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den Dechern in ^eve und Freundschaft schwelgende gefährlichen Auswirkungen hineinzuziehen. Selten er- aoaste der verbünderen Heerführer und doch vollzog scheint der Hunger allein. Auch in Rußland hat sich sich bereits unter der Decke ein Abrücken der Briten mit ihm die Seuche verbunden. Die Cholera tritt in " r' L'- immer madifenber Stärke auf, und der Tab hält eine

furchtbare Ernte. Die unmittelbare Ursache dieser Schrecken ist elementarer Art. Menschliche Erfindung

von den Franzosen. Oft und oft haben in den letzten Monaren sich Gegensätze zwisä)en London bemerkbar gemacht, in der Poesie und in

und Paris

den Reden

^...»..^ H^...^y,, ... ^^ ^^.i|v^ vujiwui in ciciuuuiuivr Xiu. aneiqujiiaje Kiqinoung

der ^toatsmonner klangen Anklagen und Zwistig- ist nicht imstande, den Himmel zu öffnen und Regen teilen; man hat diese ZwiichenfäUe mit Rech! als;zu senden, wenn Wind und Sonne Hitze und Dürre vorläufig belanglos hinzustellen versucht. Aber den-- verbreiten. Wenn man aber auch das bolschewistische voch ist erkennbar, daß England bie Vertrauiichd.il mit s Regiment nicht direkt verawwortüch machen kann für Frankrerch allmählich abschutleU, daß es einen Weg ^ie schwere Not, so ist doch sicher, daß die umer bleiern hidjt, der es aus dem ©leise Frankreichs lenkt. Dw Regime eiiigeireiene wirtschaftliche Verelendung, Re Politik des Obersten Rates zeigt fast in jeder einzelnen - Zerrüttung des ganten VoSsorganismus das Uaglüd Entscheidung das Ergebnis langwieriger Stampfe. Die m namenlose Weise ftei^n. Die Vernichtung der gemeinsamen Interessen sind allmählich verblaßt und Industrie, die Zerrüttung Les Verkchrswesens, die überall kehrt sich bereits der Sonderstandpunki jedes-Zerstörung der Mögiichkeilen des Güteraustausches einzelnen Staates hervor. Dcuuich zeigt dies zurzeit zwischen den Landesteilen unb mit dem Ausiarrde, das der heftig dixlomalifche Kampf, der sich wegen des, alles fällt auf das Schuldkomo Les Bolfa-uvtsmus. Frânsverlrags von Sevrcs abfpiert, der Re Ver- - Wer hätte vor dem Sirteg je gedacht, baß 'eines der hälfst zwischen der Türkei und den Ententcstaateu ' reichste und volkreichsten Länder Rr Welt, das im= emfchlreßlich Griechenland regelt. Die Eifersucht der stanze sein müßte, anderen Völkern von seiner Fülle beiden Haupttroger der Entente kommt da UEl'.ch ah^geben, heute gezwungen tst, Las Mitleid Kr Meilsch- zucn Vorschein, der griechische Sieg kommt den Fran- iheii anzuruien! Deutschland ist eben in Not, wir sind roseii gar mcht gelegen, während England ihn freudig sfacher vom Hunger Rdroyt. Brot sönnen mir mch wgriigi und die Türkei fchließlich doch aus dem Zant ,gân, wohl aber tonnen mir bclfen mit den Mitteln

beiten eiey r noch Nutzen zieht und mit wenigen l ^ise-rer Heilkunst, mit ArMÄnitteln und Aerzten, Einbußen sowohl in Europa wie in Asien sorldcftehen s damit nicht durch Krankheiten und Seuchen umkommt, was dem Hunger entgeht.

vorläufig belanglos hinzustellcn versucht. Aber den

wird. Auch Die europäische Politik zeigt in scharfen Umrissen die sich erhebenden Gegensätze. Die Haltung Englands gegenüber dem Schicksale Oderschlestens ist ein koi.s' quent fongeführter Widerspruch gegen Frank­reich. Man kann sogar sagen, daß ORrfchiesien ohne England bereits für Deutschland verloren wäre. Aus den bekanntgewordenen Protokollen über die Verhand­lungen des Obersten Rates im Jahre 1919 geh! klar hervor, daß Lloyd George bereits zu jener Zett im offenen Gegensatz zu Clemenceau die Atttrelung Ober- fchl siens an Polen verhinderi und eine Voitsavstun.

