W° alles was dieser Hanken verbirat.

Der, ahn? daß ihn der Zweifel erwürat.

Di? W^dri'cit säht leuchten dem, der sich ergab. Ibn ffähi kein Gttehrt-r vom Thron? herab. Wer Wahrheit w'^ lehren muß demütin sein, Sa st ist all fein Willen nur äußerer Schein. Dann bleibet bk Gottheit sein herrlichster Traum, Doch gottlos versteht er sein Leben kaum.

Ebersberg 1921. Otto Burghardt.

-*-* Scherx. -^*

verkürzte Ausgabe des kach. Meß- und Desperbuches vom

Dom Main. Im letzten Bonisaliusblstt bringt ' gleichen Derfasier. Die Texte der Sonntagsmesien und Pfarrer Dr. Karst-Sachsenhausen Bilder aus der Groß- ! der Messen der Feste erster und zwetter Klasse sind mit stadtseelsvrge. Es heißt barin u. a.: Die Kai gsz it Slnsnohme der Episteln und Evangelien der (Rammerspar« brachte hier wie ond"rwärts viel neue Arbeit und viel nis wegen lateinisch und deutsch barm emUralten. Die ge­borgen. Aber wir hatten auch die Freude, zu sehen, ! wohnlichen Christengebete. eine Deich!- und Kommunwn- wie alle Devölkerungskreise in werktätiger Liebe bei- ' andocht und Litaneien fehlen selbstverständlich mch!. In trugen zur Linderung der allgemeinen und besonderen "' ^ " ^^^

Rot. Die Feldpost soll hier ein wohlverdientes Denk­mal erhalten. Die jungen Domen des Marienvereins haben unermüdlich während der ganzen Kriegsjahre wöchentlich den Bonifatiusbolen von Fulda in oft über

fehänfter Ausstatturig und handlichem Format bietet das Officsinn Ecclesiastiemn so jedermann ein passendes Mittel,

600 Exemplaren ins Feld in die Etappe und in dis Lazarette gesandt. Die off kann man auch heute noch

bem liturgischen Gottesdienste beizuwohnen.

Es ist ein oft beklagter Mangel am unfern neueren re^giösen Schriftwerken, daß sie im rein Leh: Haften stecken bleiben und darum bas Gemüt in seinen Tiefen nicht er-

ras Männermund das Lob dieser Damen fingen hören, fassen. Das 'st auch der ©ramb, warum wir so gern zu Aus Thüringen. Ueber ko Höfisches Leben m Koburg den alten Mystikern zurückgreifen. Wir suchen hinter all-r

Lehrer:Der Maler Rubens konnte mit einem Pin- feiftrid) ein lachendes Kinöe.rgesicht in ein weinendes ver» man bei nl" Schüler, zu seinem Nachbar:Mein Sätet mach! es mit dem Rohrstock!"

Gefchästsivhaber:Wer hat diese verdrehte Arordnunq hier getroffen?" Angestellter:Ich war es." Ge­schäftsinhaber:Merken Sie sich, derartige Anordnungen zu treffen ist meine Sache!"

Feines Gehör. Der seit einigen Jahren verheiratete Musiklchrer, der einen Stammhalter ersehnt, ist aus dem Wirtshaus geholt worden, weil Zwillinge angekommen seien. Die Treppe hinaufftürmenb hört er schon denEe- sang" der Neugeborenen.Golt sei Dank", jubelt er.den Thronerben hätten wir, es ist 'n gemischter Chor!"

berichtet dieDorfzeltung":In der hiesigen, etwa 1200 Seelen zählemden katholischen Gameindr wurde ein zweiter Geistlicher angestellt. Die katholische Schwesternschaft wurde

vermehrt, indem eine Privatklinik sich ausschließlich kath. Schwestern bestellte. Nachdem die Fronl^ichnÄMSprozes- sion in diesem Jahre zum erstenmale bis Kirche verlassen hatte und um die Kirche gezogen war, ist beabsichtigt, im nächsten Jahr auch burif) einen Teil des Hostariens zu, ziehen . Die Zahl der Mischehen mit kachoöscher Trau­ung und KiârerziehMH mehrt sich juie^ends." Cott sei Dank.

Sem Main. De Gemeindevorstand von Sossenheim veröffentlichte dieser Tage folgenden Dank an die kathsli- schen Schwestem:Oefssntsiche Danksagung. Anläßlich des rssährigen Bestehens der kochsfischsn Schyrefèern- nieds-lassung in unserer Gemeinde fühlt sich der unterzeich­nete Gemoindevarstanb veranlaßt, den Schwester« M*r ihre ferzenrreiche Tätigkett in der Kleinkinderbawvhrsr^iie ^und bei der Kvanktirpflsge im Sternen der Zisttgemends den besten Dank auszusprechen. UeberaD da, wo die katy. Schwestern in Tagen der Krankheit und Not angerufen worden sind, haben sie jederzeit gerne und bsreitwill^st mit wahrer Nächstenliebe geholfen, ohne Rücksicht auf Ne- ii^-oti, Stand, Person und Familie. Wir hoffen und wünschen, daß die kath. Schwesternnirderlasiuvg hier sott- bestehen möge in ihrer guten, segensreichen Arbeit zr»m Woh!« unserer Gemeinde. Ein erfreuliches Dsburnent in einer Zeit, in der so oft Schmähungen der kachol. Debtx zu hören lind.

