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) P schon manches aH geworden. Doch lernt man manches gehörte, vieles Entstellte durch b»e Urguell« des Heimat- Gerichtes nach seinem richtigen Werte einschätzen Manche Lüge, die über die aller Gegenwehr beraubten teutschen Gaue in Feindesland kolportiert wird, erfährt ^re Richtigstellung. Am liebsten ist mir doch immer roch der Gefährte meiner Kindbett, der liebeBoni- MiÄLbsie"; denn alsSind des Antdaer Landes" bleibt »r wir ein treuer Begleiter und habe ich ihn in den Singen LrieZsjcchren gar schmerzlich osr-sißL Co ante ich Ihnen also, verehrter Herr Redakteur, für die freundliche Ueber sendung. . . .

Ich bin 11 Jahre in Japan; davon über 9 Jahre fier in Muroran. Gott lei Dank, konnte ich schon panchcm .Kinde der anstehenden Sonne? das segen dend.nde Wasser über die Stirne fliegen. Der Krieg lernte unsere Tätigkeit, unterband sie aber nicht; da hns niemand etwas bortoerfen konnte, ließ man uns irbeiten. Gott sei indeß tausend Dank, daß wieder ruhige, gesunde Verhältnisse eingetreten sind. Denn in steter, banger Sorge um die Zukunft seiner Mission «ib Herde leben, ist kein an genehmes Gefühl und er- chlafft alle freudige Arbeit. Ich habe jetzt im Hinblick Ms unsere gerettete Mission ein ähnliches Gefühl, wie Kunals Bischof Keppler, als er beim Gonifatiusjubiiäum ,»ach glücklich vollendeter Löscharbeit in der Freude iber den geretteten Bonifatiusdom ausrief:Mieericordia pei, quia non sumus consumpti (Ter Barmherzigkeit Hotte» danken wir es, daß wir nicht find verschlungen ivorsen).

In froher Hoffnung, daß vnS unsere liebenFulder" ; »n§ auch in Zukunft nicht betreffen werden, zeiâne ich / ihr dankbar ergebenster P. Eusebius 58 r e i t u h g 0. F. M. rpostolischer Missionär in Japan. Wir senden den, sochw. Landsmann Herzl. Gruße über den Ozean mit ien besten Wünschen für ein werteres ßoii^efeßneieS Wirken in der japanische» Miffion.

ZestlaLS in Dipperz.

Die kirchliche w.d weltliche Feier der goldenen tzriesterjubiläums unseres Herm Pfarrers Ney st am Hünmelsahrtslog und am Vorabend in erhebender Weise und unter größter Anteilnahme der Pfarrgemeinde dipporz sowie zahlreicher Festgäst« von auswärts in denk- oürdiger Weise begangen worden. Daß sich die Feier »m größten Teil im Rahnwn einer winterlichen Rhön- Dichschaft abspielte, in der das Maien grün ebensowenig wie »er reiche Sdjmud! der Dorfstraßen sich durchsetzen kann. )en, tat dem Feste in seiner tiesretigiösen, aber auch rein menschlich so packenden Bedeutung keinen Abbruch.

Am Vorabend des Festes, bei Einbruch der Dunkel­heit, erschien die Pfarr gemeinde in imposantem Fackel- »n d Lampionzug, um den Priestergreis, der 35 Üahre lang der Gemeinde Dipperz und all chren Ange­hörigen ein treuer Pfarrer, ein nie versagender Freund und Berater ist, Glückwunsch und Huldigung darzubrin. gen. 3m Namen der Gemeinde Dipperz, der kirchlichen Vertretung und der Lehrerschaft sprach Herr Lehr« Schönherr ergreifende Dankesworte, auf die tn mner- Èn Ergriffenheit, der Jubilar antwortete. Der Verein Hasta-Dipperz brachte unter dem Dirigenten, Herrn Leh- t« S o ck, zwei Chorgesäng« mit starker Wirkung zum vor- frag. Ein Festgedicht, verfaßt von Herrn Lehrer F i ische r-Steinhaus, wurde von Kindermund dargeboten und lud) die Gemeinde Finkenhain sieß ihren Glückwunsch in origineller Form hören. Später erschien die Eängerschar der Hanauer Feftgäste, um den Jubilar durch weitere Ge» jangoorträfle zu ehren und zu erfreuen

