-^ HeMZsM
- Die Sonne jc^uiüdt das Haupt v« GottgelverylLn mit einer goldenen Strahlenkrone. Leise lüßt^ und umschmeichelt der junge Morgenwind ihre reine ^trrn. Im düstdschtveren Blütenstranche singt eine Nach- irgall dem curft-orcheuden Frühling das neue, hetttge Lied der Erlösung.
Das Mnschen§eWZtzs
oder
; r: Ser Rensch sich MH andere erziehen soA.
Von Alban Stolz.
(Kalender für Zeit und Ewigkeit.)
IFfitj. 1. bis 6. Jahr. Blutenknospen und Ranpennesler
Ferner gibt es einige Unkräutlein, die in den jüngsten Jahren schon anfangen auszuschlogen, und n elleicht noch ein ganz unschuldiges und lächerliches Gesicht dabei machen, als hätten sie nichts Böses im Sinn. Pack sie gleich, und zieh sie mit der Wurzel aus und zertritt sie. Vielleicht schlagt das Kü-d mit seinem schwachen Aermchen schon gegen andere oder gegen dich selber, wenn du ihm etwas nimmst oder ihm sonst ungelegen kommst. Was dann recht eselhafte Menschen sind, die sagen noch h kleinen Kindern: „Schlag den und die", und machen es ihm noch vor, und haben ihren dummen -Paß dabei, wenn das Kind schlagt gegen andere md ihnen weh tun will. Wenn der Teufel ein 'iuges Menschlein in die Klauen bekäme, auf daß r es auszèehe nach seiner Art, er täte es auch so 'gchen und zu dem Kind sagen: „Schlag und tritt und kratz und schimpf und spei gegen den und egen die." Denn der Teufel ist ein Hauptpädagoa, und weiß, was er will, und greift alles fein und zweckmäßig an, obgleich er nicht im Schullehrer- minar war und auf Schullehrer studiert hat. Ta du aber kein Teufel bist und auch an deinem Kinde icht zum Teufel wirst werden wollen, so leid an mi, nämlich an dem Kind, kein rachsüchtiges Wesen und keine Feindseligkeiten, seien sie auch noch o klein; viel weniger bring es ihm selbst noch bei.
So ist es auch mit der Hoffart. Das ist oft bei tadtleuten eine Ziererei und ein Putzen, wie wenn !>as Krnd ein Seiltänzer oder ein Affe wäre, so daß der kleine Leib desselben kaum hinreicht für all das afsete und mutzlinene Zeug, was ihm angehängt wird. Und dann ist ein Vorlchwätzen, wie schön es ■ ni Staat sei, viel schöner als des Nachbars Kind, so daß eine so verführte kleine Kreatur, wenn sie rod) nicht langher erst laufen kann, schon an jedem Spiegel hineinschaut, um sich mit ekelhafter Eitelkeit zu begaffen. Laß das nicht anjkonunen. Der Teufel der Hoffart und Eitelkeit fahrt ohnedies so gern und o früh in den Menschen, besonders in die Weibs- bildliche Art, und macht ihn närrisch im Kopf und verrückt ihm das Herz. Wenn du aus der Stadt bist, besieh nur deine eigene Seele, sie glitzert viel- i eicht schon von jung her in Eitelkeit, als wäre sie von Katzcnsilber.
Sorg also, daß daS junge Bäumchen nicht krumm 1 achse; schneid die Naupennester hinweg; laß das " >.eh nicht daran ; und bind es au einen rechtschaffenen Sfahl, auf- daß es nicht hin und her gaukle, wenn schlechter Wind blast.
Sehet zu Zsseptz.
„Ich erimure mich nie bis auf die gegenwärtige Stunde, jemals den glorwürdigen Vater Joseph um was gebeten zu haben, was er mir nicht gewährt hätte. / es ist sehr zu verwundern, welch große Gnade mir olt durch diesen Heiligen verliehen und aus wie vielen - wMn des Leibes und der Seele er mich errettet hat. ^ scheint, als hätte Gott den anderen Heiligen nur "sehen in gewissen Anliegen zu helfen, ich aber habe fahren, daß der hl. Joseph in allen Nöten hilft. Ja, ! kommt vor, Christus wolle uns zu erkennen geben, B, wie er ihm auf Erden untertan gewesen, er es ) jetzt ebenso im Himmel sein will." Hl. Theresia.
Es allen rech» M maßest
^ Das kann niemand, wirst du sagen. Ganz recht, ^r. höre einmal, was der milde Seelenkenner, der ;l. Franz von Sales, feinem Freunde Johann Peter «s darüber gesagt hat. Er erzählte ihm ein deines Exschichtchen aus seiner Erfahrung.
