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: Christum mrchdnoen tm Leven und tn unserer deren Gesinnung. Bringen wir also auch Opfer für Allgemeinheit, wie Christus sie gebracht hat. Ha- i wir wie Christus Liebe zur ®emeinfrf)aft! Liebe Christus heißt auch Liebe zur Jugend und zu den ndern. Halten wir besonders an dieser Wahrheit t im Kampfe für die Erhaltung der christlichen hule. Hm zu Christus nicht allein, sondern auch 1 zu seiner Braut, der Kirche. Wo die Kirche ist, ist nicht Tod, da ist ewiges Leben, wo die Kirche , da ist die Wahrheit. Freuen wir uns in dieser rchtbar ernsten Zeit, daß wir Glieder der hl. kathal. ud)c find.

Zum Schlüsse der Ansprachen empfingen überall ; Versammelten knieend den oberhirUichen Segen.

An den §L Vater

urde von dem Kacholikentag nach Bekanntgabe in n Versammlungen und unter lauter Zustimmung r Versammelten folgendes Telegramm gerichtet:

Ssinor Eminenz dem Kar-inal-Staats- ikretür Gaspari, Rom. Sr. Heiligkeit Papst enebift XV. bringen ca. 15000 am Grabe des psstels der Deutschen versammelte Sa« -oliken der Diözese Fulda ihre Gesinnungen rfurchtsvollsten Gehorsams und treuer küMicher Liebe ir und erbitten inständigst den apostolischen Segen. Jo- pH Damianns, Bischof von Fulda.

Wie ein machtvolles Bittgebet erklang in allen Der- mmiungetofakn die Schlußstrephe des Bonifatiusiie- :s „D Gloubensoater, sieh die Not", von Taufenden 'slmgen, a.s stimmungsvoller Abschluß des ersten uldaer Latholikeniages.

Die nese Reichrregierung

al im Reichstag ihr Programm durch den Reichs- mzler Wirth entwickeln lassen. Verständigung, Wir- ?raufbau, Versöhnung, das ist ihr Ziel. In drei harf herausgearbeiteten Punkten gliederte er es in is Wiedergutmachungsproblem, in die oberschlesifche rage und in die allgemeinen innerpolitischen Brtrach- tagen. Für den Teil, der fich mit Oberfchlesirn be- ißte errang sich Dr. Wirth auch den Beifall der r«ch- n Seite und der „Deutschnat. Tagesztg.", welche hreibt, daß Dr. Simons leider während feiner gan- m RegierungszeU solche Töne nicht gefunden habe, ief ergriffen war unstreitig das ganze Haus, mit ltksnichme der linksten Radaubrüder, als bei Aufzäh- mg aller erfüllten und noch zu erfüllenden Friedcns- edingunKA dem deutschen Volke wieder klar vor die Kele gerückt wurde, wie furchtbar der Versailler Frie- ensvertrag auf uns lastet Jetzt, wo es gilt, die von er Regierung übernommene Last auf die Einzeifchul- TU zu verteilen, werden auch die leichtsinnigsten Volksgenossen es bald fühlen.

Um den Bestand des Deutschen Reiches, das Eigen­eren des belügen Volkes zu erstatten, hat sich die Regie- img zu drm schweren Schritt entschlossen, das Loudo- er Ultimatum «mzunehmen, hat in chrlicher Weife ge- ’igt. daß sie auch die darin enthaltenen chwrren Be- lngungrn erfüllen will, tigern sie die erste Milliarde joldmark abgeiiefcrt und die übrigen Termine für mtwaffnung, für Aburteilung der „Kriegsverbrecher" nd was sonst uns der Friede von Versailles auferlegt, (»gehalten hat. Schon diese Schritte haben das Aus- md defriÄtigt; nicht nur wegen des wirklichen kl:n- enden Erfolges, sondern weil der französische Mini- »Präsident Driarch in der Kammer und im Senat ünem Volke das Vorurteil nehmen tonnte, als sei )eutf<f)4anb ein böswilliger Schullmer, der zwar zahlen 4nne. aber die fruchtbaren Verwüftungrn in Nord- «»nkrelch nicht wieder gut machen wolle. Das hat ^streitig zu einiger Erckspamnmlg der allgemeinen iage und zur Herbeiführung des endlichen Wellfrie- ^ns belgetragen. Den unverfönlichen Nationalisten in rrankrelch ist damit ein Teil ihrer Hetz gründe ge* oii-irren, o re _Stellung der vernünftigeren und verfön- icheren Kreise ist gestärkt worden. Zwar sind die ereits e^igA^ Neten Scucktionen noch nicht arrfaehoben, a 6«mM- «ft in der demnächst stattsindeân Kon- erel^ der Oberste Rat entscheidet. Immerhin ist aber m ^etl der eingezogenen französischen Mannschaften «s Jahrgangs 1919 entlassen und sind die reitenden Lruppen in ihre Garnisonen zurückgezogen worden such in der Wiederaufbaufrage ist ein Umschwung ingetreten, da sowohl der dafür bestimmte Minister toudteur wie Briand nicht nur die Lieferung von '5 00(i deutschen Holzhäusern und anderer Baumateria- ten, sondern sogar der Beizrchrmg gelernter deutscher lrbeiter das Wort geredet haben. Aus diesem Wege

