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lanbe kommen, zeigt die Tatsache, è«tz viâ der -l. v- ; iitscnmetoimgen, welche an die Dezirkshauptmami- (haften zum Zeichen des Austrittes eingefanbt wer- >en, nicht einmal die Unterschrift des Ans tretenden tragen. Da diese Anmeldungen durch dieverlchiede- nen Sekretariate erfolgen, drängt sich ummllkurlich der Verdacht auf, daß die Austretenden mekmch, von diesem Schritt gar nicht unterrichtet sind. Die Reglerring zieht natürlich an Demselben Strang. die im Abgeordneten. Kaufe eingebrachten Anträge auf Neuregelung bezw. V ' ebun“ der kirchliä-en Feiertage, des Begräbnis- wesens, die Ersetzung des Religionsunterrichts in den öffentlichen Schulen durch „ßcieranoTal" und Bürger- kunde, die Llusnatzmebeftimmungen gegen katholische Brivatschulen und dergl., gehen alle auf ein Ziel los, nämlich die katholische Kirche zu treffen. Die Kulturkampfer bedenken aber nicht, daß sie mit diesen Hieben ihr eigenes Staatswesen treffen.
Auch in Oesterreich
geht der Kampf der Sozialdemokratie gegen bit christliche Schule. Durch allerlei ungesetzliche „Reformen" fiMo sie ihr Ziel allmÄ)lich zu erreichen und bei der Sckßvâche der christlichen Bevölkerung st sie Gefahr, daß sie ihr planmäßiges ZerftörungsWerk auch erreicht, nicht gering anzufchlagen. Ein neuer Schritt auf diesen Weg ist der Beschluß der s ozialdemokratischen Wie- ner Stadtverwaltung, demUrfolg« in Zukunft Rell- yionsvertreter als solche aus der neuen Schulaufsichtsbehörde ausgeschlossen find. Dieser BefckMh scheint mm doch die Gewissen aufgerüttelt zu haben. Die Christlichsozialen keßen gegen diese Kulturkampfmksc^e dm energifchftm Widerstand antündigen.
Aus Rußland
kommen seit einiger Zeit merkwürdige Nachrichten über einen angeblichen Aufschwung des religiösen Lebens. Danach sollen „nahezu alle FlüchiLinge, die in letzter Zeit aus Rußland gekommen sind, eiMtirmnc'g versichern, daß dort die «Ägiöse Bewegung immer biester wird unö nnwâchst." Der Berichterstatter will mcht einmal solchen MiLteitungon her Ftüchllinge allzu großen Gürichen schenken, weil man artndymen muß, daß dabei der Gegensatz gegen den atheistischen Bolschewismus eine gewisse Rolle spiâ Aber, sorne er, ganz anders schwer ins Gewicht fallen die Mitteilungen von imsläudtschra kowWushten, du- nach ihrer Suirffebr aus Rußland das Anwachsen trief er religiösen Bewegung sogar unter der Arbeiterschaft fesrstrüen. In verschobenen FobEen haben die Arbeiter wieder Heiligenbilder angiL rächt, vor denen sie retigiös« Uebungen verrichten. Der ttaÄeMsche Kommunist Coiom» bino beouhket dieses z. B. von der großen Porzellanfabrik M Petrograd. iD« DslfchMnsten wagen es nicht, diesen religiösen Gefühlen der Arbeiter entgegenzutreten. Aus ban flüstern wurden verschiedene vom Volke verehrte Heiligenbilder in Museen geb rocht, wohin nun täglich die Volksmenge in Scharen strömt, um davor zu beten. Ein italienischer Offizier, der unlängst aus Odessa zurückgekehrt ist, teilt mit, daß in den Stunden des kirchlichen Gottesdienstes alle Kirchen in "Odessa von Andächtigen überfüllt sind. Er sah unter der Menge der Beier sogar viele Selbsten der Roten Armee und selbst rot« Matrosen, obwohl gerade die letzteren im Rufe vollständiger Gott- tofigteit standen. Besonders in Südrußland ist diese reli- giöje Bewegung sehr stark. Es stich dort eine Reihe neuer Sekten entstanden-, bk große Masse des Lölkes oder wendet sich wieder der orchodoxen Kirche zu. Auch bei ban 3oben, welche bk Bolschewisten als Feinde der Religion verabscheuen, ist der religiöse Aufschwung im- -erkennbar. Ebenso bei den Mohammedanern, die zu den rüberen TrÄritionen eines strengen Familienlebens und mw sittlichen Lebensführung zurückkehren. — Einstweilen möchten wir hinter derartige Rachriâsten noch mehr als ! i n Fragezeichen medyeru Es wäre allerdings sehr er- reut ich, wenn sie sich wirklich bestätigen würben.
