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Behen unsere kath. Landwirte aus diesen Feststellung Sm die Konsequenzen und treten aus dem Landbwid aus. m Kurhessischen Bauernverein mit dem Sitz in Fulda Jaben sie eine wirklich neutrale Organisation. Da ist ihr llatz. 3m übrigen möchten wir dem streitbaren Artikel- breibet des Hessischen Landbundes, soweit er überhaupt noch Sinn und Blick für Wirklichkeitspolilik hat, folgendes gu bedenken geben. Sjat es jemals in der Weltgeschichte eine große politische Umwälzung gegeben, bei der das ^über­lieferte Volkstum, das Privateigentum und auch die Kirche im allgemeinen so glimpflich davongekommen, wie dies bei der deutschen Revolution der Fall war? Dies verdanken wir allerdings nicht dem Radauheldentum der Loute vom Schlage des erwähnten Artikelschreibers. Hätten diese lleberrechtsradikalen die deutsche Revolution allein zu mei­stern gehabt, dann hätte man sein blaues Wunder erleben können, wobei besonders gerade die Landwirtschaft, das Privateigentum und auch die Kirche am schwersten zu leiden gehabt hätten. Der Rechtsradikalismus hätte mit tätlicherer Konsequenz ganz von selbst ein weit größeres Erstarken und eine viel schlimmere Auswirkung des Linksradikalismus zur Folge gehabt. Dagegen ist es in erster Linie der klugen Politik des Zentrums zu danken, daß die Staatsumwälzung in Deutschland einen verhältnismäßig normalen Verlauf nahm. Der Ausgleichspotitit des Zen- bums ist es in der Hauptfach» zu danken, daß weite Schich- tsn der Stadt- und Industrirbevötterung davon abgehalten wurden, sich den linksradikalen Organisationen und Par­teien anzuschließen. Der Artikelschreiber des Hessischen Bauernbundes scheint nichts davon zu wissen, daß zahl­reiche Landwirte einsichtig genug sind, um sich zu sagen, daß eine Ausschaltung der Sozialdemokratie aus der Re- gierung durchaus nicht zu wünschen wäre, da dies nur zu einer Festigung und erneuten einigen Machtsülle des Links­radikalismus führen würde. Der Artikelschvsiber des Hessischen Bauernbundes scheint es aber darauf anlegen zu wollen, den Linksradikalismus noch mehr zu verstärken. Solchen Leuten müßte daher ebenso schnell wie gründlich ihr verderdlici-es Handwerk gelegt werden.

Naumburg (Bez. Kassel). Hcurptlehrer und Kantor Ramb trat in den Ruhestand. Zur Ab- schiedsfeier fanden sich die Schüler sämtlicher kath. Klaffen, die gesamte hiesige kath., evangel. und israel. Lehrerschaft, die kath. und evangel. Geistlichen, ferner Vertreter der Cchuldeputation, des Magistrats, der Stadtverordneten und des Elternrats ein. Eingeleitet Wurde dir Feier durch herrliche Gesänge der Schüler. Dann sprach Lehrer Kramer im Namen der Leh­rerschaft. Er schilderte Herrn Ramb als Kollege, Lehrer und Erzieher, der in langen 52 Jahren auf gute Erfolge, Freuden aller Art usw. zurückblicken könne, der aber auch manches Unangenehme und man­chen Undank, ohne das der Lehrerberuf nun mal nicht zu denken pi, habe kosten müssen. Darm sprach Sladtpsarrer E r n st und würdigte Herrn Ramb in bewegten Worten als Religiottslehrer^ als Organi- sten, als langjährigen Präsidenten des kathol. Bür- yervereins und Christen, sprach ihm für all das ge­leistete Gute, besonders seiner Gewissenhaftigkeit und großen Sorgfalt, die er stets der Erziehung der Ju- Hend zu ordentlichen Menschen gewidmet habe, ebenso für das gute Beispiel, das er stets selbst gegeben habe, rramens der ganzen katholischen Gemeinde sei­nen Dank aus mit dem Wunsche und der Hoffnung, daß er nun den Ruhestand noch viele Jahre in Ge­sundheit und Zufriedenheit genießen und ihm auch der­einst die Krone des ewigen Lebens nebst seiner treuen Gattin beschieden sein möge. Beigeordneter Jacobi dankte für dre der Stadt in langen 52 Jahren nicht allein auf dem Gebiete der Jugenderziehung, sondern auch auf den vielen sonstigen Gebieten und Aemtern treu geleisteten und unvergeßlichen Verdienste und teilte mit, daß Herr Ramb von den städtischen Körper­schaften einstimmig zum Ehrenbürger er­nannt worden sei, der erste Fall einer solchen Ernen-