^P X ?H M^<m ^4^^ durchgesetzt i)Ol. Sn^anö .^,..U1|U^ K£UJ| |0 HlUöe ^ajinungen geruupii ijuiieii. schnalle fchoii zu jener Zeu eine allzu große ödjwa» Grhecheiüand hat mit feinem Sv ge zunächst das ihm djiing Deurschlanös ^i oerginbern. Wie weil es jetzt - - - ' -

t^i der GiUfdjUbimg sei mm Standpunkt treu bleibt

____ .. -. r ... , . ,. - , , Smyrna sich gesichert und den Teil Thraziens, der und voraus beste.)., baj über Oderschiestens Schicksal ß$ mi efn M^ zwischen Bulgarien und das bischen das Ergebnis ^rjßoltsabft maßgebend fern T-irker cinf^iebt, das noch die neue Karte von Europa io^., wirü sich ja bmd zeigen, oder selbst wenn e» wie i verzeichnet. Ob mit dem Siege Griechenlands der |d)orr so oft, zu einem faulen Kompromiß rammen iM^ beendig: und die Streitfragen endgültig erledigt sollte, ver E^c^atz bleibt. Es muß eine Zeit tom«|p^ laßt sich mcht mit Bestimmtheit sagen. Es kommt men und sie laubigl sich schon in bjklen Erscheurun- fxirauf an, wie ecr gesamte Islam sich stellt und ob gen an da das gefturre Gleichgewicht Europas wie- ^a5 Bündnis der Türkei mit den Bolschewisten unb ^ ui «-ne natürliche Lage zurückgraoiliert. Je eif- Rußland sich noch auswirkt. C...' ' ' "

rrger Frankreich trachtet, die grsä-ehenen Umwälzun- griechischen Siea naiürfid) erfreut.*' C..' ~...,. gen für die Acehrung Los eigenen Machtbereiches zu ^ immer noch dahin, die Türkei, wenn möglich, aus nutzen und die Kräfte in Europa zu seinen Gunsten Europa hinaus zu werfen, mlâstens aber die Meer- Mi verschieben, desto kräftiger wird der natürliche Aus- engen von Konstantinopel und die Dardaneller, zu silstag gegen das einseitige Uebergewicht einer einzei- neutralisieren und der Türkei den Schlüssel zu diesen oen Macht, «o futbet der überschaumend.' Herrschafts- Wetttüren aus der Hand zu wißen. Eine Zeit lang

der in eine natürliche Lage zurückgranitierl.

drang Frankreichs durch sich selbst eine Korrektur, die

ihm Grenzen setzt. Vorübergehende Erfolge können Lwrüber nicht täuschen. Ueberfpamumgen der staat­lichen Machlidee führen immer in die Fluten einer Bercsina. Das ist auch ein Trost in diesen dunkien Tagen Deutschlands.

Für Rußland

sind schltmnie Anten im Anzug, eure Hungersnot steht rar der Türe und bedroht Hunderttaujeirü« mit dem Leben. Eine sengende Dürre, die von den Norddergen Schottlands bis nach Asien hinein ihre Fittiche aus- dreitel, hat sich in den Gegenden um Wolga und Ural

Seiner verheerenden Fackel gesteigert. Die Ernte in diesen ®; bieten entweder gänzlich oder bis auf rrlich R^ste zu Grunde gegangen. Nicht die geerntet worden. Was die Dürre übrig