Aus dem kalha ifchea Norden.
Auf alte herkömmliche Weife wurde in Kopen- iagen bas Ct. Ansgarfest und die Erinnerungsfeier m den großen Apostel des Norderis gefeiert. In der atholischen Hailptkirche St. Ansgar wurde der Re- iqutenfcqmn des Heiligen Himmsgetragen in feierlicher ko^ iiton. Die Kirche war bis auf den letzten Platz ff’™- Katholiken der Hauptstadt wollten dem iorL:|d)en Glaubensboten ihren Dank und ihre Der- Hrung ausfprechen.
Nach Palästina
md die deutschen Kolonisten wieder zurückgekehrt auch «» Kloster auf dem Berge Sion (zu dem der Kaiser Zt. den Platz geschenkt hatte) haben die deutschen vs. ebiffiner aus Beuron wieder bezogen. Nach dem Krieg atten die belgischen Benediktiner es vorübergehend stammen.
Diözese Fulda,
Zur Svsährsgsu GedSchknisfeier der Erwählung des . Jojeph zum Schutzpatron der katholischen Kirche hat der 'ochro.. Herr Bischof angeordnet. Laß in allen Pfarr-,
Filial-, Kuratie- und Klosterkirchen (Kapellen) an jedem Mittwoch des Moiuits März am Morgen während (bezw. nach) der Haupttnesi« oder am Nachmittag (Abend) das hl. Sakrament ausgesetzt, die Litauer vom hl. Joseph ge- betet und der sakramentale Segen gegeben werde. 2 m Anschluß an die Litanei ist das „Gebet um Priester nach dem Herzen Jesu" xu beten. Das gleiche gilt für die drei dem Feste des hl. Joseph vorausgehân Tage und den Festtag (19. März) selbst Diejenigen, welche an der drei- tägigen Andacht vor dem 19. März teilnehmen, können unter den gewöhnlichen ©Düngungen einen vollkommenen Ablaß gewinnen. Am Sonntag den 13. März soll während sämtlicher Morgengottesdrenste in den allen Kirchen eine Kollekte für den St Iosephspfennig jugunften der bedürf- figen Prlesteramkstandrdaiea abgehalten werden.
Am Samstag den 12. März werden zu Prieftem geweiht, die der Diözese Krld aangehörenden Alumnen des Priesterseminars Joseph Sauer. Pius Bolthof und Theodor Vottermann. Die neu-geweihten Priester feiern ihre erst« hl. Meße am Sonntag den 13. März und zwar Herr Sauer in her Pfarrkirche zu Hanau, Herr Bolthof in der Pfarrkirche zu Nied er klein inti) Herr Vottermann in der Rofenkranzkirche zu Kassel (Wchlheidrn).
^ Der SL Iofephsvereia kolh. Arbeiter hieü am Sonntag feine ordentliche Generalversammlung, die sehr gÄ besucht war. Nacfchem durch den Schriftführer der Jahresbericht erstattet mar, wurde der Rechenschaftsbericht bekannt geniacht. Der Verein hat in diesem letzten Jahre viel geleistet, indem er zu besonders wichtigen wirtschaftlichen Fragen Stel- lung genommen hat. Besonders zu erwähnen ist, daß de 7 Verein sich obligatorisch der Sterbekasse Leo ange* schlossen hat Es wurde angeregt, für die 25 im Kriege gefallenen Mitglieder eine Ehrung zu veranstalten. Zunächst fall eine kirchliche Gedenkfeier gehalten werden. Nach Sästuß der Generalversammlung wurde eine außerr-rdenUiche Generalversammlung abgehalten, in welcher die Teilung des Vereins in die beiden Hauptpfarreien besprochen wurde. Nach eingehender Debatte kam man zu der Ueberzeugung, daß die Trennung von Segen sein würde. Somit ist vom 1. April für jebe Pfarrei ein Arbeiterverein gegründet.