^1 f1^*^ die Mittel für die Entente leichter usbritMn, als durch Barzahlungen. Die Mitarbeit

beim Wiederausbou wird auch mehr zur Versöhnung der ^gensätze und zum Abbau der feindseligen Etim- mung beitragen, als alle Reden von Völkern rbrüderuvg.

Aus den Wiederaufbau kam auch der neue Wieder- aufbauminifter Rathenau zu sprechen. Wenn er an- erkennt daß in Frankreich 3,3 Millionen Hektar Lan­des verwüstet, 370 000 Häuser beschädigt, davon 300 000 vollständig zerstört sind, daß die Schulden des Landes ungeheuer gewachsen sind und seine Han­delsbilanz eilte psfswe ist, so erweckt dies gerade beim französischen Volke ebenso Befriedigung, wie die An- erkennmrg, daß es dem Lande ernst fei mit dem Wie­deraufbau; denn es habe aus eigener Kraft 60 Prozent der Lokalbahnen und Brücken, 30 bis 40 Prozent der Fabriken, 6 Pri^rü der Bergwerke und 2,5 Prozent der Hüustr wieder ijerg^ftellt Für uns in Deutschland die den raschen Wiederaufbau Ostpreußens erlebt ha­ben, scheint dies zwar eine nicht besonders große Lei­stung zu sein. Aber Rathenau rechnet eben mit der französischen Volksseele imb mit der geringeren Dr» gamsations- und Arbeitskraft der Franzosen. Darum machte er auch den schönen Vergleich von der Wunde des Königs Amforlas, die nur durch Berührung mit der hl. Lanze, durch welche sie geschlagen war, auch wieder gcheilt werden konnte. Das durch deutsche Truppen verwüstete Nordfrankreich wieder hergeftellt durch deutsche Arbeit. Rathenau vereinigt übrigens als Techniker, Philosoph, VoÄswirtschafller und Schön- geift in seiner Person soviel« Eigenschaften, Kenntnisse und rednerische Fähigkeiten, daß fein Eintritt in das Reichsministerilnn als Gewinn für dafelbe ^trachtet werden muß. Das war der allgemeine Eindruck, den der Mann bei feiner „Jungfernrede" machte. „Der beherrscht seine Sache; der weiß etwas." Das Ein­treten eines so allgemein anerkannten Fachmannes und Leiter der größten Clektrizitötsunternehmungrn der Well für die Erfüllung der deutschen Verpflich- tuncun wird chm leichter Gehör verschaffen in den Frax^n, die nicht erfüllbar sind. Es ist ja in der Tat furchtbar, was das deutsche Volk aufbringen muß, um die jährlich notwendigen 37a Milliarden Goldmark — einschließlich der 26 Prozent Aussuhrabgabe — an die Entente zu zahlen. Eine weitere Erhöhung schon be­stehender. und die Einführung neuer Steuern ist un- abwcndbar. Die Rolxell des deutfchen Volkes fängt jetzt an. Aber trotz alledem darf der Pessimismus, die Niedergefchlageicheit nicht die Herrschaft erlangen. Es hat kaum eine Generation in der Geschichte des deutschen Volkes gegeben, die nicht harte Kriegszeit hatte durchwachen müssen. Schon oft lag das deutsche Vaterland gebrochen am Boden, und immer wieder schöpften unsere Voreltern aus dem Wauben an die Zukunft der deutfchen Lande den Mut zu neuer Arbeit. Und reich sahen sie ihre Mühen und Anstrengungen, ihre Opfer und Entbehrungen belohnt. Die Lage, in der sich das heutige Deutschland befindet, ist nicht ohne Beispiel in der deutschen Geschichte. Sie ist aber bei­spiellos hinsichtlich dessen, was dem Rutschen Volke zu tun übrig bleibt, um sich wieder zu Ehre und Achtung zu bringen. Und vollends unvergleichlich ist die Doge des DeutschlatÄs von heute hinsichtlich der Größe der wirtschaftlichen tmb finanziellen Leistungen, die als Folge eines fünfjährigen, für DeutfchlarH verlorenen Krieges gegen schier die ganze Welt erfüllt werden müssen. Slbev in der Not sind Opfer an Geld und Gut immer noch leichter erträglich, als Opfer an Blut und Lebcn. Einschränkung in dem gewohrUen Lebens, genuß, einfacheres Leben, mancherlei Grübet)rungen wird die unabweisbare Folge für jeden Einzelnen unter uns fein. Die große „Umgruppierrmg", die große Umstellung muß jeder bei sich selbst querst vor­nehmen. Unser ganzes privat-wirtschaftliches Leben, unsere Verhältnisse in Haus und Familie, in Gesell­schaft und der gesamten Oefftntlichkeit werden eine ganz andere Orientierung gewinnen müssen, als es bis. her der Fall war. Wir müssen uns wieder des ân und wirklich staatserhaltenden Grundsatzes erinnern, daß jeder Einzelne ein Glied, ein dienendes Glied des Staates und der Nation fein muß, wenn die Nation selbst gedeihen soll. _____________