Auriaui gelassen

hat, haben Brände vernichtet, was diese nicht erreich­ten. Haben die Heuschrecken g.1 fressen. Der Bauer, der teils aus Nor, aus Mangel an Ackergeräten, teils aus Verdruß über die Anordnungen und gewaltsamen ihequifnionen der Sowjetobrigkeil, vielfach nur soviel Ackerboden bebaut hat, als er glaubte für diu Lrnäh- neny seiner Hausgenossen und feines Viehes notwen­dig zu haben. Hat auch das nicht geerntet. Er schlach­tet sein Vieh, weil er oft nicht einmal mehr Wasser genug in dem ausgedörrten Boden findet, um es zu tränten. 3n den deutschen Wolgakolonien seien, so wird berichtet, 70 v. H. des Bodens angrbaut worden. Aber alles ist zu Grunde gegangen. Für die Winter- monate droht der furchtbarste Hunger, und jetzt schon setzt sich ein ganzes, nach Millionen zählendes Volk in Bewegung, um in den Nachbargebrete.l Nahrung zu suchen. Lebensnöte, wie sie in den Zeiten der Völkerwanderung aus dem Innern Asiens her die Menschen in Bewegung setzten, sind eingetreten unb bedrohen röcht nur das ganze Rußland mit Verderben, ihre Wirkungen sind mög­licherweise stark genug, auch die Nachbarländer in ihre

stanze jein rnüßle, anderen Völkern von seiner Fülle

I In dem Krieg zwischen Türkei und Griechenland haben dre Griechen unstreitig einen Erfolg errungen.

! Das Hcer Kemal Paschas wurde über Erteschehir Hin- ; ausgebrängt, und er führt sich nicht einmal in seiner Hauptstadt Angora mehr sicher. Gnechenland hat damit den Knotenpunkt der zwei Eifenbahnen inne, die in Kleinasien ohnehin schon dünn gezogen sind, «Ler Lahn, die von Angora nach Konstantinopel und idie zur großen Bagdadbahn führt an die wir

Deutsche einst so große Hoffnungen geknüpft hatten

im Frieden von Serres zuAsprochene Grbret von

Es tsa mt

England ist über den

Sein Plan geht

;war Engiluid ernstlich in Sorge, ob die Kematisten, d. h. die in der Stadt Angora tagende nationalgestnme türkische Gegenr-gierung die Halbinsel Jsmid den Griechen abnehmen und damit unmittelbar Konstanti­nopel bedrohte. Dort üben nämlich z. Zl. tatsächlich die Engländer mit den übrigen Verbündeten die über* Herrschaft aus. Ob jetzt den Griechen der Kamm so geschwollen ist, daß sie selbst nach Konstantinopel wollen, um das alte byzantinische Kaiserreich wieder auszu richten, wird man ja bald sehen.

Lin MahnWNt der Hschw. Herrn Bischofs.

Der Hochw. Herr V^chof von Fulda erläßt folgen, des Hirtenschreiben:

Geliebte Diözesanen!

Zu den vielen und großen Sorgen, mit denen wir und unser Vaterland in dieser furchtbaren umb schicksols- schroeren Zeit zu ringen haben, tritt infolge der schon so lang anhaltenden Trockenheit die bange Sorge, ob die Mehrzahl des deutschen Volkes im nächsten Winter auch nur die notwendige tägliche Nahrung haben wird.

Trotzalledem herrscht in weiten Kreisen des Volkes immer noch ein geradezu kopfloser Leichtsinn, eine Vergnü- gungs- und Verschwendungssucht, eine erschreckende Gott­losigkeit und freche Sittenwidrigkeit.

Ich rufe daher allen, die es angeht, mit heiligem Ernsts und herzlicher Liebe zu, kehret zurück zu Gott in reumütiger und bußfertiger Gesinnung, befleißiget euch des wahren Lebens ernstes und eines echt christlichen Wandels.

Wir haben also allen Grund, uns in inständigem Ge- bete an Gott unfern himmlischen Barer zu wenden, bamü er die furchtbaren Hemsiuchmisen âvende und aus dem

zeitlichen unb sittlichen Wende uns hervusfuhve und r noch schlimmere Züchtigungen über uns fommen. 2 denke ). B. an verheorvrrds, ansteckende Krankheiten, i denket der Worte des Bußpredigers des Alten Bun! Suchet den Herrn, da er zu finden ist. Rufet ihn da er nahe ist. Der Gottlose verlasse seinen Weg der Frevler ferne Gedanken und er kehre zu dein H< zmück, so wird er sich feiner erbarmen und er st zurück zu unserm Gott, denn er ist gar sehr bc zum Verzeihen." (Esmas 55, 6 f.)

Ich ordne daher folgendes an:

1) In den hl. Messen ist bis zum Eintritt andl Witterung an Stelle der bisherigen oration imperato ( 13) bie oratio ad Meirdom pluoiam (Nr. 16) einzuke (auch in feftis I. d.).