War da eine größere Lehranstalt mit einem Glocken- urm, der auch für die Stadt die Stunde schlug. Der oneltor der Lehranstalt hatte einen alten, Mann, der onst nm-t viel arbeiten tonnte, sich aber doch etwas Butenen wollte, damit betraut, die Turmuhr zu be- "rgen, Aber bald karg der^ zum Direktor und be-
schwerte sich, daß er es ulemaub redji machen könne. „Gcht die Uhr auch mir ein wenig zu spät, so kommen gleich alle Schüler über mich und beklagen sich, daß sie zu lange in der Schule sitzen müssen. Gul, ich richte also die Uhr, daß sie ein wenig voraus geht. Gleich sind die Bürger aus der Stadt alle da, zumal die Handwerker, und schlagen Lärm, weil ihre Gehilfen und Lehrjirngen zu früh aus der Arbeit laufen. Das halte der Kuckuck aus! Mir brummt von all dem manchmal der Kopf so arg, wie die Glocke, wenn der Uhrhammer auf sie niedersaust." — „Gemach — sagte der Direktor — das läßt sich schon machen." — „Aber wie?" — „Wie? Folgt nur meinem Rat! Kommt einer und beklagt sich, daß die Uhr zu spät geht, so sagt zu ihm recht freundlich: „Ja, ja, ganz recht, ich werde es schon richten. Und ..." — „Ja, da kommen mir doch die andern über den Hals." — „Wenn die andern konrmen und die Uhr lan^amer wollen, sagt auch ihnen: Ganz recht, ich werde es schon
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/&e1bergftunben — Schmerrensstunden
- Stunden voller Qual und Weh,
Die der Herr für uns empfunden Dorten in Gethsemane.
Oelbergstunden — Segensstunden!
Da ein Engel Tröstung bringt,
Hat der Heiland Kraft gefunden, Daß den Leidenskelch er trinkt.
Oelbergstunden — wonnestunden! wie sein Herr sich freuen mag: Hinter Todesnacht und Wunden Grüßt ein goldner Ostertag!
Elisabeth Trabert, TTürnbtrg,
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richten. Und auch ihnen muffet ihr das recht freundlich sagen." — „Und was soll ich mit der Uhr machen?" -- „An der Uhr macht nichts, laßt sie gehen, wie sie geht! Aber nur recht freundlich müßt ihr mit den Leuten sein. Und ihr werdet sehen, ob die Uhr so oder so geht, sie werden mit euch zufrieden fein. Probierts einmal!"
Das erzählte Franz von Sales seinem Freunde Camus und setzte bei: „So müssen auch wir es mit den Menschen machen. Allen es recht machen können wir nicht, aber gegen alle recht freundlich fein, das können wir. Und das gewinnt die Leute. Im übrigen aber gehen wir geradeaus unserer Pflicht nach, mögen die Leute sagen, was sie wollen! Es liegt nicht viel daran, ab wir ihnen gefallen oder nicht, wenn wir es nur Gott recht machen.
5f. FamUia. An diesem Samstag und Sonntag wird ein Dominikanerpater aus Warburg im Beichtstühle aus« , helfen. Es wird um recht reichliche Beteiligung gebeten
5f. Marien. Die Primizfeier des Neupriesters Theodor Dottermann, bei der P. Brenner und Pastor Thiergart leviiierten und Pfarrer Burchard assistierte, nahm einen erhebenden Verlauf. Die große Marienkirche war sehr stark besucht war. Pfarrer Burchard predigte über die Würde des Priestertums.
5t. Iofeph. Don Palmsonntag an beginnt der Sonn« und festtägliche Morgengottesdienst eine halbe Stunde früher, es ist also um %8 Uhr die Frühmesse um ^10 Uhr das Hochamt mit Predigt. Gelegenheit zur hl. Beichte ist morgens von 6 Uhr an.
5t Joseph. Am Palmsonntag abends 8 Uhr veranstaltet der katholische Männerverein St. Joseph im Saa^e des Vereinshanses einen Familienabend, bei dem Herr Zeichenlehrer Krämer in Kassel einen Lichtbildervortrag über „attkölnische Malerei" halten wird. Die Angehörigen der Pfarrei St. Joseph werden freundlichst dazu ein- geladen.
5f. Kunigundis. Die Osterkommunion des Männer- vsreins ist Sonntag, den 20. März. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, sich daran zu beteiligen.
Kalh. Gesellerrverein. Am heutigen Sonntag veranstaltet der kath. Gesellenverein abends um %9 Uhr im Saale des fatboi. Gelellenblluses . Men Ebrennüt-
gNederabsnd, an dem ein sehr zeitgemäßer Lichtbilder« vertrag gehalten wird. Alle Ehrenmitglieder sind freun bi1 lichst eingeladen. Auch Säfte sind willkommen.
Liehe. ich stehe vor der Türe! Ein Büchlein für Erstkommunikauten. Von Dr. Anton A n w a n d e r und Dr. Fr. Z o e p f l Mit 4 Bildern. Freiburg, Herders Geb. 11 Mk.