- ^Äimg in Naumburg. Herr Stadtverordnetenvorsteher arn!*^er braute die Liebe und Anhänglichkeit der gan- l^i Stadt, die in ihrer Mehrheit zu Rambs Füßen ge- tjerz 11 und insbesondere auch der Stadtverordneten- ^â'iammlung zum Ausdruck. Zwischendurch trugen »«hichüler und Schülerinnen vorzügliche Gedichte und nun ü'ègrüße vor. Möge es dem beliebten Herrn stand < ch vergönnt sein, den wohlverdienten Ruye- L d ^noA lange Jahre in Gesundheit und Zufrieden- * suchen zu können.

^°s- Dermischlrs. -^w^

/ Wie fraaLcet Man j tzt Ansichtskarte«? Für ânsichtèkarten hat die Neitt/Spo! am 1. Sipul md)i wen g»r als fünf verschiedene Gebühren eingeführt Schreibt man auf die Karte nur den Absender und den Abjendungsiaq, so kann man sie für 10 Pfg. als Druck achenkarte nach ganz Deutschland mit Danzig und Memel schicken. Fügt man außerdem noch fünf Höflichkeitsmorte aus der Vordersei'e bet, so kosten sie im Znland mit Danzig und Memel,

Ll»xemburg,Oesterreich, Ungarn und Westpolen 15 Pfg. Schreibt man mehr als fünf Worte, so müssen sie im Ort als Postkarte mit 30 Pfennig, nach auswärts mit 40 Pfennig freigemacht werden. Nach dem Ausland kosten sie als Drucksache oder Drucksachen- karte 30 Pfennig, als Postkarte 80 Pfg.

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Irrtum der Zeit.Sind Sie Hundeliebhaber?" »Offen gestanden, ich ziehe Wildpret vor."

Ein Kriegsgewinnler zu seiner Frau:Elisabeth, wofür willst du das haben, zum Seien oder für die Bibliothek?"

Don unsern neuen Reichen. Einer Striegsgeminn- lerin wird ein wertvolles, gotisches Initial (Anfangs- buchstabe ein A, mit einer Auferstehung Christi und reichem Ornamentschmuck gezeigt. Sie saßt ihren Ein­druck so zusammen:Aber schließlich das alles für son A!"

Die Arau lm Humor.Was Sie für fcelenvolle Augen haben!" lispelte Marie.Wirtlich?" lächelte der junge Mann geschmeichelt.Ja", nickte sie,be­sonders das linke."Nun, dann will ich es Ihnen über Sonntag lassen", versetzte er mit bittersüßem Lä­cheln;es ist ein Glasauge."

Marktfrau:Sehens, Fräulein, dös wär' an Gansert wie Sie so jung!"

3rau A.:Warum hat denn Eure Köchin während der Arbeit ihren Hut auf?" Frau B.:Sie ist heute bei uns eingetreten und weiß noch nicht, ob sie bleiben will."

KM»»cas»»Bas3M«aaÄBwmcMSö»^ßs;!rt^^ 4Br^sfi»«a«»KBw,a»^

Regelet für tendstrtschast, § srtLK- bsa Md yMWèse».

' mais! Mak!

Der Bauer kann nur dann sein Getreide möglichst restlos abliefern und trotzdem wie früher genügend Fleisch, Milch und Fett erzeugen, wenn ihm an Stelle der Ge­treidemengen, die er früher zu verfüttern gewohnt war, genügend andere Kraftfuttermittel zu entsprechenden Prei­sen zur Verfügung stehen. Diese Binsenwahrheit hat man jetzt auch in Berlin erkannt; vom Reich aus sind daher große Mittel zur Verfügung gestellt worben, die eine Versorgung der Landwirte mit verbilligtem Mais bezw Maissuttermchi im Austausch gegen Getreide ei- Möglichen. Hierzu werden Bezugsscheine ausgestellt.