Nachdem schon in früher Morgenstunde der Himmel- sohrtrtoges fast alle Pfarrangehörigen am Tische des Herrn erschienen waren, nahm dann am Festgottesdienst die ganze Pfarr gemeinde teil Bus Hanau, wo der da. malige Kaplan Ney durch sein Wirken in der Kultur- kompfzeit sich ein unvergeßliches Dvnkmal liebevoller Er- rpnerung geschaffen hat, waren der Verein Kasino-Ein­tracht mit zwei Vereinsdannern und einer großen Mit­gliederzahl sowie andere treue Freunde des Jubilars ge­kommen. Als Vertreter d« Fuldaer Kreisvenoalbâng war Herr Vandral Frhr. v. Gagern, ferner war Herr Kreisschulrat Dr. Hammacher ringe troffen. Beim feierlichen Hochamt wirkten vier geistliche Söhne der Pfarrei Dipperz mit, Pater Dr. Capistron, Pater Aegi­dius aus dem Franziskanerorden und Kaplan Nüchter als Asifftenz, Rektor Wertmüller als Festprediger. Letzte- rer zeigte in rührenden Gedankengängen das Wirken des Jubilars im Dienst des Herrn, namentlich auch feine un- ermüdliche Fürsorge für die Erbauung und Ausschmückung der so überaus schönen Dipperzer Pfarrkirche, die gerade an diesem Himmckssahrtslaae auf 25 Jahre zurückblicken konnte, seit sie durch Bischof Komp einge­weiht wurde. Die Gesangsabteilung des kath. Kasinos Hanau, geleitet von dem Meister des Orgelspiels, Herrn Lehrer Mil doch. verherrlichte den Gottesdienst durch mehrstimmige Lieder.

Bei einem Mahle, das die Festteiknehmer vereinigte, sprach Pater Dr. C a p i st r a n, O. F. M., über den Jubilar als Priester, als Freund, als Berater der Ge­meinde in allen Fragen des Lebens. Seine Ausführung Ben, eingegeben von der begeisterten Verehrung des Red­ners für den väterliche» Lreund. weckten in des Herzen

der Hörer starken Didechall. LcmSrot Frhr. v. Gagern, als Vertreier der Staatsregierung und der Kreisverwal- ümg. fand packende Worte des Dankes für die unver­gängliche Lebensarbeit des Pricsterstbilars und für die bpfcn Gürer, Kirche, Vaterland, Heimat und Familie, für die Pfarrer Ney unverdrossen gearbeitet und gewirkt hat. Die Ausführung^ der beiden Redner über die allge­meine Verehrung, die der Jubilar, der zwar stets aller Schönrednerei abhold, doch durch seine Herzerrrgüte und H.lfsbereüschast sich einen ungewähi^ich großen Freun­deskreis erworben hat, fanden ihre Bestätigung in den Hunderten von Glückwunschschreiben und andern Zeichen des Gedenkeris aus aller Welt. Herr Weißbinder meèster G r o s ch, der Vorsitzende des Kasinos-Hansu, beglück­wünschte den Jubilar beim Festmahl nicht nur zu seinem goldenen Priestsrjubiläum. sondern arrch zu seiner 50« jährigen Mitgliedschaft der Kasinos, des­sen Ehrenprästdent der Sirbilar seit vitien Jahren ist, und überreichte ihm eine große Gedenktafel enter Glas und Nahmen. Wie der Hochwürdigst« Herr Bischof den Jubilar grehrt hat durch die Verleihung der Titel eines geistlichen Nates, so hat der Heilige Vater Hern, Pfarrer Ney durch die Uebermiitiung der päpstlichen Segens ausgezeichnet.

Am Abend des Festtages fand eine aufs sorgfältigste norbereihte Festausfübruno des SchauspielsMaria Öloq« Mena" durch die Iunglranrnkongregatisn der Pfarrei Dipperz statt, bie dem Festtag einen überaus würdigen Abschluß gab. Die Theaterabieilrmg b*s Hanauer Kasinos liefe dem ernsten Stiles einen frölslichen Einakter sowie mehrere Duette nnd Terzette folgen urä s orale für die Erheiterung der Gäste, wobei sich in den solistischen Dar- bi?iungen Frau Kircher, die Herren Blum sowie Herr Müll betätigten Mich die Abendvera nstaltung brstät'-ate, was die ganze Jubiläumsfeier dar getan halte, nämlich daß her Pfarrei Dipperz und dem großen Freundeskreis des Hernr Pfarrers Ney doA Beste gerade gut genug erschien, um ihm am Tage des goldenen Priesternchilörmrs herzliche Liebe und Dankbarkeit, g^gsfü^üe Verehrung zu bezeigen. (i)

~ Kakhol. Arbeiterverein ber Ssndkvfarrel Am ^efeten Sonntag hielt der katholische Arbeiterverein der Strdtpfarrei unter seinem neuen Präses. Herrn S'abt* kaplan Dotthof, seinen ersten Familienabend ab. Sm Saale der Harmonie hatten sich die Mitglieder und ihre Angehörigen zahlreich eingefunden. Ernst und Sklarz, Lieder und Vorträge wechselten miteinander ab und verschafften allen Anwesenden einige frohe Stun­den. Diese erste Feier wird der Anlaß sein, da^ der kathol. Arbeiterverein neue Mitglieder und neues C'ben gewinnt zu freudiger Arbeit. Für Sonntag, 29. Mai, ist ein Ausflug nach dem Ebersberg geplant, worauf auch die Mitglieder, die nicht anwesend sein konnten, aufmerksam gemacht werden.

