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igon^» Familie ist Mitglied der Deuischncuionalen Lvlks- parlei, die Kinder gehören auch noch' den» deutsch- völkischen Sciputz- u. Trutzbund der „Hammer"-Gmppv, dem Natianalverdond deutscher Offijiersfraucn cm.

Fürwahr: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Und die Früchte sind so. daß auch den Deutschnationalen angst und bange werden müßte.

Steinen 208 Z, 4 DV, 1 DN, 1 L.

Otzbach 95 3 1 DV, 1 D, lung.

rilieswarz 14 3, 11 ß.

Dorsch 285 Z, 18 L, 5 DV, 2 MS.

Buttlar 240 Z, 5 DN, 9 L, 6 D, 5 U.

Weuigentafl 108 Z, 1 DV, 3 D, 1 MS, 4 U.

Geismar 259 Z 1 D, 1 MS.

Dermbach 168 Z, 6 L, 2 D, 7 MS, 1 H.

Spahl 239 3, 2 DV.

Kettea 137 Z, 1 TW, 1 D, 1 MS.

Wattes 30 Z 10 L.

Schleid 181 3, 1 DN, 1 DV, 3 D.

Motzlar 206 Z, 3 DR, 1 D, 1 DV, 6 MS.

krsnlucken 172 Z, 3 D, 1 DV, 1 MS.

Zitters 48 3, 2 DV.

Dermbach 207 Z, 28 DN, 95 L, 84 DV, 36 D, 236 MS, 9 U, 3 K.

Das Ergebnis ist, wie schon gesagt, recht günstig; besorchers erfreufid? ist die geringe sozialdemokratische Stilnnienzrffer. Vielfach betrug die Wahlbeteiligung 96—98 Prozent. Wenn auch zu bedauern ist, daß die treue Zentrunn-wählersä-aft des Geisaer Anckes keine Vertretung im thüringischen Parlament gefmtiben hat und der Landtag, wie bisher, „Zentrumsrein" ist, so gebührt doch den Wählem der herzlichste Dank für die bewährls Treue.

Die Thüringer LandtsgölsahL hat keine grunLirgenden BerärrLerrmbn gebracht. 28 Vertreter der drei jßjiaiijiifa^n Parteien (Ldchrhâ- sozialisten 13, Unabtzängige 9, KoELlnistsn> 6) stehen 26 Vertretern der bürgerlichen Parteien (Deutschnat. -1, Landburrd 10, Volkspartei 9, Demokraten 3) gegenüber. Das ZnNrum ist mit 7400 Stinrnren beider leer susze- gangen. Wenn überall so gut gewählt worden wäre wie im (geitoec Land, wäre das Resultat für uns ein bes­seres, jedenfalls ist das Höchstmaß unserer Leistungs­fähigkeit noch »richt erreicht, es gibt noch viele Zuglüfte unter uns, denen der Mut fehlt, der Wille zun» -sieg. Bezüglich der andren Parlieleir ist zu sagen, daß die radikale Welle seine weiteren Fortschritte gemacht hat, weder die D.'wfch?.Ltloiân noch die äußerste Linke (Unabhängige unb Konwanilisten zusamrr.rngenommen) haben an SUmmr^ahl zugeuoninreck, der Landbund Hat sogar abgenommen und 1 Mandat verloren. Der Rückgang der Demokraten hielt zwar an, war aber nicht so beträchtlich, wie man cm-nehmen durfte: die Er- eignisse der letzten Wochen sind den Dcmokraien sthr zugute gekommen. Desgleichen haben die Mehrheits- fozialtskn daraus Stutzen gezogen, uni 13 Ädgrorö- neten (statt D) sind sie die stärkste Partei im neuen Landtag