2) Nach der Predigt und nach jeder Pfarrmesse ist nachstehende Gebet sowie 3 Vaterunser und G-egri feist du Maria zu beten: ebenso bei den NachnUtt, andachten.

Lasset uns beten! D Herr! Erzeige uns c big deine unaussprechliche Barmhsrzigteit, daß du von allen Sünden erlösest und zuHleich von den Stra ute wir dafür verdienen, errettest Verschmähe n ! allmächtiger Gott, d in Volk, das in seiner Bedrän, zu dir ruft, sondern laß dich versöhnen, komm' in unserer Trübsal zu Hilfe und schenke uns allen Geist der Einkehr und Buße, um der Ehre deines mens willen. D Gott, in dem mir leben, uns bewe und sind: Verleihe uns den so notwendigen Regen, mit wir, durch zeitliche Hilfsmittel unterstützt. 1 vertrauensvoller nach dem Ewigen trachten. Durch i feien Herrn Jesum Christum deinen Sohn, der mit lebt und regiert, in Einigkeit des heiligen ©erstes, ( , von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

3) Den Herren Ktrckxenrektoren wird es Überla da wo es den örtlichen Verhöttnissen entspricht, beson Bittordacht m abzuhalten.

4) In Predigt und Christenlehre ist unter eindr i lichem Hinweis auf die ewigen Wahrheiten zum Leb ernst, zu wesentlicher Einschränkung der Vergnüann Tön re. Spork- und anderer Dcreinsfeffe, tum Bef des Gottesdienstes und zum Gebete immer wieder ermahnen. ____

Diörele Fnida.

Im Kirchl.Amisblatt teilt der hochw. Herr Bi dem Diö^fonlUrus die Ernennung des Hrrm Re, Dr. Schreiber zmn Bischof des wiodererrichdelen ! tu ins Meißen mit und sagt dabei:Mein un­ganzen Diözese heißer Darik für feine während 22 3 in bin gebender priesterlicher und priesterbitderrder tigert der Diözese und der Kirche gHeiftden Dii und unsere innigen Gebete und Wünsche werden Erwählten des Hl. Vaters in sein neues, schwier und verantwortungsvolles Sinti begleiten."

Die Vereidigung des neuen Vifchofs von Ale hat in der vorigen Woche in der Bonifotiusgrust f gefunden. Vor dem Bischof von Fulda legte der i Oberhirt den BischosÄNd ab. Amvcsend waren i auch Pretc nvtar Domdekan Skala von Bautzen der um die Wiedererrichtung des Bistums Me durch die Erforschung der geschkchttichen und rechtli Grundlagen sehr verdiente Md-mptoristenpater $ aus Bautzen.

An een Priesterexerzitieu der ersten Abtei in der vorigen Woche nahmen mit dem Hochwürdss Her'n Bischof 60 Priester teil.

Ernannt wurde vom 1. Juli an der Diözesan, ster Anloo Paul. Registrator des Bischösl. Gew vikarials, zum Kaplan der Mchoelskicche in Fuld

Ler Konviklsosiisteni Joseph huhn, Triestes Diözese Fulda, Sohn des Herm Lchrers Huhn Kämmerzell, hat an der Universität Münster fein p logisches Staatsexamen in Latein und Griechisch obere Klassen mit Gut bestanden.

Eine erhebende Feier fand am vorigen Dienstw der Vomsotiuogrust statt. Prinz Blag om Sachsen fe in Gegenwart seiner hohen fürstlichen Derwcmdien siiö. B rieft erjubiläum. Die Feier, bei der Hochw P< vom Frauenberg Asisitenz- und Leoiteodienste verfahsn Alumnen des Priesterseminars ministrierten, wurde Herrlicht durch die weihevollen Gesänge des Donicf durch eine vierstimmige Messe von Singenberger, i oiersiinMliges 2JiDielt von Haller und die herzerhebe Melodien der Messe vom hl. Bonifatius.

Nach dem Evangelium bestieg der ehrwürdig Prii greis Pater Sebastian von Der, Benediktiner Klafters Beuron und ehemaliger Erzieher des Iubi die Kanzel, um in herzerhebender Weise die Leder des Tages darzulegen. Er erirmerte an den ZÄn