Der mirttid^e Maispreis ist zurzeit mehr als doppelt so hoch wie der Preis, der für den AustaufTiMais an. gefetzt ist. Aber auch im Vergleich mit Getreide ist der Aus'.aufchmais wesentlich billiger, wenn man bedenkt, daß Mais besonders zu Mastzwecken mindestens den gleichen Fultenvert hat wie bestes Getreide. Es liegt also im eigensten Interesse der Landwirte, daß sie den für sie bestimmten verbilligten Mais auch wirklich kaufen, auch dann, wenn sie ihn augenblicklich nicht verfüttern kön­nen. Wenn auch über die Getreidepreise der Ernte 1921 noch nichts bekannt ist, so darf dach bestimmt angenommen werden, daß sie nicht niederer sind als die jetzigen; die Berfütterrmg des 60- Mark-Maises ist also unter allen Um- stânden auch im kommenden Herbst noch ein gutes Geschäft.

Die Bezugsscheine werden den Charakter von Wert­papieren bekommen: der Bezugsschein für einen Zent­ner Mais ist soviel Mark wert, wie der Preisunterschied von 60, Mark zum Maispreis im freien Handel fernere beträgt. Handelstüchtige Leute verlegen sich daher jetzt schon darauf, den Landwirten ihre Bezugsscheine ab- taufen und damit ein gutes Geschäft zu machen. Also Bauern, Dorsicht vor sochen Aufkäufern! Laßt euch die Bezugsscheine nicht um billiges Geld abschwätzen, sondern nehmt den euch zustehenden Mais selbst herein «Ä ver­wendet ihn hn eigenen Betrieb!

9ta4 &H«t Ausffchnntgen ttn^ »« tprflftmg 6t m Sender Ordnung: 1. Anorganische Chemie von Di Tremmet 2. Vortrag des Schüler, Alfons Watte, Drpperz, Kreis Fulda, überDie Nottoendigkeft der wirtschaftlichen Produktionsste-gerung". 3. Prüfun Melorationen von Melorationsbau-Obersekretär Rc < Dontrag des Schülers Paul Hahn aus Grüffe Kreis Hünfeld, überDie Saatgutfrage in Kartoffel 5. Prüfung in der Düngerlehre von Landwirtfchaftsl Hahn. 6. Vorttag des Schülers Karl Wiegand ans K greis Fulda, über das Thema:Ist die Anweudune Kunstdünger bei den gegenwärtigen Pr«so«rhältmssen nend?" 7. Prüfung in Tierheilkunde von Tierarzt R 8. Dortrag des Schülers Karl Schüßler aus Mo- Kreis Gersfeld, überDie Konftanztheorj-e in der zücht". Nach Schluß der Prüfung sprach Herr La Freiherr von Gagern feine volle Zufrisdenheft die Leistungen der Schüler aus und ermahnte sie, erworbenen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen' Nutzen des Kreises und des Vaterlandes. Der Du dankte dem Kreisausschuß für das der Schule hn ve fetten Halbjahr entgegengebrachde Wohlwollen und j die Hoffnung aus, daß es auch in Zukunft so bl möge. Hieran schloß sich der Dank an öde Lehrer un tern für ihre treue gewissenhafte Mitarbeit m'-d Opfer, die sie gebracht haben. Zum Schluß gab de reklor den Schülern der Oberklasse, die nun dauern Anstalt verlassen, beh«rzigensiveri« Abschicdsworte auf ihren Lebensweg, die darin g'pf-lten, den Le für ihre Mühe dankbar zu fein, der beranwatfjf Dorfiugend in jeder Hinsicht stets ein gutes Beifpi geben, der Schule und den Lehrbüchern treu zu bli und sich selbst zuerkennen und sich selbst zu beherr um eine innere Zufriedenheit zu erlangen. Am irnttag fand eine gemütliche Abschledsfeier statt, ar Lehrer, Eltern und Schüler te'Inafymen.

krankes Huhn. Jede Krankheit wird narf auf die Eierprvdu'tion.und auch Kakkdeine, die von ben erzeugt werden, sind eine Krankheit. Dazu kc daß die Milben leicht auf die anderen Tiere über und diese ebenfalls anfteefen. Die Krusten w'rdei Sdjmierfeife eingerieben. Am besten mit einer fchung von Seife und Petrolsum. Nach Reini reibt man dann die Beine mit verdünntem Kreoli ober man nimmt eins Salbe, die aus 100 Teilen line und 15 Teilen Kreolin besteht. Die Salbe läßt über Nacht an den Füßen der Tiere Das Dersi wird fortgesetzt, bis die Läufe vollständig glatt und ber sind.

