für die katholischen Gemeinden staffel
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Wochenkalender.
mittag. 26. Juni. 6. nach Pfingsten. Johannes und Pautus, M.
iontap, 27. Juni. Ladislaus, König; Crescenz, B. u. M.; U. L. yrau v. d. immerwährenden Hilfe.
ienstag, 28. Juni. Leo II., P. Vig. d. Feste- Peter u. Paul, ittwoch. 29. Juni. Petr »r und Paulus, Apostel. onnerStag, 80. Juni. Pauli Gedächtnis.
reitap, 1. Juli. Fest des kostbaren Blutes Unseres Herrn; Theobald, Einsiedler.
amstag, 2. Juli. Mariä Heimsuchung; ProzessuS u. Martinianus, M.
" """ s ”"' 1 " ' '' ■ ■■■■......I.................. Sechster Sonntag nach Pfingsten.
sEvangel. Mark. 8, 1—9.)
In jener Zeit, als viel Volk beisammen war, und ! nrch.S zu essen hatte, rief Jesus feine Jünger zu- mmen, und sprach zu ihnen: Mich erbarmet das Volk; :nn sehet, schon drei Tage harren, sie bei mir aus, ti£ haben nichts zu essen. Und wenn ich sie ungespeisei ich Hause gehen lasse, so werden sie auf dem Wege ^schmachten; denn einige auS ihnen sind weit herpe. immen. Da antworteten ihm seine Jünger: Woher ird jemand hier in der Wüste Brot bekommen nnen, um sie zu sättigen? Und er fragte sie: Wie el Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben. Und er saht dem Volke, sich auf die Erde niederzulassen ann nahm er die sieben Brote, dankte, brach sie, und rb sie seinen Jüngern, dah sie vorlegten: und sie gten dem Volke vor. Sie hatten auch einige Fischlein: rd er segnete auch diese, und ließ sie vorlegen. Und ! atzen. und wurden satt; und von den Stücklein, die rrrg geblieben waren, hob man noch sieben Körbe ’H auf. Es waren aber deren, die gemessen hatten, i viertausend; und er entlieh sie.
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In Uampsesrüftung.
t der Grabkammer der hl. Domi- tilla zu Rom sieht man auf einem Tllch drei Brote und einen Filch. Der Fisch, der in den Katakomben eine große Rolle spielt, sinnbildet den Heiland und die Broe das >enl des Altars. Das Wunder der
»owermehrung im Heutigen Evangelium ist auch ne Anspielung auf die hl. Eucharutie.
Damit habe ich dir schon die stärkste und wirk w ie Waffe onceueutct im Kampfe gegen tue Begier- chtcit. Die Flucht allein sann uns nicht helfen, er Leiden, chaft muß der Kampf angesagt werden, enn so sagt die bl. Schrift: „Des Menschen Leben ein Kamps". Gerade wenn es sich darum handelt, err zu werden über die Fleischeslust, über die tie- jchen bliebe, grabe auf vielem Gebiet setzt derKampf n, ein Hecher, ein unerbittlicher Kampf, ein Kampf ne Pause, ohne Friede, ein Kampf von den Tagen r Entwicklung bis an den Rand des Grabes. Willst
du ein Weichling sein und diesem Kampf aus dem Wege gehen? Willst on ein Feigling sein und kampflos die Waffen strecken und dich gebunden dem Tyrannen der Fleischeslust überlassen? Nein. Wenn noch ein Funke von Mut in dir ist und ein Rest von Ehrgefühl, dann steh hin wie ein David un kämpfe gegen den Riesen der Fleischeslust. Allein freilich kannst du nicht kämpfen und deine eigene Kraft wird dich betrügen.
Eine Rüstung mutzt du anlegen, eine heilige Rüstung, eine übernatürliche Rüstung. Und das erste und glänzendste Stück in dieser Kampfesrüstung ist das hl Sakrament des Altars. Der jungfräuliche Leib Jesu, gegenwärtig in der hl. Kommun on, kühlt und dämpft die niedrige Leidenschaft und flößt Lust und Liebe zur Reinheit ein. Nur darfst du dabei eines nicht vergeffen: seltene Kommunion ist ein Tropfen aus einen heißen Stein; ö tere und würdige Kommunion dagegen ist ein Wasserstrahl auf einen Funken. Warum, meinst du wohl, haben Aloysius, Johann Berchmanns und die übrigen Heiligen, besonders die Jugendpatrone, die hl. Kom- munwn wöchentlich und tägl'ch empfangen? Warum glaubst du wohl, daß die Seelsorger und Beichtväter ihren Zöglingen die öftere hl. Kommunion so nach- drückl ch empfehlen? Weil sie aus Erfahrung wissen, daß nur die öftere Beicht und Kommunion einen Menschen, zumal in den stürmischen Zeiten der Jugend, über Waffer halten kann.
