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'feff 6er Kampf Kölschen Sk-m^t un!» Hngfaufy zM- öen christlicher und unchrijtucher Welt» uns Gesell­schaftsordnung. Die Vorkämpfer des Unglaubens und einer vollständig unchriststchen Wellordnung sind heut- »maae die Sozralislen. Der Sostulismus ist die große Häresie in unserer Zeit. Nieder mit der Religion ist hie Lotung dieser neuen Irrlehre, noch dem Tob ist »lies aus; ihr Grundsatz daher: Heraus mi! der Hdi- ihn und allem religiösem Denken aus Schule und Kamille. 1

Demgegenüber müssen wir uns unter das christliche Banner scharen, und jene Partei, die allein sich grund- kplid) cinlegt für die Crhalruna einer d)rifUid)en Wirl- fdjafteorbnung im ösfentlichett Lcben, deren Streben es ist, daß RcligioNâin Schule und 5>rus erhallen bleibe. Darum wird gekämpft in den öffentlichen Dertrctungs- törpern der Gemeinderi und des Staates. Haupt­schlachten sind in diesen Kämpfen die Wahlen. Auch in diesem Kampfe gibt cs Feigliirge und Schwächlinge und Verräter, auch in diesem Kampfe gibt es Nieder­lagen und Siege. Daß am 20. Februar sich der Sieg an das christliche Banner hrftet, bas feil 50 Jahren uns voranwehl in der Zentrumspartei, das liegt in deiner Hand. Denke an die Verantwortung, die du hast und handle so, wie es dein christliches Gewissen verlangt

Im Kreise Schküchlern hat die Zentrunrspartel fol­gende Wahlvorschläge eingereicht: a) Kreistag: 1. wudolf Berta, Hauptm. und Bürgermeister a. D, Soden. 2. Eduard Heil, Gast- und Landwirt, Ulm- doch. 3. Martin Büttner, Mechaniker, Salmünster. 4. Joseph Noll, Bäcker und Gastwirt, Romsthal. 5. Joseph Müller, Landwirt und Wagner (Bürgermstr.), Herolz. 6. Martin Schultheiß, Maurrr, Kerbersdorf. 7. Adam Lauer, Schniiedemeister, Salmünster. 8. Karl Ellen- branbt Bürgermeister und Landwirt, Marborn. 9. Friedrich Weber, Schuhmacher und Landwitt, Eckard- ^ih. 10. Wilhelm Schleich, Bürgermeister, Uer^eU. 11. Konrad Raders, Schreiner, Soden. 12. Ludwig Hüber, Piorr-r, Sannerz. b) Provinzialland- i a g 1. Rudolf Berta, Hauptmann und Bürgermstr. a. D., Soden. 2. Wilhelm Schöppner, HaupUchrer, Salmünster. 8. Johannes Jobst, Bürgermeister, Sonnerz.