Die iKKZrpolitische LaZe

ist sehr ernst. Die Deutsch-Nationalen, die cs nicht verschmerzen können, daß sie keine Rolle mehr spielen und ihren früheren allmächtigen Einfluß ver­loren haben, suchen sich anscheinend dadurch zu ent- ichuldigen, daß sie mit allen Mitteln gegen den ihnen verhaßten Reichskanzler Wirth eine ilrupeüofe Hetze ins Werk setzen. Der Grund liegt darin, daß Wirth, der schon als Finanzminister durch fein lcharfes Erfassen des Besitzes sich die Abneigung der Großindustriellen und Großagrarier in hohem Maße zugezogen hatte, bei Uebernahme des Reichs- kanLleramtes sich unterschriftlich vervNichtet hat, mit

aller Kraft für die Cinlö ung der der Entente gegenüber eingegangenen Verpflichtungen einzuireien^ was natürlich nicht möglich ist, ohne daß bte Be» sitzenden in eister Linie Op er bringen. DaB strebt der Merck skanzter an, darum die von ihm an» gefünbigie scharfe Durchführung der Besitziiener, die starke Heranziehung der Sachgüier und Goldwerte. Tas ist den Kreisen der Besitzenden, die nie so hohe TiV^enden verteilten wie im letzten Jahre, wenig angenehm ins Ohr gedrungen. Man bat aus der PrvArammrede heransgehöil, daß Wirth zunächst den Uebeifluß zum Wohle der AUgemeinbrit opfern will, ehe er in die Taschen des dürftig lebenden Menschen greift. Darum die Wut und Raserei. Darum aber auch haben alle sozialgerichteten Politiker die heilige Pflicht, in dieser schweren Stunde das Kabinett Wilth mit allen Mitteln zu stutzen. Ueber den materiellen Gütern liebt uns das Leben und die Gesundheit unserer Volksgenossen. Saturn sollte man auf gegnerischer Serre frühzeitig erkennen, daß es mehr als gewagt ist, einen Ministerpräsidenten, der aerobe wegen seiner fozialpolitrschen Einstellung das Vertrau.» weisester K>ei>e genieß», stürzen zu wollen, wie es vor allem die Deutsch-Nationalen anftieben.

Ter Hochwürdigste Herr Bischof hat den Geistl. Nat Dr. jur. Franz Jo eph Müller zum General- v für ernannt. Der neue G'n.ralvikar, der seit dem. Jahre l' O2 als Generalvikarmtssekletär tätig ist steht im 46. Lebensjahre

Gotterdierntorönung.