Aus W.ederhesien. Am Mittwoch, den 21. S-'pt., fund in Kasiel im Gasthaus zum Ritter d^e Gründungs. Versammlung der Bezirksgruppe Niederhesien derDeut­schen Iugendkraft" statt. Damit ist nun auch unser Be- airt dem über ganz Deutschland verbreiteten Verbände vngeschlosien. der sich die Aufgabe gestellt hat, im Rah-

Lchre schließlich doch den fühlenden, seesisch «rl-eb-ndrn Menschen, und daß der zu uns spreche. Sailer, Seuse, Tmsier, Eckehort, sie leben a's Persönlichkeiten vor uns anif: jeider spricht seine eigene Sprache und m jedem "hrer Worte schwingt ihre eigene See'e. Dies Seelenerlebnis. fe«5 Sichh'ngeben des innerste Wesens fimhen w'r in bmn nrnrften Werke ans dem Herderschen Verlsa ^Drr k^e Msg". (Ji 15.50; geb. Jt 20 und Zeckchköge.) Der Berfasier. Pater Georg Timpe P. S. M., schon durch s"me gemütoollen Krieasbüchm: bekannt, bittet dattn seigre ®e« tairfen zu Worten Jesu für jeden Tag des Jahres. Er geht darin das ganze Leben des Herrn du'ch unb bringt «n Schluß noch Gedanken für die monatliche Geist-e»r- rensrung, die er an die acht Selks eiten und die vier Wehe «nlehnt. Durch unsere Zeit geht ja ein Suchm noch Seelenernsu-eruno, Verinnerlichung. Drmch dies eig^nsrüne Bech ist auch dem vielbeschästigten Pa'en, denn b4?m gilt es, 9In*trkb gegeben, sich in der Frühe einke Skägentr^e höheren ßdrk 3« be«

Nstopfer für den BsnifatruS-Verein.

riftr 3b

Heberfraa: 87845 Mk. Jos. Goebei-Kassel 10 Mk., G. Koll-Bebra 10, von mehreren-Bebra 10, H Hvssonoski- Berlin 4.20, J Äau-Lsbderich 50, aus Ginseldorf 100, T. Sckmiii-sdanau 00, durchPauor Hahv-Wanfried 50, Art. 51. SttovP-BerUn 800, auS der Rhön lPostnempci iinlcfcriiA) 5, auS Treischfeld 50, Go! ^bach-Rolhemann 50. H. Mir icdi-Dertm 20, E. Raab-T8llvach 5, Früiim. Roab- ßcifa 400, auS Weimar durch Kaplan Kino 50, Arau C. S. 50 Eck eerstach 10, Schuchert-Suwa 5. Zu- fammen: 390 24,20 Mark.

Schulsammlungen.

zu sammeln imd sein Tagewerk im ghmen. Allen nach Verinnerlichung wich es «ine langerwünschte H lse Gefchenkwenk dürfte es wie wenige deines Farmüenbuch zu werden.

sich sehnerd-en S?'len fek. Als religiöses berufen sein, ein mo-

Nebertrag: 11271,88 Mk. Volkmar'en durch Lehrer Schlirt 60 M Zuiammen: 11331,8 < Mt.

Um nrsiters Gab«« wird dei«»e«d qebekc«.

Eine 5ühnetzape8e auf der Unieb's'iratze, w) Erzberger ermordet w^rde.

Die Württembergische und die badische Zentrums- fraktion erlassen folgenden Aufruf zur ®md)tnng einer Snbnekopesie für Erzberger: Gesinnungsge- nossen ! Der Väter frommer S'tte folgend, bat das Zentrum von Württemberg und Baden beschlossen, an der Stelle, wo unser Erzberger sein Blut für

St. Zosephs- Psssrnig.

Bei der Fuldaer Strien«

brueferei gingen ein:

TrSnkhof. R. d M M- Kün^eU. ' 10.

Obernüst ISO.

^u da. «. b. M. b. I b 5.S0 Nn '.enannt. N b. M 10 üoer üfter Z. E d b. I. 2. Suiba. N. b- M. 55-

Eckweisback- I D. u B- 10

Sihaäinnen N o. M. 2.10

Kervll. N d. M. b-

Eckweièbach. N- b. M- IO--

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Klemlüder- N b. M. 1.

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Sieb. 20.-

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Phi iba. . 20

OberbimbaH ZT-d.a S 5- Bulba N. d. M-

etersberg. .

Bei HecrnJos Schmitt gingen ein:

Dietersban- N b. M. 2.

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I H J b i.e.A. 1.-

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Sulda. Z. 6. b. b. a 10."