St. Iosk"h«- Vfsnnig. Bs! der Fuldaer Aktirn- druckerei gingen ein:

B»«et-!8snn.H I.h l.e.b.A. 10 Au ^uau N d M. 10 AM'bn. . 2.

KurcKaun. I e. b. A- 10.

^ulda N. b. M. 1-

Sa zicbl rs. 3 E d. 6 J. 2.- K^e'nscfs-n. R. d. M 2

Bim Lende. 3

Rödergrund. . 10-

Ungenannt . 0

Bilscrrell. 6.

Ungena mt. 25

Do bieder. - 20

Ungenannt. D?. d. 6 S» 5.

Danzwiesen. N d. M. 10.

öeiferg. 3 6- b b 3. 2.-

Nnaenannt. R d Ä. 12 Fulda. 1.

Ungenannt. Dl. 3 H. 10.

Aug. Gnntier, Rieüg. ICO-

GoitdardS. N. d. M' 25-

Danan.

Gertensrmü>. Fu da N Fberßfebee. . Langendl-ber Armkll!» D. bl. J. 6. Una. 3. Ci. d bl. 3. Wu-g aun T 0 a. S Fu da- 3 6 b. bl. 3- .Ungenannt N. D N-

Angstedt. St d. U.

Uug.

tm rn U» ^»lda. R. 6. M

Silke.

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DiöU-ri 3uba3«m»iabe.

Verschiedenes.

Die hiesige landwirtschaftliche Staute beendete Ende des vorigen Monats ihr einunddreißigstes Winterhalbjahr, mit einer Abschlußprüfung, an der zum erstenmal der neue Vorsitzende des Ortskuroto- riwns Herr Landrat Freih. von Gagern sowie der Kreis­ausschuh, das Lehrerkollegium, viele Eltern der Schüler und zahlreiche Landwirte aus den Kreisen Fuida, Gers­feld und Hünfeld tellnahmsn. Der Direktor der land- wirtlchastlichrn Schule, Herr Tremmel, eröffnete die Schlutzprüfung, begrüßte die Erfch«neuen und dankte für ihre zahlreiche Beteiligung. Hierauf stattete er Bench! über das verflossene Winterhalbjahrr 1920=21, aus wel­chem zu entnehmen mar, daß die Schule von 10!^ Schalern besucht wurde; 54 stammten aus dem Kreise Fulda, 13 aus Gersfeld, 17 aus Hünfeld und 19 aus andern Kreisen. Das Durchschnittsalter der Schüler mar 20 Jahre. Seit Bestehen der Anstalt (1890) ist di« Schule von 910 Sald­ier besucht worden. Die Zahl bei Lehrer, die im lausenden Wirsterhalbjahr an der Schul» mitwirkten, betrug 10, aon denen Herr Laudwirtsck-astslehrer Hahn, Herr Dr. Grah und Herr Dr. Koch neu ins Lehrerkollegium emimteu

^ Nlkirer Is!. §Ä! K^u.ein bekarivler Facharp g- den weilv /"schlag« bet Asthma, ®i*t, Sheuma, k ? M'-0kH, ffa ' unreiniabri en ve borb.

B aien eiben (Bettnässen), Wasfe ' SuÄcr, .«je ttuchl, ftämc-rrhaid n. 1 ^all, Darmträgheit, Lungen-, Ri z liieren , Äascn. nad «nd« e £et -Das ausmhrl. Bud gei. Einund. 0 (ceg. '.achn. 2.S0M-) Tausende o. Da Schreib. Sie Tests, c«ProspeM Mr. eor prarter Jot S<f;m'öe Noiurhet mitel, Rilndcr

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