Der Iofeschsverein ist am 11. April 1887 (Ostermontag) gegründet worden nach einem Dortrag, den der damalige Stadtkaplan Müller über Ziel, Mittel und Einrichtung des Vereins hielt. 31 Arbeiter erklärten damals ihren Beitritt als ordenüiche, 6, darunter 3 Fabrikanten, als auhsrordentLn!)« Teilnehmer. Der „Bonifatiusbete" schrieb damals: Möge Gott das fchön« Unternehmen segnen. Wir hoffen es zuversichtlich. Arbeitervereine ergeben sich als notwendiges Bedürfnis Ler gegenwärtigen Zeitverhältniff«. Daher sehen wir biefetben auch überall, wo sie ins Leben treten, einen freudigen Aufsi^vung nehmen. Warum sollten wir uns hier nicht denselben Erfolg rerfprechen können? Fulda zählt seine Arbeiter nach vielen Hunderten und bietet zt^leich den Vorteil, daß in weitaus den meisten Arbiter familien lebender Glaube und echt kath. Sitte noch «halten sind. Diese kostbaren Güter aber zu schätzen und zu wahre« ist der vorzüglichste Zweck des Vereins: dabei trägt er auch möglichst Sorge für das zeitsiche Wohl feiner Mitglieder. — Dieser Segenswunsch, her damals die Neugründung begleitete, möge heute der Gclesisrmmfch für die beschlossene Teilung fein. Aus den Hunderten von Arbeitern sind inzwischen Toulfendr geworden, der lebendige Glaube ist aber leider aus vielen kath. Arbeiterfamilien geschwinden. Unter den 3000 sozialdemokratischen Stimmen in der Stadt Fulda sind leider auch die vieler Katholiken. Die Zugehörigkeit zur fozialdemokrotischen Partei ist aber mit lebendigem Glauben und eckst christkatholischer Sitte iiiTOcrembar. Möge es der intensiven Arbeit der beiden Vereine in einträchtigem Zusammenwirken mit anderen ähnüch gerichteten Vereinen gelingen, dem weiteren Vordringen der Sozialdemokratie Einhalt zu tun und manchen 3rregef diesen auf den rechten Weg zurückzuführen.
Larbach. Sm Landkrankenhaus zu Fulda starb am Dienstag Morgen unser Herr Pfarrer Dr. Ricken, weiteren Kreisen bekannt als erfolgreicher Pilzforscher. Herr Pfarrer Ricken, der 1851 zu Fulda geboren war unb 1879 zum Priester geweiht wurde hat als Kaplan in Dermbach, Weimar,'Fritzlar, als Pfarrer in Aufenau und seit 1907 als Pfarrer in Lahrbach (Rhön) gewirkt. In Aufenau hat er die Kirche restauriert und die traute Sakramentskapelle eingerichtet. Neben einer eifrigen seelsorglichen Arbeit gewann Pfarrer Ricken in jahrelanger stiller emsiger Forschertätigkeit ganz neue Ergebnisse auf dem Gebiete der Pilz- forschung. Er logte diese in einem Werke „Die Blätterpilze" nieder, das sich alsbald nach feinem Erscheinen in der wissenschaftlichen und zugleich in der populären Literatur eine erste Stelle errungen hat. Dieses Werk hat im Verein mit dem in didaktischer Hinsicht muster-
FÜlklgen „Vademekum" desselben Verfassers auy dem nicht wenig dazu bei getrogen, daß in neuester Z» das Interesse für die Pilzkunde in weite Kreise g drungen ist unb daß die volkswirtschaftliche Vedeutuis der Pilze die gebührende Anerkennung gefunden hck Luf Grund seiner wissenschaftlichen Leistungen halb wie erinnerlich, im vorigen Jahre die _ philosophisch Fakultät der Universität Würzburg dem Herrn Pfarrs die Würde eines Ehrendoktors der Phil^ s o p h i e verliehen. Von seinen Pfarrkindern in Lcihz doch, deren Herzen er sich in I4jähriger eifriger fee sorglicher Tätigkeit gewonnen hatte, wird der Hein, gegangene tief betrauert.
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12 Bände ßaatier Stimmen (Ortginalbânbe) Jahr Gang 90—04 zu Gunsten des AlbertuJ-MagnusverelN zu verkaufen.
Gesucht wird Lehrstelle bei einem Gärtner für lsijährigeu braven, ehrlichen Jungen.
Desgleichen Lehrstelle bei einem Schuhmacher meister. _____
Desgleichen für 16jährigen gefährdeten Jungen aus der Diaspora Lehrstelle bei Metzger-, Schreiner oder Bäckermeister.
Ein kinderloser Weißbindermeister will l2-l4fâhr Junaen (Vollwaise) annehmen und später in diesem Handwerk auSbilden. Geeignete Knaben wollen fit, melden.
Gesucht sür4jähr. Mädchen aus Diaspora Pflegestelle.
Laril-issekrelariat: Atzert.
Gottesdrenstor-KUAg.