Zu den Kreislagswahlen sind im Kreise Kirchhain beim Kreiswahllcster 7 Wahlvorfchläge eingelaufen, Bon den politischen Parteien haben nur die Zen - â e u m s p a r t k i und d e sozialdemokratische Partei (Mehrheitssozialisten und Unabhängig« zusammen) eigene Wohlvorschläge ausgestellt. Die evangelischen Bauern haben sich in 3 Lager gespalten, nachdem sie -uerst eine Einheitsliste ausgestellt hatten. Die Land- wirte und Arbeitersdxift des Zentrums haben sich ollen Absplitterungsversuchen ableh­nend verhalten und in gemeinsamen Verhandlungen mit dem zuständigen Kreisausschuß der Zentrumspar- tei ihre Vertreter aufgestellt. Einstimmig wurde an erster Stelle der Liste der Vorsitzende der Partei, Herr Pfarrer Hild in Niederklein, aufgestellt, der bislang schon mit Eifer und Geschick die Jnteresien aller Be­rufsstände in der Kreisverwaltung vertreten hat. Wenn olle Zentrumswähler auch diesmal die oft bewährte Treue am Wahltag wieder zeigen, wird es gelingen, ^c Äahl der Zentrumsvertreter im Kreistage zu oer= mebren. Die Namen der Kreistagskandi>-ien des Zentrums find: 1) Aloysius Hild, Pfarrer in Nieder- klein; 2) W lh. Konstantin Dallwig, Landwirt, Noß- borf; 3) Franz Jos. Becker, Maurer in Mardorf; 4)_ Theodor Paul, Landwirt in Emsdorf; 5) Hrch. Rückershäuser, Zimmermann in Neustadt; 6) Joh. Ölug. Görge, Landwirt in Allendorf; 7) Gottfried Ne­bel, Arbeiter in Amöneburg; 8) Aug. Lotter, Kauf­mann in Momberg; 9) Martin Emmerich, Landwirt in Anzefahr; 101 Jos. Cvfinger, Bildhauer in Kirch­hain; 11) Ludwig Bicker, Landwirt in Rüdigheim; 12) Joseph Rausch, Zimmermann in Roßdorf; 13) Valentin Balzer, Bahnarbeiter in Neustadt; 14) Karl Wieder, Arbeiter in Momberg. Für die Bronin« ziallandtogswahl stellte das Zentrum den bis­herigen Vertreter im Kommunallandtaaswohl- und Landes-Ausschuß Herrn Bürgermeister Linker in Neustadt auf. Erfreulicherweise yat man fast überall eme eigene Zenkrumsliste ausgestellt. Bei dem Ver­hältniswahlsystem, das jedem gibt, was ihm zohlcn- mäß'g zukommt, ist das u. E. das einzig Richtige und es ist vom Parleistondpunkl aus bedauerlich, wenn man davon abgehl und sogar unter Preisgabe sicherer Sitze sich auf Mischmaschlisten einläßt, bei denen, wie die Erfahrung zeigt, gerade das Zentrum nichts ge-

winnt. Schiedlich, friedlich, das ist d e allein richtige einmal, bevor er tjeiratd, dir stille Seligkeit der Exer- Parole und daran sollte man sich überall halten und j zitien erleben. Gewiß werten alle Diejenigen, die sie nicht durch (Eigenbröteleien Unklarheit und Durchein- i einmal mitgemacht hadvn, wenn sie später der goldenen ander ichasfep. fLugendzeU gedenken, sich gestehen müssen: Unter allen

CT«e rege p«rfa««koaerkäkksLekt Sai fetzt eftrnesehk. II. a. funden tm Sieg »Bcz. äugel Wuhlecversammtunüen Haft in Mackenzell (Kr. Hünfeldi, Her»:c!d. Fl»ede», ^tinel. A'rrbeim und Bieber (Är. «etnhuusen) in denen Herr Generalsekretär Dr. R r u b au r r-Fulda über das Thema sprach: „Das Zentrum und Vie rammenden Wah­len" sprach. In MlchekArvmdach sprach Herr Kaplan rl inS. Fulda tn klarer Seite über die verschiedenen politischen Parteien Deutschlands. Bus dem sinter« ürund Vieser Darstellung le»re er die Ideen des Zen. trums dar. ES allein sucht den 8 u 6 a I e t cb alter 2tândc zu verwirklichen. Per tbm allein hat das ^ u l t il re e l l e den Susschtag. An den Vortrag knüprte sich eine lebhafte Diskussion. SemerkcoSivert ist noch, daz an dieser Aussprache besonders jun irre Leute tc H. nahmen. Sic bewiesen, daß sie trotz ihrer Juaenh schon ein tiefes Verständnis für Politik hatten und mehr wußten als manche der älteren Leute. — In Ober- bim bad) sprach Herr ÄmtsgenchlSrnt und Landtags- ab^eordneter Rhiel.Fulda über bte Bedeutung der bevorstehenden Wahlen. — InV« d Salzschlirf war der große Saal de- Ratskellers bis auf den letzten Platz besetzt. In der Versammlung, die von Herrn Lehrer Thielemann geleitet wurde, entwickelte Dr. Kramer- -rulba daS Programm der Zentrumspartei. In der Aussprache unterstrich Herr Dr. Kehrvusch-Salzfchlirf die Bedeutung- der Schulsrage.

: Gewissenrpfllchl :

* ist er für jeden Kat^ollkn von seinem ■

° Wah recht Gebrauch zu machen. Nie- '

* mand darf sich dieser strengen Pflicht aus •

* Gründen der Bequemlichkeit, Unentschlossen- *

" Heit oder Feigheit entziehen. '

In Eschwege fand unter dem Vorsitze des Herrn Lehrers H c tz l e r eine gut besuchte Zentrumsmahlver- sammlung statt. In großangelegter Rede sprach Par. teifefretär Müller-Marburg zunächst über die Zusam, mcnhänge zwischen Auslandspolitik und Innenpolitik' namentlich über die Bedeutung des Vertrags von Spaa betreffs Rohstofflieferung für die heimische Industrie. Im zweiten Teile seiner Ausführungen brhandMe er

sche Industrie.

