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Jetitt Am 2. Ostertag gehen hier 24 Schulkinder r ersten hl. Kommunion. — Am Sonntag fand die en eralk o w m u n i v n der Vereine unter großer Heiligung statt. — Staatsrat Polz hielt im sozial- nokratischen Gewerlschastshaus in Jena einen Vor­ig über Kulturfragen und erklärte, er werde I mit Kraft für die W e l t l i ch k e i t. d e r Schule iseßen Thüringen solle an der Spitze marschieren dèr Lösung von K u l t u r f r a g e n. Die Katholiken rden sich ihre katholische Schule nicht nehmen lassen.

In einer Mitgliederversammlung der Zentrums- irtei wurde in einem Dorstage die Bedeutung der indlichen Sanktionen behandelt. Erfreu- Herweise hatten sich besonders die jungen Leute im ter von 16—20 Jahren in stattlicher Anzahl eingefun- n. An die Ausführungen des Staatsrates Polz im ewerkfchaftshaufe in Jena f chloh sich eine lebhafte tssprache an. — Palmsonntag Abend um 149 Uhr ist » Osterversammlung der kath. Schulgemeinde it Vortrag des Herrn Kaplan Falkenhan über die Be- ufung des Religionsunterrichtes in der ch u l e. — Geheimrat Pierstorff, Direktor des Staats» ifsensachftlichen Universitäts-Seminars, feierte in die- r Woche seinen 70. Geburtstag. Von feinen zahlrek- en chen Schülern in ganz Deutschland liefen Glück» unschtelegramine ein, Auch der Reichsernährungsmi- ster Dr. Hermes ist ein Schüler von Professor Piers- rft

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Ein verbrecherischer Anschlag, der zahllose Menschen

Lebensgefahr hätte bringen können, wurde am onntag auf die Berliner Siegessäule in der Nähe des eichstages verübt. Die Säule kann bestiegen werden ch wurde am Sonntag viel besucht. Zwei Wehrsol- Nen entdeckten beim Hrrabsteigen in halber Höhe im incrn der Siegessäule einen Pappkarton, der sechs ilogramm Dynamit und Pikrin enthielt und an dem i) eine etwa zehn Meter lange brennende Zündschnur it Sprengkapseln besa d. Nur dem entschlossenen Ein-

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greifen zweier Beamten der Schutzpolizei, welche die brennende Lunte im letzten Augenblick durchschnitten, ist es zu danken, daß ein furchtbares Unglück unter den Besuchern der Siegessäule und deren Umgebung ver- hütet worden ist Als Täter kommen 2 Männer und 3 Frauen, anscheinend Ausländer, in Frage. Auf die Ermittelung dieser Schurken ist eine Belohnung von 25 000 Mark ausgesetzt.

Ein Jubiläum der Sonntsgr. Am 7. März 321 n Chr. erließ Kaiser Konstantin der Grohe daS erste Sonn- tagsgesetz, -durch daS die Feier dieses christlichen Fest" tages in die Weltgeschichte eingeführt wurde. Seit 1600 Jahren haben wir also den christlichen Sonntag. Ur­sprünglich hatte der Tag nur rein kirchliche Bedeutung. Zum allgemeinen, vom Staat vorgeschriebenen Feiertag wurde er erst, als das Christentum durch Konstantin den Großen zur Staatsreligion erhoben wurde. DaS LonntagSgesetz, daâ der Kaiser am 7. März 321 erließ, bezeichnet den Beginn deS Sregeszuges dieses Tages, der sich seitdem über die ganze Wett hin Geltung ver­schafft hat. Konstantin erließ diesen Befehl bereits, bevor er offen auf die Seite der christlichen Kirche ge­treten war. Es war einer der vorbereitenden Schritte Durch das Gesetz wurde der städtischen Bevölkerung unbedingte Arbeitseinstellung geboten, während man dem Landmann, dessen Beruf ja mehr von Wind und Wetter abhängig ist, die Innehaltung der Arbettsruhe srersteüte. Vor allem aber sollten an diesem Tage Gottes­dienste abgehalten werden, und die Verordnung wollte es den christlichen Soldaten ermöglichen, ungehindert daran teilzunehmen.

3n Palästina sind im Jahre 1920 10 000 Juden ein- gewandert. Davon entstammen ungefähr 3000 aus der Türkei, 3000 aus Ruhland, 3500 aus Polen, Litauen und Deutschland, der Rest aus England und Amerika.

Die Liturgie der Karwoche. Lateinisch-deutsche mit eingehenden Erklärungen hcrausgegcben von Martin

Schaller O. S. B, kl. 12* (VIII u. 876 S.) ^rek bürg t. Br. 19SH Herder. Geb. 17,50 Mt. und Zu« schlage.

Der Zug zur Liturgie wächst im religiös-sittliche« Wiederaufbaustreben unserer Zeit gewaltig an und er ist durchaus begreiflich, wenn man in katholischen ßaieiw fr eisen nach einem Führer verlangte, der uns in das reiche liturgische Leben der Karwoche einweiht. Mit der nunmehr von P. Schaller (Beurons zusommengsstellten „Liturgie der Karwoche", die uns der Hcrder'sche Verlag im Anschluß an das bekannte Schottsche Meß- und Vesperbuch mit obiger Neuerscheinung bietet, wird dieser Wunsch bestens erfüllt. Das neue Karwochenbuch ent­hält die gesamte Liturgie der Karwoche, es bringt also die lateinisch-deutschen Texte der Palmweihs, sowie alle Passionn und Prophezeiungen im Morgengottesdienst der Karwoche, ferner das gesamte Offizium der drei »roßen Kartage, nlfo auch die Trauermetten und die kleinen Horen, und sogar die Oclweihe vom Gründon­nerstag. Die an den bisherigen Ausgaben der Schott- scheu Bücher vielgeschätzten liturgischen Erklärungen sind neu bearbeitet zum Teil für dieses Karwochbuch über­nommen, großenteils ergänzt. Neue liturgische Einfüh­rungen sind auch den ersten Kartagen beigegeben, und eingehend sind die Trouermetien erklärt. Es ist also das Ganze eine vollständige Neuausgabe der liturgischen Korwochtexte, die ein wertvoller Begleiter in der mis­tigsten Fsstzeit für viele Katholiken durchs ganze Lebev bilden wird.

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Notopfer 1920.

Liste 17.

Uebertrag: 32 003 Mk. Pf. Schlitt-Mardorf 63,5& Pf. Gnau«Sckwarzbach 60, E. Schmitt-Fulda 50, aus Buttlar 10, Pf. Neuses 55, a. d. Pfarrei Anzefahr 100.

S chulsammlungcn.

lieberfrag : 10339,65 Mk. Institut St. Maris Lyzeum und Oberlyzeum 146,20.

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