Sonntag, 6. März. Dom. (Bemnn d. österl. Zeih Kollekte f. Sannerz u. Maberzell.) */»6. 6, *U7 u. 7 M., um V,7 gestiftete M. f. d. gefall. Mück. d. Männer-Ap. m. Anspr u. Generalkorn. d. Männer u Jüngl, R Pfarramt u Pr., VilO Kathedralaml u P^., 11 Cbr. f. d. Jüngl., V*12 M. u. Pr , '/,2 Fasten-A , 2 Chr. f. d Jungfr , 4Fastenpr. u. Segen, 7Ä. i. d. Marienk.—Stadtpfarrkirch-, (Beginn d. österl. Zeit. Kollekte f. Sannerz u. Maberzell.) 5V, Kom., 5*/» M., ü^/« M. u Kom. d. MännerapostolateZ, 8 M. u. Pr. (1. Sckulg.h 9'„Piarra> t u.Pr ,1I M. u. Pr. (2. Schulg.), 9'/, Cbr. f. d. Jüngl. i. d. Severikirche, 17» Chr. f. b. Jungtr^ 2VS Rosenkranz-Bruderschaft. — Pfarrkirche zum hl Geist */«7 Koin., 7 ^lüizm., 8 Pr„ Amt m. Kom., 5 Fastenpredigt u. Segen. Wo HLM tagS 7 M., Mittwochs 5 SegenSandacht. — Levcrikirchc. Sonntags und werktags '/,7 M — Herz-Jèsu-Heim. 8 Hochamt u. Pr., n.nchm. 2 A. (Mittwoch abends 8 AI — Frauenberg. 5,6, 6Vs U. 7M., 8 M. m. Pr. u. JosephZ-A., 9Hochamt in. Pr.,nachm. 2 Kreuztveg-A. m. sakram Segen.
Frankfurt-Bockenheim. a) Kapelle deS St. Elisabetheukrankenhauses, (Ederstr. 12): 6 M., vor derselben Austeilung der t)L Kom., d) Pfarrkir.he St. Elisabeth Elisabethenplatz (am Kurfürstenptatz): > ,7 M., vor und nach derselben AuSteilun i der hl. Kom., Vs8 M. m. Pr., vor und nach derselben AuSteilun, ber hl. Kom. (nur für Erwachsene), */«9 KindergotteSdienst m. Pr. und Austeilung der hl. Kom. (nur für Kinder), 16 Hochamt m. Pr., vor demselben Austeilung der hl. Kom., V,12 hl. Messe m. Pred., 2 Christenlehre. ,m. turjer Segens* andacht auch für Erwachsene, Vs5 A. m. sakramentalem Segen. — An Wochentagen: 6 U. M., 7 U. schutamt, 8 Messe. Freitag abends 8 Kreuzwe landacht, danach Beichtgelegenheit. — Beichtzelegenheitt Täglich'/,Stunde vor jeder hl. Messe. An ison::< und Feiertagen von morgens 6 an. An den Vorabenden derselben von 4—7 und von 8 an. — Ginnheim. lOVi Uhr Amt und Pred. — Eschersheim. 9 Uhr Amt und Pred. — Eckenheim. 7 V, (im Sommer 7) Früh IN., V*10 Pr. u. Hochamt. Nachm. 2 Chr. u. A.
HofgeiSmar l.0, Carlshafen 8,Eschwege 7 V, Frühur,, '/,10 Hochamt, Wanfried V*1Ö, Melsungen 10, Rotenburg 7,9, Bebra V*11, Hersfeld V,7 Frühm., V,10 Hochamt m. Predigt, Schmaltalden 9Vi Hochamt in. Pr., Ziegenhain 8'/, Hochamt m. Pr.,Schlüchtern 7,10 Amt m. Pr., nachmittags 2 Andacht und Christenlehre, Kirchhacii 7 Frühmesse, Vs 10 Amt. Bacha 87« Amt. Eisenach 7Vi Fruhm^ 97, Hochamt u. Pred., 7‘j, abends «egens- an dacht. Freitag abend 77, Andacht, 8 raufen« berg i. H. 97« Hochamt m. Pred., nachm. 2 Andacht, Allendorf (Werra) 7,10, Witzengauseu VilO, Romberg (Bz.Kajsel) 7,10, Ihringshausen 97, Amt >n. Pred., vorher Leichtgelegenheit, Jena 7,8 hl. Messe uno^Predigt, 10 Hochamt und Predigt, abends 7,8 Andacht, Steuanitz 7,11 Gottesdienst, Bad Orb Sonn» u. Feiertags: 7 Frühm., 719 erster Schvlgd., 7*10 Hauptgd., 11 zweiter Schulgd., 7,2 SeggnS-A. Wochentags ‘|*7 u. 7*8.
Dienstag,8. März Frauenberg FünfterDienStaj d. Novene z. Ehren d. hl. Antonius. AuSs. d. Allerhl' von morgens 5V, biS z. Schluß d. Hochamtes. 7,8 M. m. Antonius-A, 7,9 Levitenamt, darauf Fajten-Pr. U. KreuLlveL-A^ nachm. V»si Antolüus-Lnvocht'