Ein besonders inniges, zum christlichen Leben, zur praktischen Anregung der religiösen Gedanken anleiten« des Erstkommunikanten-Büchlein sowohl für die Vorbe- reitungszeit als auch für die spätere Zeit. Der erste und zweite Teil bietet 35 Lesungen über das sieben des Heilandes und eucharistische Betrachtungen auf biblischer Grundlage aufgebaut. Der 3. Teil enthält Meß-, Beicht-, Kommunion- und Kreuzmegandachten, sowie Morgen- und Abendgebete. Lesungen wie Gebete sind dem kindlichen Verständnis angelegt. .Das ganze bietet eine na^ türliche Ergänzung zum Kommunionunterricht. Fr.
Das Kennzeichen seiner Jünger. Ein Büchlein von der christlichen Caritas. Von Dr. Engelbert Krebs, Universitätsvrof. zu Freiburg (Bücher für Seelenkultur). Herder, Freiburg t. B. 10,50 Mk., geh. und Zufchl.
Mehr denn je verlangt die Caritasarbeit unserer Tage, die immer mehr wächst, eine geistige Leitung-, damit in diesem äußerl'. Wachstum der übernatürliche, von Gott eingegossene Geist nicht ^verloren gehe. Das war auch der Grund, daß im kath? Deutschland carilas» wissenschaftliche Kurse veranstaltet wurden. Dieses aus jenen Vorträgen entstandene Buch bespricht nun hier mit Wärme und Ueberzeugung die übernatürliche Begründung und das übernatürliche Leben der Liebe, welche die Jünger und die Sünderinnen der Saritas, insbesondere die Mitglieder der Vincenz- und Elisube- thsnvereine bei ihrer Liebesarbeit leiten soll. Und in diesem Sinne wird es ihnen zum Segen gereichen. Fr
Die christliche Frau, Zeitschrift im Dienste katholischen Frauenstrebens, berausgegeben vom Katholischen Frauenbund Deutschlands. Iährl. 12 Hefte 20 Mk. 58er« lag Caritasverband, Freiburg i. B. und zu bestellen in Schmittscher Buchhandlung, Steinweg.
Im neuen Gewände liegt das Heft Nr. 1 vor uns mit einer Abhandlung über „sittliche Erschütterung unseres Volkes" von Hedwig Dransfeld. Aus Dr.' Rademachers Werke „Das Seelenleben der Heiligen" stammt her Artikel ..Tie Heiliaen". Gsh?imrat Hend^up ruft „akademische Führer" zur sozialcaritativen Arbeit für Volk und Vaterland. Daran reihen sich Gedichte, eine Rundschau über Frauenbildungs- und Frauenbe- rufsfrags, Vereinswcsen, Frauenfrags im Auslands und neue Literatur, besprochen, bszüql. der Frauenfragen und manches andere, was heute für Frauen von großem Interesse ist. Fr.
Stimmen der Aeik. Katholische Monatsschrift für das Geistesleben der Gegenwart. Inhalt des Märzheftes 1921: j
Der starke Wille (St. o. Dunin-Borkomski); Die Bedeutung Wilhelm Wundts (I. Fröbes); Die „Schicksalsstunde" der preußischen Landeskirche (H. Sierp); Der hl. Franz Xaver in Miyako. Eine geschichtliche Untersuchung zum Teil nach ungedruckten Quellen (G. Schur- Hammer); Hoffnung, ein Vèöürfnis und feine Stillung (M. Gierens); Der Katholische Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder (C. Novvel); Des Grafen Hermann Keyserling „Schule der Weisheit" (S. Stang). Ferner ausführliche Besprechungen aus der Geschichte der Philosophie, der Staatswissenschaft und der Relativitätstheorie.
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^eretnsâafenöer.
Sonntag, 20. März.
Kath. JnnglingSverein St. Elisabeth. Nachmittags 3VS Uhr Versammlung mit verschiedenen sehr wichtigen Gunsten zur Besprechung. Der Präses: Heim.
Kath. Jünglingsverein St. Marien, Sonntag abend Versammlung. Der Präses.
Kath. JüttgUngsverein St. Familia. Nachmittags 3 Uhr Generalversammlung mit Neuwahl des Vorstandes. A^rch die Schulentlassenen werden freundlichst cingeladen. (Wittelsbacher Hof parterre links.)
Der Präses: Himmelmann.
Kath. JüngUngsverein St. Joseph. Wanderung nach Elfbuchcn-Ohn tat. Abmarsch 3 Uhr nachmittags. Alles Nähere am Donnerstag. Der Präses: Auth.
Kath. Gesellenverein Kassel. Abends V-9 Uhr Ehren- mitittiederabend mit einem zeitgemäßen Lichibildervor- trag im Saale des kath. GesellenhauseS. Alle Ehrenmitglieder, sowie auch Mitglieder des Vcreius sind freundlichst eingeladen. Zahlreiches Erscheinen dringend erwünscht.' Der Präses Jestädt.
Kath. MSuuerverein St. Joseph. Abends 8 Uhr im Saale des Vereinshauses Familienabend mit Licht-) bUdertwâicaa „deA, Lerrtt - 2£idienLehierë .Krämer m;