. , . usführungen behonkiMe er

die Arbeiten der Zentrumspartei in wirtschaftlicher Hin­sicht, indem er für die gerechten Wünsche der verschie­denen Stände erfolgreich eintrat, sowie die Wirksamkeit

des Zentrums in kultureller Hinsicht, insbesondere für den gesetzlichen Mutterschutz, für die freie Entfaltung der Kirche, für die Erhaltung der Bekenntnisschule, da die Schule nicht nur Wißen, sondern Charakterbildung geben soll. Hierfür werde wie in der Vergangenheit, so auch in Zukunft die Zentrumspartei wirken getreu ihrem altbewährten Recht. Dieser mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Rede folgte eine sehr anregende Aussprache, sodaß Herr Lehrer Hehler erst gegen 12 Uhr die Versammlung, dem Redner märmftene dankend, schließen konnte.

In Volkmarsev verbreitete Parteisekretär Müller» Marburg sich über die Zusammenhänge unserer Auslands- und Inlanidspol'.tik, sowie über die Stellung des Zentrums zu den einzelnen Ständen und Berussgruppen. Den zün- denden auf reiches Tatsachenmaterial gestützten Worten des Redners folgte die Versammlung mit voller Aufmerksam­keit und regem Interesse. Unsere Parteisrounde waren zahlreich erschienen. Doch hätten die Frauen zahlreicher vertreten sein können. Die Sozialdemokraten waren mit einem fremden Redner erschienen. Sie mußten aber zu. geben, daß sie die Ausführungen des Referenten durch­weg billigen könnten. Ihre Einwürfe wurden schlagend widerlegt aus den Schriften unh Aeußerungen der sozial­demokratischen Führer. Nach Schluß der Versammlung verließen alle unsere Zentrumswöhler den Saal mit dem Gedanken: „Ich halte hoch die Fahne des Zentrums und wähle am 20. Februar Zentrum."

x^ Diözese Fulda. ^

Gelegenheit zur Tettnahmr an geschlossenen Exer- ziiien bietet sich, wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich ist, in Geben b Salmünster. Wir möchten allen den Besuch recht angelegentlich empfehlen, besonders auch den Jünglingen (Mitgliedern von Jünglings- und Ge- (eUenrereincn). Angesichts der ernsten Zeit, ange, sichls der roten Hochflut, angesichts der großen Gefah­ren, denen mehr als je heutzutage die Jugend ausgesetzt ist. ist es, meinen wir, Pflicht eines jeden jungen Mannes, daß er in seiner Jugend wenigstens einmal allein unter dem Auge Gottes nachdeilkt über feine Jugend. Möchte doch feder junge Mann wenigstens einmal, bevor er tjeiratd, die stille Seligkeit der Cxer»

TW bk W erst bi, wo ent 3 Me schönsteck, Hf sonnenhellsten, da» martr ött Tage der bt Exerzitien

Kkrtsjanra. Dem Stuf« bei Boffeoerein« zu eines Betfcmmtuno am Sonmog waren bi« Männer und 3üna änge. Stauen und Jungfrauen unserer Partei sehr »ahlreiF arioigt. Nachdem Herr Pfarrer N ü d l i n g -Ais die Be dAt^ung und Notwendigkeit bei Volksverein» H'ngewieser twne, sprach nen Volksoerewssekretär Fran k.Fuldo fibei bte Folgen de» verlorenen Kriege». des Friedensvertraaei non 'Persmlle» und des Abkommens von Spaa und übel b<m Wiederaufbau unsere« Vaterlandes, wozu jeder aud at« Mualied des Volksverems und am 20 Februar burd Eintreten für die bewährte Zentrumspartei beitragei ^änne. Weiter behandelte Herr Frank die wichtigste Fragen des Einkommen- und Umjatzsteuerpefehes und be antwortete die daraufhin an i n gestellten Fragen. Del Ralksverein, dm- einen Zuwachs von 14 weiblichen uni 2 mämtfidtfu Mitgliedern buchen konnte. Hat uns miedet einmal einen interessanten und lehrreichen Abend bereitet, bas mar der Eindruck, den alle mH auf den stimmet nahmen.