Die Arbeiterin Therese Eckert, bei der Firma Karl Rübsam im Dienst, konnte dieser Tage auf eine 25-fähr. Tätigkeit zurückblicken. Der Jubilarin, die zu den Site« sten und treuesten Mitgliedern der chriftstch-n ©emerf« schattsorganisation in Fulda zählt, sei herzlichster Glück- wünsch dargebracht.

Die Wallfahrt der Kchsfelder nach WaldSren trifft auch in diesem Jahre am 20. Mai in Fulda ein, um vom Kohlhäuser Tor aus zu Fuß nach Waldüren (Un­terfranken) zu pilgern. Diese Wallfahrt, die von Küll, stabt in Eichsfeld ausgeht, besteht schon über 200 Jahre. Seit 1892 fahren die Eichsfelder mit der Bahn nach Fulda, statt, wie früher, auch diesen ersten Teil der Wallfahrt zu Fuß zurückzulegen. Dann geht es in meh. reren Tag«smärschen über Rotbemann, Kotben, Brü­ckenau, Hammelburg. Netzbach, Greisenheim, Külsheim, Hardheim nach der Wallfahrtskirche Waldüren, dem Ziele der frommen Wallfahrer.

Eine zeitgemäße Erinnerung. Gelegentlich der Rückkchr unseres Hochroürdiasten Herrn Bischofs von feiner Romreise drängt fia) eine Erinnerung aus Fuldas Vorzeit auf. Der edle Fürstbischof Ädal- bert von Harstall war durch die Säkularisation im Jahre 1802 seines Fürstentums errtscht, mußte das Schloß verlassen und wohnte in dem Haute, das jetzt dem freiadl. Stift Wallenstein gehört. Der Prinz von Oronien hatte die Regiening übernommen, er errichtete ein Fürstliches Konsistorium für kirchliche Angelegenheiten, dem auch die katholische Kirche der Diözese unterstand. Damit begann für diese ein Lei­densweg für viele Jahre. Charakteristisch für die da­malige Zeit und den Geist, der im Fürstlichen Kon­sistorium herrschte, ist folgender Erlaß desselben vom 7. Dezember 1803 an die katholischen Pfarrer und den Klerus:

Da nicht selten kachol. Geistliche ober auch sonstige katholische Untertanen in geistlichen Angelegenheiten sich selbst nach Rom wenden, so haben des Erbprinzen Hoheit vermöge Höchst deren Landesherrl. Macht und Ober- aufficht auch in goMichm Arrgelegenhesten allgemein gnä­dig zu befehlen genchet, daß fein kathol. Untertan, wer es immerhin auch fein möge, sich unmittelbar nach Rom zu wenden habe, bevor er nicht hievon bei Höchst dem­selben dl« untertänigste Anzeige bewirkt und Resolution hierauf erhalten habe."

Asts dem Stuhle Petri saß in jenen Jahren der milde, seine- Landes beraubte, verarmte und durch Napoleon tief gedemütigte und mißhandelte Papst

Pius VII. Nach fast dreijähriger Gefangen^ er am 21. Mai 1814 unter dem feurigen Jubel Balkes in seine Hauptstadt Nom ein, wahrer poieerr auf ucr Jufrl Elba als (Begangener weil!