3m Großen imb Ganzen bleibt, wie gesagt, alles beim allen. Eine ÄUrrderHsitsrügieruijg der 25 Demo­kraten und Sozi allst en beider Rrchtuirg-en wäre in sich auch weiter möglich, dürfte aber von alten Tritnehnwrn der Koalition usch den Ersohrungen der ersten Par- lameMszeit schwerlich «sehnt werdm. Wie lange würde sie auch Vestcmd habsu? Das Heil TiMK»§^,4 liegt in der Bildung ri^r Regierung der Mitte. Ein Blick aus dir Etärkrziffsrn bei Pärtrien aber lehrt die rmgehenr^n SchMLiigkelle»», die der Bildung einer solchen Regierung ^gAMbers^^n. Sie wäre nur damr möglich, w»M «Äwâer fett Mshrtzeits- sszialisten mit dem LcâLund sich an einen Tisch sttzen oder die Deutsche Self gürtet mit den Unabhängigen zufamn^rrardeirr»» würde. Wer vermag an solche Paarung zu glauben? Bestände ter Lsndbrrnd nicht, diese reine Si sr-L« Partei, wäre eins e^sitosähiAe Mitte wohl sh-v Zweifel zu erreichen. Man sieht daraus, Nis rerkehrt das psliüschs Auflreisn der Lcrrrd- bunbes ist. ZstzÄâößig wäre eine LirrksrsgieruAZ der drei jvziÄlstkfchen ^arteten »shl insgüch, eher ebsrgs sicher ist, daß eine solche in sich uneinige, von dem SchwergcwicH !s-Aivw»ÄfÄfchsr BernÄnmrg Mostete, jeder großen Mtzrmrg Mmrugâde Koâion bald adgewirtschastrt tzân würde. Und was Lunn? Armes Thüringen! Es scheint wirklich, als ob Thüringen talfächllch zur ponLischeu UnfruchLarl«^ verurteilt sei. Wir im Reich überhaupt, so besteht end) in Thüringen die einzige Mögli^k-it zum Mederhschkomäu, ja, nur zum Wrr^rèeden in dem Zufammeufchkuß aller staalLLlhÄtrndLN (Gemeine zu einer starte« Politik der Mitte. Wenn die DsÄ^chnatiovân mit dabei sein wollen, dimn muß bei ihnen atlzibm^ erst eine ge­waltige Mauserung reib Umgruppterung stattjirLon, denn viele, vielleicht die meisten „Bürgerliche»»" Dèulsch- lands, lL»:rden schärfstens dagegsu Einspruch erheben, mit den Deutschnstivnalen, wie sie heute fast tagtäg­lich aufs neue bloßgesteilt werden, in einen Topf ge­worfen zu werden: zu den „staatserhaliorchen" Elemerr- ten können diese Ln-lv jedenfalls »licht gerechnet wer­den mrd mit ihrrer» zusammen kann non einer „bür- gcrUchen Eiligkeit" feine Rede sein. Man »nacht dem Zentrum ben Borwurf, daß es nicht mit einet anderen bürgurlichen Partei zusammengegangen ist. Dazu muß festgestellt werden, daß die Zeutrumspartri es nicht hat an Versuchen fehlen lassen, durch Vereinigung mit einer anderen Liste eure Sicherstellung der Zentrurns- ftimmen auf alle Fälle zu erreichen. Diese Verhand- imigen mußten scheitern, weil nach offizieller Millei- lung eine aussichtsreiche Stelle aus dem Wahlvorschiag drnl Zentrunl nicht eil »geräumt wurde. Hätte das Zentrum aber doch für eine der bürgerlichen Listen ge» stimmt, so hätte sich das Zahle» »verhaun is vielleicht etwas verschoben 27 gegen 27 (statt 28 gegen 26), irgend eine arbeitsfähige Mehrheit wäre bamit so wenig erreicht worden als es jetzt der Fall ist.

Das Itcfwllai im Misaer Land ist solgrâs:

Erisu 559 Z, 11 DN, 29 DV, 13 D, 108 MS, 1 U, 1 L.

Mesenseid 133 & 2 DA.

Hustete

Zwischen England und Irland ist noch keine Verständigung erzielt worden. Eine Heilung der alten Wunde des englischen Weltrei­ches scheint zur Zeit wieder aussichtsloser als je, die Standpunkte der beiden Parteien stehen einander so schroff gegenüber, daß nicht zu erfennen ist, wie sie jemals Zusammenkommen könnten. In der Ab­lehnung der von Irland geforderten Unabhängigkeit hat Lloyd George wohl das ganze englische Volk auf seiner Seite. Hat doch selbst der Arbeiterführer Thomas erklärt, daß die Zustimmung Englands zur Schaffung einer unabhängigen irischen Repu­blik ausgeschlossen sei. Mit solchen Erklärungen ist jedoch für die Köfung dieser nicht nur für Eng­land und Irland bedeutungsvollen Frage nichts ge­tan und man muß immer noch hoffen, daß eine Verständigung erzielt wird und nicht aufs neue der Bürgerkrieg ausbricht. Lloyd George, der Mann, der im Weltkrieg fs Gewaltiges für fein Volk ge­leistet, der dis ungeheure Aufgabe der Rohstoff­beschaffung und Munitionsversorgung bewältigt, die Kriegskosten durch gewaltige Kriegsgswinn- fteuern herabA«drückt, die Einheit des Oberbefehls durchgeht, die Sri eg Stimmung in England und in den Dominions bis zum siegreichen Ende aufrecht erhalten unb schließlich bei den Pariser Verhand- fungen trotz Wilson und Clemenceau für England den größten Gewin-ranteii herauszuschlagen gewußt hat, er hegt wohl auch den Wunsch und Ehrgeiz, seinen Lorbeeren die große Tat der Lösung des irischen Problems anzufügen. Und man fsnn im­mer noch hoffen, daß es ihm gelingt.