Manchen Engel gibt es landauf, landab, in Stabt und Dorf, manchen Engel der Reinheit, unberührt vom Gifihauch der Unstttlichke-r: aber es gibt unier diesen Engeln keinen einzigen ohne öfteren Empfang des Brotes der Engel. Freund, wie steht es bamti bei dir? Bist du vielleicht lau und gleichgültig im Empfang der hl. Sakramente? Dann würde es mich nicht wundern, wenn du desto eifriger bist im Sündigen, desto schwächer gegen den Stachel des Fleisches. Blst du aber eifrig in diesem Stück, so freue dich und bleibe beharrlich. Wenn es noch nicht geschehen ist, so laß dich anfnehmen in das Männer« ober Jugend-Apostolat und mache die Monatskommunion mit. Und ob du Mann seist oder Frau oder Jüngling oder Mädchen, der Heiland wird dir den Sieg erstreiten.
Eine weitere Waffe im Kampf gegen die Schlechtigkeit ist der Gedanke an Gottes Allgegenwart. Du kannst ja nicht im Angenblick der Versuchung immer gleiy in die Kirche gehen und vor den Tabernakel knieen und zum Tisch des Herrn gehen. Was kannst du aber immer und überall, bei Tag und bei Nachr, allein unö in Gesellschaft? Du kannst in dir auf» irischen das Gedächtn s an den unendlich heiligen Gott, der alles sieht und weiß, auch was »m geheimsten Kämmerlem deines Herzens vor sich geht. Ü)ht dieser Waffe hat Susanna, ob sie auch nur ein schwaches Wew gewesen ist, die beiden Unholde zurück ^schlagen und die Palme der Treue erstritten. Es wollten diese erbärmlichen Wichte, diese kahlköpfigen Wüstlinge die ahnungslose Susanna, Joachims Ehefrau, zum
Ehebruch verleiten. Fein hatten sie das Netz ge ponnen, schlau ihren Anschlag eingefädelt. Du siehst, sprachen sie, wir sind hier allein; tu also nach unserm Begehren; wenn nicht, so werden wir beide Zeugnis ablegen, d ß wir dich auf einem schlechten Umgang angel »offen haben. Da seufzte Su'anna und sprach: «Ich bin bedrängt von allen Seiten: tu ich auch eurem Verlangen, so ist es mein Tod, tu ich es aber nicht, so kann ich euren Händen nicht entrinnen: doch lieber will ich ohne dre bö e Tat in eure Hände fallen, als sündigen wider meinen Herrn". Tann schrie sie aus Leibeskräfien und es kamen die Diener herbei und die Schandtat unterblieb und Su anna ging keusch wie ein Engel aus diesem ungleichen Kampfe hervor.
Ja, der Gedanke an Gott und das Geb»t in der Stunde der Versuchung führen zum Siez. Naht dir cm Unhold in Gestalt eines Verführers oder einer Versührerin oder in Gestalt abjchenlicher Regungen und verdorbener Pganta iegebilde, mache kürzet» Prozeß mit ihm. Sprich ein kerniges Stoßgebet, z. B. „Mein Jesus, Barmherzigkeit," oder bete das kräftige Vater unser und das ltltenrve>ße Gegrüßet seist du Maria — und die Versnchung roitb am Panzer deines festen Willens abprallen.
Soll ich sagen, daß du auch an die Mutter Gottes denken sollst? Nein, das brauche ich nicht zu sagen, es sagt es dir dein katholisches Herz, bein katholisches Fühlen und Denken. Ein Herr von Bildung hat seinem Seelsorger auf dem Stet bebette erzählt, daß er in seinen heftigen Versuchungen immer dieses Gebet gesprochen habe: ,0 Riaria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu bir untere Zuflucht nehmen." Und wmn ich nicht schon längst in der Hölle bin, fügte er bei, so habe ich es nur der Mutter Gottes zu verdanken. Bist du Mitglied einer Ma^ianijchen Kongregation? Dann wirst du den Schutz der Himmelsmutter um so nachdrücklicher ver- püren. Es ist geradezu auffallend, w e Marien« kinder über allen Schinutz unversehrt hinw.'gko.nmen.
Auch der Gedanke an deine eigene Mutter kann dir gute Dienste leisten, ob sie nun noch lebt oder von drüben auf dich niederschaut. Jy habe meine Jugendzelt in einer sehr schlüpfrigen Stadt zugeb>acht, erzählte mir einmal ein geistlicher Herr; daß ich aber rein durchgekommen bin, das macht dec Gedanke an die Hölle und — an meine Mutter. Sieb, das sind mächtige Waffen, gegen welche all die Boc« träge und Ausstellungen und Lichtbilder nichts sind als schwache Strohhalme. Diese übernatürlichen Waffen schwinge, und du wirst einst triumphieren mit der Siegesklone des ewigen Lebens.
Der Burgpfarrer.
hrrz Jesu un) Ole Männer.
Männer wählte Jesus zu seinen steten Begketlevs tvâhrend seines Lehramtes, Rtänner tollen sein Heck- werk forlsetzen, Männe» n übertrug er sein Lehramt» Priester amt und Hirtenamt. Stehe da, wie hoch