Vor dem Lsndbund haben wir unsere Lrser * feng an gewarnt, weil er nichts anderes Kt als , leger der deutsch -.ationalen Volkspartei und unte schafllicher Dcdflagge bie Polsti? bieier Partei Wie ber chtigt diese Warnung war und wie r, Landwirte, die für deutsch-national- Ideen ans o. und wirtschaftlichem Gebiet? nicht zu haben sind d:? Landwirte des Fuldaer Landes daran hm f fer Organisation fernzuhaltcn, beweist folgcnb/r aus 5)anau vom 9. Mai:In der beute" in W abgkhaltenen Generalversammlung der Kr lsb schaff, die einen Masfenbesr-ch aufzuweisen habe, nach einem Dortrag- des Reichsraqsabgeorbneten rich Lind eins Enffchließung angenommen tn der deutsch«affonale« Reichslagsfrsktion für ih schiedene und mannhastc Abwehr d-'r feindlichen rungen das voll« vertrauen und für den enrsch Kampf gegen di- Zwangswirtschaft und für die { der Landwirtschaft aufrichtiger Dank gezollt wird, ben der Tatsache, daß sich hier die Kreisbsuernsch Organ des Landbundes ganz rückhaltlos zu p c scheu Fragen äußert, ist es auch interessant, d Deutsch-Nationalen, die sich von jrd-r Verantwori ür Regierungsmaßnahmen durch ihre Oppofitii ung fern halten, in rührender Bescheidenheit burd Wortführer Lind den Abbau der Zwangswirtschi alleiniges Verdienst für sich in Anspruch nehmen.

Auch auf dem Lande schwinden immer mehr ( und gute Sitte. Wer hätte es vor dem Kriege m möglich gehalten, daß die kath. Jugend eines Dor >en Sonntagen der Dittwoche, bte ganz befo bn gottksdisnstlichen Veranstaltungen jur Erstehung d gens für die Feldfrüchte bestimmt ist, dem Tanzy gen huldigen würde. Auch im Fuldaer Land hat e eine gegeben, die sich diesen traurigen Ruhm ein laben, meistens allerdings solche, von denen Zal Namen bet Mitglieder unbekannt sind. Auch o hohen Pfingstseiertogen soll gegen die bisherige hier und da öffentliche Tanzmusik veranstaltet n EinKomitee", einenFestausschuß", einige Int« ten" hat man gleich bei der Hand und Gründe 1 bekanntlich überhauptwohlfeil wie . Vromb Weil seit Fastnacht keine Mi-sik mehr gewesen i schon ein hinreichenderGrund". Die oernü Bauersleute schütteln die Köpfe über diesefort liche Jugend" auf dem Lande; fioffentbd) sind ft anständigen Leute (Jung und Alt) darüber eini; sie bei einer solchen Feiertagsschändung micht mitn

. Kerzell. Dienstag ben 2. Mai d. J. u in unserer Kirche die neuen Nebenaltâr Herz-Jesu- und Marlä-Altor aufgestellt. Di stammen aus der Kunst-Schreinerei des Herrn Hammer zu Fulda und erregen durch ihre ges« volle, stilgerechte Ausführung allgemein« Bestie und find eine Zierde unseres schönen Gotteel In hochherziger Weise hat Herr Hanuner den Iesu-Altar der Kirche zum Geschenk gemacht, ihm an dieser Stelle der herzliche Dank der Ger gesagt sei. _

Hünfeld. Nachdem dar Krüppekfürsorgegese 6. Mai 1920 in Kraft getreten ist, wirb der L Krüppelarzt in den einzelnen .Kreisen bei gierunstSdezirkS jährlich einmal ober zweimo gemeine Krüppelberatungs'age ab und bei dieser Gelegenheit die sich meldenden Ki unter'uchen undberaien. Der erste Krüppelbera tag für den Kreis Hünfeld findet am 11. vormittags 10 Uhr in Fulda im H«rz'Ieu statt. Den Krüpveln jeglichen Alters, insbes, aber den Singe böitpen bet mit einem solchen ! behafteten Kinder, sann in ihrem eigenen In nur dringend geraten werden, zu diesem 8era: lermin zu erscheinen Lor allen Dingen solle» wiche Kinder borgefü^rt werden, bei denen fi nächst nur scheinbar leichte Storungen, wie l fünfen, Gelenkschwerzen, doppelte Glieder ufl Merkbar machen, da sich solche Krankhettserschein erfahrungsgemäß sebr leicht zu schweren Kr leiden auswachsen können. Eltern, die ihre 1 lieb habc n, mögen bedenken, daß Verhüten wer und leichter ist als Heilen. Die Unteriucbun Beratung, zu der alle Kranken ohne Rücksick ihre Vermögenrverhâttnisfe zug^affen sind, kostenlos.

Kloster Kreuzberg. Am Pfingstdrenstag dahier das 700jährige Jubilâ um des dr Ordens feierlich begangen. Bereits am Boi ist um 7Va Uhr Predigt mit anschlreßender Ai Etwa von 4 Uhr an Beichtgelegenhelt. Die O Mitglieder sowie das gesamte gläubige Boll dieser Feier freundlichst eingeladen.

Deltsleinbach. Eine erhebende Maistier fand a gongsnen Sonntag in unserer ©Mn eint* süM. De lange unter den Jungfrauen der hiesigen Fiualgc besehende Wunsch, sich in einer Korv^aation juk