- Uttrichshausen (Kr. Schlüchtern). Herr P arre Stephan Gnau ist einem kurzen, schweren Leibei -rlegen. Er war 1868 in Ctau ebach geboren. Av 21. Dezember 1895 wurde er zum Priester geweiht konnte also vor einigen Wochen unter allgemeine Teilnahme seiner Pfarrangehörigen das silbern Prienerjubiläum feiern. Er war Kaplan in Backer Hattenhof, Poppenhausen, Anzefahr, Kovpraior i Ämmershau'en, nochmals Kaplan in Batten un Kuralus in Lcttaenbrunn. Am 15. März 190 wurde er Pfarrverweser und am 1. Mai 190 Pfarrer zu UtlrichShauien. Dort bat er in eifrkge liller Täliakeit 17 Jadre segensreich gewirkt.

Kassel. In einer gut besuchten von Herm Pastor Thier gart geleiteten Versammlung des Doltsocrein» fü das katholische Deutschland sprach am 1. Februar He, Regens Prof. Dr. Schreiber- Fulda über das Thenn „Weltanschauungskämpfe von heute" In glänzender Wei und forderte auf zur gewissenhafte» Erfüllung der Wah Pflicht am 20. Februar.

Jena. Das Sommersemester der Universität begin am 13. April. — Ein Beitrag der Stadt zur katdol. Schu wurde vom Schulvorstand abgelehnt. — Die kommun stischen Jugendvereine Thüringens halten heute hier in d Aula der Oberrealschule ihre Dezirksversammlung. No einem Hinweise am Dürerhause sind auch die fontmureif' schon Kindcrgruppen aufpebeten. — In dieser Woche sta der Inhaber des Musikvcrlags Breitkopf u. Härtet, v o Hase, Sohn des bekannten KIrchenhistorlkers Bon Ho bewohnte lest Jahren in Jena eine im griechischen S erbaute Dilla.

Weimar. Groste Freude bat am Sonntag b Eingang einer Bischöflichen Verfügung in der satt hieben Gemeinde bereitet. Danach hat der Ho würdigste Herr Bi'chof angeordnet, daß ein Dekan Weimar errichtet werde, zu dem die Pfarrei Eisenach, Weimar, Apolda, Jena und die Kuroti .Ilmenau, Neustadt o. b. O. und Weida gehör 'ollen. Zum Dechanten wurde unser allbelieb Zeelwrger Plärrer Breitung ernannt. Es n im Jahre 1528, als der letzw katholische Dechant r einen beiden Kaplänen aus Weimar gewaltsam v tr eben wurde. Heute nach beinahe genau bicrbunb Jahren haben wir wieder einen faibolifchen Dechant in Weimar. Die Zeiten ändern sich, aber die lat ljsche Kirche bleibt.

S tanüesexerzitien

im Schwesternhause zu Soden (20 Minuten von Stal Salmünster, Kr. Schlüchtern).

1. Für Männer vom 8.-9. Februar

2. Für Frauen vom 14.—18 Februar

8. Für Jünglinge (nicht unt 16Jahr )b.19.—22 F

4. Für Pfarri,auShälterinneu V. 28.Febr.—4.M

8. Für Terziarinnen vom K-9,März

6. Kür Jungfrauen (n unt t6 Iahr.)v. 18.—22.M

7. Für Leyrerinnen vom 23.-26. März (nachm

8. Für Lehrer vom 29. Mârz— 2. April.

Die Exerzitien werden von einem Hochw. Franziska pater geleitet

Beginn stets nachmittag- 8 Uhr am ersten T Schluß am letzten Tage morgens (außer bei Lehrerinncnrxcrzitlen)

Fahrgelegenheit. Ankunft in Salmünster Richtung Fulda 401 Uhr, V Richtung Frankf 4“ Abfahrt nach Fulda 6M oder 1« Uhr, i Frankfurt 7“ oder 10ve Uhr.

Anmeldungen und Anfragen richte man b« ocfälligst an ehrw. Schwester Oberin in So! Kr. Schlüchtern.

R8 . ES wird freundlichst gebeten, auf die Haltung dieser Exerzitien aufmerksam wacher wollen.