In dem Krieg zwischen der Türkei und Griechenland geht das Kriegsglück hin unb her, allem Anschein nach haben die Grieche»» wieder einen Rückschlag er­litten . Es geh! genau so wie im Weltkrieg, ko bald die einen, bald die andern „umgruppierten", „die Front zurückverlegten" oder einen „strategi­scher» Rückzug" antraten. Man kann auch an die bekannte Geschichte denken, der der Voinzeküppel in der Rhön angeblich feinen Namen verdankt. Um nämlich beim Holzfällen die Länge der j)olgab- fchnTre zu bemessen .legten die Bewohner eines be­nachbarten Dorfes ben Schulzen Voinz auf den Stamm. Da kommt plötzlich einer ins Rollen. Boinz hält sich fest an und kollert den Berg hmnn- ter. Da schrien die Zuschauer: Voinz obe, Boinz imge, Boinz hats Hart verlor'»»". So ifts auch hier, bald ist der Grdschr oben bald unten.

Goldttres Orbtmsjubiiämn.

o ergänze non Sonntag ist gewiß mich wiederum allen Zeitnehmern zu einem solchen Born heilender Freude ge. worden. Schon in facher Morgenftundc überrasch!? die Musikkapelle der Stadt Sigmaringen den hohen Judita! mit eilrem moblßelrmgenen Konzert mn Klostechof unl weckte damit frohe Festesstmrinuiig. Die kirchliche Feie- hatte aahlreifhe Teilnehmer aus dem Ordens, und Wel! klerus — darunter den Hern» Domkopilular Dr. Rösck als Vertreter des Hochw. Herrn Erzbischofs von Freiburi und den Hoch«. Herrn Erzabt von Beuron — sowie bi' Spitzen der sèasitrchen und stsdtischeu Bchösdeu SiMua rmgms eesfammelt Auch die Stadt Fulda hatte es fki nicht nehmen l^fsn, m bes Herren Ctodtültesten Augus Müller und Fabrikbesitzer Richard Schmitt ihre Vertrete zu schicken. Sc. Kgl. Hoheit der Fürst von Eizorcr^ingej hatte schon mehrere Tage vorher fern lebhaftes Dedauen ausgefproches, daß eine dringende Reist ihm die Ter! nähme an der Iu^Asomsscier unnrözlrch nrsche. Un, 1 Uhr begann die Kiorgsich« Frier. Die Phantasie aus te OrHÄsonate Op. 181 von 3. Rheinberger, künstlerisch vo Knie! durch Herrn Chordirekior Hoff vorz-etragen, leite sie ein. Der hochw. P. Provurzial TheophU Witzel nah die Fmiktionen des Iubiläumsrüiw vor. In der Festpr digt führte P. Definitor Bertrarid (München) aus, daß dem fünfziWährigen Ordensteben des Hochwür diäten Her Jubilars besonders ein Wort in vieist^-m Echo am stäi sien strts miebernkige: „Alles Gott zuliebe"! die Gefüt des Jubilars an seinem goldenen JubelUige chaesklerisiei er mit den Etichworden: dankbare Freude, demütige U Zulänglichkeit, vertrauensvollle Bitte. Es war ein w«( voller Augenblick, als der greife Jubilar nach dem Po tifikalamt an die Stufen des Altars schritt, um seine v fünfzig Jahren abgelegten lMigen OrdmsgelWde in I Hände des P. ProvinziÄs zu erneuern. Mit feiertichl Ts Dsum und den» Finale aus der Orgelsonate Op. von Karl Piutti errdete di« liturgische Feier. Tine si strnrmungsvolle Franzisknrandacht — zugleich als Abschi der fünf auf das Fest der Stigmata des heilig«» Bad FiEzisiüs vorbereitrnden Sormtage — untre Asiifb Er. Exzellenz und eine begeisterte Fr«<ZiskusprMgt i P. Amandus bulzböck — des üiiWâhk^n Be^M und Sekretärs das OrdrvsHonerals — bsMofstn । Ädend dis kirchbche JubLäimirfeier.