Sonntag, 12. Juni. Dom. Vs6, 6, l/»7 u. 7 M. Um Vs7 i. d. Marienkapelle M. u. Gen.-Kom. d. Jung- iraueu-Sodalität u. 6. rdristenlehrpfl. Jungsr. t. Dom. 8 Pfarramt u. Pr., l/810 Kathedcalamt u. Pr, ’Mi M. u. Pr., */i2 sakram. A, '/.3 Bers, d Jun^fr.-Sod., 4 Pr. u. A., 7 feiert. S^iluß o. Bonifatiusoktav m. Te Deum u. Segen. — Stadlpfarrkirche. ÖV» Kom., 58/« M. u. Kom. d. Dienilmäochen-Kangre^atlon, 63/« M. u. Kom. d. Luttpsr.-LoS. u. d. ubugen chrrftenlehrpfl. Jungfr., 8 M. u. Pr. (1. Sâiulod ), 97. Pfarramt u. Pr., 11 M. u Pr. <2. Schutad.f, 97. Chr. f. d. SünaL i. d. Severikirche, 21/. Bruderschaft v. d. lebeSaniift d. Herrn, 8'/« And. f. d. Jun irauen-Lod., 4*1« tinb. f. d^ Dienstmâdchcn-Kongregalion in der Severilirche. — Pfarrkirche zum hl. Geist */«7 Kom., 7 Frrchmess«/ 8 Predigt, Amt mit Kom.,» ,5 Chr., 5Andacht. — Sodalität. V.10. — Severikirche. Sonntags '/,7, werttaasö^ Messe — Herz»Jcsu-Heim.8Hochamt m.Pr., nachmittags 2 Andacht- iMittiooch abends 8 A.) — Frauenberg. 5, 6, 67. H. 7 ITC. 8 Rosentranzm. m. Pr., 9 Hochamt m. Pr., naibm. 3 Pr., A. u. tlm.-ana f. d. Künf-Wunden.Bruderfchaft^ Abends 7.8 Heez-Jesu-Andacht mit Predigt.

Montag, 13. Juni Frauenberg Fest d. hl. AntoniuS von Padua, Bek. v. 1. Orden lÄblaßtag f. alt» Gläubiacnt. 5, 6, 6 /, u. 7 M, 8 M. m. Anrouius-A.^ 9 Festpr. u. Levltcnamt m. Aust., nachm. 3 feierliche Vesper m. sakram. Segen, abends 8 Herz-Jesu-Ändacht.

Frankfurt-Bsckenheim, a) Kapelle des St. Elisabethens krankenhauses, (Ederstr. 12): 6 M., vor derselben Aus­teilung der hl. Kom., di Pfarrkirche St. Elisabeth Elisabethenplatz (am Kurfürüenplatzj: 7.7 Di., vor und nach derselben Aus teil uni der hl. Kom., */*8 M. ni. Pr^ vor und nach der>elben Au-teUunz der hl. Kom. (nat für Erwachsene), 9/.9 Kinder ^otleSdienft m. Pr. und Austeilung der hl. Kom. (nur für Kinder). 10 Hochamt m. Pr., vor demselben AusteUunq der hl. Kom., 7.12 hl. Messe m. Pred., 2 Chrnlenlehre m. kurzer ©egend» andacht auch für Erwachsene, */.5 A. m. sakramentalem Segen. — An Wochentagen: 6 II. M., 7 11. Schulamt, 8 Meffe. Freitag abends 8 Kreuzwe landacht, danach Beichtgelegen herl. — lOcidjtielegenbert: 5äglich^, Stunde vor jeder hl. Messe. An Sona« und Feicnaaen von morgens 6 an. An den Vorabenden derselben von 4—7 und von 8 an. — Ginn^eim. 10*/. Uhr Am^ und Pred. — Eschersheim. 8 Uhr Amt und Pred. —' Eckenheim. 77» (im Sommer 7) Frühm., 7«1U Pr. L. Hochamt. Nachnl. 2 Chr. u. A.

Hsfgeismarl0,CarlShafe»8,Eschwege7'/,Frühin.//,1N Hochamt, Wanfried ‘/»10, Dleli sagen 10, Rotenburg »/,9, Äebra 7»10, wochentags »/«7,Hersseld '/,7 Frutzin„ 7.10 Hochamtm.Pr.,2chiuallaI0eu9'/>> Hochamt in. Pr., Ziegen­hain 8'/, Hochamt m. Pr.,SchUlchter» 7.10 Amt m. Pr., nachmittags 2 Andacht und Christenlehre, Kirchhain 7 Frühmesse, 7»10 Amt. Vacha 87« Amt. Eisenach 77*; Frühm., 97» Hoichaint u. Pred., 7’»« abends Segens»^ andacht. Freitag abend 77» Andacht, Frauken- berg i. H. 9’Z* Hochamt m. Pred., nachm. 2 Andach^ Akcndorf (Werra) V.10, Witzenhausen 7.10, Hombers (Bz.Kassel) 7.10, Ihringshausen 97, Amt in. Pred., vor» her Berchtgelegenhert, Jena 7.8 hl. Mejse und Predigt, 10 Hochamt und Predigt, abends 7.8 Andacht, Steudnitz 7*11 Gottesdienst, Bad Orb Sonn- u. Feiertags: 7*Ti Frühm., 8 erster Schvlgd., 7.10 Hauptgd., 11 zweites Schulgd., 712 Seg^ns-A. Wochentags ‘].7 u.