Ein im Refârmm des Klosters üaronftaliete» Fes führte am Montag nachmittag 3 Uhr die Hervsn G< , kichen der Urngâng -nsasnven, die der Feier am So .tag nicht hatten beiwohnen können. Im Mittelpunkts Programms stmrd ein Vortrag des Frater Eâ's! O. F. M. über die Fr«Hlsk«nenmifsiouen suf h«, Phi piwen. Die Erfolge, die die Missionare seit è«n 3< 1575 dort errett haben, getzaren mit »u öem Storr« sien, was die Missionsgeschich!« MifMwÄsrn hat. t R«ih« von Okchesterstücken, «usgeführt eon b«n d Herrn Chsrdirektor Hoff, Herrn Lchrrr Arrndt und Fr«!èr ©abharb O. S. B. (Beuron) »ich Herrn Theil! Weßel (Karlselche) »rrsiörktc-n FsatresèLiesiM rahi den FcftaA ftwrirsungsroll ein. 6e. Exzellenz $rid den A«w.1r^en selbst m den H««ptzügA das MK b Mfzr«ährchrn OrdÄislebe^s mit ^, TrL erarsöse Mi^lheitrn aus der Üefè^tt^eit des Kirlt-örtoM^es. Schluß WU'èn dem h-shrrr Jr^iisr im N-n^n des ss» don Wöütlsrus buch den hochW. Herrn Dourksp^rchir 5 kn ll«m«n der Orssnsproslnz dusch dra^hachw. ?. viszürl Theophil Witzel die »ärmsten Glückwunsch« a forschen.

Als erster von den za-hlreichen Glü-Hsünkchrr» au «tt«H «Ad iteiHfi Well tsas sthon am 7. b. M. am granart Sr. Heiti^eit des Papst«» BeRsbitt XV. ein in dArtschrr Lebersetzung sslg-nde« Worttau! bei: Hcvorstshr-rchen Foer des fjr^ißlteH ^vahrestoses 5 heiligen Ord«rsprofcß Kiinjdd Dir der Hl. Baier frei H«^MS Glück und druckt mit Dir Seit dem Herr Tiefen Erssls besondeoer Gnade. Als Sentit Rim testen Siebe und als Unterpfand himu-Lschrr Vr gfei (yenbit er Dir aus $o2em Herz:« den »V»no ' Segrs. Kaâ«! G »f? «

A»if Anordnung des Hschw. Herrn Wichs' hielten Anweisung seit Wirkung vem 1. L d. J. Herr Kaplan Valentin Hâüs in A?r (Kreis Kirchhain) »!s Aaplon t« ^heie»?, Kaplan Iulius Mähler in FLeden «ls ^ap Anzefahr.

In der Sitzung dss ArbèitssuZfchnsi^s tlumspartri in» Reg^Dez. Ksfssl vsm 16. ^ep' wurde an Stelle deS feifèe-.igen Bsrsitzrnd» ArbeitsLusschuffks Direktors Par^eller, brr ur lastung gebeten hatte, Herr Studienzeit ^^f^ wählt. Herr Parzeller ikeibt de»n Arbeit'««» als Mitglied erhalte»».

In der Klosterkirche am Frauenberge sich ant Porigen Sonntag nadjiuuiag ordentlich viele Mitglieder des drrUen ! von» heilige»» Franzrskus aus ^tâdi

Land eirigeftrnden. Galt, es ^ doch einer v Ehrung der Jubilare, bte 2d unb 50 Jai genannte»» Orden angehorerr. Ter Patrr G sonnte besannt geben, dag 6 Mitglied' golbenc und 130 das silberne Di jubiläum begehen sonnte«. Den erstere ben nach Erneneruug der Gelübde ein entipr Bild mit ihreul in Cvldfchrist eingetragenen überreicht.

Es ist ein emzigartiges Vorrecht der kathollsäM» Kirche, aiHlj in bitteren Tagen äußerer Not ihre Feste in leierbcher Stille unbeirrt weit« zu begehen: unb rrr-er von ^ugcty auf das Glück hak, an der Har^ der Kirche seine Ertzeuzrit zu durchivanÄern, dem melden diese Festürge immer ein Si'brrguell der Freude bleiben.

Die liturgische Feier des goldenen Ordensjabilsums 5r. Ez-rtleoz des Hschw. Herrn Lrzblfchojs P. Disuy- M- ächter str der Kloftrrsirche Gorhrim (SigararNMg)